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  1. Today
  2. Inga78

    Angst und Unsicherheit

    ... und vllt hat jmd eine Tipp für eine gute Pulsuhr. Die AppleWatch schickt nur Warnungen raus, wenn ich inaktiv bin. Ich brauche aber eine Uhr, die, wenn ich aktiv bin und einen Puls von 120 habe vibriert....
  3. Inga78

    Angst und Unsicherheit

    Guten Morgen zusammen, für morgen habe ich einen Termin bei einem anderen Kardiologen, den ich dazu mal befragen werde. Zu AnneS , ja, ich habe ab und an mal eine Rhythmusstörung. Deswegen nehme ich Bisoprolol und Candesartan, um den Druck zu regulieren. Das klappt auch ganz gut, wenn ich nur auf der Couch sitze. Aber das sollte ja nicht das Ziel sein. (Eigentlich möchte ich wieder reiten und normal Treppen steigen können) Mein eigentlicher Kardiologe sagte, dass sich ein Aneurysma nicht einfach zurückbilden könne, sondern eher mit dem Alter größer würde. Ich soll im November nochmal ins MRT, um das Ganze zu kontrollieren. Das schlimmste ist ja, das man so ängstlich und vorsichtig wird.
  4. Wojciech

    Op pulmonalklappe

    Wünsche dir alles gute. Melde dich danach, wenn du wieder bei Kräften bist. Grüße Wojciech
  5. Yesterday
  6. Mirjam

    Op pulmonalklappe

    Auch von mir die besten Wünsche:) Bald ist es geschafft!
  7. Mirjam

    Die Neue

    So, nachdem ich kurz recherchiert habe, finde ich diese Aussage des Arztes eine ziemliche Frechheit weil sie ja den Eindruck macht, dein Herz könnte jetzt schon bald so stark Schaden nehmen, dass es die Katheterablation dann nicht mehr so gut "wegstecken" kann. Dabei wurde eine solche Katheterablation wegen ventrikulären Extraschlägen im Zeitraum von 2007 bis 2011 in den deutschen Kliniken, die ihre Daten dazu hergaben, bei 472 Patienten durchgeführt, wobei kein einziger Patient durch den Eingriff verstarb und so gut wie keiner trug negative Folgen fürs Herz davon (wie zb einen Perikarderguss). Der Altersdurchschnitt war bei über 50. 19% hatten vor der OP schon eine verminderte Pumpfunktion. Bei diesen Patienten hatte die Ablation zwar seltener den gewünschten Erfolg, dass die Extraschläge verschwinden, aber "weggesteckt" haben die OP auch diese Patienten gut! Deshalb find ich die Aussage von deinem Arzt eine fiese (vielleicht motivierend gedachte) Panikmache. Von den Patienten ohne eingeschränkte Pumpfunktion hatten zb 0,5% einen Perikarderguss, von den Patienten mit Herzschwäche hatten 0,7% einen Perikarderguss. Ist jetzt nicht grad ein riesiger Unterschied! (Quelle: https://dgk.org/pressemitteilungen/2015-jahrestagung/2015-ft-wissenschaftliche-pm/sicherheit-und-effektivitaet-bei-der-ablation-von-ventrikulaeren-extrasystolen-daten-aus-dem-deutschen-ablationsregister/) Soweit ich das bisher herausgefunden habe, ist die verminderte Pumpfunktion (Herzschwäche) bei extrem vielen Extraschlägen das einzige, was man auf längere Sicht fürs Herz zu befürchten hat. Wie sieht denn deine linksventrikuläre Pumpfunktion aktuell aus? (im Befund zB als EF abgekürzt) Falls die EF schon niedrig ist, kann regelmäßige Bewegung helfen, das Herz wieder zu stärken (meine war ca 3 Monate nach der Klappen-OP bei unter 50% und nochmal 3 Monate später praktisch nur durch zügige Spaziergänge schon wieder bei 55%) Es zahlt sich wohl aus, die Ablation bald machen zu lassen, weil du gute Chancen hast, dass dein Problem damit erledigt ist. Im Langzeit-EKG-Befund sollte auch stehen, wo der Ursprung deiner Extraschläge ist. Von diesem Ort hängt ab, mit welcher Wahrscheinlichkeit (bis über 80%) die Ablation dich vor weiteren Extraschlägen verschonen wird. Zweitmeinung aus einem anderen Herzzentrum würde ich mir trotzdem holen, einfach damit du dir Fragen auch noch von jemand anderem beantworten lassen kannst und vielleicht wieder etwas Zuversicht gewinnen kannst. Kleiner Tipp: Nimm 4 Tage vor dem Eingriff keine gerinnungshemmenden Schmerzmittel wie Aspirin, dann ist die Gefahr schmerzhafter Blutergüsse geringer. Alles Liebe!
  8. Mirjam

