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Wie sich mein Leben seit der Herz-OP verändert hat...


Sanne

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Hallo Cheyenne, Du sprichst mir aus der Seele:

 

Allerdings lebe ich auch jeden Tag bewußter als früher, habe aufgehört zu rauchen (und hab auch den festen Willen nicht wieder anzufangen

 

Herzlichen Glückwunsch, finde ich super :(

 

ich kann mich in mein Bett legen ohne zu husten und schlafe einfach nur gut ein ....

 

Genauso ist es, mein Herz schlägt jetzt beim einschlafen ruhig und gleichmäßig, was ich vorher nicht kannte.

 

Ich genieße jeden Moment mehr als früher - bin aber auch manchmal schneller gestreßt als früher

 

Ja, schneller gestresst, schneller auf 180 :mellow: oder bei phsychischer Mehrbelastung einfach ausgepowert und ausgelaugt.

 

Ich hatte mir auch vorgenommen egoistischer zu werden .... und ... eine zeitlang hat das auch ganz gut geklappt .... aber... dann fiel ich auch wieder in alte muster zurück - wenn man was wollte sagte ich "Ja klar- kein Problem" und jammerte rum wenn ich heimkam.

Das werde ich wohl wieder ändern müssen - denn das ist ein ganz wichtiger Punkt der funktionieren muß ...

 

Dito ! :blink: Aber was nicht ist, kann ja noch werden, auch wenn meine Familie manchmal sagt, dass ich mich jetzt schon zu einer Hexe entwickelt habe :D

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*gg* ja ich arbeite dran ....

(och ... den spitznamen der Hex hab ich schon seit der Grundschule .... da hat sich noch gar nix dran geändert) :mellow:

 

Aber ich finds auch gut zu hören, daß ich nicht allein auf weiter Flur da stehe mit den Veränderungen in meinem Leben ...

Edited by Cheyenne
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  • 3 months later...

Hallo,

ich möchte nun auch mal meine Erfahrungen zu dem Thema preisgeben.

Zunächst bin ich davon ausgegangen, das sich mein Leben nach der OP nicht großartig ändern wird. Ich wurde ja schon mal im Alter von 10 Jahren am Herz operiert. Damals hab ich alles mit leichtigkeit weggesteckt und bin naiv davon ausgegangen das es auch diesmal so sein wird :( .

Aber es hat sich doch so einiges geändert.

1.) 4 Wochen vor meiner OP ( in der Wartezeit ) ist mein Vater verstorben :( . Es ist schon seltsam so ohne ihn weiter zu leben. Manchmal bin ich echt erschrocken wie schnell man wieder zur Normalität übergeht. Aber das Leben geht schließlich weiter.

2.) Vor der OP war ich eher unselbständig und hab mir gerade so unangenehme Sachen wie Telefonate mit Behörden, Ämtern und Ärzten gerne von meinem Mann abnehmen lasse ;)n . Da es aber um meine OP ging und mein Mann ja auch nicht immer dabei war wenn ein Arzt kam, musste ich es zwangsläufig selber übernehmen. Heute denke ich das es meinem Selbstbewustsein sehr gut getan hat und ich nun viel sicherer meine Meinung gegenüber anderen vertreten kann :rolleyes: .

3.) Ich genieße es endlich wieder tanzen zu können ohne nach der Hälfte des Liedes eine kurze Verschnaufpause einlegen zu müssen. Zwar macht mir nun manchmal mein rechtes Bein zu schaffen,wo ich ja nach der Embolie und der notwendigen Embolektomie ein Lymphödem habe, aber das ist mir ehrlich gesagt egal :lol: .

4.) Da ich ja nun Zwangsweise meinen Arbeitgeber wechseln musste, bin ich in der neuen Bäckerei noch nicht so richtig glücklich, aber ich hoffe es kommt noch :unsure: .

Ansonsten genieße ich es einfach so gut zu leben wie es im Moment ist und freue mich über die Aussage der Ärzte das ich ein außergewöhnlich gutes OP-Ergebnis erzielt habe. Ich freue mich darüber das mein jüngerer Sohn im Aug. seine Lehre angefangen hat und das auch mein älterer Sohn für nächstes Jahr eine Lehrstelle sicher hat.

Außerdem genieße ich die Zeit mit meinem Mann und unserem Dackel.

