Jump to content
Kat75

Diagnose Herzinsuffizienz Angst und Panik

Recommended Posts

Kat75

Hallo ihr Lieben,

2 Tagen habe ich mich in diesem Forum angemeldet und habe mich auch im Vorstellungsthread kurz vorgestellt. Bei mir wurde vor einer Woche eine Mitralklappeninsuffizienz festgestellt. Die Hausärztin sprach dann auf einmal von einer Herzinsuffizienz. Dies hatte ich auch so gesehen als ich auf den Bildschirm in der Kardiologie geschaut hatte. Ich bin also jetzt sehr verwirrt. Blöderweise habe ich den Fehler gemacht, nach der Erkrankung zu googeln. Die Aussichten sind ja nicht so rosig. Seit einigen Tagen habe ich auch verstärkte Symptome an mir feststellen müssen. Ich muss dazu sagen, dass ich an einer Angststörung leide. Ärztlicherseits geht man bei mir momentan von einer leichten Insuffizienz aus. Ich habe schon seit vielen Jahren Probleme mit der Atmung. Dazu kommt, dass ich Asthma habe. Bislang hatte ich die atemprobleme immer gut im Griff, habe sie mir mit der Psyche, die manchmal verrückt spielt, erklärt. Das hat auch immer gut funktioniert. Nicht so gestern. Ich saß beim Friseur und bemerkte, dass ich irgendwie schlecht Luft bekam. Ich hatte das Gefühl ich müsste besonders tief Luft holen um genügend Luft zu bekommen. Das ganze wurde immer schlimmer und schlimmer. 2 Stunden später war ich völlig panisch und bin ins Herzzentrum hier in Leipzig gefahren. Nach mehreren Stunden wurde ich glücklicherweise wieder nach Hause geschickt. die Atembeschwerden wurden auf eine Blutdruckrise geschoben. Allerdings war die Atemnot immer noch nicht richtig weg. Nun läuft mein Gedankenkarussell schon seit Stunden wieder. Und ich habe die Nacht auch kaum geschlafen. Dazu kommt, dass wir morgen nach Barcelona fliegen. Ich habe große Angst dass mir auf der Reise etwas passiert. Die Ärztin im Herzzentrum hat mir jedoch grünes Licht für die Reise gegeben. Habt ihr Ideen wie man aus dieser negativen gedankenschleife herauskommt?

 

Share this post


Link to post
Mirjam
Posted (edited)

Ich kann dich gut verstehen und mir ist es manchmal auch so gegangen. Zu den Zahlen kann ich dir nur sagen: Die betreffen dich vermutlich gar nicht! Wenn du nur eine leichte Herzinsuffizienz hast, die vielleicht durch jahrelang nicht ideal eingestellten Blutdruck und Bewegungsmangel entstanden ist, kannst du die Herzinsuffizienz evtl. sogar wieder komplett loswerden. 

Bei Studien zur Überlebensdauer muss man immer schauen:

1. Wie alt waren die Patienten im Schnitt? Gerade bei Studien zu Herzerkrankungen ist das Durchschnittsalter oft ziemlich hoch. Da hat man ohnehin nicht mehr so viele Jahre und mit sehr schweren Erkrankungen kann dann schonmal eine durchschnittliche Überlebensrate von zB 5 Jahren rauskommen, die aber auf sonst halbwegs gesunde Patienten mit 60 Jahren überhaupt nicht übertragbar ist.

2. Wie schwer war die Erkrankung der Patienten im Schnitt? Es macht einen riesigen Unterschied für das Überleben, ob man noch fast alles machen kann, oder ob man schon fast bettlägerig ist. Herzinsuffizienz wird oft erst in einem fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert, weil viele Menschen überhaupt erst bei starken Beschwerden zum Arzt gehen oder weil manche Hausärzte es bei 70jährigen erstmal als normalen Alterungsprozess betrachten, wenn sie kurzatmig werden. Halte dir vor Augen: Du kommst noch in den 3. Stock rauf!:)

Menschen mit deutlicher Herzinsuffizienz kommen mitunter schon bei 100m Gehen in der Ebene ins Keuchen.

