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Odin

Hallo erstmal

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Odin

Hallöle

Ich bin der Martin, bin 44 Jahre jung und komme aus der Schweiz. Ich bin nicht ein Mensch vieler Worte darum fasse ich mich kurz.

Im Jahre 2003 wurde bei mir das Marfan Syndrom diagnostiziert und das traf mich da wie eine Faust mitten in die Fresse rein.

Nun sind ein pasr jährchen vergangen und jetzt war eine OP unumgänglich. Diese wurde dann auch am 11.1.2017 durchgeführt und mir wurde 3/4 der Aorta vom Herz her rausgeschnippelt und eine Prothese eingepflanzt. Ich konnte zum Glück meine eigen Klappe behalten, über das ich sehr froh bin.

 

Ja das wärs mal von mir und wenn noch fragen offen sind dann fragt ruhig und wenn ihr schreibfehler findet dürft ihr diese gern behalten *smile*

 

Schöne Zeit und passt auf euch auf

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Herz55m

dann mal herzlich willkommen in diesen Forum,

und schöne Grüße in die Schweiz.

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Karlwolfgang

Wo wurde die OP ausgeführt ?

 

Vielen Dank vorab + Gruß !

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Pablito

Erstmals danke, daß es dieses geniale forum gibt!

 

Ich bin der Pablito(eigentlich heiße ich Reini) bin in kürze 66 und habe im März 2003 eine biologische Aortenklappe transplantiert bekommen.

 

Eine Mechanisch ging aus div. Gründen bei mir nicht!

 

Im Oktober 2002 hatte ich einen Angina Pectoris-Anfall, der dann letztlich zu dieser OP geführt hat.

 

3 Monate nach der OP war ich wieder fit und begann wieder meinen bergsteigerischen Leidenschaften nachzugehen, vor allem meinen Zelt-Vulkan-Trekkingtouren in den chilenischen Anden!

 

Damals nach der OP hieß es die biologische Aortenklappe hält längstens 10 Jahre - inzwischen habe ich sie ja schon 14 Jahre!

 

Auf einem Herz-Kuraufenthalt im Oktober 2015 stellte der Kardiologe fest, daß die entsprechenden Parameter auf eine baldige neue OP hinweisen!

 

Letztes Jahr war ich in Wien in KH Hietzing vormals Lainz, wo mir der dortige Kardiologe sagte: "So früh wie notwendig und so spät, wie möglich" operieren!

 

Im Mai heuer hatte ich bei der Herzkontrolle einen mittleren Gradienten von 48 mmHg bei einer HF von 52/min - unmittelbar nach der OP waren es 13 mmHg und vor 2 Jahren noch 20 mmHg.

 

Mein Kardiologe mit dem ich gut verstehe meinte auch: kein Arzt könne voraussagen, wie rasch dieser Wert steigt! Ich solle darauf achten, ob ich in Atemnot komme oder in der Brust Schmerzen habe(letzteres tritt bei größerer Anstrengung zeitweise auf!)

 

Nach dem Herz-Kuraufenthalt im Okt. 2015 wurde mir nach einer umfangreichen Spiro-Ergometrie undeinem Lungenfunktionstest eine Pulsobergrenze von 110/min. zugestanden - darüber käme ich in den aneroben Bereich!

 

Ein langjähriger Freund von Beruf Oberarzt in der Anästesie bei Herz-OP´s sagte mir, wenn ich dauerhaft meine Pulsfrequenz auf 120-130 habe(beim Bergwandern) wird mein Herz(muskel) dauerhaft geschädigt - das ist ja auch nciht gerade erfreulich!

 

Im Oktober habe ich die nächste Herz-Kontrolle, da hoffe ich meine OP noch ein wenig hinausschieben zu können!

 

Mein LDL-Wert ist offensichtlich genetisch bedingt zu hoch gewesen und ich verwende seit 2 Jahren sowohl Arterin als auch Sortis, was diesen Wert inzwischen erheblich gesenkt hat!

 

Ich freue mich auf regen Austausch mit euch!

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Der Grinch

Hallo,

 

viele liebe Grüsse nach Österreich und in die Schweiz ‼

 

Grüne Grüsse Grinch

 

PS: "So früh wie notwendig und so spät, wie möglich" operieren! Gute Aussage. Ein bisschen muss man aufpassen, damit man nicht zuuu spät dran ist wegen des Pumpkraftverlustes, sagte man mir.

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Pablito

Anfang Dezember 2017 bekam ich ganz plötzlich Atembeschwerden und brennende Schmerzen in der Brust über dem Herzen und andere Symtome.

Schnelleres Gehen, wie ich das gewohnt bin, waren nicht mehr möglich und ganz leichtes bergauf Gehen hat mich schon in starke Atemnot versetzt:huh:!

