terrifying91 Posted June 20, 2025 Posted June 20, 2025 Hey Leute ich bin M 34 und letztes Jahr wurde bei mir eine Bikuspide Aortenklappe entdeckt. Hat aktuell 35mm und hat nur eine leichte Stenose mit zusätzlicher Herzinsuffizienz grad 1. Ich mache mich innerlich verrückt und habe tierisch Schiss das von heute auf morgen bei mir die Aorta bei mir reißen könnte und selbst nur wenn ich ein Stechen merke. Vor 2 Wochen war meine letzte Untersuchung beim Kardiologen, der meinte hat sich aktuell zum Vorjahr nichts verändert. Was mich eigentlich beruhigen sollte. Und hypothetisch weiß ich auch das die nicht von heute auf morgen reißt oder ob die Klappe überhaupt mal operiert werden muss, weil die Verläufe unterschiedlich sind. Nehme da ich vom Herzschlag immer schon zügig war betablocker die somit meinen Blutdruck und auch eine hauptlast von Herzen senkt und was ja eigentlich was gutes ist. Kennt noch jemand diese Ängste und weiß einer wie ich das in den Griff bekomme soll ? Renne seit 5 Monaten einem Psychologen hinterher und es macht mich ein wenig verrückt. Die Sorgen und Gedanken die ich mir mache sind sicher schlimmer als das Krankheitsbild selber. Ich bedanke mich schon einmal für eure Antworten. Quote
Mika23 Posted June 20, 2025 Posted June 20, 2025 Hallo terrifying91 ich weiss nicht, ob dich das beruhigt aber bei mir wurde vor ca. 40 Jahren auch eine bikuspide Aortenklappe mit Herzinsuffizienz grad 1 und ein Aneurysma der Aorta ascendens diagnostiziert. Ich gehe jedes Jahr zum Kardiologen und lebe seit dem in der Erwartung, dass es sich verschlechtern könnte und ich operationspflichtig werde. Aber es wird nicht schlechter. Das einzige was ich damals auf Anraten der Ärzte geändert habe, ist die Aufgabe des Leistungssportes. Vielleicht hat das ja schon gereicht. Mich lässt das ganze inzwischen kalt, auch weil es ja das neue OP Verfahren (Pears) gibt. Sollte ich operationspflichtig werden, habe ich gute Chancen mit einer zweistündigen Pears-OP ohne Herzlungenmaschine die Sache ein für allemal zu beseitigen. Soweit ich deinen Beitrag gelesen habe, gilt das wahrscheinlich auch für dich. Eins ist jedenfalls sicher: Deine aktuellen Werte sind definitiv NICHT besorgniserregend. Ich würde die eher als völlig normal einstufen (wenn mit 35mm die Ausdehnung des Aneurysma der Aorta ascendens gemeint ist) Wichtig ist nur die regelmäßige jährliche Kontrolle beim Kardiologen, sodass mögliche Verschlechterungen frühzeitig erkannt werden. Quote
terrifying91 Posted June 21, 2025 Author Posted June 21, 2025 Vielen herzlichen Dank, Mika23. das zu hören beruhigt mich schon sehr. Ich dachte immer das Ding reißt einfach von jetzt auch gleich und es nicht so ein langjähriger Gang ist,egal wie groß es ist, aber dann bin ich erstmal beruhigt. Vielen Dank für die Einsicht in deine Situation. Wünsche dir noch alles erdenklich gute für deine weiteren gesundheitlichen Verlauf. Quote
Sven0710 Posted June 22, 2025 Posted June 22, 2025 Am 20.6.2025 um 13:07 schrieb terrifying91: Hey Leute ich bin M 34 und letztes Jahr wurde bei mir eine Bikuspide Aortenklappe entdeckt. Hat aktuell 35mm und hat nur eine leichte Stenose mit zusätzlicher Herzinsuffizienz grad 1. Ich mache mich innerlich verrückt und habe tierisch Schiss das von heute auf morgen bei mir die Aorta bei mir reißen könnte und selbst nur wenn ich ein Stechen merke. Vor 2 Wochen war meine letzte Untersuchung beim Kardiologen, der meinte hat sich aktuell zum Vorjahr nichts verändert. Was mich eigentlich beruhigen sollte. Und hypothetisch weiß ich auch das die nicht von heute auf morgen reißt oder ob die Klappe überhaupt mal operiert werden muss, weil die Verläufe unterschiedlich sind. Nehme da ich vom Herzschlag immer schon zügig war betablocker die somit meinen Blutdruck und auch eine hauptlast von Herzen senkt und was ja eigentlich