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Fahrrad fahren nach Klappen OP ??


dojabi

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Hallo ihr Lieben ,

ich habe am 02.03. Meine zweite Aortenklappen OP. 

Beim ersten Mal war ich zur Reha in der Curschmann Klinik in Timmendorf. 

Wenn es klappen würde, wäre diese Rehaklinik auch meine erste Wahl . Nun habe ich mir gerade ein neues Fahrrad gekauft und bin am überlegen , abe wann ich es wieder fahren kann .

Wäre in Timmendorf natürlich ideal. Ist zwar schon die zweite OP, aber ich kann mich überhaupt nicht mehr erinnern oder habe es erfolgreich verdrängt .

Habt ihr da Erfahrungswerte ? Das man nicht in die größten Schlaglöcher fährt, ist natürlich klar :-)

 

Vielen DAnk und liebe Grüße 

Bianca 

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Also mir hat man es in der Reha verboten Fahrrad zu fahren. Weil durch die sternotomie. Und haben in der Reha gesagt erst nach 3 Monaten. 

Aber wie jeder sagt was anderes.

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Hallo Bianca,

 

normal nach 3 Monate. Aber dein Kardiologe auf der Reha kann dir sicherlich Auskunft geben. Viel Erfolg und beste Grüße. Bernd 

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Vielen Dank ,

dann brauche ich mir wohl keine Gedanken über Transportmöglichkeiten für mein Fahrrad machen .

 

Liebe Grüße Bianca

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Hallo Bianca, 

 

Ich bin nach der Reha wieder Fahrrad gefahren. Nur das Fahrrad heben tat noch weh ;). Nach 3 Monaten hatte ich auf Eis einen Sturz, den ich sogar positiv in Erinnerung habe, hat er mir doch gezeigt, dass der Brustkorb wieder stabil ist und trotz Marcoumar die blauen Flecke auch nicht schlimmer als sonst. Trotzdem nicht zum Nachmachen empfohlen ;). 

 

Im letzten Jahr bin ich übrigens über  8000km unfallfrei gefahren, mit dem Auto hingegen nur 3000.

 

LG und alles Gute 

 

Jens 

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Hallo Bianca,

genau diese Frage hatte ich meinem Herzchirurgen auch noch nachträglich gestellt. Ich habe gerade noch mal nachgeschaut. Er schrieb mir damals, dass Fahrradfahren nach acht Wochen wieder in Ordnung ist. Daran habe ich mich damals auch gehalten, und zu dem Zeitpunkt klappt es dann auch vollkommen problemlos wieder! 
Alles Gute!

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  • 2 weeks later...

Hallo. Also mir wurde gesagt, dass ich 3 Monate kein Fahrrad fahren soll. Begründung war die Sternotomie. Ich habe mich dann immer Mal wieder darauf gesetzt und probiert. Problematisch war der Schulterblick. Dabei hatte ich noch längere Zeit Schmerzen. Nach der 2 OP hatte ich diese Schmerzen aber nicht und konnte nach 3 Monaten wieder langsam beginnen.

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Super, vielen Dank für deine Antwort.

Ich denke ich muss mich wohl wirklich auf 3 Monate einstellen.

Jetzt konzentriere ich mich erstmal auf die OP am Dienstag und wahrscheinlich ist Fahrradfahren dann mein geringstes Problem :-)

 

Liebe Grüße

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Hallo Bianca,

 

mir wurde während der Reha gesagt, wer beim Ergometertraining die gleiche Wattzahl, wie sein Körpergewicht schafft, kann auch 

sofort wieder Fahrrad fahren. Nach der Reha hatte ich auch schon kleine Fahrradtouren gemacht.

 

Gruß

Ralf

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Hallo Ralf,

das hört sich ja sehr gut an :rolleyes:

Oh Ich dachte nur das vielleicht auch die Erschütterungen oder so vielleicht ein Problem darstellen :o

In so ein Schlagloch möchte ich wahrscheinlich auch nicht unbedingt fahren B):)

Liebe Grüße 

Bianca

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Ich bin erst dann Fahrrad gefahren,  als sicher war,  dass mein Brustbein verheilt war,  Drehbewegungen gut möglich waren (Schulterblick) und ich auch nicht mehr mit starken Schwindelanfällen/Sehstörungen der Anfangszeit zu kämpfen hatte. 

