Jump to content

All Activity

This stream auto-updates

  1. Today
  2. Hey Fee, wow... so eilig jetzt.. aber das war dir ja auch lieber als das weitere Rum Gebummel.. Ich finde dich schon echt sehr positiv,wie du mit der bevorstehenden OP umgehst. Ja, das Schluckecho habe ich geschafft. War wieder unangenehm aber nicht so schlimm wie beim letzten Mal. Mir wurde Diazepam gespritzt. Habe jetzt auch Kopfschmerzen und Speiseröhre zwickt. Ergebnisse werden morgen früh besprochen. Dir alles Gute, auch für deine bevorstehende OP
  3. Jetzt geht es flott...... Gerade Anruf vom UKD (Uniklinik Düsseldorf) bekommen. Ich habe den OP für Dienstag, 7.2.23 bekommen. Am Montag ist Aufnahme und da wird noch einmal das CT unter Kontrastmittel gemacht um final die Aorta Ascendens zu beurteilen, ob man die noch mit "repariert". Ich bin froh, dass jetzt doch alles so zügig und schnell geht. Ich bin immer noch total guter Dinge und sehr positiv dem Eingriff gegenüber eingestellt. Ich melde mich sobald ich dann das Gespräch hatte, was nun wie und tatsächlich gemacht wird. LG Fee PS.: Ella, wie war Dein TEE heute? HAst Du alles gut und schmerzfrei überstanden?
  4. Hallo, ich habe inzwischen einen Termin bei Prof. Kocher in Wien gehabt und auch das CT in Wien durchführen lassen. Meine Situation: Zufallsbefund im Rahmen eines Check-Up im Mai 21, Aorta ascendens im Ultraschall bei 47mm und eine bikuspide Klappe. Kontrolle im Nov 21 bestätigt die 47mm. Eine weitere Kontrolluntersuchung im Dez hat leider ein Erweiterung auf 51mm ergeben die auch durch ein CT bestätigt wurde. DHZC (Berlin) und Herzzentrum Leipzig haben beide eine zeitnahe Operation angeraten. Wie ich schon in einem anderen Betrag geschrieben habe, sind meine Fragen nach PEARS in deutschen Herzzentren ins Leere gegangen. Entsprechend hatte ich ebenfalls den Kontakt mit Prof. Kocher aufgenommen. Ich kann jedem der sich mit dem Thema PEARS auseinandersetzt nur empfehlen, das Gespräch mit Prof. Kocher zu suchen. Er erklärt die Vor- und Nachteile der einzelnen Verfahren "auf Augenhöhe" mit dem Patienten und nimmt sich die notwendige Zeit die Fragen, die wir Laien haben, zu beantworten. Das Thema Kostenübernahme ist sicherlich für viele ein wesentlicher Dreh- und Angelpunkt. Auch ich bin gesetzlich Versichert, habe mich allerdings dafür entschieden die Initialkosten ggf. selbst zu bezahlen. Am Ende muss sich jeder von uns entscheiden, welches Verfahren wir für unsere Situation am besten empfinden. LG Michael
  5. Max70

