Hobri Posted February 22 Posted February 22 Liebe Klappis, ich, w, 58 Jahre, bicus, Aortenklappe mit Stenose (1qcm Öffnung, seit ca 6M Symptome) habe die Qual der Wahl. U.a. wegen eines (zwar seltenes) Darmproblems möchte ich lebenslange Marcumarabhängigkeit vermeiden. Also biologisch. Welche Lösung habt ihr gewählt (welche biologische Klappe, OP nach Ross, Ozaki)? Wo seid ihr von wem operiert worden? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Was würdet ihr heute ggf. anders machen? Gerne schreibt hier, oder per mail, oder, wenn ihr wollt, so telefonieren wir. Vielen Dank schonmal im Voraus! Quote
Ferox21 Posted February 22 Posted February 22 Hey, ich wurde im juli 2025 von Dr. Benedik (hier als benny im forum) in krefeld operiert. Ich habe die Ozaki Variante gewählt weil ich keine (hoffentlich) 50 jahre marcumar möchte und keine zwei klappen operieren wollte (ross). Ich bin 32 jahre und deswegen auch zu jung für eine biologische Klappe. Ich würde im Nachhinein nichts anders machen und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Auch meine Kardiologin ist begeistert und hat mir erzählt, dass eine weitere Patientin von ihr bei benny operiert wurde. Quote
TowerHamburg Posted February 22 Posted February 22 Hi Hobri, habe eine biologische Herzklappe bekommen, Medtronic Mosaic 27 MM, 305 mit 52 2023. Es wurde im Albertinen Krankenhaus Hamburg operiert mit Mini Sternotomie.Da ich Kardioversion hatte, muss ich dauerhaft Eliquiz nehmen. Alles Gute.Grüße Michael Quote
MajaD Posted February 22 Posted February 22 Meine Klappe wurde auch von Dr. Benedik in Krefeld nach Ozaki operiert. Habe bisher immer gute Werte (obwohl ich nach wie vor eine Leistungsschwäche habe, die mein Kardiologe sich anhand dessen, wie gut die Klappe etc. funktioniert, nicht erklären kann) und würde es jederzeit wieder machen lassen. Quote
Renate Posted February 24 Posted February 24 Ich hatte 2006 eine Ross-OP in Stuttgart. Bei der Feststellung der hochgradigen Aortenklappenstenose bekam ich nur die Wahl zwischen künstlicher und biologischer Klappe, d.h. ein Merkblatt über die Vor- und Nachteile des jeweiligen Klappenersatzes. Die künstliche wollte ich nicht, wegen lebenslanger Einnahme von Marcumar und den dazu gehörigen Einschränkungen. Eine biologische nicht wegen der evtl. kurzen Haltbarkeitsdauer. Ich kann mich an mindestens zwei jüngere User dieses Forums erinnern, bei denen die Klappe nur acht!!! Jahre gehalten hat. Durch Internet-Recherchen bin ich auf die Ross aufmerksam geworden und habe mich nach einem Gespräch in Stuttgart dafür entschieden. Die OP wurde von Prof. Hemmer durchgeführt (jetzt im Ruhestand, sein Nachfolger ist Dr. Voth, der auch einen sehr guten Ruf hat). Es ging mir schnell wieder gut, ich hatte keinerlei Probleme. Es ist nach fast 20 Jahren noch immer alles in Ordnung, ich brauche keine Medikamente, bin belastungsfähig und habe keine Einschränkungen. Für mich war die Ross-OP die richtige Entscheidung. OP nach Ozaki gab es damals noch nicht, aber ich denke, sie wäre für mich heute auch eine Option. Alles Gute und die richtige Entscheidung wünsche ich dir. Quote
