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  1. Yesterday
  2. Uwe1981

    Große Herz Operation am 04.0.22

    Also meine OP ging auch 9 Stunden im OP hab eine neue pulmonalklappe bekommen und es wurde ein anoirisma entfernt. Hab nur leicht was mitbekommen nach der OP.
  3. Simone Pitzen

    Große Herz Operation am 04.0.22

    Der Arzt meinte lm Vorgespräch das ich vom Dienstag nichts mehr mitbekomme. Und das ich wahrscheinlich bis Mittwoch noch narkotisiert und intubiert bleibe. Es wird eine lange komplizierte Operation
  4. Medes

    On-X Aortenklappe in Deutschland

    Prinzipiell tendieren auch deutsche Ärzte dazu die ON-X Empfehlung links liegen zu lassen und der Therapie mit INR 2-3 zu folgen, ohne ASS. Leider lässt sich die PROACT Studie nicht mit dem in Deutschland gebräuchlichen INR Bereich 2-3 vergleichen. Da die Studie diesen Bereich mit Zugabe von ASS untersuchte, was jedoch (hier) nicht praktiziert wird. Ich vermute, dass die Vorteile der ON-X Therapie INR 1,5-2 +ASS gegenüber Standard: INR 2-3 ohne ASS nicht mehr vorhanden sind. Am Ende ist die ON-X wohl aber eine ebenso gute Klappe wie SJM nur eben ohne wirklichen Vorteil. Das Versprechen nach einem niedrigen INR hat mich auch eingefangen. Hier sehe ich vor allem eine nicht vorhandene Beratungskultur vor solch einer schweren OP. Wenn überhaupt gibt es eine Beratung nur auf Nachfrage, und dann wird auch nur erzählt was notwendig ist. Von unterschiedlichen Behandlungen bis hin zur Herzklappe aus eigenem Herzgewebe erfährt man nur durch eigene Recherche.
  5. Medes

    On-X Aortenklappe in Deutschland

    Hier die englischen Passagen in Deutsch: INR-Bereich Empfehlung - Auszug Seite e106: In einer Studie, in der ein INR-Zielwert von 1,5 bis 2,5 mit einem Zielwert von 2,0 bis 3,0 bei Patienten mit mechanischen mechanischen Aortenklappenprothesen der aktuellen Generation ohne andere thromboembolischen Risikofaktoren, war der niedrigere INR-Zielbereich Zielbereich nicht unterlegen, aber die Qualität der Evidenz war jedoch gering (6). Für mechanische Klappen der aktuellen Generation Klappenprothesen der aktuellen Generation in Aortenposition bietet ein INR-Wert von 2,5 (Bereich, 2,0-3,0) ein angemessenes Gleichgewicht zwischen den Risiken von Thromboembolien und Blutungen (8,9). Zitat: Obwohl die PROACT-Studie im Allgemeinen gut durchgeführt wurde, wirft sie mehrere wichtige Punkte auf, die es zu beachten gilt. Erstens wurde die Stichprobengröße der Studie so berechnet, dass die Nichtunterlegenheit eines zusammengesetzten Endpunkts aus Blutungen, TE und Thromboseereignissen nachgewiesen werden konnte, was ausschließlich auf die erwartete Verringerung der Blutungsereignisse in der Gruppe mit niedrigerem INR zurückzuführen war. Betrachtet man jedoch speziell die TE- und Thrombose-Ereignisse, so zeigte sich eine um 60 % höhere Rate in der Testgruppe (2,96 %/pt-yr gegenüber 1,85 %/pt-yr). Obwohl dies keine statistische Signifikanz erreichte (pD0:178), kann es auf eine mangelnde statistische Aussagekraft aufgrund der Stichprobengröße zurückgeführt werden.
  6. Uwe1981

    Große Herz Operation am 04.0.22

    Also am Tag der OP hab ich nach der OP nicht mehr so viel mitbekommen hab geschlafen. Am nächsten Tag wurde man mit Hilfe leicht mobilisiert also alleine Zähne putzen. Und die ersten Tage sind anstrengend man ist schnell fertig. Aber es geht jeden Tag besser und Berg auf.
  7. Ulrike75

