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Gründe für biologische oder mechanische Herzklappen


Christian Schaefer

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Hallo Mario,

 

bestimmt wird es Tipps geben über die Gründe für und wider der Klappentypwahl - bitte mache doch für Deine Fragen einen neuen Zweig auf - hier in diesem soll einfach nur ohne Wertung über die eigene Klappenwahl und die persönlichen Gründe geschrieben werden.

 

Christian Schäfer schrieb zu Anfang:

 

"Daher meine Bitte an Euch: Welche Gründe führten zur Entscheidung, welche Herzklappe es sein sollte – ob biologische bzw. mechanische Aorten-/Mitralklappe.

Bitte auch das Alter und ob männlich/weiblich mit angeben und Jahr der OP.

 

Ihr könnt Eure Postings (Aorten-/Mitralklappe) hier schreiben oder mir persönlich zusenden. Danke für Eure Mitarbeit.

Christian"

 

Vielen Dank für Dein Verständnis und aufwiederlesen in einem neuen Zweig zu Deinen Fragen.

 

MfG

Thomas W.

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  • 2 weeks later...
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Hey,

 

ich bin dienstag 20 geworden und habe am 1. märz einen künstlichen AKE in form einer SJM 23 bekommen.

 

das klicken der klappe stört nur andere, mich selber nicht. und meine marcumardosis bestimme ich selber.

 

und ich denke die lebenserwartung kann theoretisch gleich sein bei künstlicher und tierische klappe: nur die künstliche muss nicht alle 15 jahre getauscht werden :D gibts doch nen haufen leute die mehrere OP´s hatten weil sie keine künastliche klappe wollten.. die überleben auch

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mechanische Aortenklappe

weiblich

59 Jahre

OP : 23. September 2010

 

Ich bin dem Rat des Chirurgen gefolgt- er meinte, ich sei zu jung für die Bio-Klappe - die Gefahr einer Re-OP sei daher gross. Zwischen Diagnose und OP lagen gerade mal 10 Tage. Ich hatte also fast keine Zeit mehr, mich genauer zu informieren.

 

<3'liche Grüsse

ursela

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Hallo Themenstarter, hallo zusammen,

meine Aortenklappen-OP ist gerade mal 3 Monate und eine Woche her- (24. Januar 2011) Ich bin 60 Jahre alt und habe mich in diesem Alter ganz gegen die Gewohnheiten in der Bad-Krozinger Herzklinik gegen eine mechanische Klappe entschieden. Bei mir ist´s ´ne BIO-freestyle-Klappe, alo eine ohne Gerüst geworden. Und ich habe ganz bewusst diese Entscheidung getroffen. Ich entschied mich gegen eine Marcumarisierung und stehe dazu. Eine Einnahme eines solchen Medikamentes, das bei Fehlmedikation tatsächlich über meine Leben als aktiver Biker (Motorradfahrer) entscheidenden Einfluss nehmen kann, wenn ich mal verunfallen sollte, das ist nicht mein Ding. Mag sein, dass ich hiermit schief liege. Mag auch sein, dass das Ticken einer mech. Klappe nun wirklich nicht einem Tinitus gleichkommt......, mag sein. Dass eine BIO-Klappe eine Re-OP nach mehr oder weniger Jahren erforderlich macht, bleibt momentan noch Tatsache. Und hier pokert jeder, der sich in meinem Alter oder jünger für eine BIO-Klappe entscheidet. Anders will ich es nicht nennen. Die einen pokern darauf, das Ende der Funktion einer BIO-Klappe möglicherweise gar nicht mehr zu erleben, weil sie sich eh schon sehr alt fühlen und die anderen pokern zusätzlich darauf, dass eine BIO-Klappe länger hält, als gemeinhin erwartet werden kann. Nun..... und ich pokere zu allem noch auf einen sich stetig entwickelnden medizinischen Fortschritt, der einer RE-OP zukünftig den Schrecken nehmen kann. Na klar. Aber vielleicht mache ich mir da sowieso zu viele Gedanken. Ich lebe und genieße meine Zeit, solange es mir gut geht. Momentan kann ich sie noch genießen. Der Trend zur BIO-Klappe ist, wenn ich die Statistik zum Themma bemühe, eh kräftig auf dem Vormarsch. Uns wünsche uns ein langes Leben ohne Gerinnungsbeschwerden und "Klappen-Tinitus-" oder sonstige gesundheitliche Probleme. Gruß Ebbi