3. Welche Maßnahmen haben die Patienten umgesetzt? Es macht auch einen riesigen Unterschied für das weitere Fortschreiten der Herzschwäche, ob Patienten mit Bewegung wieder aufgebaut werden, oder ob sie nur noch zuhause sitzen. 

Vielleicht schaffst du es, deinen Urlaub als tolle Maßnahme zur Besserung deiner Beschwerden zu sehen: Du wirst dort vielleicht deutlich mehr spazieren als zuhause:)

Meine Oma hat übrigens schon seit vielen vielen Jahren eine Herzschwäche, seit Jahren auch immer mal mit Ödemen und auch schon einige Male mit Lungenödem, aber erst mit knapp 80 brauchte sie hin und wieder Essen auf Rädern und auch jetzt mit 84 schafft sie es oft noch allein in den 1. Stock und hängt ihre Wäsche noch selber auf. 

Hier ist übrigens ein guter Bericht zu Herzinsuffizienz: 

https://www.herzstiftung.de/Interview-Herzinsuffizienz.html

Ich wünsch dir jedenfalls alles Gute und gute Nerven - Herzdiagnosen sind wohl für die meisten psychisch nicht lustig. Auf die Aussagen im Herzzentrum Leipzig würde ich aber voll vetrauen, die sind wirklich Experten in dem Bereich!:)

Edited by Mirjam
Nix deutsch ;)

Share this post


Link to post
Mirjam

Falls du dir auch wegen der Mitralklappe Sorgen machst: Mitralklappeninsiffizienz hatte ich mit 18 schon, ist erst letztes Jahr mit 35 während der Schwangerschaft so schlecht geworden, dass man ein paar Monate später operieren musste. War abgesehen von meinen fürchterlichen Ängsten auch kein Problem;)

Akut notwendig ist so eine OP meistens auch nicht, sondern nur vorbeugend (und auch nur bei mittel- bis hochgradiger Klappeninsuffizienz), um verschiedene Risiken zu verringern/vermeiden.

Es gibt auch sehr viele, bei denen eine geringe Klappeninsuffizienz ein Leben lang stabil bleibt. Man sollte halt jedes Jahr kontrollieren gehen, damit man Veränderungen im Fall des Falles sieht.

Share this post


Link to post
Mirjam

Und nach dem Urlaub würde ich mir sämtliche Befunde ausdrucken lassen - man macht sich ja sowieso verrückt und beschäftigt sich gedanklich viel mit der Sache, da hat es mir schon ein bisschen geholfen, dass ich dann im Vergleich mit den Werten in verschiedenen Studien sehen konnte, ok, da gibt es auch viel ältere Patienten mit viel schlechteren Werten und Nebenerkrankungen, denen auch noch geholfen werden konnte.

Alles Liebe jedenfalls!

Share this post


Link to post
Mirjam

Eine blöde Frage noch zum Asthma: wurde das schon diagnostiziert und lungenfachärztlich abgeklärt, bevor du Blutdruckmedikamente bekommen hast? Manche bekommen nämlich von bestimnten Medis Probleme mit der Lunge, die mit anderen Blutdruckmedikamenten bald wieder besser werden.

 

Die Atemnot, wie du sie beschreibst (das Gefühl, das man nicht "richtig" einatmen kann bzw nicht genug Luft bekommt), kenne ich übrigens auch und bin auch noch immer nicht sicher, ob sie mehr psychisch oder durch das Herz bedingt ist. Hatte ich seit ca. 2008, ist jetzt nach der OP besser geworden, obwohl das Herz immer noch nicht ganz "normgerecht" funktioniert. Ich hab mir so ein kleines Pulsoxymeter gekauft, um mich selbst zu beruhigen - da sieht man, dass der Körper ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird, auch wenn es sich ganz anders anfühlt.

