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  1. Liebes Forum, in der Vorbereitung auf meine eigene anstehende OP habe ich hier oft gestöbert. Nicht so sehr aus fachlichen Gründen, denn ich bin selbst Arzt (Allgemeinmedizin). Sondern vielmehr bezüglich des „drum herum“ die OP betreffend, die Auswirkungen auf die Psyche, oder auch was bei euch so die jeweils individuelle Rationale für/wider biologischen oder mechanischen Aortenklappenersatz war. Denn auch wenn ich selbst Arzt bin, so war und bin ich in diesem Fall zunächst Patient und Mensch mit allen zugehörigen Sorgen und Ängsten und auf diese Rolle bereitet mich mein Berufsalltag dann doch eher nur marginal vor. Die vielfältigen teils sehr menschlichen Berichte hier haben mir sehr geholfen im Vorfeld. Allseits Danke dafür. Bei mir stand nun also auch eine Operation der Aortenklappe (ab jetzt abgekürzt als „Ao-Klappe“) an. Insofern möchte ich meinen Beitrag hier mit einem (hoffentlich nicht zu ausführlich-langweiligen) Bericht leisten. Zumal, wie ihr lesen werdet nicht zwingend alles glücklich im Vorfeld gelaufen sein mag. An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass auch wenn ich selbst Arzt bin, mich dennoch bemüht habe eine möglichst laien-verständliche Sprache gefunden zu haben. Man sehe es mir nach, wenn dies nicht immer gelungen sein mag: 1.) Das Warum der OP: Die OP wurde wegen einer tumorartigen Struktur an der Ao-Klappe anberaumt (V.a. Fibroelastom mit zudem begleitend leicht- bis mittelgradiger exzentrischer Ao-Klappen Insuffizienz und bereits leicht erweiterter linker Herzkammer bei allerdings erhaltener Pumpfunktion) Ich hatte als Kopfmensch/ Kopfarbeiter (Akademiker) schlicht Angst vor dem mit Fibroelastomen einer bestimmten Grösse einhergehenden erhöhten Schlaganfallrisiko und zudem bemerkte ich definitiv einen gewissen körperlichen Leistungsabfall in den letzten 2 Jahren, wobei ich mich für mein Alter (Anfang 40) dennoch durchaus als einigermaßen sportlich zählen würde. Seitens der Kardiologie, wo im Sommer 2022 das TEE („Schluckecho“) durchgeführt wurde, wurde zunächst die Empfehlung zur Beobachtung ausgesprochen. Ich holte mir allerdings auch zwei voneinander unabhängige herzchirurgische Expertisen ein. Beide hielten zum einen die Verdachtsdiagnose (Fibroelastom) für plausibel und empfahlen zum anderen unabhängig voneinander ausdrücklich die operative Versorgung bereits zu diesem Zeitpunkt. TTE, TEE, zudem Kardio MRT und Koronar CT liefen im Vorfeld, Bilder und Befunde lagen dem herzchirurgischem Fachkollegen natürlich jeweils vor. Die Struktur mit dem V.a. auf ein Fibroelastom war im MRT bzw (nebenbefundlich auch im CT)jeweils knapp > 1cm beschrieben, im TEE (der genaueren Diagnostik bezügl. Klappenanomalien) knapp <1cm. Die 1cm Grenze ist bei solchen Tumoren meines Wissens nach in etwa die Grenze, an der man eher „pro OP“ empfiehlt u.a. aufgrund des zugehörigen embolischen Schlaganfallrisikos (Bildung von Gerinnseln am Tumor bzw Abgang von Tumoranteilen selbst). Im auch für mich schwierigen Prozess der Entscheidung pro/contra OP zu diesem Zeitpunkt angesichts der divergierenden Empfehlungen der Kardiologie bzw Herzchirurgien entschied ich mich letztlich für die Operation. Man muss dazu wissen, dass solche Herztumore (Fibroelastome) per se eher selten sind und entsprechend die Evidenzbasis bezüglich des optimalen Behandlungszeitpunktes zumindest nicht allzu hoch ist. Meine persönliche Entscheidung, siehe unten, kann ich nun im Nachhinein eher als unglücklich bezeichnen. 2.) Die OP selbst + Wahl der Klappe: Letztlich wurde ich nun Mitte Januar 2023 operiert, wobei sich der mutmaßliche Tumor intraoperativ als schlichtweg tumorartig stark verdickte, „steinhart“ verkalkte und verbackene bikuspide Aortenklappe herausstellte, wobei eine Rekonstruktion (die ich natürlich bevorzugt hätte) aufgrund der Ausgeprägtheit des Verwachsungsbefundes laut Aussage des zweifellos sehr erfahrenen Operateurs nicht seriös sinnvoll gewesen wäre. Ergo: Ich habe nun eine neue Aortenklappe. Wobei ich mich im Vorfeld (bei Nicht-Machbarkeit der Rekonstruktion) für eine biologische Ao Klappe entschieden hatte, wenngleich mein Alter, Anfang 40 (keine für die Klappenwahl relevanten Vorerkrankungen), natürlich eine mechanische Ao Klappe nahe gelegt hätte. Meine persönliche Rationale f. die biolog. Ao Klappe war letztlich der dadurch mögliche Verzicht auf Marcumar und zudem der psychische Aspekt (ca. bis zu 1/3 der Patienten nehmen (nach Schwedischen Daten) bekanntermaßen die typischen „Klack-Geräusche“ beim Schlafen als störend wahr (mit entsprechenden Schlafstörungen)) bei ohnehin sehr leichtem Schlaf bei mir. Ich habe nun also eine „Inspiris resilia“ von Edward Science. D.h. ich habe mich im vollen Bewusstsein der möglichen Konsequenzen (Haltbarkeit vielleicht 10 (oder weniger) Jahre oder wenns sehr gut läuft (aber sicherlich eher unwahrscheinlich) 15+ Jahre) für eine biologische Klappe entschieden mit der Hoffnung, dass es in der Zwischenzeit einen gewissen wissenschaftlichen Fortschritt gibt, der zumindest das Re OP Risiko etwas absenkt (schonendere Op Verfahren/ Zugangsmöglichkeiten, kürzere Zeiten an der Herz-Lungenmaschiene, etc) oder alternativ bis dahin TAVI Verfahren auch bei jüngeren Menschen sinnvoll (und ggfs wiederholt) durchgeführt werden können (was zumindest derzeit nicht ersthaft absehbar ist; an dieser Stelle für den Laien hier der es nicht ad hoc weiss: Mit einer TAVI ist der kathetergestützte Ao Klappenersatz gemeint (i.d.R. über die Leistenarterie), heutzutage zwar breit verwendet aber sinnvoll i.d.R. nur bei Menschen mit zu hohem OP Risiko, d.h. vor allem älteren Menschen. Menschen, bei denen die angenommene Restlebenszeit in der Regel kürzer ist als die Klappenhaltbarkeit. Wobei hier sicherlich viel im Wandel ist derzeit). Eine gewisse Wette auf die Zukunft bin ich also gewissermaßen eingegangen, was ich an dieser Stelle natürlich ausdrücklich nicht (!) empfehle unreflektiert nachzuahmen, sondern sich natürlich gut herzchirurgisch/kardiologisch beraten zu lassen. Zumal mir bewusst ist, dass es für verschiedene Wege jeweils gute Gründe pro/contra gibt und mein Weg, rein wissenschaftlich-rational betrachtet, nicht zwingend ein Überhang auf der „pro“ - Seite haben wird. Im übrigen, da hier auch der ein oder andere herzchir. Fachmann möglicherweise mitliest: in früherer (=präop) Kenntnis des tatsächlichen OP Befundes (bikuspide Ao Klappe) wäre ich wohl noch (!) nicht operiert worden. Hier war ich zweifellos früh dran. Der mich operierende sehr erfahrene Chirurg meinte zwar nach der Op zu mir, angesichts des ausgeprägt pathologischen morphologischen Befundes hätte er meiner vorhandenen Klappe auch so maximal noch 2 Jahre gegeben, was mich in gewisser Weise trösten mag und mir das Gefühl gibt, es passt (zeitlich) schon so alles wie es ist. Aber es ist mir natürlich klar, dass gerade bikuspide Ao-Klappen einen sehr variablen Verlauf zeigen und auch vermeintlich (morphologisch) schwere Befunde noch sehr unterschiedlich lange (klinisch) stabil bleiben. Ob ich nun also noch 2 Jahre ohne OP oder vielleicht 5 Jahre ausgekommen wäre? Spekulationen helfen im Leben selten weiter, die Zeit ist besser genutzt sich mit dem „Hier und Jetzt“ zu arrangieren. Und ich bin gerade auf gutem Wege mich damit zu arrangieren. In meinem Fall war die Vorfeld gelaufene Bildgebung einfach für meinen speziellen (vor allem TEE, aber auch MRT und CT) Befund anscheinend zu uneindeutig, als dass hier die alternative Verdachtsdiagnose einer bikuspiden Aortenklappe aufgekommen wäre. Es ist schade, aber nun schlichtweg nicht mehr zu ändern. Nur der Vollständigkeit halber: in gleicher Sitzung wurde - wie natürlich präop abgesprochen - ein ASD mit einem Patch verschlossen, da ich ja „schon einmal offen“ war. 3.) Nach der OP: Die Zeit im Krankenhaus. Hier möchte ich explizit auch bei mir vorhandene Nebenwirkungen von OP und Narkose aufführen. Vielleicht hat der ein oder andere ja ähnlich empfunden oder möchte wissen was im Einzelfall auf einen zukommen kann (aber natürlich nicht