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Impfung


Phili

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Hallo zusammen

Nach den Empfehlungen der StIKo sind zumindestens die jüngeren unter uns ja erst in der dritten Priorisierungsgruppe. Natürlich ist noch völlig unklar, wann wir eine Chance auf die Impfung hätten, aber weiß jemand, wie das dann abläuft? Bekommt man ein Attest vom Hausarzt?

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Hallo, 

 

Das ist noch nicht raus, auch nicht, ob es mit den 6 Gruppen wirklich so kommt. Es soll da eine offizielle Verlautbarung kommen. 

Ich war letztens wegen Marcoumar Rezept beim Hausarzt, da haben sie mir gesagt, dass ich wenn nötig kurzfristig vorbeikommen kann und sie mir eine Bescheinigung ausstellen, dass ich zur Risikogruppe gehöre. Wie das dann genau abläuft weiß denke ich noch keiner genau, ich gehe davon aus, dass verkündet wird wann welche Gruppe kommen darf und dann muss man anrufen und im Imfzentrum einen Termin ausmachen. 

 

LG Jens 

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Hab gerade die PK gehört. Ich denke, am Freitag sollte klar sein, wie die endgültige Priorisierung ausschaut. Müsste in der Mediathek von ntv und den Öffentlichen bald nachhörbar sein: PK mit RKI, Spahn und Ciesek, ab 11h am 15.12.2020. (Besonders hörenswert: Beitrag von Prof. Ciesek!)

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Hi all, habt ihr den Impfplan gesehen?

 

Was mich interessiert ist, wie wir mit künstlichen Klappen eingestuft werden: Vorerkrankungen mit schwerem Risiko oder mit moderatem Risiko.

 

Es wird doch wohl eine Weile dauern bis wir geimpft werden....

 

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1 hour ago, Aloha said:

Hi all, habt ihr den Impfplan gesehen?

 

Was mich interessiert ist, wie wir mit künstlichen Klappen eingestuft werden: Vorerkrankungen mit schwerem Risiko oder mit moderatem Risiko.

 

Es wird doch wohl eine Weile dauern bis wir geimpft werden....

 

 

Auf der Seite vom RKI ist eine Empfehlung zum Impfplan veröffentlicht. Unter Punkt 10 sind hier relevante Vorerkrankungen genannt, von denen in Studien berichtet wurde, dass sie bei einer COVID-19-Erkrankung zu einer erhöhten Hospitalisierungs- und Mortalitätsrate führen. Eine alleinige Klappen-Op gehört da nicht zu. Zusätzliche kardiale Erkrankungen, wie VHF und Herzinsuffizienz hingegen schon. 
 

Bleibt gesund!

Viele Grüße, Steffi 

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Dann wird es wohl noch dauern . :-(

Aber vielleicht lassen sich tatsächlich so viele Menschen in den höheren Priorisierungsgruppen nicht impfen, dass es doch nicht so lange dauert.

Jetzt muss ich erstmal meine OP ohne Covid überleben - tatsächlich meine größte Angst. Schade, dass es keine Impfung für Menschen gibt, denen eine große OP bevorsteht. Direkt danach gehört man doch sicher zur verletzlichsten Gruppe.

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Moin, 

 

Wahrscheinlich sind wir einfach zu wenige, dass wir Berücksichtigung gefunden hätten.

Ob da eine Bescheinigung vom Arzt was nützt, dass man aufgrund der Klappe Risikopatient ist bezweifle ich. Das einzige was noch möglich wäre, ich habe Praxishochdruck, aber ich möchte da keine Medis. 

Ansonsten ist es ernüchternd, sie gehen von 13 Mio Imfdosen im ersten Quartal aus, also für 7,5 Mio Menschen, alleine die erste Gruppe sollen 8,6 Mio sein. 