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Hallo alle zusammen,

habe eben noch einmal unter "Aortenklappenersatz" gestöbert und bin wieder auf das Thema biologische oder künstliche Klappe gestoßen. Ich kann mich auch nicht entscheiden, da beide Vor- und Nachteile haben. Ich bin gerade 60 geworden. Jetzt denke ich, falls ich mir eine biologische Klappe einsetzen lasse, werde ich mir mal genau die kathetergestützte Aortenklappe erklären lassen, denn damit erspart man sich die OP mit der Herz-Lungen-Maschine. Die Klappen sollen auch 10-20 Jahre halten und also mal ehrlich, in 10 Jahren ist die Technik wahrscheinlich wieder so weit fortgeschritten, daß man da wieder viel bessere Verfahren entwickelt hat, um den betroffenen Patienten nochmal eine neue Klappe ohne große OP einzusetzen. Wie denkt Ihr darüber? Ich denke, daß viele Kardiologen ihre Patienten nicht ausreichend über die diversen Möglichkeiten informieren.

 

Gruß an alle . Ulla

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Liebe Ulla,

 

...gerade mal 60 und schon einen Aortenklappenersatz.... Mir ging es nicht anders. Was dich heute beschäftigt, hat mich seit Anfang Januar beschäftigt. Ich wurde dann am 24. Januar 2011 ganz konservativ operiert. Hatte also auch nicht viel Zeit, mir das Ganze reiflich zu überlegen. Und ich habe mich für eine BIO-Klappe entschieden, wie du aus meinem Beitrag ersehen konntest. Sicherheiten in alle Richtungen gibt es nicht bei einer solchen Entscheidung. Wenn du von einer kathetergestützten OP redest, so hast du recht, wenn du davon ausgehst, dass der Eingriff ein einfacherer ist. Klar...., nur stehen diese OP`s noch ziemlich weit am Anfang ihrer Entwicklung. Meines Wissens sind die auf solche Art Operierten dem weitaus größerem Risiko ausgesetzt, da es mit der so neu implantierten Herzklappe vermehrt Probleme geben kann. Ist nach allgemeiner Auffassung auch logisch. Mir hat mein Herz-Spezi im Herzzentrum Bad Krozingen erklärt, dass das Problem einer kathetergestützten OP einer Herzklappe darin liegt, dass man das Teil ja so klein falten muss, damit es durch die Hauptschlagader bis ans Ziel gelangen kann. Und dann die Verbringung und Befestigung vor Ort. Alles Risiken, die heute noch deutlich hinter denen einer konservativen Brustöffnung zu sehen sind. Die Rate der Todesfälle bei einer solchen OP ist heute noch deutlich höher, als bei der konservativen Methode. http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/visite/medizin/herz-kreislauferkrankungen/herzklappe124.html Wie das in zehn Jahren aussieht, das weiß nur der Wind. Ich habe mich von dieser Idee ganz fern gehalten. Diese Methode wird meineswissens heute meistens da angewandt, wo es notwendig ist, weil der Patient so geschwächt ist, dass eine konservative OP nicht infrage kommen kann und die kathetergestützte OP eine letzte Chance ist. Bei dir sieht das anders aus. Also........, wenn OP, dann konservativ. Das ist kein leichter Ritt....., nee...., wirklich nicht. Aber wenn ich heute, gut drei Monate danach, zurückschaue......, anything....., was soll´s. Alles ist heute im grünen Bereich. Und wenn du schon die Frage der Entscheidung nach BIO oder Mechanik ansprichst: Meine Meinung habe ich gepostet. Du bist auch sechszig. Und als Frau hast du ja noch eine höhere Lebenserwartung. Ich will dir nicht leichtfertig einen Tipp geben. Dass eine kathetergestützte OP in zehn Jahren deutlich weiterentwickelt sein wird, davon ist auszugehen. Vielleicht gibt es dann ja schon neuere Methoden. Und wieder komme ich auf das von mir erwähnte Pokerspiel zu sprechen. Momentan hat alles um diese Frage etwas mit Pokern zu tun. Wer da ganz sicher gehen will und Bewährtes favorisiert, wer einer Marcumarisierung ins Auge schauen kann, wie der Tatsache, dass wir älter werden, wer keinen Extremsport mit erhöhter Unfallgefahr betreibt und wer den mechanischen HerzklappenKlang so verinnerlicht, dass alles ihm normal erscheint, der ist mit einer mechanischen Herzklappe wahrscheinlich bestens bedient.

