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stefan

Marcumar absetzen Bauchdecckenbruch OP

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stefan

Seit meiner Herzklappenoperation (AKE + MKE) vor gut 14 Jahren hatte ich bisher 8 kleinere Zahnops (ambulant und stationär) und 2 Katheterablationen. Bei den Ablationen musste ich Marcumar absetzen, der INR Wert sank bis 1,0. Bei der ersten Ablation wurde Heparin noch über einen Perfusor zugeführt. Nur 3 Monate später bei der 2 Ablation in derselben Klinik, wurde Clexane gespritzt. Letztendlich hatte ich all diese Eingriffe gut überstanden. Gestern Abend bemerkte ich an meinem Bauch oberhalb des Nabels eine kleine Wölbung. Diese tut nicht weh und lässt sich durch draufdrücken kurzfristig beseitigen. Ich hatte gestern bereits einen Verdacht, was das sein könnte. Heute war ich beim Hausarzt, er diagnostizierte einen Nabelbruch oberhalb des Bauchnabels und überwies mich zu einer chirurgischen Praxis. Dort war ich anschließend. Der Chirurg bestätigte die Diagnose. Noch ist der Bruch relativ klein, so dass mir der Chirurg dazu riet, mir eine OP durchzuführen, bevor der Bruch größer wird. Diese OP wird bei „einfachen Patienten“ meist ambulant durchgeführt. In meinem Fall wird es stationär gemacht. Ich muss den INR Wert auf 1,5 senken und Clexane spritzen. Ich habe mich im Internet bereits eingehend informiert und habe ziemlichen Respekt vor der OP und auch Bedenken wegen der Marcumarabstinenz, aber es gibt leider keine Alternative. Vielleicht gibt es Forenmitglieder, die bereits ein Hernien OP (Bauchdecken, Nabel, Leiste) hinter sich haben und über ihre Erfahrungen berichten.

 

LG Stefan

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rudolf

Hallo,

 

bereits vier mal Leistenbruch im Abstand von einigen Jahren gehabt.

Marcumar abgesetzt Clexcane und jeweils eine Übernachtung im KKh.

Nebenbei, extrem viele Tackerklammern im Unterbauch.

Die zwei letzten OP´s wurden über den Bauchnabel geleistet (minimal invasiv).

Hinweis, bei Patienten, die dauerhaft Gerinnungsmittel nehmen, sollte möglichst

kurzzeitig die OP gemacht werden, weil wenn z.b. der Darm austritt, wäre es evtl. ein Notfall

und das kann Probleme geben!

 

Gruss

 

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stefan

Hallo Rudolf,

 

dank für Deine Antwort. Ich werde die Operation nicht lange vor mir her schieben. In Absprache mit dem Chirurgen ist der Termin für den 6 Juli geplant. Ich hoffe, das bis zu diesem Termin die Lage stabil bleibt, und es nicht zu einer Darmeinklemmung kommt. Die Ärzte sagten mir, dass eine solche Einklemmung zu starken Schmerzen führe und dann umgehend operiert werden muss. Der Chirurg hält diese Gefahr bei mir aber für gering. Gestern und heute ist mir zeitweise leicht übel, aber dafür muss nicht der Bruch die direkte Ursache sein. Die Diagnose und die bevorstehende OP haben meinen Nerven stark zugesetzt und die Situation ist mir vermutlich auf den Magen geschlagen. Noch eine Frage: Wurde bei Dir ein Netz eingesetzt?

 

Gruss Stefan

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rudolf

Ja, Netz bei der Letzten OP inkl. div. Heftklammern in Miniformat, sind in der Röhre sehr gut zu erkennen.

Röhre war wegen Nierensteinerkennung.

 

Gruss

rudolf

 

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Veronika Meyer

Ich habe eine mechanische Aortenklappe und musste mich vor zwei Jahren einer Narbenbruch-Operation unterziehen (im Bauchfell). Natürlich musste ich das Marcoumar absetzen und Clexane spritzen (es gibt Lustigeres, aber ich kam gut klar damit). Es wurde ein Netz eingesetzt. Ich fragte ausdrücklich vor der Operation, ob es angezeigt sei, mir einen weiteren Fremdkörper, nebst der Kunstklappe, zu implantieren. Antwort: Das sei kein Problem. Insgesamt verlief alles gut und ich merke nichts mehr von diesem Eingriff.

Liebe Grüsse, Veronika

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stefan

Hallo Veronika,

 

mich würde interessieren, wie lange Du in der Klinik warst, und ob es zu Nachblutungen gekommen ist. Der Chirurg hat mir in der letzten Woche gesagt, dass er vermutlich kein Netz einsetzten wird. Er rechnet scheinbar damit, dass der Bruch nicht übermäßig groß ist, und ein vernähen der Wunde ohne Netz ausreicht. Ich habe in einer Woche nochmals einen Termin bei dem Chirurgen, dann werde ich das Thema noch einmal ansprechen. Die OP ist für den 6 Juli geplant.

 

LG Stefan

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Veronika Meyer

Hallo Stefan, ich wurde am dritten postoperativen Tag entlassen. Eigentlich wollten sie mich bereits einen Tag früher nach Hause schicken, aber ich jammerte ein wenig, dass ich alleine wohne und es sehr anstrengend fände, wenn ich bereits entlassen würde. Der Bruch war schätzungsweise 5 cm lang (ich habs ja nicht gesehen). Es gab keine Nachblutung.

Machs gut! Veronika

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