 

Gruß Sylvia

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  • 4 months later...

hallo Sanne,

 

mein Leben hat sich durch diese Herz-OP. stark verändert. Durch wahrscheinlich unzureichende Kühlung des Gehirns habe ich beim gewollten Kreislaufstillstand zum Austausch des Aortenbogens einen Sauerstoffmangel erlitten. Die OP. ist jetzt knapp 5 Jahre her und es hat sehr lange gedauert bis ich mich an mein Schicksal gewöhnt habe, ich kann seither nämlich nicht mehr sprechen und habe motorische Schwierigkeiten. Im Alltag habe ich meine Schwierigkeiten mich verständlich zu machen auch gegenüber meinen 3 Kindern und meiner Frau. Ich bin seither zu 80% schwerbehindert und erwerbsunfähig und muss mit einem Fünftel meiner ehemaligen Bezüge als Schmuckreisender auskommen. Dadurch musste meine Frau wieder arbeiten und ich mich um Haushalt, Hund und Kinderbetreuung kümmern. Es war schwer aber man gewöhnt sich an alles. Die tägliche Menge Macumar bestimme ich selbst und das klappt ganz gut.

 

LG. Achim

 

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  • 5 months later...

Hallo an alle,

 

nun, mein leben hat sich nach meiner ross-op nicht verändert. gut, wenn nun probleme im leben auftauchen, seh ich es gelassener, so nach dem motto "Hauptsache gesund". Ich nehme auf nix rücksicht. Ich rauche, trinke viel (übern durchschnitt) und ich fühl mich pudelwohl. Eher, der abned vor der op, da war ich fix und fertig. Mein freund verabschiedete sich abends von mir und ich war dann plötzlich allein mit meinen problemen. (hab geweint). Man versucht stark zu sein, aber irgend wann gehts dann doch nicht mehr.

Nach der op als ich wach wurde, saß mein freund bereits am wieder am bett. So, dachte ich, das hab ich überlebt und nun ganz schnell mit großen schritten wieder gesund werden.

So lief es dann auch weiter, nach 6 Tagen durfte ich nach Haus, hab keine reha gemacht und nach 3 wochen stand ich bereits wieder 8 std. im geschäft (bin selbständig).

Heute 1/2 jahr danach: 3. nachuntersuchung - alles perfekt! mach viel sport. lediglich die narbe erinnert mich da noch an etwas. was wars nochmal?

 

Ich habe andere im Krnakenhaus beobachtet. die ließen sich hängen, und das kann ich keinem raten und ich denke mal, zuviel in diesem forum rumstöbern, reißt die psycho oft runter. so hab ich es anfangs oft emfunden.

 

gruß stefan

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Hi an alle,

 

 

wie hat sich mein leben verändert seit ich weiß das ich herzkrank bin ? gewaltig.

ich habe ende 2008 immer schlechter luft bekommen und einen starken husten gehabt. das alles wurd auf eine erkältung dianogstiziert. als ich am 1.12 nicht mehr einer sendung bauer sucht frau im rtl folgen konnte wollte ich ins krankenhaus. da stimmt bei mir was nicht ist wohl mehr als eine erkältung. also habe ich meinen freund überzeugt und wir sind ins krankenhaus gefahren. auf dem weg dorthin wollte ich dann wieder nach hause aber ich bin dann doch rein. die dame in der notaufnhame sah uns kommen und sagte oh je eine herzkranke frau wie schlimm haben sie es denn. ich runzelte meine stirn warum herzkrank ich bekomme nur schlecht luft mehr nicht. gesagt getan wurde ich aufgenommen und man untersuichte mich machte ekg und röngtenbilder ultraschall usw. und nun war klar ich habe einen herzklappenfehler welcher und wie stark er beschädigt ist wurde mir gesagt konnte aber indem moment nicht folgen. sie holten mehrere liter aus einem köprer mit entwässerungsspritzen. ich konnte wieder besser atmen und einen luftschlauch an die nase bekam ich auch. und wenn man da liegt kommt man ins grübeln weichnachten steht vor der tür und sylvester und wir wollten eigentlich in den urlaub fahren. tja das wird wohl nichts werden oder doch.

am nächsten morgen kam ich dann auf station in ein zimmer mit zwie netten damen die sehr offenen und nett waren, leider haben wir keine adressen ausgestauscht, schade. bei mir wurden alle vorbereiteten untersuchungen durchgeführt bis zum 12.12. wie herzkatheder, schluckecho, ultraschall, .........

und ich muss seither nun täglich tabletten schlucken was ich sonst nie machen mußten. nun habe ich eine erkrankung mehr. und meine liste der beeinträchtigungen wurde länger.

dann wurde ich nach hause entlassen. ich sollte dann warten bis sich die klinik aus kiel meldet. aber ich hielt dies gerade mal 5 tage aus und dann bekam ich wieder schlechter luft und ich ging wieder ins krankenhaus und dann blieb ich da eine nacht und wurde am nächsten mit dem rettungswagen nach kiel in die herz und gefäßchirugie gebracht. in ein zimmer wo ich den rathausturm sehen konnte und träumte wie ich vor 10 jahren dort gewohnt hatte und ihn auch immer anschauen konnte.