zwingend muss). Ich bitte aber darum hier nicht fehl zu glauben, dass alles so bei jedem auftreten mag. Dies sind nur meine persönlichen Erfahrungen, die ich gerne teilen möchte, da ich glaube, dass über nicht wenige solcher möglichen Punkte im Vorfeld einfach wenig bis gar nicht informiert bzw gesprochen wird. Und, ganz ehrlich, auch hier im Forum es nicht immer einfach wahr Detailbeschreibungen zu (zeitnah zur OP liegenden) OP Nachwirkungen zu finden. Auch von früheren (banalen) OPs bekannt, ist bei mir eine gewisse PONV („post operative nausea and vomiting“) Neigung vorhanden. Diese hat gnadenlos zugeschlagen nach der Herz OP. Fünf Tage lang habe ich wiederholt erbrochen nach der OP. In Intensität mit der Zeit zwar leicht abnehmend, aber dennoch (vor allem psychisch) sehr belastend. Die üblichen Dinge (Vomex, Ondansetron, Droperidol, etc) haben kaum geholfen. Damit verbunden hatte ich eine überaus starke Geruchs-/ Geschmacksempfindlichkeit. Gerüche/Geschmäcker habe ich also zunächst sehr intensiv und teils völlig anders als präoperativ wahrgenommen. Vieles war mir also zunächst zuwider, selbst Tabletten (z.B. Metamizol) habe ich in ihrer geschmacklichen Note wahrgenommen wie nie zuvor. Das führte (neben der Übelkeit) dazu, dass ich zunächst nur wenig Essen konnte. Zum Beispiel habe ich anfangs nur milden FruchtJoghurt (warum auch immer) vertragen, später dann auch Mischbrot mit Butter (aber Käse oder Wurst ging gar nicht), Mittagessen über eine Woche postop noch nicht angerührt habe, etc. Erst an Tag 9 postop konnte ich erstmals wieder weitgehend alles Essen, wobei dies parallel auch mit einer Entspannung (also zumindest Minderung) der geschmacklichen/geruchlichen Überempfindlichkeit einherging. Mittlerweile (einige Wochen nach OP) hat es sich vollständig normalisiert. Zudem hatte ich initial Durchfall, nachher dann bis zur Entlassung aus dem Krankenhaus weichen Stuhl. Hier kann ich nur sagen: Gott sei Dank. Denn, wie viele von euch zweifellos bestätigen können: Pressen ist in der Anfangsphase (erste Wochen) nach erfolgter Sternotomie kaum möglich. Solltet ihr hingegen über Verstopfung leiden, so zögert bessert nicht euch helfen zu lassen. Das Ärzte-/Pflegeteam hat hier in der Regel einige wirksamen Dinge auf Lager. Meine psychische Situation, auch angesichts dessen, dass mir nun bewusst wurde, dass die OP f den letztendlichen Befund einer bikuspiden Ao Klappe doch eher früh kam, war in den ersten Tagen nach der OP wahrlich überschaubar. Wobei hier die oben beschriebene PONV Situation natürlich auch einen relevanten Anteil hatte. Ich war zweifellos weinerlich, wenn ich alleine im Zimmer und unbeobachtet war. Mit Rückgang der Übelkeit, zunehmenden Mobilisierung und intensiven Gesprächen mit dem Operateur wie auch früheren Kolleginnen und Kollegen (Ärzten, MFAs, Pflegern) aus dem Krankenhaus (hatte früher einen Teil meiner Weiterbildung dort durchlaufen) und natürlich der größten Stütze in dieser Zeit, meiner lieben Ehefrau, gings mir dann aber genauso rasch besser. Wie gesagt, mittlerweile habe ich mich gut mit der Situation arrangiert und empfinde eigentlich keine relevante psychische Belastung mehr. Eine neue Erfahrung für mich waren zudem optische Halluzinationen in den ersten gut 4 Tagen nach OP, von Tag zu Tag aber abklingend in dieser Zeit. An den Rändern des Gesichtsfeldes hat mal was gekrabbelt, oder wenn ich die Augen geschlossen hatte sah ich teils völlig abstruse Dinge wie ein Relief von Felswänden, etc. Zudem hatte ich sehr intensive Träume die sich bizarr reell anfühlten. Was mir ehrlich gesagt vorher nicht so bewusst war, aber eigentlich jeden nach so einer Op mehr oder weniger betrifft, waren die ausgeprägten Wassereinlagerungen (Lymphödeme). Am Tag nach der OP hatte ich mal eben 12 Kg mehr an Gewicht als am Tag vor der Op. Natürlich waren die Flüssigkeitseinlagerungen der Schwerkraft nach primär in den abhängigen Körperpartien, also initial in den Händen, der Bauchdecke, Genitalbereich und den Beinen. Später waren dann nur noch die Beine und Füße betroffen. Das damit verbundene Spannungsgefühl war eine zweifellos einmalige Erfahrung auf die ich gerne verzichtet hätte aber nunmal (individuell mehr oder weniger) dazu gehört. Was hat geholfen: Schlichtweg die Mobilisierung/ zunehmende Bewegung, zudem natürlich Diuretika („Wassertabletten“) und in meinen Fall auch Lymphdrainage. An Tag 12 nach OP hatte ich in etwa mein Ausgangsgewicht wieder. Unglücklich, wobei hierzu wohl „jüngere Männer“ möglicherweise eher neigen, war zudem ein vorübergehender begleitender Perikard-/Pleuraerguss, der allerdings nicht punktionswürdig war. Dennoch: entsprechend überschaubar gut war die Luft bei schon einfachen Belastungen. Und ich war hierdurch länger im Krankenhaus als ursprünglich gedacht. Genannter Perikardeguss begleitet mich derzeit (also einige Wochen nach OP) in geringen Maße auch noch, zudem ein naturgemäß niedriger postoperativer Hämoglobinwert von etwa 10g/dl. Die Kombination macht einem nicht gerade Lust dazu, sich über Gebühr zu belasten. Die üblichen Schmerzen im Brustkorb über der Narbe und dem verletzten Sternum („Brustbein“) waren für mich bisher eher erträglich und mit nur geringen Analgetikabedarf (NSAR ausreichend) gut in den Griff zu bekommen. Auch typisch ist ein gewisser Hustenreiz in den ersten Tagen nach der OP, der Intubation und dem intraoperativen TEE geschuldet. Zwar typisch aber nicht minder unangenehm, denn ein jeder Hustenreiz macht wahrlich keine Freude aufgrund des verletzten Brustkorbs. Zusammengefasst bin ich nun ein Träger einer biolog. Ao Klappe mit allen zugehörigen Problemen und Risiken (Degeneration, Endokarditisrisiko, etc). Dies für den letztendlichen Befund mutmaßlich ein paar Jahre zu früh, aber letztlich gilt es mit der Situation zu leben. Es läuft halt nicht immer alles glatt im Leben, wer von euch hier könnte hier kein Lied von singen. So hoffe ich, dass die Klappe möglichst lange hält (für den der damit was anfangen kann zur Info: die postop mean/peak Gradienten liegen zumindest in der Norm) und vor allem auch frei bleibt von einer Endokarditis (wobei ich hier zuvor mit der nicht bekannten bikuspiden Ao Klappe natürlich auch ein erhöhtes Risiko hatte, aber wohl vermutlich noch etwas unter dem Risiko eines künstlichen Klappenersatzes liegend; wenngleich ich hier keine genaueren Vergleichszahlen in der Literatur fand). Ich hoffe euch mit dem Bericht nicht gelangweilt zu haben und werde nach der nahenden Reha - wenn gewünscht- gerne was zum Verlauf/Ablauf, etc schreiben. Die im Vorfeld beteiligten Herzchirurgien bzw Kardiologie habe ich bewusst nicht namentlich/örtlich aufgeführt, um hier angesichts des oben geschilderten kniffligen, teils unglücklichen Verlaufs nicht Gefahr zu laufen eine Art „Rufschädigung“ zu betreiben. Nicht immer ist alles eindeutig und es läuft halt nicht immer alles glatt in der Medizin, wie ich jetzt selbst am eigenen Leib erfahren durfte. Zumal ich mich im letztlich operierenden Krankenhaus bestens aufgehoben und betreut gefühlt habe, von den Ärzten über die Pflege bis hin zur Physioabteilung. Ich bitte also schon mal präventiv von Nachfragen bezüglich der Nennung der Herzchirurgien abzusehen… ;-)
  2. Martina789

    Schluckecho

    Hallo zusammen, ich habe nächste Woche zur Verlaufskontrolle ein Schluckecho. Meine Diagnose (Aortenaneurysma 4,7 cm und mittelgerade Aortenklappeninsuffizienz) ist jetzt seit 7 Jahren stabil - ich bin halbjährlich beim Ultraschall und alle 2 Jahre beim CT. Allerdings meinte mein Kardio das nach 7 Jahren könnte mal wieder mal nachschauen. Nachdem ich bei meiner ersten Untersuchung damals noch ziemlich unwissend war, habe ich nicht wirklich viele Fragen gestellt. Da ja auch andere Parameter gemessen werden - gibt es hier Tips oder Empfehlungen worauf man achten soll oder was mir die Ärzte unbedingt beantworten sollten? Was kann sich seitdem geändert haben wenn die anderen Werte aus dem „normalen“ Ultraschall und im CT stabil geblieben sind? Vielen Dank schon mal und Grüße Martina
  3. Harryharry

    Habe die op überstanden.....

