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  1. Liebe Forumsmitglieder, ich habe mich von der minimalinvasiven Mitralklappenrekonstruktion Ende Februar inzwischen sehr gut erholt. Ich habe keine Einschränkungen mehr. Selbst Sport kann ich wieder allen und viel machen. Die Kontroll-Sonographie letzte Woche nach 3 Monaten hat eine gute Mitralklappenfunktion gezeigt. Allerdings wurde dabei auch eine diffuse Aortenklappeninsuffizienz festgestellt. Im Ruhe-EKG zeigten sich präterminale negative T-Wellen (das kenne ich schon von der Mitralklappeninsuffizienz) und ein Linkstyp. Mein Blutdruck ist generell niedrig und mein Ruhepuls ist seit der MKR bei ca. 75/80 (der Durchschnittspuls bei ca. 95). Direkt nach der Mitralklappenrekonstruktion war noch alles in Ordnung (sowohl das EKG, der Puls als auch die Sonographie). Kann die OP Ursache der Aortenklappeninsuffizienz sein? Oder ist eine leichte AI physiologisch? Vor der MKR hatte ich diese allerdings noch nicht. In 6 Monaten steht eine weitere kardiologische Kontrolle an. Ich weiß, dass man keine Ferndiagnosen stellen kann. Ich habe nur etwas Angst, dass sich die AI genauso schnell verschlechtert wie die MI (innerhalb von 3 Jahren) und ich erneut in den nächsten Jahren eine OP benötige (natürlich kann man eine Verschlechterung nie vorhersagen)... Aber vielleicht hat das jemand schonmal erlebt und kann mir meine Befürchtungen nehmen. Kurz zur mir noch: Ich bin 24 Jahre alt, weiblich und normalgewichtig. Liebe Grüße, sportskanoneLB98
  2. Guten Tag an alle, Ich hätte da mal ein Anliegen, das ich gerne loswerden würde: Ich bin 21 und habe eine bikspide Aortenklappe mit einer geringfügigen Aortenklappeninsuffizienz. Ich bin asymptomatisch und laufe zwei bis drei mal die Woche zwischen 6-10km pro Session. Nun wollte mich fragen wie es eigentlich mit dem Klettern aussieht? Ist Klettern eine aerobische Sportart, wie Laufen, wo der Blutdruck konstant bleibt, oder tendiert der Blutdruck beim Klettern zu hoch anzusteigen. Eigentlich hebe ich da ja Gewicht, halt das meines Körpers. Mein Arzt hat mir versichert ich könnte alle Sportarten ausüben. Trotzdem würde es mich interessieren wie ihr das sieht. Grundsätzlich mit der richtigen Atmentechnik, müsste man doch auch bei Anstrengung den Blutdruck stabil halten können? Sind unter euch einige Kletterer? Liebe Grüße, Julian
  3. Ditsche

    Ein herzliches Hallo

    Hallo liebe Forumnutzer, mein Name ist Tine und ich bin 36 jahre alt. Seit 1 Woche weiß ich von der geringgradigen Aortenklappeninsuffizienz meiner 5-jährigen Tochter. Natürlich bewege ich mich seitdem permanent im www um alle erdenklichen Informationen zu sammeln. Im Forum angemeldet habe ich mich aber erst heute, nachdem mir der schriftliche Echo-befund zugegangen ist. Im Internet findet man recht wenig über die AKI beim Kind. Oft nur als zusätzliche Komplikation bei komplexen Herzfehlern oder anderen Erkrankungen. Mein Kind ist aber (eigentlich und hoffentlich) fipsfidel. Jedenfalls gibt es mit Ausnahme der AKI keine weiteren Abnormalitäten des Herzen mit Ausnahme einer dysplastischen Aortenklappe. Der Kardiologe tippt auf eine verschleppte Viruserkrankung...aber eigentlich weiss er es auch nicht. In der Schwangerschaft habe ich Thiamazol bei Morbus Basedow (SD-überfunktion) bekommen. Meine Schwester bekam das auch und ihre Tochter hat einen Gefäßfehler i.S. eines offenen Ductus art. und Aortenstenose gleich nach Geburt gehabt (erfolgreich operiert). Vielleicht also tatsächlich auch eine toxische Komponente des Medikamentes; wobei es bislang als solche bei "embryotox.de" nicht beschrieben ist. Aber da werde ich dran bleiben. Na jedenfalls mache ich mir natürlich sehr große Sorgen...um den zeitlichen Verlauf der Zunahme der AKI, um die OP-Methoden, die Re-OP-gefahr im Kindesalter, mitten im Wachstum, ihre sportliche Belastbarkeit, ihren Kinderwunsch usw. Als Mutter blutet einem das Herz, wenn man sein Kind nicht beschützen kann und sehen muss, wie es Risiken und Einschränkungen ausgesetzt sein wird. Daher bin ich froh, hier schon viel über die neuen Möglichkeiten und Lebenswege Betroffener gelesen zu haben, die mich wenigstens für einen Moment positiv stimmen. Auch finde ich es toll, dass hier viele Forenmitglieder schon viele Jahre aktiv unterwegs sind. Ich glaube hier kann ich mich wohlfühlen und mir fundiertes Wissen aus verschiedensten Lebenserfahrungen aneignen. Einen schönen Abend euch allen!
