Murmel Posted January 15, 2025 Posted January 15, 2025 Hallo zusammen, ist schon einige Zeit her, dass ich hier war. Ende Januar soll ich eine David OP bekommen. Leider habe ich im Laufe der Jahre eine chronische Darmentzündung, Colitis ulcerosa entwickelt. Ich bekomme zwar eine Antikörpertherapie, bin trotzdem noch 24/7 zur Toilette unterwegs, was zu Gewichtsverlust, Untergewicht und Erschöpfung geführt hat. Jetzt habe ich gelesen, dass die Rentenversicherung eine Reha ablehnen kann, wenn man nicht mindestens für 3 - 6 h täglich am Programm teilnehmen kann. Wenn nicht ein Wunder geschieht, bin ich tatsächlich nicht rehafähig, denn ich bin WG dieser Darmgeschichte ziemlich ans Haus gebunden und sehr erschöpft. Ist oder war jmd von euch in einer ähnlichen Situation, sodass er an der Reha nicht teilnehmen konnte? Wie verläuft dann die Genesung/Mobilisierung? Liebe Grüße Murmel Quote
Ralfie Posted January 15, 2025 Posted January 15, 2025 Liebe Murmel Ich möchte dich nicht verunsichern, aber mir stellt sich die Frage ob in deinem Fall es nicht Sinn machen würde die OP etwas nach hinten zu verschieben. Vielleicht kannst du dir noch eine Zweitmeinung einholen? Liebe Grüße und alles Gute Ralf Quote
Murmel Posted January 15, 2025 Author Posted January 15, 2025 Der Arzt hat es schon dringlich gemacht. Ich darf von seiner Seite aus schon gar nix mehr machen. Er möchte mich nicht als Not OP aufm Tisch haben. Zweitmeinung ist schon gelaufen. Ebenso. Es ist gar nicht sicher, ob die Antikörper Therapie anschlägt. Dann muss ein anderer Wirkstoff her. Ein Dilemma. Schönen Tag euch allen wünscht Murmel Quote
MajaD Posted January 15, 2025 Posted January 15, 2025 Hallo liebe Murmel, ich schließe mich Ralfie an. Natürlich müssen es Deine Ärzte wissen (manchmal ist auch eine 2. oder 3. Meinung dazu ganz gut). Dennoch ist es schon sehr wünschenswert, in einem vorab guten Zustand in eine solch drastische OP zu gehen, da diese selbst ansonsten Gesunden so einiges abverlangt. Mehrere Baustellen gleichzeitig sind da nicht so leicht zu verknusen und für die Heilung und Rekonvaleszenz braucht der Körper seine Reserven und Nährstoffe. Hast Du schonmal nach komplementären und ursächlichen Therapien für Deine Darmentzündung geschaut? Ich kenne etliche Menschen, die davon profitiert haben. Ich wünsche Dir von Herzen gute Besserung und weise Entscheidungen, alles Liebe, MajaD. Quote
Murmel Posted January 16, 2025 Author Posted January 16, 2025 Liebe MajaD, vielleicht möchtest du mir über komplementäre und ursächliche Therapien eine private Nachricht zukommen lassen. Ansonsten versuche ich mich mit Fresubin aufzubauen. Sollte es nicht klappen, müsste ich die OP doch verschieben. Etwas Zeit ist noch. Liebe Grüße Murmel Quote
Murmel Posted February 26, 2025 Author Posted February 26, 2025 Hallo zusammen, wie in meiner Beschreibung ist die OP nun gelaufen. Allerdings bekam ich am 2. Tag post OP Vorhofflimmern, das behandelt wurde und konnte am 6. Tag entlassen werden. Am 2. Tag Zuhause wieder Vorhofflimmern. Kurzer KH Aufenthalt. Zuhause wieder Vorhofflimmern. Diesmal 9 Tage KH Aufenthalt. Dazugesellt hat sich ein Pericarderguss. Herzleistung 45%. Behandlung mit Medikation in meiner Beschreibung. Tatsächlich musste die Reha 2 x deswegen verschoben werden. Auf ein Neues! Habe gelesen, dass das Vorhofflimmern mich durchaus noch einige Zeit begleiten kann. Habe mich inzwischen daran gewöhnt und festgestellt, dass es nach übermäßiger Belastung auftritt, so dass es mir keine Angst mehr macht und es nach 2 Tagen Ruhe wieder verschwindet. Soweit das Update Liebe Grüße Murmel Quote
Ralfie Posted February 26, 2025 Posted February 26, 2025 Hallo Murmel Du siehst das wahrscheinlich anders aber 45% hört sich für den Anfang ganz gut an(Lag selber bei 10% am Tag nach der OP und musste an die ECMO) VHF sollte auch irgendwann verschwinden ist halt oft eine Begleiterscheinung☺️ Weiter alles Gute Ralf Quote
Murmel Posted February 26, 2025 Author Posted February 26, 2025 Ja, so ist es. Dauert alles seine Zeit und ich bin dankbar, dass nix gröberes dazu gekommen ist👍🏼 LG Murmel Quote
Niky58 Posted February 26, 2025 Posted February 26, 2025 Hallo Murmel, schön, dass Du die OP gut überstanden hast. Jetzt ist Geduld angesagt, und Du kannst jetzt die andere Geschichte angehen. Hoffentlich auch mit viel Erfolg. Hatte ebenfalls einen Pericarderguss, VHF mehrmals in der AHB ( Dauer immer ca. 12-16 Stunden ), ca. 14 Tage lang jeden Abend erhöhte Temperatur. Man konnte fast die Uhr danach stellen, aber Paracetamol hat geholfen. Herzleistung ebenfalls 45 % , Schwitzattacken in der Nacht. Geduld und Spucke, das wird werden. Drücke die Däumchen. VG Niky Quote
Murmel Posted February 26, 2025 Author Posted February 26, 2025 Ja, bin zuversichtlich. Nachdem die Reha schon 2 x wegen weiterer Krankenhausaufenthalte verschoben wurde, sind jetzt seit der OP 4 Wochen vergangen. Darf ich mutig sein und wieder Pullover anziehen oder eher nicht? Die Narbe verheilt gut, will's nicht verschreien. Das Pieksen im Brustkorb ist auch erträglich, wenn ich keine falsche Bewegungen mache. Bezüglich der Kleiderfrage wäre ich um Tipps dankbar. LG Murmel Quote
Uwe1981 Posted February 26, 2025 Posted February 26, 2025 Darfst eigentlich Pullover oder t Shirt anziehen. Hab es immer gemacht erst ein arm Kopf und dann den anderen arm. Man darf nur keine quer Bewegung machen. Also keine Belastungen auf das Brust bein. Oder helfen lassen beim an und ausziehen. Quote
Ralfie Posted February 27, 2025 Posted February 27, 2025 Hallo Murmel Grundsätzlich war halt sehr lose / Übergrössen Kleidung angesagt. Am liebsten mit Reisverschluss oder zum Knöpfen. Solange du langsam ausprobierst und wenn es weh tut nicht weitermachst sollte alles ok sein. LG Ralf Quote
Murmel Posted February 27, 2025 Author Posted February 27, 2025 Genau. Hab mir Sweatjacken mit Reißverschluss angeschafft 👍🏼 Quote
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