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Steffi80

Aortenklappeninsuffizienz

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Steffi80

Hallo zusammen! 
 

Ich gehe davon aus, dass ich hier ein paar Erfahrungsberichte sammeln kann. 
Im November wurde bei mir eine schwere Aortenklappeninsuffizienz festgestellt so das ich jetzt in knapp 2 Wochen eine mechanische Herzklappe bekomme. 
Bin 39 Jahre und habe Riesen Respekt vor der op auch wenn ich keine Begleiterkrankungen habe. 
Bin keine die sich Gedanken macht wie schmerzhaft das wird und wie lange ich eingeschränkt bin. Der einzige Gedanke ist wie es mit ergeht wenn ich aus der Narkose aufwache da ich ja noch den Beatmungsschlauch drin habe und wie es mir ergeht 
Kann mir vielleicht jemand seine Erfahrung schildern? 
Klar jeder wacht anders von der Narkose auf ist dann direkt einer bei mir wenn meine Augen aufgehen? 
 

Liebe Grüße Steffi 

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Uwe1981

Also ich hab voriges Jahr eine neue pulmonalklappe bekommen ( 9 Stunden op) 

Vom Beatmung Schlauch hab ich nicht mehr mitbekommen. Hab nur gemerkt das ich so eine Maske über Nase und Mund hatte. bei mir gingen die Augen immer nur kurz auf da hab ich versucht was zu erkennen und dann hab ich weiter geschlafen. So fertig war ich das ging erst am nächsten morgen mit umschauen und reden und wieder alles mitbekommen. 

 

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AnneS

Hallöchen!

 

Ich hab gelesen, dass einige das Ziehen vom Schlauch wohl gar nicht mitbekommen haben. Als ich aufwachte, hatte war ich noch nix extubiert, aber ich habe den Schlauch nicht gemerkt. Beim Ziehen hatte ich überhaupt keine Schmerzen, wenn dann setzte ein leichter Würgereflex ein. War nichts Schlimmes und nach wenigen Sekunden vorbei.

Als ich langsam geweckt wurde, wurde mir über die Backe gestreichelt und mit mir geredet. Alleine war ich nicht.

 

Liebe Grüße

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Mirjam

Hi Steffi! Ich bin mitten in der Nacht aufgewacht, als grad keine Pfleger beim Bett waren und es hat etwas gedauert, bis ich wen kommen hörte. Vor dieser Situation hatte ich im Vorfeld Angst, als sich herausstellte, dass ich evtl abends operiert werde. Ich stellte es mir nicht sehr lustig vor, wenn man da so mit Beatmungsschlauch herumliegt. Aaaber: Es war wirklich überhaupt nicht schlimm, weil man von der Narkose noch in einem Halbschlaf-/Dämmerzustand ist. Ich kann mich zwar erinnern, dass ich drauf gewartet habe, dass wer kommt, aber vom Schlauch hab ich nicht wirklich was gespürt und das Ziehen hab Ich überhaupt nicht unangenehm in Erinnerung. Ich war vor allem erleichtert, dass ich die Geschichte endlich geschafft habe und meine erste und einzige Frage um 3Uhr nachts war, ob meine Angehörigen schon Bescheid wissen, dass alles gut ist (der Chirurg hatte sie um 22Uhr schon angerufen). Ich wünsche dir viel Kraft für die übrige Wartezeit und alles erdenklich Gute für OP und Genesung! Vieles stellt man sich vorher schlimmer vor, als es dann tatsächlich ist und vor allem: es geht alles ziemlich schnell vorbei und der Genesungsprozess nimmt nach wenigen Tagen schon schön Fahrt auf.

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Steffi80

Viele lieben Dank Mirjam..

das war für mich sehr hilfreich und beruhigend 
wünsche dir auch  alles alles gute. 
Liebe Grüße 

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Kater62

Hallo,

 

Ich war 49. Meine OP hat ca 3,5h gedauertOP , war um 8 Uhr. Ich bin Aufgewacht, draußen schien die Sonne. Ich habe erst den rechten Arm gehoben, ging, dann den linken Arm, dann das linke Bein, dann das rechte Bein, alles in Ordnung. Schmerzen hatte ich keine. Ein Haufen Schläuche hingen an mir rum. Am nächsten Tag ging es auf die Wachstation. Das erste mal Aufstehen. Was für eine Freude. Am 3. Tag auf die normale Station.

Von einem Schlauch habe ich nichts mitbekommen, nur von dem Urinschlauch, der wurde beizeiten gezogen. Die Drainageschläuche wurden noch auf der Wachstation gezogen.

Auf der Normalstation langsames Aufbauen. Jeden Tag ein paar mehr Stufen.

Man hat mich nur gewarnt mehr zu machen wie erlaubt, de Patienten u50 dazu neigen sich schneller Aufzubauen wie es gut ist.

 

Schönes WE und nicht zu viele Gedanken machen,

Hartmut

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Steffi80

Vielen Dank Hartmut! 
 

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skalar

Hey, 

Auch ich hab ganz ähnliche Erfahrungen gemacht:

Als ich langsam zu mir kam, wurde ich immer wieder daran erinnert, dass ich doch bitte atmen solle. Zur Belohnung dürfte ich dann auch gleich mit meinem Mann telefonieren....

Nach einiger Zeit, hab ich dann den Schlauch wahrgenommen und dann wurde er mir entfernt, subjektiv hatte sich nix geändert. Aber die meinten jetzt könnte ich ohne "den doofen Schlauch"....

Ansonsten haben die sich echt toll gekümmert und ich habe mich auf der ITS gut umsorgt gefühlt. Nach und nach habe ich erst mich und die ganzen Geräte und Kabel wahrgenommen und dann immer mehr auch den Raum...

Schmerzen hatte ich da KEINE, nur Durst aber ich gabe genug Wasser mit Strohhalm bekommen.

Falls du noch was wissen willst, gerne!!!

Liebe Grüße 

Anke

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Steffi80

Hallo Anke 

vielen Dank das du mir deine Erfahrung mir weiter gibst. 
Da ich noch sehr jung bin haben mir alle Ärzte von eine Bioklappe abgeraten,  
ok dann ist es so das ich jetzt eine mechanische bekomme. 
was hast du für eine? Hört man die Klappe wirklich wenn alles ganz still ist? 

 

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Kater62

Hallo Steffi,

 

Ein Bekannter von mir hatte eine Einflügelklappe, da wusste ich noch nicht, dass ich einen angeborenen Herzfehler habe.

Wenn er den Mund aufgemacht hatte konnten gefühlt ganze Säle mithören.

Die 2flügligen sind so leise, dass es wirklich ganz Still seien muss, dass man die hört.

 

Schönes WE

Hartmut

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Bantorfer

So pauschal würde ich das nicht sagen. Ich höre meine zweiflüglige Klappe häufig. Andere Menschen gelegentlich auch, fragen dann wegen meiner "lauten Uhr." Gerade Med. Personal bekommt das Klicken recht häufig mit.
Störend ist das Geräusch allerdings nicht wirklich. Zumindest, wenn das Herz nicht stolpert...das hat mich am Anfang doch stark beunruhigt. Inzwischen vertraue ich meiner Pumpe, wie früher auch.


Glückauf!

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Mathias68

Hallo Steffi,

 

ich habe das Ziehen des Schlauches mitbekommen. War aber nur ein paar Sekunden. Bin dann gleich wieder eingeschlafen. Er wurde noch auf der IntensivStation gezogen.

 

Alles Gute.

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