Und ich habe das nun mal anders gesehen. Deshalb BIO. Aber ich empfehle dir, entscheide dich nicht für eine katheteruntstützte OP. Siehe vorstehenden Link. Ich wünsche dir eine nachhaltige Entscheidung und alles Gute mit der gewählten OP-Methode. Bis denne..... Gruß Ebbi

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Hallo @ all,

Wurden 1995 in Deutschland 7.411 Aortenklappen implantiert, davon 2.223 biologische und 5.188 mechanische Prothesen, so waren es 2009 11.981 Aortenklappen, davon 9.688 biologische und 2.146 mechanische Prothesen.

Natürlich wäre es interessant, auch die Gründe (private wie ärztliche) für diese Verschiebung hin zu den biologischen Herzklappen zu erfahren. Leider gibt es darüber keine statistischen Angaben.

Daher meine Bitte an Euch: Welche Gründe führten zur Entscheidung, welche Herzklappe es sein sollte – ob biologische bzw. mechanische Aorten-/Mitralklappe.

Bitte auch das Alter und ob männlich/weiblich mit angeben und Jahr der OP.

 

Ihr könnt Eure Postings (Aorten-/Mitralklappe) hier schreiben oder mir persönlich zusenden. Danke für Eure Mitarbeit.

Christian

 

Mitralklappen: 1995: Rekonstruktion: 644; Ersatz/Implantation: 2.137

2009: Rekonstruktion: 3.335; Ersatz/Implantation: 1.855

 

Die Zahlen wurden dem Herzbericht 2009 von Dr.E. Bruckengerger entnommen.

 

Hallo liebe Foristen,

 

bitte hier keine Diskussionen über für und wider einer Klappenart/versorgung - dies könnt ihr gerne in einem neuen Thread erörtern.

 

Hier bitte einzig und allein die Gründe anführen warum man für sich selbst eine bestimmte Versorgung als sinnvoll angesehen hat.

 

Vielen Dank für euer Verständnis!

 

MfG

Thomas W.

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  • 4 weeks later...

Hallo, wollte mich auch mal dazu melden.Ich habe 1992 die erste mechanische Aortenklappe bekommen. Ich habe mich dafür entschieden, weil ich dachte die Lebensdauer der Klappe wäre länger als die biologische Aortenklappe. Leider musste ich 2001 eine neue, wieder mechanische Klappe bekommen, da die alte Herzklappe nicht mehr richtig schloss. 2005 hatten sich an der Klappe dann Thrombosen festgesetzt und die Klappe schloss wieder nicht. Ich bekam eine Lyse, 12 Std. Intensivstation mit Herabsetzung der fast ganzen Blutgerinnung, habe es überstanden und es hat geholfen. Die Thrombosen wurden aufgelöst.Ich hoffe, ich habe es so richtig beschrieben. Ich hatte da schon Angst, schon wieder operiert zu werden. Aber ich bin bestimmt damit ein Ausnahmefall. Ich würde immer wieder eine mechanische Klappe nehmen.