  4. Hallo liebe Forum-Mitglieder, meine Internet-Recherchen haben mich zu diesem Forum gebracht und ich hoffe, hier vielleicht ein paar Antworten auf meine Fragen zu bekommen. Ich heiße Claudia, bin 46 und hab selbst ein gesundes Herz. Es geht hier also nicht um mich selbst, sondern um meinen Vater, der vor zwei Wochen bei einem Herzkatheder verstorben ist „mors in tabula“. Wer (verständlicherweise) als Betroffener nicht die Details lesen möchte, sollte an dieser Stelle besser nicht weiterlesen. Außerdem entschuldige ich mich im Vorherein für die Länge des Posts, ich wusste einfach nicht, was ich weglassen soll und vielleicht findet sich ja jemand wieder in den Diagnosen. Mein Vater war 67 Jahre alt. Er hatte eine biskupide Aortenklappe. Letzte MRT-Diagnose von 07/2015 in der Charité war: Hochgradige Aortenisthmus-Re-Stenose Aortenklappeninsuffizienz II Aneurysmatische Dilatation der Aorta Ascendens (49 mm) Therapie-resistenter Hypertonus Der Kardiologe empfahl „eine invasive Diagnostik zur Evaluierung der Therapiemöglichkeiten (ggfs. Stent Implantation).“ Er hatte am 07.10. einen Termin zum Herzkatheter im Herzkatheder-Labor der Charité. Auf der Überweisung stand: Z.n. OP bei ISTA Restenose Aortenklappeninsuffizienz II Aortenaneurysma Er sollte am nächsten Tag wieder raus sein. Was jetzt kommt, ist Information aus zweiter Hand, die ich von meiner Stiefmutter habe (die noch immer ziemlich unter Schock steht). Mein Vater rief seine Frau am Vorabend des Eingriffs nochmal aus dem KH an und sagte ihr, dass die Ärzte im Zusammenhang mit dem Herzkatheter einen Stent setzen wollen „wenn sie schon einmal drin“. Laut meiner Stiefmutter wäre davon vorher nicht die Rede gewesen, zumindest war es gem. ihr nicht für diesen Tag vorgesehen. Sie war sehr überrascht und fragte ihn, ob sie sich Sorgen machen müsste, was er verneinte. Er müsste lediglich eine Nacht länger stationär bleiben. Während des Eingriffs platzte beim Aufblasen des Ballons (um den Stent zu setzen) die Arterie (oder Aorta? Die genauen Infos habe ich noch nicht). Laut Aussage des operierenden Arztes gegenüber meiner Stiefmutter hatten sie wohl „nicht mit einer dünnen Stelle gerechnet“ und wurden davon überrascht. Die Blutung konnten sie zwar stillen, aber sie haben es nicht geschafft, ihn wiederzubeleben. Er verstarb also auf dem Tisch. Für uns alle war das ein Schock. Wir drei Kinder hatten diesen Sommer/Herbst alle unseren Vater noch gesehen, mein Bruder eine Woche vor dem Eingriff und niemand, nicht einmal seine Frau, wusste, wie es wirklich um sein Herz bestellt war. Was uns am meisten überraschte, war die Sache mit dem Stent. Wir haben daraufhin das Internet durchkämmt (Seiten von deutschen Herzzentren, Studien, Doktorarbeiten, usw. gelesen) und insgesamt entstand der Eindruck, dass als operativer Eingriff hier typischerweise eigentlich eine Aneurysma OP (an der Herz-Lungen-Maschine in Hypothermie) angewendet worden wäre mit Resektion der Aorta und einsetzen einer Aortenklappen-Prothese. Insbesondere das Dissektions- und Ruptur-Risiko bei seiner Diagnose legt doch (zumindest einem Laien) nahe, dass diese bei einem Aufblasen mit Ballon unverhältnismäßig hoch ist? In der deutschen Medical Tribune habe ich einen Artikel vom 29.02.2012 gefunden (Dr. Carola Gessner) in welchem steht: „Was die zweithäufigste, thorakale Lokalisation (eines Aneurysma) angeht, so lassen sich Aorta-Ascendens-Aneurysmen nur in