    Große Herz Operation am 04.0.22

    Hallo Simone So eine OP ist heute Routine. Und danach bist du einige Tage auf der Intensivstation. Da wirst du rund um die Uhr versorgt. Danach geht es nur noch aufwärts. Du brauchst dir also nicht so viele Gedanken machen. Wünsche dir alles Gute!!
  8. Simone Pitzen

    Große Herz Operation am 04.0.22

    Hallo, ich werde am Dienstag am offenen Herzen operiert. Mir wird unter anderem eine neue Herzklappe eingesetzt. Bin schon ziemlich aufgeregt vor der op. Habt ihr Tips wie ich noch auf den Eingriff vorbereiten kann. Vor der op habe ich nicht so die Angst aber vor dem wenn ich aus der Narkose erwache was mich dann erwartet. Lg
  9. JuLiOr

    On-X Aortenklappe in Deutschland

    Ich sehe das mein Beitrag zu einer regen Diskussion geführt hat und ich möchte gerne weitere Hintergrundinformationen zu dem INR Empfehlung in hier in den USA geben – dementsprechend sind leider sind die meisten Informationen und Links in Englisch. Ich glaube aber schon das es sich für euch lohnt diese ausführlicher zu lesen. Zur INR Empfehlung (Stand 2020) von der American College of Cardiology/American Heart Association (ACC/AHA) – nachzulesen (und herunter zu laden) https://www.jacc.org/doi/10.1016/j.jacc.2020.11.018?_gl=1*75w8co*_ga*NzkwMDk1ODYwLjE2NjQ1OTQwMDE.*_ga_2V8VW4Y237*MTY2NDU5NDAwMS4xLjAuMTY2NDU5NDAwNy41NC4wLjA.&_ga=2.64311023.1726408023.1664594004-790095860.1664594001 INR Range Empfehlung - Auszug Seite e106: In a study comparing an INR target of 1.5 to 2.5 with a target of 2.0 to 3.0 in patients with current-generation mechanical aortic prosthetic valves and no other thromboembolic risk factors, the lower INR target range was noninferior, but the quality of the evidence was low (6). For current-generation mechanical valve prostheses in the aortic position, an INR of 2.5 (range, 2.0–3.0) provides a reasonable balance between the risks of thromboembolism and bleeding (8,9). Es wird auch von “current-generation“ Klappen gesprochen (damit ist On-X gemeint) – aber mit dem klaren und deutlichen Hinweis „quality of the evidence was low“! Hier die PROACT Studie – Link zur On-X Webseite: https://www.onxlti.com/ifu/hv/ Die Studie fokussiert sich hauptsächlich auf das Blutungsrisiko – auf dieser Aussage ist die Hauptaussage vom Hersteller mit der dieser Klappe sich von allen anderen mechanischen Klappen unterscheidet. Allerdings werden die häufiger auftretenden Schlaganfälle und neurologischen Störungen nicht hervorgehoben. Dafür als Beispiel ein interessanter Artikel vom Montreal Heart Institute: The Prospective Randomized On-X Valve Anticoagulation Clinical Trial (PROACT): Lower is better, but is it good enough? https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31024944/ Quote: While the PROACT trial was generally well conducted, it raises several important points that warrant consideration. Firstly, the study sample size was calculated to demonstrate non-inferiority of a composite endpoint of bleeding, TE and thrombosis events, which was entirely driven by the reduction in bleeding events in the lower INR group as anticipated. Nevertheless, looking specifically at TE and thrombosis events, there was a 60% higher rate in the test group (2.96%/pt-yr versus 1.85%/pt-yr). Although this did not reach statistical significance (pD0:178), it may be attributed to a lack of statistical power