Viele Grüsse von Petra

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  • 3 weeks later...

Ich bin zufällig auf dieses Forum gestossen und dachte mir ich kann vielleicht etwas helfen.

 

Ich habe als jugendlicher viel Sport betrieben, bei der Untersuchung zur Ausbildung wurde festgestellt

das ich einen Aortenklappenfehler habe. Es wurde dann 1981 !! in Göttingen besprochen das nach der

Ausbildung eine OP nötig ist.

 

1984 war es dann soweit und ich bekam eine SJM 27 diese funktioniert nach 26 Jahren immer noch !!

 

Mit Marcumar gabe es wenig Probleme, keine ernsthaften Blutungen, und wenig Nebenwirkungen.

Der Haarausfall ( Landeplattform ) wäre vermutlich auch so gekommen.

 

Das klickern der Klappe hört man selbst nach wenigen Monaten nicht mehr, andere nehmen es natürlich

wahr.

 

Der einzigste Nachteil der sich langsam herausstellt sind Zahn - Ops. Laut meinem Kardiologen soll

Marcumar nicht abgesetzt werden und durch Heparin ersetzt. Also machts mein Zahnarzt nicht mehr, der

Kieferchirurg der letztens 2 gezogen hatte ( mit Belegbetten im Krankenhaus ) lässt die Finger jetzt

auch davon. Die Weisheitszähne werden jetzt in der Uniklinik gezogen, was natürlich ein ganz schöner

Aufwand ist.

 

Aus meinen Erfahrungen würde ich nur eine Biologische nehmen wenn ich über 60 wäre. Da ich meine früh

bekommen hätte wären ja bei der Bioklappe 4-6 Extra-Ops nötig bei denen ich in Summe eine gute Chance

hätte das etwas schief geht.

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ich bin weiblich und 38 Jahre alt

 

im April 2011 wurde mein Aortenaneurysma operiert und ich musste mich für den Fall entscheiden, dass meine bicuspide Aortenklappe nicht erhalten werden kann

 

hatte mich für eine Bio-Klappe entschieden, v.a. weil sich meine Sportarten (Skifahren extrem, Rennradfahren, Klettern) nicht so gut mit Marcumar vertragen und ich sowieso nur im äussersten Notfall Medikamente nehme und deshalb auch vor der lebenslangen Einnahme von Marcumar zurückschreckte. Eine bzw. ggf. mehrere Re-OP's hätte ich dafür in Kauf genommen.

 

Bei der OP stellte sich dann heraus, dass meine bikuspide Klappe verkleinert und wieder reimplantiert werden kann. Nun hoffe ich, dass sie gaaaaanz lange hält!

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  • 1 month later...

Hallöle, denn werd ich mich auch mal äußern:

 

Bin männlich, 40 Jahre und habe 2001 (da war ich 30) aufgrund einer schweren Endokarditis mit starker Thrombosenbildung per Not-OP in der Charité Berlin eine künstliche Aortenklappe (27er CarboMedics) erhalten. Aufgrund meines damaligen Alters riet mir der operierende Chirurg dringend zu einer Kunstklappe, damit keine RE-OP's nötig würden. An das Klicken habe ich mich gewöhnt, an das Marcumar (neuerdings Phenpro-ratiopharm) ebenso.

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Die Gründe für eine biologische Herzklappe bei mir waren äußerst überzeugend, obwohl ich erst 23 bin!

Zum einen wurde der Herzklappenfehler durch eine Endokarditis ausgelöst. Eine mechanische Klappe stellt, auch unter Marcumar, ein höheres Risiko für eine revizidierende Endokarditis dar. Vor allem in meinem Fall, da ich anscheinend zu dieser Krankheit neige.

