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PEARS - Risikoarme Methode bei einem Aneurysma der Aorta ascendens


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Hallo Brigittchen,

 

Mir wurde in zwei Herzzentren unabhängig voneinander gesagt, dass ich mit hoher Wahrscheinlichkeit nach der Operation lebenslang Blutplättchenhemmer oder Blutgerinnungshemmer einnehmen muss. Dies hängt sicherlich vom jeweiligen Patienten ab, wird jedoch auch auf den Seiten des Deutschen Herzzentrums so dargestellt: https://www.dhzc.charite.de/ratgeber/aortenchirurgie/

 

LG Micha

 

 

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Ich habe jetzt gelesen das auch sowas möglich wäre bei einer  Aorta ascendens.

Bei mir wurde jetzt mittels CT der Wert von 51mm verifiziert.

Hat jemand die über die unten  aufgeführte Methode nähere Infos.

Ansonsten werde ich wenn bei mir das Schluckecho zur Verifizierung der Klappe gemacht ist Herrn Kocher in Wien kontaktieren ob bei mir die Pears Operation möglich ist.

@ Michael1969 nochmals tausend Dank für die netten Informationen und wertvollen Tipps zu Pears Operation 

 

https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/newsroom/verzweigte-gefaessprothese-erspart-offene-operation-in-herznaehe/#

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Auf der Seite der Herstellers gibt es ein kurzes Video zum Verfahren: https://www.goremedical.com/products/thoracic-branch-endoprosthesis

 

Wurde nach Heidelberg, auch noch in Herzzentrum Brandenburg durchgeführt: https://www.goremedical.com/products/thoracic-branch-endoprosthesis

 

Das Verfahren ist allerdings für den Aortenbogen gedacht – für die Aorta ascendens fehlt bisher eine geeignete Lösung.

 

An der Charité wurde dieses Jahr ein Forschungsprojekt gestartet. Es zielt darauf ab, einen speziell konzipierten Stentgraft für die Aorta ascendens zu entwickeln, als Alternative zur hochriskanten Not-Operation bei Aortendissektion. https://www.dhzc.charite.de/news/lebensrettende-alternative-350/?utm_source=chatgpt.com

 

In den USA wurden im vergangenen Jahr erste Machbarkeitsstudien zum Einsatz eines Ascending Stent Grafts durchgeführt; aktuell läuft eine weitere Studie an der Cleveland Klinik wobei das Ergebnis erst 2029 erwartet wird. Diese Verfahren sind allerdings für Patientinnen und Patienten vorgesehen, die aufgrund ihres Zustands nicht für eine offene Operation infrage kommen. https://consultqd.clevelandclinic.org/arise-ii-underway-to-evaluate-ascending-aorta-stent-graft-for-endovascular-repair?utm_source=chatgpt.com

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vor 51 Minuten schrieb Micha1969:

Auf der Seite der Herstellers gibt es ein kurzes Video zum Verfahren: https://www.goremedical.com/products/thoracic-branch-endoprosthesis

 

Wurde nach Heidelberg, auch noch in Herzzentrum Brandenburg durchgeführt: https://www.goremedical.com/products/thoracic-branch-endoprosthesis

 

 

Das Verfahren ist allerdings für den Aortenbogen gedacht – für die Aorta ascendens fehlt bisher eine geeignete Lösung.

 

An der Charité wurde dieses Jahr ein Forschungsprojekt gestartet. Es zielt darauf ab, einen speziell konzipierten Stentgraft für die Aorta ascendens zu entwickeln, als Alternative zur hochriskanten Not-Operation bei Aortendissektion. https://www.dhzc.charite.de/news/lebensrettende-alternative-350/?utm_source=chatgpt.com

 

In den USA wurden im vergangenen Jahr erste Machbarkeitsstudien zum Einsatz eines Ascending Stent Grafts durchgeführt; aktuell läuft eine weitere Studie an der Cleveland Klinik wobei das Ergebnis erst 2029 erwartet wird. Diese Verfahren sind allerdings für Patientinnen und Patienten vorgesehen, die aufgrund ihres Zustands nicht für eine offene Operation infrage kommen. https://consultqd.clevelandclinic.org/arise-ii-underway-to-evaluate-ascending-aorta-stent-graft-for-endovascular-repair?utm_source=chatgpt.com


hi Michael,

 

danke für die ganze infos,

 

nach wie viel zeit nach der OP könntest du wieder schwere sachen heben? (25 kg plus)? Bei mir wird eine volle sternotomie gemacht. 

