BieneRomina Posted February 16, 2025 Posted February 16, 2025 Hallo.. Mein Mann wurde Mitte Januar am offenen Herzen operiert, es wurde eine Herzklappe ersetzt und gleichzeitig wurde ein Bypass gelegt.. Nach 11 Tagen Krankenhaus wurde er dann auch endlich entlassen.. Der Start zu Hause war allerdings auch nicht so schön, ich war mit allem überfordert weil ich ihn nicht wirklich helfen konnte.. Heute , über ein Monat später, ist die Narbe an einigen Stellen noch offen und der Luftmangel zwischendurch ist auch nicht besser geworden. Er hat ausserdem noch sehr starke Schmerzen, teilweise hört er ein knacken in der Brust.. Der Hausarzt schaut sich nicht mal die Narbe an, dass wir uns mit allem überhaupt nicht wohl fühlen. Ärzte sprechen alle nur von der OP , aber nicht wie es dann weiter geht. Von der Reha ganz zu schweigen, eventuell ist im Mai Start. Kann jemand aus Erfahrung sprechen oder hat ähnliches durchgemacht?? Vielen lieben Dank schon mal im voraus Quote
Ralfie Posted February 17, 2025 Posted February 17, 2025 Hallo, eigentlich alles völlig normal. Das es so lange bis zur Reha dauert wundert mich ein wenig. Wo fand die OP statt? Habe selber mittlerweile 2 OP am offenen Herzen mit Sternotomie hinter mir. Der Heilungsprozess (Individuell natürlich sehr verschieden) dauert ca 3 Monate. LG und das wird wieder Ralf Quote
AnneS Posted February 17, 2025 Posted February 17, 2025 Hey! Gibt es nicht geregelte Vorgaben, bis wann eine Reha starten muss? Könnt ihr beim Träger nachfragen? Ansonsten sollte sich dein Mann die Zeit nehmen, die er braucht. Das Herz selbst braucht bis zu einem Jahr, bis es sich von so einem Eingriff erholt. Was sagen die Ärzte zu der Narbe? LG Anne Quote
BieneRomina Posted February 17, 2025 Author Posted February 17, 2025 vor 4 Stunden schrieb Ralfie: Hallo, eigentlich alles völlig normal. Das es so lange bis zur Reha dauert wundert mich ein wenig. Wo fand die OP statt? Habe selber mittlerweile 2 OP am offenen Herzen mit Sternotomie hinter mir. Der Heilungsprozess (Individuell natürlich sehr verschieden) dauert ca 3 Monate. LG und das wird wieder Ralf Hallo Ralf, danke für deinen Zuspruch.. Die OP war in Berlin im DHCZ , eigentlich sollte vorher nur ein Stent gelegt werden in einem anderen KH, der dann natürlich nicht statt fand. Quote
BieneRomina Posted February 17, 2025 Author Posted February 17, 2025 vor 25 Minuten schrieb AnneS: Hey! Gibt es nicht geregelte Vorgaben, bis wann eine Reha starten muss? Könnt ihr beim Träger nachfragen? Ansonsten sollte sich dein Mann die Zeit nehmen, die er braucht. Das Herz selbst braucht bis zu einem Jahr, bis es sich von so einem Eingriff erholt. Was sagen die Ärzte zu der Narbe? LG Anne Hallo Anne.. ob es Vorgaben gibt weiss ich leider nicht. Vor ca 5 Jahren startet meine Reha(Orthopädie) jedenfalls 4 Wochen später, hatte mich allerdings für eine Ambulante entschieden.Den Träger haben wir schon angerufen, der Bescheid ist durch. Das Rehazentrum ,für was wir uns entschieden hatten, gab uns nur am Telefon die info , wie der Stand jetzt sei(hohe Nachfrage, zu wenig Rehazentren). Da spricht ja nie einer drüber, im kranken Bett soll man sich gleich entscheiden und mehr Info bekommt man auch nicht. Naja mal schauen. Die Kardiologie hat sich nicht die Narbe angeschaut, mit der Aussage dafür seien sie nicht zuständig. Und die Hausärztin beim letzten Mal auch nicht. Quote
AnneS Posted February 17, 2025 Posted February 17, 2025 Hm komisch. Ich wurde damals auch in Berlin operiert und nachdem ich ins Paulinenkrankenhaus verlegt wurde, hat sich der Sozialdienst direkt um die Reha gekümmert. Ich war damals in Teltow in der Reha und wurde dort auch mit dem Fahrdienst direkt hingebracht. Aber auch am DHZC gibt's einen Sozialdienst, der sich hätte kümmern müssen/sollen. Was die Narbe angeht, würde ich einfach dort anrufen und mit der Chirurgie abklären lassen. Find dieses hin und her schubsen der Patienten immer total komisch... Quote
BieneRomina Posted February 17, 2025 Author Posted February 17, 2025 Es ist auch mal schön zu hören, wie es bei anderen Personen so war, danke dafür. Über das Paulinenkrankenhaus hatte er sich vorher schon belesen und das leider auch abgelehnt, was er im Nachgang ein klein wenig bereute. Zu dem Zeitpunkt einfach nicht wollte, was ich bestehen konnte, zumal er schon vorher länger im Vivantes war. Heutzutage is leider alles überlastet und das bekommt der Patient dann leider zu spüren. Quote
