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Aortaersatz - OP in 14 Tagen ist es so weit


Leo

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Hallo zusammen,

hatte mich ja schon kurz vorgestellt. Bisher habe ich den Termin und alles damit verbundene gut weggeschoben. Jetzt wo der Termin näher rückt, wird es mir doch ein wenig mulmig. Am 05.03. komme ich jetzt in Bad Oeynhausen unters Messer. Dann wird die Aorta ersetzt und geschaut, wie mein biskupide Herzklappe aussieht. Ich gehe mal davon aus, dass sie ersetzt werden muss, hoffe aber immer noch auf eine Rekonstruktion. Habe irgendwo mal aufgeschnappt, dass eine Rekonstruktion der Aortenklappe nur recht selten möglich ist. Und man quasi erst am offenen Herzen entscheiden kann, ob Sie ersetzt werden muss. Habe doch schon ziemliche Panik vor Macumar & Co. - wenn ich auch hier im Forum viel gelesen habe, dass man ganz gut damit leben kann. Hoffe mal, ich schaffe das auch. Ansonsten weiß ich nicht genau, auf was ich achten muss - denken sollte. Vielleicht hat ja einer von Euch noch Tipps und Anregungen was sie oder er damals vergessen hat und was ich vielleicht verhindern kann.  

Bin vor allem froh, wenn ich es bald hinter mir habe, da man im Moment doch immer gleich ein wenig panisch reagiert, wenn man eine Druck verspürt. Und dann sind ja die Hinweise "nicht schwer heben", nicht blasten etc. auch immer sehr vage? Drückt mir die Daumen und ich hoffe, dass ich die Zeit bis dahin gut überbrücke. Habe noch genug Übergaben etc. so dass keine Langeweile auf kommt und man soviel über das ganze nachdenkt. Dann kommt ja noch die Entscheidung bzgl. Reha, die man ja auch vorher treffen sollte. Plane auch die Reha in Bad Oeynhausen in der Gollwitzer-Meier- Klinik zu machen. Hoffe dass ich gleich nach der OP dann dahin kann und nicht erst noch nach Hause. Habt Ihr da Erfahrung ob das klappt oder immer eine Zeit dazwischen zu Hause verbracht wird. Je näher der Termin rückt, um so mehr schießt einen durch den Kopt. Daher werde ich vielleicht in der nächsten Zeit - hier auch noch die eine oder andere Frage stellen. Schon mal danke für Eure Tipps, Daumen drücken etc.

Lieben Gruß Leo

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Hallo Leo!

 

Ich wünsche Dir alles Gute und viel Kraft!

Ich habe mir auch bereits den Termin zur Reha gemacht. Sie meinte falls es 2-3 Tage nach hinten verschoben werden muss ist es auch nicht schlimm!

 

Liebe Grüße

Ute

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Hallo Leo,

ich bin auch vom Herzzentrum Bad Oeynhausen direkt zur Reha in die Gollwitzer-Meier-Klinik gekommen - 5 Minuten Taxifahrt. Das ging alles problemlos vonstatten.

 

Viel Erfolg!

Stefan

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Hi Leo

 

Nun wird es wohl am 05. 03. auch Ernst für dich . Aber , keine Panik , alles was nach der OP kommt kann nur besser als jetzt werden . Aortenklappen Rekonstrucktionen sind in der Tat schwierig und nur bei Insuffizienzen möglich sklerosierte also verkalkte Klappensegel können leider nicht oder nur in ganz wenigen Ausnahmen rekonstruiert werden. Du hast ja jetzt nur noch zwei Wochen bis zur Op . Nutze die Zeit für dich , tu dir was gutes , versuche einigermaßen fitt zu bleiben , das wäre für die NachopZeit von Vorteil und vermeide auf jedenfall alle Arten von Stress . Ich bin auch so ein Fall , der nicht gleich in REHA gehen konnte , da es Terminschwierigkeiten gab . Aber es hat mir nicht geschadet noch zehn Tage zu Hause sein zu müssen , meine Frau hat sich gut um mich gekümmert . Als es dann in die REHA ging war ich dann auch schon einigermaßen fitt , was auch wiederum von Vorteil war . Also du siehst , es ist alles möglich und lösbar . Wichtig ist meines Erachtens ein gutes Op Ergebnis . Alles andere findet sich . Ich wünsche dir alles Gute für deine Op.