Hobri Posted March 13 Author Posted March 13 (edited) Liebe Klappis, hier kommt jetzt meine Geschichte. Vielleicht hilft es ja einigen von euch, so wie mir eure Geschichten geholfen haben. Ich, w, sportlich mit angeborener Bicuspider Aortenklappe und hochgradiger Stenose (am Tag vor der Op noch 0,6qcm Öffnung). Am 06.03. habe ich in Bad Rothenfelde eine Ozaki-Klappe bekommen. Chirurg war Dr Michael Billion. Ich bin jetzt tricuspidal unterwegs. Zur Entscheidungsfindung: Das war eine richtig harte Zeit. ich hatte von meinem Kardiologen und meinem 80-jährigen Schwager, Arzt für innere Medizin, die klare Empfehlung einer mechanischen Herzklappe aufgrund meines jungen Alters. Das kann man natürlich diskutieren und ich habe mir viel Gedanken über lebenslange Medikation mit Blutverdünnern, Klappengeräusche etc gemacht. Viel gelesen. Das Herzklappenforum war enorm hilfreich und informativ. Von Ozaki habe ich erst dort, Dank Benny, gehört. Was mir geholfen hat, war, mich zu informieren, Gespräche mit anderen Patienten, die das Ganze schon hinter sich hatten und ein Gespräch mit noch einem Kardiologen. Er hat keine der Lösungen als die ultimative dargestellt, aber er sagte den entscheidenen Satz: Du kannst Dich nicht falsch entscheiden. Es gibt gute Gründe für und gegen die verschiedenen Möglichkeiten. Das hat mir den Druck genommen. Letztenendes hat mich das Konzept “Ozaki” überzeugt und mein Bauchgefühl war eindeutig. Nur wo? Ich hatte zwei Gespräche mit Dr Benedik (Benny) , und es gibt keinen Zweifel, dass er für Ozaki brennt. Ich hatte auch 2 Gespräche mit Dr Billion, und auch er ist ein überzeugter “Ozakier”. Beide sind sehr sympathisch und haben mittlerweile extrem viel Erfahrung mit der Methode. Möglicherweise unterscheiden sich die Beiden ein wenig in der Durchführung und im Langzeitkonzept. Ich habe aber nicht versucht, dieses herauszufinden, weil es für mich nicht entscheidend war. Letztendes habe ich Bad Rothenfelde gewählt, weil ich dort unmittelbar einen Termin bekam und weil es näher an meinem ursprünglichen Heimatort liegt. Zu dem Zeitpunkt war mir bereits konstant schwindelig und ich hatte richtig Angst, dass mir vorher noch was passiert. Zur Op: Es ist kein Spaziergang im Park und die Tage danach fand ich physisch und psychisch sehr herausfordernd. Ich hatte meinen totalen mental break down 5 Tage nach der Ozaki-Op. Ich brauchte leider noch eine Extra-Op am Tag nach der ersten, weil das Blut in einer Drainage koaguliert war. Also 3 Tage intensiv. Ich fühlte mich danach wie ein Wal, weil ich, als ich “auf Normalstation” angekommen war, 17 Kilo schwerer war als vor der Op. Das ist eher ungewöhnlich, ich glaube, rund 10 Kilo ist normal. Das Entwässern ist kreislaufbelastend. Aber es wird jeden Tag besser und ich werde wohl mit annähernd Normalgewicht das KH in ein paar Tagen verlassen. Was ich wichtig finde und was ich mir gewünscht hätte zu wissen: Kleidung: nimm weite, bequeme Kleidung mit. Evtl eine Nummer grøsser als gewöhnlich. In Bad Rothenfelde wird nach Ozaki-Op kein Brustgurt zur Stabilisierung verwendet. Auch da gibt es gute Gründe dafür und dagegen. Für Frauen ist sehr empfohlen, nach der Op einen BH zu tragen, gerade nachts, damit die Brüste durch ihr Gewicht nicht an der Narbe zerren. BH mit Verschluss vorne ist sinnvoll. Gerne auch einen zusätzlichen, der im Umfang ein bischen grösser ist, falls ihr auch als Wal endet. Keine Kleidung, die über den Kopf gezogen werden muss. Beim Entwässern habe ich nachts teilweise soviel geschwitzt, dass das Bett nass war. Habt genügend Schlafanzüge dabei. Nemmt die Atemübungen ernst. Die Lunge ist schwer beleidigt und braucht Hilfe, um wieder in Form zu kommen. Ich war auch