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SmartWatch mit EKG


chem

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Hat jemand Erfahrung damit gemacht? Möchte mir eine zulegen,aber weiss nicht welche? Samsung funktioniert nur mit Samsung Smartphone.Fitbit muss man ein Abo bezahlen .usw

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Hallo,

 

ich benutze eine Apple Watch Series 6. Mit der darauf befindlichen EKG-App kann man ein einfaches EKG machen. Die App zeichnet die elektrischen Impulse, die das Herz schlagen lassen, in Form eines Elektrokardiogramms auf. Sie ermittelt anhand dieser Impulse die Herzfrequenz. Außerdem prüft die EKG-App, ob die oberen Kammern (Vorhöfe) und unteren Kammern (Ventrikel) des Herzens gleichmäßig schlagen. Ein ungleichmäßiger Herzschlag könnte ein Zeichen für Vorhofflimmern sein. 

Die Qualität der Aufzeichnung ist natürlich mit einem Mehrkanal-EKG beim Arzt nicht vergleichbar. Sie kann aber erste Hinweise auf eine Herzerkrankung liefern. In klinischen Tests konnte in über 90% der Fälle Vorhofflimmern richtig erkannt werden.

Bei Patienten mit Herzschrittmacher funktioniert die Uhr aber nicht.

Zwingend erforderlich ist auch ein Apple iPhone, um alle Daten der Uhr mit der Health-App auslesen zu können.

 

Grüße
Dietmar

 

 

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Hallo Dietmar ,

danke für die ausführlichen Infos. Leider bin ich Android Smartphone Besitzer. Mein Fehler,hätte ich gleich dazuschreiben sollen.

Grüße

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Hallo Chem,

ich hab die ScanWatch von Withings, die u.a. auch EKGs aufzeichnet und Vorhofflimmern erkennt. Mein Kardiologe hat sie mir empfohlen. Er hat auch schon EKG Aufzeichnungen von mir als pdf bekommen. Die dazugehörige App heißt Health Mate. Auch für Android.
Was ich noch sehr schön finde ist, dass sie wie eine ganz normale Uhr aussieht.

LG

Steffi

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Oh gut ,die hatte ich auch schon auf dem Schirm ,muss aber erst Mal nachfragen ob die hier in Griechenland auch funktioniert.

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Ach. Warum nicht? Bestimmt.

Liebe Grüße an meine alte Heimatstadt :)

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Ja ,im Moment etwas stressig,deine alte Heimat,dürfen uns nur noch im Umkreis von 2 km bewegen.:(

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Hallo Chem, ok, ich bin davon ausgegangen, dass du in Griechenland lebst, da du in Athen operiert wurdest.:) Hab mal ein paar Jahre dort gelebt.

Oha!! Wie lange gilt noch der 2km Radius?

LG

Steffi

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  • 5 weeks later...

Hallo kardia_mou, bist du immer noch zufrieden mit deiner Scanwatch von Withings? Meine Schwiegermutter bräuchte eine Uhr, die ihr hilft zu bemerken, wenn sie wieder ins VHF umspringt. Sie ist 79, hat aber ein Tablet. Müsste doch unter Anleitung möglich sein Uhr und App zu bedienen, oder? LG Phili

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Hallo Phili,

ja ich bin sehr zufrieden mit der ScanWatch. Was ich auch gut finde, ist, dass man direkt aus der App die EKG Aufzeichnung als pdf an seinen Arzt schicken kann. Mein Kardiologe findet die Qualität der Aufzeichnung sehr gut.

Das Einstellen ist auch kein großes Problem.

LG

Steffi

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Danke für dein Feedback! Dann werd ich die Uhr der Schwiegermutterg wohl andrehen. Die hat es mit dem VHF bis zur Dekompensation, Trikuspidaklappeninsuffizienz und erhöhten Leberwerten kommen lassen. Wäre gut, wenn sie es beim nächsten Mal früher mitbekommt. ;-)

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Hallo Phili,

da wird sich bestimmt was Passendes finden. 
LG

Steffi

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  • 1 month later...