 

Gruß Gerd

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Hallo zusammen,

danke für die Aufmunterung und die Tipps. Wird schon gutgehen. Aber es ist, wie schon geschrieben ein komisches Gefühl. Auf der einen Seite Erleichterung fast schon Freude - das es endlich soweit ist, auf der anderen Seite aber immer mehr die Panik - jetzt ist es bald soweit. Versuche mich auch viel abzulenken und mich nicht pausenlos um mich selber und meine Krankheit zu drehen. Habe mit meiner Frau über Karneval ein verlängertes Wochenende in Dresden genossen und war super zum entspannen, Sachen anschauen und einfach genießen. Auch für meine Frau, für die es wohl schwerer wird als für mich. Weil für Sie natürlich die Hilflosigkeit dazu kommt. Habe es damals bei meinem Bruder erlebt, es ist furchtbar einen lieben Menschen in diesem Maschinenpark zu sehen. Falls jemand noch Tipps hat, wie man sie beruhigen kann - immer her damit. Wünsche Euch erstmal allen eine gute Woche und ich melde mich das eine oder andere mal noch in diesem Fred.

Bis bald

Leo

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Hallo Leo!

Die letzte Woche vor der OP können durchaus noch einmal besonders belastend sein. Umso besser ist es, dass Du schon "Strategien" zum Abschalten und Ablenken hast wie z.B. der Kurzurlaub am Wochenende. Mal abgesehen davon, dass Du jetzt beginnen wirst, Deine Sachen zu packen, Papiere zu ordnen, Bücher o.ä. für nach der OP einzupacken, Hörbuch oder Musik - auch für nachts mit Stöpsel in den Ohren, sie haben mir über manche Nacht mit Schlafunterbrechung hinweggeholfen -, rate ich Dir, bis zur Abreise weiterhin Abwechslung und Kontakt nach außen zu suchen und beizubehalten. Ich erinnere mich an den Rat meines Narkosearztes zwei Tage vor der OP: "An ihrer Stelle würde ich heute nicht im stillen Kämmerchen sitzen. Gehen Sie mit Ihrem Mann schön essen und trinken ein zwei Gläschen Rotwein ... Machen Sie sich einen schönen Abend!" Das war leichter gesagt als getan, aber irgendwo hatte er Recht.

Alles gute für Deine OP und eine gute Genesung anschließend,

Dagmar 

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Danke Dagmar, versuche ich zu berücksichtigen. Und ja habe mir schon eine ganze Batterie an Hörbüchern, E-Books etc. besorgt. So sollte auch keine Langeweile aufkommen :-)

Wichtig ist auch, dass man nicht immer die ganze Zeit um das Thema kreist. Es gibt so viele andere Punkte. Daher auch nicht wundern - wenn ich nur einmal pro Tag reinschaue oder poste. Ich schätze das Forum hier sehr, aber wenn ich hier rumschaue, muss ich immer an das ganze denken. Vielleicht ließt man noch irgendwas schlimmes - daher das Herzklappeforum immer in Maßen. Um so schöner ist es doch,wenn man dann tolle Tipps lesen kann, aufmunternde Post bekommt etc.

Danke an Alle!!

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Hallo Leo,

 

auch ich wünsche dir alles Gute für die OP. Das klappt schon.

 

Grüße

Dietmar
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Hallo zusammen,

der Termin rückt näher und ich fange an zu schwächen. Hatte gestern ziemlich Druck auf dem Brustkorb und recht niedrigen Blutdruck. Gut war, dass mein Kardiologe mich sofort dran genommen hat. Gott sei dank - Entwarnung - aber wenn ich nicht hingegangen wäre, hätte man sich nur in etwas reingesteigert. Alles noch der gleiche Zustand wie Anfang Dezember. Er hat mich auch vorsorglich aus dem Verkehr gezogen. Ich mit meiner Blauäugigkeit wollte das Ganze im Job bis Dienstag durchziehen und Mittwoch dann in die Klinik. Wie war es bei Euch. Auf der einen Seite lenkt einen der Job gut ab, auf der anderen Seite, wie bei mir, wo das ganze zur Zeit recht stressig ist - führt er nicht gerade zur Entspannung. Aber gefühlt baue ich seit Anfang des Jahres doch ziemlich ab. Habt Ihr auch ähnliche Erfahrungen. Ich bin Abends spätestens um 21.00 Uhr komplett platt und muss ins Bett. Ok dass ich dann Nachts mehr mal aufwache und das Kopfkino angeht, hilft auch nicht der Entspannung. Aber gefühlt bin ich viel, viel weniger belastbar. Aber zumindest habe ich das schon gehört von Herzklappenpatienten, dass bei denen häufig im späteren Stadium Abgeschlafftheit und Müdigkeit dazu kommt. So jetzt heute noch die Übergaben und dann habe ich noch 4 Tage mich ausreichend vorzubereiten und mir ein paar nette Stunden machen.  Wünsche Euch schon mal ein wundervolles Wochenende und dann geht es nächste Woche los.

Gruß Leo 

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Lieber Leo!

Wenn ich so lese, was Du gestern geschrieben hast, erinnere ich mich an die letzten Tage vor meiner OP.

Auch ich war aus dem Verkehr gezogen, auch ich war schnell erschöpft, lag nachts manchmal stundenlang wach und machte mir um alles mögliche und unmögliche Gedanken.

