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Erfahrungen mit dem Wechsel von Marcumar auf "preiswerteren Ersatz"


Thomas W.

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Hallo in die Runde,

 

immer wieder kommt das Thema das durch das Rabattvertragsverfahren der gesetzlichen Krankenkassen Orginalmedikamente gegen wirkstoffgleiche Medikamente anderer Hersteller in der Apotheke ausgetauscht werden.

 

Speziell zu Marcumar bestehen hier doch einige Vorbehalte. Wer also schon Erfahrungen mit dem "Marcumaraustausch" gemacht hat kann hier ja mal kurz posten ob es sich irgendwie im INR ausgewirkt hat bzw. Nebenwirkungen aufgetreten sind.

 

Vielen dank für eure Beiträge.

 

MfG

Thomas W.

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frieder.hirsch

Das von mir bevorzugte Mittel ist ohnehin Falithrom, einfach wegen des (IMHO) mechanischen Vorteils wegen - habe aber auch schon mehrere Gläser Marcumar gefuttert.

Ansonsten nehme ich alles ein, was mir auf den Tisch gelegt wird - ohne jemals deswegen negative Erfahrungen gemacht zu haben. Da ich aber auch der grundsätzlichen Meinung bin, Wirkstoff ist Wirkstoff, wird dieses sicherlich auch "durch den Kopf" begünstigt. Empfindlichere Naturen mögen damit eher Probleme haben.

 

Frieder

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Das glaube ich ist auch etwas von dem Gebiet abhängig. Hier jedenfalls hört man nur etwas von Falithrom. Damit habe ich seit 10 Jahren gute Erfahrung. Aber auch, als ich einmal in einer Reha Makumar bekommen habe, hatte sich nichts geändert. Vielleicht, weil Macumar eine Kerbe mehr hat ;) . Da ich wie viele andere ja auch selbst messe ist es mir auch fürchterlich egal, bei der nächsten Messung werde ich das schon feststellen. Darin liegt also der Schlüssel

Überlegen wir, Falithrom ,Makumar hat eine Wirkzeit von 48 Stunden. Ansich kann von daher gar keine Abweichung kommen. Die kommt aus allen anderem, was unser Leben so schön macht. Ich bedauere jeden, der sich mit seiner Gerinnung auf einen Arzt stützen muß

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  • 3 months later...
Willipitschen

Im Urlaub habe ich bei meiner Frau das Blut in Ungarn prüfen lassen. Da es am Anfang war, und ich von Zuteilung so gut wie keine Ahnung hatte, habe ich die Zuteilung vom Arzt machen lassen. Der ungarische Arzt hat sich aber auch schwer getan, da hat er im Pass einen ähnlichen Wert gesucht, kommt vielleicht dadurch, in Ungarn gibt es Sincumar, und mit Macumar hatte der Arzt keine Erfahrung wie er mir sagte.

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seit gut 100 tabletten habe ich das "Ersatzmittel" Phenpro AbZ. INR Schwankungen sind seit dieser Zeit keine dabei, Etwas ungeschickt ist, dass die Tabletten zwar teilbar, aber auch etwas arg bröselig sind. Ansonsten sind meine anfänglichen Bedenken zu dem Austausch vom Tisch.

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Hallo User,

ich habe sehr viel Macumar gefuttert. Die Einstellung habe ich blind beherscht. Jetzt habe ich als Ersatz das Mittel Phenpro.- und habe keine Umstellungsschwierigkeiten, ich habe die dosis nicht geändert. Das einzige was mich stört, ich muß die Tabletten aus einer Folie ausbrechen. Da war das Glas von Macumar schon besser. Aber das ist wohl Einstellungssache, wenn man es anders Gewohnt ist.

 

Bis dann

LG von Richter169

:rolleyes::rolleyes::rolleyes:

Edited by richter169
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  • 3 months later...

