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Hallo in die Runde!


EStella

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Bin Baujahr '61, weiblich und habe ein ascendens-Aneurysma  47 mm bis an den Truncus braciocephalicus rechts reichend.

Dieses wurde 2018 diagnostiziert.

Ich freue mich über Austausch und grüße die Forumler ganz herzlich.

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Moin Stella. Dein Aneurysma wird genauestens überwacht und wächst nicht? Ich habe von meinem (45-47mm) vorletzten Monat erfahren und das "machen lassen", bei mir war das aber keine schwere Entscheidung, und die haben mir Kardiologe und Operateur auch noch mehr oder weniger abgenommen, musste eh unters Messer wegen hochgradiger Aortenklappeninsuffizienz, das war dann am 7. März...mehr Austausch gerne. Schlaf schön weiter.

Edited by haraldw
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Hallo Members,

danke für deine Antwort.

 

Bisher hatte ich die Ultraschalldiagnostik beim ansässigen Kardiologen. Zu Anfang 2018 hatte mein Aneurysma 45 mm gemessen. Man sagte mir, nachdem es dann in drei aufeinanderfolgenden Sono's (halbjährlich) nicht größer geworden ist, kann man die Untersuchung ruhig erst in zwei bis drei Jahren wiederholen. Nun, ich habe mich nach zwei Jahren wieder vorgestellt, weil sich beim Heben plus Treppen steigen ein Druckgefühl im Oberbauch eingestellt hat. Erst mal hatte ich mich auf den Kardiologen verlassen, dort sagte am mir, dass ein Aneurysma keine Beschwerden mache und es erst bei 50 mm operiert würde, Einschränkungen hätte ich keine.

Nun habe ich erst hier gelesen und bin doch sehr enttäuscht, was die Betreuung anbelangt.

Ich weiß jetzt zumindest, dass 47 mm bei einer Größe von 160 cm und 58 kg nicht so harmlos ist, wie man mir das vermittelt hat.

Welche Schritte ich weiter gehe, weiß ich noch nicht, dazu bräuchte ich mehr Infos.

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vor 10 Stunden schrieb haraldw:

Moin Stella. Dein Aneurysma wird genauestens überwacht und wächst nicht? Ich habe von meinem (45-47mm) vorletzten Monat erfahren und das "machen lassen", bei mir war das aber keine schwere Entscheidung, und die haben mir Kardiologe und Operateur auch noch mehr oder weniger abgenommen, musste eh unters Messer wegen hochgradiger Aortenklappeninsuffizienz, das war dann am 7. März...mehr Austausch gerne. Schlaf schön weiter.

Wie geht es dir jetzt, nach der OP?

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Hallo,

 

Beiträge können nachträglich nur kurze Zeit nach dem Absenden verändert werden. Sobald sie jemand gelesen hat, ist keine Änderung mehr möglich.

Einzig die Administratoren können nachträglich im Notfall etwas verändern.

 

Grüße

Dietmar

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Hallo Stella. Tut mir leid dass ich solange nicht auf Deine Frage geantwortet habe. GUT geht es mir, zumindest körperlich, Herz schlägt ordentlich im Takt, durch Betablocker unterstützt, und die Klappe klappt recht laut vor sich hin.  Was mich zum "geistigen" Teil meines Befindens führt: Weniger tiefer Schlaf, also Schlaf der neuerdings weniger tief ist und generelle "Verschiebung der Wahrnehmung" durch Änderung der Perspektive, der Einordnung von Alltagsbestandteilen von wichtig zu unwichtig, Arbeiten fällt schwer trotz nur Büro und rangiert jetzt sehr weit hinten. Aber mit wieder begonnener Thearapie und ab morgen wieder beginnendem Radfahren wird das sicher. Sowieso ist seit der OP das Mantra: "Jeden Tag geht's ein wenig besser." :-)

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Hallo Estella,

ich habe auch die Diagnose Aorten Aneurysma ascendens mit 47 x 47 mm. 

Zufällig im CT letztes Jahr Oktober diagnostiziert - eigentlich wollte mein Kardiologe nur schauen, ob meine Herzkranzgefäße auch Kalkablagerungen haben.

Ich habe zudem eine mittelgradige Aortenklappenstenose, wahrscheinlich bikuspid mit einer Öffnungsfläche von 1,1 cm²

Vor 2 Wochen CT Kontrolle und keine Veränderung des Aneurysmas. 