nicht darauf vorbereitet, so extrem hilflos zu sein, meine Krankenhauserfahrung war bis dahin null. Ich war direkt vor der Op sehr mit mir im Reinen, aber ich hatte auch, wie wohl die Meisten hier, mein Testament geschrieben und meine Papiere geordnet. Die Op an sich ist heute ein Rutineeingriff. Aber es ist halt das Herz. Nach der Op ist es eine wilde emotionale Mischung, und ich habe sehr, sehr nah am Wasser gebaut. Sorgt dafür, von guten, euch liebenden Menschen besucht zu werden. Ihr werdet Hilfe brauchen. Falls ihr Ozaki wählt: Ozaki gehört in die Hände eines erfahrenen Chirurgen! Oder besser gesagt, Ozaki-Chirurgen. Da würde ich keinen Kompromiss machen. Möglichweise gibt es mehrere in Deutschland, aber ich weiss nur von Dr Benedik (Benny) und Dr Billion. Ich würde kein Kh wählen, das auch Ozaki anbietet, nur, weil man gerne den Eindruck erwecken will, dass dort “Alles” gemacht wird. Zu guter Letzt: je besser eure körperliche Verfassung vor der Op, desto schneller kommt ihr wieder auf die Beine. Wenn die Symptome beginnen, kann man recht fix abbauen. Also nichts auf die lange Bank schieben, damit ihr nicht plötzlich schwere Entscheidungen unter Zeitdruck treffen müsst. Aufgrund meiner Erfahrung kann ich Dr. Billion uneingeschränkt empfehlen. Edited March 13 by Hobri Quote
MajaD Posted March 13 Posted March 13 Liebe Hobri, vielen herzlichen Dank für Deinen ausführlichen Bericht und wie schön, dass Du alles, wenn auch mit etwas "Geholper", so gut überstanden hast, zumal es ja auch höchste Zeit war! Die Hilflosigkeit kann anfangs groß sein, zumal man ja so eingeschränkt ist, was die Bewegung der Arme angeht und man ja nichts bezüglich des Brustbeins riskieren will. Weißt Du schon, wie es jetzt weitergeht? Ob Du z. B. anschließend zur AHB gehtst etc. etc.? Lass Dir viel Zeit und überfordere Dich nicht, es hilft in diesem Stadium und auch die nächsten Monate nicht, irgend etwas erzwingen zu wollen. Ich wünsche Dir von Herzen gute Genesung und schnelle, vollständige Erholung! GLG MajaD. Quote
Hobri Posted March 14 Author Posted March 14 Liebe Maja, vielen Dank! ich werde noch ein paar Tage in Deutschland bleiben, für den Fall der Fälle, bevor es nach Hause (Norwegen) geht. Dort werde ich Kontakt mit meinem Hausarzt aufnehmen und vermutlich an einem ambulanten Reha-Programm teilnehmen. Viele herzliche Grüsse Hobri Quote
lejek Posted July 21 Posted July 21 On 3/13/2026 at 7:01 PM, Hobri said: Liebe Klappis, hier kommt jetzt meine Geschichte. Vielleicht hilft es ja einigen von euch, so wie mir eure Geschichten geholfen haben. Ich, w, sportlich mit angeborener Bicuspider Aortenklappe und hochgradiger Stenose (am Tag vor der Op noch 0,6qcm Öffnung). Am 06.03. habe ich in Bad Rothenfelde eine Ozaki-Klappe bekommen. Chirurg war Dr Michael Billion. Ich bin jetzt tricuspidal unterwegs. Zur Entscheidungsfindung: Das war eine richtig harte Zeit. ich hatte von meinem Kardiologen und meinem 80-jährigen Schwager, Arzt für innere Medizin, die klare Empfehlung einer mechanischen Herzklappe aufgrund meines jungen Alters. Das kann man natürlich diskutieren und ich habe mir viel Gedanken über lebenslange Medikation mit Blutverdünnern, Klappengeräusche etc gemacht. Viel gelesen. Das Herzklappenforum war enorm hilfreich und informativ. Von Ozaki habe ich erst dort, Dank Benny, gehört. Was mir geholfen hat, war, mich zu informieren, Gespräche mit anderen Patienten, die