einem offenen Eingriff ausschalten. Aneurysmen der Aorta descendens werden dagegen bereits zu 90% per Stent behandelt. Mein Vater hatte ein Aneurysmen der Aorta ascendens. Auch auf den Seiten verschiedener Herzzentren (Universitätsklinikum Frankfurt, Uniklinik Erlangen, UKGM Gießen/Marburg, Uniklinik RWTH Aachen) wird jeweils immer die offene Aortenchirurgie angeführt. Wir haben jetzt im November einen Termin in der Charité und um ein Angehörigen-Gespräch sowie Akteneinsicht gebeten. Die über allem stehende Frage ist für uns: Wieso der Stent? Warum zu diesem Zeitpunkt (warum hat man nicht nach dem Herzkatheteder alle ggfs zur Verfügung stehenden Optionen evaluiert, oder war das bereits geschehen?) Mein Vater ist ein sehr gewissenhafter, vorsichter Mensch, der nie vorschnelle Entscheidungen treffen würde. Daher können wir nicht glauben, dass er so eine wichtige Entscheidung einen Tag vor dem Eingriff mit sich allein auf dem stillen Krankenzimmer ausmacht. Wir wissen es natürlich nicht. Trotzdem werden wir das Gefühl nicht los, dass der Stent in seinem Fall nicht hätte angewandt werden sollen. Über eure Kommentare, Meinungen, Erfahrungen wäre ich sehr dankbar. Wen’s interessiert, ich füge noch die medizinische Historie an, die ich aus Unterlagen extrahiert habe, welche mir meine Stiefmutter zugeschickt hat. Historie und Entwicklung gem. der letzten Befunde (lang) Mein Vater wurde im Alter von acht Jahren am Herzen operiert (präduktale Aortenisthmusstenose - ISTA). Ich erinnere mich, dass er schon als ich Kind war, immer Medikamente gegen hohen Blutdruck einnehmen musste. Wie ich weiß, lies sich dieser in den letzten paar Jahren nicht mehr medikamentös einstellen. Ich gehe davon aus, dass er zu regelmäßigen Untersuchungen und Checks gegangen ist. Ich habe von meiner Stiefmutter verschiedene aktuelle Arztdokumente geschickt bekommen, die sie zu Hause gefunden hat. Er war sonst insgesamt gesund, kein Übergewicht, kein Diabetes, Nichtraucher, beschwerdefrei. Es gibt ein Dokument von 2005 (Echokardiographie) in der Charité, danach hatte er schon Aortenklappeninsuffizienz. In der Beurteilung wurden jährliche echokardiographische Kontrollen und ggfs. MRT Kontrollen empfohlen. Blutdrucknormalisierung als wichtigste Vorraussetzung für Progredienzverzögerung. Kontrollen von LZ-Blutdruck und Belastungs-EKG. Diagnose 07/2005: Z.n. einer präduktalen Aortenisthmusstenose 1956 Arterieller Hypertonus Biscupide Aortenklappe Aortenklappeninsuffizienz I Keine Stenose Aorta ascendens 46 mm Ich gehe also davon aus, dass diese Kontrollen regelmäßig stattgefunden haben. Mein Vater ist ein sehr gewissenhafter Mensch und offentlich litt er ja unter einem lebensgefährlichen Herzfehler. Die weiteren Unterlagen sind LZ-Blutdruck-Messungen aus 2013 und 2014 (BD war immer viel zu hoch). Im Dezember 2014 war er in einer Hypertonie-Spezialsprechstunde in der Charité. Diagnose 12/2014: Arterieller Hypertonus, formal ISH Stad. II (nach WHO) Aktuell: Aortenisthmusstenose und Aortenklappeninsuffizienz bei biskupider Klappe; Aortenektasie Aorta. asc. 47 mm (Echo 06/2014) Weiterhin steht dort u.a.: ...nicht nur als isoliert systolische Hypertonie, sondern auch als Zeichen eine progredienten Aortenklappeninsuffizienz bei Aortenisthmusstenose gesehen werden. Dies könnte die zahlreichen Medikamentenintoleranzen erklären. Wir bitte um eine ambulante Vorstellung in einer kardiologischen Klinik zur Evaluation