Nächste Woche habe ich noch einen Termin in einer Aortensprechstunde - denn ich denke, das diese Ärzte dann nochmal genau hinschauen . Ich möchte gerne wissen, was ich "darf" ( Sauna, Sport, wieviel Kilo tragen, Fliegen etc).

Ich hoffe, das ich noch lange Zeit habe bis zur OP - kann mich nämlich überhaupt nicht entscheiden... ( Bio, Ozaki, Mechanische)

Deine Aortenklappe ist aber soweit ok?

 

@haraldw Du hast in Bad Oeynhausen eine mechanische Klappe bekommen? War eine Bioklappe keine Option für dich? Würde mich einfach nur interessieren .. Ich habe vor 5 Monaten meine Befunde dorthin geschickt und  ein paar Wochen später dann telefonisch die Information, dass noch keine OP Indikation besteht. Aber grundsätzlich denke ich auch über Bad Oeynhausen nach...wenns soweit ist. 

 

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  • 1 month later...

Hallo Ella,

über einen Monat zum Antworten gebraucht, na PRIMA Herr Sigl!...ach nee! ich sag ja Harald zu mir...

Mein Kardiologe hat vor der OP meine Fragen zu Themen wie  der Art der Herzklappe rigoros mit dem Satz abgeblockt:" DAS ist ja nun Sache des Operateurs!"...Cool, oder?

Von daher war das eine "ausgemachte" Sache. Habe vorher nur gesagt bekommen, dass Patienten UNTER 60 eben mechanische Klappen bekämen, so sei das eben! Bei meinem Aneurysma war das ja auch noch nicht so richtig dringend aber da die Vergrösserung der linken Herzseite noch "reversibel" war hat man zügig die durchlöcherte und am Ansatz gerissene Klappe ersetzt und dabei die Aortenerweiterung direkt "mitgemacht". Praktisch. Bad Oeynhausen mit anschliessender REHA in der Gollwitzer-Meier-Klinik war auch vom Kardiologen so bestimmt worden ( das Gespräch war ein wenig so wie im Reisebüro, OP und REHA als "Gesamtpaket"...) Wobei mir ein Bekannter auch dazu geraten hätte, wie er später sagte. Ich fands wirklich GUT dort. OP super gelaufen, meine besorgte Frau hat direkt nach der OP geduldig vom operierenden Arzt(!) ihre Fragen beantwortet bekommen. REHA habe ich sogar um eine ganze Woche verlängert, in der ich dann auch mal direkt nach Besuch der Porta Westfalica zur Klinik zurück gelaufen bin! :-) Es gab sogar nen Kurs zum herzgesunden Kochen von Speisen der mediterranen Küche als 4-Gänge Menü, echt wohl gefühlt dort.

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Hey, danke @haraldw! Ich komme auch aus NRW und kenne mittlerweile recht viele Herzerkrankte, die im HDZ erfolgreich operiert wurden. Und von der Gollwitz -Meier- Klinik habe ich auch nur positives gehört.

Ich kann mich halt noch gar nicht für eine Klappenvariante entscheiden und bin echt froh, dass ich noch nicht "dran" bin. Meine Hoffnung, dass ich noch 10 Jahre Ruhe habe und ich dann ohne viel Tamtam eine Bioklappe bekommen könnte ( bin jetzt 49 Jahre).

Oder halt doch das Glück habe, eine Spenderherzklappe (DAH) in der MHH zu bekommen. Habe im Oktober dort einen Termin.

 

Da war dein Kardiologe aber auch nicht besonders Patientenorientiert...oder? Ein bisschen mehr Aufklärung wäre da ja auch angebracht gewesen. Naja, hört man ja leider immer wieder. Ging mir bisher nicht anders.

 

Liebe Grüße und weiter gute Besserung!

 

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Gerne Ella! Überlege ruhig und in Ruhe. Aktuell und das wiederholt gesagt bekommen spricht die Fachwelt bei Bio-Klappen von 12-15 Jahren Haltbarkeit, aber wer weiss wie schnell da bessere Methoden und Medikamente entdeckt werden, die den "Verfall" der Klappe aufhalten. Ich bin rückblickend fast froh dass ich mich nicht habe entscheiden müssen, auch wenn ich immer noch sauer bin dass meine Frage an den Arzt schon als zaghafter Versuch im Keim erstickt wurde...normalerweise bin ich gar nicht der Typ für keine Streitgespräche mit Ärzten, meine Mutter war eine Fach-Ärztin und ich kannte viele aus dem Umfeld. Aber in dem Fall war ich ruhig, wohl auch etwas geschockt bis enttäuscht!...

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