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Gründe für biologische oder mechanische Herzklappen


Christian Schaefer

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Hallo Zusammen,

 

wie schon angedeutet bitte völlig emotionslos die in der Einleitung von Christian Schäfer angegebenen Beweggründe und persönlichen Eckdaten angeben.

 

Für Be-/Anmerkungen bietet das Forum in unterschiedlichen Bereichen genügend Möglichkeiten, neue Threads zu eröffnen.

 

Abschweifungen erschweren unnötig die Auswertung,

 

Danke für Euer Verständnis!

 

 

Klaus

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  • 3 months later...
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Hallo Christian,

ich bin 60 Jahre alt und Männlich.Im Juni 2010 wurde mir in der Uniklinik Düsseldorf eine Mechanische Mitralklappe eingebaut.Ich habe mich für die Mechanische Klappe entschieden,weil mich die Tatsache abgeschreckt hat,alle 7 oder 8 Jahre wieder unters Messer zu müssen bei einer Biologischen Klappe.Nur das alleine war für mich maßgebend.

Viele Grüße von Horst !

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  • 2 weeks later...

Hallo Christian,

ich bin 60 Jahre alt und Männlich.Im Juni 2010 wurde mir in der Uniklinik Düsseldorf eine Mechanische Mitralklappe eingebaut.Ich habe mich für die Mechanische Klappe entschieden,weil mich die Tatsache abgeschreckt hat,alle 7 oder 8 Jahre wieder unters Messer zu müssen bei einer Biologischen Klappe.Nur das alleine war für mich maßgebend.

Viele Grüße von Horst !

 

Guten Abend Horst,

ich hoffe, Deine Entscheidung war für Dich richtig und Du fühlst Dich "pudelwohl".

An dieser Stelle möchte ich nur mal erwähnen, dass ich mich im Jahr 2005 einer Herzklappen-OP unterziehen musste und ich habe mich damals für eine

Bio-Aortenklappe entschieden .....die OP liegt also jetzt schon 8 Jahre zurück. Eine letzte große Untersuchung hat ergeben, dass alles OK ist und derzeit

an eine Folge-OP nicht gedacht werden muss.

Im Übrigen ist es wohl so , dass gerade ältere Menschen ( Ü 60) einen eingeschränkteren Stoffwechel haben und somit die Gefahr einer erneute OP, bei einer Bioklappe, wesentlich geringer sein soll.

Das wollte ich nur einmal loswerden, wenn es darum geht diese wichtige Entscheidung zu treffen.

Freundliche Grüße an das gesamte Forum

Heidjer

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  • 1 month later...

Hallo!

 

Op: 12/2012, Alter 33, männlich.

Eingesetzt wurde die Freestyleklappe.

 

Gründe für die Bioklappe: Ein überzeugender Arzt, und die Chance um das Marcumar und die Gerinnungsbestimmung herumzukommen. (Ich bin etwas empfindlich, was Nadeln angeht.) Außerdem wollte ich weiterhin aufs Pferd.

 

Letzte Woche Kontrolle beim Kardiologen: Keinerlei Einschränkungen mehr, von ihm aus, dürfte ich auch Marathon laufen (Wenn ich vorher wegen der Knie abnehme)

 

Im letzten Sommer hatte ich immer wieder das Gefühl, dass das eine Entscheidung zwischen Pest und Cholera war. Heute bin ich mir sicher, dass es richtig war: Ich habe mein altes Leben ohne Einschränkungen zurückerhalten.

(Ok, morgens die ASS und die halbe Valsartan..aber damit kann ich leben..)

 

Selbst wenn die Klappe nur 7 oder 8 Jahre statt der angekündigten 15 Jahre hält, wird es wieder eine Bioklappe...

 

Gruß

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Mir wurde in einer Notoperation eine Bioaortenklappe eingebaut. Entscheiden konnte keiner mehr in diesem Moment, nur der Arzt.Es musste schnell reagiert werden und ich befand mich schon fast auf der anderen Seite.Mir wurde Wochen später erklärt, Bio hätte Vorteile von wenigen Medikamenten einzunehmen. Dazu sagten sie mir, mit 31zig ist eine mechanische nicht nötig. Auch sollte mein Gewebe zu star gewesen sein und Bio wohl elastischer.Das war Aussage in HKZ Hessen und nach meiner letzten OP in Hamburg UKE.Wurden andere Aussagen getroffen von einem anderen Arzt. Der sagte mir eine, meschanische Klappe hätte mir weitere Operationen erspart,so mal riesigen wie Schlaganfälle vorhanden sind.usw. Nur hätte ich Marurmar nehmen müssen.