    Zahnarzt nach überstandener Endokartitis

    Vielen Dank für deine Antwort @ cae6a Dann sollte ich mit den 3gr. vor der Behandlung ganz gut geschützt sein. Eventuell nehme ich danach dann auch nochmal 1 gr Werde den Zahnarzt dazu befragen. Eine prof. Zahnreinigung lass ich nicht machen. Nur die "normale" Zahnsteinreinigung. Habe gehört das die Ultraschall-Anwendung viele Bakterien verteilt und man zuvor eine desinfezierende Flüssigkeit anwenden muss. Bi nda aktuell doppelt angespannt. Zum einen wegen des Zahnarztbesuche, und zum anderen werden aktuell wieder gerade Blutkulturen ausgebrütet um sicherzustellen das keine neuen Bakterien nachgekommen sind. Wir alle 3 Monate geprüft. Zusatzinfo: Ich hatte die Endokartitis durch das langsamwachsende Bakterium "Cardiobakterium hominis" - was ja im Mund-Rachenraum angesiedelt sein soll.
  6. Hallo Mirjam, Danke für deine Genesungswünsche und überhaupt deine Antwort/ Anmerkungen. Tatsächlich passe ich zwar eher nicht zur Diagnose „postoperatives Delir“, da ich jederzeit nach der OP per se geistig voll auf der Höhe war (wenn ich nicht gerade erbrochen oder geschlafen habe). Also bspw auch von den optischen Fehlwahrnehmungen wusste, dass sie Fehlwahrnehmungen sind, während ich sie erlebte. Dennoch ein kurioses Erlebnis… ;-) Jedenfalls eine spannende Studie, die Du da verlinkt hast. Gruß, Tobi
  7. Hallo Matthias. Danke für deine Antwort. Ja, die Datenlage ist "in Arbeit ", aber nur auf mein Drängen. Ich habe das Gefühl, da will keineR ran. In der Vergangenheit habe ich die Erfahrung machen müssen, dass ich nur auf wiederholte Fragen Antworten erhalte. Alles sei nicht so ernst, bis dann "plötzlich " drei Klappen operiert werden mussten. Vor dem Hintergrund nehme ich jede kleine Insuffizienz ernst. Deine Antwort macht Mut und sagt mir, dass ich richtig liege. LG Renate PS: auf der Intensivstation wurden Ärzte an meinem Bett darüber informiert, dass hier drei Klappen (AK bio Ersatz, Trikuspidalklappe und Mitralklappe rekonstruiert) operiert wurden, ohne den Brustkorb zu öffnen. Noch in der Reha staunte die Kardiologie. Ich trage jetzt einen Herzschrittmacher.
  8. Herzlichen Dank für eure Antworten! Das hilft mir sehr weiter. Liebe Grüße Annette
  9. Ulithi

    Ratlos, immer wieder Rückschritte

    Liebe Mirjam, ja mein Kaliumspiegel wurde gecheckt, ich bekomme Kalium und Magnesium. Das Flecainid bekam ich in der REHA da ich dort Vorhofflimmern hatte, das durch das Medikament aufhörte und nach 3 Monaten sowieso abgesetzt werden sollte. Seit Flecainid nach dem Vorhofflattern abgesetzt wurde, ist es auch nicht wieder gekommen. Allerdings war ich im MRT wegen der Schwindelattacke, dort hat man einen kleinen weißen Punkt gesehen und vermutet einen Mini-Infarkt. Ich werde gerade im Krankenhaus nochmal gründlich durchgecheckt. Jetzt wird überlegt ob der Blutverdünner gewechselt wird. Ich nehme zur Zeit Xarelto. Ich dachte, ich hätte alles so gut überstanden. Liebe Grüße Hanne
  10. cae6a