MajaD Posted February 17, 2025 Posted February 17, 2025 Hallo @BieneRomina, was Du von der Wunde beschreibst, klingt nicht so richtig gut (aus meiner Sicht). Ich hatte einen Monat nach meiner OP auch noch starke Schmerzen, allerdings im LWS-Bereich durch die nächtliche Rückenlage. Die Schmerzen am Brustbein waren auch noch da, vor allem beim Aufrichten und bestimmten Bewegungen, aber gut auszuhalten und meine Narbe war längst zugeheilt (als die Fäden nach 14 Tagen rauskamen, waren schon längst keine Stellen mehr offen). Auch glaube ich nicht, dass ein Knacken des Brustbeins normal ist. Wir haben ja hier auch Chirurgen (Dr. Benedik @Benny und Dr. Billion @MiBi ) im Forum, vielleicht fragst Du sie einfach mal, was sie davon halten! Ich will jetzt nicht den Teufel an die Wand malen, aber es gibt auch mögliche Wund- und Knochenheilungsstörungen etc. etc. und, falls es sowas ist, ist es besser, das möglichst zeitnah festzustellen. Alles Gute und gute Besserung für Deinen Mann, LG MajaD. Quote
Uwe1981 Posted February 18, 2025 Posted February 18, 2025 Am 17.2.2025 um 13:38 schrieb BieneRomina: Es ist auch mal schön zu hören, wie es bei anderen Personen so war, danke dafür. Über das Paulinenkrankenhaus hatte er sich vorher schon belesen und das leider auch abgelehnt, was er im Nachgang ein klein wenig bereute. Zu dem Zeitpunkt einfach nicht wollte, was ich bestehen konnte, zumal er schon vorher länger im Vivantes war. Heutzutage is leider alles überlastet und das bekommt der Patient dann leider zu spüren. Also ich war damals nach meiner klappen OP 2019 auch 3 Wochen im Krankenhaus. Ja es ist nicht das schönste und nicht ganz so auf dem neusten Stand. Aber sonst haben sich Ärzte und Schwestern und auch Reinigung Kraft Mühe gegeben. Und Krankenhaus ist nie schön. Quote
BieneRomina Posted February 18, 2025 Author Posted February 18, 2025 vor 23 Stunden schrieb MajaD: Hallo @BieneRomina, was Du von der Wunde beschreibst, klingt nicht so richtig gut (aus meiner Sicht). Ich hatte einen Monat nach meiner OP auch noch starke Schmerzen, allerdings im LWS-Bereich durch die nächtliche Rückenlage. Die Schmerzen am Brustbein waren auch noch da, vor allem beim Aufrichten und bestimmten Bewegungen, aber gut auszuhalten und meine Narbe war längst zugeheilt (als die Fäden nach 14 Tagen rauskamen, waren schon längst keine Stellen mehr offen). Auch glaube ich nicht, dass ein Knacken des Brustbeins normal ist. Wir haben ja hier auch Chirurgen (Dr. Benedik @Benny und Dr. Billion @MiBi ) im Forum, vielleicht fragst Du sie einfach mal, was sie davon halten! Ich will jetzt nicht den Teufel an die Wand malen, aber es gibt auch mögliche Wund- und Knochenheilungsstörungen etc. etc. und, falls es sowas ist, ist es besser, das möglichst zeitnah festzustellen. Alles Gute und gute Besserung für Deinen Mann, LG MajaD. Hallo MajaD. Vielen Dank für deine Gedanken... Werden uns nochmal ärztlichen Rat suchen. Quote
not_for_everybody Posted February 19, 2025 Posted February 19, 2025 (edited) Die Anschlussrehabilitation muss 14 Tage nach der Krankenhausentlassung beginnen, wenn die Rentenversicherung der Träger ist. Dafür gibt es spezielle Voraussetzungen. Außerdem wird sie in einer Klinik in einer maximalen Entfernung von 200km zum Heimatort durchgeführt. Bei einer späteren Reha (i.d.R. nach 4 Jahren) über die RV gelten diese Einschränkungen dann nicht mehr. https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Reha/Medizinische-Reha/Anschlussrehabilitation-AHB/anschlussrehabilitation-ahb.html : "Die Anschlussrehabilitation (AHB) ist eine ganztägig ambulante oder stationäre Leistung zur medizinischen Reha. Die Besonderheit dieser Leistung besteht darin, dass sie nur bei bestimmten Erkrankungen in Betracht kommt und sich unmittelbar (spätestens 2 Wochen nach der Entlassung) an eine stationäre Krankenhausbehandlung anschließt." Edited February 19, 2025 by not_for_everybody Quote
MajaD Posted February 19, 2025 Posted February 19, 2025 Bei mir hat die AHB sechs Wochen nach der OP begonnen. Ich wäre vorher auch gar nicht reha-fähig gewesen. Und es gab vorher keine Plätze. Quote
TowerHamburg Posted February 20, 2025 Posted February 20, 2025 Hallo Biene Romina, bei mir hatte mich das Albertinen Krankenhaus Hamburg mit OP Termin schon angeschrieben das ich mich vorab schon mit dem Sozialdienst vom Krankenhaus in Verbindung setzen soll, damit die Reha schon geplant wird, habe eine Wunschklinik vorgeschlagen, Mühlenberg Klinik, Bad Malente, da bekam ich dann auch ein Einzelzimmer mit Bad.Ich kam am 8.Tag direkt aus dem Krankenhaus mit Taxischein in die Rehaklinik. Das erste Mal ohne Rollator zum Taxi zur Reha war anstrengend.In der Reha hatte ich regelmäßige Arzttermine, Blutabnahmen, EKG, Herzecho...Hatte häufiger Schwindel,Vorhofflimmern, fühlte mich schwach.Ich war froh das ich direkt in die Rehaklinik kam, und nicht allein zuhause war. War 4 Wochen da. Danach ging es langsam aufwärts Zuhause. Nachts hatte ich auch das Gefühl das mein Brustbein knackt. Es braucht Zeit bis man wieder fit ist.Alles Gute.Grüße Michael Quote
Recommended Posts
Join the conversation
You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.