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Ozaki Operation


Benny

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Hallo zusammen,

nun, am letzten Freitag hat Dr. Benedik meinen Mann erfolgreich operiert.

Klappe wurde wie geplant ersetzt und ist wohl schön geworden. Also die Ärzte sind zufrieden, also sind wir es auch.

Wenn alles soweit gut weiter läuft, wird er schon am Freitag nach Hause entlassen. Die Reha ist beantragt, mal sehen, wann eine Antwort kommt.

Mein Mann hat mich gebeten, hier mal anzufragen, ob jemand nach der OP sporadisch, aber mehrmals täglich,  ein "Bumpern" (also einen vereinzelten harten (Doppel-) Herzschlag) hatte. Er hat zwar gerade bei der Visite mal gefragt, aber nur die Info bekommen, dass das noch normal sein könnte (der Arzt war wohl etwas wortkarg).

@kardia_mou wie stellt sich die Herzrhytmusstörung bei Dir da? 

Man(n) macht sich halt Gedanken ...

 

Vielen Dank schon mal für den ein oder anderen Tipp!

Viele Grüße 

Mechthild  

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Hallo Mechthild,

hatte Dein Mann vorher auch schon solche Schläge? Ist eine Aortenplastik eingesetzt worden?

Bei mir sind auch harte Schläge zu spüren, also Herzstolpern. Nach der OP hatte ich auch mal einen schnelleren/unregelmäßigen Herzschlag - bis hin zu Nachts schweißnass aufwachen. Ist aber alles viel besser bzw weg.

Nach dem Sport hatte ich das früher auch schon.

Ich habe mich damit angefreundet, dass das Herz nicht immer normal schlagen muss. Nur Flattern/Flimmern darf nicht passieren. Dafür habe ich ne Whithings Uhr und gucke mir Herzfrequenz und Puls an. Inzwischen immer weniger.

Candesatan nehme ich noch, weil der Kardiologe meint, das wäre gut für’s Herz. Blutdruckmäßig in meinen Augen unnötig, liege auch ohne bei 125 im oberen Wert. Was nimmt Dein Mann?

Gute Besserung!

Nic

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vor 6 Stunden schrieb Junti76:

Hallo zusammen,

nun, am letzten Freitag hat Dr. Benedik meinen Mann erfolgreich operiert.

Klappe wurde wie geplant ersetzt und ist wohl schön geworden. Also die Ärzte sind zufrieden, also sind wir es auch.

Wenn alles soweit gut weiter läuft, wird er schon am Freitag nach Hause entlassen. Die Reha ist beantragt, mal sehen, wann eine Antwort kommt.

Mein Mann hat mich gebeten, hier mal anzufragen, ob jemand nach der OP sporadisch, aber mehrmals täglich,  ein "Bumpern" (also einen vereinzelten harten (Doppel-) Herzschlag) hatte. Er hat zwar gerade bei der Visite mal gefragt, aber nur die Info bekommen, dass das noch normal sein könnte (der Arzt war wohl etwas wortkarg).

@kardia_mou wie stellt sich die Herzrhytmusstörung bei Dir da? 

Man(n) macht sich halt Gedanken ...

 

Vielen Dank schon mal für den ein oder anderen Tipp!

Viele Grüße 

Mechthild  

Hallo Mechthild,

ich wünsche Deinem Mann weiterhin eine gute Genesung. Ich habe keine Herzrhytmusstörungen, falls Du das Vorhofflimmern meinst. Das ist nicht wieder aufgetreten. Ich habe nur ab und an ein etwas stärkeres Herzklopfen, so wie Dein Mann es beschrieben hat. Ab und zu auch mal ein zwei Extrasystolen. Nach der OP war das auf jedenfall wesentlich stärker. Das hat sich irgendwann eingeruckelt. 
Ich kontrolliere meine Herzfrequenz auch mit der ScanWatch von Withings was mir immer noch eine gute Hilfe ist.
 

Sonnige Grüße 

Steffi
 

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Hallo zusammen,

Nach 9 Tagen post OP lässt sich sagen: Alles richtig gemacht!