Share this post


Link to post
Kat75

Hallo liebe Mirjam,

 

ich danke dir wie verrückt für deine Antworten und die Zeit, die du dir dafür genommen hast. Tausend Dank!

 

Ich muss nach dem Urlaub dringend mit der Hausärztin sprechen. Die Kardiologin sagte mir nämlich nur etwas von der Klappeninsuffizienz und die Herzinsuffizienz erwähnte sie mir gegenüber ja gar nicht. Das habe ich nur zufällig gesehen, als ich beim Anlegen des Langzeit EKG auf den Bildschirm schauen konnte. Und meine Hausärztin hatte mir dies dann in Auswertung des Langzeit EGKs durch die Kardiologin noch gesagt. Also die Verunsicherung ist an und für sich sehr groß.

 

Ich gehe davon aus, dass die Insuffizienz tatsächlich durch den jahrelangen zu hohen Blutdruck entstanden ist. Leider macht es meine Angst- und Panikstörung da nicht besser. Die treibt den Blutdruck nämlich auch gern noch nach oben.

 

Dass man mit Bewegung und einer Beseitigung der Grunderkrankung (den Bluthochdruck in meinem Fall) die Herzinsuffizienz sogar wieder weg bekommen kann, habe ich auch gelesen und werde da natürlich auch alles dafür tun. Als allererstes natürlich mal Gewicht reduzieren. Das ist sicherlich wichtig. Möchte wieder einen BMI unter 30 bekommen. Momentan bin ich leider bei 33. Bewegung habe ich schon aufgenommen. Fahre am Wochenende alle möglichen Wege immer mit dem Rad und lasse das Auto stehen. Nur die Fahrt auf Arbeit mit dem Rad traue ich mir leider noch nicht zu.

 

Habe mich gestern im Herzzentrum gut angenommen gefühlt. Aber gerade bei der Frage nach der Atemnot weiß ich immer nicht so richtig weiter. Ich habe gefühlt Atemprobleme, aber wenn ich mit dem Peakflowmeter den Wert messe bzw. mit dem Pulsoximeter am Handy sind die Werte fast immer gut. Dann kann das doch gar keine Atemnot sein, oder? Auch gestern in der Klinik war die Sättigung bei 99 Prozent. Die Lunge war frei, keine Ödeme festgestellt durch Abhören und Abklopfen. Und die Atemnot bei Herzinsuffizienz kommt doch in der Regel von möglichen Lungenödemen, dachte ich.

 

Normales Laufen funktioniert bei mir beinahe beschwerdefrei. Bin im April sogar über 20 km gewandert. Also von daher... klar, bei den Anstiegen hatte ich Atemprobleme, aber die hatte mein (völlig gesunder) Lebensgefährte eben auch.

 

Ich hatte den Befund der Herzklinik an die HÄ gefaxt. Eventuell meldet sie sich ja noch telefonisch. Mal schauen.

 

Mein Asthma wurde und wird vom Lungenfacharzt behandelt. Aber es stimmt schon, die Betablocker, die ich gegen mein Herzrasen bekomme, könnten auch ungünstig auf das Asthma wirken. Aber da der Peakflowwert eigentlich immer im Normbereich ist, denke ich, dass ich die Betablocker schon ganz gut vertrage.

 

Liebe Grüße

Katrin

Share this post


Link to post
AnneS

Hallo Katrin,

 

einerseits will man wissen was los ist, andererseits kann Google dann ein Depp sein und Panik veranstalten.

 

Wenn die Mitralinsuffizienz leicht ausgeprägt ist kann man es quasi ignorieren (ja, das sag ich jetzt so). Viele Leute haben eine, das Herz leistes so unglaublich viel Arbeit, ich denke Verschleiß ist da normal. Meine Aortenklappe war von Geburt an undicht und verengt (mittelgradig) und hat ultra lange in dem Zustand ganz gut funktioniert.

Man sollte sich nicht von Google zu sehr beeinflussen und verängstigten lassen, am Ende ist's nur halb so wild.

