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Rückmeldung nach OP


Irene

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Hallo liebe  @Irene Ruth,

Das tut mir echt richtig leid, dass du jetzt nochmal ins Krankenhaus musstest und den schweren Harnwegsinfekt hast. Und das mit deiner Lunge... heftig. 

Puhhhhh...du hast wirklich einen Streifen mitgemacht 😔....

Mir geht das gar nicht aus dem Kopf mit deinen Schrittmacherdrähten.

Ich hatte z.B auch nur einen...

Ich kann mir auch gar nicht vorstellen,  dass dein abgeschnittener Draht da jetzt einfach so drin bleibt. 

Was sagen denn die Ärzte dazu: kann das so bleiben? 

 

Meine OP ist jetzt über 4 Monate her und ich bin doch immer wieder dankbar,  wie gut alles verlaufen ist. Das hätte ich dir auch gewünscht 🙏

Ich drücke dir die Daumen,  dass du dich von Allem körperlich wie psychisch wieder richtig erholen kannst.

LG Elke 

Edited by Ella
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Liebe Elke,

 

vielen Dank, ich freu mich :) auch dass es dir nach jetzt 4 Monaten wieder gut geht.

 

ja, komisch, ich habe nicht gefragt warum zwei Drähte. Ich wurde wie du von Prof. Treede (der übrigens ein sehr angenehmer, ruhiger Mensch ist) operiert. Die Klappe passt perfekt und sieht gut aus.

 

Was jetzt mit dem einen Draht von der zweiten OP ist habe ich mich noch nicht überwinden können zu fragen. Bin so satt mit Hiobsbotschaften. Beim Echo wurde dazu nichts erwähnt. Die Ärztin, die ihn abgeschnitten hat, hat gemeint, das sei kein Problem. Ich habe Vertrauen zu ihr und hoffe einfach es stört auch in Zukunft nicht.

 

Jetzt habe ich trotz Antibiotika immer leicht Temperatur, aber höchstens 38°. Habe hier von anderen gelesen, das sei nach der OP nicht ungewöhnlich.

 

Zum hohen Puls habe ich Bisoprolol 2,5 mg morgens und abends bekommen. Bin nicht begeistert, aber der Puls passt jetzt :)

 

Im CT das jetzt noch gemacht wurde um dem Fieber auf die Spur zu kommen, habe ich gestern gelesen, Mitralkappenring gering verkalkt. Ich dachte auweia, nicht nochmal, es ist zum Weglaufen. Hoffe das macht erstmal nichts und gibt viele Jahre Ruhe.

 

Ganz liebe Grüße und einen schönen Sonntag

Ruth

 

 

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Liebe Ruth, @Irene

Ich wurde in Bonn operiert von Prof. Dr. Bakhtiary und bin sehr froh, mich nach langem hin und her , für Bonn entschieden zu haben.

Die OP ist wirklich sehr gut verlaufen.

Natürlich gab es auch hier und da Dinge, die nicht ganz so toll waren. U.a.die Tatsache,  dass ich ja mit dem Gedanken in die OP gegangen bin, dass auch mein Aneurysma mit operiert wird. Das es nicht mit operiert wurde habe ich dann ja eher aus Zufall erst 4 Tage später erfahren. 

Und auch die Tage auf der Überwachungsstation waren hart.. Aber das ist jetzt fast vergessen.

Für mich zählt das OP Ergebnis und ich bin damit sehr zufrieden.

 

Fieber hatte ich bisher nicht einmal nach Op. Bin auch noch nicht krank gewesen. 

Bisoprolol bekomme ich auch und natürlich Herz ASS100. Komme damit eigentlich gut klar.

Allerdings hatte ich jetzt bei der Krebsvorsorge bei Gynäkologin Blut im Stuhl und muss jetzt zur Gastro und Colo 😒. Mein Hausarzt meint, dass es evtl von dem Herz ASS kommen könnte. 

Ich glaube dir, dass du keine Hiobsbotschaften mehr ertragen kannst 😥....Aber pass bitte gut auf dich auf..

Finde es komisch,  dass du weiterhin Fieber hast! Wurde da eine Blutkultur angelegt um eine Endokarditis auszuschließen?

 

Alles Gute für dich 🙏

 

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Oh liebe Ella, 

 

da habe ich aber schwer was verwechselt, entschuldige. Das Gehirn ist nicht mehr das was es war. 

 

Menschenskinder, das mit dem Blut im Stuhl ist auch nicht toll. Jetzt musst du noch zur Colo.

Ich finde wirklich es reicht. 

