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Aorta vergößert


Angsthase40

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Ja also Gewicht will ich so oder so nun endlich runterbekommen.Klar  im Nahinein kann man sich immer ärgern.Seit 2007!!!! beschäftige ich mich mit meinem Körper intensiver, weiss genau was eigentlich gut ist und was nicht.Und ich möchte es mal so beschreiben.Mein Lebenstilwar in den letzten 10 Jahren alles andere als gesund.

Aber das hilft jetzt auch nicht weiter sondern ich kann nur versuchen das besser hinzubekommen.

Ja also ich mache den Medikamentkram nun erst mal mit meiner HÄ.Ich wechsele den betablocker und nehme dann zusätzlich noch dieses Entwässerungsgedns.

Es ist ja folgendermassen.Mein Blutduck in Ruhe ist einigermassen ok.125-135/80/85.aber eben aufgrund derAorta muss er weiter runter.Was aber auffällt dass bei Belastung auch Werte von 155/95 oft da sind und da ist die Farge die ich schon oft in anderen Foren gestellt habe und auch Ärzte gefragt habe aber schlauer bin ich noch nicht

 

Aussage 1 : Der Blutdruck soll immer in Ruhe gemssen werden nachdem man 5 Minuten sitzt

Aussage 2: Im Stehen oder unter Belastung sind die Werte nicht relevant

 

Aber man macht doch 24 Stunden Messungen.....angenommen ein Bauarbeiter arbeitet 12 Stunden schwer, der hat dann über 12 Stunden einen höheren Blutdruck aber wo wäre da die Grenze?Was macht das mit dem Herz wenn man da 12 Stunden einen Druck von 155/95 hat?

Genau wiebei der Langzeitmessung es nicht immer mglich ist den Arm in dem Moment sofort ruhig zu halten wenn man nicht am Schreibtisch sitzt.

 

Hastb  Du das Video geschaut?:-)

Edited by Angsthase40
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Hallo MIchael,

 

ja das Video habe ich gesehen und ich fand es interessant. Vielen Dank für das Teilen.

 

Grundsätzlich sollte man den Ruhepuls morgens in Ruhe messen und den Blutdruck einer einzelnen Messung nehme ich auch immer im Sitzen oder Liegen.

Allerdings macht das ein Hausarzt nicht unbedingt so. Da geht man ins Besprechungszimmer, bekommt die Manschette angelegt und schon geht es los.

 

Was den Langzeitblutdruck angeht war die Aussage meines Kardiologen damals, dass dieser bei mir im Mittel aller Messungen zu hoch war (über 140/80) ... deshalb habe ich dann auch einen leichten Blutdrucksenker verschrieben bekommen. Ärzte machen ja diese Messung um zusehen, ob es nur einmalige Blutdruckspitzen sind, oder ob der Blutdruck dauerhauft beim Patienten erhöht ist.

 

Bei körperlich belastender Tätigkeit ist es plausibel, dass der Blutdruck höher steigt. Deshalb wird ja von Ärzten auch oft ein Protokoll während der Messung von uns Patienten verlangt um ein Messergebnis besser analysieren zu können.

Sicher wird aber bei einem Herzpatienten nochmal schneller und vielleicht auch radikaler vom Arzt interveniert, wie bei einem ansonsten gesunden Patienten.

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Nein, das habe ich nicht so empfunden. Für mich sah es eher so aus, als ob er sich auf etwas am Boden konzentriert und dabei etwas das Gleichgewicht verloren hat.

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Ist  das so wichtig ? Ich würde ehrlich gesagt niemand sowas unterstellen. Du bewegst dich hier in einem öffentlichen Raum. Da lesen auch Externe.

 

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Hallo Michael, 

ich finde ihn auch völlig ok. Kann aber jetzt auch nicht nachvollziehen,  warum Dich das so interessiert. ...

LG Steffi

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Hallo,

 

ich finde, es gehört absolut nicht zum Thema dieses Threads, darüber zu spekulieren, wie sich eine Person in einem Video verhält.

Daher bitte ich euch eindringlich, die Diskussion darüber zu beenden und wieder zum eigentlichen Thema zurückzukommen.

 

Grüße
Dietmar

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Hallo Michael,

ich finde mich in deinen Schilderungen selbst ein bisschen wieder.

Ich habe eine leichgradige Aorteninsuffizienz und eine leichte Ekstasie der Aorta ascendens auf 41mm.

Nun ist es bei mir so, dass ich mich seit geraumer Zeit sehr intensiv mit der "Aortengeschichte" auseinandergesetzt habe.