Weißt du wie undicht sie ist?

Weißt  du welche Herzinsuffizienz du hast und wie die zustande kam? Das wären die ersten Fragen die ich dem Doc an den Kopf werfen würde :D

Herzinsuffizienz und Klappeninsuffizienz sind ja zwei verschiedene Dinge, was ich anfangs auch nicht wusste. Als ich letztes Jahr krank war und mein HA mein Herz abgehört hat, meinte er, dass es sich müde anhört und er eine Herzinsuffizienz vermutet. Da hab ich mir dann den Unterschied erklären lassen und bin gleich zum Kardiologen. Der meinte es sei alles schick und konnte nach Hause. Pustekuchen.

Paar Monate später bin ich samt Norovirus auf Quarantäne im Krankenhaus gelandet. Die Ärzte waren sehr bemüht um mich und gleich mein Herz unter die Lupe genommen. Mein alter Kardiologe war wohl ein Blindfisch, die Herzinsuffizienz hat sich da bestätigt, wenn auch eine von der selteneren Variante.

Ich hatte da schon extreme Symptome (find ich auch nen wichtigen Faktor, ich denk ohne würd ich immer noch so weiter machen wie davor) und war innerhalb von 7 Tagen im Berliner Herzzentrum. Ich hab zum Herzschutz Candesartan erhalten, das hat mir Anfangs dann auch geholfen da ich mit Betablockern nicht zurecht komme.

Danach stand noch eine Runde Röhrentechno auf dem Plan um zu sehen wie alles aussieht. Nach dem MRT hat man auch noch gesehen, dass meine Erweiterung der Aorta immerhin nicht zugenommen hat (das krasse war eher dass sie zwischen 2011 und 2013 um knapp 2cm breiter wurde) und die Mitralklappe undicht  und ein Segel eingerissen ist.

Die linke Herzkammer war vergrößert und der Herzmuskel zog sich nicht mehr anständig zusammen.

Da hab ich dann zu mir selbst aber auch gesagt, dass mich der aktuelle Zustand so nervt und mein Doc konnt es verstehen. Einen Monat später wurd ich in der Herzchirurgie vorstellig.

Im November hatte ich meine OP, im Februar hing ich schon in der Wiedereingliederung rum und seit 01.03 arbeite ich wieder normal. Mein Körper musste anfangs damit klar kommen wieder zu arbeiten aber mittlerweile geht das astrein. Meine Rhytmusstörungen, Extrasystolen und sonstiger Kram sind weg und man konnte kurz nach der OP im Ultraschall schon sehen dass die Herzkammer bisschen kleiner wurde.

Für mich war es wichtig in der Reha einen Psychologen zu haben um mich quasi auskotzen zu können, darüber war ich sehr froh. Ich hatte zwei, drei Komplikationen nach der OP und hätte nicht gedacht dass ich so schnell wieder so fit bin. Mittlerweile hops ich mit gepackten Einkaufstüten wieder in den vierten Stock in meine Wohnung hoch und bin dabei wie ein normaler Mensch aus der Puste.

Nächste Woche ist Kontrolle und so wie ich mich fühle wird sie bestimmt gut ausfallen. :)

Die Zukunft bei so einer Diagnose sieht definitv rosig aus.

 

Liebe Grüße

 

 

Share this post


Link to post
Kat75

Liebe Anne,

 

auch Dir herzlichen Dank für deine ausführlichen Schilderungen. Das hilft mir wirklich ungemein weiter. Ich bereue es nicht, mich hier angemeldet zu haben. Der Erfahrungsaustausch hilft mir schon sehr. Zumal ich jetzt weiß, welche Fragen ich stellen muss. Na da kann sich die Kardiologin Ende Juli auf was gefasst machen. Die werde ich löchern. Bis dahin werde ich erstmal versuchen, mit meinen Symptomen klar zu kommen und mich auf den Urlaub zu freuen und ihn auch zu genießen.