mir wurde gleich blut entnommen und op wird am montag stattfinden (22.12.) ich bin ein dringlicher notfall. am nächsten tag kam eine ärztin die von mir wissen wollte ob ich eine künstlcueh oder biologische will. ähm ich moment um was geht es denn klären sie mich mal auf. sie reichte mir einen zettel auf dem da stand welche art von herzklappe ich haben möchte fals eine rekontruktion nicht funktioniert nun war ich druch den wind und fing das weinen. zum glück kam später mein freund und der regelte soweit alles das wir und auf eine künstlcihe entschieden. denn die art der ärztin war nicht korrekt.

am wochenende bekam ich magen und darm nun wurde die op abgesagt und ich muss nun bis nach weihnachten warten da sie notbesetzt sind. am 22.12 kam mein freund mit verlobungsringen und wir haben uns im krankenbett verlobt. eine sehr ungewöhnliche verlobung aber ich werde sie nie vergessen. meine eltern waren anwesend und freuten sich das wir nun ein bischen enger gerückt sind.

nun sollte ich am 29.12 opperriert werden die tage bis dahin verbrachte ich in warteposition da ich nicht mehr untersucht worden bin. meine tabletten mußte ich weiterhin nehmen. es gab zu jeder mahlzeit einen nikolaus und an weihnachten gab es ein besonderes gericht was mir gar nicht schmeckte. ich nahm nur einen bissen.

der tag rückte näher mir wurden dann noch waschlappwen besorgt und brillenetui und hörgeräte schatulle.damit ich die auch auf intensiv habe. ein arzt kam rein der mich noch fragte ob alles klar sei und ob ich fragen habe , ich nein wann geht es denn los. in ca. einer bis 2 stunden. ich bekam den op kittel und die mütze, machte mich soweit fertig. mein vater erzählte geschichten aus der vergangenheit als ob ich sterben würde es war eine komsiche situation.

ich mußte die scheiß egal tablette schlucken und wurde dann abgeholt.

mir kamen die tränen, aber unten angekommen mit dem aufzug mußte ich durch ein laufband geschoben werden, auf der anderen seite kam ich dann auf den op tisch der dann mit mir dorthingeschoben wurde. als ich da stand kam einer reingerannt frau .. kann nicht opriert werden wir haben einen notfall ich muss auf mein zimmer zurück, morgen komme ich dnan drann. ich dacht ich hör nicht recht.

so nun musste ich auf ein neues bett warten und kam wieder auf mein zimmer. meine eltern wurden informiert das sie wieder kommen können es geht erst morgen los. oh gott was war das für ein gefühl, echt scheiße. ich durfte das bett nicht verlassen.

am nächsten morgen kam ich dann wirklich drann. und dies war dann der 30.12. ich wachte in der nacht um 3.15 uhr auf am 31.12. als erstes wollte ich wissen habe ich nun eine neuer herzkalppe oder hat meine gehlaten. ne sie haben eine künstliche sie bekommen heprain. und später macumar. hm aha. ich verlnagte dann meine brille und hörgeräte um etwas mitzubekommen. bos zu diesem zeitpunkt hatte ich keine schmerzen. und war frohen mutes das ich da nicht lange liegen werde und bald entlassen werde.

aber ich bin dnan wieder eingeschlafen und am nachmittag bekam ich besuch, es war schön sie durften nur kruz bleiben und das fand ich sehr schade. am 3 tag post op kam ich wieder auf station. in ein einzelzimmer. da blieb ich bis ich zur reha kam.

ich hatte schmerzen im brust bereich und konnte teilweise schlecht schlafen und hatte kaum appetitt. erbrach auch teilweise mein essen. 9 tage post op kam ich in die reha meines erachtens zufrüh da ich in der reha ein doofes bett hatte wo ich nicht mein band am fußende ranmachen konnte um mich hochzuziehen wie ich es im krankenhaus gelernt hatte.

leider wurde ich in der reha nicht geschult für die blutgerinnung auch bekam ich nur nach aufforderung eine massage krankengymnastitk habe ich bis zum heutigen tage nicht bekommen.

es wird einfach am falschen ende gespart.

nun bin ich seit dem 2.12 nicht mehr arbeiten ein komisches gefühl. die krankenkasse macht druck da ich ihrer meinung schon längst wieder arbeiten könnte. ich hätte ja schon am 4.3.09 eine wiedereingliederung geplant. was überhuapt nicht stimmt. also muß ich meine kraft für solche dinge auch noch opfern. auserdem arbeite ich in einem stressigen job ( Kiga) den ich im moment nich ausüben kann. ich habe ja noch mehr leiden und diese krankheit zieht mich noch ein stück runter.