due to sample size. Ich empfehle auch einmal die frei zugängliche “MAUDE - Manufacturer and User Facility Device Experience“ Datenbank auf On-X abzurufen – da kann man echte Rückmeldungen nachlesen. Die Einträge geben nur einen Teil der Zwischenfälle wieder da nicht alle Hersteller, Krankenhäuser und Ärzte Rückmeldungen geben (FDA plant zukünftig einen verbindlicheren Prozess zu implementieren). Ihr findet auch Meldungen direkt von Patienten oder Angehörigen. Das sind echte Daten – aussagefähiger als die Daten von 185 Patienten mit INR 1,5-2 in der PROACT Studie. https://www.accessdata.fda.gov/scripts/cdrh/cfdocs/cfmaude/search.cfm Zusätzlich empfehle ich auch unbedingt einmal im Forum „Valvereplacement.org“ konkret nach „On-X“ zu suchen. Hier findet ihr lesenswerte Beispiele. https://www.valvereplacement.org/ Zum Thema Herstellerangaben und Hersteller: Ich halte mal alle Kommentare zu diesem Hersteller zurück – ihr könnt aber selbst einmal die Investor Updates abrufen und Webcasts anhören. Die Message für die On-X Klappe ist der niedrige INR der als Alleinstellungsmerkmal mit aller Macht beworben wird. Die am 23. September 2022 geplatzte PROACT Xa Studie ist ein herber Schlag der vielleicht auch mehr Fokus auf die Nebenwirkungen der aktuellen INR Herstellerempfehlung legt. Auch ich habe mich für das erste Jahr auf die Herstellerangabe verlassen – bis ich aufgrund eines dramatischen Zwischenfalls auf ärztliche Anweisung jetzt beim INR von 2,5-3 bin und seit 5 Jahren keine Komplikationen mehr hatte. Das liegt genau im empfohlenen Bereich der ACC/AHA - soviel zu den Herstellerangaben. Bitte bedenkt auch wie knapp der Sicherheitsabstand nach unten bei dem empfohlenen INR (1,5-2) ist und ein Schlaganfall bleibende (!) Folgen hat. Viele der von On-X in deren Studie beschwörten schweren Blutungen (27/46) waren gastrointestinale Blutungsereignisse und ich vermute kaum mit bleibend Folgen. Bei regelmässiger Einnahme von Aspirin in der Kontrollgruppe im höheren INR Bereich (2-3) nicht überraschend. Die aktuelle Empfehlung in den USA ist gegen (!) eine regelmässige Baby-Aspirin Einnahme wegen des erhöhten Blutungsrisikos für alle Bürger – und der von der ACC/AHA empfohlene INR von 2-3 für mechanische Klappen ist auch ohne (!) Aspirin wegen der bekannten Nebenwirkungen. Allerdings war diese Studie so ausgelegt das die Kontrollgruppe nicht der ACC/AHA Empfehlung bezüglich regelmässiger Aspirin Einnahme entspricht. Kontrollgruppe: Nach der Operation wurde Warfarin mit einem INR-Zielwert von 2,0 bis 3,0 mit Aspirin 81 mg/Tag über die gesamte Studiendauer angewendet. Beachtenswert – oder? Die höheren Nebenwirkungen (Trombosen, ischämische Schlaganfälle, TIA, neurologische Defizite usw.) werden vom Hersteller nicht erwähnt – dafür wird das Blutungsrisiko in der Kontrollgruppe als Haupergebnis hervorgehoben und beworben. Diese Studien kosten 10-20 Millionen Dollar und werden vom Hersteller bezahlt und gestaltet. Ich glaube das Statement der AHA/ACC „quality of the evidence was low” ist hier noch recht freundlich. Ach ja – glaubt ihr noch an das Versprechen das man bei dieser Klappe eines Tages nur noch Aspirin einnehmen braucht? Ich muss mit meiner Klappe noch viele Jahre leben – wesentlich länger als es diese Firma geben wird und werde mich nur noch auf fundierte Empfehlungen und Erfahrungen verlassen.
  10. Last week
  11. BärEis