 

Liebe Grüße 

Brigitte 

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Ich strampel zwar auf dem Ergometer ganz schön was weg, aber das hat ja nichts mit der Stabilität meines Brustbeines zu tun.... Ich würde mich jetzt nach fünf Wochen auch noch nicht trauen, Fahrrad zu fahren. Da trau ich mich eher, in einer Woche mit dem Joggen zu beginnen - natürlich nur ohne Stolperfallen - noch keine Geländeläufe.  Aber auch dabei dürfte der operative Zugang eine große Rolle spielen. Ich hatte eine komplette Sternotomie.

Edited by Phili
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Bei mir wird auch eine komplette Sternotomie gemacht. 

Ich denke ich werde ganz nach Gefühl entscheiden, wann ich es das erstmal wagen werde:rolleyes:

Ich weiß gar nicht mehr genau , wie es vor 4 Jahren war , das ist wahrscheinlich auch ganz gut so. Sonst würde ich da am Montag wohl nicht hingehen. 

Das ist wie beim Kinderkriegen, da hatte ich beim Zweiten zum Glück auch vergessen , was Wehen sind ....

Ich denke ich habe die ersten Wochen nach OP wahrscheinlich andere Probleme wie Fahrrad fahren.

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Sorry,  vielleicht habe ich mich etwas falsch ausgedrückt. Ich bin zwei Wochen nach der OP auf dem Ergometer in der Reha gesessen. Fahrradfahren draußen war mir aber am Anfang aufgrund der potentiellen Sturzgefahr und den damit verbundenen Problemen bei einem nicht verheilten Brustbein und den unvorhersehbaren Schwindelanfällen subjektiv zu gefährlich. 

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Hallo zusammen,

 

würde da nichts überstürzen auch wenn es schwer fällt. Besonders wenn das Wetter wieder toll wird. Lieber etwas abwarten bis sich der Körper gut erholt hat. Es bringt ja nichts, wenn es dann noch schlimmer wird und im Endeffekt noch länger dauert.

 

Ich hatte ähnliches in der ersten Woche nach der meiner Reha im Januar. Konnte es nicht erwarten, habe mich fit und gut gefühlt. Dann zuhause über YouTube verschiedenen Fitnessvideos nachgetanzt. Das Ende vom Lied waren schmerzen im Oberkörper die dann auch erst nach einer Woche abgeklungen waren. Jetzt in bin ich glücklicherweise erstmal in der Anschluss-Reha IRENA und werde mich an die Regeln halten. Egal wie lang es dauert. Fahrradfahren erstmal nur auf dem Ergometer.

 

Hoffe ich konnte mit meiner eigenen Erfahrung eine wenig weiterhelfen. Vielleicht ist es beim Fahrradfahren ja nicht so dramatisch. Trotzdem erinnere ich mich, dass Problem liegt am abstützen auf dem Lenker und das man auf dem Fahrrad auch schnell mal in Situationen kommen kann wo man seinen Körper nicht mehr so halten kann wie gedacht. Beim ausweichen, beim absteigen blöd aufgestützt oder gestolpert.  etc........

 

LG

Alex

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Guten Morgen ,

 

vielen Dank für die vielen Antworten . Letzte Woche war Fahrradfahren echt noch mein Thema , aber je näher der Dienstag kommt , je mehr tritt die Panik in den Vordergrund.

Es ist so unwirklich ... 

Ich schon wieder, es ist doch gerade erst 4 Jahre her ...

Wenn ich dran denke , steigt echt die Panik in mir hoch und kurze Zeit später werde ich ganz ruhig und ergeben , kennt ihr das ??

Das Fahrradfahren ist auf alle Fälle ein Licht am Ende des Tunnels und sowas brauche ich auf alle Fälle.

Und nächste Woche um diese Zeit sieht die Welt schon wieder ganz anders aus.

