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Wie lange vor OP arbeitsunfähig oder gearbeitet?


Ella

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Hallo zusammen,

 

mich würde es interessieren, ob ihr quasi bis zur OP gearbeitet habt oder schon vorher wegen Leistungsminderung arbeitunfähig ward bzw. Stunden reduzieren konntet ?

 

Wer mich noch nicht kennt: ich habe eine mittelgradige  Aortenklappenstenose ( bikuspid/ verklebt) mit leichtgradiger Aortenklappeninsuffizienz wahrscheinlich durch verschleppten Infekt.

Momentane Öffnungsfläche 1,0 cm2 , Aorte 33 mm, EF 55%

 

Seit einigen Wochen spüre ich vermehrt Tachykardien und bin besonders beim bergauf gehen ziemlich kurzatmig.

Was sich aber im Gegensatz zu den letzten Monaten sehr stark verändert hat ist meine Müdigkeit und Leistungsminderung.

Ich kenne das so gar nicht von mir. 

Momentan arbeite ich im Kindergarten eines sozialer Trägers als Hauswirtschafterin (Täglich von 11 - 14 Uhr. )

Ich habe einen unbefristeten Vertrag.

Morgens mache ich zuhause Frühstück für die Family, aufräumen und etwas Hausarbeit wie Wäsche etc. , Hund gehen und vorkochen. Danach bin ich schon das erste mal ko.

Dann gehe ich die 3 Stunden arbeiten und bin um 14.30 Uhr wieder zuhause. Danach bin ich fix und fertig. Schaffe es noch, meine Kids zu ihren Terminen zu fahren oder mal noch was einzukaufen. Aber es fällt mir alles unglaublich schwer. Die Zeit im Kindergarten ist anstrengend. Schwere Kisten tragen mit dem Essen, Treppen hoch und runter und auch säubern mit Stühle und Bänke hochstellen gehört dazu.

Ich bin einfach so erschöpft, körperlich und psychisch... und auch so enttäuscht, dass ich hier zuhause nicht mehr alles schaffe. Ich würde sehr gern nur noch 3 Tage die Woche arbeiten um auch zuhause noch meine Aufgaben erledigen zu können. Aber ich denke, dass der Träger das nicht mitmacht. Sie müssten dann noch jemand einstellen und das wollen sie wohl nicht ( gab schonmal die Diskussion).

Ich möchte mich natürlich auch nicht jetzt schon krank schreiben lassen. Weiss ja noch gar nicht wann die OP ist ( ob nächstes JAhr oder vielleicht in 5 Jahren).

Wie habt ihr das denn so gemacht?

LG Ella

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Hallo,

ich wurde am Donnerstag den 26.2.2004 operiert (2 mechanische Herzklappen) und habe bis zum 24.02.2004 gearbeitet. An dem Tag vor der OP hatte ich Urlaub. Nach der OP lag ich noch 5 oder 6 Tage im Krankenhaus, dann folgten im direkten Anschluss 4 Wochen Anschluss Heilbehandlung (bis zu 1 April). Anfang Mai hatte ich wieder gearbeitet, aber nicht körperlich, sondern als Informatiker in der Industrie.

 

LG

Stefan

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Wow... Puh. Das war aber echt keine lange Erholungsphase nach der OP.

Und vorher? Hattest du keine Beschwerden bzgl Leistungsminderung oder hast du es einfach "ausgehalten" ?

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Hallo Ella,

 

seit Sommer 1995 war mir bekannt, dass meine Aortenklappe undicht ist. Linkes Ventrikel und Vorhof warenauch sehr groß. Ich hatte damals aber bereits seit fast 20 Jahren intensiv Ausdauersport betrieben, ohne  zu merken, dass ich einen Klappenfehler habe. Nach der Diagnose habe ich weiter Sport getrieben, aber nicht mehr an Wettkämpfen teilgenommen (Langstreckenlauf). Ich wurde jährlich kardiologisch kontrolliert. Im Herbst 2003 wurde mir geraten, mich operieren zu lassen. Meine Leistungsfähigkeit wurde langsam schlechter, aber noch einige Tage vor der OP konnte ich 10 km laufen. Der langjährige Sport und eine gewisse Selbstdisziplin waren vielleicht der Grund für diesen Zustand. Leider waren Aorten- und Mitalklappe so kaputt,dass beide ersetzt werden mussten. Aktuell treibe ich auch sehr viel Sport (E Bike, Ergometer, Theraband), obwohl ich seit 1,5 Jahren permantes Vohofflimmern habe. Durch Willenskraft lässt sich vieles erreichen. Ob das sinnvoll ist, ist eine andere Frage.

