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Linda91

Zahnersatz in Ungarn machen lassen - Kosten sparen

Empfohlene Beiträge

Hi Leute.

 

Ich bin schon länger in diesem Forum als stille Leserin unterwegs (wegen meiner Mutter), und war schon immer davon beeindruckt wie nett und vorsorglich einem hier geholfen wird. Nun stehe ich selbst vor einem Problem (auch wenn es sich nicht um mein Herz handelt) und hoffe, dass man mir einige Tipps dazu geben kann.

 

Ich habe vor 5-6 Jahren mal einen Backenzahn gezogen bekommen. Nun war ich neulich beim Zahnarzt und wie ich erfahren habe, wächst der Zahn über dem gezogenen Backenzahn weil er nichts hat in das er beißt. Und das ist problematisch weil der Zahn somit irgendwann unten ankommt und ins Zahnfleisch beißt. 

Mein Zahnarzt hat mir nun gesagt, das ich zwei Optionen habe. Die erste Option wäre es, den oberen Backenzahn zu ziehen. Dies wäre aber nicht zu empfehlen, da ich ja noch jung bin und somit schon 2 (von 4) Backenzähnen verloren hätte. 

Die andere Option die ich hätte, wäre es ein Implantat einzusetzen mit einer Krone. Dazu würde der obere Backenzahn "geschliffen" werden. Nach der ganzen Prozedur hätte ich dann ein Zahnimplantat und mein rausgewachsener Zahn wäre wieder normal. Das würde um die 2500€ kosten. Dies ist für mich als Studentin natürlich eine Menge Geld. Allerdings verstehe ich die Wichtigkeit das machen zu lassen, und plane das daher zu machen.

Ich habe mich nun ein wenig im Internet durchgelesen und anscheinend reisen viele Menschen ins Ausland (Ungarn ist da ziemlich beliebt) um solche Eingriffe sehr günstig, dennoch anscheinend zur selben Qualität machen zu lassen. Dies wäre für mich ein Traum. Wichtig ist mir nur, dass die Qualität stimmt.

Hat jemand Erfahrung damit oder kann mir genauere dazu sagen? Mein Zahnarzt meinte innerhalb von 6 Monaten sollte der Eingriff erfolgen, länger sollte ich nicht warten..

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Hi!

 

Ich muss ehrlich sagen, dass ich niemals ins Ausland gehen wollen würde, wenn es um meine Zähne geht.

Schließ doch eine Zahnversicherung ab, ich bin bei der Hanse Merkur und super zufrieden damit, da wirklich alle Kosten was Zahnbehandlungen angeht, gedeckt sind.

 

Lg Anne

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Hallo Linda,

bist du schon mal auf die Idee gekommen, den Zahnarzt zu wechseln und dir eine zweite Meinung zu holen? Mir sind noch keine Zähne gegenüber von Zahnlücken länger gewachsen. Dein Zahn wird keinesfalls so lang werden, dass er dir ins Zahnfleisch beißt. Das mag es vielleicht in der Tierwelt geben, aber nicht beim Menschen.

Ich selbst würde nur dann im Ausland zum Zahnarzt gehen, wenn ich dort Urlaub mache und ein Problem habe. Und mit (Zusatz-) Versicherungen habe ich es nicht so.

Aber einen anderen Zahnarzt in der Nähe zu befragen halte ich für eine gute Idee.

 

Viel Erfolg bei deiner Entscheidungsfindung.

LG Helga

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Hallo Linda,

 

der von Helga geäusserten Ansicht über das Einholen einer Zweitmeinung kann ich mich aus Erfahrung in dem Umgang mit Ärzten nur anschliessen.

 

Eine Therapie im Ausland kann ich nicht empfehlen. Dort erhältst Du zunächst ein "supergünstiges" Angebot, das Dich beeindruckt.

 

Wenn Du erst einmal in dem Behandlungsstuhl in der Praxis des ausländischen Behandlers sitzt, werden bei der Eingangsuntersuchung sehr oft "angebliche" Befunde erhoben, die in dem Umfang des "supergünstigen" Angebotes nicht enthalten sind.

 

Die Gesamtkosten können dann sehr schnell den Gesamtbetrag einer adäquaten Behandlung bei einem Zahnarzt Deines Vertrauens in Deutschland übersteigen.

 

Zu bedenken ist ferner, wie evtl. erforderliche Gewährleistungen erbracht werden. Ein Zahnarzt in Deutschland kann sich weigern, einen im Ausland erworbenen Zahnersatz "nachzubessern". Als Schmerzpatient muss er Dich zwar behandeln, nicht jedoch eine Gewährleistung für den Auslandseinsatz erbringen.

 

Also mindestens eine Zweitmeinung einholen.

 

Zu dem Thema 'Zahnzusatzversicherung' ist anzumerken: Es ist sehr fraglich, ob die Versicherung für Deinen Behandlungsfall Leistungen erbringt, da die Behandlungsbedürftigkeit durch die Diagnose vor der Beantragung des Versicherungsschutzes bestanden hat.

 

Es ist denkbar, dass die Versicherungsgesellschaft in Kenntnis der Diagnose vor Vertragsschluss zwar eine Leistung zusagt, diese dann jedoch lediglich zu einem geminderten Prozentsatz erbracht wird.

 

Ich wünsche Dir, dass Du eine für Dich angenehme Entscheidung findest.

 

LG aelma

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