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rudolf

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Corona:

https://www.focus.de/gesundheit/news/nicht-nur-lunge-rki-vizepraesident-coronavirus-betrifft-sehr-viel-mehr-organe-als-bisher-bekannt_id_11907044.html

Auszug:

Auf der Pressekonferenz des Robert Koch Instituts (RKI) am Dienstag, sagte Prof. Dr. Lars Schaade, Vize-Chef des RKI: „Es sieht so aus, dass dieses Virus sehr viel mehr Organe betreffen kann, als wir aus den ersten Berichten, vor allem aus China, entnehmen konnten. Es gibt Berichte über Herzbeteiligung, über einen Einfluss auf die Blutgerinnung, und auch über eine Beteiligung der Nieren.“

 

Hat hier jemand bereits mehr Info?

 

Bleibt gesund und Gruss

rudolf

 

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Vielleicht sollte man das RKI einfach nicht so ernst nehmen, schließlich gibt es genug seriöse Quellen.

 

VG, Rainer

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vor 21 Minuten schrieb rene:

Vielleicht sollte man das RKI einfach nicht so ernst nehmen, schließlich gibt es genug seriöse Quellen.

 

VG, Rainer

Na dann nenne doch mal Quellen. 

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vor 49 Minuten schrieb LightEmUp:

Da hier nichts kommt, bringe ich solange mal eine Quelle. 

 

https://www.aerztezeitung.de/Nachrichten/COVID-19-ist-auch-eine-systemische-Gefaessentzuendung-408778.html

 

"It's just a flu" :rolleyes:

Nur mal 1 Quelle (OXFORD COVID-19 Evidence Server) von 1000en:

 

https://www.cebm.net/covid-19/global-covid-19-case-fatality-rates/

 

Ich hab nur diese jetzt gewählt, weil darin auch auf die "Gefäßentzündungen" eingegangen wird. Scheint nämlich tatsächlich typisch für viele virale Infekte (bei entsprechenden Vorerkrankungen) zu sein.

 

Tatsächlich ist es wie Grippe. Ob starke oder mäßige, da schwanken die Meinungen. 

 

VG und lasst euch nicht verarschen,

 

Rainer  

Edited by rene
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Is doch nix Neues, aber ich verlinke es gerne nochmal:

https://www.trillium.de/zeitschriften/trillium-diagnostik/archiv/ausgaben-2014/heft-4-2014/haemostaseologie.html

Bei Entzündungen und Infekten stürzt mir der INR jeweils um eine komplette Einheit ab, selbst wenn andere Entzündungsparameter unauffällig sind.

 

Manche kennen es selbst, andere nicht, aber etwas grundsätzlich Neues ist es nun auch nicht. Auch andere Erkenntnisse sind doch nicht neu. Be meinem Emphysem wäre vermutlich eine invasive (Überdruck)Beatmung  der Supergau, der die Lunge endgültig zum Platzen brächte. Verzichte ich gerne darauf. Weiss man doch aber auch so schon aus der Pneumologie.

 

LG Nana

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Veronika Meyer

Gestern 21. April stand in der Tageszeitung "Der Bund" (Bern), wahrscheinlich auch im "Tages-Anzeiger" (Zürich): Senken Blutverdünner das Sterberisiko? (bei Covid-19). Es wird auf eine Studie von Nils Kucher und Team an der Klinik für Angiologie des Universitätsspitals Zürich verwiesen, die im "Thrombosis Research Journal" erschienen sei. Auf Anhieb fand ich sie im Internet nicht. 

Offenbar attackiert das Virus nicht nur die Lunge sondern auch die Blutgefässe. Es können Tromben (Blutgerinnsel) entstehen, die dann eine Lungenembolie auslösen. Es sei beobachtet worden, dass Personen, welche wegen einem positiven Covid-19-Test zu Hause bleiben mussten, aber keine oder nur schwache Symptome zeigten, plötzlich an Lungenembolie verstorben seien. Nun sei eine Studie geplant, um bei derartigen Personen (positiv, aber nicht krank) herauszufinden, ob Clexane helfen würde.

Clexane sicher deswegen, weil man es einfach verschreiben kann, nämlich nach Körpergewicht. Möchte man die Gerinnung mit Marcoumar beeinflussen, so müsste man ja bei allen diesen Personen die persönliche Dosis herausfinden, die bekanntlich sehr unterschiedlich sein kann. So gesehen ist Clexane für die Studie besser.