Guten Tag in die Runde,

sich statt eines sogen. Fitnesstrackers, die neuerdings rund ums Herz auch so einiges können, gleich eine aufs Herz spezialisierte Sonder-Uhr zu kaufen, muss sicher nicht der schlechteste Weg für die Herzüberwachung sein – die dann jedoch womöglich mit einer firmenbezogenen App arbeitet, wobei deren Verhalten bezüglich Datenschutz, hier bei für  Versicherungen/Banken undund sicher sehr sensiblen Gesundheitsdaten man sich halt noch näher ansehen müsste, obs kritisch wäre für einen persönlich (wenn man z.B.  gerade in einer Hausbauphase steckend noch einen weiteren Bausparkredit und für den natürlich auch die geforderte Risiko-Lebensversicherung bzw deren go benötigt undund). Als ich mir vor ca 2 Jahren  zwecks Anschaffung einer iWatch 5 mal bei Amazon die entsprechenden Nutzerbewertungen ansah, wurde dieser Art Herzspezialuhr von jemand erwähnt und so erfuhr ich davon, dass es so was auch gibt und dachte – sicher auch nicht schlecht.

 

Gekauft hatte ich mir dann jedoch Apples iWatch5. Dabei liess ich mich maßgeblich von einer seinerzeitigen  Bewertung der Stiftung Warentest zu Fitnessuhren/ - trackern leiten durch deren Testergebnisse. Sie schrieben damals und wiederholten das jetzt Mai 2021 nochmals, dass sie was die Genauigkeit der Anzeigen betrifft sei es Herzfrequenz, Schrittzahl, Kalorienverbrauch usw, sie von keiner einzigen der vielen Fitnesstrackern überzeugt seien. Einzig Apples iWatch5 sowie die von Garmin und jetzt 2021 wieder die iWatch 6 von Appel kämen recht genau genug an die realen Werte heran (und das bestätigte mir mal wieder die irgendwie schon generell gute Apple-Qualität).

 

Auch insofern landete auch ich dann auch bei Apple iWatch 5 und habe mit der jetzt so ca 2 Jahre Alltagserfahrung. Kaufursache war natürlich das Einkanal-EKG, dass diese Uhr schreiben kann – mehr aber noch wie Apple es bewirbt die Überwachung der Herzgesundheit bezüglich Mitteilungen über aufgetretenes Vorhofflimmern wegen der Begründung, so habe ich es verstanden: zum einen Vorhofflimmern tritt bis ca 60 Lebensjahre nur zu c a 1% auf, danach aber zu 9bis10 % an Häufigkeit. Ferner kann es Blutgerinnsel produzieren, die vom Blutstrom ins Gehirn gespült werden können und da Schlaganfälle verursachen. Die Nachricht war also, wenn man über iWatch -Meldung erhält, dass Vorhofflimmern aufgetreten ist, weiss man davon, kann deswegen dann zum Arzt gehen und der kann helfen, da gegen zu steuern, Das sollte der Benefit für iWatch-Käufer sein - und das hat mich dann überzeugt. Vor dem Kauf.

 

Nach dem Kauf liefen die Dinge doch differenzierter sag ich mal vorsichtig. Nun, ich hatte zum einen in den letzten Jahren (vor dem iWatch Kauf) erstmals in meinem Leben, genau zwei mal, - kurz, aber heftig, so was wie Herzrasen, das Vorhofflimmern gewesen sein könnte. Es war so stark, da brauchte man keine Uhr zu, dass zu merken. Die sind aber bewusst so nie mehr aufgetreten. Falls es die auch in wesentlicher, aber unbemerkbarer Form gibt, kann ich die auch zwischenzeitlich noch mal gehabt haben. Aber, und deshalb erwähne ich dies alles: wenn, dann hat die iWatch5 mir dazu keinerlei Meldungen gemacht in den letzten ca 2 Jahren. Man kann es vielleicht zwischen den Zeilen schon etwas heraus hören, aber insofern bin ich von der Uhr etwas enttäuscht. Wegen diesem Sachverhalt habe ich mich dann am Smartphone mal näher mit der zugehörigen iWatch-App befasst. Und dann festgestellt, dass zu dem Uhr-Leistungsmerkmal Überwachung Vorhofflimmern zwecks Hilfe für Schlaganfall-Prophylaxe in der App doch recht schwammige Formulierungen verwendet werden.