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Hi,

 

bei mir wurde ebenfalls eine volle Sternotomie gemacht und ich darf meine Narbe jeden Tag im Spiegel bewundern 🙂

 

Ich hatte meine OP End April 23 und hatte von meinem Arzt das ok bekommen das Brustbein ab Ende Juli wieder voll zu belasten. Zwischenzeitlich hatte ich 2 x Reha (erste musste ich wegen Corona abbrechen) in der ich regelmäßig Krafttraining mit steigender Intensität gemach habe.

 

 

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Hi ! Danke für die schnelle reply! Kommende woche geht es für mich los. Bin etwas aufregt, wobei ich das warten schlimmer finde bis jetzt. Das ist schon schnell ne nach 3 Monate. Ich muss mal schauen wie schnell ich beruflich zuruck kehren kann. Ich gehe von 6 Monate aus.  

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Kommt drauf an was du beruflich machst. Ich hatte auch eine sternotomie am 11.7 und könnte seit 3 wochen wieder einen bürojob ausüben. Da ich aber Maurer bin geht es logischerweise noch nicht. Ich gehe da (wie meine Ärzte auch) realistisch vor 6 Monaten aus. Eventuell geht es auch wieder eher aber mit irgendwas muss man ja rechnen. 😅

  • 2 weeks later...
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Hallo zusammen, 

bzgl. Insuffizienz rate ich das gut mit dem Chirurgen zu besprechen. 
In einem Artikel an dem Niemand geringeres als Conal Austin mitgewirkt hat steht, dass eine mild moderate Insuffizienz auch mit einer 85% Prothese vermutlich nicht gänzlich beseitigt werden kann. Es ist zu klären was genau mit mild moderat gemeint ist ( ich vermute Grad II) . Dummerweise kann ich den Link nicht kopieren, googlet bitte nach: Conal Austin Pears Insufficiency 85%
 

Der Artikel kommt direkt und ist auf Science Direct. 
 

Wichtig ist außerdem trikuspid und bikuspid zu unterscheiden. 
 

Ich hatte Grad I bikuspid mit Tendenz zur II und selbst Dave Koplbergen, der nach Conal Austin die Nr. 2 mit den meisten Pears-OPs ist, konnte nicht garantieren das weg zu bekommen. 
Eine trikuspide Klappe ist aufgrund ihrer Symmetrie leichter zu ,,raffen‘‘, nenne ich es mal. 
 

Möchte hier sicher niemanden verunsichern. Die Beseitigung der Insuffizienz ist aber sicher einer der Faktoren, der gern in den Hintergrund gerät , weil das Aneurysma und die Vorteile von Pears so im Vordergrund stehen. 
 

Gruß,

Timo


 

Aus dem Artikel:

 

The commonest sizes selected by surgeons for patients with a competent aortic valve are the 100% prosthesis matched to the patient's aortic root, and the 95% reduced dimension prosthesis. A mild degree of central regurgitation of a tri-leaflet aortic valve is often completely abolished by downsizing the prosthesis by 5%-10% (90%-95% reduced dimension prosthesis). We use an 85% reduced dimension prosthesis in patients with mild-moderate central aortic regurgitation. In these cases, the regurgitation can be expected to be reduced but not abolished.


 

 

  • 2 weeks later...
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Hallo zusammen..

 

ich hatte Anfang 2021 eine Aortendissektion. Not OP . Wurde in Heidelberg gemacht und lief für eine Not OP wohl sehr gut. Die Aorta wurde bis um den Bogen rum ersetzt. 

