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Darf ich mich Vorstellen?


Zabel

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Hallo liebe Mitglieder im Forum die Herzklappe,

ich bin Michael, 50 Jahre alt und komme aus Hattingen.

Im November 2020 wurde bei mir ein Symptomatisches Aneurysma der Aorta ascendens (5,8cm) entdeckt. 

In der Uniklinik Essen wurde folgende OP durchgeführt:

Ersatz der Aortenklappe, der Aortenwurzel und der Aorta ascendens durch ein mechanisch klappentragenden Conduit SJM Masters HP (29mm) mit Valsalva Graft,

Ersatz des proximalen Aortenbogens durch eine 30mm Gefäßprothese.

Mir geht es wieder recht gut und ich möchte gerne meine Erfahrungen hier im Forum teilen und vielleicht im Austausch auch Ängste nehmen für das leben nach der OP.

Natürlich lerne ich auch sehr gerne jeden Tag etwas dazu und suche Kontakt zu Menschen, die ähnliches erlebt haben.

Ich freue mich sehr auf den Austausch

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Hallo Michael,

 

das habe ich noch alles vor mir(Aortenklappe und Aortenprothese). Bei mir war es ein Zufallsfund in November(Aorten Aneurysma 56mm), Ich lasse mich auch in der Uniklinik Essen operieren. Der Termin wird Ende Februar Anfang März sein.

 

Gruß

Frank

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Hallo Michael

 

Herzlich willkommen und schön das es dir wieder gut geht.

 

Beste Grüße 

Ralf

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Hallo @Zabel, schön,dass du hier bist und deine Hilfe anbietest :)

Ich ( bald 50 Jahre ) habe auch ein Aneurysma ascendens 47 mm und eine Aortenklappenstenose. Bisher noch keine OP Indikation und ich bin auch noch immer nicht sicher, für welche Klappe ich mich mal entscheiden werde ( aber wahrscheinlich keine Mechanische)

Hattest du eine komplette Sternotomie? Ist das gut verheilt?

Und warst du in einer Reha?

 

Viele Grüße Elke 

 

 

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Am 29.1.2024 um 00:03 schrieb sockel2670:

Hallo Michael,

 

das habe ich noch alles vor mir(Aortenklappe und Aortenprothese). Bei mir war es ein Zufallsfund in November(Aorten Aneurysma 56mm), Ich lasse mich auch in der Uniklinik Essen operieren. Der Termin wird Ende Februar Anfang März sein.

 

Gruß

Frank

Hallo Frank,

ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt in der Uniklinik in Essen. Die Pfleger auf der Intensivstation sind super nett und zuvorkommend. Die Ärzte sind richtige Spezialisten und wissen was sie tun.

Wichtig ist später die Reha. Da es zu meiner OP die Hochzeit von Corona war und ich auch noch die Lungenembolie hatte, wurde ich in die Herz und Lungen REHA NACH BAD LIPPSPRINGE GESCHICKT. Da fühlte ich mich fehl am Platz. Von künstlichen Herzklappen hatten die keine Ahnung und ich wäre lieber in eine Einrichtung gegangen, die darauf spezialisiert sind…

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vor 8 Stunden schrieb Ella:

Hallo @Zabel, schön,dass du hier bist und deine Hilfe anbietest :)

Ich ( bald 50 Jahre ) habe auch ein Aneurysma ascendens 47 mm und eine Aortenklappenstenose. Bisher noch keine OP Indikation und ich bin auch noch immer nicht sicher, für welche Klappe ich mich mal entscheiden werde ( aber wahrscheinlich keine Mechanische)

Hattest du eine komplette Sternotomie? Ist das gut verheilt?

Und warst du in einer Reha?

 

Viele Grüße Elke 

 

 

Hallo Elke,

ja, ich hatte eine Sternotomie und es ist kein Zuckerschlecken, gerade in den ersten 2-3 Monaten. 3 1/2 Monate nach meiner OP habe ich wieder langsam in meinem Job angefangen und jetzt 3 Jahre später bin ich auf einem guten Weg dank meiner super Physiotherapeutin.

Warum denn keine künstliche Herzklappe? Mein Arzt hat mir von der natürlichen Herzklappe abgeraten, da sie bei jüngeren Menschen (mit 50 gehörst du dazu) nicht eine so lange Haltbarkeit haben und früher oder später erneuert werden müssen. Das einzige, was mich an der Klappe stört, ist das ich ticke, als ob ich einen Wecker verschluckt habe. Sonst habe ich keine Einschränkungen. Und ein Leben mit Marcumar ist auch recht gut auszuhalten.

 

Ja, ich war in der REHA. Suche dir eine Reha aus, wo sie auf Patienten nach Herz OP‘s spezialisiert sind…

 

Kleiner Tip am Rande: Hast du beim Versorgungsamt auf dein vorhandenes Aneurysma einen Antrag auf Schwerbehinderung gestellt? Ist sinnvoll (bei mir gab es nur 30%, da es ja nicht mehr vorhanden ist)

 

Gruß Michael

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Hallo Michael! 