 

In der App steht unter dem Abschnitt Zitat „ Mitteilungen bei unregelmäßigem Herzrhythmus“ folgender (für mich) merkwürdige Satz Zitat: “ Die Funktion für Mitteilungen bei unregelmäßigem Herzrhythmus auf deiner Apple Watch überwacht  - gelegentlich  – deinen Herzschlag, um ihn auf einen unregelmäßigen Rhythmus zu überprüfen, bei dem es sich um Vorhofflimmern handeln könnte „ Zitat Ende.

 

Ich habe mich da jetzt vielleicht noch nicht genug darum gekümmert, ob die Uhr womöglich doch noch mehr kann und tut – aus einer gewissen Abneigung zu allen aus meiner Sicht bloß viereckigen Glotzen sei es Smartphone, PC, TV und sonst was gegenüber. Will heißen, vielleicht habe ich das noch nicht richtig verstanden, was die Uhr kann, falls das irgendwo noch in den Untiefen der Betriebsanleitung irgendwo noch stände. Mag sein. Davon ausgegangen bin ich ob der Werbung rund um das Erkennen von Vorhofflimmern jedoch, dass die iWatch – mich „automatisch ständig (und nicht ! gelegentlich wie sie schreiben) , zumindest regelmäßig und in kürzeren Abständen dann, wenn sie ja eh automatische z.B. Herzfrequenzmessungen macht – und das macht sie ja Tag und Nacht unzählig viele Male ganz automatisch laut HF-Protokoll, dann jedes mal auch auf Vorhofflimmern abklopft und mich dann warnt, wenn  sie welches festgestellt hat. Von nur „gelegentlicher „ Überwachung – ja was soll ich denn jetzt unter gelegentlich verstehen? . Irgendwie reicht mir das nicht und ich bin bei diesem, also einem der Haupt-Kaufgründe, schon etwas enttäuscht von der Uhr.

 

Dann die Komplikation/Unter-App mit dem EKG-Symbol, unter /bzw mit dem das Einkanal-EKG per Fingerauflegung geschrieben werden kann über 30 Sekunden. Mal ehrlich: Dass ist für mich als Kunde und Nicht-Mediziner auch so eine Sache, was den wirklichen Alltagsnutzen betrifft. Wenn ich da ein EKG schreiben lasse, kommen immer die 2 gleichen Aussagen bisher. A) Sinusrhythmus, keinerlei Anzeichen für Herzrhythmusstörung. Diese Aussage kommt überwiegend.

Ich habe zwar eine ST-Streckensenkung, da hebst sie eh nicht drauf ab, kann sie nicht erkennen. Ansonsten sagt sie also. Ich hätte keine Herzrhythmusstörungen. Na gut. Da denke ich, das wüsste ich eh. Denn das wäre mir sonst weil aufgefallen bei den jährlichen Kardiologen-Hauptuntersuchungen mit Stress-Echo, Herzultraschall usw eh bekannt geworden. Nutzen für mich also fraglich.

b) wenn ich aber mal beim Joggen oder auf dem Ergometer oder im stramme Schritt auf dem Laufband den Finger auf den Sensor lege , (so wie ja auch während Belastungs-EKG ein EKG geschrieben wird: das erkennt die Uhr z.B. über die erhöhte Trainings-Herzfrequenz überhaupt, das kann sie wohl nicht. Denn da kommt dann immer die gleiche – für mich nutzlose- Aussage: Dieses EKG ist uneindeutig. Ja was soll der Käufer dann mir so einer Aussage anfangen?

 

 