 

Liebe Grüße

Bianca

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Ich fand es total hilfreich, mich auf so "nebensächliche" Dinge nach der OP zu fokussieren.  In einer Woche ist deine OP schon 4 Tage vorbei. Es wird dir schon wieder gut gehen, du wirst Spaziergänge an der frischen Luft machen. In 2 Wochen bist du  wahrscheinlich schon in der Reha... Ich fand, dass das Denken an die Zeit danach echt hilft. Bei mir ist die OP ja erst 5 Wochen her, die Erinnerung also echt noch frisch. Aber ein Horrorerlebnis war es echt nicht. Ich glaube, Wehen sind schlimmer ;) ! Du hast also nicht nur verdrängt.

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Hallo ihr Lieben ,

 

vielen Dank für eure lieben Worte ....

Phili ich bin eigentlich auch so eingestellt. Immer schön nach vorne gucken und dabei schön optimistisch bleiben. 

Eine gewisse Portion Galgenhumor ist auch immer sehr hilfreich :rolleyes:

Manchmal blitzt aber ganz kurz die Gegenwart durch und dann gibt es kleine kurze Tachycardien :D

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Klar. Ich glaub, das ist/war bei keinem anders. Wollte dir nur Mut machen! Ich hab Dienstag dann genau 6 Wochen rum. Hab mir übrigens im Kalender vorher schon die Wochen nach der OP markiert. Vor allem die 12 Wochen, nach denen man wieder frei in seinen  Bewegungen ist. :) Das ist dann bei dir genau rechtzeitig zum Sommer und wahrscheinlich auch zu sinkenden Coronazahlen. Passt doch!

Edited by Phili
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Hallo Phili,

ich habe das auch nur positiv und mutmachend aufgefasst. Ein Blick in die Zukunft , ist in den meisten Fällen sehr hilfreich. Und so sehe ich das auch . In einer Woche sieht die Welt schon ganz anders aus :) Und du glaubst gar nicht wie sehr ich mich auf den Sommer freue und ich hoffe das reisen dann wieder möglich ist.

Ich muss nur noch diesen kleinen Berg (die OP ) überwinden , um an mein Ziel zu kommen :D

Angst vor der OP habe ich auch gar nicht, da habe ich echt Gottvertrauen . Ein bisschen Angst oder Respekt habe ich vor den ersten Tagen.

Auch keine Angst vor Schmerzen, sondern Angst vor Hilflosigkeit und meiner eigenen Schwäche:wacko:

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Da hab ich noch nen ganz praktischen Tipp, weil man ja am ersten Tag ein bisschen bewegungseingeschränkt/hilflos ist: Ich hab mir nen kleinen Turnbeutel gepackt mit allem, was ich am ersten postop Tag gerne haben wollte: FFP2 Maske und Desi, Kulturbeutel, Handy, Bademantel, dicke Socken, Unterhose, .... Den hab ich dann ganz oben im Koffer gehabt und brauchte mir nur den angeben lassen.

Schwach gefühlt habe ich mich eigentlich nie nach der OP. Vielleicht lag das aber auch an den vielen betenden Menschen im Hintergrund. Ich werde dann Dienstag mal beten, dass deine OP super läuft und du dich hinterher auch nicht zu schlapp fühlst. :)

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Hallo Phili, ,

das ist super lieb von dir....

Mit so einer kleinen Tasche , war auch mein Plan..

Ich kann mich aber nicht mehr dran erinnern, ob ich letztesmal kein Handy mit auf der Überwachungsstation haben wollte oder durfte :o

Zum Musik hören oder so, wäre es aber natürlich génial, um sich etwas weg zu Beamen. 

Und ein Gebet kann nie schaden, vielen Dank wenn du mich in deine mit einbeziehst ....

Wie geht es dir denn jetzt nach 6 Wochen???

Warst du zur Reha??

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Das hört sich doch schon richtig gut an .

Angst vor Corona habe ich nicht bzw. nicht so schlimm. Ich arbeite selber im KKH , bin Kinderkrankenschwester und ich denke gerade da , genauso wie in Rehakliniken, wird extrem auf Hygiene geachtet...

Ich hoffe das es mit deiner Migräne und Brustbein bald besser wird.

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