Marcumar ein Leben lang zu nehmen stellte nicht unbedingt ein Problem für mich dar, eher die Tatsache, dass ich Sportler bin und bei einer schwereren Verletzung einfach verbluten würde. Generell habe ich diese Entscheidung auch nicht wirklich getroffen. Der Chirurg, den ich übrigens schon ganz gut kannte, kam zu mir und sagte, dass er mir eine Bio Prothese der neusten Art einsetzen möchte. Er meinte außerdem, dass man in 15 Jahren die Klappe wohl auf eine sehr schonende Art wechseln kann.

Die Bio-Prothese selber zeigt noch Abwehraktivität in den ersten Wochen gegen Bakterien, da noch "lebende" Zellen vorhanden sind. Im weiteren Verlauf zeigen Bio-Klappen eine unglaublich gute Hämodynamik und passen sich mitlerweile sehr gut an.

Ich sehe die Bio-Herzklappe auf dem Vormarsch. Nicht nur durch mitlerweile minimalinvasive Prothesenwechsel, sondern auch durch die "harmonische" Aufnahme und akzeptanz des Organismus.

 

"Herz"-lichste Grüße Christian

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Hallo, ich bin neu im Forum und gebe auch mal meinen Senf dazu:

 

Ich bin männlich, heute 32 jahre alt.

Seit 1998 lebe ich meiner zweiten künstlichen Aortenklappe (Björg-Shiley). Die erste, 1990 implantiert als ich 11 Jahre alt war, war eine "Kindergröße" aus der ich rausgewachsen bin. Bislang hatte ich keine Probleme mit den Klappen, die Marcumar-Einnahme gehört seit über 20 Jahren zu meinem Leben dazu. Ich mache nur ewas Sport - nichts extremes - und Angst vor dem Verbluten habe ich eigentlich auch nicht. Diverse kleinere Verletzungen wie Schnittwunden und Kratzer sind bislang stets normal verheilt. Positiv für mich ist vielmehr die offene Lebenserwartung der Klappe. 25 Jahre wären schon toll! In dem Zeitraum kann man auch Kinder großziehen :)

 

Leider hab ich zusätzlich noch einen Herzschrittmacher. Vor 1 Woche habe ich ein neues Aggregat erhalten, und kämpfe derzeit mit der Heilung der OP-Wunde. Hämatome und so :-( Dies ist aber das erste mal dass ich damit zu kämpfen habe. Meine bisherigen Aggregatwechwechel (ca. 6 - habe das Zählen aufgehört) verliefen komplikationslos.

 

Vor der zweiten OP 1998 wurden mir sicherheitshalber die Weisheitszähne entfernt, die nich im Kiefer verwachsen waren und unter örtlicher Betäubung "entfernt" wurden. Das war ein echtes Heraushacken aus dem Kieferknochen mit extrem viel Blut. Nie wieder will ich das durchmachen, die Wunden haben noch 2 Wochen lang geblutet.

 

Die tägliche Einnahme der MArcumar-Tablette finde ich nicht schlimm. Meine Freundin nimmt die Pille, damit hat sie glaube mehr Trouble als ich mit Marcumar. Belastungs-EK: Deutlich über 200 W *freu*

 

Ich bin an sonsten nicht traurig drum eine künstliche Klappe zu haben, hoffe aber dass der medizinische Fortschritt weiterhin große sprünge macht :-)

 

Euch allen alles Gute!!

Edited by bothor
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Hallo Bothor,

 

Herzlich Willkommen auch von mir!! :D

Es freut mich das wieder einer mit SM dazugekommen ist!!

Ich weiß für dich nicht so erfreulich das du einen hast.

Bis du denn Schrittmacherabhängig, weil du so oft nen Wechsel hattest??