Edited by Lenzer
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Hallo Napoleon,

 

hast du alle Herzklappen neu bekommen?

oder wie ist das zu verstehen.

Edited by Marion Hut
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Hallo,

 

es kommt darauf an welche Klappe rekonstruiert wird dh. ob aorten, mitral, tris oder pulmonalklappe, da es massive Unterschiede gibt. Ebenso spielt das Alter bei den Patienten eine Rolle und ob die Patienten schonmal operiert wurden.

 

Künstliche Klappen haben ein viel höheres Risiko an Komplikationen und werden m.E. nur auf Wunsch des Patienten eingesetzt oder wenn der Patient sich in einem Alter befindet wo er eine Operation in zehn Jahren nicht "leicht" überstehen könnten.

 

GRÜßE

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@ inception,

 

hier, unter diesem Thema, wird NICHT über Vor- bzw. Nachteile der Klappenversorgung geschrieben - ALLEIN Deine Beweggründe solltest Du hier darstellen.

 

Ergänzend möchte ich Dich bitten pauschale Aussagen über Risiken zu unterlasssen.

 

Deine Aussage zu künstlichen Klappen sind irreführend und nicht korrekt und beunruhigen informationssuchende Leser unnötig.

 

MfG

Thomas W.

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Hallo,

 

meine Beweggründe sind die, dass die bilogische Herzklappe eine Wette auf die Zeit ist (insbesonders Melodye Methode). Je älter man ist, desto länger halten auch meistens die Biologischen Herzklappen.

 

Ich will keinen verunsichern. Ich finde es nur gerecht, dass Menschen aufgeklärt werden und die richtigen Fragen stellen. Ich habe mich auch durch Internetgeschichten verrückt machen lassen und deswegen sag ich auch nochmal ausdrücklich, dass Internet mit Vorsicht zu genießen.

 

Jetzt zum wesentlichen. Eine Aorta mit einer künstlichen Klappe auszustatten hat sicherlich einfach mehr Beweggründe als eine Pulmonalklappe aus mechanischen Gründen. Was einfach Fakt ist, und das war bei mir als Ross Patient die Grundlage, dass eine künstliche Klappe in drei Prozent aller Fälle (Science etc) dazu führen kann das es so massiven Komplikationen kommt. Auf 10 Jahre gesehen sind das 30%. Aber jede sollte das mit seinem zuständigen Arzt abklären aber hier nicht die Nachteile schreiben zu dürfen find ich schade.

 

Herzlichste Grüße

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Hallo inception,

 

wir können gerne über alle Vor- und Nachteile der verschiedenen Klappenarten diskutieren, wenn dir danach ist, nur nicht in diesem Thread.

Hier geht es ausschließlich um die Nennung der persönlichen Gründe für die eine oder andere Entscheidung.

Ich zitiere aus dem Anfangspost von Christian Schäfer:

„Daher meine Bitte an Euch: Welche Gründe führten zur Entscheidung, welche Herzklappe es sein sollte – ob biologische bzw. mechanische Aorten-/Mitralklappe.

Bitte auch das Alter und ob männlich/weiblich mit angeben und Jahr der OP.“

 

Bitte eröffne, wenn du möchtest, einfach ein neues Thema für die Diskussion über die Klappenwahl.

 

Schön wäre auch, wenn du uns deinen echten Vornamen verrätst, dann ist die Ansprache persönlicher. :)

 

Grüße

Dietmar

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Hallo Dietmar,

 

hab wohl zu viel gemeint.

 

Gründe bereits erläutert: Nach Ross Op ist die Pulmonalklappe nach 11-12 Jahren stenosiiert und insuffizient. Daher soll jetzt eine Melody Transkatherklappe eingesetzt werden die die selben Eigenschaften besitzt wie ein Homograft.

 

Grüße,

Michael

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Hallo,

ich bin männlich und 38 Jahre alt. Mir wurde am 22.11.2012 eine Biologische Freestyle Herzklappe eingesetzt.

Meine erste Entscheidung hieß mechanische Klappe, weil ich keine RE-OP wollte.

Aber nach langem abwägen des für und wieder der einzelnen Klappen, habe ich mich für die BIO-Klappe entschieden.

Warum?