Erstmal vielen Dank für deine Rückmeldung und den Tipp mit dem Versorgungsamt. Da habe ich tatsächlich noch gar nicht drüber nachgedacht. Aber jetzt, wo du es sagst...Zumal man ja doch etwas eingeschränkt ist ( nicht schwer heben und kein hoher Blutdruck z.B. ) .

Ich warte momentan noch auf meinen Befund Ct Angiographie von letzter Woche ( ob sich das Aneurysma erweitert hat).

Genau aus dem Grund ( ticken ) möchte ich keine Mechanische Klappe.  Ich weiß, dass es nicht bei jedem zu hören ist. Aber wenn es bei mir so wäre... das könnte ich nur schlecht aushalten. Ich habe seit 8 Jahren einen ziemlich lauten Tinnitus. Kann oft nicht einschlafen oder liege stundenlang wach. Mache mir Musik an oder versuche mich irgendwie abzulenken ( lesen, Meditation usw). Die Nächte sind unruhig weil ich oft aufstehe oder mich im Bett hin und her drehe. Das bekommt mein Mann natürlich auch mit und schläft dementsprechend auch schlecht.

Habe schon zig Therapien damit durch. Nichts hilft.

Leider wird ein Tinnitus oft nicht ernst genommen... ist psychisch aber sehr belastend. Wenn ich dazu möglicherweise noch das ticken höre... Zudem habe ich jahrelang als Arzthelferin gearbeitet und halt auch viele Marcumar Patienten erlebt, die nicht gut damit klar gekommen sind ( Essen, Hitze, andere Medikamente Wechselwirkungen,  OP/ Zahnarzt planungen). Das möchte ich so nicht.

Meine Tendenz ist Ozaki oder Bioklappe. Obwohl die neue Superklappe Inspiris Resilia wohl auch nicht so super ist? Aber klar, das ist halt bei jedem Patienten anders.

Die große Sternotomie macht mir am meisten Sorgen. Habe Angst, dass es nicht gut zusammen wächst und  jahrelang Probleme damit hat.

 

Naja, hilft ja nix. Irgendwann wird es auch bei mir soweit sein. Aber vielleicht hab ich ja auch noch ein bisschen Zeit. 

Viele Grüße Elke 

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vor 11 Stunden schrieb Zabel:

Hallo Frank,

ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt in der Uniklinik in Essen. Die Pfleger auf der Intensivstation sind super nett und zuvorkommend. Die Ärzte sind richtige Spezialisten und wissen was sie tun.

Wichtig ist später die Reha. Da es zu meiner OP die Hochzeit von Corona war und ich auch noch die Lungenembolie hatte, wurde ich in die Herz und Lungen REHA NACH BAD LIPPSPRINGE GESCHICKT. Da fühlte ich mich fehl am Platz. Von künstlichen Herzklappen hatten die keine Ahnung und ich wäre lieber in eine Einrichtung gegangen, die darauf spezialisiert sind…

Ich bin gerade in der Uniklinik Essen und hatte vor einer Stunde eine Herzkatheteruntersuchung gehabt. Ich bin jetzt schon dritten mal hier und muss sagen bis jetzt war es die richtige Wahl. Ich kann bis jetzt nichts negatives sagen. Zur Reha möchte ich gerne zur Klinik Roderbirken oder zur Herzpark Hardterwald.

 

 

Gruß Frank

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vor 4 Stunden schrieb sockel2670:

Ich bin gerade in der Uniklinik Essen und hatte vor einer Stunde eine Herzkatheteruntersuchung gehabt. Ich bin jetzt schon dritten mal hier und muss sagen bis jetzt war es die richtige Wahl. Ich kann bis jetzt nichts negatives sagen. Zur Reha möchte ich gerne zur Klinik Roderbirken oder zur Herzpark Hardterwald.

 

 

Gruß Frank

Ich wünsche dir, das alles recht schnell geht mit deiner OP. Hast du schon einen Termin im Februar oder März?

Du hast das Glück (oder das Pech), dich mit der Materie auseinander zu setzen und dir schon im Vorfeld Gedanken zu machen, wo geht es nach der OP hin.

 

Beim mir müßte es alles recht schnell gehen. Montag ins Krankenhaus, Dienstag Verlegung ins nächste Krankenhaus, Mittwoch Verlegung in die Uniklinik und abends OP.

12 Stunden hat es gedauert und danach 12 Tage Intensiv. (Meine Lunge hat sich nicht richtig entfaltet, da ich gleichzeitig noch eine Lungenembolie hatte) Da war es mir recht egal, wo ich zur Reha hinkomme. Ich habe einfach dem rat der Damen vom Entlassmanagement vertraut.

Ich bin froh, das ich kein Raucher war, denn ich habe einiges Elend auf der Intensivstation mitbekommen, wenn nach einer Sternotomie der Raucherhusten einsetzt.