Meinem Mann geht's sehr gut. Er ist seit Freitag zu Hause und jeden Tag fitter. Reha lässt noch auf sich warten. 

 

Vielen herzlichen Dank an @Benny für die tolle OP. Danke an die Ärzte und Schwestern/Pfleger in der Helios Krefel.

 

Das "Bumpern" ist noch da, aber es ist ja noch zu früh um etwas über dessen Verbleib zu sagen. Ansonsten alles fein!

 

Danke an das Forum und Eure Berichte/Euren Zuspruch.

 

Viele Grüße Mechthild Juntermanns 

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Posted (edited)

Hallo Mechthild,

 

dann kann man wohl sagen: herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen OP ! Ich hatte in den ersten 2 Wochen nach der  3-4x Vorhofflimmern, danach ist es zum Glück nie mehr aufgetreten. Mit vereinzelten Extrasyszolen müssen sich hier wohl die meisten "anfreunden". Mir sagte mal ein Arzt, daß kein Herz immer den gleichen Rhythmus hat. Nur ist der Unterschied, daß wir Operierten oftmals diese Extraschläge wahrnehmen im Gegensatz zu Nichtoperierten. 

 

Ja, der Benny macht mit seinem Team einen Superjob und wir alle können dankbar sein, daß es vor allem in der Herzchirurgie solche Fortschritte gibt.

 

Weiterhin alles Gute und beste Genesung !

 

 

Liebe Grüße

Michael :)

Edited by Pepelotzki
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Hallo Mechthild,

 

ich habe zwar keine Ozaki OP sondern 2018 eine Inspiris Resillia und einen Aortenbogen bekommen.

 

Das "Bumpern" können "Extrasystolen" sein. Bei mir trat das auf, weil ich zu viele Mediakamente (Blutdrucksenker und Bisoprolol) bekam.
Ich habe dann den Blutdrucksenker mal abgesetzt und den Blutdruck engmaschig kontrolliert. Und siehe da, die Extrasystolen sind nur noch sporadisch da.

Etwa 3 Wochen nach der OP habe ich dann nach Rücksprache mit meinen Hausarzt den Betablocker abgesetzt. Auch das hat noch einmal zur Besserung beigetragen.

 

Vielleicht hilft das.

 

Viele Grüße

... Jörg

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vor 15 Stunden schrieb Joerg_1967:

Hallo Mechthild,

 

ich habe zwar keine Ozaki OP sondern 2018 eine Inspiris Resillia und einen Aortenbogen bekommen.

 

Das "Bumpern" können "Extrasystolen" sein. Bei mir trat das auf, weil ich zu viele Mediakamente (Blutdrucksenker und Bisoprolol) bekam.
Ich habe dann den Blutdrucksenker mal abgesetzt und den Blutdruck engmaschig kontrolliert. Und siehe da, die Extrasystolen sind nur noch sporadisch da.

Etwa 3 Wochen nach der OP habe ich dann nach Rücksprache mit meinen Hausarzt den Betablocker abgesetzt. Auch das hat noch einmal zur Besserung beigetragen.

 

Vielleicht hilft das.

 

Viele Grüße

... Jörg

Hallo Jörg,

vielen Dank für Deine Info. Die Vermutung hatte mein Mann auch schon.

Er hat am WE brav Blutdruck gemessen und eigentlich war er immer "normal bis niedrig". Er hat heute einen Termin beim Hausarzt und wird mit ihm besprechen, was alles weiter genommen werden muss. Da er noch nie mit hohem Blutdruck zu tun hatte, hofft er darauf, dass es auch so bleibt. Davon bin ich auch überzeugt. Muss sich halt auch erstmal alles wieder "sortieren"!

 

Ich werde berichten!