 

Bleibt Gesund, 

 

Jens 

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Hallo,

 

ich habe vor einigen Tagen mit meinem HA auch über das Thema gesprochen und ihn auch gefragt, auf welche Art die "Impfdurchführenden" erfahren, wer ein Risikopatient ist. Der HA konnte mir diese Frage auch nicht beantworten, denn die Hausärzte sind zunächst nicht mit im Boot. Ich selber bin 60 Jahre alt, habe 2 Kunstklappen, permanentes Vorhofflimmer und eine leichte Herzinsuffizienz. "Leider" bin ich sehr diszipliniert, d. h. ich treibe trotz der Beeinträchtigungen  viel Sport, ernähre mich bewusst und bin sehr schlank.  "Leider" deshalb, weil adipöse Menschen auch bevorzugt geimpft werden sollen. Wird die 6 Gruppen Version angewendet, sehe ich mich in Gruppe 3, ob das so sein wird, ich lasse mich überraschen. Bei der begrenzten Anzahl von verfügbaren Impfdosen, gehe ich davon aus, dass ich vor März gewiss nicht geimpft werde. Bis dahin versuche ich, eine Ansteckung zu vermeiden. Minimum an Kontakten, Hygiene und FFP2 Masken. Bei Rossmann bekommt man einen 5 er Pack FFP2 Masken z. Z. für ca. 10 Euro. 

 

LG

Stefan

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Man wird von den Kassen angeschrieben, wann man wie zur Impfung „zugelassen“ wird. Kollege Spahn wollte sich heute um 11 noch dazu äußern, da es wohl eh Änderungen an der Empfehlung der STIKO gab. 
 

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Schaun wir mal, wann Moderna zugelassen wird. Vielleicht gibt es dann ja doch schneller mehr Impfungen. Ich finde es auf jeden Fall genial, wie schnell der Impfstoff jetzt überhaupt da ist. Einen herzlichen Dank an die fleissigen Entwickler und all ihre Helferlein! Am Anfang der Pandemie hab ich gedacht, eine Zulassung im Sommer 2021 wäre schon sehr optimisisch. :-)

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Ich werfe den Impfstoff eher in zwei Waagschalen. Einerseits klasse, dass er da ist. Andererseits ging es zu schnell. Für Allergiker ist der Pfizer Impfstoff wohl nicht geeignet, zudem kann er zu Unfruchtbarkeit bei Frauen führen. Das belegen auch Studien. Mit Asthma, EDS und Kunstklappe falle ich in Stufe 3 und werd erst mal mit dem Impfen warten. Hab schon mal heftigst drauf reagiert und halt gewisse Angst davor.  Es hat nichts mit Querdenken oder so zu tun, ferner sagt mir mein Bauchgefühl, dass es grad noch besser ist. 

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1. Das Allergiker bezieht sich auf wirklich schwere Allergiker, die zu sehr schweren Reaktionen neigen, also solche Leute, die nen Epipen mit sich führen. Nicht auf die  übliche plainvanilla Allergie. Eher was für Leute zu bedenken, die schon bei anderen Impfungen Probleme hatten.

2. Das mit der Unfruchtbarkeit kommt wahrscheinlich aus dem Yeadon/Wodarg-Einwurf , in dem auf mögliche Effekte zwischen Syncytin-1 und dem Impfstoff abgehoben wird, da  wohl eine extrem kurze gemeinsame Aminosäuresquenz identisch ist. Also keine Studie, sondern nur ein  Brief.  Diese Hypothese wurde allerdings von von vielen Seiten verworfen. Ein guter Artikel dazu ist https://edwardnirenberg.medium.com/are-covid-19-vaccines-going-to-cause-infertility-939bbdb62b64 . Wirklich interessant. Lohnt sich ganz durchzulesen, da vieles erläutert wird.

 

Die Zusammenfassung: "In short, the claim that the vaccines for COVID-19/SARS-CoV-2 will cause infertility because of some kind of crossreactive immune response between the spike protein antigens and syncytin proteins is baseless. You should get these vaccines without fear of what they may do for your fertility."

 

 

Edited by jm01
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vor 3 Minuten schrieb jm01:

1. Das Allergiker bezieht sich auf wirklich schwere Allergiker, die zu sehr schweren Reaktionen neigen, also solche Leute, die nen Epipen mit sich führen. Nicht auf die  übliche plainvanilla Allergie. Eher was für Leute zu bedenken, die schon bei anderen Impfungen Probleme hatten.

