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Dümmste Arztsprüche?


KeinPlan

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Hallo ihr Lieben,

 

mich juckt es irgendwie in den Fingern: Sollten wir nicht mal die dümmsten Ärzte-Sprüche auflisten? Einiges bekommt man ja immer wieder zu hören und es scheint Teil eines Medizinstudiums zu sein ... 😅

 

Ich fang' dann einfach mal an:

 

"Die Röntgenstrahlen sind nicht schädlich. Wenn Sie einen Transatlantikflug machen, bekommen Sie mehr Strahlung ab."

"Wenn Sie meine Mutter wären, würde ich Ihnen diese Behandlung auch empfehlen."

"Sie wollen keine Blutverdünner nehmen? Meine anderen Patienten vertragen die hier reihenweise."

 

Und nein - ich hasse nicht alle Ärzte. Nur ein paar, die aber dann besonders. 😈

 

VG, KeinPlan

 

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Haha, ich habe schon ein paarmal meine Ärzte gefragt, was sie empfehlen würden, wenn ich ihre Mutter wäre...

Und dumme Sprüche? Da könnte ich ohne Ende Ernährungstipps zitieren...

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vor 4 Stunden schrieb KeinPlan:

Hallo ihr Lieben,

 

mich juckt es irgendwie in den Fingern: Sollten wir nicht mal die dümmsten Ärzte-Sprüche auflisten? Einiges bekommt man ja immer wieder zu hören und es scheint Teil eines Medizinstudiums zu sein ... 😅

 

Ich fang' dann einfach mal an:

 

"Die Röntgenstrahlen sind nicht schädlich. Wenn Sie einen Transatlantikflug machen, bekommen Sie mehr Strahlung ab."

"Wenn Sie meine Mutter wären, würde ich Ihnen diese Behandlung auch empfehlen."

"Sie wollen keine Blutverdünner nehmen? Meine anderen Patienten vertragen die hier reihenweise."

 

Und nein - ich hasse nicht alle Ärzte. Nur ein paar, die aber dann besonders. 😈

 

VG, KeinPlan

 

Den Spruch mit dem Transatlantk Flug kenne ich auch 😂. Ich bin dabei das es Teil des Studiums sein muss 👍
Nicht ganz so lustig aber was ich ständig gehört habe im September in verschiedenen Krankenhäusern war :

 

- das macht man heute so 

 

Und der nächste sagt wieder ganz was Anderes….

 

LG Lexandra 

 

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Tja, leider erzählt man uns viel Unterschiedliches und da ist es als Laie gar nicht so leicht, das herauszufiltern, was Sinn macht und was Quatsch ist.

"Das macht man heute so" ist halt auch gar kein gescheites Argument - für mich müssen Fakten, Studien UND Erfahrungswerte auf den Tisch!

Ich habe ja meinen ersten Kardiologen schon mehrfach zitiert, der behauptete, durch seine 30-jährige Erfahrung habe er ein gutes Gespür dafür, wann der richtige Zeitpunkt für die OP gekommen sei und ich solle mich auf ihn verlassen... So ein Geschwätz von oben herab, wenn ich echte Argumente hören will, kann ich überhaupt nicht verknusen und schon mal gar nicht, wenn die durchschnittliche Lebenserwartung ohne OP noch 2 Jahre beträgt und er erst noch ein halbes Jahr Verlaufskontrolle machen will! 

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Hi,

mir erklärte man fortwährend 

"Sie horchen zu sehr in sich hinein"

das sei bei fast allen Herz operierten so...

Das Ende vom Lied war eine sehr klare Diagnose - mein Hausarzt sagte schließlich man solle immer auf seine Patienten hören 😉

 

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vor 5 Minuten schrieb MajaD:

Tja, leider erzählt man uns viel Unterschiedliches und da ist es als Laie gar nicht so leicht, das herauszufiltern, was Sinn macht und was Quatsch ist.

"Das macht man heute so" ist halt auch gar kein gescheites Argument - für mich müssen Fakten, Studien UND Erfahrungswerte auf den Tisch!

Ich habe ja meinen ersten Kardiologen schon mehrfach zitiert, der behauptete, durch seine 30-jährige Erfahrung habe er ein gutes Gespür dafür, wann der richtige Zeitpunkt für die OP gekommen sei und ich solle mich auf ihn verlassen... So ein Geschwätz von oben herab, wenn ich echte Argumente hören will, kann ich überhaupt nicht verknusen und schon mal gar nicht, wenn die durchschnittliche Lebenserwartung ohne OP noch 2 Jahre beträgt und er erst noch ein halbes Jahr Verlaufskontrolle machen will! 