    Zahnarzt nach überstandener Endokartitis

    Hall, Max"70", ich habe nächste Woche eine Zahnextraktion und deswegen bereite ich mich auch vor. Absetzen Mearcumar (musst du nicht tun), Bridging mit Clexane und natürlich: Endokarditis Prophylaxe. Ich habe dazu mit Kieferchirugem, Hausarzt und einem Arzt aus Oeynhausen (operierende Klinik) wie immer 2g Amoxicillin abgesprochen 1h vor der Extraktion. Ich nehme dann rein für meine pers. Beruhigung noch 1g Amoxi 1h nach dem Eingriff. Diese Verfahren habe ich schon mehrfach angewendet. Zum Zahnarzt gehe ich auch regelmässig, allerdings führe ich keine prof. Zahnreinigung durchführen. Nicht wegen des Respekts vor einer Endokarditis, sondern weil ich auch ohne diese Zahnreinigung klarkomme. Ich persönlich würde mir auch keine Gedanken machen wegen Resistenzen. Die Prophylaxe unterstützt dein Immunsystem bei der Bekämpfung der Bakterien, falls sie verstärkt freigesetzt werden. Good luck, bye, Roland
  11. Guten Morgen, ich lese zwar fleißig mit aber die letzten Monate wurde es um mich still. Grund: Ich hatte letztes Jahr eine schwere Endokartitis mit heftigen Symptomen (Beinvenenthrombose, Nierenversagen, Ölser Knötchen etc.). Ich habe das Ganze überstanden und musste sogar nicht reoperiert werden (biologische Aortenklappe seit 2018). Nun steht morgen mein erster Zahnarzt-Termin nach der Endokartits an. Alle Ärzte sagen ich soll das weiterhin regelmäßig machen. Geplant ist normale Untersuchung mit Zahnreinigung. Und das ist der Punkt: Ich habe solche große Angst das durch die Zahnreinigung wieder eine Endokartitis ausgelöst werden könnte. Mein Zahnarzt meint ich solle 1 std. vor dem termin 3 gr. Amoxicillin einnehmen. Ich hoffe das ich durch die letztjährige 8-wöchige Behandlung durch Ampicillin nicht resistent wurde. Sollte ich eventuell vorsichtshalber 12 std. nach dem Zahnarzt nochmals 1 gr. Amoxicillin nehmen ? Mache ich mir zu viel Sorgen? Welches Reinigungsverfahren sollte genutzt werden ? (Ultraschall etc.) Habt ihr mir Ratschläge ? Ich habe wirklich große Angst vor dem Termin da ich nie wieder eine Endokartitis bekommen möchte. Dieses Zeit war die schlimmste meines Lebens. Ich würde mich sehr freuen von euren Erfahrungen zu hören. LG
  12. Yesterday
  13. Uff! Alles Gute und gute Nerven für die Wartezeit! Vielleicht gibt es noch ein Herzzentrum mit guten Rhythmologen, wo du anfragen kannst, ob du einen früheren Termin haben kannst? Vielleicht hilft es auch ein wenig, den Kaliumspiegel gut im Auge zu behalten. Allein der Zustand ist ja schon ein Stressfaktor, und Stress kann den Kaliumspiegel senken. (aber auch zu viel Kalium wäre nicht gut, deshalb wäre gelegentliches Messen sicher nicht verkehrt) Alles Liebe!
  14. Mirjam

    Ratlos, immer wieder Rückschritte

    Kaliumspiegel schon gecheckt?
  15. Mirjam

    Ratlos, immer wieder Rückschritte

    Oje, du Arme! Sehr zermürbend, wenn klar wird, dass einer der Fachleute, denen man vertrauen können sollte, offenbar etwas (grob) falsch gemacht hat. In welcher Form/Dosis hast du das Flecainid wann verschrieben bekommen? War dies deine erste Episode von VHF? Ob das nun Vorhofflimmern oder -flattern war, würde ich von einem Rhythmologen klären lassen, damit du weißt, welchem der beiden Kardiologen du vertrauen kannst, und evtl. auch, damit du in Zukunft eine wirklich fachkundige Person konsultieren kannst, sollte das VH-Flimmern/Flattern noch einmal auftreten! Ich drück dir die Daumen!
  16. Alles Gute für deine Tochter und dich! Ich wünsch dir ein gutes Nervenkostüm. Glücklicherweise arbeiten in der Kinderchirurgie meist wirklich unglaublich tolle Ärztinnen und Ärzte. Ich wünsch euch, dass ihr mit viel Geduld gut informiert werdet und Zuversicht und Vertrauen gewinnen könnt. Falls ihr einmal unsicher seid, habt ihr immer auch die Möglichkeit, euch mit den Befunden eine Zweitmeinung zu holen. Alles Liebe!
  17. Mirjam

    Harnsäurewerte durch ASS erhöht ?