aber der medizinsche dienst will ja das so begründen ich war ja schon immer schwerhörig uns sehbehindert auch da kann ich doch super wieder arbeiten, lach mich weg.

also ist mein alltag nun so das ich jeden tag zuhause bin und meine runden mit meinem hund drehe und jede zwiete woche zum arzt geht um die gerinnung bestimmen zu lassen. und bei der arge auf den nächsnte termin warten wie es weiter geht. ich genise das warme wetter, das ich auschlafen kann, das ich mein eigenes leben führen kann. nur das finzielle ist ein bischen eng geworden. aber gebe die hoffnung nicht auf das es sich bald ändern wird. man muß bedenken es ist urlaubszeit und ferienzeit da wird sich in den nächsten wochen kaum etwas tun. war ja letzte woche beim gutachten erstellen lassen. die ging 1,5 stunden. welche einschränkungen ich habe und was ich machen kann. auf das ergebnis warte ich.

Ich babe 12 kg abgenommen alle Hosen schlottern, ich wundere mich warum alle anderen gewichtsprobleme haben. bin ich da ein einzelfall ?

auf einen gemeinsamen urlaub hat es bis zum heutigen tage nicht geklappt.

gruß schlingeline danke für´s zuhören bzw. lesen meines postings

Edited by Guest
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Ich nehme auf nix rücksicht. Ich rauche, trinke viel (übern durchschnitt) und ich fühl mich pudelwohl.

 

schön daß du dich so pudelwohl fühlst....

Herzkrank, aber rauchen und saufen ... na- wenns gesünder is für dich ... Ich will gerne länger leben und hab lieber das rauchen aufgegeben.

Aber ok- jeder ist ja seines Glückes Schmied , gell ...

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  • 5 weeks later...

Hallo alle zusammen,

 

Es ist und bleibt ein Eingriff in die Mitte des Mensch(seins)

 

 

Die erste Frage, ob alles gut gegannen ist bei der OP, war - wo ist der Bernd....wo bin ich??

Nichts von all dem, was mich ausgemacht hat war präsent. Die Wichtigkeiten, die Gewohnheiten, die lieb gewordenen Tätigkeiten, Gefühle, Standpunkte....etc.....

 

Meine Frau sagte zu mir...wie guckst du denn? So hast du ja noch nie geschaut...die Kinder waren zutiefst irritiert...

Ich war eine einzige Verunsicherung....

 

Mir hat dann ein Bild geholfen, dass sich in mir breit machte:

Der Mensch ist wie ein großer Wald in dem viel blüht und wächst, der aber auch gepflegt und gehegt werden muss.

Diese OP ist wie ein greller Blitz mit einem irrsinnigen Donnerschlag mitten in den Wald und alle Pflanzen und Blüten haben sich verkrochen. Der Wald ist zu tiefst erschrocken. Erst mit der Zeit kommen sie alle wieder hervor - ein wichtiger Effekt der Reha - ein gutes Haus lässt einem diesen Freiraum....

Jetzt hab ich wieder das Gefühl der Bernd zu sein und freue mich wieder auf die Aufgaben des Lebens, weil ich langsam immer mehr die Kraft dafür zurück bekomme.....der Wald blüht wieder immer mehr....

 

Gruß Bernd

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  • 1 month later...

HALLO ZUSAMMEN;

jetzt, nach meiner ross-Op vor 8 monaten,

lebe genau so wie vor meiner op***. ich benötige keine medikamente!

nix hat sich geändert! alle gute vorsetze sind hin und davon. ich rauche wieder, trinke viel und nehme auf nix rücksicht. merkwürdigerweise sind meine werte und kontrollgänge immer bestens. hm...

***)moment - ich kann meinen körper wieder voll belasten

 

ICH HATTE UND HABE GLÜCK, das wirds wohl sein.

Gruß

Stefan

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Hallo Stefan,

 

wenn diese Lebensinhalte Glück sind, bin ich lieber ein Pechvogel.

 

Gruß

 

Klaus

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HALLO ZUSAMMEN;

jetzt, nach meiner ross-Op vor 8 monaten,

lebe genau so wie vor meiner op***. ich benötige keine medikamente!

nix hat sich geändert! alle gute vorsetze sind hin und davon. ich rauche wieder, trinke viel und nehme auf nix rücksicht. merkwürdigerweise sind meine werte und kontrollgänge immer bestens. hm...

***)moment - ich kann meinen körper wieder voll belasten

 

ICH HATTE UND HABE GLÜCK, das wirds wohl sein.