Ich habe AVBlockIII Grades nach der OP, ne Haltbarkeit von mindestens 4,5 und max.6JAHREN,wurde mir gesagt.

Was ich aber ganz toll finde, das du so cool damit umgehst.

Naja du bist ja gross mit dem ganzen geworden. :huh:

 

Grüssla Siggi

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Hallo Siggi,

gestatte mir einen kleinen Hinweis (auch wenn ich kein Mod. bin):

 

Dieser Thread soll nur zur Umfrage dienen, nicht zur Diskussion.

Ich musste das auch schon gesagt bekommen. :rolleyes:

 

Gerne kannst Du Deine Fragen und Hinweise in einen neuen Thread einbringen.

 

Grüße

Dietmar

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  • 3 weeks later...

Hallo,

bin weiblich und hab mit 23 eine Ross OP gehabt.

1992 wurde mir keine andere Wahl angeboten.

Prof. Moritz erklärte mir damals das diese Pulmonal und Aorten

ein leben lang halten können.

Achso ja hab Geburtsfehler !

LG

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hallo christian,

 

ich bin 47 jahre bei der op gewesen und männlich.

mir wurde eine op nach ross vorgeschlagen.die alternative wäre eine mechanische herzklappe.

das mit der ross-op hat leider nicht funktioniert,ergo,habe ich eine mechanische aortenklappe bekommen.eine biologische klappe stand von anfang an nicht zur debatte,wegen meines alters.

die einnahme von marcumar,lebenslang,finde ich nicht das größte "problem",sondern dass prothesen klicken.

 

 

lg

raino

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  • 2 weeks later...

Hallo Christian,

 

ich möchte auch gern zur Statistk beitragen, dass Diejenigen, die noch vor der Qual der Wahl stehen, vielleicht ein wenig aus unserer Sammlung an Erfahrungen schöpfen können.

 

Ich bin 35 Jahre, weiblich und bei mir musste die Aortenklappe im Januar diesen Jahres ersetzt werden, da ich eine hochgradige Aortenstenose mit einer geringfügigen Insuffizienz hatte.

 

Zuerst dachte ich auch, dass ich eine mechanische Klappe wähle, da ja diese sehr wahrscheinlich ein Leben lang hält. Dann dachte ich doch an das Marcumar und auch daran, dass vielleicht auch mal noch ein Kinderwunsch kommen könnte. Außerdem das tickende Geräusch (kann tickende Uhren oder Wecker beim Schlafen auch ned gebrauchen).

 

Ich quälte mich mit der Frage der Fragen bestimmt 5 Monate, aber entscheidend für die Wahl einer biologischen Klappe war auch,

- dass ich kein Marcumar brauchen werde und

- dass ich das Ticken nicht habe.

Die Angst vor einer weiteren OP war und ist bei mir nicht so ausgeprägt, obwohl ich auch kaum OP-Erfahrung habe!

 

Allerdings muss ich hier mal kurz anmerken, dass mir kein Arzt wirklich zu einer bestimmten Klappe geraten hat. Das fand ich irgendwie schon enttäuschend.

Ich fühle mich wie im Regen stehen gelassen. Die Ärzte machten das überwiegend davon abhängig, ob ich noch Kinder haben möchte oder nicht. Und da das ein Thema bei mir is, dass ich nicht wirkllich beantworten kann, half mir das nun überhaupt nicht weiter!!!!?????

 

Ich bin jedoch bisher mit meiner Entscheidung sehr zufrieden. Allerdings weiß halt natürlich keiner wann eine weitere OP nötig is und was dann vielleicht schon per Katheder möglich wäre. Im nachhinein betrachtet finde ich jedoch, dass es keine falsche Entscheidung gibt, denn keiner kann voraussehen, ob die OP gut oder nicht gut verläuft und wie es im Falle der "anderen Entscheidung" verlaufen wäre. Drum Mut zur Wahl!

 

Hoffe es werden sich noch viele an dieser Sammlung beteiligen.