einer OP-Indikation. Wir empfehlen die Vorstellung in einem Zentrum, das auf Aortenklappenersatz spezialisiert ist... Als nächstes gibt es einen Befund von 04/2015 aus der kardiologischen Ambulanz. Diagnose 04/2015: Mittelgradige Aortenklappeninsuffizienz Aortenaneurysma Zustand nach Vorhofflimmern Hypertonie Zustand nach renaler Ablation (muss also zwischenzeitlich durchgeführt worden sein und hat offensichtlich nichts gebracht) Anamnese: Kardial weitgehend beschwerdefrei. Keine AP-Symptomatik, keine Dyspnoe, keine Ödeme, keine Synkopen. Blutdruck weiterhin meist zu hoch. (...) Einige Ergebnisse aus dem Echo: Septumdicke (ED) 12 mm (<12 mm) Hinterwanddicke (ED) 11 mm (<12 mm) Enddiast. Durchm. 56 mm (<55 mm) Endsyst Durchm. 33 mm (<39 mm) Ao.kl.ring 31 mm (<30 mm) Linker VH 38 mm (<40 mm) Li VH von apikal: 20,4 qcm Aorta ascendens: 49 mm RVOT 1: 31 mm (<30 mm) Beurteilung: Linksventrikuläre Hypertrophie und Dilatation, sonst noch normale interne Dimensionen. Normale globale und regionale systolische linksventrikuläre Funktion. Mittelgradige Aortenklappeninsuffizienz bei biskupider Klappe, geringgradige Mitralklappeninsuffizienz. Übrige Klappenmorphologie und –funktion unauffällig. Kein Perikarderguss. Keine Zeichen der Rechtsherzbelastung. Kein Anhalt für Rechts-Links- oder Links-Rechts-Shunt im Farbdoppler. Aneurysma der Aorta Ascendens (um 49 mm). Kein Anhalt für relevante Re-stenose im Bereich der operierten ISTA. ... Wir planen einen Knöchel-Arm-Index und haben um Vorlage der Vorbefunde gebeten. Vom 4.5.2015 gibt es dann eine Überweisung: Diagnose: V.a. relevante ISTA (im April hieß es noch „kein Anhalt für relev. Re-stenose...“) Fragestellung/Hinweise: PTA/Stent Hier taucht erstmals der Hinweis auf einen Stent auf. Am 15.07.2015 wurde ein MRT gemacht. Im Befund steht u.a.: Die Koronaarterien zeigen sämtlichst ein normales Kaliber und lassen keine atheromatösen Wandveränderungen erkennen. Herzhöhlen formal nicht wesentlich dilatiert. Septale Myokardhypertrophie. Keine myokardialen Minderkontrastierungen, keine ventrikulären Wandausdünnungen. Kein intrakardialer Thrombus, kein Perikarderguss. Inkompletter diastolischer Schluss der Aortenklappentaschen (Aortenklappeninsuffizienz). Aneurysmatische Dilatation der Aorta asc. auf bis zu 49 mm in Ascendensmitte. Knickbildung und Lumeneinengung im Niveau des Aortenisthmus bei zusätzlich massiven Kalzifikationen mit spornartiger, in das Lumen hineinragender Kalkspange – Diameter ca. 10 mm entsprechend einer Querschnittsfläche von < 1 qcm. Kaliberstarke supraaortale Arterien. Unauffälliges Lungenparenchym, insbesondere keine entzündlichen und raumfordernden Prozesse. Beurteilung: Hochgradige Aortenisthmus-Re-Stenose (also doch) Aortenklappeninsuffizienz – nicht näher quantifizierbar Aneurysmatische Dilatation der Aorta ascendens Wie bereits eingangs erwähnt, hatte der Arzt darunter geschrieben: „Bei offenbar hochgradiger Aortenisthmus-Restenose und therapieresistentem Hypertonus invasive Diagnostik zur Evaluierung der Therapiemöglichkeiten (ggfs. Stent Implantation).“ Am 7.10.2015 ging mein Vater ins Herzkatheter-Labor. Beim Aufblasen des Ballon riß die Arterie und mein Vater verstarb auf dem Tisch. Laut Aussage des operierenden Arztes gegenüber meiner Stiefmutter hatten sie „nicht mit einer dünnen Stelle gerechnet“. Die Blutung konnten sie stillen, aber sie haben es nicht geschafft, ihn wiederzubeleben. Go figure.
