KatharinaHe Posted June 26, 2025 Posted June 26, 2025 Liebe Forummitglieder, ich bin ganz neu hier und hab schon ganz viel gelesen. Nun ist es bei mir soweit. Am 1.7.25 wird das Aneurysma an der aufsteigenden Aorta operiert. Zusätzlich versuchen sie mit dem Ross-verfahren die Aortenklappe durch die Pulmonalklappe zu ersetzen. Ich bin 53 und hab...wie ihr all hier.. ordentlichen Respekt vor dem was jetzt auf mich zukommt. Der Termin zur Reha hab ich am 18.7. In bad salzdetfurth. Woanders war nix so kurzfristig frei. Aber nun zu meinen Fragen, wo ich hoffe, das ihr mir eure Erfahrungen mitgeben könnt. Ich weiß, das der Heilungsverlauf bei jedem unterschiedlich ist, aber ich geh einfach vom Besten aus.🙏 -Wann kann nach der OP mein Mann zu Besuch kommen? -wann darf man sich nach ner sternotomie Haare waschen/föhnen? -Wie fit bin ich direkt bei krankenhaus Entlassung? Ich habe das Schlafzimmer zuhause im Dachgeschoss..muss also schon gleich Treppen bewältigen -Was sollte ich unbedingt mit ins Krankenhaus/reha nehmen? Danke das ihr alle so offen von euren sehr privaten Erfahrungen berichtet. Das macht mir als "Frischling" viel Mut und hilft mir das alles auszuhalten. LG Schickt Katharina Quote
AnneS Posted June 26, 2025 Posted June 26, 2025 Hi Katharina, bei mir war es so, dass die Reha vom Sozialdienst im Krankenhaus organisiert wurde. Ich hab mir damals auch nen Kopf gemacht wegen dem Treppensteigen(4.OG ohne Fahrstuhl) und am Ende des Tages hat es in Ruhe wunderbar funktioniert. Wie fit du sein wirst, kann niemand vorhersagen. Mein Mann wurde von der Klinik angerufen und da wurde gesagt, dass er kommen darf. Ist natürlich von Klinik zu Klinik unterschiedlich, daher wird man da keine genaue Antwort geben können. Frag dort einfach mal nach. Nach der OP hab ich drei Wochen nicht duschen dürfen/können (lag aber auch daran, dass sich bei mir alles etwas gezogen hat), was das Thema Haare anging war ich recht radikal und hab sie vor der Aufnahme in die Klinik abrasiert das ist natürlich nicht jedermanns Sache. Meiner Bettnachbarin wurden die Haare im Bett gewaschen, als sie darum gebeten hat. So richtig duschen ging ich zu erst wieder in der Reha. Ich drück dir die Daumen für einen unkomplizierten Verlauf und wünsch dir alles Gute für die OP! LG Anne Quote
KatharinaHe Posted June 26, 2025 Author Posted June 26, 2025 (edited) Danke schön liebe Anne. Ich wär so froh, wenn alles schon vorbei wäre. Aber du hast Recht... ich denke nach der OP ist sicher kein Kopf für Eitelkeit... da steht der eiserne Wille zur Genesung im Vordergrund. Und das ich dann schon treppen steigen kann, beruhigt mich...ich hoffe einfach das alles gut wird. LG Edited June 26, 2025 by KatharinaHe Quote
Felix11 Posted June 26, 2025 Posted June 26, 2025 Hallo Katharina, natürlich ist es bei jedem Unterschiedlich. Aber zu deinen Fragen: 1. Ich hatte bereits zwei Operationen in verschiedenen Kliniken. Bei beidem durfte mich meine Partnerin direkt nach der Operation auf der Intensiv besuchen. 2. Das kann ich leider nicht sagen. Sobald ich laufen durfte habe ich mich am Waschbecken so gut es geht gewaschen. Meine Freundin hat mich dann zuhause gewaschen weil ich so gestunken habe 😅. 3. Ich wohne auch im Dachgeschoss, bin aber schon im Krankenhaus viel gelaufen (das wird auch angeraten). Dennoch haben mich die Stufen schon etwas gefordert mit meinen knackigen 30 Jahren. 4. Handy, Bücher, Vielleicht ein paar snacks für die Normalstation. Ich habe mir von meiner Familie Burger und Döner mitbringen lassen. Getränke die man mag (trinken ist sehr wichtig) Insgesamt war ich Neun Tage im Krankenhaus. Die Zeit vergeht schneller als man denkt, und man ist froh das man es geschafft hat. Ich wünsche dir alles Gute. LG Felix Quote