Da fragt man sich echt , wo ist der Gesunde Menschenverstand geblieben?

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Liebe @eva63, wie geht´s Dir denn mittlerweile? Stell Dir vor, Du hättest nicht in Dich hineingehorcht...

Meine Vertretungshausärztin, von der ich im Mai letzten Jahres einen Hausarztvermittlungstermin zum Kardiologen haben wollte, hat mir erklärt, ich hätte mich nach einem Infekt nur zu sehr geschont...(oh ja, meine Tochter war für 14 Tage mit ihrer 6-köpfigen Familie zu Besuch,  meine Mutter in der Zeit als Notfall mit Sepsis für 3 Wochen ins Krankenhaus gekommen, ich mit meinen beiden großen Enkelinnen als alleinige Fahrerin für eine Woche Ferien in Italien etc. etc. etc.....und wie hatte ich mich geschont...). 
Sie hat sich dann doch erweichen lassen, mit einen Termin zu vereinbaren und wenige Tage später stand die hochgradige Aortenklappenstenose fest.

 

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Also ich habe meiner Kardiologin damals vertraut, die meinte, mein Herz macht einen "ganz müden, erschöpfen" Eindruck auf sie, obwohl die objektiven Werte nicht dramatisch waren. Sie hat Recht behalten. Valide Studien gibt es dazu nicht. 

Es lag/ liegt aber ein gegenseitiges Vertrauensverhältnis vor.

 

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Mein alter Hausarzt meinte mal zu mir "ich weiß nicht was ihr Kardiologe ihnen sagt, aber ihr Herz hört sich müde an". 

Am Ende war es genau so wie bei Brigittchen. War kurz darauf im Herzzentrum und die Herzschwäche wurde diagnostiziert.

Ich mochte den Hausarzt sehr, nur ging er (verdienterweise) in Rente.

Mein jetziger Kardiologe meint immer "Sie nehmen das Marcumar, Sie sind der Profi. Ich höre da Ihnen zu und nicht Sie mir, ich messe ja gar nicht". Das machen wir immer so, wenn es Fragen zum Wert/Einstellung gibt :)

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Hi, hi, hi ... danke für die rege Beteiligung ... 😉

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@MajaD Liebe Maja,gerade geht es mir ganz gut, bin allerdings sehr aufgeregt:

Morgen nehme ich die letzte Dosis Ibuprofen seit ich wegen dem Dressler Syndrom damit beginnen musste - das war am 20.06.24...ich habe viele Wochen 1800 mg am Tag nehmen müssen, hatte einige Rückfälle...mehrfach wieder hichdosieren müssen, aber jetzt sind die letzten beiden Wochen mit nur 400 mg um und ich bete wirklich, dass  Ruhe einkehrt. 

Nächste Woche habe ich Kontrolle in der Ambulanz der Uni Klinik Mainz. Ich bin sehr ängstlich/freudig aufgeregt. Ich denke, dass mich so schnell nichts mehr aus der Fassung bringt nach allem. Manch einer denkt jetzt vielleicht "schlimmer geht immer" ist auch wahr, aber ich bin einfach reif für eine Pause ...meine Psyche hat ziemlich gelitten. Ich versuche vorsichtig optimistisch zu sein :-))

Mit meinem Hausarzt bin ich mittlerweile ein gutes Team, er weiss (mittlerweile) dass ich ein gutes Gespür für mich selbst habe.

Was ein Glück bei dir, dass du letztendlich beim Kardiologen vorstellig werden könntest. War ja bei dir schon recht dringend....

Zum Glück gibt es neben den "Sie müssen das garnicht so genau wissen" Ärzten auch diejenigen die auf Augenhöhe mit einem sprechen und die Geduld aufbringen Dinge zu erklären und Empathie zeigen. In der Ambulanz hab ich jetzt einen super Kardiologen der das alles mitbringt. Und mein "Haus Kardiologe" auch. Den kenne ich auch schon jahrelang. Darüber bin ich sehr glücklich.

LG eva

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@AnneS

Hallo Anne,

Da hast du offensichtlich auch doppeltes Glück mit den Ärzten, es gibt sie also !

Hoffe du findest für den Hausarzt einen ebenso tollen Nachfolger.

LG Eva 

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@Brigittchen

Hallo,

Schön wenn sich die Kardiologin auf ihr Gefühl/ihren Eindruck verlässt und du auf sie. Hört sich wirklich nach gutem Team an.

Mein Hausarzt hat vor langem Jahren beim ersten Check Up auch den Eindruck gehabt, er habe etwas gehört...hat sich nach Schluckecho als mein bikuspide Aortenklappe herausgestellt.