Hallo,

Habe bis vor einigen Wochen auch Marcumar gehabt und dann plötzlich von der Apotheke Marcuphen vorgelegt bekommen. Ich war sehr skeptisch, ob das wohl gut geht, zumal der Quickwert bei mir immer wieder stark schwankt. Aber -

Trotz grosser Skepsis ging liefen die Werte nicht mehr aus dem Ruder als sonst auch. Scheinbar hat es wirklich den selben Wirkstoff.

 

Viele Grüße, kuki

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seit gut 100 tabletten habe ich das "Ersatzmittel" Phenpro AbZ. INR Schwankungen sind seit dieser Zeit keine dabei, Etwas ungeschickt ist, dass die Tabletten zwar teilbar, aber auch etwas arg bröselig sind. Ansonsten sind meine anfänglichen Bedenken zu dem Austausch vom Tisch.

 

das ist wohl war ! ich hatte auch zunächst das ORIGINAL aber dann dieses - ganz blöd, diese zu teilen ! sehr bröselige geschichte, aber ansonsten gleich !

gruesse

petra

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  • 7 months later...

Hallo,

 

seit ca. 3 Wochen nehme ich auch PHENPRO AbZ. Meine bisherigen Erfahrungen sind negativ. Vorher hatte ich immer Marcumar verschrieben bekommen. Bis Anfang 2009 von Roche, später von der Firma MEDA. Meine Werte sind i. d. R. über längere Zeiträume sehr konstant (3,5 plus/minus 0,3). Seitdem ich PHENPRO nehme, habe ich starke Schwankungen. Letzten Sonntag war der Wert 2,8. Ich habe die Dosis nur gering erhöht, um 3,5 anzupeilen. Eben habe ich gemessen, der Wert liegt bei 4,8. Ich werde noch ein bis zei Wochen diese Mittel einnehmen, sollten diese Schwankungen weiterhin bestehen, verlange ich von meinem Hausarzt, dass er mir wieder Marcumr verschreibt. Zur Not werde ich mich an den Mehrkosten beteiligen.

 

Viele Grüße,

 

Stefan

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sterndeuterin

hallo,

 

ich nehme auch seit wenigen wochen phenpro, hatte jetzt am freitag eine messung und ich bin von 4,1 INR auf 3,85 INR gefallen, aber das ist okay für mich, da ich ja mit 4,1 zu hoch war. ich glaube auch das es mit diesem medikament gehen wird,es ist der gleiche wirkstoff, ich hab mit der apothekerin lange gesprochen :D

 

lg

sterndeuterin

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Hallo,

ich bin von meiner KK vor etwa 2 Jahren von Marcumar® auf Marcuphen® umgestellt worden. Habe gute Erfahrung damit gemacht! Mein therapeutischer Wert: INR 2-3. Wochendosis 7 – 8 Tabletten. Im Selbstmanagement seit Anfang 2007.

Marcuphen® ist gut verträglich und lässt sich gut ( bis zu ¼ Tablette) teilen. Mein INR ist seitdem nie unter 2,1 gerutscht und selten mal etwas über 3 (Höchstwert einmal INR 3,4)! Die medizinische Betreuerin unserer Selbsthilfegruppe (Frau Dr. med. Schwandt in Wolfenbüttel) hält meinen Antikoagulations - Ausweis für ein vorzeige Objekt.

Wenn es Sie interessiert können Sie gern unsere neuen Internetseiten besuchen: www.shg-blutgerinnung-wf.de , Kritik und Verbesserungsvorschläge und Fehlermeldungen werden gerne angenommen.

Grüße Henry39

Edited by Christian Schaefer
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  • 1 month later...

Hallo zusammen!

 

Alle vorgenannten Medikamente haben doch als Wirkstoff 3 mg Phenprocoumon pro Tablette; die Hilfsstoffe beeinflussen meines Wissens die Gerinnung nicht, so dass mit allen vorgenannten Medikamenten bei gleichen Tablettenmengen die gleiche Wirkung erreicht werden müßte. Schwankungen des INR sind m.E. auf momentane Ernährung usw. zurückzuführen.

 

Viele Grüße

RiAnEnkel

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Beatrice S.