    Hi hier ist harry Ja habe meine op überstanden War hallt eine grosse Sache.. Eine Aortenklappe....biologisch...und die Aorta ascendens war bei 5,1 wurde auch gemacht ...und ein Baypas... Jetzt erstmal .. Op war erfolgreich.. Nur gibt es meinen Unterschenkel..da wo die adern für den Bypass entnommenen wurden der ist so dick und blau kann nicht laufen. Ja und meine rechte Hand ist seid der op total taub kein Gefühl..ist jetzt 6 Tage her.. Ja und zu guter letzt hatte ich gestern um 14 Uhr vorhofflimmern...das aber ist im griff.... Ja das ist meine Geschichte grade
  4. Hallo zusammen, ich bin ein Neuling hier (47 Jahre und sportlich) und bei mir steht eine Aortenklappen OP an. Die Ozaki Methode klingt am Besten. Ich war heute im Herzzentrum in München. Der Chirurg meinte, dass sie die Methode nicht mehr anwenden, da der Chirurg nicht mehr da ist (Prof. Dr. med. Markus Krane). Wisst ihr, ob Prof. Hagl in München Klinik Großhadern (LMU) diese OP durchführt? Oder habt ihr ggf. einen Tipp, wer diese OP in München oder im süddeutschen Raum durchführt? Helios in Krefeld, Lübeck und die Sana in Stuttgart habe ich bisher recherchiert... Vielen Dank für die Hilfe. LG Daniel
  5. Uwe123

    Impfen mit hohem INR Wert

    Liebe Mitglieder, ich habe zwei künstliche Herzklappen und einen therapeutischen Bereich von 3-3,5 (bei Marcumar). Ich bemühe mich gerade darum, mit einem Attest als Hochrisikopatient eine Impfung zu bekommen. Dazu haben sich im Vorfeld bei mir ein paar Fragen ergeben. Vielleicht habt ihr ja bereits eine Corona-Impfung hinter euch und könnt mir weiterhelfen: - Habt ihr Erfahrung mit einer Impfung bei einem hohen INR-Wert gemacht, also bei 3? Kam es zu Blutungen/Komplikationen? - Ich habe auf den Seiten der Herzstiftung gelesen, dass man um eine dünne Kanüle bitten soll. Es könnte ja trotzdem sein, dass das Impfzentrum diese nicht vorliegen hat... War das bei euch der Fall? - Muss vorher eine Endokarditis-Prophylaxe durchgeführt werden? Es wäre toll, wenn ich von euren Erfahrungen profitieren darf! Danke und beste Grüße, Uwe
  6. Ich bin 22 Jahre alt und habe eine angeborene Aorteninsuffizienz weshalb ich in absehbarer Zeit nun tatsächlich operiert werden muss. Allerdings ist sich das Herzzentrum und mein Kardiologe nicht einig darüber WANN dieser Zeitpunkt sein soll. Gerne würde ich mit jemandem Kontakten der auch in jungen Jahren eine mechanische Herzklappe bekommen hat und mit dieser und den Blutverdünnern lebt.
  7. Hey Ich bitte um Erfahrungen / Meinungen Ich stehe vor einer Herz OP am 26.03 Diagnosen: Biskuspide aortenklappe mit kombinierten vitium und aneurysma des aortenbuldus mit Ausdehnung auf die Aorta ascendens mit Größenprogredienz, V.a. Bindegewebeschwäche Mein Kardiologen hat mich an die herzchirurgie großhadern (München) zu professor pichtlmayer & hagl geschickt Nun meine Panik für diese OP ist riesig Nun stelle ich mir die Frage ob die Klinik empfehlenswert ist ( oder ich lieber ans DHZ München oder nach Bad krotzingen gehen soll) dazu suche ich Erfahrungen von euch die evtl auch sich in dieser Klinik operieren lassen haben
  8. Hallo miteinander, seit Tagen verfolge ich (weiblich, 49 J) schon eure Kommentare, da ich völlig überraschend schon in den nächsten Wochen eine Aortenklappe implantiert bekommen muss. Die Entscheidung ob biologische oder mechanische Klappe fällt mir unendlich schwer! Über einen regen Erfahrungsaustausch, am besten besonders von Aortenklappenträgern, würde ich mich sehr freuen. Bei der mechanischen Klappe hoffe ich immer noch, wie wahrscheinlich viele, auf ein möglichst leises Modell, da auch mich schon ein normal tickender Wecker nervt. Wer hat vielleicht sogar eine geräuschlose mechanische Klappe? ( Max ???). Ist es bei schlanken Leuten immer lauter? Heißt große Klappe, falls möglich, immer leiseres Geräusch? Am liebsten würde ich es mir mal bei jemand anhören, falls das nicht zu viel verlangt ist. Was für Nebenwirkungen außer der erhöhten Blutungs- und Thrombosegefahr habt ihr bei MARCUMAR? (Haarausfall, Osteoporose, Gewichtszunahme, Depressionen,…?). Was für Nebenwirkungen haben die Bioklappenträger bei ASS, Clopidogrel oder was ihr sonst bekommt? Gibt es da überhaupt schon Langzeiterfahrung? Wer hat vor der Blutverdünnereinnahme so schon immer häufig grundlos blaue Flecken gehabt oder zu Besenreisern geneigt? Verstärkt sich die Blutungsneigung bei denen umso mehr, ich frage vor allem wegen z.B. erhöhter Hirnblutungsgefahr? Gibt es gar keine (schnellen) Gegenmittel zum Blutverdicken bei Ass,….. außer bei Marcumar? Wer hat mit einer Ministernotomie eine neue Aortenklappe bekommen und was sind euere Erfahrungen (mehr Brust- und Atemschmerzen oder eher weniger, da kleinerer Schnitt?) Könnt ihr eine spezielle Klinik bzw. einen speziellen Arzt besonders empfehlen? Hat jemand Erfahrungen mit dem Klinikum Heidelberg oder Ludwigshafen? Beides wäre relativ in der Nähe und laut Focus gehört z.B. Heidelberg zu den Top 6 der Herzkliniken. Wurde schon jemand von Prof. Szabo oder Fr. Dr. Tochtermann operiert? Oder wurde in Ludwigshafen z. B. jemand von Fr. Dr. Sutter oder Hr. Dr. Weisse operiert? Ist Lahr wirklich besonders zu empfehlen, zumal Prof. Ennker inzwischen in Siegburg ist? Kennt ihr einen Operateur der 1. innerlich alles gut operiert und 2. noch eine schöne Narbe macht? Als Frau ist mir das auch nicht unwichtig. Verzeiht mir bitte meine tausende Fragen. Ich freue mich über jeden kleinen Hinweis in der Hoffnung dann leichter eine Entscheidung fällen zu können. Die Zeit drängt leider. Liebe Grüsse BLUME
  9. Hallo zusammen, ich bin neu im Forum und hoffe auf einige Erfahrungsberichte von euch. Vorab einige Infos zu mir: Ich bin 21 Jahre alt, 183 cm groß und wiege etwa 81 KG. Ich betreibe regelmäßig Sport und leide glücklicherweise unter keinen chronischen Erkrankung. Da ich stressbedingt einige Symptome (Schwindel, Herzrasen, Panikattacken etc) verspüren musste, habe ich mich auf dem Weg zum Kardiologen begeben. Dieser hat mich gründlich untersucht. Allerdings wurde beim Ultraschall des Herzen eine leichte Aortenklappeninsuffizienz festgestellt. Außerdem wurde eine leichte Regurgitation über der Mitralklappe diagnostiziert. Nach intensiver Recherche habe ich einiges mehr über die Diagnosen herausgefunden und mir ein klares Bild davon machen können. Ich bin nicht dazu gekommen den Kardiologen etwas genauer zu "löchern", da ich im ersten Moment etwas perplex war und er von "zwei leichten Verundichtungen" sprach. Diese seien nicht weiter problematisch, man müsste dies nur weiterhin beobachten. Nun haben sich mir allerdings einige Fragen ergeben. Ich hoffe endlich eine Antwort auf diese Fragen zu finden. -Wie wahrscheinlich ist es, dass sich der Zustand der Klappen im weiteren Leben verschlechtert (im Anbetracht meines jungen Alters)? Kann man dies so pauschal beantworten? Kann ich mich darauf einstellen, mit etwa 50-60 Lebensjahren operiert zu werden? -Kann ich einer eventuellen Verschlechterung entgegenwirken? -Wie sieht es hinsichtlich der Lebenserwartung aus? Wird sich mein Leben durch die Diagnose verkürzen? Auf Nachfrage beim Kardiologen,welcher auch gleichzeitig Sportmediziner ist, kann ich weiterhin uneingeschränkt Kraftsport betreiben (was mich beruhigt hat, da ich somit meinen Alltagsstress ausgleichen kann und Sport meine Leidenschaft ist). Vielleicht ist es noch wichtig zu erwähnen, dass keinerlei segmentale Wandbewegungsstörungen vorliegen. Die Klappen sind morphologisch und funktionell altersentsprechend. Keine Hypertrophie. Keine Zeichen einer diastolischen Funktionsstörung. Kein Pericaderguss. Vena Cava kollabiert vollständig. Dies sind die Ergebnisse der Untersuchung. Ich bedanke mich im Vorfeld für aufklärende Antworten! Viele Grüße Hugo