 

Viele Grüße

Mechthild

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vor 19 Stunden schrieb Pepelotzki:

Hallo Mechthild,

 

dann kann man wohl sagen: herzlichen Glückwunsch zur erfolgreichen OP ! Ich hatte in den ersten 2 Wochen nach der  3-4x Vorhofflimmern, danach ist es zum Glück nie mehr aufgetreten. Mit vereinzelten Extrasyszolen müssen sich hier wohl die meisten "anfreunden". Mir sagte mal ein Arzt, daß kein Herz immer den gleichen Rhythmus hat. Nur ist der Unterschied, daß wir Operierten oftmals diese Extraschläge wahrnehmen im Gegensatz zu Nichtoperierten. 

 

Ja, der Benny macht mit seinem Team einen Superjob und wir alle können dankbar sein, daß es vor allem in der Herzchirurgie solche Fortschritte gibt.

 

Weiterhin alles Gute und beste Genesung !

 

 

Liebe Grüße

Michael :)

Hallo Michael, 

 

da gebe ich Dir vollkommen Recht.

Man ist natürlich sehr aufmerksam, was das Herz jetzt so macht.

 

Wir sind sehr glücklich, dass alles gut gelaufen ist und Dr. Benedikt und Team so engagiert ist/sind.

 

Leiben Dank für Deinen Bericht. Ich denke, dass sich mit der Zeit und der Anpassung der Medikamente einiges "normalisieren" wird.

 

Viele Grüße

Mechthild 

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  • 4 weeks later...

Hallo liebe Forumsmitglieder,

 

wie ich ja schon ausgeführt hatte, hat mein Mann am 13.05.2022 eine neue Aortenklappe nach Ozaki durch Dr. Benedik in der Helios in Krefeld bekommen. Soweit auch alles gut. Derzeit ist mein Mann noch in der Reha in Leichlingen und hat mich gebeten einige Fragen an die Ozaki-Operierten zu stellen:

 

1. Habt Ihr nach 5 Wochen noch ab und an Probleme mit kurzzeitig hochschnellenden Puls i.V.m. Hochblutdruck (in diesem Moment) unter leichter Belastung (Ergometer 80W, direkt zu Beginn) gehabt (er hatte bis vor der Op nie auch nur annähernd Bluthochdruck)? 

In der Reha stufen die das als total normal ein. Mein Mann ist da etwas verunsichert, daher die Frage nach Euren Erfahrungen.

 

2. Wann konntet Ihr die Blutdurcksenker, Cholesteriensenker absetzen?

Im Krankenhaus hat er das "Herz-OP-Sammelpaket" bekommen. Das hat ihn schon verwundert, da er nie hohen Blutdruck (eher niedrigen) hatte. Aber die Ärzte in der Reha sagen, dass sie da nicht "dran" gehen, dass dies der Hausarzt machen müsste.

 

3. Wie habt Ihr die Reha wahrgenommen? Ward Ihr sportlich ausgelastet?

Also er nicht. In der Regel kommt er noch nicht mal in die Nähe des angesetzten max Puls von 100! Nachfragen werden abgetan. Man sagte ihm auch, dass er auch in Zukunft nicht über 100 Puls gehen dürfte. 

Es heißt aber doch, dass nach der OP wieder alles normal gehen kann (natürlich nach der Heilungs-/Rehazeit in ein paar Wochen/Monaten). So hat es Dr. Benedik auch geäußert und es liegt ja keine weitere Erkrankung, wie zB Herzinsuffizienz oder so vor.

 

4. Wie lange durftet Ihr kein Auto fahren?

Es gibt Patienten in der Reha, die bereits mit Auto angereist sind (14 Tage nach OP), der eine Arzt sagte so 8 Wochen, der letzte Arzt sagte jetzt 12 Wochen! Irgendwie sagt jeder etwas anderes ... genau wie zur Tragedauer des Brustgurt.

 

Ansonsten geht es ihm gut. Wie ich ja bereits berichtet hatte ist die OP gut verlaufen. Dr. Benedik hatte zwar etwas Arbeit, da die Herzklappe wohl sehr groß war, aber das Ergebnis zählt und dies ist super. Die Wunde ist auch toll verheilt. Die Entscheidung zur Ozaki-Klappe war definitiv die Richtige!