    Die Neue

    Also falls deine Angst sich darauf bezieht, dass dein Herz dich im Stich lassen könnte, können die Arztgespräche bestimmt etwas helfen. Du musst auch nicht überlegen, was die Ärzte von dir denken, denn ich glaube viele Ärzte im kardiologischen Bereich können nachempfinden bzw wissen aus ihrer Erfahrung mit anderen Patienten, dass eine Herzdiagnose große Ängste auslösen kann, einfach weil es um dieses für uns zentrale Organ geht. Vielleicht wäre es zusätzlich auch hilfreich, wenn wer aus deiner Familie ein paar Nächte bei dir schlafen könnte? Wenn du magst, kann ich auch versuchen, etwas über die Risiken bei deinem Befund herauszufinden. Vielleicht hilft es dir auch ein wenig, wenn du dran denkst, dass viele Menschen mit richtig gefährlichen Rhythmusstörungen auch alt werden. Wenn du wirklich "nur" Extraschläge hast, hast du sozusagen die "harmlose" Variante der Rhythmusstörungen erwischt;) Machst du eigentlich regelmäßig Bewegung? Das half manchen hier im Forum besser dabei, die Zahl der Extraschläge zu verringern, als Betablocker (wie Bisoprolol). Falls deine Angst nicht konkret aufs Herz bezogen ist, sondern eher allgemein (so panikattacken-mäßig), würde ich den Kardiologen oder die Ärzte in der Klinik fragen, an wen du dich wenden kannst bzw was du gegen diese Ängste tun kannst - vielleicht gibt es ja direkt in der Klinik oder über Arztkontakte auch noch kurzfristig die Möglichkeit für psychologische/psychiatrische Hilfe. Liebe Grüße
  9. Mirjam