  10. Andi2333

    Inspiris Resilia

    Hallo zusammen, mich würde mal interessieren wer von euch diese Herzklappe trägt und was eure Erfahrungen damit sind? Diese gilt ja anscheinend als „das Beste“ was derzeit verfügbar ist. Gibt es schon Langzeitindikationen zwecks Haltbarkeit? Kann man sich ohne Weiteres in Deutschland für diese Klappe entscheiden oder gibt es Restriktionen? Gibt es diese Klappe auch als Conduit, also mit Aortenersatz? viele Grüße & Danke
  11. Liebe Community, leider muss mein Vater wohl bald eine neue Mitralklappe mittels offenem Brustkorb erhalten (wg. rheumatischer Mitralklappenstenose). Zur endgültigen Fertigstellung der Diagnose will das Uniklinikum in unserer Nähe jetzt aber noch einen Rechts- und Links-Herzkatheter machen. Allerdings, so meinte der Kardiologe, wäre die Untersuchung auch riskant mit der bereits künstlichen mechanischen Aortenklappe, da sich da an der Klappe was "festkleben/hängen" kann. Habt ihr vor eurer OP immer eine Katheter-Untersuchung - sowohl Links- als auch Rechtsherzkatheter - machen lassen? Ich frage mich halt, ob dieser Eingriff wirklich unbedingt notwendig ist... Im Internet habe ich recherchiert, dass ein Herz-CT ja auch bereits sehr gut die Herzkranzgefäße dargestellt... Könnte das nicht einen Ersatz für den Katheter darstellen? Würde mich freuen, von euren Erfahrungen zu lesen. Vielen Dank im Voraus für eure Antworten! Liebe Grüße, Dilara
  12. Hallo zusammen, bei mir steht im Oktober wieder die jährliche Kontrolle meines Aneurysma an, dieses Jahr zum 3. Mal. In den letzten beiden Jahren wurde immer ein Thorax CT gemacht. Jetzt bin ich am überlegen zu wechseln auf MRT wg. Strahlenbelastung beim CT. Allerdings habe ich jetzt natürlich Sorge das bei Änderung des Messverfahrens das Ergebnis zu sehr abweicht. Auch habe ich gehört das das CT genauer sein soll. Ich bin aktuell bei 4,7cm - daher wohl schon an der "Grenze" zur OP. Was wenn jetzt auf einmal mehr gemessen wird? Ist das besser oder schlechter dann? Gibt es hierzu Erfahrungen oder Meinungen oder gute Links? Grüße Martina
  13. Einen angenehmen guten Abend allerseits, Ich heiße Julian und bin 21 Jahre alt. Ich habe über das Internet dieses Forum gefunden und da dachte ich mir ich melde mich mal an und teile meine gegenwärtige Lage mit euch. Vor knapp zwei Monaten hatte ich eine Visite beim Arbeitsmediziner. Bei der üblichen Kontrolle hatte dieser ein "stoisches" Geräusch vernommen und mir gesagt, ich sollte mal ein Herzecho machen lassen. Bereits im vergangenen Herbst, hatte ein Arzt bei einer HNO-Untersuchung dasselbe festgestellt und mir ebenfalls geraten ein Echo machen zu lassen (aber ohne Dringlichkeit). Ich habe mir auch nichts weiter dabei gedacht und die ganze Sache bis zum Arbeitsmediziner auch vergessen gehabt. Also zur Hausärztin hin und die hat dasselbe Gehört. Wenn drei Ärzte dasselbe vernehmen und äußern, dann schenkt man dem auch mal mehr Aufmerksamkeit. Schließlich habe ich einen Termin für ein Herzecho vereinbart: Befund: Keine Einschränkung der globalen und regionalen systolischen Linksventrikelfuntkion, errechnete EF beträgt ca. 65%, MAPSE 14mm; EPSS 1.5mm, normale Dimensionen der Wandstärke und Herzhöhlenm kein Periarderguss, Gering bis mittelgradie Aoreninsuffizienz (Vena contracta ca.3mm, Jetfreite ca. 30-40%, vom LVOT), exzentrischer Jet, sonstige Klappenmorphologie und Kinetik unauffällig, keine Rechtsherzbelastungszeichen, TAPSE 23mm. Zunächst mal hat mich das recht umgehauen, da mir der Arzt, nur den Befund in die Hand gedrückt hatte und nichts weiter erklärte und bereits den Nächsten in den Raum gebeten hatte (war in einer Privatklinik, da man in Südtirol sonst Monatelang wartet. Jedanfalls war ich richtig enttäuscht. Wenn ich schon bezahlen muss, erwarte ich mir auch, dass man sich für mich etwas mehr Zeit nimmt.). Ich habe dann den Befund mit meinem Hausarzt besprochen und der meinte, es ist gegenwärtig nicht weiter schlimm aber man sollte es im Auge behalten. Ich habe ihn auf Sport angesprochen. Im Herbst habe ich nach jahrelangem Gammeln auf dem Sofa und Leserattenattitüde mich aufgerafft und meinen Kindheits-und Jugendsport, Eishockey wiederaufgenommen. Ende der Saison habe ich sogar mit dem Laufen begonnen. Mein Hausarzt sagte mir schließlich, dass ich auf Leistungs- und Wettkampfsport wohl verzichten müssen und hatte mir auch vom Laufen abgeraten. Das traf mich hart. Nach so vielen Jahren habe ich es endlich geschafft und ich fühlte mich so gut wie schon lange nicht mehr. Plötzlich sollte ich Radfahren, Schwimmen, Spazieren oder Wandern. Eine wirkliche Aufklärung habe ich aber auch von ihm nicht erhalten und es ließ mir keine Ruhe und so habe ich einen zweiten Kardiologen aufgesucht. Nach Mundpropaganda zu urteilen, wohl einer der besten weit und breit. Der hat nochmals ein Echo gemacht: Normaler großer linker Ventrikel mit guter globaler und regionaler systolischer Pumpfunktion, die EF errechnet sich heute mit 66%, LVEDD 51mm, Myokardmasse 71g/m2. Die Aortenklappe kommt zwar trikuspid bezüglich der Anlage der Darstellung, allerdings ist das linkskoronare Segel sehr klein, funktionell besteht also eine bikuspide Aortenklappe mit typischem Doming und exzentrischem Aortenklappenschluss, funktionell besteht nur eine leichte Aortenklappeninsuffizenz. Zarte Mitralklappe ohne funktionelles Defizit. Der linke Vorhof weist ein LAVI auf von 27m/m2. In Ruhe kein pulmonaler Hochdruck, kein Perikaderguss. Er hatte mir anhand des Ultraschallbildes erklärt, dass eines der Segel der Aortenklappen ganz klein, bzw. verkümmert ist, das es praktisch ein Geburtsfehler ist. Ich habe auch ihn auf Sport angesprochen und ihm erklärt, dass ich Eishockey spiele. Er sagte, dass es in diesem Stadium noch zu keinen Lebenseinschränkungen kommt und ich weitermachen soll wie bisher. Alle ein bis eineinhalb Jahre soll ich ein Herzultraschall machen. Nun das hatte mich schon sehr beruhigt. Ich bin aber ein typischer Hypochonder. Wenn ich über Krankheiten lese, dann spüre ich sie in mir wuchern. Es ist gut zu wissen mit was ich nun lebe, aber auf der anderen Seite hätte ich es mir auch gewünscht es einfach nicht zu wissen. Manchmal zwickt und drückt es überall und ich habe ein Engegefühl in der Brust. Aber ich weiß dass das meine Nerven sind. Ich steigere mich zu viel in Krankheitsangelegenheiten hinein... Nach einem