 

Herzlichen Dank für Eure Erfahrungen,

 

viele Grüße

Mechthild Juntermanns

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Hallo Mechthild,

 

ich war auch in Leichlingen - öder Laden, mit Ausnahmen. Er kann ja mal einen Termin bei Frau Dr. Henke machen (meine Stationsärztin auf der 2. Etage). Die hatte sich zu Ozaki extra eingelesen und kennt auch Belastbarkeit etc. Beim Ergotraining wird der Puls ja vorher festgelegt, man kann dann auf dem Rad schwerer stellen lassen. Eigentlich sollte es dabei kein Thema sein, auf 100 zu kommen.

Blutdruck: bei mir vorher auch immer eher niedrig, danach auch mal zwischendurch hoch. Betablocker wurde langsam reduziert (aber erst nach 8 Wochen meine ich). Erst nach 5 Monaten keine mehr, aber immernoch Candesatan ( nehme ich auch nicht mehr sooo regelmäßig…). Mein Kardiologe (Hausarzt frage ich dazu nicht) hat mir für das Absetzten immer das OK gegeben, aber immer erst auf meine Rückfrage. Candesatan findet er zur Herzschonung immer noch gut. 

Am Anfang haben mich Puls und Blutdruck und Herzschlag auch sehr beschäftigt. Richtig hohen Blutdruck hatte ich nie in der Reha, aber schon mal 150 zu irgendwas wenn eigentlich nix los war. 

Jetzt, knapp 8 Monate nach der OP, habe ich schon regelmäßig Sport mit Puls bis 180 gemacht. Mein Gefühl ist, dass das Herz und der Körper erstmal 4 Monate brauchen, um sich einzustellen. Danach braucht man auch Anstrengung, damit das Herz auch weiß, wann Pause ist. Nur langsam steigern, nicht mit Gewalt. Ich fahre inzwischen wieder MX mit Durchschnittspuls über 140 ohne Probleme. Am Anfang nur kurz, jetzt besser als die letzten 5 Jahre.

Auto bin ich nach 5 Wochen wieder gefahren (brauchte was anderes zum Abendessen als in Leichlingen), war kein Problem. Den Brustgurt hab ich nur 3 Wochen getragen - der ist ja eigentlich nur Gedankenstütze. Das Brustbein ist in 6 Wochen ziemlich verheilt, wenn es normal läuft. Man muss halt aufpassen. Aber in und aus der Reha musste ich meinen Kram auch selber schleppen…

Du kannst mir gern ne PN schreiben, wir können dazu auch gern telefonieren bzw Dein Mann kann gern anrufen.

Alles Gute!

Nic

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Am 20.6.2022 um 16:14 schrieb 4Takt:

Hallo Mechthild,

 

ich war auch in Leichlingen - öder Laden, mit Ausnahmen. Er kann ja mal einen Termin bei Frau Dr. Henke machen (meine Stationsärztin auf der 2. Etage). Die hatte sich zu Ozaki extra eingelesen und kennt auch Belastbarkeit etc. Beim Ergotraining wird der Puls ja vorher festgelegt, man kann dann auf dem Rad schwerer stellen lassen. Eigentlich sollte es dabei kein Thema sein, auf 100 zu kommen.

Blutdruck: bei mir vorher auch immer eher niedrig, danach auch mal zwischendurch hoch. Betablocker wurde langsam reduziert (aber erst nach 8 Wochen meine ich). Erst nach 5 Monaten keine mehr, aber immernoch Candesatan ( nehme ich auch nicht mehr sooo regelmäßig…). Mein Kardiologe (Hausarzt frage ich dazu nicht) hat mir für das Absetzten immer das OK gegeben, aber immer erst auf meine Rückfrage. Candesatan findet er zur Herzschonung immer noch gut. 

Am Anfang haben mich Puls und Blutdruck und Herzschlag auch sehr beschäftigt. Richtig hohen Blutdruck hatte ich nie in der Reha, aber schon mal 150 zu irgendwas wenn eigentlich nix los war. 