 

Jetzt wurde beim Check (CT) festgestellt, dass die Aortenwurzel wohl seit letztem CT (2023) von 48mm auf 51 mm angestiegen ist. Meine Klappe und das Herz sind einwandfrei. 

 

Nach einer Not OP ist man (wohl) noch mehr KO als, nach einer geplanten OP. Daher sind die Gedanken an die OP und das danach , natürlich nicht so toll. Wenn ich jetzt denke, dass ich ggf. wieder operiert werden müsste, würde ich zumindest auf das PEARS Verfahren hoffen. Das klingt mit der Dauer der OP und den sicherlich deutlich geringeren Problemen nach der OP , erträglicher.

 

Allerdings gibt es doch auch Verfahren bei denen man über die Leiste gehen kann. Hat hier jemand damit Erfahrung? Oder geht das bei der Aortewurzel nicht?

 

Ich bekomme nächste Woche Bescheid, ob mit den 51mm was geplant ist.

 

Wie waren denn die anderen Erfahrungen mit PEARS in HD? 

 

Liebe Grüße

  • 1 month later...
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Hallo zusammen,

 

ich bin seit 5 Jahren stiller Mitleser und wollte mich nun erstmals an euch wenden, um vielleicht den ein oder anderen wertvollen Tipp zu erhalten. Mein Aortenwurzelaneurysma ist je nach Messung zwischen 44 und 46 mm groß und somit über 5 Jahre kommend von 41 mm bis zu 5 mm gewachsen. Ich habe eigentlich den unbedingten Willen - wenn möglich - das ganze mit Pears operieren zu lassen. Bei der regulären US Kontrolle heute, bei der sich das Aneurysma glücklicherweise Größenkonstant zeigte, ist dem Kardiologen aber erstmals ein Rückfluss durch die Aortenklappe (trikuspid und ansonsten hieß es immer sie sei in Takt)  aufgefalen. Für Ihn nicht weiter schlimm, er kennt Pears nicht und will davon auch nichts hören. Für mich schlimm, weil ich nun Sorge habe, dass Pears dadurch für mich nicht mehr in Frage kommt. Ich habe einen Termin in Heidelberg in der Gefäßambulanz für Mai.

 

Hier meine Fragen an euch, mit der Bitte um Hilfe/Meinungen:

 

- Ist die Gefäßambulanz hier der richtige Anspruchspartner bei Prüfung auf Pears und sollte ich / kann ich vorher nochmal anrufen und erklären, dass es mir konkret um Pears geht bzw schonmal Dokumente /MRT Berichte vorschicken?

- Sollte ich parallel zu Dr. Kocher nach Wien gehen für eine Zweitmeinung?

- Ist die Prüfung auf Pears Fähigkeit ohne CT nur erstmal mit MRT möglich? (es besteht derzeit ein Kinderwunsch, ich bin männlich und 35 und möchte die Strahlung erst kurz vor OP haben)

- Gibt es nun irgendjemanden hier im Forum der über die gesetzliche Kasse die Kosten in Wien gezahlt bekommen hat? Wenn ja wie? Aus den Beitragen, die ich bisher hier gesehen habe, werde ich leider nicht schlau.

- Ist meine vermutliche Grad 1 Insuffizient der Aortenklappe nun ein Kontra-Indikation für die Pears OP?

 

Denn am liebsten würde ich wenn es geht die OP einfach bei Herrn Kocher durchziehen. Ich hatte schon kurz mit ihm Kontakt und er war überragend nett und hat mich auch noch Wein zu den Voruntersuchungen eingeladen.

 

Vielen Dank für all eure Hilfe vorab und ich wünsche euch allen weiterhin alles Gute für das was ansteht.