Monat Pause habe ich wieder mit dem Laufen begonnen. Ich laufe so im Schnitt zwei bis drei Mal die Woche und stets zwischen 5 und 10km. Ich laufe nur für mich und immer in dem Tempo wie meine gegenwärtige Verfassung ist. Die 5km laufe ich so in einer halben Stunde. Ich bestreite keine Wettkämpfe und habe es auch nicht vor. Ich laufe um den Kopf freizukriegen und weil ich einfach gelassener und zufriedener bin. Das mit dem Eishockey ziehe ich wirklich in Erwähnung an den Nagel zu hängen. War auch nicht sonderlich ambitioniert. Bin ja nur so ein Spargel: 1,68m bei 54kg. Nach so vielen Jahren der Bewegungslosigkeit gleich Eishockey zu spielen, das war nicht gerade gut durchdacht. Ich hatte keine Kondition und kam an meine Grenzen. Stattdessen vielleicht mal wieder Yoga oder etwas Schach spielen. Was ich fragen wollte: Gibt es unter euch Leute mit einer Bikuspiden Aortenklappeninsuffizienz die laufen, oder auch Fußballspielen oder anderweitige Sportarten betreiben oder betrieben haben? Der Kardiologe meinte, ich könnte theoretisch auch 90 Jahre alt werden ohne unter das Messer zu müssen, aber so ganz sicher wäre ich mir da nicht. Aber das ist dann natürlich von Mensch zu Mensch verschieden.Es scheint so als hätte ich es seit 21 Jahren und bis ins frühe Jugendalter habe ich im Verein intensiv Eishockey und Fußball gespielt. Sonst halt noch geradelt und geklettert. Ich war sehr aktiv. Dann mit der Pubertät hat sich das alles verändert. Nur noch Bücher, Theater, Kino, Museen und viele Zigaretten. Habe die vergangenen fünf Jahre sehr stark geraucht. Jetzt im Sommer jährt sich mein Rauchstopp. (Na gut, äußerst selten gönne ich mir mal ein. Ich habe mit Passion geraucht!) Ich weiß dass ein Junger Körper viel verkraftet, aber ich bin bestrebt eine Verschlechterung so lang wie möglich hinauszuzögern, bzw. zu verlangsamen. Jedenfalls hoffe ich auf das Beste und behalte eine "irgendwann" notwendige OP im Hinterkopf. Über einen Erfahrungsaustausch würde ich mich freuen. Liebe Grüße, Julian
  14. EAP

    Moin aus Hamburg

    Moin an alle Mitglieder, ich bin Stephanie und 44 Jahr alt, wohne in Hamburg und habe vor 3 Wochen die Diagnose Aortenklappeninsuffizienz erhalten. Wahrscheinlich gibt es diese schon seit meiner Geburt oder ich habe sie in der Kindheit durch eine Erkältung verschleppt. Ein MRT folgt Ende September, dann werde ich mehr erfahren. Allerdings könnt ihr Euch bestimmt vorstellen, dass ich schon jetzt möglichst viele Infos haben möchte und ständig an diese Diagnose denken muss. Ich freue mich hier auf einen regen Austausch. LG Stephanie
  15. Hallo zusammen Ich verfolge dieses Forum schon seit letztem Jahr als ich eine Artendisektion Typ A hatte. Damals wurde meine Aortenklappe rekonstruiert und nun stehe ich vor der Re-OP am 17.08 soll sie in Basel statt finden. Zur Zeit bin ich zu Hause denn ich habe Mühe meiner Arbeit nachzukommen immer wieder Atemnot und Kraftlosigkeit. Ich hatte auch das Vorgespräch mit dem Arzt es ist wieder der selbe der mir das Leben gerettet hatte. Nun muss ich noch die Zahnuntersuchung machen und dann kann es los gehen. Ich habe bei all den Gesprächen und Recherchen ganz vergessen zu fragen wie lange die OP eigentlich dauert. Wie war das bei euch? Liebe Grüsse Cindybell
  16. Hallo ihr lieben! Es geht um meine Mama: sie ist 58 Jahre alt und hat vor ungefähr einer Woche einen leichten Schlaganfall erlitten. Die Ärzte sagen, dieser beruhe darauf dass sie Vorhofflimern hat und dadurch Thrombosen gebildet wurden. Drei davon haben Niere, Milz und Gehirn betroffen. Die Ärzte wollen sie schnellstmöglich operieren, um die eine Thrombose die sich jetzt im linken Herzohr befindet rauszuschneiden und wollen gleichzeitig 2 klappen mit mechanischen ersetzen: die Mitralklappe und die aortenklappe. Eventuell eine dritte im Rahmen der OP. Das kommt mir zu viel vor
  17. Hallo.Frohes neues Jahr euch allen !!! Hatte die Frage bereits im "Willkommensbereich" gestellt...aber war dort eigentlich falsch hinterlegt und deshalb hier nochmal: Plötzlicher Leistungsabfall beim Kardiotraining: Rehabeginn 60Watt /122 Puls Nach der Reha (4Wochen) und dem Abschluss-Belastungs-EKG hatte ich 75Watt und einen Trainingspuls von 132 Schlägen. Max. Herzfrequenz 165Schläge. Habe mich nun einer Herzsportgruppe angeschlossen welche mir Spaß macht,mich aber nicht konditionell fordert... Zusätzlich habe ich mich bei FitX angemeldet , wo ich so 3-4 x die Woche radeln gehe !!Mann soll ja Training sieht(sah ) folgendermaßen aus.: 5 Min. aufwärmphase(Stufe1/1Min.!,Stufe2/1Min.!.Stufe 3/3Min !!) Dann 30 Min bei 75 Watt im Trainingsbereich (124-135 Schläge ) Und 5Min.Cool-Down Rückwärts zur Aufwärmphase !! War ich auch voll zufrieden mit!! Kardiologisch Untersuchung am 18.12 durch HausKardiologe war gut (Echo & BelastungsEKG) !! Am 23.12 dann beim Training: bei Minute 28 der Trainingsphase schoss mein Puls plötzlich hoch !! 145-150....!!!! Ließ sich auch nicht durch "bewusstes tiefes atmen" und Drehzahlreduzierung runterschrauben... Musste dann aufhören und so nach 10 Minuten war der Puls wieder normal. Am 28.12 dann wieder zum Sport und diesmal nach 5 Minuten bei 75 Watt hochgeschossen. !! Was mich tierisch ärgert aber natürlich auch nachdenklich macht...!!Meine Angstphasen hab ich eigentlich gut abgeschlossen. Kommt natürlich manchmal noch hoch..aber das Problem haben natürlich viele.. Vorgestern war ich bei 55-60 Watt dann bei meinem Trainingspuls von 126-130...... 20Watt weniger !! Gestern erneut ausprobiert mit bewusster Steigerung auf 70-75 Watt.Puls ging sofort wieder auf über 140 !!!!! Mir geht es aber nicht schlecht dabei.Nicht schwindelig oder Atemprobleme..nix... Um Messfehler der Uhr auszuschließen mit manueller 10-Sekunden-Messung nachgeprüft.Angezeigte Werte waren plausibel.!! Reduzierung brachte Erfolg...auf 55-60 Watt kann ich radeln.Warum jetzt 4 Monate nach OP????? Ist ja schon ein plötzlicher"Leistungsabfall" Habe mal 3 Screenshots angefügt der Pulsuhr-App !!! Nun meine eigentliche Frage: Jemand schon einmal ähnliche Probleme gehabt ??Was kann das jetzt sein ?? Habe am 5.1. noch ein 24H-EKG vor mir,wo ich hoffe mein Anliegen noch dem Kardioologen vortragen zu können...aber das wird bestimmt schwierig (Termine beim Kardiologen )...werde aber mit dem EKG zum Sport und das mal aufzeichnen !! Hausarzt ist leider auch erst ab dem 4.1 erreichbar!!!Werde dort mal ein EKG schreiben lassen und ihn mal befragen...der ist eigentlich auch ganz fit in dem Thema. Blutcheck ist auch noch nicht so lange her.Kalium/Magnesium und Schilddrüsenwerte waren ok. Ein Eisenmangel wurde festgestellt der Tablettenmäßig behandelt wird... Das sollte aber nicht die Ursache dafür sein... Training lief ja trotzdem immer gut... Habe spordisch vermehrte Extrasystolen die mehr oder weniger spürbar sind,aber laut Ärzten im normalen Bereich !! Blutdruck prüfe ich auch regelmäßig..liegt eigentlich immer im Soll.... Vieleicht hatte ja jemand hier ähnliche Erfahrungen gemacht.Vieleicht gibt es ja so Rückfälle.. Auf eure Antworten freue ich mich.... Grüße..Rob.
