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Brustkorb / Thorax Schmerzen 1 Monat nach OP


kawe

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Hallo zusammen

Mich würde interessieren wie lange ihr Schmerzen hattet nach der OP. Bei mir ist die RossOP jetzt 1 monat her und ich habe immer noch Schmerzen bei tiefem einatmen und wenn ich mich Strecke oder je nach Bewegung. Mittlerweile halte ich es zwar fast ohne Schmerzmittel aus, abet ich spüre den Brustkorb/Schlüsselbein eigentlich den ganzen Tag. Danke fürs Feedback.

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Hallo,

 

ich hatte sehr lange Schmerzen. Besonders spürbar waren sie auch bei bestimmten Bewegungen oder beim Tragen von Lasten. Es dauerte gut drei Monate, bis es besser wurde. Aber auch danach spürte ich häufig noch ein Ziehen.

Schmerzmittel habe ich deswegen aber nie genommen.

 

Grüße

Dietmar

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Hi kawe

 

Brustkorb oder Thoraxschmerzen können schon langwierig sein . Wie lange genau , kann dir hier keiner beantworten . Gehe mal optimistisch von mindestens 3 Monaten aus . So lange braucht der Brustkorb um wieder zusammenzuwachsen und einigermaßen belastbar zu sein . Die Schmerzen können aber noch länger anhalten , besonders bei Dreh oder Streckbewegungen . Lass dich davon nicht aus der Fassung bringen , helfen tut auch leichte Gymnastik und Massagen. Zum Trost für dich , ich hatte noch ein halbes Jahr nach der Op Spannungsschmerzen . Selbst jetzt nach drei Jahren bin ich nicht mehr so geschmeidig im Oberkörper wie früher . Aber was solls , Ich lebe , brauch keine Schmerzmittel , arbeite wieder ganz normal und fühle mich sonst gesund und fitt . Da interessiert mich ein Zwicken im Oberkörper ( bei Wetterumschwung oder wenn ich blöd gelegen habe ) herzlich wenig . Je mehr Zeit vergeht , um so weniger werden die Schmerzen .

 

Gruß Gerd

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Hallo Kawe,

 

Also ich habe nur die ersten Tage Schmerzmittel genommen, aber noch heute nach 5 Monaten merke ich oft die Brust wenn ich länger auf der Seite lag, der Umhängegurt von einer Tasche auf die Narbe drückt (habe da immer das Gefühl die Cerclagen drücken) oder ich über 30kg hebe. Aber es wird immer Besser und der Kardiologe hat mir gerade gesagt bis zu einem Jahr, manchmal länger, ist normal bis man nichts mehr spürt. Also Geduld mit einem Monat!

 

Gruß Jens

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Hallo,

 

so wie die Vorschreiber äußern, ist es. Ein Monat ist noch relativ kurz, ich hatte auch etwas länger damit zu tun und merke das Brustbein heute noch, wenn ich schlecht gelegen habe oder das Wetter umschlägt von "Hoch" nach "Tief". Die linke Schulter machte mir nach der OP auch für Wochen zu schaffen, wohl lagerungsbedingt, nehme ich an. Die ist aber OK.

Die Schmerzmittel in der Reha-Klinik setzte ich dann irgendwie selbständig ab, weil diese eh nicht halfen. Zu Hause gings dann allmählich wieder, aber auf ein Paar Monate sollte man sich schon einstellen.

Übrigens-mein Hausarzt hatte mich VOR der OP genau auf diese Unannehmlichkeiten freundlich hingewiesen, er hatte Recht.

 

Alles Gute, Horst

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Ja, ich denke auch: Ein Monat ist noch zu kurz.

 

Ich hatte nach der OP nur Bewegungsschmerzen, konnte nichts schweres heben, nicht mal eine volle Teekanne.

Eine schwere Tür konnte ich nur aufmachen wenn ich mit dem anderen Arm den Brustkorb fest hielt.

Aber nach ca. 6 Wochen war das Schlimmste vorbei, ich konnte auch wieder Auto fahren.

Nach ca. 2-3 Monaten waren alle Beschwerden komplett verschwunden.

Schmerzmittel habe ich nur ganz am Anfang bekommen und diese schon nach wenigen Tagen nach der OP abgesetzt

und nie wieder gebraucht.