 

Eine Blutkultur wurde angelegt, es ist alles gut. Woher diese Temperatur kommt weiß keiner, vielleicht einfach Nachwirkungen. Abgeklärt ist alles. 

 

Pass auf dich auf und alles Gute auch für dich 🙏

 

 

  • 2 months later...
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Hallo Irene. Wie geht es dir mittlerweile?

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Hi Marta,

 

danke, mir geht es besser, aber nicht gut. Ich war mittlerweile in Königstein zur Reha, die mich zusätzlich gestresst hat und bin jetzt seit einem Monat zu Hause.

 

Fieber hatte ich immer wieder, auch hoch, aber jetzt scheint der Spuk vorbei zu sein.

Bin noch recht kurzatmig, die Wunden tun weh und sind dick. Die Physio startet erst am 5. Juni. 

 

Blöd ist, dass ich kaum schlafen kann, finde keine Ruhe mehr. Habe die ganze Geschichte noch nicht verkraftet.

Ist wie wenn jemand ( Mensch oder Tier), den man geliebt hat stirbt, die Welt dreht sich einfach weiter, als ob nichts wär.

 

Finde wir sind hier alle tapfer!

Liebe Grüße

 

 

 

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Hallo Irene,

tut mir leid, dass es Dir immer noch nicht gut geht und selbst die AHB nicht wirklich hilfreich war. Warst Du auch in der https://www.kvb-klinik.de/?

Dort war ich ab Woche sechs nach meiner OP gewesen und fand, dass es mir ganz gut getan hatte, allerdings fand ich den Chefarzt viel zu ehrgeizig (ich habe halt nicht getan, was ich zu viel und zu anstrengend fand) und einer der Köche (der dicke) hat immer alles versalzen... Wenn Du jedoch noch Fieber etc. hattest, war Dein Körper ja sowieso mit sich selbst beschäftigt und hatte sicher gar keine Energie für irgendwelche Anstrengungen!

Wie lange ist es jetzt her seit Deiner OP? Klingt nicht so doll, dass Deine Wunden dick sind und weh tun (was für Schnitte hast Du?) - könnten diese die Ursache für Dein Fieber sein, weil diese evtl. entzündet sind? Gibt ja immer mal Wundheilungsstörungen und da ist es wichtig, dem nachzugehen. Haben die Ärzte in der AHB nicht mal danach geschaut?

Ja, mit der Schlaferei ist das so ein Ding, die ist bei mir heute noch nicht so gut wie früher. Hast Du denn Tipps bekommen, wie Du Deinen Schlaf unterstützen kannst?

Was das Psychische angeht - da haben einige von uns mit zu tun (gehabt)... manche kommen mit der Zeit ohne Therapie wieder klar und andere profitieren z. B. von psychokardiologischer Begleitung - leider gibt es die sehr selten... Man kann sich schon ziemlich alleingelassen fühlen mit so einer Geschichte - erst der Schock der Diagnose, dann die hammerharte OP und die Folgen, das steckt man nicht immer so einfach weg. 
Zögere nicht, Dir entsprechende Hilfe zu holen, wenn Du das Bedürfnis hast!

Mir hat der Austausch hier im Forum immer gut getan, zumindest wissen die anderen, was man durchmacht und können das eher nachvollziehen als andere Nichtbetroffene.

Ich wünsche Dir von Herzen gute Besserung,

alles Liebe

MajaD.
 

Posted

Liebe Maja,

 

Deine Worte tun gut, danke Dir! 

 

Ja ich war in der selben Klinik auch im 3.Stock :D und den Chefarzt habe ich genauso empfunden, ich habe ihn schwätzen lassen, für Gegenwehr war und bin ich zu schwach. Den Rest dort habe ich als sehr freundlich empfunden. Zum Essen bin ich nur mittags, immer vegetarisch, das war ganz o.k. Den dicken Koch habe ich glaube ich nicht gesehen. Der Speisesaal war mir zu laut, habe versucht zu Zeiten zu gehen, wo es nicht so voll ist. 

 

Bei mir waren auch 6 Wochen zwischen Op und Reha, da war ich noch zweimal in der Klinik, immer nur eine Nacht. 

Meine biologische Aortenklappe habe ich am 19.02. minimalinvasiv bekommen und den rechten Vorhof haben sie mir am 24.2. kaputt gemacht, also Sternotomie ist jetzt 3 Monate her. Meine Wunden sind unter der rechten Achsel, die tun richtig weh und sind dick, ist aber laut Arzt in Ordnung, ein Knubbel sitz direkt auf einem Rippenknochen.