das Ganze schon hinter sich hatten und ein Gespräch mit noch einem Kardiologen. Er hat keine der Lösungen als die ultimative dargestellt, aber er sagte den entscheidenen Satz: Du kannst Dich nicht falsch entscheiden. Es gibt gute Gründe für und gegen die verschiedenen Möglichkeiten. Das hat mir den Druck genommen. Letztenendes hat mich das Konzept “Ozaki” überzeugt und mein Bauchgefühl war eindeutig. Nur wo? Ich hatte zwei Gespräche mit Dr Benedik (Benny) , und es gibt keinen Zweifel, dass er für Ozaki brennt. Ich hatte auch 2 Gespräche mit Dr Billion, und auch er ist ein überzeugter “Ozakier”. Beide sind sehr sympathisch und haben mittlerweile extrem viel Erfahrung mit der Methode. Möglicherweise unterscheiden sich die Beiden ein wenig in der Durchführung und im Langzeitkonzept. Ich habe aber nicht versucht, dieses herauszufinden, weil es für mich nicht entscheidend war. Letztendes habe ich Bad Rothenfelde gewählt, weil ich dort unmittelbar einen Termin bekam und weil es näher an meinem ursprünglichen Heimatort liegt. Zu dem Zeitpunkt war mir bereits konstant schwindelig und ich hatte richtig Angst, dass mir vorher noch was passiert. Zur Op: Es ist kein Spaziergang im Park und die Tage danach fand ich physisch und psychisch sehr herausfordernd. Ich hatte meinen totalen mental break down 5 Tage nach der Ozaki-Op. Ich brauchte leider noch eine Extra-Op am Tag nach der ersten, weil das Blut in einer Drainage koaguliert war. Also 3 Tage intensiv. Ich fühlte mich danach wie ein Wal, weil ich, als ich “auf Normalstation” angekommen war, 17 Kilo schwerer war als vor der Op. Das ist eher ungewöhnlich, ich glaube, rund 10 Kilo ist normal. Das Entwässern ist kreislaufbelastend. Aber es wird jeden Tag besser und ich werde wohl mit annähernd Normalgewicht das KH in ein paar Tagen verlassen. Was ich wichtig finde und was ich mir gewünscht hätte zu wissen: Kleidung: nimm weite, bequeme Kleidung mit. Evtl eine Nummer grøsser als gewöhnlich. In Bad Rothenfelde wird nach Ozaki-Op kein Brustgurt zur Stabilisierung verwendet. Auch da gibt es gute Gründe dafür und dagegen. Für Frauen ist sehr empfohlen, nach der Op einen BH zu tragen, gerade nachts, damit die Brüste durch ihr Gewicht nicht an der Narbe zerren. BH mit Verschluss vorne ist sinnvoll. Gerne auch einen zusätzlichen, der im Umfang ein bischen grösser ist, falls ihr auch als Wal endet. Keine Kleidung, die über den Kopf gezogen werden muss. Beim Entwässern habe ich nachts teilweise soviel geschwitzt, dass das Bett nass war. Habt genügend Schlafanzüge dabei. Nemmt die Atemübungen ernst. Die Lunge ist schwer beleidigt und braucht Hilfe, um wieder in Form zu kommen. Ich war auch nicht darauf vorbereitet, so extrem hilflos zu sein, meine Krankenhauserfahrung war bis dahin null. Ich war direkt vor der Op sehr mit mir im Reinen, aber ich hatte auch, wie wohl die Meisten hier, mein Testament geschrieben und meine Papiere geordnet. Die Op an sich ist heute ein Rutineeingriff. Aber es ist halt das Herz. Nach der Op ist es eine wilde emotionale Mischung, und ich habe sehr, sehr nah am Wasser gebaut. Sorgt dafür, von guten, euch liebenden Menschen besucht zu werden. Ihr werdet Hilfe brauchen. Falls ihr Ozaki wählt: Ozaki gehört in die Hände eines erfahrenen Chirurgen! Oder besser gesagt, Ozaki-Chirurgen. Da würde ich keinen Kompromiss machen. Möglichweise gibt es mehrere in Deutschland, aber ich weiss nur von Dr