 

Also - hab noch ein bisschen Geduld  :) 

Alles Gute weiterhin wünsche ich dir - LG  

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Hi

 

Wie die anderen schon geschrieben haben ist es völlig normal, dass man nach 1 Monat noch etwas spürt. Du darfst nicht vergessen, dass das ein grosser Eingriff für den Körper ist. Du kannst die Heilung gut vergleichen wie mit einem anderen Knochenbruch. Und Wundheilung (egal welches Gewebe) dauert bis zu 1 Jahr, bis alle Vorgänge abgeschlossen sind. Meist spürt man auch nach ein paar Monaten oder sogar Jahren hin und wieder etwas. Da können verschiedene Dinge Einfluss haben, wie das Wetter, Stress, körperliche Belastungen usw. Nicht verrückt machen lassen, es wird auf jeden Fall die nächste Zeit immer besser werden  ;)

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Hallo zusammen ich danke euch für euer feedback..tut gut. Ich kam ins grübeln weil in der reha die anderen berichteten dass sie bereits nach 3 wochen keine schmerzen mehr hatten.

Ich habe heute nach einer woche erkältung wieder das reha training aufgenommen und hatte 15min ein vorhofflimmern was sich aber wieder gesetzt hat nachdem der blutdruck auch wieder gestiegen ist. Ich hatte schon fast 3 wochen ohne zwischenfall die reha aufgenommen und so etwas ist für mich beunruhigend, obwohl mir etliche male gesagt wurde, dass dies nicht schlimm sei.

Wie lief das bei euch? Hat jemand ähnliches erlebt?

 

(Hinzu kommt bei mir dass ich vor der op zweimal ein vorhofflimmern hatte dass sie nur durch wine elektrokardioversion weggebracht haben...punkto beunruhigt)

Edited by kawe
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Ich hatte seit der OP zeitweise Vorhofflimmern von etwa jeweils 1-2 Stunde. Jetzt nach einem Jahr fast nicht mehr. Ich nehme aber noch Xarelto, da ich das Risiko eines Schlaganfalls nicht eingehen will. Mein Bruder hatte mit 58 einen schweren Schlaganfall im Krankenhaus,er hatte eine verschleppte Erkältung, die aufs Herz ging (er hatte vorher nichts mit dem Herz), bekam unbemerkt Vorhofflimmern auf der kardiolofischen Abteilung des Krankenhauses und dann den Schlaganfall. Das danach war und ist ist unendlich schlimm. Das will ich nicht.

Liebe Grüße Brigitte

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  • 4 years later...

Hallo,

 

Ich bin vor knapp 7 Wochen operiert worden und vor einer Woche von der Reha nach Hause gekommen.

Ich war relativ Schmerzfrei und nahezu komplett bewegungsfrei, aber seit 3 Tagen haben die Schmerzen in Brust, Nacken, Rücken und Schultern wieder sehr zugenommen.

Es ist eine Mischung aus Verspannungs- und Muskelkaterschmerz.

 

Ich kann mir das nicht wirklich erklären.

 

Hatjemand einen Rat oder eine Idee?

 

Danke vorab.

 

Gruß Mike 

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  • 2 weeks later...

Hallo, meine OP ist jetzt genau 1 Monat her und ich bin seit fast zwei Wochen Schmerzmittelfrei, spüre mein Brustbein (auch beim tief Einatmen und je nach Bewegung) und die Narbe aber immer ein wenig.  Finde ich aber gut so, denn das erinnert mich daran noch vorsichtig zu sein. 

Die grössten Schmerzen hatte ich aber immer auf der Lunge (Pleuraergüsse mit Punktion und anschliessenden Pneumo-thorax) und am Rücken (ich bin Bauch- und Seitenschläfer und kämpfe immer noch mit der Rückenlage...). 

Lg

Edited by Silas
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Hi Silas,

 

so ging es mir auch nach der OP (absoluter Bauch- und Seitenschläfer). Durch die Pleuraergüsse (die dann doch lange brauchten um sich komplett zu verziehen) war ich auch immer sehr vorsichtig.

Es war aber auch eine Kopfsache bei mir, dass ich mich ja nicht auf die Seite drehe. Irgendwann ging es dann von selbst. Hab dann auch ziemlich schnell wieder auf dem Bauch geschlafen, der Narbe hat das nichts ausgemacht. Wegen den Rückenschmerzen bin ich zur Physiotherapie.

Gib dir ein wenig Zeit, dann wird das von alleine :)

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kardia_mou

Hallo zusammen,

meine OP war letztes Jahr im September. Merke auch noch ein Ziehen und Zwicken im Brustbein bei bestimmten Bewegungen. 
Aber nachdem ich hier eure Berichte gelesen habe, bin ich beruhigt. 
Danke:)

LG

Steffi

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