Anderes an der Uhr kann ich jedoch dann wieder auch sehr loben. Mal 2 Dinge als Beispiel: Sie bietet mir unter dem Komplikations-Zeichen eines Herzens eine über 24 Stunden, also auch nachts im Schlaf kontinuierliche ständig erhobenes 24-Stunden-Diagramm  der Herzfrequenz an. Beispiel: Meist stehe ich um  6.00 Uhr auf. Da sehe ich dann auf der Uhr dann, und das ist richtig Klasse, dass ich in den letzten Schlafstunden Ruhe-HF von 52 Schlägen/Min hätte. Sogar einzelne Pipi-Gänge nachts im Halbschlaf zur Toilette werden exakt mit Uhrzeit und dann schlagartig angestiegener HF , z.B. mit Einzeleintrag dann sagen wir 65 Schl./Min angezeigt. Das geht dann so weiter den Tag über. Zu jeder Tätigkeit sehe ich die zugehörige HF. Und wenn ich mich im Supermarkt an der Kasse schlagartig über die mal wieder überlange Warteschlange ärgere, dann kann ich in den 15 Minuten garantiert auch das mit erhöhtem Puls meist ablesen und habe gleich Motivation zu mehr Gelassenheit später. Und wirklichen Ernährungs-Profils raten ja dazu, weil man die Qualität und Bekömmlichkeit einer Mahlzeit auf den eigenen Körper mal Stunden danach an dann etwas über sonstigem Normwert liegendem Ruhepuls ablesen könne, das mal zu tun. Über die Uhr konnte ich das bestätigt finden. Stand Spätnachmittags Mahlzeit mit rotem  Fleisch auf dem Teller, war anderntags frühmorgens statt Ruhepuls 52 einer von 54 bzw 55 Schlägen pro Min ablesbar. Was die Uhr hier bietet, ist einfach großartig.

 

Auch sonst bin ich überzeugt, das die Künstliche Intelligenz (KI) in den nächsten Jahren uns Endkunden/Patienten in der Richtung noch viele für uns nützliche Dinge anbieten wird. Auch Stiftung Warentest schrieb im Mai-Heft: Medienberichten zufolge sollen nächste (jährliche) Modelle von Samsung oder Apple auch den Blutzuckergehalt ermitteln. Samsungs Galaxy Watch 3 kann schon den Blutdruck ermitteln. Und die Apple Watch 6 schon den Sauerstoffgehalt im Blut. Letzteres ist auch von großem Nutzen. Zumal in Coronazeiten. (Ich habe dazu allerdings für kleines Geld ca unter 20 € eh schon einen zuverlässig arbeitenden Finger-Oxymeter, der zugleich sogar die Herz-Pulswelle gleich mit anzeigt). Dienlich zumal auch in jetzigen Coronazeiten für eine erste die Lugenfunktions-Anzeige. Denn schon ein Absinken von der üblichen 98%-Sättigung auf nur 95 wäre ein hohes Indiz, so man etwa z.B. auch schon im Rachen Belag oder Anfangsschmerz hätte, für eine Corona-infektion. Zumal wenn der Körper, und das ist dann regelmäßig der Fall, die noch unbemerkte geringere Lungenfunktion durch eine höhere wie die eigentlich situationsbedingt übliche Herzfrequenz auszugleichen versucht. Und wie von mir schon gelobt, zeigt die iWatch das ja sehr gut an. Sprich der gesundheitliche Nutzen guter moderner SmartWatch kann vielfältig sein und das Thema wird sich wohl noch wesentlich ausweiten.

Wenn die künftige Apple iWatch 7 auch den Bludruck kann, werde ich sie kaufen. Denn die Genauigkeit der Anzeige soll nach dem technischen Fortschritt zugehöriger Erfassungssensoren technisch gar nicht so schwierig sein. Wesentlich aber ein richtiger Sitz der Uhr am Handgelenk, nicht zu lose, nicht zu eng. Und ansonsten gilt das gleiche wie bei den auch schon recht zuverlässigen  Handgelenk-Bludruckmessern auch. Sie müssen in Herzhöhe gehalten werden. Das ist einfach und zuvrlässig, wenn man z.B.  linken Arm mit TrackerUhr mit flacher Hand oben auf rechte Brustseite  legt und dabei, das ist der Trick, der Daumen der linken Hand auf dem rechten Schlüsselbein liegt.

VG Colorado1

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Also hinsichtlich Blutdruck sind die Oberarmblutdruckgeräte meiner Meinung nach immer noch die Besten und am allerbesten ist es noch,  wenn Blutdruckmessgerät+Stethoskop verwendet wird. 

 

Und zum EKG muss ich sagen: Letzte Woche wurde ein EKG bei mir geschrieben beim Kardiologe und Unregelmäßigkeiten entdeckt,  die ein Uhrenekg gar nicht erkennen kann. 