In diesem Sinne, Alles Gute an Alle und macht weiter so, dass möglichst viele gute Antworten und Tipps bekommen. Nochmals Danke für dieses tolle Forum

 

LG Sally

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  • 1 month later...

Hallo zusammen.

 

Ich möchte mit meiner gleich folgenden Aussage niemandem zu nahe treten, also bitte erstmal lesen, sacken lassen und objektiv nachdenken, dann bekomme ich bestimmt nicht so viele "Prügel".

Die am Anfang des Posts genannten Zahlen sind recht interessant, laufen jedoch zu diesem und ähnlichen Forenbeiträgen völligig konträr. Wenn man hier nachliest, gewinnt man den Eindruck, es müssten sich wohl eher 90% mechanische Klappen im Umlauf befinden.

 

Warum ist dies nun so? Forem haben es so an sich, dass sich dort zum Großteil Menschen austauschen. In der Regel geht es um Probleme, Meinungen, sonstige Anliegen. Aber doch sind es immer Menschen, die mit irgendetwas beschäftigt sind.

Ich habe mich im Januar 2008 bewusst für eine biologische Aortenklappe entschieden. Gründe gibt es genug. Heute habe ich wieder mal an dieses Forum gedacht, weil ich gelangtweilt vor dem Notebook sitze und heute erneut eine durch und durch erfreuliche Kontrolluntersuchung hatte. Ich war das ganze Jahr nicht hier. Und warum? Weil ich nicht mal mehr an meine Herzklappe denke. Würde ich also jeden Tag das Klacken meiner Herzklappe hören, müsste einmal die Woche meinen INR bestimmen und jeden Tag Macumar einnehmen, dann wäre ich auch des öfteren mit meiner Herzklappe beschäftigt und öfters in diesem oder einem ähnlichen Forum. Ergo, hier sind die meisten Poster Träger von mechanischen Klappen.

 

Entschuldigung, für den Fall dass sich hier jemand angegriffen fühlt, dies ist ausdrücklich nicht beabsichtigt. Ich stelle nur fest, dass immer wieder die Frage nach Bio- oder Mech-Klappe auftaucht und damit immer dieses Ungleichgewicht gegen die biologischen Klappen. Es fehlen die Träger von biologischen Klappen die hier etwas posten könnten, denn diese vergessen ihre Klappen viel eonfacher und kehren in ihr normales Leben zurück. Und dies ist wie bei mir, in der Regel ein Leben ohne Gedanken an meine Herzklappen und ohne entsprechenden Foren.......

 

LG

 

Dieter

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Hallo Dieter,

 

es freut mich, dass es dir mit deiner biologischen Klappe so gut geht.

 

Dieser Thread hier ist aber nicht für Diskussionen gedacht, sondern nur als Umfrage. Daher verkneife ich mir, inhaltlich auf deinen Beitrag einzugehen.

Ich bitte dich aber, bei Interesse, in dieser Sache ein neues Thema zu eröffnen. Dort können dann alle Argumente für oder gegen eine bestimmte Klappenart in aller Ausführlichkeit diskutiert werden.

 

Grüße

Dietmar

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Hallo,

 

ich habe seit dem 10. Juli 2009 eine künstliche Herzklappe. Bin jetzt 55 Jahre und Motorradfahrer. Denke die ganze Zeit darüber nach, ob ich einen Aufkleber auf das Bike mache: ACHTUNG MARCUMARTHERAPIE, oder auf den Helm - wäre vielleicht noch besser.

Ansonsten bin ich mit meiner Wahl sehr zufrieden und freue mich, wenn es regelmäßig klickt. Was sich geändert hat ist eine wesentlich geringere Belastbarkeit verbunden mit Konzentrationsschwächen seit der OP....aber das ist ein anderes Thema.

 

 

Gruß an alle

 

Bernd

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  • 2 weeks later...

