Manuofical Posted May 19, 2025 Posted May 19, 2025 Ich war heute zur TEE-Untersuchung die ein erschütterndes Ergebnis hervorbrachte. mittel bis knapp hochgradig habe stark exzentrischen jet und dadurch war das normale Echo stets unklar. Linker Ventrikel LVEDD 58mm (war 2020: noch 51mm) LVESD 37mm bin verzweifelt dazu wurde mitralklappe Gero geringgradige Insuffizenz und Trikuspidalklappe dezente Insuffizenz festgestellt. Bei beiden letzteren hieß es sonst physiologische Insuffizenz. wann wurdet ihr operiert ? aufgrund des stark exzentrischen Jets lässt sich im normalen Echo die Insuffizenz kaum noch bestimmen Quote
Sabichan Posted May 19, 2025 Posted May 19, 2025 Hallo, bei mir was es die Mitralklappe, hochgradig bis höchstgradig laut TEE, auch mit exzentrischem Jet. Der linke Ventrikel begann, sich zu vergrößern, aber Symptome hatte ich nicht. Ich wurde - auf dringendes Anraten - sicher frühzeitig operiert, da es mir noch vollständig gut ging. Das hatte aber den Vorteil, dass ich hinterher auch sehr schnell wieder so leistungsfähig war wie vorher. Besser nicht, da es vorher keine Einschränkungen gab. Aber eben genauso gut, nur mit dichter Klappe jetzt und ohne Nachwehen von der OP. Der Ventrikel hat sich auch wieder vollständig zurückgebildet. Ich kann also eine frühzeitige OP empfehlen, bevor sich größere Schäden bilden, die vielleicht nicht mehr reversibel sind. Je jünger und fitter, desto besser. Ich war 49 und körperlich fit und habe alles super überstanden! Wie geht es Dir denn so im Alltag? Merkst Du etwas davon? Viele Grüße, Sabine Quote
Petrol Posted May 19, 2025 Posted May 19, 2025 Hallo, bei mir war es ebenfalls die Mitralklappe und ein nicht genau erkennbaren Etwas das für einen gerissenen Sehnenfaden gehalten wurde. Daher auch keine Chance auf Minimalinvasiv. Ich habe nach 2 Tagen Bedenkzeit, die nur meine Angst und Unsicherheit vergrößert hat, mich für eine sofortige OP entschieden. Großartige Symptome hatte ich nicht. Habe plötzlich beim Sport immer stark geschwitzt, sonst war ich fit. Bin aus allen Wolken gefallen und war fassungslos. Nach meiner Erfahrung ist es besser sich zeitnah operieren zu lassen. Es erspart viel Angst und Grübelei! Alles Gute Peter Quote
Manuofical Posted May 20, 2025 Author Posted May 20, 2025 Ich hab tatsächlich gar keine Symptome - habe nur bei Steigungen und beim Joggen einen hohen Puls aber ohne Einschränkungen wurdest du minimalinvasiv oder am offenen Herzen operiert ? Quote
Sabichan Posted May 20, 2025 Posted May 20, 2025 Hallo, bei mir konnte die Mitralklappe minimalinvasiv durch die Rippen unter der rechten Brust rekonstruiert werden. Was da bei der Aortenklappe möglich ist, weiß ich leider nicht. Ich meine hier mitzubekommen haben, dass Rekonstruktionen an der Mitralklappe einfacher sind... Viele Grüße, Sabine Quote
Manuofical Posted May 20, 2025 Author Posted May 20, 2025 Ich habe mich auf einen Klappenersatz eingestellt und hoffe das der Minimalinvasiv möglich ist Quote
Sabichan Posted May 20, 2025 Posted May 20, 2025 Das geht teilweise. Von der Uniklinik Bonn weiß ich es zum Beispiel. Eine Forenteilnehmerin hat im Herbst eine biologische Aortenklappe dort minimalinvasiv bekommen. Es kommt wohl sehr auf die Anatomie an. Unserer Klinik in Siegburg würde ich es auch zutrauen. Was liegt denn für Dich günstig? Quote
Ella Posted May 20, 2025 Posted May 20, 2025 Hi @Manuofical, ich glaube Sabichan meint mich 😉 Ich wurde im November 2024 in der Uniklinik Bonn operiert: habe minimalinvasiv eine neue Aortenklappe bekommen. Bei Fragen kannst du dich gerne melden. Lg Quote
eva63 Posted May 21, 2025 Posted May 21, 2025 Hi @Manuofical, ich erhielt 04/24 eine biologische Aortenklappe in der Universitätsklinik Mainz. Minimalinvasive, Schnitt unterhalb der rechten Achsel. Ob anatomische Voraussetzungen erfüllt sind, wird vorab durch CT geprüft. Es kommt auf den Verlauf der Aorta an, soweit ich mich erinnere. Alles Gute für dich, LG Quote
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