  18. Hallo Zusammen, ich bin ganz neu im Forum und auch gar nicht selbst betroffen sondern mein Mann. Ihm wurde Anfang August `14 mit 40 ein Aortenklappenersatz inkl. Rohrprothese (Aortenbogen) eingesetzt, da er eine degenerierte biskuspide Aortenklappe und ein Aortenanorysma hatte. Als Folge dieser OP wurde ein AV-Block III. Grades festgestellt mit Vorhofflimmern und Aussetzern inkl. Bewusstseinsverlust (Rhythmusstörungen und Bewusstseinsstörungen hatte er allerdings stellenweise schon vor der OP). Daraufhin gab es einen DDD Herzschrittmacher und zwei weitere Tage später eine weitere kleine Op um das Vorhofflimmern mittels Elektroschock wegzubekommen. Außerdem bekam er eine sog- CPAP Schlafmaske weil er massive Atemaussetzer hat (AHI 74). Aktuell liegt er wieder auf der Intensivstation, da sich seine Herzschrittmachertasche entzündet hat. Jetzt hoffen die Ärzte, dass die Entzündung oberflächlich bleibt und sich nicht auf die Klappe überträgt. Die Ärzte in der Reha haben versucht ihn schonend darauf vorzubereiten, dass er ggf. nicht wieder arbeitsfähig wird und seinem Job (verantwortungsvolle, stressige Position mit recht hoher Reisetätigkeit) besser nicht wieder antritt. Was soll man davon halten? Wer hat damit Erfahrungen? Wird man komplett verrentet oder zunächst für 2 Jahre? Kann man zwangsweise umgeschult werden? ..... Worauf muss man alles achten? Fühle mich etwas überfordert damit. Vielen Dank für Anregungen und Tipps! nb75
  19. Hallo, vorab eine kurzer Rückblick auf meinen Krankheitsverlauf: ich hatte April/Mai 2012 eine Perimyokarditis und war deshalb 9tage im Krankenhaus und davon 3Tage auf der Intensivstation. Bei meiner Entlassung wurde festgestellt das ich eineLeichtgradige Aortenklappeninsuffizienz habe was aber nicht weiter schlimm wäre sagte mein behandelnder Arzt damals. Bin seitdem auch regelmäßig zur Kontrolle und im Mai diesen Jahres hat der Arzt festgestellt das es mittlerweile eine Mittelgradige Aortenklappeninsuffiziens wäre was aber zu dem Zeitpunkt nicht ganz schlimm wäre nur das ich mich eventuell falls Probleme auftauchen auf eine OP einstellen soll aber solange ich noch keine Probleme im Alttag habe wäre das noch vollkommen ok so nur wäre es besser wenn ich mich Operieren lasse solange ich noch keine allzugroßen Probleme habe. Weil ich oft angst habe was eine bevorstehende OP betrifft habe ich mir einen Termin in der Herzklinik Heidelberg geben lassen um mir eine zweite meinung einzuholen, und diese woche Dienstag war ich dann zu der Untersuchung dort, und es wurde festgestellt das ich jetzt eine Hochgradige Aortenklappeninsuffizienz habe was mir ziemlich angst macht denn wie kann es ein as es sich so schnell so stark verschlechtert??? um sicher zu gehen habe ich von der Oberärztin dort noch einen Termin für eine Kardio-MRT und TEE untersuchung bekommen und am 11.08.2014 habe ich dann dazu eine Besprechung mit der Oberärztin.... Ich habe mittlerweile große angst wegen einer OP und hoffe das ich hier jemanden finde der in etwa das gleiche problem wie ich habe oder hatte, vielleicht auch jemand in meinem alter ich bin 28. ich hoffe ihr könnt mir mit euren Erfahrungen weiterhelfen:) Gruß Kai
  20. Hallo, Ich bin neu hier und habe eine Frage. Ich habe im September 2013 eine biologische Aortenklappe bekommen. Die Op ist gut verlaufen und ich habe kaum Beschwerden (auch wenn ich sagen muss, dass es mir vor der Op besser ging.) ich muss kein Macumar nehmen, nur Nebivolol als Beta-Blocker. In den letzten zwei Monaten hatte ich viel seelischen Stress, Familien bedingt. Mir ist aufgefallen, dass mein Herz komisch schlägt (Extrasystolen meinte mein Arzt). Der Puls setzt zwischendurch aus (meist 4schläge -> ein Aussetzer). Weiterhin habe ich schwer Probleme mit der Luft. Ich kann keine 10m mehr gehen, ohne Angst haben zu müssen, dass ich ersticke. Ich muss dazu sagen, dass ich bronchialasthma habe, dass anfangs nach der Op besser geworden ist. Manchmal habe ich das Gefühl, dass die Ärzte meinen Brustkorb zu eng zugeschnürt haben... Hat jemand vielleicht ähnliche Erfahrungen machen müssen? Danke ! Liebe Grüße Jumbo
  21. Hallo! Ich bin´s wieder, der "Neue" aus Österreich. Wollte nochmal fragen, ob das von euch auch wer kennt: Ich höre in der Stille meine Herzklappe ticken, völlig normal, das stört mich auch nicht. Aber jetzt höre ich sie immer unrhythmisch, d.h. so 4 bis 6 Schläge normal, also im Takt, und dann ein Zwischenklick und so geht es jetzt dauernd, wenn ich sie höre. Das macht mich schon nervös. Habe das auch meinem Arzt geschildert, nehme jetzt 1,25 mg Concor gegen Herzrhythmusstörungen. Ich habe das aber erst jetzt seit 1 bis 2 Wochen, vorher tickte sie eigentlich immer im Takt. Kennt das wer von euch oder tickt bei allen, die eine mechanische Klappe bekommen haben, diese ganz rhythmisch ohne Zwischenschläge? Freue mich auf Antworten.... liebe Grüße Reinhard
  22. Hallo ihr Lieben! Erstmal zum Anfang: Hallo! Ich heisse Chantal, bin 21 Jahre alt und lebe im schönen Frankenländchen. Hier her gefunden hab ich wie viele andere wohl eben auch, durch Diagnosen die einen verwirren bis gar erschüttern. Eigentlich war ich bis vor kurzem wohl mehr als kerngesund - war nie im Krankenhaus und hatte auch sonst mit nichts grösserem zu kämpfen. Hier mal der Versuch einen kleinen Überblick zu verschaffen: Zum Arzt bin ich damals wegen einer akuten eitrigen Mandelentzündung. Hierbei entschied sich mein Hausarzt nachdem ich erwähnt hatte, dass ich beim letzten Mal Sport starkes Stechen & Brennen in der Brust hatte, ein EKG zu schreiben. Und würde nach der Auswertung sofort ohne Zwischenhalt ins KH eingeliefert mit Verdacht auf Myokarditis, da im EKG T-Negativierungen aufgefallen sind. Im Rahmen des stationären Aufenthaltes im KH wurde ich und mein Herz dann von oben bis unten untersucht. Ihr wisst schon Langzeitekg, Langzeitblutdruck, Echo, Schluckecho, Blutabnahme und des gleichen. Dabei ist beim Echo zufällig herausgekommen, dass ich eine biskuspide Aortenklappeninsuffizienz + nicht alterstypischische Verkalkung habe. Soweit so gut. Auf Grund dessen dass ich immer noch in unregelmäßigen Abständen und Situationen starkes Stechen in der/an der linken Brust hatte wurde auch noch ein Schluck-Echo durchgeführt, dass den Befund der Klappe bestätigt hat. Jedoch keinerlei Anzeichen einer akuten Myokarditis. Mein Arzt riet mir dazu 4 Wochen absolute Bettruhe zu halten nachdem er immer noch ausschliessen wollte dass ich gerade erst vllt. die Myokarditis überwunden habe und schrieb mich für 4 Wochen krank. In dieser Zeit wurde ich auch mit Betablockern zum Senken des