was gutes ist. Kennt noch jemand diese Ängste und weiß einer wie ich das in den Griff bekomme soll ? Renne seit 5 Monaten einem Psychologen hinterher und es macht mich ein wenig verrückt. Die Sorgen und Gedanken die ich mir mache sind sicher schlimmer als das Krankheitsbild selber. Ich bedanke mich schon einmal für eure Antworten. Hi, ich habe die gleich Erkrankung und bin 24 Jahre und männlich. Habe es seit Geburt und ich bin nun Operationspflichtig. Habe mich für die Ross OP entschieden. Ich muss am 16.07 ins KH und habe tierische Angst. Ich kann deine Angst nachvollziehen und möchte dir folgendes mitgeben. Ich mache mich seit Jahren verrückt das aufeinmal was schlimmes passiert. Rückblickend würde ich anders agieren, weil man ja regelmäßig zum Kardiologen geht. Also entspann dich solange der Kardiologe nicht sagt das es iperationspflicjtig ist. Genieß dein Leben! Quote
Mika23 Posted June 22, 2025 Posted June 22, 2025 Hallo Sven ich wünsche dir alles Gute und viel Erfolg für deine OP ! Eins ist klar: Du hast die Statistik voll auf deiner Seite. Du bist 24 Jahre jung und in dem Alter ist die Wahrscheinlichkeit das alles gut geht bei über 99 Prozent ! Also Kopf hoch, Augen zu und durch. Es wird schon gut gehen. Quote
terrifying91 Posted June 23, 2025 Author Posted June 23, 2025 Am 22.6.2025 um 13:43 schrieb Sven0710: Hi, ich habe die gleich Erkrankung und bin 24 Jahre und männlich. Habe es seit Geburt und ich bin nun Operationspflichtig. Habe mich für die Ross OP entschieden. Ich muss am 16.07 ins KH und habe tierische Angst. Ich kann deine Angst nachvollziehen und möchte dir folgendes mitgeben. Ich mache mich seit Jahren verrückt das aufeinmal was schlimmes passiert. Rückblickend würde ich anders agieren, weil man ja regelmäßig zum Kardiologen geht. Also entspann dich solange der Kardiologe nicht sagt das es iperationspflicjtig ist. Genieß dein Leben! Ich danke dir für deine Aussage und wünsche dir alles gute für deine OP. darf ich fragen wieso du op Pflichtsieg geworden bist ? LG Quote
Sven0710 Posted June 24, 2025 Posted June 24, 2025 Am 22.6.2025 um 23:57 schrieb Mika23: Hallo Sven ich wünsche dir alles Gute und viel Erfolg für deine OP ! Eins ist klar: Du hast die Statistik voll auf deiner Seite. Du bist 24 Jahre jung und in dem Alter ist die Wahrscheinlichkeit das alles gut geht bei über 99 Prozent ! Also Kopf hoch, Augen zu und durch. Es wird schon gut gehen. Hi, ich bin 34 aber hoffe das das auch noch ein gutes Alter ist. vielen Dank für deine Worte. Quote
Sven0710 Posted June 24, 2025 Posted June 24, 2025 vor 17 Stunden schrieb terrifying91: Ich danke dir für deine Aussage und wünsche dir alles gute für deine OP. darf ich fragen wieso du op Pflichtsieg geworden bist ? LG Hi, danke für deine Worte. Ja. Die Stenose und die Insuffizienz haben schleichend über 34 Jahre immer weiter zu genommen. Am Anfang hieß es auch immer, sieht genau so aus wie letztes Jahr aber es wurde schleichend immer mehr. Ich habe höllische Angst, habe aber keine Wahl. Ich bin unfassbar dankbar für dieses Forum. Quote
terrifying91 Posted June 25, 2025 Author Posted June 25, 2025 Oh aber dann hast du aber echt lange Ruhe gehabt damit. Ich drücke dir Mega die Daumen für deine fortlaufende Gesundheit 😊 Mich bricht garnicht die Angst vor einer OP sondern eher die Angst, das die Aorta reißt durch den Herzfehler. Habe gehört das es häufig wohl passiert ist aber nicht immer gegeben das es von heute auf morgen passiert, sondern man erst ein Aneurysma bekommt. ganz liebe Grüße . Quote
Username Posted June 25, 2025 Posted June 25, 2025 Hi, dont panic Auch ein Aneurysma bekommt man nicht von heute auf morgen. Das Gefäß bzw. Die Gefäßwand direkt hinter der Aortenklappe leiert aus wenn sie ein Leben lang den Pulsschlag abbekommt. Mit normaler gesunder Herzklappe geht der Druck geradlinig ins Gefäß. Mit einer zweifluegligen Klappe kann es sein dass der Blutstrom immer an eine Seite der Aorta gepumpt wird/drückt...und dort leiert es aus, die Ausbuchtung wird immer größer... =Aneurysma. Gruß Quote
