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Rückflussanteil bei Aorteninsuffizienz


Matthias123

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Hallo,

 

nachdem vor kurzem meine Verlaufskontrolle per Ultraschall bzgl. meiner bisher als leichtgradig eingestuften Aorteninsuffizienz mit leichter Aortenekstasie anstand

wurde im Nachgang Anfang November ein MRT gemacht.

Im Echo zuvor wurde Aorteninsuffizenz als leicht - mittelgradig eingestuft und der Zusatz "mittelgradig" machte mich schon extrem nervös.

Nun habe ich heute das Ergebnis der MRT-Flussmessung erhalten:

 

Flussmessung Aorta:

Maximale Geschwindigkeit 186 cm/s, mittlere Geschwindigkeit 12 cm/s, mittlerer Fluss 131 ml/s, mittlerer Fluss pro Minute 7,5 l/min, antegrades Nettovolumen 88 ml, retrograder Fluss 20 ml. Rückflussanteil 23%.

 

- Milde Aorteninsuffizienz mit einem Rückflussanteil von 23%.

 

Zunächst bin ich erschrocken wegen des Rückflusses von 23%. Im letzten MRT von vor ein paar Jahren waren es soweit ich weiß 8%. Im ersten MRT von 2017 waren es 12%.

23% kommt mir viel vor, wobei ich folgendes im Internet gelesen habe:

 

According to ASE guidelines, a regurgitant fraction of less than 30% indicates mild aortic regurgitation (grade I), 30% to 39% indicates mild-to-moderate aortic regurgitation (grade II), 39% to 49% indicates moderate-to-severe AR (grade III) and 50% or greater indicates severe aortic regurgitation (grade IV). 

 

Demach wären die 23% tatsächlich noch eine milde AI.

Mir macht allerdings etwas Sorge, dass ich irgendwo gelesen habe dass bei beschleunigter Herzfrequenz der Rückfluss geringer ist.

Bei den Untersuchungen habe ich immer einen hohe Herzfrequenz, was mich zu der Annahme führt, dass unter normalen Bedingungen (ich habe überlicherweise eine normale HF von ca. 70 bpm) der Rückfluss noch größer ist.

 

Könnt ihr mir helfen, meine Gedanken zu sortieren?

 

 

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interessant und eigentlich schade bei sowas immer, dass man nicht mehr zeit mit dem arzt hat um solche themen in ruhe und im nachflauf zu klären. 
drücke die daumen für ein paar feine tipps und antworten hier und vor allem ein gutes wohlbefinden! 

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Am 29.11.2022 um 16:38 schrieb Andreas76:

interessant und eigentlich schade bei sowas immer, dass man nicht mehr zeit mit dem arzt hat um solche themen in ruhe und im nachflauf zu klären. 
drücke die daumen für ein paar feine tipps und antworten hier und vor allem ein gutes wohlbefinden! 

Tatsächlich hatte ich am Montag die Möglichkeit nochmal mit dem Arzt in der Uniklinik die Befunde zu besprechen. Der Arzt ist äußerst emphatisch und hat alles gegeben um mich zu beruhigen.

Er erklärte mir dass die 100%ige Trennschärfe bei der Graduierung nicht möglich ist. Ein Untersucher sagt vielleicht leichtgradig, der andere leicht bis mittelgradig. 

Wenn eine Aortenklappenundichtigkeit sehr ausgeprägt ist dann lässt sich auch alles besser einordnen, was zum Glück bei mir nicht der Fall ist.

 

Dennoch würde ich gerne einmal wissen was bei einer Ultraschalluntersuchung bei mir rauskäme wenn ich meinen Normalzustand hätte, also meine normale HF von ca. 60 - 70 Schlägen und BF von ca. 130/75.

Bei allen Untersuchungen dieser Art habe ich eine HF von min. 100 und BF von ca. 150/90.

Es steht immer in den Befunden, dass aufgrund der Tachykardie die Beurteilung der Klappenfunktion erschwert sei.

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