    Brauche Hilfe

    Hallo, ich habe vor einigen Jahren auch eine LifeVest tragen müssen und dann einen Defi bekommen. Im Nachhinein hätte ich gerne auf die LifeVest verzichtet und gleich den implantierten Defi genommen. Ich hatte auch ziemlich Angst vor dem Defi aber im Nachhinein empfinde ich den Defi als ziemlich harmlos und gar nicht als wirklichen Eingriff. Beim S-ICD liegt die Elektrode außerhalb des Herzens, dafür ist er etwas größer aber man gewöhnt sich daran. Ich hatte erst einen S-ICD und habe jetzt einen „normalen“ Defi. Beide haben mich im Alltag nicht wirklich beeinträchtigt, aber klar manche Dinge sollte man damit vermeiden (e.g. Kampfsport). Man kann froh sein das es Defis gibt und sie uns schützen können es ist eine gute Chance für uns und man kann mit so einem Teil viele viele Jahre ohne große Probleme leben. Ich habe den Eindruck das im Defi-Forum weniger los ist weil ein Defi vielleicht einfach etwas gewöhnliches geworden ist. Das bilde ich mir vielleicht aber auch einfach nur ein. Ich kenne aber Leute die von ihrem Defi gerettet wurden, auch wenn sie ihn etliche Jahre ohne Auffälligkeit getragen haben. Darf ich fragen warum du einen Defi bekommst? Wenn ich mich richtig entsinne ist es oft die niedrige EF-Rate > 35% oder bekannte Herzrhythmusstörungen. Ein S-ICD hat so viel ich weiß keine Möglichkeit als Schrittmacher genutzt zu werden, ich hab meinen damals bekommen um gegen den plötzlichen Herztod geschützt zu sein. Klar wenn man das zum ersten Mal hört wird man unruhig, aber mit der Zeit entspannt man sich. ich drücke dir die Daumen für die OP und wünsche dir alles Gute!
  12. nadine z.

    Brauche Hilfe

    Hallo Rainer, erstmal vielen lieben Dank das du deine Erfahrung hier kurz geschildert hast Ich komme leider nicht um den Eingriff drum herum, selbst wenn ich wollte. Die Ärzte wollten das mit dem Defi eh schon am liebsten kurz nach meinem Infarkt machen aber da gibt es ja auch Richtlinien weshalb sie ja eine gewisse Zeit abwarten müssen. Deshalb hab ich ja die LifeVest bekommen. Trotz das ich das wusste, war es halt schon ein kleiner Schock für mich als das mit dem Defi wieder zur Sprache kam und dann auch gleich so kurzfristig ein Termin gemacht wurde. Ich muss das gerade schon noch richtig verdauen. Ich hoffe und bete dafür, dass es bei mir auch so gut laufen wird. Ich will mich nämlich noch ein bisschen länger um meine Tochter kümmern können (11 Jahre)
  13. Ich empfehle, bei regelmäßigen Verspannungen und/oder sonstigen Muskelproblemen zur Physiotherapie zu gehen. Da gibt es , wenn man beim Arzt bischen Druck macht, auch mal ein Rezept, ansonsten sollte man sich in schweren Fällen auch mal auf eigene Kosten eine Behandlung gönnen. Osteopaten und Chiropraktiker haben ebenfalls ein gutes Händchen und können oft helfen. Bei Muskelproblemen regelmäßig zu Tabletten zu greifen, halte ich für nicht für die beste Lösung. Denn somit wird die Ursache nicht bekämpft- und bei vielen Muskelproblemen kann man therapeutisch sehr gut helfen. Beste Grüße Michael
  14. Ich war erst am Freitag beim Arzt, und da kam auch das Gespräch auf da ich auf den Blutdrucksenker nackenschmerzen bekomme. Noch nehme ich keine Schmerztabletten da ich erstmal einen Blutdrucksenker weglasse und schaue ob es besser wird. Aber trotz Ass100 wurde mir eher zur Einnahme von ibu geraden da Paracetamol nicht so gut für die Leber sein soll wenn es über einen längeren Zeitraum genommen wird. Ibu soll bei gleichzeitiger Einnahme mit Ass100 die Wirkung von Ass heruntersetzen so weit ich das verstanden habe. Sollte man daher zeitversetzt anwenden. So einfach scheint das also alles nicht zu sein ohne Rücksprache. Grüße Roland
  15. Was auch gut hilft sind Paracetamol mit Codein, die nehm ich immer aus Malta mit, da die in DE nicht frei verkäuflich sind. Novalminsulfon soll gut helfen, hatte ich aber noch nie.
  16. Linus