Auch diese Gedanken an Rupturen, Risse, Dissektionen usw. treibt mich immer wieder um.

Auch Marfan war vor einigen Jahren, jetzt bin ich 28, mal ein Thema. Als die Herzgeschichte bei mir im Alter von 13 entdeckt wurde, dachte der Arzt damals nicht zuletzt wegen meiner Körpergröße (nun 1,98m) daran.

Es wurde dann aber ziemlich bald verworfen und ausgeschlossen. Ich habe dann das Thema letztes Jahr nochmal neu aufgerollt und einen Gentest machen lassen, obwohl die Ärzte meinten es sei doch eher unwahrscheinlich, dass es Marfan ist. Bin zwar 1,98m, habe aber diese ganzen Skelettzeichen nicht und nur die leichte Aortenerweiterung, leichte Ao-insuffizienz und eben die Größe (keine Augenprobleme, Sehschwäche usw.)

Auf jeden Fall war das Ergebnis vom Gentest negativ. Das heißt zwar nie, dass man es 100%ig ausschließen kann, aber da in meinem Fall die klinischen Zeichen nicht ausreichen kann Marfan u.a. verwandte Bindegewebskrankheiten wie das Ehler Dahnlos Syndrom ausgeschlossen werden.

In zwei Wochen gehe ich wieder zum Herzcheck und hoffe alles ist unverändert. Letzetes Jahr hatte ich nämlich Panik, weil die Ärztin beim Echo meinte, die Undichtigkeit sei fortgeschritten (wurde aber durch ein MRT wiederlegt).

Zum MRT und Echo und deren Ergebnisse kann ich sagen: Vor einigen Jahren wurd innerhalb eines Monats Echo und MRT gemacht. Beim Echo lagen die Messwerte der Aorta ascendens immer bei 37 mm und im MRT eben bei 41 mm, das hat mich zunächst höchst irritiert, ist aber wohl relativ normal dass es da Messunterschiede gibt. Im Zweifen ist MRT (und auch CT) genauer, völlig klar!


Ich drücke dir die Daumen1

 

Grüße

Matthias

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Ohje...wenn bei mir im MRT noch mehr rauskommt als beim Echo werde ich direkt unters Messer müssen.Ich habe zur Zeit echt Panik, Angst vor der OP, vor der wahl der Klinik etc.

Im Moment versuche ich es dann zu verdrängen und vor Mai nichts zu unternehmen

 

Im Nachinein passt bei mir eines zusammen.Mitte 2016 wurde meine Kurzsichtigkeit schlechter auf dem besseren Auge.Seitdem ist auch die Aorta von 42 auf 48 mm gewachsen.Ob das Zufall ist?

 

 

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Ich wollte dich jetzt nicht verunsichern wegen der Messmethoden. Bei mir war's eben damals diese Diskrepanz aber die kann mit Sicherheit auch andersherum oder viel kleiner sein. Es sind eben zwei unterschiedliche Methoden, wobei die Aorta im Echo nur im Anfangsteil zu sehen ist. Das hat mir auch mal ein Kardiologe bestätigt. 

Und bei mir ist es halt so dass ich 1,98m groß bin und da sind die Gefäße auch einen Tick größer als beim Durchschnitt. 

 

Dass deine fortschreitende Sehschwäche, mit möglicherweise einer zunehmenden Aortenekstasie im gleichen Zeitraum ein Anhaltspunkt für Marfan ja oder nein sein soll glaube ich eher nicht. Ich habe da selbst auch viel gegrübelt aber letztlich müssen das einfach Ärzte beurteilen. 

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Hallo in die Runde,

das Thema Sehschwäche treibt mich auch gerade um. Zum Hintergrund ein kurzer Krankheitsabriss: März 2016 Diagnose Hämochromatose (Eisenspeichererkrankung). Da das Eisen auch im Herzmuskel angelagert wird und dort Schaden anrichtet und mein Vater mit 31 Jahren am Herzinfarkt verstorben ist Vorstellung im Juni 2016 beim Kardiologen. Erfolg: KHK mit klassischer Drei-Gefäß-Erkrankung und Bypass-OP im Juli 2016. Im Zuge der Voruntersuchungen Diagnose Ektasie der Aorta Ascendens mit 46 mm und Bikuspide Aortenklappe AI 1°. Nach der Reha bin ich zum Augenarzt, weil ich eine neue Brille brauchte und erwartete eine Routineuntersuchung. Diagnose: Normaldruck-Glaukom.