Hallo zusammen,

 

ich habe seit 2001 Marcumar genommen und bin auch im Selbstmanagement seit 2001. Ich hab mit Marcumar sehr gute Erfahrungen gemacht, tägl. Dosis 1 1/2 Tabletten (nach Wert versteht sich).

 

Dann 2006 wurde ich in der Rheumaklinik in Dresden auf Falithrom umgestellt :( (sehr zu meinem Leidwesen). Und von da an hatte ich jedesmal Schwankungen in meinem Wert. Und dann 2008 im Uni- Klinikum Halle hatte ich eine Herzkatheruntersuchung mit Ablation, und die haben mich dann wieder auf Marcumar eingestellt. Ich weis zwar, dass beide Medikamente den gleichen Wirkstoff haben, nur hab ich das Gefühl, dass ich mit Marcumar meinen Ziel INR von 3 bis 4 besser halten kann und nicht so große Schwankungen hab.

 

Vielleicht geht es auch nur mir so??? Ich hab meine Ernährung in den letzten Jahren kaum verändert. Man kann ja auch den Schwankungen entgegenwirken.

 

Alles Gute euch allen und frohe Osten.

Beatrice S.

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Monaco di Baviera
Hallo zusammen,

 

ich habe seit 2001 Marcumar genommen und bin auch im Selbstmanagement seit 2001. Ich hab mit Marcumar sehr gute Erfahrungen gemacht, tägl. Dosis 1 1/2 Tabletten (nach Wert versteht sich).

 

Dann 2006 wurde ich in der Rheumaklinik in Dresden auf Falithrom umgestellt :( (sehr zu meinem Leidwesen). Und von da an hatte ich jedesmal Schwankungen in meinem Wert. Und dann 2008 im Uni- Klinikum Halle hatte ich eine Herzkatheruntersuchung mit Ablation, und die haben mich dann wieder auf Marcumar eingestellt. Ich weis zwar, dass beide Medikamente den gleichen Wirkstoff haben, nur hab ich das Gefühl, dass ich mit Marcumar meinen Ziel INR von 3 bis 4 besser halten kann und nicht so große Schwankungen hab.

 

Vielleicht geht es auch nur mir so??? Ich hab meine Ernährung in den letzten Jahren kaum verändert. Man kann ja auch den Schwankungen entgegenwirken.

 

Alles Gute euch allen und frohe Osten.

Beatrice S.

Generika haben zwar den gleichen Wirkstoff, die Ummantelung von Tabletten und Pillen kann eine andere sein. Je nach ihrer Beschaffenheit kann dies die Position im Körper verändern, wo sich das Medikament auflöst. Damit kann in der Theorie die Wirkung von Generika anders sein als das Original. Rein theoretisch kann ein Generikum sogar besser als das Original wirken, wenn die Ummantelung eine besser geeignetere ist. Ob es bei Falithrom die geschilderten Probleme gibt oder ob es Zufall war, vermag ich aber nicht zu sagen. Ich halte es generell für nicht vertretbar, ein sehr kritisches, bei falscher Anwendung auch gefährliches Medikament auf ein Generikum umzustellen, auch wenn das Risiko noch so gering sein mag. Ich würde mich gegen eine Umstellung mit allen Mitteln wehren, wenn man bei mir - aus Kostengründen - eine Umstellung vornehmen würden. Glücklicherweise stand bislang so was nie zur Debatte. Im schlimmsten Fall würde ich den Preisunterschied selbst zahlen. Ich möchte jedenfalls nicht weg vom Marcumar, weil es es sich bewährt hat und es bei mir nie Komplikationen gab. Mit einem Generikum kann es im besten Fall gleich bleiben und in allen anderen Fällen nur schlechter werden. Edited by Monaco di Baviera
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Beatrice S.
Generika haben zwar den gleichen Wirkstoff, die Ummantelung von Tabletten und Pillen kann eine andere sein. Je nach ihrer Beschaffenheit kann dies die Position im Körper verändern, wo sich das Medikament auflöst. Damit kann in der Theorie die Wirkung von Generika anders sein als das Original. Rein theoretisch kann ein Generikum sogar besser als das Original wirken, wenn die Ummantelung eine besser geeignetere ist. Ob es bei Falithrom die geschilderten Probleme gibt oder ob es Zufall war, vermag ich aber nicht zu sagen. Ich halte es generell für nicht vertretbar, ein sehr kritisches, bei falscher Anwendung auch gefährliches Medikament auf ein Generikum umzustellen, auch wenn das Risiko noch so gering sein mag. Ich würde mich gegen eine Umstellung mit allen Mitteln wehren, wenn man bei mir - aus Kostengründen - eine Umstellung vornehmen würden. Glücklicherweise stand bislang so was nie zur Debatte. Im schlimmsten Fall würde ich den Preisunterschied selbst zahlen. Ich möchte jedenfalls nicht weg vom Marcumar, weil es es sich bewährt hat und es bei mir nie Komplikationen gab. Mit einem Generikum kann es im besten Fall gleich bleiben und in allen anderen Fällen nur schlechter werden.