 

Ich dachte zuerst ich hätte eventuelle eine "Kalte Lungenentzündung" - zum Glück stellte sich im Lungenröntgen heraus, daß es keine Lungenentzündung ist, sondern daß ich Wasser in der Lunge habe, hervorgerufen durch die nicht mehr richtig schließende Aortenklappe.

 

Ich bekam Lasilacton verschrieben(2Tabletten/Tag) und merkte schon am Abend des 1. Tages der Einnahme eine deutliche Verbesserung meines Zustandes:)

Nach 6 Tagen habe ich Lasilacton auf eine Tablette/Tag reduziert.

 

Gleich am 2.1.18 war ich wieder im KH Hietzing/Wien, wo mir 2x Blut abgenommen wurde um vor allem den Troponin-Wert zu sehen!

Weitere Voruntersuchungen wurden gemacht.

 

Am 22.1. wird eine Angiografie gemacht. 2003 wurde das noch über die rechte Beinschlagader gemacht, jetzt hat man wesentliche kleinere Instrumente und es wird im linken Arm oberhalb des Handgelenkes eingeführt; ist schonender und man braucht keinen Sandsack u.a..

Danach wird das Herz-Chirurgenteam entscheiden wann meine Re-Operation stattfinden wird!

 

Ansich dachte ich zuerst an TAVI, aber die Langzeitwerte liegen erst bei 7 Jahren und nach 8 Jahren soll es zu drastischen Zerfallserscheinung der Bio-Herzklappe kommen:huh:

Da bin ich mit meinen 66 Jahren noch zu jung dafür.

https://www.youtube.com/watch?v=L6qCs0xunT4
https://www.youtube.com/watch?v=8_fAhG2LMJQ

Das lange Warten bis es endlich so weit ist, ist zeitweise ziemlich zermürbend, aber das kennen alle Betroffenen hier ja zur Genüge!

 

Was ich allerdings bis jetzt noch nicht herausgefunden habe ist, wie die Langzeitwerte einer Re-Operation einer inzwischern schon 15 Jahren alten transplantierten Bio-Artenklappe sind!

bearbeitet von Pablito

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Pepelotzki

Hallo Pablito,

 

vielen Dank für die Links - habe ich mir doch glatt mal angeschaut. Toll zu sehen, wie man eine Bioklappe erneut ersetzen kann. Unglaublich, wie weit die Medizin heute ist.

 

Grüße

 

Michael

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Pablito

Gestern hatte ich meine Angiografie übers Handgelenk; war in einer 1/2 Stunde erledigt und ist so gut wie schmerzfrei. Lediglich die Kontrastmittel verursachen ein Brennen.

Bei mir sind die Adern sehr dünn, was zu einer kleinen Verzögerung geführt hat, aber letztlich klappte es sehr gut!

 

Man bekommt dann am Arm beim Handgelenk eine durchsichtige Plastikmanschette in der eine Art Säckchen enthalten ist in die Luft eingepumpt wird, wodurch auf die Einstichstelle ein Druck entsteht. die Luft wird dann innerhalb von jeweils ca. 2 Stunden leicht abgelassen und dauert in Summe so an die 4-6 Stunden.

Bei mir wurde die Manschette erst heute früh entfernt, da es beim 2. Mal Luftablassen danach zu einer Nachblutung gekommen ist :-(

 

Die Herzkranzgefäße sind in bester Ordnung oder im Arztjargon "bland"!

 

Morgen wird sich das Herz-Chirurgenteam beraten wann und wie operiert wird...!

 

Am 29.1. werde ich dann das Ergebnis erfahren!

 

Am 16.2. habe ich dann eine Herz-CT wegen dem Zustand der Aorta - es geht jetzt alles "auf Schiene"

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Pablito
Geschrieben (bearbeitet)

Ja das mit dem Chirurgengespräch hat nicht geklappt. 

Am 28.2. war nur eine ganz kurze Befundbesprechung und das von mir erwartete Chirurgengespräch findet erst in den Tagen unmittelbar vor der Herz-OP statt.

 

Ist schon etwas ärgerlich, da ich dann in kurzer Zeit hoffentlich auch entscheiden kann ob man mir einen künstliche oder biolog. Aortenklappe einbauen wird bzw. ob es eine gerüstlose oder eine mit Gerüst wird. Wobei mir ein befreundeter Kardiologe gesagt hat, daß man nicht mitreden kann!

 

Also bleibt mir nichts andere übrig als auf das Beste zu hoffen!

 

Zumindest sind seit ca. 3 Wochen die Atembeschwerden weg, so daß ich wieder gut durchatmen kann!

 

Am 14.3. habe ich dann die stationäre Aufnahme!

bearbeitet von Pablito

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