 

Viele Grüße

 

Andreas

  • 2 months later...
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Am 26.11.2025 um 21:00 schrieb HerzundHoffnung:

Hallo zusammen,

 

ich bin seit 5 Jahren stiller Mitleser und wollte mich nun erstmals an euch wenden, um vielleicht den ein oder anderen wertvollen Tipp zu erhalten. Mein Aortenwurzelaneurysma ist je nach Messung zwischen 44 und 46 mm groß und somit über 5 Jahre kommend von 41 mm bis zu 5 mm gewachsen. Ich habe eigentlich den unbedingten Willen - wenn möglich - das ganze mit Pears operieren zu lassen. Bei der regulären US Kontrolle heute, bei der sich das Aneurysma glücklicherweise Größenkonstant zeigte, ist dem Kardiologen aber erstmals ein Rückfluss durch die Aortenklappe (trikuspid und ansonsten hieß es immer sie sei in Takt)  aufgefalen. Für Ihn nicht weiter schlimm, er kennt Pears nicht und will davon auch nichts hören. Für mich schlimm, weil ich nun Sorge habe, dass Pears dadurch für mich nicht mehr in Frage kommt. Ich habe einen Termin in Heidelberg in der Gefäßambulanz für Mai.

 

Hier meine Fragen an euch, mit der Bitte um Hilfe/Meinungen:

 

- Ist die Gefäßambulanz hier der richtige Anspruchspartner bei Prüfung auf Pears und sollte ich / kann ich vorher nochmal anrufen und erklären, dass es mir konkret um Pears geht bzw schonmal Dokumente /MRT Berichte vorschicken?

- Sollte ich parallel zu Dr. Kocher nach Wien gehen für eine Zweitmeinung?

- Ist die Prüfung auf Pears Fähigkeit ohne CT nur erstmal mit MRT möglich? (es besteht derzeit ein Kinderwunsch, ich bin männlich und 35 und möchte die Strahlung erst kurz vor OP haben)

- Gibt es nun irgendjemanden hier im Forum der über die gesetzliche Kasse die Kosten in Wien gezahlt bekommen hat? Wenn ja wie? Aus den Beitragen, die ich bisher hier gesehen habe, werde ich leider nicht schlau.

- Ist meine vermutliche Grad 1 Insuffizient der Aortenklappe nun ein Kontra-Indikation für die Pears OP?

 

Denn am liebsten würde ich wenn es geht die OP einfach bei Herrn Kocher durchziehen. Ich hatte schon kurz mit ihm Kontakt und er war überragend nett und hat mich auch noch Wein zu den Voruntersuchungen eingeladen.

 

Vielen Dank für all eure Hilfe vorab und ich wünsche euch allen weiterhin alles Gute für das was ansteht.

 

Viele Grüße

 

Andreas

 

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Hallo Andreas,

ich wurde am 12.12.2025 von Prof Dr Kocher erfolgreich operiert.

Laut seiner Aussage hätte ich Weihnachten nicht mehr erlebt.

Er ist der beste Arzt den ich je getroffen habe.

Absolut menschlich und fachlich einer der besten Ärzte,er führt die Pears Methode regelmäßig durch.

Die Betreuung nach der OP in Wien durch die Pfleger und Ärzte war super sowas ist in Deutschland schwer zu finden.

Bleib dran,Prof Dr Kocher ist der richtige Arzt kann ihn zu 1000 Prozent empfehlen.

Wenn Du noch Infos brauchst kannst Du mich gerne anschreiben 

Gruß Mark

 

  • 3 weeks later...
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Guten Morgen,

 

auch auf die Gefahr das dies ein alter Hut ist, folgende Überlegung:
Bei Marfan oder anderer Bindegewebsschwäche löst sich mit der Zeit u.a. die Aorta auf. Dadurch leiert diese aus.

Durch das ausleiern/auflösen weitet sich diese, was sich in einem größer werdenden Durchmesser bemerkbar macht.
Bei PEARS wird nur die Wirkung behandelt nicht aber die Ursache. Trotz Stutzgerüst um die Aorta wird der auflösende Prozess weitergehen, wahrscheinlich verzögert man noch nichtmahl die OP, in der die Aorta durch eine Prothese ersetzt werden muss.

 

Nach diesen Überlegungen -> was ist der Vorteil von PEARS?