    Die Neue

    Hi Jenny! Erstmal mein volles Mitgefühl, ich kenne diese Angst auch ein wenig. Ich denke, dass diese Angst bei mir auch viel damit zu tun hatte, dass Ärzte sehr unterschiedlich auf die Diagnose reagierten und niemand handfeste Angaben dazu machte, welche Risiken denn jetzt bei diesem Befund und dann im Zusammenhang mit der OP bestehen. Seit meiner Klappen-OP ist es mit der Angst deutlich besser geworden. Sind die Extraschläge das einzige, was bei dir diagnostiziert werden konnte? Sah man im Ultraschall gar nichts, was auf eine mögliche Ursache hindeuten könnte? Hat dir jemand gesagt, was sich die Ärzte von der Katheteruntersuchung (oder meintest du Ablation?) erhoffen? Ich kann dir auf jeden Fall empfehlen, baldmöglichst eine Zweitmeinung in einem Herzzentrum einzuholen. Lass dir den letzten Langzeit-EKG-Befund und den Ultraschallbefund ausdrucken und schicke mit einem Foto oder Scan davon eine Anfrage per mail an ein oder zwei Herzzentren. Sprich deine Angst als Mutter eines jungen Kindes an und dass du unsäglich froh über eine Zweitmeinung oder evtl ein Beratungsgespräch bei einem Rhythmologen wärst, weil du wahnsinnige Angst hast. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Ärzte sehr bemüht und einfühlsam sind und man relativ bald eine Zweitmeinung bekommen kann. Du kannst zusätzlich an die Abteilung bzw direkt an den Arzt, bei dem du am 30.9. den Termin hast, eine mail schreiben, deine Ängste ansprechen und fragen, ob du nochmal ein Gespräch zur Klärung von Fragen bekommen könntest. Bis zu den Gesprächsterminen kannst du alle deine Fragen/Ängste notieren und sowohl in der Klinik, in der du den Termin am 30.9. hast, als auch in einem anderen Herzzentrum zwecks Zweitmeinung besprechen. Mir half es sehr, dass ich kurz vor der OP ein Gespräch mit einem Chirurgen hatte, der wirklich gut erklären und beruhigen konnte. Und davor half es mir auch sehr, als ich endlich statistische Fakten gefunden hatte, welche Risiken ganz konkret mit meinem Befund einhergehen. Die Ärzte sagen einem solche Dinge ja nicht. Ich hätte es schon gut gefunden, zb zu hören "Unoperiert sterben laut einer großen Studie 5 von 100 Patienten pro Jahr an dieser Erkrankung an Schlaganfall oder plötzlichem Herztod und der Altersdurchschnitt in der Studie lag bei 60 Jahren. Mit OP starben nur 2 von 100 Patienten und eher nur jene mit hohem Alter und Nebenerkrankungen." (die Zahlen sind jetzt erfunden und die Beschreibung sehr verkürzt, aber so ähnliche Daten konnte ich nach langer Suche zu meinem Klappenproblem finden, wonach ich dann zumindest wusste, ok, es ist seeehr unwahrscheinlich, dass mir jetzt in der Zeit bis zur OP etwas passiert.) Die Aussage des Arztes, dass dein Herz Schaden nehmen könnte, kann man sicher so verstehen: es gibt zwar keine akute Gefahr (sonst würde er dir das schon sehr deutlich sagen und sie hätten dich gleich in der Klinik behalten), aber wenn man nicht operiert, wird man irgendwann (also zb mit 50 Jahren) eine Herzschwäche entwickeln. Und das kann man vielleicht vermeiden, wenn man einen Eingriff vornimmt. Solche Eingriffe (und sogar viel kompliziertere) werden schon lange durchgeführt und die Ärzte müssen dir auf Nachfrage sagen, mit welchem Risiko du rechnen musst. Das ist natürlich alles leicht dahingesagt. Die Angst habe zB auch ich nicht komplett weggebracht bis ich gemerkt habe, dass ich die OP überstanden habe und dass ich auf dem Weg der Besserung bin und als dann später die Kontrolle ergab, dass die Extraschläge (ich hatte aber soweit ich weiß nie so viele) massiv zurückgingen und meine Klappe wieder brav ihren Dienst verrichtet. Ich wünsche dir jedenfalls ganz viel Kraft, alles Liebe und dass du bald gute Arztgespräche bekommst, die dir deine Ängste (zumindest ein bisschen) nehmen können.
  10. Jenny2407

    Die Neue

    Hallo ihr Lieben, Mein Name ist Jenny ich bin seit Juli 30 Jahre alt und habe einen Sohn der gerade eingeschult wurde. Ich wollte im April 2019 Blutspenden gehen, sonst war immer alles in Ordnung, diesesmal sagte der Arzt irgendwas stimmt nicht( beim Pulsmessen) ich solle mal zu meinem Hausarzt und dies abklären. Direkt dorthin, er mich ans EKG, danach sprach er mit mir und gab mir den Rat zu einem Kardiologen zu gehen, zusammen mit meiner Überweisung eine Strase weiter und einen Termin gemacht. Am Termintag wurde dann ein Ultraschall gemacht und ich wurde für nächsten Tag für das Langzeitekg eingetragen, am nächsten Tag abgegeben und Termin zum Gespräch vereinbart. Bei dem Gespräch sagte er mir dann das ich bis zu 50.000 Extraschläge hätte, ein Medikament ( Bisoprolol 2,5mg 1×morgens) und gab mir einen Termin im Juli. Anfangs hatte ich Nebenwirkungen und er wollte die Tabletten umstellen bzw ich solle sie weg lassen. Ich hab sie dann weiter genommen mittlerweile geht es auch.Bei meinem Termin im Juli wurde mir direkt mein LangzeitEKG angeschlossen, dem nächsten Tag abgegeben und 2 Tage später das Gespräch. Da wurde mir gesagt das die Extraschläge mehr geworden wäre und er gab mir eine Einweisung zu unserer Herzklinik. Nun ja es ging relativ zügig ich bekam Anfang August ein Termin, dort wurde dann nochmal ein EKG gemacht und ich hatte ein Arztgespräch, der Arzt sagte mir das er mir eine KatheterAnomalie vorschlage, ich könne es gleich machen aber auch erst in 1 oder 2 Jahren, dann könne er mir aber nicht versprechen das mein Herz noch stark genug wäre um es wegzustecken wie zum jetzigen Zeitpunkt. Also Termin steht 30.09.2019. Jetzt zu meinem eigentlichen Problem, ich leide seit ich das weiss an Angstzuständen nicht mehr aufzuwachen und habe keine Ahnung mit wem ich darüber reden soll. Ich habe Angst meinen Sohn alleine zu lassen, das ich einfach versuche nicht einzuschlafen, jetzt wo ich schreibe fange ich an zu weinen, weil mich das alles so belastet. Ich habe die Hoffnung hier jemanden zu finden der mir meine Angst nehmen kann bzw mir Tipps geben kann damit umzugehen. Sry für den langen Text Danke fürs zuhören LG Jenny
  11. Pepelotzki