Blutdrucks eingestellt. Nachdem sich das Stechen in der Brust aber immer noch unregelmässig zeigte, kam dann noch das MRT dazu. Dieses blieb jedoch auch ohne jeglichen Befund. Danach wurde ich mit der Aussagen 'Nunja eine akute Myokarditis haben sie nun nicht. Dann passt ja soweit alles' entlassen. Ohne auch irgendwie auf die neuen anderen Befunde zu sprechen zu kommen. Nachdem ich einfach nicht glauben konnte, dass ich angeblich ein Verkalktes & undichtes Herz habe habe ich mir selbst einen Termin im Herzinsuffizienzzentrum in Würzburg ausgemacht. Hier das gleiche wieder alles untersucht. Die Befunde dieses Mal sehr viel spezifischer so dass ich ein paar Werte mit den Euren vergleichen konnte und zum Entschluss gekommen bin, dass die Insuffizienz wohl zum Glück momentan noch sehr minimal ist. (Wer Interesse an dem Befund hat, scann ihn gern hier ein würde mich sogar drüber freuen ) Aber nun sitz ich eben da mit meinem Glück. Als ich den Brief bekommen habe haben wir nur besprochen, dass ich nun jährlich die Aortenklappe kontrollieren lassen soll - und mir einen Termin beim Hausarzt geben lassen soll damit ich die Endokarditisprophylaxe mit diesem besprechen kann. Aber die Befunde bzgl. der Mitral und Trikuspidalklappe habe ich erst im Auto auf dem Brief entdeckt und war erstmal völlig vor den Kopf gestossen. Warum hat er das nicht angesprochen? Hab ich da nicht ein Recht drauf zu erfahren warum da jetz tnoch mehr ist? Und vorallendingen was ich jetzt damit anfangen soll? Woher es kommt? Zudem habe ich immer noch unregelmässig stechende Schmerzen in der Brust und weiss leider nicht woher es kommt. Bin natürlich jetzt schon ein bisschen verunsichert. Auf der einen Seite weiss ich ja dass die Leichtgradigkeit ja gut ist und bitte auch so bleiben soll. Aber warum sagt mir den keiner was genaues? Was ist mit den Schmerzen? Woher kommt das denn alles? Die Antwort hierauf wird sein - dass ich als Jugendliche mal über 3 - 4Monate grosse Probleme mit Strepptokokken hatte und mir Google gesagt hat & auch die zusammenfassende Beurteilung dass ein rheumatisches Fieber nicht auszuschliessen wäre. Aber sicher ist sich da wieder keiner & keiner will mal Nägel mit Köpfen machen. Zudem habe ich auch jetzt noch das Problem dass ich sehr häufig entweder Mandelentzündung oder Blasenentzündung bekomme. Was meint ihr dazu? Nochmal einen Arzt aufsuchen? Was kann ich in Zukunft für mcih und mein Herz tun? Wie kann ich es unterstützen dass die Insuffizienzen so bleiben? Ab welcher mm breite der Wurzel wird es denn 'gefährlich'? Woher kommt der Schaden aller anderen Klappen? Woher kommt die Verkalkung und was kann ich dagegen aktiv tun? Ich hoffe ich hab euch jetzt nicht sooo sehr schockiert mit dem riesen Beitrag und ich könnte alles noch sehr viel genauer ausführen was aber wohl den Rahmen hier deutlich sprengen würde. Freu mich auf eure Antworten, Tipps, Stellungnahmen bisschen seelischen Beistand. Und löchert mich ruhig! Würde mich auch wirklich freuen wenn sich jemand erfahrenes vllt. mal den 3 Seiten langen Arztbrief anschauen will & mir bisschen was zu den Werten sagen kann. Liebe Grüsse & danke fürs Zuhören Chantal
  23. Hallo Forum Ich habe ein paar Fragen an euch also erst mal ein paar Infos zu mir Ich bin erst 17 bzw. fast 18! Jahre alt ....vor einer Trichterbrust Operation vor nun 4 Monaten wurde festgestellt das ich eine Bikuspide Aortenklappe und ein Aortenbogenaneurysma von 51mm (Wurde mir so gesagt..auf dem PC stand aber 52mm) habe. Der Arzt hat mir relativ wenig Info gegeben habe vorher viel Kraftsport gemacht mache ihn nun auch noch mit weniger Gewicht. Wollte auch wieder mit dem Tischtennis anfangen aber aus Angst das meine Aorta bald reißt hab ich es gelassen.. Der Arzt sagte mir das erst ab 55mm erst operiert werden sollte und (soweit ich mich errinern kann) eigentlich "nicht schlimm" sei.. Von einer OP der Klappe war gar nicht die Rede. In Berlin wurde es aber gesagt das es wahrscheinlich daran liegen kann da der Druck größer sei. Nunja hab daraufhin im Internet ein wenig nachgelesen und natürlich gleich Panik bekommen (welche ich immer noch habe) da hier die meisten schon mit 50mm operiert werden und ich soll nur alle 6 Monate zur Kontrolle kommen was mich ziemlich einschränkt durch die Angst und dem Umstand meinen Hobbys und Träumen nicht mehr nachkommen zu können Die Trichterbrust Op war schon ziemlich hart mMn aber anscheinend muss ich ja schon wieder bald Operiert werden was wieder mit Schmerzen verbunden ist und mit allen möglichen Komplikationen und Folgen verbunden sein kann.. Jeder sagt mich ich soll zum Arzt gehen... aber Zu Wem?!! Ich suche ein Klinikum das auf dem Gebiet sehr viel Erfahrung hat.. um hoffentlich dabei gesund rauszukommen (Auch wenn es nur das Risiko senkt und trotzdem alles Mögliche passieren kann :<) Also nochmal kurz gefasst An wen kann ich mich wenden? Bikuspide Aortenklappe + Aortenbogenaneurysma 51mm komme aus dem Norden Deutschlands aber im Endeffekt wär der Weg auch nicht entscheidend meine letzte OP fand auch in Berlin statt. Achja: wär auch sehr nett wenn ihr mir Infos zu Biologischen und Mechanischen Aortenklappen geben könntet und wie das mit Sport nach der OP aussieht (Nicht direkt sondern alles in allem wenn ich mich erholt habe) Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen und ich bedanke mich jetzt schon Mal im vorraus mfG Marcel
  24. Spessartläufer

    RossOP und wie gehts weiter

    Hallo ! Bis jetzt war ich nur passiver Mitleser im Forum und möchte jetzt auch meine eigenen Erfahrungen beitragen. Ich wurde am 4.8.2011 in Würzburg von Prof Leyh operiert. Der primäre Befund war eine Aortenklappenstenose bei bikuspider Klappe. Es wurden eine Ross-OP, zwei Bypässe und ein Ersatz der Aorta ascendens mit einer Prothese durchgeführt, zusätzlich das Mitralklappensegel entkalkt und das linke Vorhofohr amputiert. Der eine Bypass ist arteriell aus der Brustwandarterie, der andere venös aus dem linken Bein und wurde endoskopisch entnommen. Insgesamt dauerte die OP 8 Stunden. Ich bin männlich, war damals 49 Jahre alt, sonst vollkommen gesund, nie geraucht, kein Diabetes, allerdings Bluthochdruck und väterlicherseits ungünstige Familienanamnese. Es war das erste Mal, dass ich "aufgeschnitten" worden bin und auch meine erste Vollnarkose. Vor der OP: Dass "was" mit meiner Herzklappe/ Herz nicht stimmt war seit meiner Jugend bekannt. Das erste Mal Luftnot hatte ich im Frühjahr 2010 beim exzessiven Fahren mit dem Mountainbike. Bis ich zum Hausarzt ging dauerte es trotzdem noch ein halbes Jahr. Dort war das EKG so schlecht, dass er mich zur