Ich wurde vorher so oft abgehört, ist nie was aufgefallen...dann kam er neu in die Praxis.

Ich bin froh, dass er nicht sehr lange nicht in Rente geht ;-))

LG Eva 

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Er geht noch sehr lange nicht in Rente muss es natürlich heißen..

 

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Hallo Du Liebe @eva63,

Deinen Gemütszustand kann ich sehr gut nachvollziehen und ich hoffe und wünsche Dir von Herzen, dass Du nicht nur auf dem Weg der Besserung bist, sondern Deine Genesung stabil ist und bleibt. Deine Situation stelle ich mir extrem nervenaufreibend vor... da hat man erst solch eine schwere OP gehabt, und Dir ging es ja auch anfangs recht gut, und dann sowas... 

Wie gut, dass Du mit Deinen Ärzten gut klarkommst und sich das gut eingependelt hat... ich finde, das macht einen Riesenunterschied.

Ich habe momentan immer wieder mit Extrasystolen (ist ein unangenehmes Herzstolpern, wodurch meine Leistungsfähigkeit noch weiter eingeschränkt ist) zu tun und war ein paarmal in der Hausarztpraxis zum EKG, wo es aber immer nur hieß, es seien ventrikuläre Extrasystolen, die harmlos seien.
Wir haben verschiedene Ärzte in der Praxis, zum Glück war "meiner" am Montag total verständnisvoll, als ich sagte, ich käme mir schon langsam blöd vor. Er meinte auch, das sei total ok und nach meiner Herzgeschichte solle ich lieber einmal zu viel als einmal zu wenig kommen. Wenn man schon selbst so verunsichert ist und psychisch durch die ganze Geschichte einigermaßen lädiert, tut es einem schon gut, wenn man Ernst genommen wird und ein paar nette Worte gesagt bekommt. Da kann man sonst noch so "tough" (taff) sein, irgendwann wird man dünnhäutig...

Noch einmal alles Gute für Dich,

LG MajaD.

Posted (edited)

Auch immer wieder gern genommen:

 

(Arzt mit Spritze zur Blutentnahme in der Hand) "Nicht erschrecken - es gibt jetzt einen kleinen Piecks" alternativ (Arzt mit Desinfektions-Spray in der Hand) "Achtung, nicht erschrecken, es wird jetzt kalt". 🙄🙄🙄

Edited by KeinPlan
Posted (edited)

Noch schlimmer als kalten Desinfektionsspray auf den Arm ist die Sprüherei für´s EKG....

Edited by MajaD
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vor 39 Minuten schrieb KeinPlan:

Auch immer wieder gern genommen:

 

(Arzt mit Spritze zur Blutentnahme in der Hand) "Nicht erschrecken - es gibt jetzt einen kleinen Piecks" alternativ (Arzt mit Desinfektions-Spray in der Hand) "Achtung, nicht erschrecken, es wird jetzt kalt". 🙄🙄🙄

Ist das jetzt Dein Ernst? Ne....

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vor 15 Minuten schrieb MajaD:

Noch schlimmer als kalten Desinfektionsspray auf den Arm ist die Sprüherei für´s EKG....

Ist das jetzt dein Ernst? Ne....

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Hast ja absolut recht, @Brigittchen, es ist kein blöder Spruch...  Mir war´s nur letztens ganz bibberig kalt dabei...

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@MajaD

Liebe Maja, lieben Dank für deine Wünsche. Ja, dünnhäutiger wird man auf alle Fälle. Ich stelle viele Veränderungen an mir fest, viele andere hier sicher auch. Positive, negative, nachvollziehbare ...alle Sorten sozusagen. Kommt auch immer auf das Gegenüber an. Eine Zeitlang könnte ich die lieb gemeinten "gute Besserung" und so "du wirst sehen, alles wird gut" wünsche und Aussagen nicht mehr hören. Ich war der Meinung: kann eh' keiner nachempfinden der nicht in der Situation steckt...heute bin ich milder und geduldiger gestimmt und habe Verständnis, dass das Umfeld es gut meint und fertig. Was sollen sie auch sonst machen. Jedenfalls ist ein Arzt der einen ernst nimmt ein Segen dann wenn man ein bisschen überreagiert, sich vielleicht etwas zu grosse Sorgen macht etc. Da bin ich froh für mich und für alle die einen Arzt gefunden haben der auf sie eingeht und sie ernstnimmt.