1. Weil auch eine mechanische Klappe keine Garantie auf lebenslange Haltbarkeit bietet,

2. Weil ich einfach noch zu jung bin für ein Leben unter Marcumar, was ich im Zweifel dann noch 40 - 50 Jahre nehmen muss, und da erschien mir das Risiko einer RE-OP

das kleinere übel.

 

Heute nach der OP die glücklicherweise mehr als gut gelaufen ist, war diese Entscheidung hoffentlich die Richtige. Wir werden sehen

 

Gruß

 

Dirk

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  • 4 months later...

ich bin 22 weiblich und bekam mit 19 eine mechanische mitralklappe.ich hab mich dafür enschieden weil ich keine 2te op wollte.nachteil ist natürlich das ich mein lebenlang macumar nehmen miss und mein inr selber messen muss.

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Hi an alle,

 

ich bin verwundert und erstaunt das dieser ´Thread bisher an mir vorbeigegangen ist. Da meine Op schon eine Weile zurück liegt und ich hier schon viele Jahre unterwegs bin.

 

Ich bin derzeit 41 Jahre alt und weiterhin Kinderlos. Ich wurde in Kiel am 30.12.2008 operiert damals war ich 36,5 Jahre alt. Ich bekam zur Wahl wenn die Rekonstruktion nicht klappt dann entweder biologisch oder künstlich. Ich schwangte noch kurz vor der Op hin und her . Letztendlich entschied ich mich dann für die künstliche damit ich keine weitere Op mehr habe. ( ich hatte schon vielen Ärtzten meinen Körper in der Narkose zur Verfügung gestellt)..

 

Nach der Op bekam ich des öfteren Zweifel ob es die richtige Entscheidung war, denn ich muss nun mein lebenslang Marcumar einnehmen. ca. 2 Jahre nach der Op habe ich mein Kind verloren, ich vermute mal wenn ich kein Marcumar eingenommen hätte da würde ich Mutter sein. 

 

So wie es aussieht kommt im Jahr 2013 eine weitere Op auf mich zu , dieses mal nicht am Herzen sondern am Ohr, bekomme da dann ein CI ( rechts).Das bleibt mir auch nicht erspart. Hoffe das ich dann wieder besser verstehen kann. 

 

Ich bin weiblich und habe eine künstliche Mitralklappe erhalten. 

 

Gruß schlingeline

Edited by Guest
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@ schlingeline

 

ein CI li. habe ich im Juni abgelehnt.

Rechts höre ich noch so lala und denke damit leben zu können.

Die Chancen wieder zu hören ist bei alten Leuten, wie ich, nicht sehr hoch.

Dir gutes gelingen bei der CI.

Gruß

Edited by Daniel
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Hallo Freunde,

ich habe mich sehr schnell für eine künstliche Klappe entschieden, da ich nicht mehr unters Messer wollte. Auserdem hatten mir alle Ärzte und auch nahezu jeder aus meinem Umfeld dazu geraten. Im nachhinein und mit dem mitlerweile erworbenen Wissen war diese Entscheidung für mich die richtige.

MFG, Rainer

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Letztes Jahr im Juni wurde ich mit 33 Jahren an der Aortenklappe, im Rahmen der Sanierung eines AA, rekonstruiert. wäre dies nicht möglich gewesen, dann hätte ich mich aufgrund meines Alters wohl schweren Herzens für die mechanische Klappe entschieden.

 

Da ich wegen anderer Erkrankungen noch Medikamente nehme, die die Wirkung des Marcumars abschwächen, war und bin ich dieser Lösung für mich sehr skeptisch gegenüber eingestellt. Zumal ich von meinen behandelnden Ärzten nicht das Signal bekommen habe, dass diese mich dann auf ein anderes Medikament umstellen würden, so dass die Marcumardosis auf jeden Fall erhöht wäre.

 

Das fand ich zwar einerseits verständlich, da es mir schon viele Jahre gut geht, aber auch sehr ernüchternd. Ich dachte immer, dass sich langjährige Ärzte mehr um das Wohl ihrer Patienten kümmern.

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es gibt bei mechanischen und biologischen klappen vor und nachteile es muss jeder für sich selbst entscheiden was besser ist.der arzt gibt ja meistens auch seinen rat.allerdings habe ich noch noe gehört das mechanische durchbrechen können?!

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Hallo,

 

Christian Schäfer schrieb zu Anfang dieses Thema:

"Daher meine Bitte an Euch: Welche Gründe führten zur Entscheidung, welche Herzklappe es sein sollte – ob biologische bzw. mechanische Aorten-/Mitralklappe.
Bitte auch das Alter und ob männlich/weiblich mit angeben und Jahr der OP.