Für alle, welche Marcoumar oder Warfarin schlucken müssen, ist das mal eine positive Nachricht.

 

Liebe Grüsse, Veronika

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Mit solchen Mutmaßungen wäre ich derzeit  etwas vorsichtig. Neuerdings findet man blaue Flecken auf der Haut Erkrankter:

https://www.tagesschau.de/faktenfinder/ausland/corona-hautveraenderungen-101.html

Gefäßentzündungen können nämlich nicht nur Thromben bilden, sondern auch für eine Durchlässigkeit der Gefäßwände sorgen. Diese Einblutungen in die Haut findet man bei diversen Vaskulitiden, fleckförmig oder als Petechien. Wie sich das auf Großgefäße wie Aorten auswirkt möchte ich jetzt mal nicht so mutmaßen. Ich kenne den Mist zur Genüge, unter Sonnenlicht und auch im Zusammenhang mit Infekten.

 

Ich glaube nicht, dass ich jetzt Corona bräuchte oder wegen Warfarin dagegen gefeit wäre. Das sind aktuell alles Schnellschüsse, die durch Netz und Presse gejagt werden, so ziemlich seriös wie die jeweils letzten Wundermittel gegen Krebs oder MS. Bleibt bitte auf dem Teppich und immer schön kritisch. Die Realität holt uns ohnehin ein.

 

LG Nana

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Brigittchen

Meine beiden Kinder bekommen nach jedem Infekt Hautausschläge. Ich bekomme nach so ziemlich jedem Infekt Mundbläschen. Menschen reagieren unterschiedlich,  haben unterschiedliche (unendeckte) Vorerkrankungen oder Gendefekte.Meine Schwiegermutter hat Covid ohne jegliche Symptome. Sie ist über 80,  hat seit 40 Jahren eine schwere Diabetes und Herzerkrankung. In dem Altenheim,  in dem sie ist,  sind 36 an Covid erkrankt,  die wenigsten zeigen Symptome. Eine kerngesunde Freundin von mir hat es auch und liegt mit Lungenentzündung im Krankenhaus.

 

Bevor fundierte Aussagen getroffen werden können, muss es erst mal fundierte Untersuchungen geben. Da stehen wir noch ganz am Anfang. Schlimm sind die psychischen Folgen des Covid Geschehens,  das ist nicht zu unterschätzen.

.

 

 

 

 

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Veronika Meyer

Hallo Nana, ich meinte nie und nimmer, dass wir irgendwie gegen Corona gefeit wären. Sicher nicht! Es ist bloss so, wenn wir das Virus erwischen würden, müssten wir (diejenigen von uns, welche antikoagulieren müssen) uns weniger fürchten vor Thrombosen als andere Patienten. Ich dachte einfach, dass die von mir beschriebenen Forschungsergebnisse aus Zürich für die Community hier von Interesse sein könnten. 

 

Liebe Grüsse, Veronika

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Alles gut Veronika,

 

du hast es sicher gut gemeint und wolltest auch etwas Positives in die Diskussion bringen. Ich selbst lese halt viel zu viel Blödsinn, auch zu diesem Thema. Heute kam schon die These auf, dass Nikotin vor Corona schützt, weil so wenige Raucher unter den Erkrankten seien....:rolleyes:

 

Sicher ist bislang nur, dass dieses Virus Gefäßentzündungen verursacht. Bislang hat man dahingehend Embolien gefunden. Es kann aber durchaus auch das Gegenteil eintreten mit verstärkten Blutungen. Das wird im entsprechenden Artikel gegen Ende in einem Nebensatz erwähnt. Es ist einfach unredlich von den Redakteuren, derartige Infos auf diese Weise in die Öffentlichkeit zu bringen.

 

Genau deshalb läuft in Schleswig-Holstein ja eine Studie, um die Langzeitwirkung bzw. Wirkung des Virus auf alle beteiligten Organsysteme zu erforschen. Bei den Rheumis laufen ja auch so heisse Diskussionen. Mal wähnen sie sich wegen ihrer Krankheit besonders geschützt, mal wegen ihrer Medikamente, mal sind sie wieder Risikopersonen. Ich weiss alleine von mir, dass mein Körper auf irgendwelche Ereignisse völlig gegensätzlich reagieren kann, abhängig von der jeweiligen Ausgangssituation. Was mir in einer Situation nützt, das schadet mir in einer anderen. Genau das macht ja auch so schwierig, fundierte wissenschaftliche Aussagen zu tätigen oder auch nur die eigene persönliche Disposition einzuschätzen.