 

Ich habe auch eine Uhr geschenkt bekommen die VHF erkennen soll und den Blutdruck misst. Ich nutze sie als Schrittzähler,  Pulsmesser usw aber nicht für das Blutdruckmessen oder Erkennen von Vorhofflimmern. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Hallo Brigittchen,

in vielem muss ich Dir Recht geben – und den Stein der Weisheit habe ich sowieso nicht gefunden, gebe nur meine Meinung ab. Aber - auch die Stiftung Warentest hat im letzten Heft Nr. 9 2020 erneut Blutdruckmessgeräte vieler Firmen getestet und schreibt dazu schon auf dem vorderen Deckblatt des Heftes dick: Nur wenige sind zuverlässig !!! Gemeint ist hier die Messgenauigkeit. Und innen im Heft schreiben sie unter anderem auch: Zitat:“ Oberarmgeräte: Sie schneiden insgesamt besser ab als die Modelle fürs Handgelenk, am besten Boso Medicus X. „  

 

Dennoch: Die überwiegenden Oberarmgeräte am Markt sind von der Messgenauigkeit oft nur befriedigend mit Noten von lt Test Noten von 2,7, 2,8, 2,9 2,9, 3,0, 3,1, um mal die befriedigten-Noten bei der Messgenauigkeit von insgesamt 10 zu erwähnen. Das beste gute Gerät von den 10 erreichte eine Gesamtnote von 2,3 und die Note 2,6 bei der Messgenauigkeit.

 

Und von den 7 getesteten Handgelenkgeräten erreichte nur eines die Gesamtnote gut, erreichter da jedoch immerhin die Gesamtnote 2,4 und bei der Messgenauigkeit, bei der das beste Oberarmgerät die Genauigkeit 2,6 erreichte, erreichte das Handgelenk mit Note 2,7 kaum weniger. Es war das Omron RS7.

 

Im Vortest ca 2 Jahre zuvor lagen die Dinge ähnlich und da siegt das Omron RS2 mit zu Oberarm ähnlich fast identischen Werten, das ich mir damals kaufte. Und irgendeinen Preis bezahlt man immer. Nur: Dafür dass mein Handgelenk winzig ungenauer ist, muss ich mich nicht fast ganz aus ziehen, nur um den Blutdruck am Oberarm messen zu können – das ist doch ganz schön lästig.

 

Deshalb würde ich gerne festhalten dürfen: Die Qualitätsunterschiede innerhalb der Oberarmgeräte ist untereinander viel unterschiedlicher/schlechter wie grundsätzlich zwischen Oberarm- oder Handgelenkgerät. Voraussetzung dabei: Man muss auch mit dem von mir genannten Trick „Daumen auf Schlüsselbein“ garantieren, dass auch das Handgelenkmessgerät korrekt auf Herzhöhe gehalten wird !!

 

Ansonsten ist die Auswertung der Zacken  eines EKG  natürlich ein ganz anderes Thema und ein Einkanal-EKG einer iWatch eh nicht mit einem geschriebenen Mehrkanal-EKG vergleichbar – klaro – von der Bewertung da sowieso zu schweigen. Denn ich weiss genau was Du meinst. Und weil mir die ganzen EKG-Zacken keine Ruhe gelassen haben von der Bedeutung her, habe ich es extra ganz niedrig gehangen und mir nur ein Buch gekauft bzw gleich 2 von der Sorte mit dem Titel: EKG-Deutungen für Pflegeberufe, und dachte, ich könne mich da mal einarbeiten. Das lesen der Bücher hat auch viel gebracht vom Verständnis her. Aber es ist für einen medizinischen Laien ein zu komplexes Thema – und für die KI eines Fitnesstrackers derzeit wohl auch noch. Aber das kann sich durchaus ändern noch künftig.

 

Und etwas muss ich da Apple mit seinem EKG schon in Schutz nehmen. So ganz so nutzlos ist da dieses iWatch-EKG für Mediziner wohl nicht. Als ich mich vor 2 Jahren damit befasste, führte Apple vertrauenswürdige Aussagen von Kardiologen aus der Chefarztebene an, die dem ganz schon einen vernünftigen Sinn und gute ärztliche Brauchbarkeit recht glaubhaft zusprachen, was Apple da machte – und ich denke nicht, dass die sich damit vor ihren Kollegen lächerlich machen wollten. Das kam mir schon fundiert vor.