KatharinaHe Posted June 26, 2025 Author Posted June 26, 2025 Danke schön lieber Felix...das macht Mut. Sehr beruhigend zu hören, das man das alles (auch die Treppen) bewältigen kann. Ich bin auch unendlich dankbar, das mein Mann und meine Tochter an meiner Seite sind. Sie werden sicher unterstützen wie es geht... hab gleich mal ein paar Snacks eingepackt (nussmix)...das hatte ich gar nicht auf dem Schirm. 9 Tage... da warst du aber wirklich wieder schnell auf den dann sicher trotzdem wackeligen Beinen 😉 ich hoffe auch auf eine schnelle Genesung. Danke für deine Antwort..LG Quote
Miri Posted June 26, 2025 Posted June 26, 2025 Liebe Katharina, mich würde interessieren, wo du denn die Ross-Op machen lässt? Viele Grüße, Miri Quote
Ralfie Posted June 26, 2025 Posted June 26, 2025 Hallo Katharina Du wirst nach der OP baldmöglichst durch Physiotherapeuten „mobilisiert“. Das bedeutet die „zwingen“ dich aufzustehen und ein paar Schritte zu gehen. Dies wird normalerweise fortgeführt sodass du der Entlassung auch in der Lage sein wirst ein Stockwerk Treppen zu steigen. Haare waschen geht relativ schnell. Du kannst nicht allzuviel planen, hatte Kopfhörer eingepackt. (Hatte mir neue airpods geleistet). Ansonsten hört sich alles schlimmer an als es wirklich ist. Hatte meine erste Herz OP vor fast 40 Jahren. Meine letzte Herz OP vor 4 Jahren. Im Vergleich zu früher ist das heutzutage wirklich locker. Alles Gute Ralf Quote
KatharinaHe Posted June 26, 2025 Author Posted June 26, 2025 vor 2 Stunden schrieb Miri: Liebe Katharina, mich würde interessieren, wo du denn die Ross-Op machen lässt? Viele Grüße, Miri Hallo Miri, ich bin im Herzzentrum Leipzig...LG Quote
KatharinaHe Posted June 26, 2025 Author Posted June 26, 2025 vor 3 Minuten schrieb Ralfie: Hallo Katharina Du wirst nach der OP baldmöglichst durch Physiotherapeuten „mobilisiert“. Das bedeutet die „zwingen“ dich aufzustehen und ein paar Schritte zu gehen. Dies wird normalerweise fortgeführt sodass du der Entlassung auch in der Lage sein wirst ein Stockwerk Treppen zu steigen. Haare waschen geht relativ schnell. Du kannst nicht allzuviel planen, hatte Kopfhörer eingepackt. (Hatte mir neue airpods geleistet). Ansonsten hört sich alles schlimmer an als es wirklich ist. Hatte meine erste Herz OP vor fast 40 Jahren. Meine letzte Herz OP vor 4 Jahren. Im Vergleich zu früher ist das heutzutage wirklich locker. Alles Gute Ralf Danke schön Ralf... die Worte tun sehr gut... ich denke auch, ich mach mich viel zu verrückt...aber jetzt näher der Termin rückt, umso mehr geht der Kopf Karussell.. Bin gespannt ob ich es dann ins Schlafzimmer schaffe...aber da hab ich ja gleich mein erstes Ziel 😉 LG schickt Katharina Quote
Sven0710 Posted June 26, 2025 Posted June 26, 2025 Hi, ich wünsche dir alles gute für die OP. Ich bekomme die gleiche OP am 17.07 in Stuttgart. Ich habe schon total Angst. Ich hoffe das wir beide schnell wieder fit sind. Viele Grüße Sven Quote
Angelika1966 Posted June 27, 2025 Posted June 27, 2025 Guten Morgen, ich bin gerade auf euer Gespräch gestoßen-wieder eine schlaflose Nacht. Mir steht auch am 23.7 eine Op nach David in Wien bevor. Die Angst wird immer unerträglicher. ich wünsche euch alles Gute und schreibt danach wie es euch geht! Quote