Jetzt, knapp 8 Monate nach der OP, habe ich schon regelmäßig Sport mit Puls bis 180 gemacht. Mein Gefühl ist, dass das Herz und der Körper erstmal 4 Monate brauchen, um sich einzustellen. Danach braucht man auch Anstrengung, damit das Herz auch weiß, wann Pause ist. Nur langsam steigern, nicht mit Gewalt. Ich fahre inzwischen wieder MX mit Durchschnittspuls über 140 ohne Probleme. Am Anfang nur kurz, jetzt besser als die letzten 5 Jahre.

Auto bin ich nach 5 Wochen wieder gefahren (brauchte was anderes zum Abendessen als in Leichlingen), war kein Problem. Den Brustgurt hab ich nur 3 Wochen getragen - der ist ja eigentlich nur Gedankenstütze. Das Brustbein ist in 6 Wochen ziemlich verheilt, wenn es normal läuft. Man muss halt aufpassen. Aber in und aus der Reha musste ich meinen Kram auch selber schleppen…

Du kannst mir gern ne PN schreiben, wir können dazu auch gern telefonieren bzw Dein Mann kann gern anrufen.

Alles Gute!

Nic

Hallo Nic,

 

vielen Dank für Deine Rückmeldung, die hat sehr geholfen.

Heute gab es das Abschlussgespräch und nochmal ein Ultraschall.

Also die Pulsgeschichte wird von den Ärzten dort als normal eingestuft und auch die Mitpatienten haben entsprechende "Ausrutscher". Soweit also gut. Dies wird in Zukunft im Auge behalten und auch nochmal mit Belastungs-EKGs unterstützt, sodass die Leistung nach und nach kontrolliert gesteigert wird. Sobald er zu Hause ist, soll der Hausarzt/Kardiologe die Medikamente nach und nach absetzen (außer den Cholesterinsenker, da wohl eine erbliche Vorbelastung vorliegt und mit Ernährung allein der Cholesterin nicht unten gehalten werden kann) Das ist aber ja kein Thema.

Das Herzultraschall hat ergeben, dass die Pumpleistung noch nicht 100%ig ist, was aber auch ok ist, da die OP ja gerade 6 Wochen her ist. Kann der Kardiologe in 2-3 Monaten nochmal checken. 

Die Klappe ist super! "Da war ein Künstler am Werk" so der Arzt. Sie ist 100%ig dicht! Was will man mehr ;-)

 

Alles in allem war der Arzt sehr zufrieden mit dem "Ist-Zustand". Somit auch mein Mann erstmal beruhigt. Heute hat sich der Arzt auch entsprechend Zeit genommen, sodass alles in Ruhe besprochen werden konnte. Damit hat er den Ruf der Rehaklinik gerade noch so gerettet. Die Reaktionen der Therapeuten waren oft sehr unbefriedigend bis genervt. Wobei mein Mann nicht der "anspruchsvolle" Typ ist. Er möchte halt nur gerne eine anständige Antwort auf Fragen, wenn es mal zu (für ihn) nicht nachvollziehbaren Situationen kommt. Das war bzgl. der Pulsgeschichte nie der Fall: Entweder wurde Panik geschoben oder es wurde abgetan. Aber das ist ja jetzt geklärt.

 

Dann warten wir mal die weitere Genesung ab. 

Ich denke, es wird alles mit der Zeit werden. Das Wichtigste ist, dass die Klappe perfekt ist! Alles andere ergibt sich schon. 

Nochmals vielen Dank für Deine Rückmeldung! Alles Gute weiterhin!
 

Viele Grüße

Mechthild

 

 

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Hallo Mechthild,

 

das ist sehr schön zu hören, das auch er eine perfekte Herzklappe erhalten hat.

Ich wurde letztes Jahr im Oktober auch von Benny operiert wurden und bin auch so froh darüber. Ich habe auch ein perfektes OP-Ergebnis.

Ich habe mich an die Anweisung gehalten und bin 6 Wochen kein Auto gefahren und es wäre auch nicht möglich gewesen. Mein Kopf war nach dem schweren Eingriff noch gar nicht in der Lage gewesen. Aber das muss man sich auch erstmal eingestehen. Ich hatte zum Beispiel noch sehr mit Konzentration und schnellen Bewegungen zu kämpfen.