    Brauche Hilfe

    Hallo, Nadine Lasse dich nicht von Berichten im Netz zu sehr beeindrucken. Dummerweise werden mehr Berichte verfasst von nicht ganz glatt gelaufenen Eingriffen. Die 500 erfolgreichen Eingriffe ohne Probleme haben oft keinen Grund mehr, zu schreiben. Außer hier im Herzklappenforum, da schreiben viele auch über ihre positiven Erfahrungen. Was den Einbau angeht, der wurde bei mir beides mal unter Sedierung (Schlafnarkose) durchgeführt. Er dauert nur ca. eine halbe bis eine Stunde und wird in erfahrenen Kliniken mehrmals die Woche durch geführt. Ich bin danach in meinem Zimmer aufgewacht, mit einem Kühlpack und einem kleinen Sandsack auf der Wunde. Am darauf folgenden Tag wurde ich entlassen. Was du anschließend alles darfst oder kannst, wird dir im Arztgespräch erklärt. Da ich zu der Zeit schon Marcumar nahm, war das Hämatom bei mir etwas größer. Die Heilungszeit war bei mir etwa zwei Wochen. Schau nicht zu sehr auf die Anderen bei solchen Eingriffen, das macht dich nur unnötig Kirre und bringt nicht viel. Wenn dein Eingriff gelaufen ist, dann schreib darüber in einem Forum wie diesem, um anderen Mut zu machen. Übrigens gibt es auch auf Facebook einige Gruppen, bei denen man auch eher positive Berichte findet. Grüße und viel Glück bei deinem Eingriff, Rainer.
  17. steffi

    Op Spinalkanal - mech. Mitralklappe

    Bei so einer großen Op lt. meinem Kardiologen auf gar keinen Fall Clexane, Du kannst im Blutungsfall nic steuern!!!! LG Steffi
  18. Hallo, also Voltaren ist genauso wie Aspirin kritisch zu bewerten, wird so auch von der Dt. Herzstiftung beschrieben. Ich nehme immer Novaminsulfon ohne Probleme. Liebe Grüße Steffi
  19. Uwe1981

    Brauche Hilfe

    Ja und bei den Taxi Schein musst du nur 5 Euro Eigenanteil zahlen.
  20. Das deckt sich mit dem was ich in den Unterlagen finde. Ich glaube wichtig ist zu verstehen, wie die beiden Medikamente auf die Blutgerinnung einwirken.
  21. Hallo Rene, nein, ich nehme natürlich kein ASS. Dieses Mittel wird für Marcumar-Patienten mit mechanischen Herzklappen (Ausnahme: On-X) nicht empfohlen. Die deutsche Herzstiftung schreibt dazu: „Ist die Kombinationen von ASS mit Marcumar / Falithrom sinnvoll? Beide Arzneistoffe haben eine hemmende Wirkung auf die Blutgerinnung. Marcumar verringert im Blut die Menge der verfügbaren Gerinnungsfaktoren II, VII, IX und X. Welche Menge der Arzneistoffe erforderlich ist, wird anhand des INR-Wertes, eines labormedizinischen Parameters zur Blutgerinnung, bestimmt. Aspirin hemmt dagegen die Funktion der Blutplättchen und wirkt dadurch auch hemmend auf die Blutgerinnung.” Ähnliches gilt wohl auch (in geringerem Maße) für Ibuprofen und Diclofenac. Daher würde ich diese Mittel auch nie länger als drei Tage einnehmen. Gegenüber Paracetamol haben die genannten Schmerzmittel aber auch den Vorteil einer entzündungshemmenden Wirkung. Dies kann bei bestimmten Beschwerden hilfreich sein. Grüße Dietmar
  22. Ich hab das so aus den Unterlagen der Antikoagulationsschulung zitiert. Das geht halt strikt nach Richtlinie. Vielleicht ist das aber für Patienten mit einer On-X auch wichtiger da wir ja auch ASS nehmen müssen zusätzlich zum Marcumar und sich die Wirkung hier dann verstärkt. Du nimmst ja vermutlich kein ASS?
  23. Hallo René, bisher hat mir noch kein Arzt die Einnahme von Ibuprofen oder Voltaren verboten oder auch nur davon abgeraten. Und ich selbst habe bei der Einnahme über einige Tage noch keine negativen Auswirkungen feststellen können. Grüße Dietmar
  24. nadine z.