rotloeckchen Posted June 27, 2025 Posted June 27, 2025 Guten Morgen, Ich kann euch verstehen. Ich warte auf den Termin für die Ross OP. homograft wurde Ende April bestellt. Wünsche euch für die Op nur das Beste. Quote
Sven0710 Posted June 27, 2025 Posted June 27, 2025 Hi, wo wirst du operiert? soweit ich weiß sind aktuell keine Wartezeiten. Ich war vor 3 Wochen zum Gespeäch und bin jetzt Mitte Juli dran. viele Grüsse Sven Quote
Sven0710 Posted June 27, 2025 Posted June 27, 2025 vor 3 Stunden schrieb Angelika1966: Guten Morgen, ich bin gerade auf euer Gespräch gestoßen-wieder eine schlaflose Nacht. Mir steht auch am 23.7 eine Op nach David in Wien bevor. Die Angst wird immer unerträglicher. ich wünsche euch alles Gute und schreibt danach wie es euch geht! Hi, vielen Dank. Ich wünsche dir auch alles gute. Alle Daumen sind gedrückt grüsse Sven Quote
KatharinaHe Posted June 27, 2025 Author Posted June 27, 2025 vor 9 Stunden schrieb Sven0710: Hi, ich wünsche dir alles gute für die OP. Ich bekomme die gleiche OP am 17.07 in Stuttgart. Ich habe schon total Angst. Ich hoffe das wir beide schnell wieder fit sind. Viele Grüße Sven Danke schön Sven, ich hab auch richtig Angst.. aber wir schaffen das... ich halt dich auf dem laufenden. Ganz liebe Grüße und wir kriegen das hin!!! Quote
Sabichan Posted June 27, 2025 Posted June 27, 2025 Hallo Katharina, meine OP war zwar eine andere - Mitralklappenrekonstruktion durch die Rippen, aber ein paar Dinge sind sicher allgemeingültig. 1. Mein Mann wurde direkt nach der OP angerufen und konnte am nächsten Morgen auf Intensiv kommen. Vorher war auch nicht nötig. Ich bin erst um vier aufgewacht, hatte bis halb sieben den Tubus drin und war sowieso total beduselt. Ich konnte ihm abends eine kurze Nachricht - voller Tippfehler, wie ich im Nachhinein festgestellt habe - schicken. 2. Ich habe dankbare Haare zum Glück, sie fetten nicht schnell. Daher haben sie die Tage im Krankenhaus gut überstanden und mit Zopf gehts dann noch länger. Ich hatte aber vorab meine Frisörin gefragt, ob ich nach der OP kommen darf zum waschen und bin am Tag der Entlassung schon hingelaufen (300 m). Es war allerdings anstrengend, da ich im zweiten OG wohne und somit die Treppen zweimal hochmusste an dem Tag. Zumal mein Krankenhaus nur 500 m weit weg ist, so dass mich mein Mann auch schon zu Fuß abgeholt hatte (lebe in der Fußgängerzone). Ich habe es ein bisschen bereut und am nächsten Tag etwas langsamer gemacht. Auch ohne Sternotomie hätte ich mich nicht über den Wannenrand legen wollen, damit mein Mann mir die Haare wäscht. Man hat ja schon so einige Wunden im Brustbereich. Und unser Waschbecken eignet sich nicht. Statt zu duschen habe mir immer eine Handbreit Wasser in die Badewanne gelassen, mich reingekniet und um die Wunden drumherumgewaschen, solange die Fäden noch drinnen waren. Die Haare habe ich mir nach dem Fädenziehen dann auch selbst gewaschen, war also nur einmal beim Frisör deswegen. 