 

Und was künftige Uhrentracker anbelangt, die auch Blutdruck messen können (gibt es ja schon von Samsung, Frage ist nur, wie genau), sind natürlich meine Erwartungen dergestalt, dass die das auch mit einer gewissen akzeptablen Messgenauigkeit können. Sonst wär das in der Tat sinnlos. Das wird man also erst abwarten und dann genau testen müssen, was da kommt und Apple traue ich ansonsten schon zu, wenn, das dann auch technisch seriös zu lösen.

VG Colorado1   

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Hallo,

 

grundsätzlich darfst du von einer SmartWatch keiner Wunder erwarten, auch wenn der Hersteller Apple heißt. Diese Geräte sind immer ein Kompromiss zwischen technisch möglichem Aufwand, Einfachheit der Bedienung, Akkulaufzeit und Anschaffungspreis. Unter diesen Gegebenheiten betrachtet, sind die Uhren von Apple schon sehr gut, aber eben auch nicht ganz perfekt bzgl. der Erfüllung spezieller persönlicher Erwartungen und Anforderungen.

 

Ich habe inzwischen die dritte Apple Watch, die Series 6. Gegenüber dem Vorgängermodell stellt sie aber keine großartige Verbesserung dar. Im großen Ganzen bin ich zwar damit zufrieden, aber mich stören weiterhin verschiedene Dinge. So ist mir die Akkulaufzeit immer noch viel zu kurz. Die Pulsmessung am Handgelenk während des Sports ist nicht sehr genau. Ich nutze inzwischen beim Laufen einen zusätzlichen Brustgurt. Und auch die neue Blutsauerstoff-Messung zeigt manchmal nicht erklärbare Abweichungen, usw. 

Trotz allem möchte ich die Uhr nicht mehr missen und ich hoffe darauf, dass Apple es schafft, die vorhandenen Probleme in den Griff zu bekommen und auch neue interessante technische Neuerungen in die folgenden Modelle einzubauen. Ich bin allerdings sehr skeptisch, ob beispielsweise eine Blutdruck- oder Blutzuckermessung eine brauchbare Genauigkeit aufweisen würde.

 

Eine Warnungsmitteilung bei einem unregelmäßigen Puls muss in der Herz-App der Watch ausdrücklich aktiviert werden, sonst zeigt das Gerät keine Warnung. Die Herzfrequenz wird auch nicht kontinuierlich erfasst, sondern die Messung basiert auf der Aktivität des Trägers. Daher fallen die Zeitintervalle zwischen diesen Messungen unterschiedlich aus. Nur wenn die Training-App aktiv ist, wird permanent gemessen.

Um einen Verdacht auf mögliche Herzrhythmusstörungen zu überprüfen, sollte immer die EKG-App benutzt werden. Diese Messung ist im Vergleich zur einfachen Pulsmessung aussagekräftiger.

 

Grüße
Dietmar

 

 

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Hallo maraton2,

vielen Dank für Dein Feedback. Deinen Inhalt teile ich auch überwiegend. Aber bitte gestatte mir, kurz anmerken zu dürfen, nirgends bezüglich meiner iWatch5 von überzogenen Erwartungen (Richtung Wunder usw wie Du erwähnst) geschrieben zu haben.

 

Vielmehr geltend machte ich nur die Erwartungen von mir, die Apple selbst bei mir geweckt hat zu der

iWatch5, als sie in den Kaufaussagen dazu so was schrieben wie: Behalten sie ihr Herz im Blick. Und dazu erwähnten sie: Mit der iWatch5 erhalten sie „Mitteilungen bei unregelmäßigem Herzrhythmus“.