 

Der Brustbeinschnitt ist total empfindlich, selbst T-Shirtstoff stört mich. Alles ist taub und schmerzt und sticht trotzdem. In der AHB hat das niemand gekümmert. Hoffe jetzt auf die Physio. Ich versuche mir selber mit Lymphdrainage und Youtube zu helfen.

 

Du hast Dir ja die Klammern entfernen lassen, das find ich klasse, hoffe ich bin mutig genug das auch zu machen, wenn ich soweit bin. 

 

Zum Schlafen habe ich Baldrian bekommen und dann Zolpidem. Habe an Mineralstoffen, Naturheilmittel, Homöopathie glaube ich alles durch, nichts wirklich geholfen. War leider noch nie der Superschläfer. Zolpidem hilft, aber das will ich nicht dauernd nehmen und wenn ich um 2 Uhr immer noch wach liege nehme ich es doch, furchtbar.

 

Von wegen psychologischer Begleitung werde ich mit meiner Ärztin sprechen. Ich dachte, das mach ich mit mir alleine aus, ist schwierig. Hier im Forum zu lesen bzw. zu schreiben hilft viel, jeder weiß um was es geht und wie es einem geht. 

 

Ich habe vor Jahren eine Psychotherapie gemacht, weil mein Sohn eine chronische Darmerkrankung hat und auf Grund der Erkrankung ein Großteil seiner Kindheit und Jugend in Kliniken verbracht hat, damit bin ich irgendwann selbst nicht mehr zurecht gekommen und es bricht mir immer noch das Herz. Viel gebracht hat es mir nicht, außer Terminstress.

Die Krux ist ja immer, man muss es nehmen wie es ist und trotzdem sagen können, das Leben ist schön.

 

Wünsche Dir alles Liebe

 

Bleib gesund, herzlichst

Ruth

 

 

 

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Hallo Irene,

tut mir leid, dass es dir immer noch nicht gut geht. Wenn die Ärzte Dir gesagt haben, dass die Wunden in Ordnung sind, mag das ja sein, aber die Schmerzen und Empfindlichkeit hast du trotzdem.  Denke das ist bei jedem anders. Deine Situation und OP war ja auch heftig. Dann empfindet man Schmerzen vielleicht auch intensiver. Bei mir war es kritisch aber dennoch nach 1 Woche warten eine geplante OP. Ich hatte ein riesiges Hämatom/Knuppel am Brustbein. Angeschwollen und blutig dunkel. Die Ärzte und in der Reha sagte man mir die Narbe verheile gut und im Endeffekt ist die Narbe sehr dünn und ist gut verheilt. Aber das Hämatom und die Schmerzen auch nach 3 Monaten haben mich schon unsicher gemacht. Dennoch ist es besser geworden.  Hat gedauert. In der Reha gab es Patienten die sind direkt nach der Reha in den Urlaub gefahren sind, trotz Sternomie.  Ich war froh, dass ich einigermassen ohne Schmerzen laufen und atmen konnte. Hatte Husten, Pleuralerguss. Sehstörunen, Stroke Unit usw. Die Uni Mz hat eine Herz Psychologische Abteilung. Hatte Jahre vor meiner OP eine Psychotherapie. Das hat mir geholfen.  Aber wie  du sagst, einen weiterer Termin. Bin auch, trotz Empfehlung, nicht zur Psychologie in die Uni Mz. Hatte und habe keine Kraft dazu. Hört sich blöd an, ist aber so. Ja die Welt dreht sich weiter. Am Anfang kämpft man, dass man einfach lebt Tag für Tag. So habe ich es empfunden.  Ich habe zum Schlafen Diazepan bekommen am Anfang. Konnte zwar Schlafen.  Fühlte mich dann tagsüber benebelt. Ich wünsche dir, dass die Physio hilft und das es dir mit der Zeit besser geht. Das Forum hilft einem weiter, finde ich. Es gibt so viele Menschen die schlimme Situationen hinter sich haben und die trotzdem zurück ins Leben gefunden haben. Und das wünsche ich dir auch. Die Welt dreht sich weiter, aber wir sollten das Tempo für uns, selbst bestimmen. LG

 

Posted

Ja echt, man kämpft Tag für Tag und der Zusammenhalt hier ist klasse, danke liebe Marta für Deine Worte!

 

Ich freue mich sehr, dass Du Dich erholt hast und zurück im Leben bist, habe mir deinen Verlauf durchgelesen, oweia, was hast du mitgemacht, schon als Kind, keine sorglose Kindheit. 

 

Das mit dem Tempo ist so wahr, kaum kann man wieder gerade gehen, sprechen ohne große Hustenanfälle und sich alleine duschen und anziehen, zack ist man wieder drin in der ganzen Maschinerie. 

 

Liebe Grüße

Ruth

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