terrifying91 Posted June 25, 2025 Author Posted June 25, 2025 Ich bedanke mich bei Dir für die Tolle Antwort. heute habe ich erstmal die Nachricht erhalten das in 3-5 Jahren operiert wird. Gruselige Vorstellung wenn das Herz ich wage mal zu sagen, für 2-4h abgeklemmt wird🙈 Quote
Mika23 Posted June 25, 2025 Posted June 25, 2025 Hallo terrifying91 soweit ich deine Beiträge gelesen habe, wäre evtl. für dich auch das PEARS Verfahren möglich. Die PEARS OP ist ohne "abklemmen" und ohne Herzlungenmaschine. Ich kann dir empfehlen den PEARS Beitrag in diesem Forum zu lesen. PEARS wird jetzt auch in Deutschland in Heidelberg angeboten. PEARS ist um Längen schonender als die anderen Verfahren! Wenn ich operationspflichtig werde, ist PEARS für mich klar die erste Wahl. Quote
terrifying91 Posted June 26, 2025 Author Posted June 26, 2025 Das schaue ich mir mal an, vielen lieben Dank dafür, nur meine ich ist das nur für die Aorta aber nicht für die Bikuspide Klappe geeignet oder ? Quote
terrifying91 Posted July 14, 2025 Author Posted July 14, 2025 Am 22.6.2025 um 13:43 schrieb Sven0710: Hi, ich habe die gleich Erkrankung und bin 24 Jahre und männlich. Habe es seit Geburt und ich bin nun Operationspflichtig. Habe mich für die Ross OP entschieden. Ich muss am 16.07 ins KH und habe tierische Angst. Ich kann deine Angst nachvollziehen und möchte dir folgendes mitgeben. Ich mache mich seit Jahren verrückt das aufeinmal was schlimmes passiert. Rückblickend würde ich anders agieren, weil man ja regelmäßig zum Kardiologen geht. Also entspann dich solange der Kardiologe nicht sagt das es iperationspflicjtig ist. Genieß dein Leben! Übermorgen ist ja dein Eingriff, würde mich freuen von dir eine Nachricht zu lesen dass alles gut geklappt hat. Drücke dir die Daumen :) Quote
Sven0710 Posted July 14, 2025 Posted July 14, 2025 Hi super lieb das du an mich denkst. Nein Eingriff ist um genau 1 Woche verschoben wurden. Ich melde mich sobald ich es schaffe. liebe Grüsse Sven Quote
terrifying91 Posted July 29, 2025 Author Posted July 29, 2025 Hey Sven die Woche ist rum und du hast nicht nicht gemeldet. Ich hoffe wirklich es ist alles bei dir gut gegangen und bist auf dem Weg der Genesung ? Ganz liebe Grüße an dich Quote
terrifying91 Posted August 2, 2025 Author Posted August 2, 2025 Alles gut bei dir ? Mache mir leicht Gedanken🙈 Quote
hansjori Posted August 10, 2025 Posted August 10, 2025 Hi Leute, macht euch doch bitte nicht verrückt, wenn Ihr eine bikuspide Aortenklappe habt. Das Ding hat man von Geburt an, genetische Frage. Habe 59 Jahre damit beschwerdefrei gelebt. Habe dann mit fast 60 Jahre eine kurzzeitigen Ohnmachtsanfall (sogenannte Synkope) beim Laufen bekommen. Dann wurde hochgradige Aortenklappenstenose festgestellte. Erst bei der Ozaki-OP (da war ich dann schon 60 Jahre) in Krefeld unter Dr. Benedict wurde festgestellt, daß ich ein bikuspide Klappe hatte. Habe immer viel Sport getrieben und wußte 60 Jahre lang nichts von der bikuspiden Klappe. Hatte allerdings erhöhte Blutfettwerte. Unter anderem diese dürften zur Stenose geführt haben. (Jeder der eine geöffnete tri- und biskuspide Klappe gesehen hat, wird verstehen, daß sich Blutbestandteile, insbesondere bei erhöhten Fettwerten wesentlich leichter an eine bikuspide Klappe anlagern und so zur Stenose führen.) Siehe https://www.herzdoktor.ch/app.php/bicuspide-aortenklappe.html Liebe Grüße Hans-Joachim Quote
hansjori Posted August 10, 2025 Posted August 10, 2025 P. S.: Bikuspide Aortenklappe sehe ich nicht als Erkrankung. Ist vermutlich ein Überbleibsel aus Uraltgenen. Ist nicht ganz so vorteilhaft wie 'ne trikuspide Klappe und natürlich unter bestimmten Bedingungen leichter anfällig für Herz- bzw. Blutkreislauferkrankungen. Quote