    Brauche Hilfe

    War gerade bei meinem Hausarzt. Das hinkommen nach Regensburg ist jetzt anscheinend geklärt. Ich soll nächste Woche Mittwoch und Donnerstag dann zu meinem Hausarzt. Der stellt mir dann eine Einweisung ins Krankenhaus (wird ja gebraucht) und einen Taxischein aus. Die Angst vor der OP bleibt aber
  25. nadine z.

    Brauche Hilfe

    Hallo Rainer, vielen Dank für deine Antwort. Das Problem ist, dass ich das mit dem ÖPNV schon angesprochen habe es aber denen nicht wirklich interessiert hat. Die Antwort war, dass es nicht deren Problem ist wie ich hinkomme. Einen Tag früher kommen, habe ich mir auch schon überlegt. Aber da müsste ich mich dann für zwei Tage in einem Hotel einnisten und ich habe leider nicht so viel Geld zur Verfügung. Die Voruntersuchung wird ja ambulant gemacht und da dürfen die mich danach nicht stationär aufnehmen hieß es. Was heißt, ich dürfte am Donnerstag dann auch wieder nach Hause fahren und müsste am Freitag wieder hinfahren. Der externe Defi ist wirklich etwas nervig, aber ich habe auch Angst vor dem Eingriff. Man liest ja bei der Internetrecherche auch ziemlich viel ungünstiges. Mir soll ein subkutaner Defi (Primärprophylaktisch) eingesetzt werden. Die Indikation zur OP ist übrigens die abgelaufene Genehmigung der LifeVest welche ja wieder beantragt wurde. Ich werde das heute auch nochmal mit meinem Hausarzt besprechen evtl. bekomme ich ja einen Beförderungsschein damit ich mit dem Taxi fahren kann und meine Krankenkasse übernimmt dann die Fahrt (hoffentlich). Darf ich fragen, wie deine Erfahrungen mit dem Defi sind? Also wie das mit dem Einsetzen war, was man nach dem Eingriff am besten vermeiden sollte usw. Ich denke ein paar Erfahrungsberichte würden mir dann auch ein bisschen die Angst nehmen Liebe Grüße Nadine
  26. Ich würds mal mit Sirdalud versuchen,aber gleich die 4 oder 6mg, eignet sich gut für Abends. Wärmekissen könnten auch unterstützen, schon versucht mit Wärme? Dass sich Paracetamol auf deinen INR auswirkt finde ich spannend, rein technisch gesehen sollte es das nicht. Allerdings habe ich in der Schulung zur Antikuagulation schon auch rausgehört, dass man nicht wirklich weiß was alles Einfluss auf den INR nimmt.
  27. Linus

    Brauche Hilfe

    Hallo, Nadine Erst mal ein herzliches Willkommen im Forum. Zu deiner Frage: Ich würde mich an deiner Stelle bei der Klinik melden und mit denen vereinbaren, dass du wegen der schlechten ÖPNV-Anbindung etwas später am Tag eintreffen kannst. Alternative dazu wäre, einen Tag früher zukommen. Was den Defi angeht, der Eingebaute ist besser als Externe und die Genehmigung wird dann auch überflüssig. Gruß, Rainer PS.: ich bin auch ein Defi-Träger.
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