 

Allerdings stimmt schon. Nämlich sie schreiben NUR DAS, was ich im Vorabsatz oben in Gänsefüßchen gesetzt habe.  Allerdings verführte mich diese obige Aussage in Gänsefüßchen, und das mag mein Fehler dabei gewesen sein, tatsächlich zu der Überlegung, dass ich dann, wenn mir mit Vorhofflimmern/unregelmäßigem Herzrhythmus  womöglich auch noch Gefahr eines Schlaganfalls droht, dachte: ich würde über täglich 24 Stunden bei JEDEM auftretenden Vorhofflimmern diesbezüglich nun von der iWatch5 mit einer Mitteilung darüber gewarnt. Und dieses von mir (- und ich denke, bei diesem Fehlschluss da nicht der Einzige bei Käufen dieser Uhr gewesen zu sein, dass hat so wohl noch viele animiert, genau deswegen ebenfalls diese iWatch zu kaufen schätze ich) diesbezüglich da „Hineininterpretierte“ hat zumindest mich recht wesentlich dazu animierte, eine iWatch zu kaufen. Ich klamüsere das auch deswegen hier noch mal eigens auseinander, damit andere, die ähnliche Kaufüberlegungen speziell auch wegen diesem Detail der Überwachung auf Vorhofflimmern haben, das Apple da doch wohl schon etwas suggeriert , daraus womöglich einen Vorteil, zumindest weitere Infos zu haben).

 

Nach dem Kauf, zumal als jegliche Warnmeldungen ausblieben, habe ich dann in den Untiefen der Beschreibungen zu den Leistungsmerkmalen u.a. in zugehörigen iPhon-Apps Health und Uhr bzw Herz im iPhone dann erst gelesen, dass die Uhr nur GELEGENTLICH, und das auch (schreibt Apple da der Genauigkeit halber) nur in Ruhephasen (von mir) überhaupt (bei mir) misst bzw Mitteilungern dazu macht. D.h., ich bin also gar nicht von der iWatch über 24 Stunden bezüglich Vorhofflimmern überwacht! - wie ich dachte. Dies vor dem Kauf wissend hätte ich die iWatch-Leistungsmerkmale -f ür mich - wesentlich weniger nützlich eingeschätzt und deswegen womöglich gar nicht gekauft.

 

Nach dem Kauf nun habe ich jedoch dieses für mich nicht unwesentliche  Manko festgestellt, dass ich jetzt hier noch mal differenziert habe.  Und bin nun nach dem Kauf dennoch froh, die Uhr gekauft zu haben, da geht es mir wie Dir. Ich möchte sie trotz dieses Mankos ob ihres vielfachen gesundheitlichen Gesamtnutzens, auch über die Anzeigen von täglichen Aktivitäten wie bewegen, stehen/schreiten, trainieren mit jeweiligen Detailanzeigen dazu, von denen – für mich – recht deutliche Motivationen dazu auch aus gehen, nicht mehr missen.  Vor allem helfen die Trainings - Anzeigen mit Strecke, Kalorien und dem geschriebenen Pulsdiagramm über die ganze Trainingszeit, dass man sich später ansehen/studieren kann, doch sehr.

 

Und da sind wir bei einem weiteren Punkt, den Du angesprochen hast nämlich der Genauigkeit bei den Anzeigen. Und da verlasse ich mich jedoch mittlerweile beim Puls jetzt ganz auf die iWatch, bin ganz weg von dem Brustgurt. Von letzterem habe ich 2, einmal von Polar, den man wenn Batt.-Zelle leer einschicken muss. Und eines für kleines Geld von Aldi, das baulich identisch scheint und wohl auch von Polar ist. Dann ein Laufband, keines mit Preis von 4000 €, aber ein billiges keineswegs. Das kann an Griffen neben dem Monitor (und gibt auch noch Signale für Brustgurt) auch Pulsfrequenzen anzeigen. Und diese dann insgesamt vorliegenden 4 Möglichkeiten für Puls beim Laufband Training unterscheiden sich kaum. Zeigt iWatch sagen wir 105 Trainingspuls an, dann der eine Brustgurt vielleicht 104, die Laufbandgriffe 106 usw. Und dieserart Genauigkeit reicht - mir -  völlig. Also bin ich mit der HF-Anzeige der iWatch voll zufrieden und nutz die jetzt nur noch. Ähnliche lagen nämlich auch die Dinge beim Ergemometer mit seinen HF-Anzeigen.  