    Op pulmonalklappe

    Alles, alles Gute !! Beste Grüße Michi
  12. Uwe1981

    Op pulmonalklappe

    Danke bin morgen früh gleich der erste
  13. steffi

    Op pulmonalklappe

    Nein, aber es wird schon gut sein, alles Gute für morgen! LG Steffi
  14. Uwe1981

    Op pulmonalklappe

    So morgen früh bekomme ich meine neue pulmonalklappe. Es ist eine biologische und das anoirisma wird gerafft. Ich komme zwar an die herz lungen Maschine aber sie halten das herz nicht an. Wusste gar nicht das das geht. Und dann hat der Chirurg gesagt da kommt ein Pflaster auf das herz das es von in nicht an die Brust wand kommt und anwächst. Hat damit schon jemand Erfahrung?
  15. stefan

    Angst und Unsicherheit

    Hallo, meine Doppelklappen Op ist bereits 15,5 Jahre her, es wurden Aorten und Mitralklappe ersetzt. Zeitnah vor der Op hatte der Aortenbulbus einen Durchmesser von 44 mm. Am Abend vor der Op sagte man mir, dass vermutlich auch ein Stück der Aorta ersetzt würde. Fas wurde aber nicht gemacht. Ca. 4 Monate nach der Op hatten sich die Herzkammern wieder auf Normalmaß verkleinert und die Aortenwurzel auch. Bei der Jahreskontrolle wird der Durchmesser immer gemessen. Dieser liegt zwischen 30 und 33 cm. Scheinbar hat die Klappen Op dazu geführt, dass sich die Erweiterung wieder zurück gebildet hat. LG Stefan
  16. AnneS

    Angst und Unsicherheit

    Hallöchen liebe Inga! Hast du denn Herzrhythmusstörungen? Ich wohne im 4. OG und mein Puls schnellte innerhalb von Sekunden hoch, Herzrasen inklusive. Das war primär vor meiner OP und der Leistungsabfall nahm langsam aber deutlich zu. Ich hab letzten November eine neue Aortenklappe bekommen und hab gezielt gefragt ob die Erweiterung der Aorta (41mm) mit behandelt wird oder nicht. Der Arzt meinte nein, das lassen sie so, da die Wahrscheinlichkeit sehr groß ist, dass sich diese verringert oder gleich bleibt und nicht verändert. Damit hat er Recht behalten, vor kurzem kam im MRT raus, dass sich die Aorta tatsächlich erholt hat, da durch die neue Klappe der Druck ausgeglichen wurde. Ich kann mich nur anschließen und dir den Tipp geben eine Zweitmeinung einzuholen, auch wegen dem Herzrasen. Man muss sowas nicht unnötig haben, da man sich ja zusätzlich Sorgen macht. Liebe Grüße
  17. Renate

    Angst und Unsicherheit

    Hallo Inga ich habe eine Aortenwurzelerweiterung von 43 mm. Diese wurde bereits vor ca. 10 Jahren festgestellt und hat sich seitdem nicht verändert. Blutdruck und Puls sind im Normalbereich. Ich soll mir keine Sorgen machen und regelmäßig kontrollieren lassen. Auch ich denke dass 44 mm für sich alleine noch keine OP-Indikation darstellen. Ich würde mir auch eine zweite Meinung einholen. Alles Gute wünsche ich dir - Liebe Grüße
  18. marathon2