  5. Hallo liebe Leidensgenossen, ich habe in den letzten Tag hier einige Beiträge gelesen und mich dazu entschlossen mich hier anzumelden um mir Euren Rat zu holen, da ich in den letzten Tagen mit meiner neuen Diagnose am Verzweifeln bin. Kurz über mich, ich heiße Sebastian, bin 30 Jahre alt und komme aus Darmstadt. Seit meinem 18ten Lebensjahr, bei der Musterung entdeckt, wurde bei mir eine Aortenklappeninsuffizienz diagnostiziert. Diese hat sich seitdem kaum verschlechtert und gehe auch meiner jährlichen Vorsorgeuntersuchung nach. Da es mal wieder Zeit für die Untersuchung war, mein "Stammkardiologe" allerdings einen sehr vollen Terminkalender hatte, habe ich mir einen Termin bei einem anderen Kardiologen im gleichen Kardiovaskolären Zentrum geben lassen. Dieser hat mich quasi als "Neupatient" untersucht und mir im Vorgespräch ein paar generelle Fragen gestellt (Beschwerden, Erkrankunen in meiner Familie, etc) trotz Einblick in meine Krankenakte und mir recht früh vor und während der Ultraschalluntersuchung Schlagwörter an den Kopf geknallt, von denen ich bis dato noch nichts gehört habe (Bikuspide Klappe, Diverse Syndrome). Desweiteren habe ihn im Vorgespräch darauf aufmerksam gemacht, dass mir aufgefallen ist, dass mein Puls bei den letzten Blutdruckmessungen sehr niedrig war (zwischen 40 und 50). Während der Untersuchung hat er Kollegen dazugeholt, um seine Diagnose am Ultraschall bestätigen zu lassen und dabei fielen Sätze wie "das ist schon der Hammer und der Patient ist erst 30". Auf jeden Fall hat er mir auf dem Ultraschall gezeigt, dass ich eine bikuspide Herzklappe habe und mir gesagt, dass meine AI von dieser auch kommt. Auch von meiner Aorta schien er nicht sehr angetan, da sie bereits leicht erweitert 42mm ist und auch generell sehr dünne Wände hätte, was aber nicht genau durch das Ultraschall zu bestimmen sei. Das Ruhe- und Belastungs-EKG war meines Erachtens ganz ok, abgesehen von meinem unsportlichen Zustand und Adipositas I. Grades (120 kg bei 195 cm). Im Abschlussgespräch informierte er mich also darüber, dass bei mir nun die bikuspide Klappe festgestellt wurde und dadurch zusätzliche eine mittel bis schwergradige AI besteht. Das mache ihm aber keine Sorgen, das würde so noch Jahrzehnte halten. Aber meine Aorta sei ein Problem, da sie bereits erweitert sei und in Kombination mit der bikuspiden Klappe und den dünnen Wänden jederzeit platzen könnte. Deshalb muss erst einmal eine MRT Untersuchung gemacht werden, bei der die Aortenweite, Wanddicke und Perforationsgefahr geprüft werden soll. Vor ein paar Tagen habe ich nun eine Kopie des Arztbriefs erhalten, den ich hiermit in Auszügen mit Euch teilen möchte, da mir ein paar Begriffe nichts sagen und auch im Internet nichts darüber finde. Diagnosen: Bikuspide Aortenklappe mit mittel/schwergradiger Insuffizienz leichtgradige Aortenektasie Bradykardie, DD SA-Block (???), V.a. Kompromittierung des Reizleitungssystems durch die Klappe Zusammenfassung: Stabiler Zustand der Aortenklappenfunktion und Herzgröße Leichtgradige Trikuspidalklappeninsuffizienz Diastolisch noch keine Auffälligkeiten Bradykardie Keine Hinweise relevante koronare Herzerkrankung Empfehlung: MRT Untersuchung des Thorax und