MajaD Posted August 11, 2025 Posted August 11, 2025 Bikuspide Klappe - keine Krankheit, dennoch der häufigste angeborene Herzfehler... ich habe auch von meinem "Glück" erst erfahren als ich 61 Jahre und hochsymptomatisch war. Es muss nie etwas passieren oder kann auch schon früher auftreten. Mein jüngster Bruder (3 Jahre jünger) hatte ein 6 cm Aneurysma, vermutlich auch durch die Strömungsverhältnisse durch seine ebenfalls bikuspide Klappe. Und wir beide haben die anderen Adern (Koronararterien etc.) frei, nur bei der Klappe bzw. hinter der Klappe traten die Probleme auf. Im Nachhinein sind wir froh, nicht eher davon gewusst zu haben, also haben wir uns auch keine Sorgen deswegen gemacht und ganz normal gelebt. Quote
terrifying91 Posted August 11, 2025 Author Posted August 11, 2025 Am 10.8.2025 um 09:42 schrieb hansjori: Hi Leute, macht euch doch bitte nicht verrückt, wenn Ihr eine bikuspide Aortenklappe habt. Das Ding hat man von Geburt an, genetische Frage. Habe 59 Jahre damit beschwerdefrei gelebt. Habe dann mit fast 60 Jahre eine kurzzeitigen Ohnmachtsanfall (sogenannte Synkope) beim Laufen bekommen. Dann wurde hochgradige Aortenklappenstenose festgestellte. Erst bei der Ozaki-OP (da war ich dann schon 60 Jahre) in Krefeld unter Dr. Benedict wurde festgestellt, daß ich ein bikuspide Klappe hatte. Habe immer viel Sport getrieben und wußte 60 Jahre lang nichts von der bikuspiden Klappe. Hatte allerdings erhöhte Blutfettwerte. Unter anderem diese dürften zur Stenose geführt haben. (Jeder der eine geöffnete tri- und biskuspide Klappe gesehen hat, wird verstehen, daß sich Blutbestandteile, insbesondere bei erhöhten Fettwerten wesentlich leichter an eine bikuspide Klappe anlagern und so zur Stenose führen.) Siehe https://www.herzdoktor.ch/app.php/bicuspide-aortenklappe.html Liebe Grüße Hans-Joachim Ich bedanke mich für deinen Beitrag. Es ist echt faszinierend wie unterschiedlich doch alles bei jedem verläuft trotz selben Herzfehler. Ich habe immer das bedenken das durch diesen Blutfluss unterschied die Aorta hinter der Klappe selbst mit wenig Millimeter reißt spontan 😑 hoffe kriege diesen Gedanken mal weg. Aber dennoch gut zu lesen das es auch anders verlaufen kann. lG Christian Quote
terrifying91 Posted August 11, 2025 Author Posted August 11, 2025 vor 12 Stunden schrieb MajaD: Bikuspide Klappe - keine Krankheit, dennoch der häufigste angeborene Herzfehler... ich habe auch von meinem "Glück" erst erfahren als ich 61 Jahre und hochsymptomatisch war. Es muss nie etwas passieren oder kann auch schon früher auftreten. Mein jüngster Bruder (3 Jahre jünger) hatte ein 6 cm Aneurysma, vermutlich auch durch die Strömungsverhältnisse durch seine ebenfalls bikuspide Klappe. Und wir beide haben die anderen Adern (Koronararterien etc.) frei, nur bei der Klappe bzw. hinter der Klappe traten die Probleme auf. Im Nachhinein sind wir froh, nicht eher davon gewusst zu haben, also haben wir uns auch keine Sorgen deswegen gemacht und ganz normal gelebt. Vielen lieben Dank für das was du geschrieben hast unter meinen Beitrag. Ja ich hätte es auch lieber später erfahren. Ich bin zwar nun gut aufgestellt das es rechtzeitig soweit kommt um Veränderungen zu sehen, aber gleichzeitig macht es einen nur Angst das selbst bei wenig mm hinter dem Herzfehler die Aorta spontan reißt durch den anderen Blutfluss der Klappe, auch wenn es realistisch sehr sehr gering ist. Ich würde heute sagen ich würde es lieber nicht wissen um wieder befreiter und ohne Angst zu leben und mich zu überprüfen ob nun was reißen könnte oder nicht . LG Christian Quote