Nach einigem Hin und Her mit dem Kardiologen habe ich diesen gewechselt und habe mich in die Überwachung des Aneurysmas (nach dem CT im Juli 2017 mit 48 mm) in die Angiologie der Herzzentrums der Uni Essen-Duisburg begeben. Weil dort auch eine Augenklinik ist, sollte eigenlich im Zuge meines Klinikaufenthalts in diesem Februar (Aneurysma nun 49 mm, AI  1°-2°, und Stenose 1°) eine Langzeit-Augeninnendruck- und Blutdruckmessung durchgeführt werden. Fand aber leider nicht statt, obwohl die Blutdruckeinstellung sehr wichtig ist (Herz- und Aorta verlangen nach einem niedrigen Blutdruck, das Glaukom einen nächtlich nicht so niedrigen Blutdruck, da meine diastolischen Werte unter 50 eine 6 fach stärkere Schädigung des Sehnerv bedeuten.

So weit zur Geschichte. Ich glaube, dass all meine Erkrankungen gemeinsame Ursachen haben. Marfan könnte so eine Spur sein, Prof. Flammer spricht von ähnlichen Gefäßen in Herz und Auge, wobei der zustand der Gefäße im Auge Rückschlüsse auf die Gefäße allgemein zulasse. Nun, ich bin nicht der Fachmann, sehe mich bei meinen Fragen und Vermutungen aber immer einer Wand von Unverständnis bei den jeweiligen Fachärzten gegenüber. Das Beispiel des Prof. Flammer scheint mir aber doch zu zeigen, dass ein fachübergreifender Blick möglich ist.

 

Es ist halt schwierig, wenn mehrere Krankheiten zusammenkommen. Irgendwie habe ich das Gefühl, der Patient muss sich da einen eigenen Weg durch die Meinungen der Fachbereiche suchen.

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Hallo Georg.Haben die Ärzte bei Deiner Aorta nicht schon zur OP geraten?

Warst Du schon einmal in einer Marfan Ambulanz?

Ja es stimmt dass man am Augenhintergrund gut sehen kann, wie der Zusatand der Gefässe allgemein ist

Einen Gendefekt bezüglich einer Hämochromatose habe ich auch allerdings hetrozygot d.h  ne richtige Hämochromatose ist das weohl nicht obwohl ich mal Ferritin Werte auf 670 hatte , und Aderlässe bekommen habe, ist der wert seit Jahren bei 250-300 stabil

Edited by Angsthase40
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Hallo Angsthase, die Ärzte haben mir noch nicht zur OP geraten, sondern mich in die engmaschige Überwachung genommen, Liegt wohl daran, dass meine Bypass-OP noch nicht so lange her ist und ich in diesem Jahr 65 werde. Da gehen sie wohl nicht so schnell ran. Da die Angiologie der UKE aber ein Aortenzentrum ist, fühle ich micht dort ganz gut aufgehoben.

Ist ja interessant, dass Du auch Hämochromatose hast. Bei mir ist sie Homozygot für die H63D Mutation. Mein Ferrition-Wert lag bei 832 (noch niedrig nach meinen Erfahrungen aus der Hämochromatose Selbsthilfe). Aktuell liegt er mit zwei Aderlässen im Jahr immer so zwischen 70 und 90. Nach den Leitlinien sollte er bei 50 liegen.

Am 12.04. werde ich in der Augenklinik der Uni-Klinik-Essen untersucht. Die Ärzte werden dann festlegen, ob sie bei mir ein Augeninnendruck-Tages- oder 24-Stunden-Profil anlegen. Ich hoffe, sie stimmen sich dann auch mit der Angiologie ab, damit der Blutdruck richtig eingepegelt werden kann. Ich möchte halt weder eine geplatzte Aorta, noch einen Herzinfart bekommen, möchte aber auch nicht erblinden. Ich kann Deine Ängste gut verstehen. Einige heftige Herz-OP habe ich ja schon hinter mir. Eine weitere würde ich mir gerne ersparen. Für mich ist wichtig, dass ich Vertrauen zu den Ärzten habe, weshalb ich schon meinen Kardiologen gewechselt habe und auch vom Herzzentrum Duisbburg (die meine Bypass-OP wunderbar gemacht haben) zu den Aorten-Spezialisten nach Essen gewechselt bin. Dir weiterhin alles Gute!

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OK..ich werde nun mal schauen dass ich noch einen termin in Heidelberg bekomme.

Eben war ich beim Lungenarzt zur Vorsorge( wegen Staubbelastung am Arbeitsplatz )

Ich habe letztes Jahr ein CT der Lunge machen lassen und der Arzt sagte dass auf dieser CD doch auch die Aorta drauf sein muss , Kontrastmittel hatte ich auch.Da müsste man doch auch mal messen können oder?