Benedik (Benny) und Dr Billion. Ich würde kein Kh wählen, das auch Ozaki anbietet, nur, weil man gerne den Eindruck erwecken will, dass dort “Alles” gemacht wird. Zu guter Letzt: je besser eure körperliche Verfassung vor der Op, desto schneller kommt ihr wieder auf die Beine. Wenn die Symptome beginnen, kann man recht fix abbauen. Also nichts auf die lange Bank schieben, damit ihr nicht plötzlich schwere Entscheidungen unter Zeitdruck treffen müsst. Aufgrund meiner Erfahrung kann ich Dr. Billion uneingeschränkt empfehlen. Hallo Hobri, ich stehe auch gerade vor der Entscheidung, wie es weitergehen soll. Darf ich fragen, wie alt du warst, als du die Operation hattest, und wie lange die Ozaki-Klappe nach Einschätzung von Dr. Brillion theoretisch halten sollte? Ich bin in einer ähnlichen Situation und habe eine ähnliche Denkweise. LG Oleg Quote
Hobri Posted July 21 Author Posted July 21 (edited) Hallo Oleg, wir haben schon auf Deinem von Dir gestartetenden Thread miteinander kommuniziert 😉 Die Op war im März 26, ich war da und bin immer noch 58 Jahre alt. Laut Billion soll die Ozaki-Klappe mindestens solange halten wie andere biologische Klappen, mit der Hoffnung, dass sie deutlich länger hält. Ich war kürzlich bei meinem Kardiologen, der sich stark für eine mechanische Klappe ausgesprochen hatte und meinte, dass die Ozaki-Klappe auch nicht besser sei als andere biologische Klappen. Dann hat er die Ultraschallkontrolluntersuchung gemacht und war erstens sehr angetan von der chirurgischen Arbeit und zweitens meinte er, dass die Blutstromgeschwindigkeit durch die Ozaki-Klappe der einer natürlichen Klappe entspricht. Das hat ihn schwer beeindruckt und er meinte daraufhin, dass die Klappe deswegen durchaus länger halten könnte. Dennoch: bei der Wahl von Ozaki, Ross oder einer anderen biologischen Klappe ist die Chance auf einen erneuten Eingriff irgendeiner Art recht hoch. Ich hoffe, dass die Ozaki-Klappe lange hält und ich später mit einer Tavi davonkomme. Bei einer mechanischen Klappe wirst Du im besten Fall nie wieder einen Eingriff bez. Herz haben. Aber lebenslange Medikation. Für mich war letzteres ausschlaggebend, weil ich meine, dass Blutverdünner im höheren Alter nicht ohne sind. Und auch, weil ich die nächsten Jahre so normal wie möglich leben will. Es gibt leider nicht die optimale Lösung, die sich irgendwo versteckt. Die Phase, in der Du gerade bist ist echt schwierig. Falls Dich Ozaki oder Ross interessiert würde ich mit den entsprechenden Ärzten reden, das hilft ganz gut. Ich wünsche Dir alles Gute! Liebe Grüsse Britta Edited July 21 by Hobri Quote
lejek Posted July 21 Posted July 21 Danke, Britta. Wie du schon weißt, gehen mir gerade sehr viele Gedanken durch den Kopf. Früher war für mich eigentlich klar: Irgendwann bekomme ich eine mechanische Klappe, und das war’s. Damals gab es für mich kaum Alternativen außer der Ross-Operation, die mir zu riskant erschien. Nachdem ich mich aber intensiver mit den Nachteilen einer mechanischen Klappe beschäftigt habe und verstanden habe, dass auch damit nicht garantiert ist, dass man ohne weitere Eingriffe durchs Leben kommt, denke ich sehr viel darüber nach. Momentan habe ich das Gefühl, dass die Ozaki-Operation vielleicht eine recht ausgewogene Variante sein könnte. Ich weiß aber noch nicht, ob das wirklich eine gute Idee ist. Liebe Grüße Oleg Quote
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