    Angst und Unsicherheit

    Hallo Inga, herzlich willkommen in unserem Forum. Ich vermute, dass der hohe Puls bei dir mehrere Ursachen hat. Zum einen spielen die Herzerkrankung und eine mangelnde körperliche Fitness eine wichtige Rolle, zum andern wirkt sich bei dir sicher auch die Psyche auf den Puls aus. Das Aneurysma mit 44 mm ist für sich alleine gesehen natürlich noch keine OP-Indikation. Allerdings in Verbindung mit den genannten Symptomen kann es sehr wohl Zeit für eine Operation sein. Ich würde mich an deiner Stelle zeitnah um eine zweite ärztliche Meinung in der herzchirurgischen Abteilung einer Klinik bemühen und eine baldige OP ins Auge fassen. Abwarten erhöht nur das Risiko und nach der OP geht es dir mit Sicherheit wieder besser. Grüße Dietmar
  19. Inga78

    Angst und Unsicherheit

    Guten Morgen zusammen, bei mir wurde ein Aortenwurzelaneurysma von 44mm diagnostiziert und damit verbundenen Bluthochdruck und Herzrasen. Außerdem eine Aortenklappeninsuffizienz vom Grad 2. Ich lese hier, dass 44 mm wohl gar nicht so üppig seien, aber mein Arzt sagte, dass ich einen mm vor einer OP stünde. Ursprünglich bin ich an einer Arthritis mit Perikaterguss erkrankt und lang lange Zeit krank zu Hause oder im Krankenhaus. Neben der Angst vor einer OP ist nun mein größtes Problem, dass ich meinen Puls nicht unter Kontrolle bekomme (trotz Bisoprolol). Ich darf keinen höheren Puls haben als 120. Beim Spaziergang liegt er so bei 110. Mein Hobby, das Reiten, kann ich irgendwie gar nicht richtig umsetzen und auch ein einfaches in die zweite Etage laufen ringt meinem Herzen einiges ab. Manchmal schießt der Puls unvermittelt auf 203. ich beginne morgen wieder zu arbeiten und habe große Sorge, dass das auch nicht funktioniert. Ich würde mich freuen Austausch zu haben. VG Inga, 41, aus Moers (NRW)
  20. Last week
  21. steffi

    mechanische Mitralklappe INR

    So wie es Dir Dein Kardiologe/Chirurg empfahl, aber prinzipiell ja. Sobald Dein unterster Wert unterschritten wird 2x tgl. spritzen. LG Steffi
  22. Hallo Renate, was für den/die Eine(n) ein No-Go ist, ist für jemand anders, in diesem Fall für dich, die einzig richtige Entscheidung. So unterschiedlich diese Meinungsäußerungen auch sind, sie dürfen natürlich niemals für den anderen verletzend sein. Aber so habe ich sie auch nicht empfunden. Aber Empfindungen sind eben auch sehr subjektiv. Jede Entscheidung für oder gegen einen bestimmten Herzklappenersatz wurde sehr individuell und nach reiflicher Überlegung und Abwägung getroffen. Und jede Entscheidung sollte als solche auch absolut respektiert werden. Grüße Dietmar
  23. Hallo Dietmar Dass unterschiedliche Ansichten geäußert werden dürfen ist doch wohl selbstverständlich. Aber doch wohl keine Abwertungen wie "No-Go". Und du als Moderator könntest auf solche Äußerungen auch hinweisen! Wie 1Herz2Leben schon so zutreffend geschrieben hat: Es war in meinem Leben eine sehr, sehr schwierige Entscheidung. Und nun ist sie ein "NoGo"???? Egal, ich bleibe dem Forum erhalten und ich hoffe, dass ich auch nach 20/30 Jahren noch schreiben kann: Alles gut, alles in Ordnung! Trotz No-Go!
  24. Salvatore