Hallo,

 

ich bin erst vor ein paar Tagen auf Euer Forum gestossen.

 

Ich bin männlich und 43 Jahre alt. Bei mir ist demnächst leider bereits meine dritte Herz-OP fällig. Die ersten beiden (vor 30 bis 40 Jahren) habe ich leider nicht mehr so in Erinnerung. Damals wurde eine verengte Ader repariert und eine Herzklappe "gesprengt".

 

Seit letztes Jahr ist es leider so viel schlechter geworden (innerhalb von 3 Monaten 2 x Wasser in/an der Lunge, und Leistungseinbußen), dass wie gesagt demnächst ein Aortenklappenersatz notwendig wird. Mir wurde die Möglichkeit einer biologischen oder künstlichen Herzklappe gegeben, wobei mir die Ärzte und auch der Professor beim Gespräch zu der künstlichen rieden. Die Mitralklappe ist zwar auch mit in Leidenschaft gezogen, jedoch ist es noch nicht so schlimm, so dass diese nicht ersetzt werden muss.

 

Ich habe mich für eine künstliche Herzklappe entschieden, da ich mir eine vierte OP nicht mehr an tun möchte, wenn es vermeidbar ist. Dass ich danach laufend Blutverdünnung nehmen muss sehe ich jetzt nicht so sehr als Problem an, da ich bereits bisher seit meiner Geburt täglich Medikamente fürs Herz nehmen muss. Und das andere (INR messen, evtl. beim Essen etwas aufpassen, usw.) kriege ich denke ich auch in den Griff.

 

Gruss

 

Michael

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Hallo Michael!

 

Ich bin 49Jahre alt, vor 1,5 Jahren hatte ich Herzthrombose.

die Klinik die mich vor 11Monaten operieren wollte hat mir keine Wahl außer einer mechanischen gelassen.

Ich habe mich vor einem halben Jahr mehr oder weniger operieren lassen müssen, aber in der Klinik meines Vertrauens

Dort sagte man sie haben die Wahl. Sowas kannte ich aus der anderen Klinik nicht.

Da aufgrund meiner Vorgeschichte trotz biologischer Klappe lebenslang Makumar nicht ausgeschlossen war, entschloss ich mich für eine mechanische, die hoffentlich bis zu meinem Lebensende hält.

Durch die Herzthrombose kannte ich Makumar/Falithrom schon.

Das nach der Operation die Einstellung sehr bockig war hat mich gewundert, bei der Herzthrombose ging das bei der Reha in Masserberg sehr schnell.

Da ich Blutverdünnung schon kannte und ich Selbsttester bin geht das jetzt ganz gut.

Ich wollte auch nicht im Hinterkopf haben nochmal operiert zu werden.

 

Hartmut

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Hallo Christian,

 

ich bin jetzt 49 Jahre alt und Weiblich und leide unter einen Angeborenen Herzfehler der Aorta ich besaß nur 2 Segel anstatt 3.

 

Ich hatte mich vor 4 Jahren für eine Biologische Klappe Entschieden, da ich keine Lust auf das Ticken einer Künstlichen Klappe hatte und immer Marcoma zu nehmen ist für mich schwer, denn ich vergessen immer Medikamente einzunehmen :angry: und wenn ich jetzt mein ASS100 mal vergesse ist es nicht so schlimm. Bei der Jährlichen Untersuchung hat sich in den 4 Jahren nichts verändert, die Klappe ist immer noch so wie gleich nach der OP.

Also ich werde mich bei der nächsten OP auch wieder für eine Biologische Klappe entscheiden für mich ist es das geringste Übel.

 

Liebe Grüße

Birgit

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Guest Lisa2011

Hallo, ich habe eine biologische Herzklappe,ich hatte keine Wahl, bei mir haben die Ärzte entschieden, es war eine Not-op im März 2011

L.G. Lisa

 

Edited by Lisa2011
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