3. Wie fit Du bist, hängt auch davon ab, wie fit Du jetzt bist. Ich hatte keinerlei Beschwerden vorher und musste zwar langsam machen, aber habe die Treppen geschafft. Bis zur Reha möglichst nur einmal am Tag. In der Reha war ich ambulant, musste also auch weiterhin täglich hoch und runter, bin aber in der zweiten Woche in der Reha auch dort alles gelaufen bis hoch in den dritten Stock. Das kommt schnell, wenn Du jetzt noch fit bist. 4. Ich hatte Bücher, Musik auf dem Handy, Kopfhörer, Ohrstöpsel, Lutschbonbons (weil der Hals nach der OP kratzen kann), Zahnpflegekaugummi, weil man nicht sofort aufsteht zum Zähneputzen, eine Unterhose für die Intensivstation, weil du ja im Hemdchen keine trägst und das vielleicht unangenehm finden könntest, etc. dabei. Mehr fällt mir grade nicht ein. Ich wünsche Dir alles, alles Gute für die OP. Viele hier haben es gut überstanden und Du bist ja auch noch recht jung (ich bin 51, OP war mit 49). Viele liebe Grüße, Sabine Quote
AnneS Posted June 27, 2025 Posted June 27, 2025 An eine Sache kann ich mich noch erinnern. Ich hab geschwitzt wie nochmal was, da der Körper ja ordentlich am arbeiten bzw. verarbeiten war. Pack dir ein paar Shirts mehr ein. Ich hatte Nachthemden zum knöpfen und weite Schlabbershirts an. Einmal wollte ich unbedingt duschen und hab mir dann nen Plastikstuhl in die Dusche geschoben und mich untenrum abgeduscht. Das alleine war schon eine Wohltat. Hauptsache die Wunde bzw. Pflaster wurden nicht nass. Nimm dir alle Zeit der Welt, in Leipzig bist du gut aufgehoben und danach kann es nur Berg auf gehen Quote
kardia_mou Posted June 27, 2025 Posted June 27, 2025 Hallo Katharina, mir fallen noch die obligatorischen Hemden/Shirts/zum Knöpfen, Sportjacken mit Reißverschluss, ein, da man die Arme nicht hochmachen kann/darf und Bademantel fand ich auch gut, Schläppchen, in die man unproblematisch reinschlüpfen kann. Zuhause ist es auch hilfreich immer etwas Vorgekochtes ohne viel Aufwand zur Verfügung zu haben. Kräftigende Suppen oder so. Dicke Kissen, oder Ähnliches zum Stützen falls man nicht gut liegen kann oder nur im „Halbsitzen“ schlafen kann. (Ich hatte lange Schulterschmerzen und auch Massagen bekommen (im Sitzen), auch nach der Reha noch). Alles Gute für Dich!! LG Steffi Quote
rotloeckchen Posted June 27, 2025 Posted June 27, 2025 vor 7 Stunden schrieb Sven0710: Hi, wo wirst du operiert? soweit ich weiß sind aktuell keine Wartezeiten. Ich war vor 3 Wochen zum Gespeäch und bin jetzt Mitte Juli dran. viele Grüsse Sven Hey, ich werde im Albertinen in HH von Dr. Gorski operiert. Ich könnte mir vorstellen, dass die Wartezeiten auch unterschiedlich sind, je nachdem, wo sie das Homograft herbekommen. zum Gespräch war ich Ende April. Und da sagte er auch, dass derzeit die Homografts bis zu 3 Monate dauern. lg Quote
KatharinaHe Posted June 27, 2025 Author Posted June 27, 2025 vor 6 Stunden schrieb Sabichan: Hallo Katharina, meine OP war zwar eine andere - Mitralklappenrekonstruktion durch die Rippen, aber ein paar Dinge sind sicher allgemeingültig. 1. Mein Mann wurde direkt nach der OP angerufen und konnte am nächsten Morgen auf Intensiv kommen. Vorher war auch nicht nötig. Ich bin erst um vier aufgewacht, hatte bis halb sieben den Tubus drin und war sowieso total beduselt. Ich konnte ihm abends eine kurze Nachricht - voller Tippfehler, wie ich im Nachhinein festgestellt habe - schicken. 