Gruß

Stefan

Hallo Stefan,

Dein Beitrag vom 29. Sep. 09 . Du hattest Glück und hast Glück ! Aber mit Deiner Lebends-

weise ,wird es Dir verloren gehen !! Ich hoffe Du änderst noch rechtzeitig Deine Lebendsweise,

denn man hat nur einmal soviel Glück !!! Gruß Gerd

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  • 10 months later...
Ich habe es schon öfters hier geschrieben,

Mein Erkenntniswar auch schon als Kind

Es gibt immer einen der ist schlimmer dran als ich.

 

LG Stefano ;)

 

Da hast du recht Stefano. Ich versuche auch an die vielen Leute zu denken, denen es so tausend mal viel schlechter geht als mir (uns). Das fällt mir aber Zeitweise recht schwer.

 

Ich lasse mich von unwichtigen Dingen im Alltag nicht mehr stören und erkenne die wirklich wichtigen Dinge im Leben.

Musste mich z.B. zusammenreißen als eine gruppe Mädels neben mir über ihre Klasse und Klamotten geredet hat. Wo ich mir echt dachte. Haben die nichts besseres zu tun? Haben die keine anderen Probleme?

 

Meine OP ist knappe 3 Monate her. Wie ich mich verändert habe und wie sich mein Leben verändert hat, kann ich so noch nicht sicher sagen.

 

@Guest_Robin: gerissene Aorta? Das würd mich genauer interessieren. Normalerweiße verblutet man da innerhalb zwei Minuten?

 

lg Marion

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Da hast du recht Stefano. Ich versuche auch an die vielen Leute zu denken, denen es so tausend mal viel schlechter geht als mir (uns). Das fällt mir aber Zeitweise recht schwer.

 

Ich lasse mich von unwichtigen Dingen im Alltag nicht mehr stören und erkenne die wirklich wichtigen Dinge im Leben.

Musste mich z.B. zusammenreißen als eine gruppe Mädels neben mir über ihre Klasse und Klamotten geredet hat. Wo ich mir echt dachte. Haben die nichts besseres zu tun? Haben die keine anderen Probleme?

 

Meine OP ist knappe 3 Monate her. Wie ich mich verändert habe und wie sich mein Leben verändert hat, kann ich so noch nicht sicher sagen.

 

@Guest_Robin: gerissene Aorta? Das würd mich genauer interessieren. Normalerweiße verblutet man da innerhalb zwei Minuten?

 

lg Marion

 

Hallo Morion,

hast du, " Robin " ereichen können ? Ich glaube er ist in die Staaten gegangen , ich konnte keine

Verbindung bekommeen . ( Bei Robin wird auch die Aorta eingerissen sein, so wie bei uns allen, die

eine Dissektion erlitten hatten !!

Denn wenn de Aorta rupturiert bzw ganz durchreißt , hat Keiner eine Überlebenssch. !!

Da hast du vollkommen recht . HG Gerd

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Da hast du recht Stefano. Ich versuche auch an die vielen Leute zu denken, denen es so tausend mal viel schlechter geht als mir (uns). Das fällt mir aber Zeitweise recht schwer.

 

Ich lasse mich von unwichtigen Dingen im Alltag nicht mehr stören und erkenne die wirklich wichtigen Dinge im Leben.

Musste mich z.B. zusammenreißen als eine gruppe Mädels neben mir über ihre Klasse und Klamotten geredet hat. Wo ich mir echt dachte. Haben die nichts besseres zu tun? Haben die keine anderen Probleme?

 

Meine OP ist knappe 3 Monate her. Wie ich mich verändert habe und wie sich mein Leben verändert hat, kann ich so noch nicht sicher sagen.

 

@Guest_Robin: gerissene Aorta? Das würd mich genauer interessieren. Normalerweiße verblutet man da innerhalb zwei Minuten?

 

lg Marion

 

Hallo Morion,

hast du, " Robin " ereichen können ? Ich glaube er ist in die Staaten gegangen , ich konnte keine

Verbindung bekommeen . ( Bei Robin wird auch die Aorta eingerissen sein, so wie bei uns allen, die

eine Dissektion erlitten hatten !!

Denn wenn de Aorta rupturiert bzw ganz durchreißt , hat Keiner eine Überlebenssch. !!

Da hast du vollkommen recht . HG Gerd

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Hallo Marion und Gerd,

 

Robin scheint nicht mehr Forumsmitglied zu sein; seine höchst interessanten Beiträge werden heute als von Guest_Robin verfasst angegeben.