Langzeit-EKG-Registrierung Bradykardie könnte Erosion im Bereich des akoronaren Segels sein, wo das Reizleitungssystem verläuft Bei unauffälligem MRT, Kontrolle in einem Jahr Eine bekannte von uns hat den Brief einer Ärztin und dem Oberarzt des Herzzentrums Freiburg gezeigt und beide sind der Meinung, dass die Befunde für mein Alter doch sehr ungewöhnlich seien und sie unabhängig vom MRT empfehlen nicht mehr ein Jahr zu warten, da das Herz bereits jetzt irreversibel geschädigt wird. Entschuldigt bitte den Roman, ich bin seit Tagen nur noch geschockt und kann kaum noch schlafen. Ich weiß nicht, was das alles bedeutet. Soll ich das MRT abwarten und dann über weitere Meinungen nachdenken oder bereits jetzt eine Termin bei einer Herzklinik in meiner Nähe ausmachen (habt Ihr irgendwelche Empfehlungen im Rhein-Main-Neckar Gebiet?). Darf ich überhaupt noch leichten Sport machen wie Fahrradfahren, habe in den letzten Monaten 10 Kilo abgenommen und würde gerne weiter daran anknüpfen, das würde meinem Herz sicherlich gut tun. Danke vorab fürs Lesen und Euer Feedback. Bei Interesse kann ich gerne auch noch Messwerte zur Verfügung stellen. Liebe Grüße Sebastian
  6. Hallo zusammen, 15 Jahre nach Implantation einer Freestyle-Bioklappe in Aortenposition kam es bei mir plötzlich zu einer hochgradigen Insuffizienz der Klappe. Diese habe ich z.T selbst festgestellt, da von einem auf den anderen Tag ein verändertes Herzgeräusch zu hören war, welches so laut war, dass selbst mein Partner es (sofern es ansonten ruhig war im Raum) wenn er direkt neben mir stand hören konnte. Aufgrund dieses Geräusches (lautes Rauschen/Zischen) - welches nicht mehr weg zu gehen schien, bin ich nach 1 Woche zu meiner Kardiologin. Nach EKG, Echo und MRT stand oben genannte Diagnose fest. Die Klappe soll nun minimalinvasiv mittels Herzkatheter ausgetauscht werden. Da ich noch keine Kinder habe, aber ein Kinderwunsch besteht soll es erneut eine Bioklappe sein. Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht? Hat hier sonst wer - vielleicht andere JEMAHs einen ähnlichen Eingriff hinter sich gebracht? Sprich Klappenaustausch mittels Herzkatheter (TAVI=Transkatheter-Aortenklappen-Implantation)? LG lil_Angel PS: Wen es interessiert wie sich das Ganze anhört, hier mal ein Link zu verschiedenen Herztönen: http://www.heilpraktikerausbildung24.de/heilpraktikerausbildung-wissen/video-herzgeraeusche-mp3-und-herztoene-mp3-zum-ansehen-und-zum-anhoer
  7. Liebe Forumsmitglieder, interessiert habe ich seit meiner Diagnose vor 3 Wochen diverse Beiträge in diesem Forum verfolgt. Da innerhalb der nächsten Wochen bei mir eine OP ansteht und ich noch, was die Wahl der Klinik angeht, unsicher bin, bitte ich um Eure Meinungen und Erfahrungen. Ich lebe in der Nähe von Hamburg und habe mir bereits das UKE angeschaut, wo auch meine Untersuchung stattfand. Habe aber auch Gutes vom Herzzentrum der Asklepios-Klinik in St. Georg gehört. Vielen Dank für Eure Hilfe und beste Grüße, Uli