Hallo 'Monaco di Baviera' ,

 

danke für die schnelle Antwort.

 

Ich wollte damals nicht auf Falithrom umgestellt werden, dass hat der Professor in der Rheumaklinik von sich aus entschieden. Ich hab mich ja auch gewehrt und gesagt, dass ich mit Marcumar gut eingestellt bin, die Umstellung hatte im übrigigen nichts mit den Kosten zu tun, denn ich bekomme das Marcumar auf idem verschrieben. Nein die in Dresden waren einfach der Meinung, dass Falithrom besser sei als Marcumar und wohl "angeblich" nicht sehr Schwankungsanfällig wäre. Ich hab aber dann jeden 2 Tag neu messen müssen, da der INR entweder unter 2,5 lag und ewig nicht hoch kam oder er war viel zu hoch, soll heißen 4,5 und höher. Auch meine Hausärztin war der Meinung, dass ich da irgendwas verkehrt machen muss bei der Messung. Ich hab mich dann in der Praxis gemessen und sie saß dabei und da war der Wert dann fast auf 5, und ich hab alles so gemacht wie wir es damals zur INR- Schulung in Reha erklärt bekommen haben. Da musste sich auch die Ärztin geschlagen geben. Und dann hat mich ja das Klinikum Kröllwitz wieder auf Marcumar eingestellt. Gott sei Dank. Und jetzt bekomme ich auch wieder, wie schon erwähnt, Marcumar verschrieben.

 

Gruß Beatrice S.

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Monaco di Baviera
Hallo 'Monaco di Baviera' ,

 

danke für die schnelle Antwort.

 

Ich wollte damals nicht auf Falithrom umgestellt werden, dass hat der Professor in der Rheumaklinik von sich aus entschieden. Ich hab mich ja auch gewehrt und gesagt, dass ich mit Marcumar gut eingestellt bin, die Umstellung hatte im übrigigen nichts mit den Kosten zu tun, denn ich bekomme das Marcumar auf idem verschrieben. Nein die in Dresden waren einfach der Meinung, dass Falithrom besser sei als Marcumar und wohl "angeblich" nicht sehr Schwankungsanfällig wäre. Ich hab aber dann jeden 2 Tag neu messen müssen, da der INR entweder unter 2,5 lag und ewig nicht hoch kam oder er war viel zu hoch, soll heißen 4,5 und höher. Auch meine Hausärztin war der Meinung, dass ich da irgendwas verkehrt machen muss bei der Messung. Ich hab mich dann in der Praxis gemessen und sie saß dabei und da war der Wert dann fast auf 5, und ich hab alles so gemacht wie wir es damals zur INR- Schulung in Reha erklärt bekommen haben. Da musste sich auch die Ärztin geschlagen geben. Und dann hat mich ja das Klinikum Kröllwitz wieder auf Marcumar eingestellt. Gott sei Dank. Und jetzt bekomme ich auch wieder, wie schon erwähnt, Marcumar verschrieben.

 

Gruß Beatrice S.