 

Eine vollständig gerissene (rupturierte) Aorta ist – wie auch Gerd erläuterte – tödlich. Was Robin durchmachte und sehr ergreifend beschrieb war eine Aortendissektion (Einriss einer der Gefäβwände der Aorta).

 

Erstaunlich, daβ Robin – nachdem die Symptome der später diagnostizierten Aortendissektion aufgetreten waren – noch einen Transatlantikflug von Florida nach Berlin angetreten hat, wo er dann schlieβlich operiert wurde. Wie es anders verlaufen kann, zeigt http://www.wien-konkret.at/politik/nachruf/liese-prokop/

 

Neben den Beiträgen von Robin wäre da u.a. noch folgende Wikipedia-Quelle zu empfehlen: http://de.wikipedia.org/wiki/Aortendissekt...ankheitsverlauf

 

Herzliche Grüβe

Peter

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Nach Abgabe meines Kommentars zu meinen beiden Vorschreibern sehe ich nun, daβ wir vom Thema “Wie sich mein Leben seit der Herz-OP verändert hat..“ abgekommen sind. Vielleicht möchte ein Moderator die Beiträge entsprechend verschieben.

MfG

Peter41

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  • 4 weeks later...
Hallo alle zusammen,

 

Es ist und bleibt ein Eingriff in die Mitte des Mensch(seins)

 

 

Die erste Frage, ob alles gut gegannen ist bei der OP, war - wo ist der Bernd....wo bin ich??

Nichts von all dem, was mich ausgemacht hat war präsent. Die Wichtigkeiten, die Gewohnheiten, die lieb gewordenen Tätigkeiten, Gefühle, Standpunkte....etc.....

 

Meine Frau sagte zu mir...wie guckst du denn? So hast du ja noch nie geschaut...die Kinder waren zutiefst irritiert...

Ich war eine einzige Verunsicherung....

 

Mir hat dann ein Bild geholfen, dass sich in mir breit machte:

Der Mensch ist wie ein großer Wald in dem viel blüht und wächst, der aber auch gepflegt und gehegt werden muss.

Diese OP ist wie ein greller Blitz mit einem irrsinnigen Donnerschlag mitten in den Wald und alle Pflanzen und Blüten haben sich verkrochen. Der Wald ist zu tiefst erschrocken. Erst mit der Zeit kommen sie alle wieder hervor - ein wichtiger Effekt der Reha - ein gutes Haus lässt einem diesen Freiraum....

Jetzt hab ich wieder das Gefühl der Bernd zu sein und freue mich wieder auf die Aufgaben des Lebens, weil ich langsam immer mehr die Kraft dafür zurück bekomme.....der Wald blüht wieder immer mehr....

 

Gruß Bernd

 

Das ist sehr schön geschrieben !

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Ich habe hier vor knapp einem Monat gepostet...

 

Ich war vor der Op auch schon ein recht optimistischer Mensch, der gern sehr viel geredet hat und recht schnell mit Leuten in Kontakt gekommen ist. Im Krankenhaus hatte ich auch viel Besuch von Bekannten, was ich wirklich toll fand. Ich habe natürlich auch meine Zeit für mich gebraucht. Meine OP ist jetzt gute dreieinhalb Monate her und ich denke ich habe das Erlebnis wirklich größtenteils verarbeitet. Davor war es so ein langes hin und her mit darf ich Krankenschwester machen oder net und was darf ich insgesamt körperlich noch. Wenn das Chaos erst mal beseitigt ist, kann man anfangen das ganze zu verarbeiten...

 

also ich kann zum Glück denke ich mal von mir behaupten, dass ich meine Not-Op recht gut verkraftet habe (psychisch) sie ist bei mir glaub in ne ziemlich empfindliche Zeit gefallen. Ich hätte diesen Sommer Prüfungungen zu Medizinischen Fachangestellten gemacht (schriftlich hab ich auch schon) und dann im Oktober eine Ausbildung zur Krankenschwester angefangen.

Aus meiner alten Ausbildung wollte ich nur noch raus und jetzt bin ich da noch ein halbes Jahr bis zum ende der Ausbildung und Krankenschwester darf ich nicht lernen, weil es zu anstrengend ist.

 

Was ich an mir selber festgestellt habe, was mir hilft: ist immer nach dem Grund zu fragen. Warum kotzt es ich an?

ein konkretes Bsp. ich muss ja jetzt wieder auf die Schule in die Wiederholer-Klasse und ohne arrogant sein zu wollen, da sind nur Leute, die keinen Bock haben und es hat seine Gründe, warum die durchgefallen sind.