 

Mit freundlichen Grüßen

Posted
vor 1 Stunde schrieb Stepke:

 

Guten Morgen,

 

auch auf die Gefahr das dies ein alter Hut ist, folgende Überlegung:
Bei Marfan oder anderer Bindegewebsschwäche löst sich mit der Zeit u.a. die Aorta auf. Dadurch leiert diese aus.

Durch das ausleiern/auflösen weitet sich diese, was sich in einem größer werdenden Durchmesser bemerkbar macht.
Bei PEARS wird nur die Wirkung behandelt nicht aber die Ursache. Trotz Stutzgerüst um die Aorta wird der auflösende Prozess weitergehen, wahrscheinlich verzögert man noch nichtmahl die OP, in der die Aorta durch eine Prothese ersetzt werden muss.

 

Nach diesen Überlegungen -> was ist der Vorteil von PEARS?

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ich denke, die verfügbaren PEARS-Daten zeichnen ein anderes Bild. Die PEARS-Prothese stabilisiert die Aorta, wobei das Gewebe mit der Aortenwand verwächst. Betrachtet man die seit 2004 veröffentlichten Zahlen von Exstent, zeigt sich, dass ein Großteil der Patienten eine Form von Bindegewebsschwäche hatte (75% der OPs in der ersten Jahren waren Patienten mit Marfan), es jedoch keine nachgewiesenen Fälle gibt, in denen nach einer PEARS-OP später eine Dacron-Prothese erforderlich war.

 

Ich würde dir allerdings empfehlen, diese Punkte bei einer Klinik anzusprechen die sich mit Marfan und PEARS auskennt (z.B. Uniklinik Heidelberg).

  • 4 months later...
Posted

Hallo zusammen, 

ich bin neu in diesem Forum. Ich habe ein Ascendens Aneurysma (4,1) mit Trikuspidaler Klappe, die immer dicht war und sich nach gestriger Kontrolle "leicht" undicht zeigte. Ich habe bei mir lange nach dem Grund für mein Aneurysma geforscht und festgestellt, dass es entzündlicher Genese war, vor dem Hintergrund einer Rheuma Erkrankung. Nach 5 Jahren massiver Entzündung ist diese am abklingen und ich kann mir konkretere Gedanken zu PEARS machen. Ich habe aus euren Beiträgen entnommen, dass diese Methode grundsätzlich nicht von den deutschen Kassen (privat, gesetzlich) übernommen wird. Ich wollte mal fragen, was es kostet? 

Liebe Grüße

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Also bei 41 mm und *Leicht undichter Klappe * brauchst Du erstmal noch lange gar keine OP!

bei 4,1 operiert Dich kein Arzt!

Und ein Aneurysma hast Du wenn überhaupt mit 41mm nur ganz knapp ...wenn es 40 wären ( was ja gut sein kann ) würde man noch nicht mal von einem Aneurysma sprechen

 

desweitern kann eine dichte Klappe auch minimal undicht werden wenn man älter wird. Misst man diese undichte Klappe dann wieder kanns auch wieder fast dicht erscheinen....Kommt auch auf den Blutdruck an , wie der Ultraschallkopf gehalten wird etc!

 

Also mein Rat wäre das alle Jahre kontrollieren zu lassen und ganz chillig abzuwarten!

Ich kann mir auch nicht vorstellen dass Dein Kardiologe das Wort OP in den Mund genommen hat!

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Am 11.7.2026 um 12:01 schrieb Magdalena:

Hallo zusammen, 

ich bin neu in diesem Forum. Ich habe ein Ascendens Aneurysma (4,1) mit Trikuspidaler Klappe, die immer dicht war und sich nach gestriger Kontrolle "leicht" undicht zeigte. Ich habe bei mir lange nach dem Grund für mein Aneurysma geforscht und festgestellt, dass es entzündlicher Genese war, vor dem Hintergrund einer Rheuma Erkrankung. Nach 5 Jahren massiver Entzündung ist diese am abklingen und ich kann mir konkretere Gedanken zu PEARS machen. Ich habe aus euren Beiträgen entnommen, dass diese Methode grundsätzlich nicht von den deutschen Kassen (privat, gesetzlich) übernommen wird. Ich wollte mal fragen, was es kostet? 