2. Ich habe dankbare Haare zum Glück, sie fetten nicht schnell. Daher haben sie die Tage im Krankenhaus gut überstanden und mit Zopf gehts dann noch länger. Ich hatte aber vorab meine Frisörin gefragt, ob ich nach der OP kommen darf zum waschen und bin am Tag der Entlassung schon hingelaufen (300 m). Es war allerdings anstrengend, da ich im zweiten OG wohne und somit die Treppen zweimal hochmusste an dem Tag. Zumal mein Krankenhaus nur 500 m weit weg ist, so dass mich mein Mann auch schon zu Fuß abgeholt hatte (lebe in der Fußgängerzone). Ich habe es ein bisschen bereut und am nächsten Tag etwas langsamer gemacht. Auch ohne Sternotomie hätte ich mich nicht über den Wannenrand legen wollen, damit mein Mann mir die Haare wäscht. Man hat ja schon so einige Wunden im Brustbereich. Und unser Waschbecken eignet sich nicht. Statt zu duschen habe mir immer eine Handbreit Wasser in die Badewanne gelassen, mich reingekniet und um die Wunden drumherumgewaschen, solange die Fäden noch drinnen waren. Die Haare habe ich mir nach dem Fädenziehen dann auch selbst gewaschen, war also nur einmal beim Frisör deswegen. 3. Wie fit Du bist, hängt auch davon ab, wie fit Du jetzt bist. Ich hatte keinerlei Beschwerden vorher und musste zwar langsam machen, aber habe die Treppen geschafft. Bis zur Reha möglichst nur einmal am Tag. In der Reha war ich ambulant, musste also auch weiterhin täglich hoch und runter, bin aber in der zweiten Woche in der Reha auch dort alles gelaufen bis hoch in den dritten Stock. Das kommt schnell, wenn Du jetzt noch fit bist. 4. Ich hatte Bücher, Musik auf dem Handy, Kopfhörer, Ohrstöpsel, Lutschbonbons (weil der Hals nach der OP kratzen kann), Zahnpflegekaugummi, weil man nicht sofort aufsteht zum Zähneputzen, eine Unterhose für die Intensivstation, weil du ja im Hemdchen keine trägst und das vielleicht unangenehm finden könntest, etc. dabei. Mehr fällt mir grade nicht ein. Ich wünsche Dir alles, alles Gute für die OP. Viele hier haben es gut überstanden und Du bist ja auch noch recht jung (ich bin 51, OP war mit 49). Viele liebe Grüße, Sabine Liebe Sabine, danke für deine lieben Worte und deine Erfahrungen. Ich hab gleich lutschbonbons und Kaugummi in meine Tasche gesteckt...das hatte ich nicht dabei... ich bin auch gespannt wie ich die Treppen schaffe... zumindest in den ersten tagen hab ich bammel...abends hoch wär ja mein Mann dabei... aber dann aufstehen und alleine eine Etage runter in die Küche... puh... das muss ich wohl ganz langsam machen... ganz lieben Dank für die aufbauenden Worte. Ich hoffe wie wir alle soooo sehr auf einen unkomplizierten Verlauf und schnelle Genesung. Ganz liebe Grüße Katharina Quote
KatharinaHe Posted June 27, 2025 Author Posted June 27, 2025 vor 5 Stunden schrieb AnneS: An eine Sache kann ich mich noch erinnern. Ich hab geschwitzt wie nochmal was, da der Körper ja ordentlich am arbeiten bzw. verarbeiten war. Pack dir ein paar Shirts mehr ein. Ich hatte Nachthemden zum knöpfen und weite Schlabbershirts an. Einmal wollte ich unbedingt duschen und hab mir dann nen Plastikstuhl in die Dusche geschoben und mich untenrum abgeduscht. Das alleine war schon eine Wohltat. Hauptsache die Wunde bzw. Pflaster wurden nicht nass. Nimm dir alle Zeit der Welt, in Leipzig bist du gut aufgehoben und danach kann es nur Berg auf gehen Danke schön Anne...du hast recht...zumal mächste Woche 35 ° erwartet werden. Ich hab gedacht ich pack Wolldecke ein, weil der Kreislauf evtl. Noch nicht so mit macht und ich eher friere... aber da pack ich mir zu meinen shirts/Blümchen vlt. Noch 2 tshirts von meinem Mann ein. Die sind schön weit...meine normalen Shirts sind ja doch recht eng am Körper...danke für die lieben Worte... ich wär so froh, wenn ich schon 2 Wochen weiter wär...Ganz liebe Grüße...und ich hoffe auch, das ich in Leipzig gut aufgehoben bin. Die Voruntersuchung hatte ich ein sehr gutes Gefühl. Man hat sich sehr viel Zeit genommen und ganz viel erklärt... bis bald ..LG Quote