 

Die Mitralklappeninsuffizienz ist also definitv da. Dies hat die Ärztin im Herzzentrum gestern auch so bestätigt. Sie hatte da ein ganz leichtes Geräusch gehört. Die niedergelassene Kardiologin meinte, es wäre nur eine leichte Klappeninsuffizienz. Von der Herzinsuffizienz hat sie mir gegenüber nichts erwähnt. Das habe ich wie schon geschrieben aus dem Computer der Kardiologin bzw. von der Hausärztin übermittelt bekommen.

 

Nein momentan weiß ich noch nicht, welche Art Insuffizienz ich habe. Aber das werde ich bei meinem Kardiologenbesuch (ich muss noch zum BelastungsEKG) definitiv hinterfragen. Hauptsache ist nur, dass ich auch an die Ärztin rankomme. Denn das BelastungsEKG macht ja die Schwester. Ansonsten wird der Hausarzt ausgefragt. Die Ärztin im Herzzentrum und auch die dortige Schwester haben mir auch geraten, regelmäßig die Klappe kontrollieren zu lassen. Dies könnte ich auch dort machen lassen, wenn ich mich da besser aufgehoben fühle. Ich denke das werde ich dann auch so tun.

 

Ich danke auf alle Fälle allen, die mir hier schon Mut gemacht haben. Auch wenn mir meine Angst (das ist aber leider auch eine Krankheit) nicht genommen werden kann, so sehe ich doch, dass man auch mit verschiedenen Herzerkrankungen durchaus ein lebenswertes und normales Leben leben kann.

 

Liebe Grüße

Katrin

Share this post


Link to post
steffi

Hallo,

bleib ruhig, ich habe seit 16 Jahren eine HI (rechtsventrikulär mit EF 35%) :D und bin normal belastbar, mache Sport nach Puls. Laß Dich nicht von Google panisch machen.

LG Steffi 

Share this post


Link to post
AnneS

Angst ist eine Krankheit, Krankheiten lassen sich gut behandeln (wenn man möchte).

Ich hatte früher auch Ängste und so eine lästige Depression die mich nur ankotzte. Ich war zwei Jahre bei einem Psychologen, Verhaltenstherapie.

Ich bereue gar nichts davon und bin den Mist los :D

 

 Dagegen kann man was machen, wenn man möchte.

Share this post


Link to post
Kat75

Hallo Steffi,

auch dir herzlichen Dank für deine Antwort. 16 Jahre schon... Na das beruhigt mich nun doch etwas. Bissl Schnappatmung habe ich nach dem Sport und im Moment auch in Ruhe, aber ich denke eher angstbedingt. Jaja, der Google ist manchmal nicht so hilfreich. Vor allem dann nicht, wenn man so eine Angststörung hat wie ich.

 

@ AnneS

 

Ja ich weiß, dass Angst eine Krankheit ist. Leider hält die sich bei mir sehr hartnäckig. Habe in den letzten 20 Jahren 3 verschieden Psychotherapien gemacht und war auch beim Psychiater. Aber irgendwie ist die bei mir sehr anhänglich. Nur durch die Reha ging es mir eine zeit lang etwas besser. Aber ich bleibe da dran.

 

 

Share this post


Link to post
Kernchemiker
vor 5 Stunden schrieb Kat75:

wenn ich mit dem Peakflowmeter den Wert messe bzw. mit dem Pulsoximeter am Handy sind die Werte fast immer gut. Dann kann das doch gar keine Atemnot sein, oder?

Richtig.

 

vor 7 Stunden schrieb Kat75:

Ich saß beim Friseur und bemerkte, dass ich irgendwie schlecht Luft bekam. Ich hatte das Gefühl ich müsste besonders tief Luft holen um genügend Luft zu bekommen.