2. Das mit der Unfruchtbarkeit kommt wahrscheinlich aus dem Yeadon/Wodarg-Einwurf , in dem auf mögliche Effekte zwischen Syncytin-1 und dem Impfstoff abgehoben wird, da  wohl eine extrem kurze gemeinsame Aminosäuresquenz identisch ist. Also keine Studie, sondern nur ein  Brief.  Diese Hypothese wurde allerdings von von vielen Seiten verworfen. Ein guter Artikel dazu ist https://edwardnirenberg.medium.com/are-covid-19-vaccines-going-to-cause-infertility-939bbdb62b64 . Wirklich interessant. Lohnt sich ganz durchzulesen, da vieles erläutert wird.

 

Danke!

Momentan wird man einfach von extrem vielen Infos überflutet. Zumindest geht es mir so.

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vor 7 Minuten schrieb ferdisch:

Nein, sie arbeitet in einem Altenheim.

Hi Ferdisch,

 

ich habe es auch inzwischen so geahnt/ vermutet.

 

Schließlich bist du erst ca 60 Jahre jung! 
 

lg

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2 hours ago, AnneS said:

Momentan wird man einfach von extrem vielen Infos überflutet. Zumindest geht es mir so.

 

Hallo,

 

und genau das ist das Problem. Es scheint sich bei diesem Thema jeder äußern zu wollen, ob nun qualifiziert oder nicht.

Fakt ist, dass bisher Langzeiterfahrungen zu allen bekannten Impfstoffen gegen Covid 19 einfach noch fehlen. Typische Nebenwirkungen, wie sie bei vielen anderen Impfungen auch auftreten können, sind aber schon bekannt: Schmerzen an der Einstichstelle, Rötungen oder Schwellungen an der Impfstelle. Weitere Symptome können Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schüttelfrost, Durchfall oder Muskel- und Gliederschmerzen sein. Besonders bei der zweiten Impfdosis bekam ein Teil der Studienteilnehmer des Impfstoffs der Firma BioNTech Fieber. 

 

Im Beipackzettel als mögliche Nebenwirkungen aufgelistet sind:

– Schmerzen an Einstichstelle (mehr als 80 Prozent)

– Müdigkeit (mehr als 60 Prozent)

– Kopfschmerzen(mehr als 50 Prozent)

– Muskelschmerzen (mehr als 30 Prozent)

– Schüttelfrost (mehr als 30 Prozent)

– Gelenkschmerzen (mehr als 20 Prozent)

– Fieber(mehr als 10 Prozent)

 

Nicht empfehlenswert ist der Impfstoff laut Hersteller für Menschen, die schwanger sind, einen unmittelbaren Kinderwunsch in den kommenden zwei Monaten haben oder ihr Baby stillen. Dies hängt aber damit zusammen, dass bisher keine Tests mit Schwangeren durchgeführt wurden.

Die Allergieproblematik wurde ja schon angesprochen.

 

Da ich ohnehin nicht zur Zielgruppe derjenigen gehöre, die zuerst geimpft werden sollen, kann ich beruhigt abwarten, was sich in den nächsten Wochen und Monaten noch an weiteren Erkenntnissen zu diesen Impfungen ergeben wird. Dann wird eine Entscheidung pro/contra hoffentlich leichter werden.

 

Grüße
Dietmar

 

 

 

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Hi ferdisch, über 60 und in einem Alenheim arbeitend - ich freu mich für deine Frau, dass sie dann endlich geschützt sein wird. Solche Menschen haben es echt verdient, dass sie ganz schnell geimpft werden. Hoffentlich wirkt der Impfstoff dann so, dass du auch mit geschützt bist! :-)

Hi AnneS, ich freue mich über jeden, der sich nicht impfen lassen möchte, in der Hoffnung, dann selber schneller dran zu sein. ;-) Das Gerücht mit der Unfruchtbarkeit finde ich allerdings echt lustig! :-)))

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vor 3 Stunden schrieb Phili:

Hi ferdisch, über 60 und in einem Alenheim arbeitend - ich freu mich für deine Frau, dass sie dann endlich geschützt sein wird. Solche Menschen haben es echt verdient, dass sie ganz schnell geimpft werden. Hoffentlich wirkt der Impfstoff dann so, dass du auch mit geschützt bist! :-)

Hi AnneS, ich freue mich über jeden, der sich nicht impfen lassen möchte, in der Hoffnung, dann selber schneller dran zu sein. ;-) Das Gerücht mit der Unfruchtbarkeit finde ich allerdings echt lustig! :-)))

Ein Impfstoff brauch einfach mal 10-15 Jahre, bis da alles passt. Ich bin pro Impfen, aber nach so kurzer Zeit? Ne, danke. Ich bezweifel, dass da jemand "schneller" dran sein könnte, die Briefe gehen ja seitens der Kasse an die Personen raus.