    Mein Partner hatte noch nie Gicht (im Sinne eines angeschwollenen Zehs oder ähnlichem), aber bei fast jeder Blutuntersuchung erhöhte Harnsäure. Auf jeden Fall immer dann, wenn er am Vortag Bier getrunken hatte. Sonst nimmt er nur Candesartan und ein Mittel gegen allergischen Schnupfen.
  18. Mirjam

    Heute 35 Jahre mit AO Klappe

    Juhu, Glückwunsch! So solls weitergehen!
  19. Danke, dass du dir die Zeit genommen hast für einen so ausführlichen Bericht! Mein vollstes Mitgefühl für diese schlimmen ersten Tage post-op... Da ist ja wirklich einiges zusammengekommen! Was die Übelkeit, Träume und "Halluzinationen" anbelangt: Ich bin überzeugt, dass das abgesehen von einer gewissen Veranlagung (und Risikofaktoren bzgl Delir) auch sehr mit dem Blutverlust zusammenhängt. Mich hat es zwar bei weitem nicht so arg erwischt (ich konnte "schon" am dritten Tag wieder ein wenig essen), aber ich könnte schwören, dass meine Übelkeit infolge zweier Infusionen besser wurde (die Antiemetika waren bei mir auch nutzlos): Volumenersatz nicht nur mit Elektrolytlösung sondern auch mit Plasma oder sowas ähnlichem, sowie am zweiten Tag eine Infusion mit diversen Supplementen - diese erhielt ich auf meine Nachfrage hin wegen meines Blutverlusts, weil ich mich so extrem schwach fühlte, und eben nichts essen konnte und deshalb fragte, ob man da nicht was tun kann, um die Blutbildung zu unterstützen) Interessante Studie zu dem Thema: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7034819/ Dir alles alles Gute für die weitere Genesung und Erholung!
  20. Mirjam