 

Dann hast Du noch die Batt.-Kapazität angesprochen und ich weiss genau, was Du da meinst.  Die ist in der Tat etwas kritisch, war bei mir Anfangs auch so. Dann aber habe ich festgestellt, dass das mich bloß zwingt, zu priorisieren. Will ich ein Handgelenk zur Überwachung meiner Gesundheit incl Herz – und

Trainingsanzeigen oder will ich das, aber gleichzeitig auch am Handgelenk ständig Börsenkurse, Google Maps Anzeigen über Standort und Umgebung, ferner Emails lesen, Wetteranzeigen, Mitteilungen schreiben undund – sprich ständig Bluetooth an, den Standort an, womöglich WLAN an usw. Ja dann kommt der Uhraccu bei iWatch sehr schnell an seine enge Grenzen. Wenn man sich aber sagt, prioritär habe ich dmir die iWatch neben Uhrzeitanzeige vor allem anderen als Gerät für Gesundheits- und Aktivitäts- und Trainingsanzeigen, (sprich Bluetooth/Standort/undund alles aus), dann geht es mit dem Accu schon recht gut – (so in etwa liegt meine Nutzung) . Es ist ja eine Lithium-Batteriezelle, die man ja wegen der Lebensdauer möglichst nicht über 85/90% laden und nicht unter 15/10% entladen sollte. Und wenn ich persönlich sie z.B.  in der Zeit meiner Morgentoilette mit ca 55% Ladezustand auf das Lademodul legen, hat die iWatch nach ca 20/30 Min so einen optimalen Ladezustand von ca 90% erreicht. Insgesamt so gehandhabt wird das – von mir – doch als recht akzeptabel alles angesehen.

VG und noch viel Freude mit Deiner iWatch Colorado  

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  • 1 month later...

Hallo liebe Gemeinde,

für alle potentielle und existente Interessenten/Fans der iWatch von Apple:

 

Ich habe noch weiter Richtung Warnung Vorhofflimmern recherchiert und bin da fündig geworden in einem Bericht aus 2019 siehe Link unten.

 

Das Apple-eigene, also „“nur gelegentliche““ Überwachen auf Vorhofflimmern scheint danach doch dienlicher wie zunächst eingeschätzt. Da steht u.a. z.B. Zitat:

 

„Konkret geht es zum einen um die auf dem optischen Sensor auf der Rückseite der Uhr basierende Überwachung des Herzrhythmus. Diese Funktion generiert, wenn sie vom Nutzer aktiviert wird, eine Warnung vor Vorhofflimmern, wenn fünf von sechs zufälligen optischen Pulsmessungen innerhalb von 48 Stunden auf Vorhofflimmern hindeuten.“

 

Dann finde ich weiter positiv, wie Apple sich diesbezüglich in die Welt von Herzstudien usw begibt und andererseits auch die Kardiologen-Ärzte-Gemeinde positiv auf die iWatch zu geht, sie sogar als dienliches Gerät am Patienten  in Telemedizin einbeziehen will usw. - hier z.B. bezüglich der EKG-Funktion/Vorhofflimmern.

Zitat:

„ Prof. Dr. Thomas Deneke vom Rhön-Klinikum Campus Bad Neustadt, außerdem Vorsitzender der AG Rhythmologie der DGK, konnte die EKG-App auf einer US-amerikanischen Uhr bereits seit Dezember 2018 testen und äußerte sich gegenüber Kardiologie.org sehr positiv: „Das ist ein Ein-Kanal-EKG von exzellenter Qualität. Es steht anderen Ein-Kanal-EKGs in nichts nach.“

 

Deneke hat bereits ein interessantes Einsatzszenario im Auge, das er an seiner Einrichtung jetzt evaluieren will, nämlich die Überwachung von Patienten mit Vorhofflimmern nach Ablation. „Hier arbeiten wir im Moment mit rund 50 mobilen, kabelgebundenen EKGs, die ihre Daten an ein iPad übermitteln und dann automatisiert via Telemedizin an unser Zentrum weiterleiten. Wir hoffen, dass sich diese Art der Überwachung künftig auch mit der Smartwatch realisieren lässt.“

 

Zitat:

"In dem von Deneke favorisierten Szenario würde die Smartwatch das konventionelle Langzeit-EKG zumindest bei einigen Indikationen ersetzen."

 

https://www.kardiologie.org/ekg/diagnostik-in-der-kardiologie/apple-watch-ekg--kardiologen-sehen-interessante-einsatzszenarien/16580698?searchResult=29.Nachrichten%202018&searchBackButton=true

 

 

VG Colorado1

Edited by Colorado1
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