Ich war an meinem zweiten Schultag einfach nur noch angepisst. Dann is mir gekommen, warum es so ist: Ich war in meiner alten Ausbildung unzufrieden, und hatte nicht das Gefühl, was für's Leben gelernt zu haben. Dann hatte ich die Ausbildungsstelle als Krankenschwester (Vertrag war schon ein halbes Jahr unterschrieben daheim) habe mich darauf gefreut, mal wirklich was gescheits zu lernen und das ist mir jetzt genommen worden und dann komm ich auch noch in so ne Klasse. Seit ich das weiß kann ich besser damit umgehen und jetzt weiß ich auch was ich tun muss, damit es mir besser geht.

 

Ich sehe das ganze Erlebnis als Herrausvorderung. Ich habe auch zwei sehr postive Sachen aus der Geschichte mitgenommen. Zum einen habe ich eine "wertvollere" Lebenseinstellung/Sinn für's Leben etc. und im Krankenhaus habe ich wirklich gesehen meine Familie, Freunde und Bekannte sind immer für mich da und ich kann mich auf sie verlassen.

 

lg Marion

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  • 2 months later...

Das ist ja eine sehr interessantes Thema, leider scheint hier die Besucherfrequenz etwas eingeschlafen zu sein, das ist sehr schade bei diesem sehr umfagreichen Thema und den bis dato doch sehr interessanten Beiträgen.

 

Auch ich bin wie man in meinem Beitrag zum aneurysma ascendens lesen kann am offenen Herzen operiert worden.

 

Meine Psyche vor der OP habe ich so noch nie erlebt, das waren wohl auch Todesängste (was für ein großes Wort, aber ich weiß kein anderes welches meine damalige Verfassung besser beschreibt). Das hat mich bis heute geprägt und wohl auch verändert. Ich kann hier nur bestätigen was viele schreiben, auch ich bin ruhiger geworden und versuche keine Bäume mehr auszureißen. Sollen das doch andere machen wenn sie sich nicht zurückhalten lassen. Auch kann ich mich jetzt an einem einfachen Vogelgesang erfreuen den ich vorher gar nicht gehört habe. Ein gutes Beispiel ist auch meine Freude beim einsetzen der ersten Schneeflocken vor ein paar Tagen. Ich musste mir doch glatt meine Winterstiefel eine dicke Jacke den Schal und die Handschuhe anziehen und einfach mal durch die fallenden Schneeflocken spazieren. Das wäre mir vor der OP nicht eingefallen.

 

Nun ist meine OP auch erst 3 Monate her und ich befinde mich momentan in der Wiedereingleiderung in meinen Job. Ich hoffe ich kann diese Ruhe auch in meinen Alltag einbauen.

 

In diesem Sinne, erhaltet dieses tolle Thema doch mit euren Beiträgen "am Leben".

 

Bis dann,

 

Gruß

zweites leben

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Ich musste diese OP ja schon zweimal hinter mich bringen und litt jedes Mal unter unglaublichen Todesängsten.

Nach der ersten OP habe ich auch plötzlich das Leben total schätzen gelernt, habe sehr intensiv und bewusst gelebt.

Meine Entscheidungen traf ich nur noch nach dem Motto: "Was tut dir und deiner Seele, deinem Körper am besten?"

Auch ich konnte mich an den kleinsten Kleinigkeiten freuen und sah sie als ganz großes Geschenk an.

 

So habe ich mir beim zweiten Mal, trotz der Todesangst, gesagt: "Ok, es kann sein, dass mein Leben jetzt hier zu Ende ist. Aber auf alle Fälle habe ich die letzten vier Jahren so bewusst wie es mir möglich war gelebt und genossen."

Das war ein sehr beruhigendes Gefühl!

 

 

Ich wünsche all denen, die vielleicht noch ein zweites, drittes oder sogar viertes Mal operiert werden müssen, auch diese

Erfahrung.

 

Lieben Gruß!

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  • 2 months later...
Guest Evi25

Mein Leben hat sich serh verändert,meine zwei ops wahren als ich klein war und seit dem verfolgt mich die Herzgeschichte ständig,hatte erst eine Künstliche Herzklappe und jetzt eine Schweinsklappe.

Jetzt muss sie wieder aus getauscht werden und ich weiß nicht wies weiter gehen soll,wir sind auf Wohnungssuche und ich kann mometan nicht Arbeiten da ich noch eine Untersuchung (Schluckecho)abwarten muss.

Merke das ich auch voll einen Leistungsabbau habe,den ich kann die Sachen die ich früher gemacht habe nicht mehr machen.

Jetzt hoffe ich das alles gut Endet den ich muss einfach Arbeiten muss Geld in die Kasse zu bekommen,den ich habe bis dato immer gearbeitet wen die Gesundheit es zu gelassen hat.