 

LG

Stefan

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Hallo Ella,

 

ich war in den Tagen vor meinen beiden OPs krankgeschrieben bzw bin damals beim zweiten Mal nicht zur Uni gegangen. Dies war aber aufgrund meiner psychischen Verfassung geschuldet. Sowohl vor der ersten als auch vor der zweiten OP habe ich mich körperlich nicht eingeschränkt gefühlt, war eher der Kopf, wie gesagt. 

Die erste OP war Mitte Januar, im April habe ich dann wieder per Hamburger Modell mit der Berufsausbildung weiter gemacht. 

Da ich bei der zweiten OP Studentin war, hatte ich hier zum Glück nicht so den Druck und Stress. Zweite OP war Mitte Juli und im Oktober bin ich dann zum neuen Semester langsam wieder eingestiegen. 

 

Alles Gute dir!!

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Hallo, seit meiner Diagnose sind nun ca. 6 Wochen vergangen. Krankgeschrieben war ich die Woche direkt im Anschluss an die Diagnose, die ich erstmal verdauen musste. Danach war ich arbeiten ( Büro, nicht körperlich)...war für Michael beste, hab mich nur verrückt gemacht. Nun kam heute der OP Termin für nächste Woche. Jetzt lass ich mich Krankschreiben, bin schlagartig wieder komplett durch den Wind. Muss mich nochmal sammeln.

Grüße 

Petra 

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Hab bis vor meiner OP nur mal gearbeitet. 

Hatte aber direkt davor 3 Wochen Urlaub. Dann war ich 6 Monate Krankgeschrieben. 

Pulmonalklappe hochgradig undicht.

Ich kann nur sagen nimm dir viel Zeit nach der OP also nicht so schnell wieder arbeiten wollen. 

Okay kommt dann natürlich auch auf den Beruf an. 

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vor 5 Stunden schrieb Petra55:

Hallo, seit meiner Diagnose sind nun ca. 6 Wochen vergangen. Krankgeschrieben war ich die Woche direkt im Anschluss an die Diagnose, die ich erstmal verdauen musste. Danach war ich arbeiten ( Büro, nicht körperlich)...war für Michael beste, hab mich nur verrückt gemacht. Nun kam heute der OP Termin für nächste Woche. Jetzt lass ich mich Krankschreiben, bin schlagartig wieder komplett durch den Wind. Muss mich nochmal sammeln.

Grüße 

Petra 

Puhh..Petra..das ging jetzt aber echt sehr schnell! Wo wirst du operiert? Ich kann mir gut vorstellen, dass du jetzt total durch den Wind bist... Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du bis zur OP und danach liebe Menschen um dich hast und die OP gut verläuft!! Alles Liebe!!!

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vor 3 Stunden schrieb Uwe1981:

Hab bis vor meiner OP nur mal gearbeitet. 

Hatte aber direkt davor 3 Wochen Urlaub. Dann war ich 6 Monate Krankgeschrieben. 

Pulmonalklappe hochgradig undicht.

Ich kann nur sagen nimm dir viel Zeit nach der OP also nicht so schnell wieder arbeiten wollen. 

Okay kommt dann natürlich auch auf den Beruf an. 

 

Ja, wenn es denn in nächster Zeit zu einer OP kommt werde ich mir auf jeden Fall eine Auszeit nehmen. Bin viel zu oft zu früh wieder zur Arbeit gegangen.. Ich habe jetzt schon oft das Gefühl, nicht mehr alles zu schaffen. Ich arbeite ja "nur" 3 Stunden in der Hauswirtschaft im Kindergarten. Allerdings ist das körperlich schon sehr anstrengend und es werden täglich wieder mehr Kinder/ Mittagessen ( 60 Kinder plus Erzieherinnen) . Nach der Arbeit kann man mich echt zu nichts mehr gebrauchen. Jedoch warten dann noch 2 Teenager und Hund auf mich... ich muss mich jeden Tag aufs Neue zwingen, zur Arbeit zu gehen und danach noch meinen Haushalt und Familie zu versorgen..

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Hallo Ella

Ja  das ging echt flott, aber..ich befürchte das hat seinen Grund. Die genaue Befundbesprechung steht noch aus. Gehe ins Herzzentrum Essen Huttrop.Die größte Angst macht mir im Moment die Herz Lungen Maschine. 

Grüße Petra 

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