Muss sehr schmerzhaft sein und viele haben sehr stark gehustet… Also solltest du rauchen, höre so schnell wie möglich damit auf.

 

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vor 8 Stunden schrieb Ella:

Hallo Michael! 

Erstmal vielen Dank für deine Rückmeldung und den Tipp mit dem Versorgungsamt. Da habe ich tatsächlich noch gar nicht drüber nachgedacht. Aber jetzt, wo du es sagst...Zumal man ja doch etwas eingeschränkt ist ( nicht schwer heben und kein hoher Blutdruck z.B. ) .

Ich warte momentan noch auf meinen Befund Ct Angiographie von letzter Woche ( ob sich das Aneurysma erweitert hat).

Genau aus dem Grund ( ticken ) möchte ich keine Mechanische Klappe.  Ich weiß, dass es nicht bei jedem zu hören ist. Aber wenn es bei mir so wäre... das könnte ich nur schlecht aushalten. Ich habe seit 8 Jahren einen ziemlich lauten Tinnitus. Kann oft nicht einschlafen oder liege stundenlang wach. Mache mir Musik an oder versuche mich irgendwie abzulenken ( lesen, Meditation usw). Die Nächte sind unruhig weil ich oft aufstehe oder mich im Bett hin und her drehe. Das bekommt mein Mann natürlich auch mit und schläft dementsprechend auch schlecht.

Habe schon zig Therapien damit durch. Nichts hilft.

Leider wird ein Tinnitus oft nicht ernst genommen... ist psychisch aber sehr belastend. Wenn ich dazu möglicherweise noch das ticken höre... Zudem habe ich jahrelang als Arzthelferin gearbeitet und halt auch viele Marcumar Patienten erlebt, die nicht gut damit klar gekommen sind ( Essen, Hitze, andere Medikamente Wechselwirkungen,  OP/ Zahnarzt planungen). Das möchte ich so nicht.

Meine Tendenz ist Ozaki oder Bioklappe. Obwohl die neue Superklappe Inspiris Resilia wohl auch nicht so super ist? Aber klar, das ist halt bei jedem Patienten anders.

Die große Sternotomie macht mir am meisten Sorgen. Habe Angst, dass es nicht gut zusammen wächst und  jahrelang Probleme damit hat.

 

Naja, hilft ja nix. Irgendwann wird es auch bei mir soweit sein. Aber vielleicht hab ich ja auch noch ein bisschen Zeit. 

Viele Grüße Elke 

Ja, ich bin einer der wenigen, der das Ticken ständig hört. Aber es kann beim Einschlafen auch sehr beruhigend sein. Ich höre in mich rein und das Ticken läßt mich fast besser einschlafen als vorher. Aber da ich sowieso seit 15 Jahren Schlafapnoe habe und mit einer Vollgesichtsmaske schlafe, habe ich mich daran gewöhnt.

 

Mit dem Marcumar ist gar nicht so schwer. Ich teste mich zu Hause selber (jeden Sonntag in Ruhe nach dem Frühstück), stelle mir dann meine Tabletten für die kommende Woche und passe auch den Bedarf an Marcumar an. Ich esse ganz normal alles. Mein Arzt ist der Meinung, lieber die Tabletten ans Leben anzupassen, als das Leben an die Tabletten. Damit fahre ich sehr gut und liege meistens im INR Bereich zwischen 2,5-3. Auch wenn ich eine Termin zur Zahnreinigung oder beim Zahnarzt habe, nehme ich halt zur Vorbeugung Antibiotika.

 

Zum Thema große Sternotomie: Ja, ich habe starke Probleme damit (gerade im Bereich der Rippen und der Muskeln zwischen den Rippen - Physio hilft enorm), mittlerweile ist alles auch gut zusammen gewachsen, allerdings durch die lange OP und da bei mir auch der Aortenbogen ausgetauscht wurde, hat mein Rückenmark eine Unterversorgung mit Blut bekommen und ich habe einen kleinen Infarkt des Rückenmarks bekommen. Das merke ich besonders im rechten Bein.

 

Muss bei dir gar nicht auftreten, aber ich bin froh, das ich noch auf dieser Welt mehr Zeit geschenkt bekommen habe, denn man sagte mir, es liegt nur bei 15%, das ich es schaffe. Und ich habe es gepackt und bin sehr froh darüber. Du schaffst das auch

 

 

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Ich hoffe das ich mit den Ticken nicht so Probleme haben werde. Mit den Marcumar wird auch schon gehen, mit den testen muss ich mal schauen wie ich es hinbekommen werde(ich arbeite auf Wechselschicht). Dein Arzt hat eine gute Meinung zur Tabletteneinnahme, finde ich gut. Den Termin für die OP bekomme ich bis Ende nächster Woche.Zum Glück werde ich mit den Raucherhusten keine Probleme haben, ich bin seid 2008 Nichtraucher. Ich hoffe das meine überempfindlichen Bronchien keine Probleme machen werden.

 

LG

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