Was aber sehr schön ist das ich dieses Jahr Heiraten werde und mein Partner zeigt großes verstädniss und da bin ich stolz drauf das ich so einen Partner gefunden habe der mit dem Herzfehler klar kommt und mich so nimmt wie ich bin.

Grusse evi

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  • 3 months later...

Mir wurde mit 16 mitgeteilt das ich nach der Ausbildung wohl operiert werden muss.

 

Der Schock war am Anfang gross, hatte sich aber schnell gelegt.

3 Jahre später war es dann soweit. Das ganze ist jetzt 26 Jahre her.

 

Ich selbst betrachte von warum muss mir das passieren jetzt als geschenkte Jahre.

Schon kurz nach der OP war ich immer noch her ein Einzelgänger wie vor der OP auch.

 

Aber es stellte sich eine gewisse Leichtigkeit des lebens ein, ich grinse über vieles

das andere nervt. Sorgen mache ich mir wenige da ja jeder Tag geschenkt ist.

Soll ich für die Rente sparen ? Wozu ? Wenn ich mehrere Jahre , Jahrzehnte geschenkt

bekomme gerne...und wenn nicht gönne ich mir doch lieber jetzt etwas.

 

Dazu zählen auch sinnlose Sachen..wie mal ein Besuch im Casino..teure Restaurants.

Ich lebe jetzt eindeutig mehr im jetzt und bin in gewissen Grenzen egoistisch und

einfühlsam gleichzeitig. Egoistisch in der weise das ich mich absolut nicht mehr

stressen lasse..bin viel direkter falls ich der Meinung bin das mich etwas überlastet

oder ich etwas für falsch halte.

 

Glücklicherweise hat mir das sogar beruflich geholfen und insofern ist alles gut.

Sicher muss ich damit rechnen das eventuell eine neue Klappe nötig wird, aber ich

schaue nach vorne nicht nach hinten.

 

Denkt immer daran das Ihr ohne OP vielleicht schon nicht mehr leben würdet und

betrachtet es als Geschenk.

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Hey Wolfgang,

interessant von dir zu hören ( lesen ).

Wie ich jetzt so mal durchgerechnet habe müsstest du jetzt 45 sein ? !

Ich persönlich denke ja auch so , wie zweiter Geburtstag, Geschenk welches man bekommen hat.

Ich muß aber sagen, das ich jetzt meine 3. Arbeitswoche nach meiner 1 jährigen Krankschreibung

habe und ich im Vorfeld auch sehr in mich gegangen bin und mir geschworen habe alles lockerer anzugehen und

mich dazu zu zwingen nicht wieder in die alten Verhaltensmuster zu geraten.

Ich stelle aber fest das es für mich sehr schwer ist die Gelassenheit zu finden und muß leider auch sagen das ich nach kurzer Zeit wieder

in den selben Rhythmus verfalle wenn ich nicht aufpasse.

Es kam mir sogar nach wenigen Tagen so vor, als ob gar nichts war ???

Ich weiß auch nicht, aber ich muß noch lernen das wichtige von unwichtigem zu trennen.

Ich habe ja mal ein Gedicht ins Forum gestellt, "Stress" ein Gedicht, unter der Rubrik Smaltak

Mußt du dir mal durch lesen.

Das solte eigentlich mein Motto werden.

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  • 1 month later...

Mein Leben hat sich seit der OP sehr verändert!

Ich war eine 200% Arbeitskraft und Haushaltskraft!

Jetzt habe ich seit der Wiedereingliederung gelernt, nicht mehr als 100% in der Arbeit zu geben! Und wenn mich ja der alte Trott wieder packt, bremse ich mich selber halte ein paar Sekunden inne und sag mir immer vor, Siggi hör auf deinen Körper!

Es klappt meistens!

Auch zuhause im Haushalt nehme ich mich schon noch zurück, früher konnte ich keine Arbeit liegen sehen, war perfekt und wollte jedem alles recht machen....Heute denke ich mehr an mich und nehm mir meine Auszeiten auch wenn es vielleicht nur noch 2 Hemden wären zu büggeln!

 

Und ich genies die Zeit mit meiner Familie viel mehr, bleib sitzen wenn meine Kinder kommen. Wenn ich ein freies verlängertes Wochenende habe, plane ich gar nichts mehr im voraus, sondern wir fahren spontan los und bleiben dort hängen wo es uns gefällt!

Ich habe wieder gelernt, was Priorität hat!

 

Grüssla Siggi

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Hi Siggi,

genau das ist es, was wichtig ist, zu erkennen was einem GUT tut !!!

Ich freue mich darüber wenn es jemand wirklich geregelt bekommt, intensiver zu Leben.

Weiter so und ganz liebe Grüße Mathias.

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