Ihr könnt Eure Postings (Aorten-/Mitralklappe) hier schreiben oder mir persönlich zusenden. Danke für Eure Mitarbeit.
Christian"

 

 

Bitte eröffnet der Übersichtlichkeit halber ein neues Thema für die Diskussion pro/contra.

Ich bin dann auch dabei.  ;) 

 

Grüße
Dietmar
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Guest JuergenN

Biologische Herzklappen sind besser, weil mechanische Herzklappen vielleicht durchbrechen.

Kannst Du irgendwelche Beispiele o.ä. für gebrochene Klappen anführen?

 

 

Seit Sept. letzten Jahres (damals 42) habe ich eine künstliche Aortenklappe.

Auf die Gefahr des Brechens hat man mich nicht hingewiesen, wohl aber darauf, daß sie 200 Jahre hält (ich weiß allerdings noch nicht, wem ich sie mal vererben werde…)

Daß sie vorr. mein ganzes Leben hält, und ich nicht in absehbarer Zeit wieder operiert werden muß, war für mich der ausschlaggebende Punkt, mich für eine künstl. Klappe zu entscheiden. Die Notwendigkeit der Blutverdünnung nehme ich da in Kauf.

(Oder hatte ich das schon in diesem Strang geschrieben?)

Edited by JuergenN
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Biologische Herzklappen sind besser, weil mechanische Herzklappen vielleicht durchbrechen.

 

Hallo,

 

dieser Beitrag ist nur Spam und sollte nicht beachtet werden.

 

Es gibt gebrochene Herzen :wub: , von gebrochenen mechanischen Herzklappen habe ich noch nie gehört.

 

Das war´s jetzt hier aber von meiner Seite mit ot.

 

 

Grüße
Dietmar
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Hallo, bin auch mal wieder hier. Bin männlich, 67 Jahre.

Erste Herz-OP 1959: Mitralkommissurotomie (Klappensprengung).

1984: Mitralklappe mechanisch im DHZ München. Diskussion biologisch / mechanisch mit damaligem Stand , dass biologische voraussichtlich 7 Jahre hält. Aussage, dass nächste Herz-OP vor meinem 65. Lebensjahr sein sollte, da danach vorauss. keine Klappen mehr eingesetzt werden. Wie sich die Zeiten ändern!

Habe mich für mechanische entschieden, da ich nicht unbedingt eine 3. Brustkorböffnung mitmachen wollte. Die Klappe wird nächstes Jahr 30. 

2004: Aortenklappe mechanisch in der SANA Stuttgart. Grund für mechanisch: Mußte eh schon Marcumar nehmen wegen Mitralklappe und permanentem VHF. Und noch eine Klappen- OP wäre heute nach weiteren Erkrankungen und OPs zu viel.  Mitralklappe war noch so gut, dass sie belassen wurde. Meine Aortenklappe wird als nächstes Jahr erst 10. 

Laut Kardiologe haben sich beide Klappen in der Sono die letzten 10 Jahre nicht verändert.

Das Geklappere höre ich trotz absoluter Arrythmie selten bewußt. 

Herzliche Grüße Günter

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Hallo, liebe Foristen.

Ich bin 62 Jahre alt, männlich und wurde am 17.04. 2000

in Bad Berka nach einer Endokartitis an der Aortenklappe

operiert. Ich erhielt eine Sulzer Carbomedics Doppelflügel-Klappe,

Gr.27, sowie 2Bypässe und Verschluß des Foramen Ovale. Aufgrund der

akuten Situation hat mich keiner gefragt, welche Klappe ich gern hätte.

Ich war damals 49 Jahre alt. Ich bin im Nachhinein aber froh über die

Entscheidung der Herzchirurgen und habe mit Falithrom wenig Probleme.

Allerdings hatte ich auch schon 2x Magenbluten, davon war aber das

letzte Mal im November 2012 ein geplatzter Gefäßstamm im Magen die Ursache.

Ansonsten tickt die Klappe fast unhörbar vor sich hin. Am 22.07.2013 hat

mir mein Kardiologe wieder grünes Licht für ein weiteres Jahr gegeben.

Ich bin dafür dankbar und auch mit der Klinik sehr zufrieden gewesen.

Die Entscheidung über die Klappenart sollte man doch denen überlassen,

die davon Ahnung haben.

Viele Grüße von Christine und Thomas aus Südthüringen.

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