weiteren Abklärung ins Rhönklinikum nach Bad Neustadt/ Saale schickte. Dort wurde die korrekte Diagnose gestellt und mir empfohlen mir innerhalb eines Jahres eine künstliche Herzklappe einsetzen zu lassen. Natürlich wollte ich das nicht wahrhaben. Ich ging dann zu meinem niedergelassenen Kardiologen, der das alles bestätigte und die Möglichkeit einer Ross-OP erklärte, für die ich mich letztlich dann auch entschied. Die Argumente und Beweggründe Pro und Contra Ross sind in diesem Forum bereits an vielen Stellen ausführlich ausgetauscht worden. Dem ist nichts hinzuzufügen. Mein persönliches Resumee ist, dass das größte Contra- Argument für Ross die OP selbst ist, sprich die Schwierigkeit und auch die Länge der OP. Wenn die OP aber erfolgreich überstanden ist, dann ist man auf der besseren Seite. Zur Vorbereitung des Eingriffs habe ich mit Hilfe von "Metabolic Balance" durch Ernährungsumstellung 11 Kilo abgenommen und ging mit 92 Kilo bei 1,80 Meter Größe in den OP. Bei der ersten Messung meiner Stenose ergab sich im Spätsommer 2010 übrigens ein Wert von 1,3cm. Dieser blieb lange unverändert und von mir aus hätte das auch noch Jahre so weiter gehen können, aber dann nahmen die Beschwerden plötzlich ziemlich zügig zu und bei der OP waren es nur noch 0,6. Folgendes möchte ich noch erwähnen, weil ich es hier im Forum noch nicht gelesen habe: Vor der OP erklärte mir Prof. Leyh, dass bei ca. 1 von 10 Pulmonalklappen Löcher im Klappensegel seien. In einem solchen Fall - und man könne das nicht vorher im Ultraschall sehen - würde er von Ross Abstand nehmen und eine künstliche Klappe einsetzen. Es erscheint mir logisch, dass der Erfolg einer Ross-OP auch von der individuellen Qualität der Pulmonalklappe abhängt. Nach der OP: Am Tag vor der OP bekommt man ein Zeitlimit bis wann man etwas essen und Trinken darf. Bei meiner nächsten Vollnarkose werde ich das mit dem Trinken voll ausnutzen, denn als ich aus der Narkose erwachte lernte ich ein Gefühl kennen, was wirklich grauenvoll ist: Durst ! Ich entschuldige mich hiermit nachträglich bei meiner OP- Schwester für die Art und Weise wie ich nach Wasser randaliert habe......... Nach einem Tag kam ich von der Intensiv runter. Am Herz hatte ich von Anfang an ein sehr gutes Gefühl, auch wenn es irgendwie "rumpelte" und der Puls für meine Verhältnisse sehr hoch war, was aber alles normal ist nach so einem Eingriff. Die größten Probleme machten mir während des Krankenhausaufenthaltes Rückenschmerzen. Deshalb nahm ich die erste Woche jeden Abend auch gerne das Angebot an Schmerzmitteln an. Nach einigen Tagen bekam ich das Kontroll- Ultraschall: Alles bestens. Der Durchmesser betrug jetzt 3,2cm, Gadient normal, keine Pericardblutung, etwas Wasser noch. Der Kardiologe schallte mich sehr gründlch und es entwickelte sich eine angenehme Unterhaltung, in der er mir auch riet mich bei der Blutdruckeinstellung eher an 120 systolisch denn an 130 zu orientieren. Auch mir erscheint das logisch, denn schliesslich steht jetzt eine Niederdruckklappe im Hochdrucksystem. Nach 10 Tagen wurde ich entlassen. Nach einem zweitägigen Zwischenstopp daheim gings für 4 Wochen (Verlängerung wurde genehmigt) in die AHB. Insgesamt war ich 8 Wochen "krank". Die nächsten 4 Wochen arbeitete ich halbtags. Jetzt: Die OP liegt jetzt 4 Monate und 3 Wochen zurück. Die Nachuntersuchungen waren positiv. Ich fühle mich gut, eigentlich sogar richtig gut. Ich kann die Hügel hier im Spessart wieder "hochstürmen" bis mir die - natürlich immer noch untrainierten - Oberschenkel wehtun. Das ist jetzt wieder der limitierende Faktor und nicht die Luftnot. Ab Februar, wenn die 6 Monate vorbei sind werde ich wieder Skifahren und auf die Jagd gehen. Was ich noch merke ist gelegentlich ein "kitzliges" Gefühl am Brustbein und auch am inneren Fussknöchel des linken Beines, wo die Vene entnommen wurde ist es noch etwas taub, aber ich bin sicher, auch das wird sich noch verwachsen, und wenn nicht ist es mir auch wurscht. Toll ist, dass man am Bein praktisch gar nichts sieht wegen der endoskopischen Entnahme.....wenn ich da an das Bein meines Vaters denke..... Das Leben ist schön und ich bin dankbar dafür. Ich danke Prof. Leyh und seinem ganzen Team, dem Medizin- System in Deutschland in all seinen Facetten, meiner Frau und meiner Familie und meinem Herrgott. In Zukunft: Die spannende Frage ist jetzt natürlich wie lange das alles so bleibt, was man dafür tun kann bzw. was man besser unterlässt. Deshalb würde miich interessieren wie es anderen "Rosslern" so geht, ob und welche Probleme und Einschränkungen sie haben, bzw. später wieder neu entwickelt haben ? Wieviele Ross- Operierte sind denn hier im Forum überhaupt und wann wurden sie operiert ? Spessartläufer
  25. PeterW

    Jahrestag und Vorstellung

    Hallo, liebe Formusteilnehmer, genau heute vor einem Jahr bekam ich in Erlangen meine neue Aortenklappe. Und ich bin froh und dankbar, dass es mir heute wirklich gut geht. Dazu hat auch dieses Forum beigetragen, das ich vor und nach der OP lesend verfolgte, das mir half, vieles an dem Eingriff zu verstehen und mir manche Angst nahm. Vielen Dank allen, die hier geschrieben haben! In aller Kürze zu mir und meinem "Fall": geboren 1954 1989: erste Diagnose einer geringgradigen Aortenklappenstenose, von da an jährliche Kontrolle 2007: die Stenose ist jetzt mittelgradig, aber noch symptomfrei, jetzt halbjährliche Kontrolle 20089/2009: im Rückblick wohl schon erste Symptome (wohl irrtümlich für Sodbrennen gehalten) Sommer/Herbst 2010 deutlichere Symptome Anfang Dezember 2010: Brustschmerzen schon bei Alltagsbelastung, Blutdruck niedrig, Atemnot beim Treppensteigen 8./9.12.2010: Ultraschall und Herzkatheter: noch kein Notfall, aber baldige OP anzuraten 16.12.2010: OP in Erlangen, ich bekomme eine St. Jude's Medical (also eine künstliche Zweiflügelklappe) ein Tag Intensiv, drei Tage Intermediate Care, drei Tage Normalzimmer mit nächtlichem Monitoring Alles geht fast komplikationslos bis auf ein paar gelegentliche harmlose Rhythmusstörungen (Extrasystolen) 23.12.2010 Verlegung ins Heimatkrankenhaus Januar 2011 Reha in Herzogenaurach Februar 2011 Erholung zu Hause, privates Ergometertraining und Wiedereinfinden in den Alltag 6. März 2011 Wiederaufnahme des Dienstes Kontrollen März und August 2011: alle Beteiligten hoch zufrieden stetige weitere Verbesserung der Leistungsfähigkeit, schaffe jetzt auf meinem Ergometer 30 Min. lang 100 Watt INR ist stabil, monatliche Kontrolle genügt jetzt Auf Nachfrage gern mehr. Nochmal vielen Dank und alles Gute Euch allen! Peter
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