Sowas in der Art kenne ich auch von mir. Meine Kinder haben das auch mitunter. Das ist typisch für Stress oder Angst. Das ist ziemlich unangenehm, hat aber nichts mit dem Herz zu tun. Kann ja auch nicht: du hast nur eine leichte Mitralklappeninsuffiz (habe ich auch übrigens, spielt bei mir keinerlei Rolle) und die Herzinsuffizienz, sofern sie messbar ist, ist noch nicht mal wert, kommuniziert zu werden (so herum kann man es auch mal sehen). Ich habe ich übrigens auch eine ganz leichte, die ist völlig unbedeutend und basiert nur auf Echo-Messwerten. Ich mache ALLES und bin mit 48 fitter als noch vor 10 Jahren, weil ich mich heute mehr bewege.

 

Jeder tickt anders, aber vielleicht hilft dir, dass nichts darauf hindeutet, dass du körperlich akut plötzlich kränker bist, als vorher.

Dass du jetzt vermehrt an deiner Fitness arbeiten willst, finde ich super. Das ist der Schlüssel zu einem gesunden und zufriedenen Leben, glaubs mir.

 

Ich wünsche dir, dass du deine Reise genießen kannst.

 

Gruß

Holger

Share this post


Link to post
steffi

P.s.

die Atemnot ist bestimmt psyschisch, man hat das Gefühl beim Einatmen nicht genug Luft zu bekommen. Sobald man sich ablenkt ist es weg, typisch auch für Panikattacken!

 

Lg Steffi  

Share this post


Link to post
Kat75

Hallo Holger,

hallo Steffi,

 

vielen lieben Dank für Eure Antworten, die mich tatsächlich beruhigen konnten. Barcelona war wunderschön. Hatte etwas mit der Luft zu kämpfen, aber das lag am ehesten an der ungewohnten Luftfeuchtigkeit und der etwas kleinen Ferienwohnung, die auch nur wenig Lüftungsmöglichkeiten hatte. Aber ich konnte die Reise genießen und das ist die Hauptsache. Allerdings hatte ich auch auf dem Rückflug bissl Atemprobleme, könnte aber auch eine gewisse Flugangst gewesen sein. Morgen geht es an den Königssee, danach an den Hallstädter See und zum Abschluss unserer einwöchigen Reise zum Chiemsee. Ich werde auch hier versuchen, die negativen Gedanken daheim zu lassen. Was mir jetzt die ganze Zeit durch den Kopf geht,  ist, dass ich seit fast einem 3/4 Jahr immer mal wieder so ein Brennen im Brustkorb verspüre. Nun überlege ich, ob dies vom Herzen kommen kann. Allerdings habe ich auch eine Refluxerkrankung gegen die ich PPI einnehme. Eigentlich fühlt sich Sodbrennen aber anders an. Ich versuche gerade, nicht zu googeln.

 

Ihr Lieben, ich wünsche euch einen schönen Samstag und ein schönes Wochenende und danke euch nochmal fürs Lesen und die guten Tipps. 

Liebe Grüße 

Katrin

Share this post


Link to post
steffi

Hallo Katrin, 

das freut mich! Versuche wirklich alles loszulasen und Dich auf die Gegenwart zu fokussieren. Selbst wenn das Brennen vom Herzen käme, was ich nicht glaube, hilft Dir die Erkenntnis jetzt eh nichts, also konzentriere Dich auf die schönen Dinge!

Eine dringende Buchempfehlung für Dich "Das wird schon wieder?" von Toni Bernhard. Gibt es bei Weltbild auch als e-book, es wird Dir bestimmt helfen! Mich hat es sehr befreit, obwohl ich die Theorie schon kannte ;), steter Tropfen höhlt den Stein. ....

 

Viele Grüße in das schöne Bayern, genieße es.

 

LG Steffi

Share this post


Link to post
Kat75

Liebe Steffi,

danke. Werde ich mir nach dem Urlaub besorgen. 

Lg Katrin 

Share this post


Link to post

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.

Guest
Reply to this topic...

×   Pasted as rich text.   Paste as plain text instead

  Only 75 emoji are allowed.

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.

×
×
  • Create New...