Wie geschrieben, kann ein Generikum trotz gleichem Wirkstoff besser funktionieren. Zumindest in der Theorie. Aber ich halte das eher für eine Ausnahme. Falithrom wäre sicher nicht auf dem Markt zugelassen, wenn es zu weit mehr Schwankungen führen würde. Allerdings ist meine Sicht als Laie die, wenn ich gut auf ein Medikament eingestellt bin und dort kaum Schwankungen habe, dann kann mir der Arzt mit noch so viel Überzeugung erzählen, dass das Medikament nicht mehr Schwankungen verursachen würde. Mich würde es nicht überzeugen und ein kleines Risiko würde ich auch darin sehen. Besser kann es kaum werden, bleiben eine Gleichbleiben oder eine Verschlechterung. Keine guten Aussichten. Was Bewährtes sollte man nur aus sehr gutem Grund aufgeben. Und in Deinem Fall spielt nicht mal das Geld eine Bedeutung, daher wundert mich das besonders. Eine Umstellung auf ein Alternativpräparat ergibt in der Praxis dann Sinn, wenn es beim Originalpräparat Komplikationen gibt, sodass ein wirklicher Spielraum für eine Verbesserung drin ist.

Wie auch immer, Du bist ja jetzt wieder beim Marcumar - für mich ein Indiz, mich jetzt erst recht nicht auf was anderes einzulassen.

Edited by Monaco di Baviera
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Beatrice S.
Wie geschrieben, kann ein Generikum trotz gleichem Wirkstoff besser funktionieren. Zumindest in der Theorie. Aber ich halte das eher für eine Ausnahme. Falithrom wäre sicher nicht auf dem Markt zugelassen, wenn es zu weit mehr Schwankungen führen würde. Allerdings ist meine Sicht als Laie die, wenn ich gut auf ein Medikament eingestellt bin und dort kaum Schwankungen habe, dann kann mir der Arzt mit noch so viel Überzeugung erzählen, dass das Medikament nicht mehr Schwankungen verursachen würde. Mich würde es nicht überzeugen und ein kleines Risiko würde ich auch darin sehen. Besser kann es kaum werden, bleiben eine Gleichbleiben oder eine Verschlechterung. Keine guten Aussichten. Was Bewährtes sollte man nur aus sehr gutem Grund aufgeben. Und in Deinem Fall spielt nicht mal das Geld eine Bedeutung, daher wundert mich das besonders. Eine Umstellung auf ein Alternativpräparat ergibt in der Praxis dann Sinn, wenn es beim Originalpräparat Komplikationen gibt, sodass ein wirklicher Spielraum für eine Verbesserung drin ist.

Wie auch immer, Du bist ja jetzt wieder beim Marcumar - für mich ein Indiz, mich jetzt erst recht nicht auf was anderes einzulassen.

Hallo Monaco di Baviera,

 

ich bin auch froh wieder Marcumar zu nehmen, und jetzt muss und braucht mir auch kein Arzt mehr kommen und sagen, Falithrom ist Schwankungsunanfälliger als Marcumar. Die lach ich dann aus :(;):huh: .

 

Wie auch immer. Ich danke dir für die prompte Antwort und wünsch dir alles Gute und frohe Ostern.

 

Beatrice

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  • 7 months later...

Hallo,

...Speziell zu Marcumar bestehen hier doch einige Vorbehalte. Wer also schon Erfahrungen mit dem "Marcumaraustausch" gemacht hat kann hier ja mal kurz posten ob es sich irgendwie im INR ausgewirkt hat bzw. Nebenwirkungen aufgetreten sind...
Ich habe einmal die Hersteller, von denen ich Phenprocoumon in den letzten 16 Jahren verordnet bekommen habe, aufgelistet.

Der INR zeigte sich von den Wechseln unbeeindruckt und ich konnte auch keine anderen Nebenwirkungen feststellen.

 

Bye, Roland

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;)

 

Hallo,

 

ich nehme seit meinem AKE im April 2000 in Bad Berka

Falithrom 3mg Filmtablette nach Selbstbestimmung ein

und hatte seitdem nie Probleme mit meinem therapheutischen

Wert von INR 2,0 bis 3,5.