 

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@AnneS

 

Ich sehe das genau so wie Du. Ich würde mich jetzt noch nicht impfen lassen. Trotzdem muss ich die Meinung meiner Frau akzeptieren.

Ich warte auf jeden Fall erst mal ein halbes bis ein Jahr ab. In der Zeit wird man hören wie es den Leuten ergangen ist.

 

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Das man zunächst jene mit dem grössten Risiko, selbst zu erkranken oder es weiterzugeben, hat ja quasi eine zusätzliche Folge. Wie jeder Eingriff in den menschlichen Körper unterliegt dieser einer Nutzen/Risiko-Abwägung. Für mich als stets im Homeoffice arbeitender mit FFP2-Maske einkaufender socialdistancing  einhaltender Mittvierziger, ist das Risiko sicherlich deutlich geringer, als beim Arzt der auf der COVID19-Station arbeitet. Die Eintrittswahrscheinlichkeit des Nutzens ist also persönlich unterschiedlich. Der Nutzen ist konstant ("ich erkranke trotz Exposition nicht und entgehe damit einer Krankheit die mich in sagen wir mal 1% alle Fälle tötet") genauso wie das Risiko ("eine schwere Impfreaktion auf eine Millionen Impfungen"). Den Nutzen kennen wir, den haben Studien ermittelt.  Wir haben eine sehr genaue genaue Vorstellung welches Risiko in der Impfung besteht, das haben Studien auch gezeigt. Allerdings ist da ein Unsicherheitfaktor. Reality is a bitch und mach eine Studie mit 1.000.000 Teilnehmern, und die 1.000.001. Person hat eine schwere Impfreaaktion.  Die Unsicherheit nimmt stetig ab, mit jeder Impfung sozusagen, aber sie  überdeckt hier das Risiko, und ersetzt dieses in der Nutzen/Risiko-Abwägung. Zudem ist die Bereitschaft eine Unsicherheit einzugehen, von Person zu Person verschieden: Es gibt Leute die nur sagen "rein damit" und den Arm hochkrempeln, und Leute die sagen "Hmm, eher ich noch nicht"

Der Punkt ist: Die Bereitschaft die Unsicherheit einzugehen, ist sicherlich davon abhängig wie hoch das persönliche Risiko ist. Gleichzeitig bedeutet aber das Eingehen der Unsicherheit der Ersten, das die Unsicherheit für jeden nach einem folgenden Geimpften geringer wird. Und das ist die zweite Folge der Aufteilung der Personen: Man impft zuerst die Leute, die auch bei bestehender Restunsicherheit  bei gegebenen Nutzen, Eintrittwahrscheinlichkeit,Risiko und Unsicherheit ein klar positives Verhältnis haben. 

 

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Ich weiss nicht, woher die 10-15 Jahre kommen.  Zunächst gesagt, ich bin Laie, aber ich habe sehr viele wissenschaftliche Studien gelesen, folge auf Twitter Virologen und Impfstoffforschern und Epidemiologen. Weil nicht nur Masken Schutz bieten, sondern auch Wissen. Vor allen Dingen hilft es zu erkennen, wenn man Unsinn liest. 

Ich hoffe, das  die Pandemie bald aufhört, damit ich bald endlich mal wieder anfangen kann, den  Stapel Bücher auf meinem Schreibtisch wegzulesen. 