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Ct ist bzgl. Strahkenbelastung immer schlechter, dafür ist es leiser und nicht so eng (nur wichtig bei Claustrophobie) und anders in dem was man sichtbar machen kann. Ct eignet sich sehr gut für Knochen,  für die Weichteile ist das MRT besser geeignet. Beide benötigen Kotrastmittel, auf die man allergisch reagieren kann. 

Das MRT ist langsamer,  also schlechter bei akuten Sachen wie Blutungen oder Infakten. 

Wie so oft beide haben ihre Vor- und Nachteile ;)

 

Ich hoffe es hat mehr geholfen als verwirrt?! 

LG Jens

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Du kannst über einem CT vor allem Organe viel genauer abbilden als in einem MRT.

 

Wie es mit der Exaktheit von CT zu MRT hinsichtlich der Messergebnisse aussieht, weiß ich allerdings nicht.

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Der Lungenfacharzt meinte dass das CT bezüglich der Aorta weit überlegen wäre, aber die Strahlenbelastung ist ja bis zu 300 mal höher als beim röntgen.

Ich dachte aber zum Beispiel dass beim Abdomen das MRT bezüglich der Bauchorgane genauso gut ist wie das CT

Edited by Angsthase40
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Habe Prof. Hemmer angeschrieben ob es möglich wäre an dem Tag wo ich wieder in der Marfan Ambulanz bin einen Beratungstermin mit ihm zu haben.Er hat innerhalb von 3 Stunden geantwortet!! Jetzt habe ich an diesem tag einen Beratungstermin bei ihm....

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Am 24.2.2018 um 10:36 schrieb Angsthase40:

Der Lungenfacharzt meinte dass das CT bezüglich der Aorta weit überlegen wäre, aber die Strahlenbelastung ist ja bis zu 300 mal höher als beim röntgen.

Ich dachte aber zum Beispiel dass beim Abdomen das MRT bezüglich der Bauchorgane genauso gut ist wie das CT

Hallöchen ...

 

also wie du an meiner Vita unten erkennen kannst habe ich auch Probleme mit der Aorta. Meine ist bis in die beiden Oberschenkel kaputt, teils schon ersetzt in der Brust, auch Nebenstränge sind schon betroffen, siehe Niere oder Milz. Dort habe ich auch ein Aneurysma an der Milz. Mir wurde schon immer zwecks Kontrolle ein CT empfohlen, auch trotz der enorm hohen Belastung durch die Strahlen. Dies zeigt laut meiner Ärzte, siehe Kardiologin als auch dem Uniklinikum in Jena, am besten und genauesten an was los ist. Daher werde ich nun schon seit mehr als 10 Jahren jährlich bestrahlt um zu kontrollieren und ich kann bestätigen, man sieht jede kleine Veränderung sehr genau. Dieses Jahr pausiere ich mit dem CT, ich selbst hab drum gebeten in Jena, weil ich zuletzt die Kontrastmittelgabe nicht vertragen habe. Mir wurde es sehr schlecht tagelang. Daher bin ich nun erst nächstes Jahr wieder dran. Jena hat dem zugestimmt, weil die Veränderungen der Aorta über die Jahre nur minimal sich verschlechtert haben, so das nichts passieren würde. Über die Strahlen macht man sich Gedanken ...

 

LG Thomas

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Hallo Michael,

 

dass Du bald einen Beratungstermin in Stuttgart hast, ist schon mal positiv.

Wie sieht es denn mit einem Termin in Heidelberg aus? Hat sich auch etwas getan?

 

Zum Thema Strahlenbelastung:

Wenn ich mich richtig erinnere, dann ist die Strahlenbelastung - zumindest kann ich es noch sicher für das Röntgen sagen - weitaus geringer als bei einem Langstreckenflug. Seitdem mache ich mir persönlich weniger Gedanken um irgendwelche Strahlenbelastungen durch Röntgen oder CT.

Grundsätzlich gilt ja auch man muss immer das Risiko-Nutzenverhältnis abwägen.

 

Grüße

Micha

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ja klar ...Röntgen ist ja auch Kindergarten im Vergleich zum CT...wie gesagt..1 mal CT Thorax hat die 300!!! fache Strahlenbelastung wie Röntgen Thorax

ok hier steht 100 fach...das reicht aber auch

http://www.radiologie-merzig.de/index.php?id=1811

 

Nein heidelberg habe ich noch nicht weiter kontaktiert , mache ich aber nächste Woche.Ich möchte mich als 3. Klinik auch in Würzburg vortsellen ....

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