Ferox21 Posted August 12, 2025 Posted August 12, 2025 (edited) Ich bin 31 und hab auch eine bikuspide aortenklappe mit insuffizienzgrad II-III und stark exzentrischem jet. Ich wurde teils extrem von den Ärzten verrückt gemacht... schau das du zu jemandem kommst dem du vertraust. Damit hast du viel gewonnen. Bei mir war auch ein aneurysma der aorta ascendens im Raum gestanden. Zwei Chrirurgen wollten die Aorta Ascendens sogar definitiv mit ersetzen! Ohne wenn und aber... gesprochen haben sie erst von 40mm, dann 43mm, 44mm und zum Schluss 45mm. Innerhalb von 3 Wochen. Schlussendlich war es gar nicht nötig weil kein aneurysma da war. Die aorta ascendens ist 1mm größer gewesen als normal. In der OP wurde "nur" die Klappe erneuert und die aortenwurzel stabilisiert. Auch Ärzte können sich irren. In dem Fall sogar gleich 2. Edited August 12, 2025 by Ferox21 Quote
terrifying91 Posted August 12, 2025 Author Posted August 12, 2025 Ich danke dir für deinen Beitrag. Vor dieser op habe ich schon Mega Schiss, wobei es bei mir halt noch nicht soweit ist da es erst grad 1 ist. Aber das Wissen darüber macht es nicht besser 🙈 wie hast du die op empfunden? War es leicht für dich jemanden an dein Herz zu lassen ? Quote
Ferox21 Posted August 12, 2025 Posted August 12, 2025 Ich hab mich bei Dr. Benedik im Helios in krefeld nach ozaki operieren lassen. Für mich war es recht einfach. Ich hab mir im vornherein viele Gedanken gemacht. Ich hatte auch vor der OP Angst. Sternotomie... und herz lungen Maschine und was noch alles so dazu gehört. Noch nie vorher eine große OP gehabt. Also war das auch neu land für mich. Zusätzlich erst im Mai diesen Jahres von den Problemen erfahren und am 11.7. Dann direkt den Termin... ich hatte die meisten probleme mit einer mechanischen Klappe und vorallem mit marcumar. Dementsprechend war es dann als ich mit Dr. Benedik gesprochen habe alles nur noch halb so schlimm. Ab da war ich recht entspannt vor der OP. Ich muss jetzt 2 Monate noch beta blocker nehmen und leichte blutverdünner (ASS 100). Danach bin ich im besten Fall wieder frei von Medikamenten und muss auf nichts merken. Zum Rest: ja. Für mich war es leicht jemanden an mein Herz zu lassen. Ich hab meinen Chirurgen vertraut und davon mitbekommen hab ich sowieso nichts 😅. Meine frau war auch bis vor der OP da und im allgemeinen fand ich die ganze Stimmung und das Personal hat viel dafür getan das keine oder kaum Nervosität bei mir aufkam. Durch schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit hat mir die blutdrucküberwachung in der handgelenksarterie richtig Schiss gemacht. Ansonsten kann ich dir nur sagen, dass die ersten 3 Tage bei mir heftig waren. Meine OP hat leider 2 Stunden länger als geplant gedauert (weil versucht wurde Klappe zu erhalten und das nicht möglich war) und da soll man wirklich jede weitere stunde extrem bemerken. Zusätzlich hatte ich einen fiesen Infekt nach der OP bekommen. Als dieser dann zurück ging war es (und das war der 3. Tag) ging es dann wirklich schnell bergauf! Ich war dann ziemlich schnell auch soweit, dass ich auf die Schmerzmittel verzichtet habe und beim normalen bewegen oder Laufen auch keine hatte. Ich durfte dann 7 tage nach der OP gehen. Musste dann aber 11 tage nach der OP nochmal operiert werden wegen einem Perikarderguss den ich am daheim entwickelt habe. Das Abschluss echo in krefeld war nämlich wirklich gut und zeigte keinen Perikarderguss. Aber der 2. Eingriff war wirklich nichts großes. Ca. 30 Minuten und nochmal eine drainage gelegt. (Perikardfensterung) Nach der op für 5 Stunden leichte Schmerzen und dann ging es wieder. Ist leider eine ganz übliche Komplikationen... ich war halt mal wieder der quoten-depp den es erwischen musste. 🤣 Hoffe das ganze hilft dir ein bisschen weiter. Wichtig ist das du dem chrirugen vertraust. Dann hast du ein gutes gefühl bei der OP und automatisch bist du nicht so nervös vorm Eingriff. 😊 Quote
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