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  1. nicili

    probleme nach der op...

    ihr lieben, im februar (kurz nach meiner herzklappen-op), hatte ich mich hier bei euch mal zu wort gemeldet... in den letzten monaten war aber irgendwie alles eine achterbahnfahrt, weshalb ich zwar im stillen hier war, aber nichts in worte fassen konnte. das fällt mir auch nach wie vor sehr schwer... am 14.februar 2019 musste ich sehr überraschend am herzen operiert werden. von den ersten (von mir ernstgenommenen) beschweren bis zur op sind 14 tage vergangen. aufgrund von starkem schwindel, atemnot und einem puls weit jenseits von 200, hab ich mich ende januar zu meinem hausarzt begeben. dieser hatte mich damals direkt ins krankenhaus eingewiesen, indem ich dann auch direkt endlos viele wochen bleiben durfte. nach den ersten untersuchungen stand fest: akute schwere mitralinsuffizienz mit akuter bakterieller endokarditis. nach dem erstebefund wurde mir gesagt, wir hätten noch zeit die endokarditis zu behandeln, um in anschluss eine herzklappenrekonstruktion vorzunehmen. sechs tage nach dem erstbefund wurde zur kontrolle ein weiteres tee vorgenommen. das ergebnis: drastische verschlimmerung. es musste innerhalb weniger tage operiert werden, da die endokarditis die komplette herzklappe zerstört hatte. die op fand im herzzentrum in duisburg statt. am abend vor der op stand fest: eine rekonstruktion der klappe ist nicht mehr möglich, da sie innerhalb weniger tage zu stark aufgrund der endokarditis zerstört wurde. somit hab ich am 14. februar 2019 minimalinvasiv eine mechanische herzklappe erhalten. die op war erfolgreich, obwohl es einige komplikationen gab... (verletzung der lunge während der op, herzstillstand nach der op mit reanimation...) oton eines arztes aus duisburg (bei einem vom heimatkrankenhaus angeordneten konsils, aufgrund diverser beschwerden post op): „sie leben ja noch, dass kann auch nicht jeder sagen.“ danach hab ich dann auch nichts mehr gesagt... nun zu meinen aktuellen problemen: nach wie vor ist meine brust taub und schmerzt gleichzeitig. ich weiß nicht genau, wie ich diesen zustand beschreiben kann. sie fühlt sich ein wenig nach zahnarztnarkose an... irgendwie, als würde sie nicht zu mir gehören. desweiteren hab ich (laut ärzten wohl aufgrund der langzeitantibiose) einen sehr starken hautausschlag bekommen, der trotz intensiver pflege und behandlung nicht besser wird und meine zähne haben sich braun verfärbt. die zähne hatte ich bei meinem zahnarzt nach der reha bereits reinigen lassen, was auch sehr geholfen hat. ende mai hatte ich allerdings einen weiteren krankenhausaufenthalt, weil wieder ein verdacht auf endokarditis bestand und mit erneuter einnahme von antibiotika wurden die zähne leider auch wieder braun. diese probleme sind nervig und nur schwer zu ertragen, aber nicht lebensbedrohlich, also versuche ich mich damit zu arrangieren. womit ich mich nicht so einfach arrangieren kann sind schwindel und konzetrationsprobleme. den schwindel hab ich seit kurz nach der op. zu beginn war es eine art rechtsdrall. mein körper hat sich selbstständig nach rechts bewegt, bis halt kam (eine wand, ein baum, ein mensch...). mittlerweile hab ich unterschiedliche arten von schwindel. beim aus der hocke aufstehen, bei anstrengung, mal einfach so... mal ist es nur ein moment, mal dauert es länger... und führt bis zu hör- uns sehstörungen. ich hab dann das gefühl in watte zu stecken und nehme alles nur ganz dumpf und verschwommen wahr. mein größtes problem ist aber die matsche im kopf! ich kann mich nur sehr schlecht konzentrieren... weiss oft minuten später nicht, ob ich beispielsweise eine mail bereits verschickt habe. oder ich fahre zum hundespaziergang mit zwei rechten stiefeln, die zwar beide schwarz sind, aber sonst nichts gleiches aufweisen, um dann zu bemerken: die hunde hab ich auch vergessen! wenn sowas mal vorkommt ist das durchaus lustig, aber geballt macht es mir wirklich angst. mein kardiologe sagt: diese störungen können aufgrund der langen zeit an der herz-lungen-maschine und/oder der reanimation durchaus auftreten und eventuell verschwinden oder verbessern sie sich auch noch, aber vielleicht bleibt es auch so... der gedanke, für immer so bescheuert zu bleiben macht mir große angst. kennt jemand von euch ähnliche postoperative probleme und kann mir vielleicht von eigenen erfahrungen berichten? liebsten dank und euch allen einen schönen, beschwerdefrei tag! die nicole
  2. Hallo liebe Leute Ich bin 24 und habe eine bikuspide Aortenklappe mit minimer Herzinsuffizienz (Stand 2014). Ich bin älter geworden und frage mich jetzt, was der wahrscheinliche künftige Verlauf ist. Ist zu erwarten, dass ich irgendwann zwischen 25 bis 50 eine OP brauche oder wäre es nicht überraschend, wenn diese erst mit 70 oder 80 ansteht bzw. ich vorher eines (anderen) altersbedingten Todes sterbe? Danke für jede Antwort. (In drei Monaten, beim nächsten Untersuch, frage ich das gleiche noch meine Kardiologin.)
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