Hier in den neuen Bundesländern, ich lebe in Südthüringen, wird

wahrscheinlich generell Falithrom ( auch vor der Wende schon)

verschrieben.

Der Wirkstoff Phenprocumon ist sowieso der gleiche, wie bei

Marcumar.

Wie gesagt, ich glaube, es gibt hier keinerlei Unterschiede in der

Wirksamkeit.

 

Viele Grüße von Christine und Thomas

aus dem schönen Ilmkreis.

 

:rolleyes:

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  • 9 months later...

Bekomme seit ein paar Monaten Phenpro-ratiopharm statt Marcumar. Irgendwelche Veränderungen hatte ich eigentlich nicht.

 

M.f.G.

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  • 1 month later...

Hallo!

 

Als ich die Tage in der Apotheke war um mein Marcumar-Rezept einzulösen hat mich der Apotheker auch darauf hingewiesen, dass die Krankenkasse nur mehr ein Generikum zahlt. Ich sagte dann ich hätte aber lieber das Original und das das nach der neuen Gesetzgebung ja auch möglich sei (selbst zahlen und dann teilweise von der Krankenkasse zurückerstatten lassen). Er sagte dann das bräuchte ich nicht so kompliziert zu machen, er schreibt einfach auf das Rezept drauf "kein Austausch wegen pharmakologischer Bedenken" und dann kann ich das Originalpräparat mitnehmen. So wars dann auch.

 

Grüße,

Frank

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Hallo,

 

na das ist ja ein "mutiger" :wacko: Apotheker - wenn das dazu führt, dass der Arzt bei der Wirtschaftlichkeitsprüfung angemahnt wird bzw. in Regress genommen wird - ist nach meiner Meinung ein klarer Fall von unerlaubter Manipulation. Hat wohl eine gute Haftpflichtversicherung.

 

MfG

Thomas W.

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Na mir kanns ja egal sein und er meinte das sei überhaupt kein Problem, macht er wohl nicht zum ersten Mal ;-)

Ich hab selbst mal einige Jahre für eine große Krankenkasse gearbeitet, glaub mir, so schnell geht das nicht mit einer Regressprüfung, schon gar nicht für die Beträge um die es da geht, die KK hat in der Regel was anderes zu tun.

 

Viele Grüße,

Frank

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  • 2 weeks later...

habe erstmals statt Marcumar Phenpro-Ratiopharm bekommen. Die Tabletten lassen sich leider nicht exakt teilen, da sie sehr bröselig sind und auch nicht an derKerbe brechen, sondern davor oder dahinter. Ausserdem fährt mein INR-wert Achterbahn. Innerhalb von 2 Tagen fiel er - bei gleichbleibender Dosierung - von 3,4 auf 2,4.

 

Ich werde meinen Arzt darauf ansprechen. Meines Wissens beträgt der Preisunterschied von Marcumar zu Phenpro 5 Euro: Phenpro kostet 17 Euro, Marcumar 22 Euro.

 

Ich bin auch gerne bereit die Differenz selbst zu tragen, falls das möglich ist.

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  • 6 months later...

Ich komme gerade vom Doc. Diesesmal hab ich auch "nur" Phenpro bekommen. Tja, da bleibt mir wohl nur die ganz, ganz zärtliche Tablettenteilung. Mich würde mal interessieren, ob man das Original(Marcumar) mit dem Generikum kombinieren könnte/dürfte. Also z. Bsp. 1/2 Phenpro + 1/4 Marcumar - ich meine mal nur so theoretisch, weil ja der Mensch was lernen muss :-). Es war mir eben beim Arztbesuch auch nicht möglich, den Doc. zu Falithrom zu überreden (obwohl Thüringer).

 

Also, genau bekomme ich "Phenprogamma 3" von WÖRWAG PHARMA. Habe gerade eine ausgepackt und bin angenehm überrascht; sie sind gut zu vierteln und bröseln auch nicht. Aber ich werde sie bei Gelegenheit aus den Plastikkärtchen in ein leeres Marcumarglas befördern. Gruß Reni

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