  8. Hallo zusammen, ich (m, 24) bin neu hier und möchte einfach nur mal mein "neues" Problem loswerden. Vor 1,5 Jahren bin ich das erste mal zwecks Herzrasen ins KH eingeliefert worden. Nach 3 Tagen aufenthalt und sämtlichen Checks wurde nichts gefunden - somit wurde ich wieder entlassen. 12 Stunden später bin ich dann das zweite mal ins KH eingeliefert worden. Nun war ich 7 Tage dort und wurde nochmals von oben bis unten durchgecheckt. Nachdem die Ärzte nichts fanden wurde ich wieder mit verschiedenen Begründungen entlassen u.a. "Sie haben Depressionen", "Das ist normal in dem Alter", "Kann schon mal vorkommen". Nachdem ich dort dann noch 2-3 mal aufkreuzte, verschrieb mir die Ärztin genervt Beta-Blocker. Seit einem halben Jahr merkte ich dann das es beim joggen und im Fitnessstudio nicht mehr so klappt wie sonst immer. Auf eigene Faust habe ich jetzt eine spezielle Herzklinik aufgesucht. Dann die Diagnose: Aortenklappeninsuffizienz (angeboren) ! Dort noch mehrere Untersuchungen, wie Schluckecho, MRT usw. Vor ein paar Tagen dann der Anruf - Ich muss operiert werden (Aortenklappenrekonstruktion). Ich bin jetzt natürlich schon ein bisschen durcheinander was auf mich zukommt, aber andersrum bin ich auch gespannt und hoffe das danach wieder alles besser ist/wird. Wer hat denn damit denn schon Erfahrungen gemacht. Wie läuft das alles ab und was passiert danach? Danke
  9. Hallo, ich bin gerade mal 30 Jahre alt und vor 3 Monaten wurde bei mir eine Aortenklappeninsuffizienz Grad 2-3 bei einem Routinecheck festgestellt. Nach einer Ultraschalluntersuchung durch die Speiseröhre hat man mir gesagt ich soll alle 3 Monate zur Kontrolle kommen. Das wars. Ich hab nun echt keine Ahnung wie ich das ganze einschätzen soll. Vom Arzt kam nicht viel rüber auch nach nachfragen, ich soll weiterleben wie bisher. Hab ja eigentlich keine Beschwerden. Bis auf die Atemnot bei Sport, was ich bisher immer auf meine Unsportlichkeit geschoben hab... Naja, und jetzt wo ich das mit der Insuffiziens weiss, da fällt mir auch auf, dass ich nach 1-2 Etagen im Treppenhaus schon nicht mehr reden kann...War für mich aber immer normal. Naja, vielleicht kann mir hier jemand ein Paar Dinge dazu sagen... vielen Dank ganz liebe Grüße
  10. Hallo liebe User, im Januar erfuhr ich von meiner Aorteninsuffiziens 2° , und über meinen 3. Herzton, durch eine Einweisung im KH. (Ich hatte Atemnot, Schwindel, Panik, Gleichgewichtsstörungen, Herzstechen etc.) Heute war ich zur ambulanten Nachuntersuchung bzw. Kontrolluntersuchung. Es hat sich nichts verschlechtert, was ja schoneinmal erfreulich ist. Aber ich werde ACE - Hemmer nehmen müssen, und dann werden die Nächsten Monate sagen ob eine OP mit 22 Jahren schon notwendig ist. Ich fühl ich so allein damit, ich dachte das ich in einem Forum evt. einige Gleichgesinnte finde, die evt. schon erfahrung nach und vor solch einer OP hatten. Künstliche o. Organische Herzklappe oder eine Rekonstruktion ? Ebenso mit diesen ACE- Hemmern ? Hinzu kommt noch das ich immer wieder höre das man in einem so jungen alter noch nicht über beschwerden klagt, bzw. es eigentlich nicht auffällt. Meine Beschwerden sind an manchen Tagen z.B Herzstechen, atemprobleme (auch bei geringer anstrengung wie z.B in der Schule) dann ist einfach alles anstrengend ich muss mich dann hinsetzten, am besten hinlegen und erstmal ruhen. Ich bin total unsicher und irgentwie macht mir das alles "Angst". LG Anni
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