Eine befreundete Ärztin gab mir folgenden Rat: Atme jetzt mal tief durch! Mach Dir eine Liste, was du vor der OP alles erledigen und bedenken willst/wolltest, schreib alles auf! Streich durch, was nicht so wichtig ist! Markiere, was andere machen können, oder, was noch Zeit hat! Dann erst kontrolliere, ob Du alles Wichtige erledigt hast! Du kannst noch jeden Tag abhaken. Eventuell offene Fragen, die Du in der Klinik noch stellen möchtest, schreib Dir auf! Wenn Du alles gemacht hast, kannst Du beruhigt sagen: Ich bin vorbereitet. Die Ärzte sind vorbereitet. Und sie verstehen ihr Handwerk. Es wird gutgehen.

Wenn die Unruhe zu stark ist und der Hausarzt vielleicht ein leichtes Beruhigungsmittel für nachts anbietet, ist das vielleicht auch hilfreich. Selbst wenn es nur neben dem Bett liegt.

Alles gute für nächst Woche. Die Daumen sind auch für Dich gedrückt.

Viele Grüße, Dagmar 

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Hi Leo

 

Gut , das dich dein Kardio erst einmal aus dem Verkehr gezogen hat . Stress vor und nach der OP ist alles andere als förderlich . Weder für dich vor derOp oder auch für die Gesundung nach der OP. Das war die absolut richtige Entscheidung . Du wirst zwar nicht sehr entspannt auf deine Op zugehen können , dafür ist so eine Herz Op doch schon ein ziemlich einschneidendes Ereignis im Leben und auch schon in greifbarer Nähe , aber du hast jetzt wo du aus dem Job raus bist doch etwas mehr Zeit für dich und für etwas Ruhe . Das wird dir die Zeit bis zur Op doch noch etwas angenehmer machen . Das man sich kurz vor der OP einbildet , man kriecht auf dem letzten Loch , ist völlig normal und ging vielen hier so . Bei vielen , wie auch bei dir , spielt da aber meist die eigene Psyche einen Streich und dem ist gar nicht so , siehe Untersuchungsergebnis deines Kardios . Man bildet es sich meist nur ein oder steigert sich rein . Ich zB. hatte kaum belastungsprobleme , trotz meiner hochgradigen Stenose . Ich habe mich auch nicht übermäßig krank gefühlt und trotzdem war ich totkrank . Auch so kann es sein . Versuche die letzten Tage bis zur OP noch so gut wie möglich rumzukriegen und halte die Ohren steif . Ich wünsche dir alles Gute für deine OP und drücke dir die Daumen .

 

Gruß Gerd

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Guten Morgen Leo

 

Übermorgen ist ja deine OP. Vermutlich bist du jetzt am packen und "rückst" heute - oder morgen ein....

 

Ich wünsche dir für die OP von Herzen alles Gute!

Das kommt schon gut!

 

Wir lesen uns...:-)

 

ursela

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Auch meine Daumen sind für dich gedrückt, du schaffst das!!!

 

Viele Grüße

Claudia :)

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Hallo zusammen,

schon mal vielen lieben Dank fürs Daumen drücken. Ihr müsst leider noch ein wenig länger halten. Hatte ja schon geschrieben, dass ich auf Grund eines Druckgefühl im Brustkorb zum Kardiologen gegangen bin. Dort war wie auch schon geschrieben, alles unverändert gewesen. Aber die ganze Sache waren Vorboten einer heftigen Erkältung, mit der ich jetzt noch relativ flachliege. OP-Termin futsch, Planung futsch - aber ich habe mal wieder "Wartezeit" gewonnen.  :(

Mittlerweile habe ich mich damit abgefunden und versuche mich erstmal wieder gesund zu bekommen. Habe jetzt einen neuen Termin in 3 Wochen also am 25.03. ist Aufnahme. Aber so ist es halt. Ich berichte weiter und vielen Dank für die lieben Wünsche - die nehme ich schon mal mit.  :)

 

Viele Grüß

Leo 

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  • 3 weeks later...

Hallo zusammen,

nachdem ich es jetzt lange genug verdrängt habe und meine Erkältung auskuriert - geht es nun morgen zur Aufnahme nach Bad Oeynhausen. Die Verschiebung war eigentlich ganz gut, da ich mich zumindest zur Zeit ganz gut fühle und freue mich dass ich es am Donnerstag Abend hinter mir habe. Und werde auch der Caro die Daumen drücken, dann habe ich keine Zeit über meine OP nach denken. Drückt mir die Daumen und ich melde mich, wenn ich alles hinter mir habe.

Gruß Leo  

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Hi Leo!

 

Auch meine Daumen sind gedrückt!

Alles wird gut, wirst sehen!

 

Lieben Gruß,

Birgit.

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