Extrasystolen hab ich auch, in der ersten Zeit recht viele und häufig, jetzt nur noch sehr wenige und selten. Wie du auch hab ich gesagt bekommen das sei in Ordnung und nicht schlimm. Ist okay für mich.

LG Eva 

Nachtrag zu den Extrasystolen - wenn ich die im Halsbereich so richtig spüre als "wubbern", hilft mir die in der Reha erlernte progr. Muskelentspannung, oft hört es dann direkt wieder auf. Habe in der Reha auch ein zum Glück nur einmaliges Vorhofflimmern so beruhigt. 

 

 

  • 8 months later...
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Meine Top 3....bis 4

 

3.

Herzchirurg: "Sie haben den Mercedes unter den Herzklappen bekommen!"

 

(Kann schon sein, es gab aber einen Rückruf wegen Fabrikationsfehlern an der Klappe. Gut, daß ich davon nicht betroffen war, Mercedes ist auch nicht mehr das, was es einmal war 😉)

 

2.

Diagnose des Kardiologe: "Sie haben einen Herzklappenfehler!"

Ich:..und was bedeutet das jetzt?

Kardiologe; "Beratung ist bei der Überweisung nicht angekreuzt!"

 

1.

Professor in einer HNO-Klinik:" Sie sind also Marcumar Patient, welchen Quickwert müssen Sie denn einhalten?"

Ich:" Ich bin INR Selbstbestimmer und mein INR Bereich soll zwischen 2,5 und 3,5 sein."

Professor:"INR ist mir zu kompliziert."

Ich:"Kurz erklärt, bei INR 1 gerinnt das Blut normal, bei INR 2 dauert die Gerinnung doppelt so lange und bei INR 3 dreimal so lange."

Professor:"Das ist ja einfach!"

 

Ich dachte nur, was für ein Albtraum und es wurde einer!

 

Ich war wegen einer Nebenhöhlen OP im Krankenhaus. Nach 3 Wochen konnte ich die Klinik verlassen, nach mehreren Nachtamponaden wegen Nachblutungen. Normal wären 2-3 Tage. Nachdem während dem Klinikaufenthalt meine Frau einen Kontakt zwischen der HNO-Klinik und dem Herzzentrum in Bad Oeynhausen hergestellt hatte, wurde die Behandlung optimiert.

Meine Frau war durch den Wind und der damalige, leider inzwischen verstorbener Oberarzt im Herzzentrum, Dr.Körtke beruhigte meine Frau mit folgendem Satz:"An einer blutigen Nase ist noch keiner gestorben!" 🙂

 

Apropos gestorben:

Meine Frau erhielt an einem Tag während diesem Klinikaufenthalt, wo ich kurzfrisig erneut operiert werden mußte, Post. Es war eine Beileidskarte zu meinem Ableben !!!

Sie fuhr mit meiner Tochter in die Klinik.

Kein Bett im Krankenzimmer, nur meine Badeschlappen. Dann wurde ich in meinem Bett ins Zimmer geschoben!

 

Es stellte sich heraus, daß ein Azubi meines Lieferanten für Medizinartikel einen versorbenen Kunden mit mir verwechselt hatte. Die Karte wurde per Kurier zugestellt.

So kam ich in den seltenen Genuß, meine eigene Beileitskarte zu meinem Ableben gelesen zu haben!

 

Die Firma hat meiner Frau und mir auf den Schreck und als Entschuldigung ein Verwöhnwochenende in einem Hotel spendiert.

 

Das ich daß noch erleben durfte....

 

 

4.

Arzt:"Ihre Herzklappenprothese hält ein Leben lang !"

Patient:"Genau, aber woher weiß die Klappe das !?!"

 

 

Liebe Grüße

 

Klaus

 

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Hallo Klaus,

 

da habt ihr ja einiges hinter euch gebracht. 
 

Alles Gute

 

Ralf der auch in Oeynhausen operiert wurde

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Neulich bei einer neuen Hausärztin:

"Können Sie bitte bei der Blutentnahme meinen CRP mitbestimmen?" (Wenn es mir aus unerfindlichen Gründen nicht gut geht und sowieso schon Blut entnommen wird, gehe ich lieber auf Nummer Sicher wegen Hochrisikopatient für Endokarditis)

"ICH bestimme, welche Blutwerte abgenommen werden."

"Spricht irgend etwas dagegen, wenn der CRP mitbestimmt wird?"

"Nein."

WAS SOLL DAS???? In dieser Praxis war ich 1 x und nie wieder. Und ich gebe es zu, als Dank für so viel Herablassung gab es eine entsprechende Google-Bewertung!

Posted

Hammer, was sich da manchmal so abspielt...

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