Den Brustgurt habe ich auch 6 Wochen getragen und auch danach noch gelegentlich mal. Ich hatte noch einer weile ohne Brustgurt teilweise solche großen Schmerzen das ohne nicht ging. Ich habe aber auch ab dem Tag der Entlassung komplett auf Schmerzmittel verzichtet.

Auf eine Reha habe ich auch komplett verzichtet, weil ich den Sinn darin nicht gesehen habe. Ich hätte diese erst zwei Wochen nach Entlassung antreten können. Es war für mich unvorstellbar nach zwei Wochen zu Hause nochmal 3 Wochen Stationär irgendwo aufgenommen zu werden. Mir hat am besten geholfen zu Hause zu sein und jeden Tag spazieren gehen. Nach 6 Wochen habe ich Rehasport gemacht, welcher mir auch extrem gut getan hat.

Das mit dem Puls kann ich bestätigen, regelmäßig hatte mein Puls überhaupt nicht zu meiner Tätigkeit gepasst. Es ist schon komisch wenn man auf dem Sofa liegt und hat plötzlich einen hohen Puls. Dadurch das ich schon im Krankhaus einen sehr hohen Ruhepuls hatte, wurde ich darüber direkt aufgeklärt. Es sei normal und das Herz muss sich an die neue Situation erst gewöhnen. Genauso war es dann auch meine Ruhepuls hat sich über die Zeit immer weiter normalisiert und auch die Extrasystolen wurden immer weniger.

Nach 6 Monaten, war ich erstmals bei einem Belastungs-EKG und meine Kardiologin meinte es wäre kein Unterschied zu einem Komplett gesunden und von meiner Herzklappe ist sie auch total begeistert. Ich bin laut ihrer Aussage voll belastbar und so fühle ich mich mittlerweile auch.

Was jetzt noch geblieben ist, sind gelegentliche Schmerzen am Brustbein. Eventuell sind das noch die Drähte die mich etwas stören, ich hoffe das legt sich auch noch.

Liebe Grüße

Tino 

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Hallo Tino,

 

vielen Dank für Deine Nachricht.

Ich glaube, Du hast bei der Reha nicht viel verpasst. Die ist, zumindest was "nur Ozaki- Herzklappen"-Patienten betrifft, nicht wirklich sinnvoll (zumindest nicht in Leichlingen). Hier wird "Schema-F" gespult: Alle ernähren sich falsch, alle machen zu wenig/keinen Sport, alle rauchen etc. pp. Bei meinem Mann ist nichts davon der Fall, daher waren die Vorträge schonmal unnötig. Das penetrante informieren der Ernährungsberaterin bei der Essensausgabe war total daneben. Aber egal, die 3 Wochen sind rum und nun wird mit dem Hausarzt/Kardiologen zusammen gearbeitet. Regelmäßige Belastungs-EKG um die Belastung an die Herzleistung anzupassen und dann wird das schon laufen.

Ich denke, dass die Pulsgeschichte auch mit den Tabletten einher geht. Wenn die mal abgesetzt sind, wird sich da auch einiges tun. Ein Ruheblutdruck von teilweise unter 110/einiges unter 80 ist ja nun auch nicht gerade förderlich, da machen die Senker wenig Sinn. Aber wir werden sehen, wie sich die Angelegenheit ohne Tabletten macht.

Mein Mann hat sich auch entschlossen (in Absprache mit den Ärzten) den Cholesterinsenker abzusetzen. Der steht im Verdacht weißen Hauskrebs zu fördern. Und ZU hohen Cholesterin hatte er bisher nie, da ist ihm das Risiko (für einfach nur so oder prophylaktisch) zu hoch. Regelmäßige Kontrollen machen da mehr Sinn.

 

Dann drücke ich Dir weiterhin die Daumen und wünsche alles Gute.

Nochmals danke für Deine Geschichte, die gebe ich so weiter und die wird ihn wieder ein wenig mehr beruhigen, was den Puls betrifft. 

 

Viele Grüße

Mechthild

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