0. Man weiss, das die meisten Impfnebenwirkungen in den ersten 4 Wochen auaftreten, deswegen gab es ja auch die Vorgabe, das die Unternehmen mindestens zwei Monate Daten zur Sicherheit sammeln muessen (auch vom letzten Teilnehmer der Phase III). Das hat Trump letztlich die 95%-Ankündigung vor der Wahl gekostet. Die mRNA gelangt nicht in den Zellkern, wo sie Gene verändern könnte, auch verbleibt sie nicht im Körper. Die mRNA wird relativ schnell von Enzymen im Körper zerlegt.
1. mRNA-Impfstoffe sind nichts neues. An diesen wird bald 20 Jahre geforscht. Man hatte den Impfstoff  für SARS-CoV-2  wenige Tage nachdem die Chinesen, den Bauplan des Virus veröffentlich hatten, fertig. Seit dem wird getestet. 
2. Wir sehen mit den neuen Impfstoffen jetzt erstmals Impfstoffe, die auch wirklich in die Zulassung gehen. Das hat aber einen Grund: Bei anderen Seuchen ist die Gefahr von selbst wieder ausgelaufen, und zwar relativ schnell. Bevor man also die Phasen I bis III durch hatte, war der Impfstoff schon wieder unnötig oder eine der Phasen konnte nicht mehr abgeschlossen werden.
3. Zudem: Man hat praktisch in dem Moment, wo man absehen konnte, das der Impfstoff wirken würde, schon mit der Fertigung begonnen. Da sind die Firmen ins Risiko gegangen, wobei sicherlich unterstützungszahlungen der Staaten hier deutlich geholfen haben. Bei einer normalen Impfstoffforschung hätte man erst  mal gewartet, bis der Impstoff zugelassen ist, und dann mit der Planung von Supply Chain, Produktion und Auslieferung begonnen. Das dauert unter normalen Umständen auch Monate und Jahre, bis da teilweise Geräte und Apparaturen geliefert werden. Normalerweise würde erst jetzt mit der Fertigung beginnen und hätte dann in ein 6 Monaaten vielleicht erste industriell gefertigte Impfdosen. Man muss auch überlegen, das die Staaten vieles beschleunigt haben. Die Washington Post hat berichtet, das Moderna ein bestimmtes Teil fehlte für die Fertigung und beim Hersteller nicht weg kam. Das amerikanische Militär hat sich darum gekümmert, das das Teil ziemlich schnell dort war, wo es sein sollte. Wer Projekte in der Groesse gemacht hat, weiss das ein verdammtes Kabel einen zwei Wochen kosten kann, wenn man nicht Druck maacht.

4. Man ist mit massiven Geld-, Material- und Personaleinsatz an die Sache herangegangen. Nicht mit nem kleinen Team, das entsprechend länger daauert um beim Fehlschlag die Menge des versenkten Gelds klein zu halten, sondern gross, mit grossen Studien der Phase III.
5. Ein trauriger Punkt ist auch: Es gibt viele Infektionen. Für den Test von Impfstoffen ist das aber hilfreich, da man nicht lange warten muss, bis in der Kontrollgruppe genügend Infektionen vorgekommen sind, um statistische Aussagen, zur Wirksamkeit machen zu können.  Bei anderen Impfstoffen musste man alleine dort Jahre investieren. Das fällt in einer Pandemie weg.

6. Ich habe an einer Stelle gelesen, das das die allergische Reaktion nicht von der ImpfRNA selbst kommen könnte, sondern von einem Stoff, der zu dessen Stabilisierung verwendet wird.

Ich persönlich mach mir entschieden mehr Sorgen um Feinstaub durch Holzöfen, in denen dem Geruch nach zu urteilen auch Autoreifen mit verbrannt werden, Glyphosat und allerlei E-sonstwasstoffe in Lebensmitteln sorgen, als um den Impfstoff.

 

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vor 50 Minuten schrieb jm01:

Ich weiss nicht, woher die 10-15 Jahre kommen.  Zunächst gesagt, ich bin Laie, aber ich habe sehr viele wissenschaftliche Studien gelesen, folge auf Twitter Virologen und Impfstoffforschern und Epidemiologen. Weil nicht nur Masken Schutz bieten, sondern auch Wissen. Vor allen Dingen hilft es zu erkennen, wenn man Unsinn liest. 

Ich hoffe, das  die Pandemie bald aufhört, damit ich bald endlich mal wieder anfangen kann, den  Stapel Bücher auf meinem Schreibtisch wegzulesen. 