Liebe Grüße

Liebe Magdalena,

 

ich kann verstehen, dass so ne Diagnose einen erstmal umhaut. Aber so wie du es schilderst, besteht kein Handlungsbedarf. Herzklappen arbeiten ja täglich massiv und es ist normal, dass sie auf Dauer etwas verschleißen. 

Warst du in einer Aortenambulanz um den Hergang deines Aneurysmas zu klären? Vll kann man dich dort nochmal besser aufklären :)

 

Als meine Aortenklappe 2018 ersetzt wurde, wurde das Aneurysma (41mm) nicht operiert, da es stabil war. Es wäre sicherlich anders gewesen, wenn das Gefäß auffällig gewesen wäre. Ansonsten besteht da keinerlei Handlungsbedarf.

 

Die Erstdiagnose hatte ich 2013 und es ist (trotz Schwangerschaft zwischen drin) stabil.

 

LG Anne

 

 

Posted
Am 11.7.2026 um 12:01 schrieb Magdalena:

Hallo zusammen, 

ich bin neu in diesem Forum. Ich habe ein Ascendens Aneurysma (4,1) mit Trikuspidaler Klappe, die immer dicht war und sich nach gestriger Kontrolle "leicht" undicht zeigte. Ich habe bei mir lange nach dem Grund für mein Aneurysma geforscht und festgestellt, dass es entzündlicher Genese war, vor dem Hintergrund einer Rheuma Erkrankung. Nach 5 Jahren massiver Entzündung ist diese am abklingen und ich kann mir konkretere Gedanken zu PEARS machen. Ich habe aus euren Beiträgen entnommen, dass diese Methode grundsätzlich nicht von den deutschen Kassen (privat, gesetzlich) übernommen wird. Ich wollte mal fragen, was es kostet? 

Liebe Grüße

Hi Magdalena,

 

ich kann der stress verstehen. Ich habe pears bekommen bei 49 mm. Bei 41 bist du noch wirklich weit weg von ein OP. Aber lass dich untersuchen und folge die anweisungen dein Arzt. Und auch wenn pears weniger invasiv ist, ist es immer noch ein sehr grosser OP und ich war ganz lange in der Klinik. 

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41 mm ist auch nur ganz knapp ein Aneurysma......würde das auf jeden Fall nochmal im CT abklären lassen. Und selbst wenns dann 42 /43 ist besteht da noch kein Handlungsbedarf ausser jährliche Kontrolle

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Am 23.2.2026 um 13:19 schrieb Micha1969:

 

 

Ich denke, die verfügbaren PEARS-Daten zeichnen ein anderes Bild. Die PEARS-Prothese stabilisiert die Aorta, wobei das Gewebe mit der Aortenwand verwächst. Betrachtet man die seit 2004 veröffentlichten Zahlen von Exstent, zeigt sich, dass ein Großteil der Patienten eine Form von Bindegewebsschwäche hatte (75% der OPs in der ersten Jahren waren Patienten mit Marfan), es jedoch keine nachgewiesenen Fälle gibt, in denen nach einer PEARS-OP später eine Dacron-Prothese erforderlich war.

 

Ich würde dir allerdings empfehlen, diese Punkte bei einer Klinik anzusprechen die sich mit Marfan und PEARS auskennt (z.B. Uniklinik Heidelberg).

Hallo Micha, 

ich lese scho seit längerem still mit. Mein Mann hat Ende September die PEARS OP bei Dr. Kocher. Wir sind aus OÖ und auch durch Zufall / Schicksal bei Dr. Kocher gelandet. CT wurde letzte Woche gemacht.....der Countdown läuft sozusagen.....ich wäre dankbar über einen Austausch mit jemandem der das schon mal durchgemacht hat, vor allem in der Rolle als Angehörige. Könnten wir uns vielleicht außerhalb dieses Forums austauschen - email? lg Christiane

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