KatharinaHe Posted June 27, 2025 Author Posted June 27, 2025 vor 4 Stunden schrieb kardia_mou: Hallo Katharina, mir fallen noch die obligatorischen Hemden/Shirts/zum Knöpfen, Sportjacken mit Reißverschluss, ein, da man die Arme nicht hochmachen kann/darf und Bademantel fand ich auch gut, Schläppchen, in die man unproblematisch reinschlüpfen kann. Zuhause ist es auch hilfreich immer etwas Vorgekochtes ohne viel Aufwand zur Verfügung zu haben. Kräftigende Suppen oder so. Dicke Kissen, oder Ähnliches zum Stützen falls man nicht gut liegen kann oder nur im „Halbsitzen“ schlafen kann. (Ich hatte lange Schulterschmerzen und auch Massagen bekommen (im Sitzen), auch nach der Reha noch). Alles Gute für Dich!! LG Steffi Danke schön Steffi...dank eurer vielen Tips hoffe ich jetzt, das ich gut vorbereitet los fahren kann. Am Anfang stand ich am Schrank und wusste nix..Selbst ein paar Sachen einpacken hat mich total überfordert... mein kopf konnte das nicht...aber jetzt ist alles gepackt.. ich such mir morgen noch ei paar Sachen für die Reha raus.. da hoffe ich dann, das ich vlt auch schon wieder meine normalen thirts anziehen kann.. Ganz liebe Grüße schickt Katharina Quote
kardia_mou Posted June 27, 2025 Posted June 27, 2025 Hallo Katharina, Ich hatte auch in der Reha, erst 2 Wochen nach dem Krankenhausaufenthalt nur geknöpfte Blusen oder so an und um Unterhemden anzuziehen, habe ich mich reingestellt und hochgezogen. Aber vielleicht geht es auch mit weiten T Shirts. Und ich habe Waschlappen wieder für mich entdeckt! ☺️ LG Steffi Quote
MajaD Posted June 27, 2025 Posted June 27, 2025 Den Tipp mit den geknöpften Blusen habe ich damals auch von Euch hier im Forum bekommen, der war Gold wert! Auch ich habe anfangs extrem viel geschwitzt, auch zuhause noch und in der Reha und musste öfter nachts das Oberteil wechseln. Meine Haare hat mir meine Tochter dann zuhause erstmals gewaschen (ich war ja nach der OP noch 5 Wochen zuhause, bevor es zur AHB ging) - war das eine Wohltat! Duschen durften wir erst nach 14 Tagen, wenn die Fäden gezogen waren, aber neben Waschlappen, die nach wie vor ganz nützlich sind, haben wir zuhause einen Schlauch mit Duschkopf, den ich auch überm WC zum untenrum duschen verwenden kann, ebenfalls sehr praktisch und angenehm. Ich weiß nicht, wie´s Euch ging, aber anfangs hab ich´s nicht mal geschafft, mir selbst den Po abzuwischen oder selbst an die Klospülung ranzukommen, da war ich froh, dass mein Mann zuhause war. Nach so einer Sternotomie ist man ja erstmal ziemlich eingeschränkt, was die Beweglichkeit der Arme angeht. Und nachts bin ich regelmäßig in meinen elektrisch verstellbaren Sessel umgezogen, da ich vor lauter Rückenschmerzen durch die Rückenlage dann nicht mehr liegen konnte. Und Schmerztabletten wollte ich auch keine nehmen... Euch allen, die vor der OP stehen: Alles, alles Gute, viel Erfolg und einen guten Heilungsverlauf! Quote
KatharinaHe Posted June 27, 2025 Author Posted June 27, 2025 Danke schön Maja...und danke allen Anderen, sie sich hier wirklich Zeit nehmen und Mut machen und Tips geben. Ich bin sehr froh, das Forum gefunden zu haben. Man fühlt sich nicht mehr so unwissend 🙂.. LG Quote
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