0. Man weiss, das die meisten Impfnebenwirkungen in den ersten 4 Wochen auaftreten, deswegen gab es ja auch die Vorgabe, das die Unternehmen mindestens zwei Monate Daten zur Sicherheit sammeln muessen (auch vom letzten Teilnehmer der Phase III). Das hat Trump letztlich die 95%-Ankündigung vor der Wahl gekostet. Die mRNA gelangt nicht in den Zellkern, wo sie Gene verändern könnte, auch verbleibt sie nicht im Körper. Die mRNA wird relativ schnell von Enzymen im Körper zerlegt.
1. mRNA-Impfstoffe sind nichts neues. An diesen wird bald 20 Jahre geforscht. Man hatte den Impfstoff  für SARS-CoV-2  wenige Tage nachdem die Chinesen, den Bauplan des Virus veröffentlich hatten, fertig. Seit dem wird getestet. 
2. Wir sehen mit den neuen Impfstoffen jetzt erstmals Impfstoffe, die auch wirklich in die Zulassung gehen. Das hat aber einen Grund: Bei anderen Seuchen ist die Gefahr von selbst wieder ausgelaufen, und zwar relativ schnell. Bevor man also die Phasen I bis III durch hatte, war der Impfstoff schon wieder unnötig oder eine der Phasen konnte nicht mehr abgeschlossen werden.
3. Zudem: Man hat praktisch in dem Moment, wo man absehen konnte, das der Impfstoff wirken würde, schon mit der Fertigung begonnen. Da sind die Firmen ins Risiko gegangen, wobei sicherlich unterstützungszahlungen der Staaten hier deutlich geholfen haben. Bei einer normalen Impfstoffforschung hätte man erst  mal gewartet, bis der Impstoff zugelassen ist, und dann mit der Planung von Supply Chain, Produktion und Auslieferung begonnen. Das dauert unter normalen Umständen auch Monate und Jahre, bis da teilweise Geräte und Apparaturen geliefert werden. Normalerweise würde erst jetzt mit der Fertigung beginnen und hätte dann in ein 6 Monaaten vielleicht erste industriell gefertigte Impfdosen. Man muss auch überlegen, das die Staaten vieles beschleunigt haben. Die Washington Post hat berichtet, das Moderna ein bestimmtes Teil fehlte für die Fertigung und beim Hersteller nicht weg kam. Das amerikanische Militär hat sich darum gekümmert, das das Teil ziemlich schnell dort war, wo es sein sollte. Wer Projekte in der Groesse gemacht hat, weiss das ein verdammtes Kabel einen zwei Wochen kosten kann, wenn man nicht Druck maacht.

4. Man ist mit massiven Geld-, Material- und Personaleinsatz an die Sache herangegangen. Nicht mit nem kleinen Team, das entsprechend länger daauert um beim Fehlschlag die Menge des versenkten Gelds klein zu halten, sondern gross, mit grossen Studien der Phase III.
5. Ein trauriger Punkt ist auch: Es gibt viele Infektionen. Für den Test von Impfstoffen ist das aber hilfreich, da man nicht lange warten muss, bis in der Kontrollgruppe genügend Infektionen vorgekommen sind, um statistische Aussagen, zur Wirksamkeit machen zu können.  Bei anderen Impfstoffen musste man alleine dort Jahre investieren. Das fällt in einer Pandemie weg.

6. Ich habe an einer Stelle gelesen, das das die allergische Reaktion nicht von der ImpfRNA selbst kommen könnte, sondern von einem Stoff, der zu dessen Stabilisierung verwendet wird.

Ich persönlich mach mir entschieden mehr Sorgen um Feinstaub durch Holzöfen, in denen dem Geruch nach zu urteilen auch Autoreifen mit verbrannt werden, Glyphosat und allerlei E-sonstwasstoffe in Lebensmitteln sorgen, als um den Impfstoff.

 

Richtig, ich auch. Ich höre auch lieber Fachleuten zu. Das mit den 10-15 Jahren zur Impfstoffentwicklung kann u.a. im Ärzteblatt nachgelesen werden. Ich bin auch Laie, hab aber auch Mediziner in meinem direkten beruflichen Umfeld, mit denen man sich austauscht.

Ich verfolge das Ganze auch, aber momentan ist es für mich besser, dass ich mich nicht impfen lasse. Das ist halt meine Meinung. Wenn jemand anderes sagt, er möchte es machen, dann ist das ja deren Meinung und in Ordnung.

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