    Es geht langsam Richtung OP

    Gute Nerven für die nächsten Monate und auch sonst alles Gute! Ich denke, die gehst schonmal "gut vorbereitet" in die Planungsphase! Wird sicher trotzdem eine schwierige Zeit, aber du schaffst das!
  21. Bei mir waren Sehnenfäden gerissen, wodurch die Insuffizienz hochgradig wurde (eine Ärztin im Spital nannte es "höchstgradig", evtl. aber auch nur, um die Notwendigkeit/Sinnhaftigkeit der OP zu betonen). Ich hatte etwa 2 Monate vor dieser Diagnose schon "plötzlich" starke Kurzatmigkeit verspürt bei jeglicher Belastung, das habe ich aber auf meine Schwangerschaft geschoben und es ging mir nicht so schlecht, dass ich es eilig gehabt hätte mit einem Kardiologentermin. Dauernden Husten hatte ich jedoch, weswegen ich zum Allgemeinmediziner ging, der mir nach Abhören dringend zum Kardiologen riet. Diesen chronischen Husten hatte ich seit der OP (Feb.2019) nicht mehr. Beim Kardiologen wurde dann neben dem "flail leaflet" auch schon ein vergrößerter Vorhof und deutlicher Rückstau in die Lunge festgestellt. Die OP war trotz der gerissenen Fäden noch nicht dringend, fand erst ein paar Monate später statt. Dummerweise war bei der ersten Untersuchung im Spital der untersuchende Kardiologe ganz aus dem Häuschen ("da wird normal gleich operiert" und ich solle ab sofort lieber nicht mehr Stiegensteigen), was mich natürlich extrem beunruhigt hat (obendrein als Schwangere). Beim nächsten Termin revidierte er das alles, weil er in der Zwischenzeit den Befund mit mehreren Kardiochirurgen besprochen hatte, die Entwarnung gaben, da das Herz ansonsten fit war und alles gut kompensieren konnte. Ich solle mich weiterhin ganz normal belasten. Meine gefühlte Luftnot (Sauerstoffsättigung war immer ok) war in den letzten Wochen vor der OP zumindest während Extrasystolen im Liegen so schlimm, dass ich fast nur noch mit erhöhtem Oberkörper schlafen konnte. Dieses Problem hatte ich in dem Ausmaß seit der OP nie mehr. Extrasystolen hab ich schon noch, aber deutlich seltener und nur noch selten so, dass sie mich sehr beeinträchtigen. Die starke Kurzatmigkeit verschwand auch schon wenige Wochen nach der OP. Was eine "präventive" OP bei mittelgradiger Insuffizienz betrifft: Da würde ich mich ganz auf die Studien verlassen, die es dazu gibt. Ich bin nicht mehr up to date, hatte damals aber auch einige Studien gelesen und bilde mir ein, dass auch der Nutzen von OPs bei mittelgradiger Insuffizienz unter die Lupe genommen wurde. (könnte mich aber auch täuschen) In solchen Studien könntest du evtl. sehen, ab welchem "Stadium" der Insuffizienz/Symptomatik das Risiko einer OP sich auszahlt. Spätestens wenn du mal in einer kardiochirurgischen Ambulanz bist, kannst du dir diesbezüglich eine Zweitmeinung von Ärzten holen.
  22. Hallo Mirjam, vielen Dank. Momentan kann ich gar nicht richtig einordnen, ob die von mir gefühlten Symptome körperlich oder teilweise auch psychosomatisch bedingt sind, weil ich aktuell einfach hypersensibel auf alles reagiere. Ich habe mich infolge der Diagnose zum Beispiel erst mal über das Thema Atemnot informiert. Dabei habe ich gelesen, dass Atemnot auch im Liegen auftreten kann - und habe mich dann drei Tage lang gefragt, ob dies bei mir auch schon so ist. Und es teilweise auch so wahrgenommen. Ich lag hier wirklich auf dem Sofa und dachte, ich würde nur schwer Luft bekommen. Das war aber vorher nie Thema und ist nun auch wieder komplett weg. Ich befürchte, dass mir mein Kopf hier aktuell den ein oder anderen Streich spielt. Das Schwarzwerden vor Augen beim Positionswechsel habe ich dagegen schon immer (aber nicht regelmäßig), genauso wie ganz oft kalte Hände, insbesondere morgens und vormittags. Letzteres wird meistens erst am Nachmittag besser - generell fühle ich mich in der Regel erst nach dem Mittag leistungsfähig. Beidem habe ich bis dato aber keine große Bedeutung geschenkt, sondern dies einfach auf meinen tendenziell eher niedrigen Blutdruck geschoben, oder zu wenig Schlaf, Stress, zu wenig Nahrung etc… Hier frage ich mich natürlich, ob dies nicht vielleicht doch mit dem Prolaps bzw. der Klappeninsuffizenz zusammenhängen kann. Dem Arzt hatte ich das auch schon berichtet, der dem Thema aber keine große Bedeutung gegeben hat. Am Ende wird man es vielleicht auch gar nicht genau herausbekommen. Ich muss das jetzt auch erst mal genauer beobachten und einordnen. Mit einer gewissen Ungewissheit diesbzgl. werde ich wohl ab jetzt sowieso leben müssen. Ich hoffe, dass ich meinem Körper irgendwann wieder werde vertrauen können, denn im Moment fühle ich mich sehr fragil und jede kleine Auffälligkeit macht mir Angst. Wenn ich fragen darf: Was hat denn bei Dir den Ausschlag für die OP gegeben? Und: Ging es Dir später, also nach der Erholung von der OP, tatsächlich besser mit der reparierten Klappe? Sprich, sind Symptome verschwunden, die Du vorher gar nicht so explizit als solche infolge der Klappe wahrgenommen hast? Mir geht manchmal nämlich schon der Gedanke durch den Kopf, ob eine sofortige OP nicht vielleicht sinnvoll wäre. Die hatte ich auch dem Kardiologen gegenüber angedeutet, der aber meinte, dass aus seiner Sicht aktuell noch keine Indikation besteht und man deshalb das Risiko einer OP nicht eingehen würde. Er hat aber auch gesagt, dass man den Zeitpunkt nicht vorhersehen kann. Deshalb ist die regelmäßige Kontrolle so wichtig. Ansonsten muss ich jetzt erst mal auf Ende April und Anfang Juli warten - da werden Langzeit- und Belastungs-EKG gemacht. Dann wird es sicher ein Bangen vor jeder weiteren Kontrolle. Viele Grüße Michael
  23. Hallo Michael! Diagnosen, die das Herz betreffen, fühlen sich wohl für die meisten Menschen bedrohlich an. Ich musste meine Mitralklappe mit Mitte 30 operieren lassen, womit ich trotz Wissens über eine leicht bis mittelmäßig insuffiziente Klappe absolut nicht gerechnet hatte, und hatte auch viel Angst, wobei mir ein sehr erfahrener Chirurg und einige Studien zu dem Thema ein wenig von der Angst nehmen konnten: Es handelt sich bei Klappen-OPs um einen Eingriff mit überraschend geringen Risiken (in Relation zu diversen anderen Erkrankungen, die wir sonst noch so haben könnten). Beachtlich finde ich, dass diese OP sogar für ältere unfitte Patienten mit Nebenerkrankungen, die noch die höchsten Risiken haben, ziemlich ungefährlich ist! Es kann sogar sein, dass bei dir gar nie eine OP nötig sein wird. Wichtig ist nur, dass man die Klappe im Auge behält und nicht 2-3 Jahre auf die Kontrolle vergisst. Insofern hat die Angst auch was Gutes: Ohne Angst würde man solche Termine eher mal schleifen lassen. Bei jährlichen Kontrollen würden Änderungen im Lungendruck, in der Größe von Vorhof bzw. Kammer etc. rechtzeitig auffallen, bevor es zu bleibenden lebensverändernden Leistungseinbußen kommt. Hier im Forum gibt es sogar ein paar, die nach der OP wieder an Marathon oder Triathlon teilnehmen. Ich würde bei Unsicherheit deine Symptome betreffend aber auch nicht stur ein Jahr auf den nächsten Termin warten. Mit Symptomen und Angst kann man ruhig auch mal einen Termin in einer Ambulanz vereinbaren und dort wartest du garantiert nicht sehr lang. Alles Gute!
  24. Hallo Mathias, vielen Dank. Ich habe inzwischen noch mal mit meinem Kardiologen gesprochen. Laut ihm soll ich erst mal alles so weitermachen und er kann auch einschätzen, wie sich die Insuffizienz entwickelt und wann es Zeit für eine weitere Untersuchung in einer Klinik bzw. für eine OP ist. Meinen Ausdauersport mache ich sicherheitshalber trotzdem nur noch moderat - damit fühle ich ich mich einfach sicherer. Momentan gehe ich ansonsten alle Auffälligkeiten an meinem Körper durch - und wenn ich dann google, habe ich auf einmal alles. Ich muss erst mal wieder meinen Weg zurück in die Normalität finden. Und mich an den Gedanken einer irgendwann bevorstehenden Herz OP gewöhnen - bei dem Gedanken daran bekomme ich immer noch sofort weiche Knie. Aber es ist halt auch nicht zu ändern. Viele Grüße Michael
  25. Simone A.