 

Bislang finde ich es  jedenfalls interessant, was man mit vereinten Kräften heraus findet. Mit einer üblichen Grippe scheint das Virus jedenfalls nicht viel gemein zu haben, und es ist wohl besser, damit keine Bekanntschaft zu machen. Panik habe ich jetzt aber auch nicht davor, zumal ich gesundheitlich derzeit ohnehin wie in Quarantäne lebe.

 

Liebe Grüße Nana :)

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https://www.nau.ch/news/forschung/coronavirus-blutverdunner-soll-todeszahlen-reduzieren-65696054

Zitat

Die Hälfte der Probanden spritzt sich den Blutverdünner Clexane, während sich die andere Hälfte der üblichen Behandlung ohne Prophylaxe unterzieht. Kucher wartet derweil noch auf die Bewilligung von Swissmedic und der Zürcher Ethikkommission. Die Studienautoren hoffen, dass das Risiko für Spitaleinweisungen und Todesfälle um 60 Prozent reduziert werden könne.

 

Warten wir also die Ergebnisse ab. Da nur ein Teil der Verstorbenen Embolien aufweist, bin ich mal gespannt, wie und ob man Erkrankten ohne thromboembolische Vorgeschichte Clexane in häuslicher Quarantäne spritzen lässt. Irgendwie sträuben sich mir da gerade die Federn, wenn ich alleine an die Zwischenfälle beim Bridging denke.

 

LG Nana

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So, jetzt kann ich mein Unbehagen auch besser festmachen:

 

Alles, was jetzt an alten und vermeintlich neuen Symptomen durchs Dorf getrieben wird, sind Einzelsymptome einer generellen Sepsis, die u.a. auch zu intravasaler Gerinnung führen kann. So lange es weder Medikament noch Impfstoff gibt, nützt auch das Rumwerkeln mit Clexane nicht viel. Interessant dazu auch die Infos der Sepsis-Stiftung:

 

Zitat

Eine im März in der Fachzeitschrift The Lancet veröffentlichte Studie zeigt eindrücklich den Zusammenhang zwischen COVID-19 und Sepsis. Untersucht wurden die Fälle von 191 Patienten, die wegen eines schweren COVID-19-Verlaufs in einer Klinik in Wuhan, China behandelt werden mussten. 59% von ihnen entwickelte im Verlauf eine Sepsis, 20% einen septischen Schock. Bei den Patienten, die verstarben, lag in 100% eine Sepsis vor, in 70% ein septischer Schock.

 

Zitat

Mittlerweile bestätigt sich anhand immer mehr wissenschaftlicher Daten, dass COVID-19 Sepsis verursachen kann. In einer chinesischen Studie entwickelten 59% der Patienten, die wegen eines schweren COVID-19-Verlaufs in einer Klinik in Wuhan, China behandelt wurden, eine Sepsis und 20% einen septischen Schock. Bei den Patienten, die verstarben, lag in allen Fällen eine Sepsis vor, in 70% ein septischer Schock. Neben der für COVID-19 typischen Lungenentzündung unterschiedlichen Schweregrads können praktisch alle anderen Organsysteme betroffen sein, was für eine Kombination aus einer direkten Schädigung durch das Virus und durch eine Sepsis spricht.

 

https://www.sepsis-stiftung.eu/covid-19-und-sepsis/

 

So lange es noch kein ausgesprochenes Medikament gibt, wird eben an Einzelsymptomen rumgebastelt. Dabei kann man durchaus davon ausgehen, dass auch die unkritische Verabreichung von Clexane (in welcher Dosis denn?) auch Schaden anrichten kann. Heparin selbst ist ja auch nicht absolut unproblematisch, besonders auch die Verstoffwechselung über die Leber. So sehe ich denn diesen aktuellen Forschungs- und Therapieansatz eher als Ausdruck der Hilflosigkeit denn als wirkliche Therapie.

 

LG Nana

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