    mechanische Mitralklappe INR

    Ok, das bedeutet bei Mitralklappe Ersatz wennn INR unter 2,5 ist, dann Enoxiparin Gewichtsadaptiert...
  25. Hallo Renate, diese Aussage möchte ich nicht so stehen lassen. Es liegt in der Natur unserer Forenthematik, dass die aktiveren Forenmitglieder immer wieder wechseln. Steht man kurz vor oder kurz nach einer Klappen-OP, ist es sehr naheliegend, das Forum passiv, und vor allem aktiv zu nutzen. Je länger der Eingriff dann zurück liegt, desto geringer wird meist das Bedürfnis, sich hier noch mit Beiträgen einzubringen. Oft verliert sich der Kontakt zum Forum dann auch irgendwann vollständig. Selbstverständlich gibt es auch Ausnahmen und manche langjährigen Forenmitglieder sind weiter aktiv und stehen den „Neulingen“ mit vielen guten Ratschlägen zur Seite. An dieser Stelle einen herzlichen Dank für dieses dauerhafte Engagement. Dass nun aber gerade Rossoperierte das Forum „entnervt“ verlassen haben sollen, kann ich nicht nachvollziehen. In diesem Forum wird niemand ausgegrenzt. Jede Form des Klappenersatzes steht hier gleichberechtigt nebeneinander. Dass aber auch unterschiedliche Ansichten darüber geäußert werden dürfen, sollte ebenfalls selbstverständlich sein. Grüße Dietmar
  26. stefan

    mechanische Mitralklappe INR

    Hallo, ich lag im April 10 Tage im KH. davon auch 4 Tage auf Intensiv. Der Chef der Intensivstation ist auch der Kardiologe, der mich seit über 10 Jahren betreut. Ich halte ihn für einen ausgezeichneten Mediziner und er hat zu dem Thema Perfusor oder Spritze genau das gleiche gesagt, wie es Steffi in ihrem Beitrag schreibt. Ich habe zu diesem Thema bereits geschrieben, dass auch die Kardiologen der Uniklinik Marburg seit einigen Jahren das Bridging mit Spritzen machen und nicht mehr mit dem Perfusor. Wichtig ist nur, dass man die passende Dosis zweimal täglich spritzt. LG Stefan
  27. Ich habe mich noch sie so gefühlt. Danke, genau so sehe ich es auch! Ich habe noch nie eine andere OP als "No-Go" bezeichnet. So viel Respekt habe ich vor der Entscheidung anderer. Und nochmals zu meiner Situation. Ich hatte nie Probleme. Es geht mir seit 13 Jahren so als wenn ich nie operiert worden wäre, ohne Medikamente, beschwerdefrei und bei voller Leistungsfähigkeit. Alle Untersuchungen zeigen ein Super Ergebnis, beide Klappen arbeiten einwandfrei. Wahrscheinlich werde ich nicht viel Bestätigung bekommen, denn die anderen Rossoperierten (die auch immer wieder von ihren guten Ergebnissen berichtet haben), haben größtenteils schon seit längerem das Forum entnervt verlassen.
  28. Hallo summer, leider, leider gibt es nicht den einzig richtigen Herzklappenersatz. Und es ist auch keine Lösung in Sicht. Letztendlich muss jeder für sich die Entscheidung treffen. Jeder, der sich entscheiden musste, ist in den allermeisten Fällen von seiner Klappenwahl überzeugt und verteidigt sie mit aller Macht. Eine Pro/Contra Liste hilft kopfgesteuerten Menschen, andere hören auf ihr Bauchgefühl. Ich habe mich bewusst für die mechanische Klappe entschieden, da nur mit ihr die Chance besteht, ein Leben lang ohne weitere Re-OP auszukommen. Klar, eine absolute Garantie dafür gibt es nicht. Anderseits gibt es auch keine Garantie, nach einer Ross-Op ohne Marcumar auskommen zu können. Denn es ist auch hier nicht ausgeschlossen, dass als OP-Folge Vorhofflimmern auftritt. Ich lebe nun seit fast 10 Jahren mit Marcumar. Bis heute komme ich gut damit zurecht und habe keinerlei Einschränkungen. Als Selbstbestimmer kann ich meinen INR jederzeit kontrollieren und auf eventuelle Schwankungen schnell reagieren. Gegen die Gefahr einer Osteoporose oder einer Arteriosklerose als Nebenwirkung von Marcumar nehme ich regelmäßig Vitamin K2. Bis jetzt ist auch hier alles im grünen Bereich. Noch hast du Zeit für die Entscheidung. Ich wünsche dir, dass es irgendwann Klick macht und du die für dich passende Klappe gefunden hast. Manchmal reifen solche Entscheidungen auch über Nacht. Grüße Dietmar
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