    Schockdiagnose Herzklappeninsuffizienz

    Uff, das klingt schrecklich. Ja, ich denke das das für alle ein riesen Schock ist. Ich glaube, wenn eine Diagnose das Herz betrifft, fühlt es wohl gleich lebensbedrohlich an. Bei manchen ist es wohl auch so. Vielen Dank für deinen Worte.
  26. Simone A.

    Schockdiagnose Herzklappeninsuffizienz

    Vielen Dank für deine lieben Worte, Ralf!
  27. Hallo Michael, die Mitralklappe sorgt dafür, daß das sauerstoffreiche Blut aus der Lunge nicht wieder zurückfließt. Hier wäre zu kontrollieren, wie hoch Deine Sauerstoffsättigung in Ruhe und unter Belastung ist. Ein Arzt kann die gemessenen Werte interpretieren und Dir Verhaltensvorschläge machen. Eine Mitralklappe ist selten dicht, schon von Geburt an. Meine Empfehlung: Ruhe bewahren und für genaue Daten sorgen. Auch würde ich den Leistungssport etwas reduzieren. Wenn Du vom Liegen aufstehen möchtest, atme vorher zwei- dreimal tief durch. Schwarz werden vor den Augen ist ungesund!!!
  1. Load more activity
×
×
  • Create New...