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Gerüstfreie Bio-Aortenklappe nach 17 Jahren "fällig": Wie weiter?


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69 Antworten in diesem Thema

#21 marathon2

marathon2

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Geschrieben 06 Februar 2013 - 18:33

Hallo Gert,

es ist nicht notwendig, wenn du vorangegangene Beiträge komplett zitierst und diese auch noch als neue Beiträge erscheinen. Das Lesen des Threads wird dadurch erschwert.
Schreib doch einfach im Bereich "Auf dieses Thema antworten" deine Gedanken nieder und klicke dann auf antworten.


Grüße
Dietmar
Mechanisches klappentragendes Conduit (SJM) 25mm
OP 11/2009, Uniklinik Heidelberg
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#22 Andreas K.

Andreas K.

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Geschrieben 06 Februar 2013 - 18:37

Ich möchte nochmal zu Bedenken geben, dass eine Aussage wie "eine biologische Herzklappe hält maximal x Jahre" mit Sicherheit nur eine Art leere Aussage liefert, da sie die Tatsache der Existenz ganz unterschiedlicher biologischer Klappentypen außer Acht lässt. Meine gegenwärtig implantierte bietet wegen des fehlenden Gerüsts nicht nur weniger Angriffsfläche für Verkalkung und damit Chance auf eine längere Lebensdauer sondern vor allem auch die besseren hämodynamischen Eigenschaften. Ich konnte mich damit nahezu einschränkungslos bewegen und hohe körperliche Leistungen erbringen (bis zu 200 km Fahrad am Stück etwa kein Problem).

Etwas anderes: Ich habe ja gerade eine schwere Blutvergiftung ("Sepsis") durch. Erste Schluckecho-Untersuchungen schienen keine konkreten Hinweise auf eine Entzündung/Bakterienbesiedlung/Zersetzung auf der Klappe zu bringen. Nur die bekannte Verkalkung und damit Versteifung der Klappensegel war sichtbar. Man will dieses Schluckecho jetzt wiederholen, weil - ich sags mal mit meinen Worten - die Ärztin im Krankenhaus einfach nicht glauben will oder kann, dass da keine Schädigung erfolgte. Sepsis ist im allgemeinen ja ein zunehmend brisantes Thema. Hat man damit seine Bioklappen quasi wirklich bedingungslos "verspielt" ?

#23 Armin

Armin

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Geschrieben 06 Februar 2013 - 18:44

@ Armin: Vergiß bitte nicht, daß ich erst seit gestern angemeldet bin.
Ich kann Dir übrigens nicht zustimmen, wenn Du schreibst, daß es kein Muß ist, im höheren Alter mehr Medizin zu nehmen. Warte mal ab.

@ marathon 2: ich bezweifle auch, ob nach dem Lesen eine Entscheidung leichter fällt. Oftmals ist es so, daß viele gutgemeinten Ratschläge zu einer Verunsicherung führen.

Gruß
gert


Hallo,

mein Schwiegervater ist über 70 und hat Blutwerte von denen manch 30 Jähriger träumen wurde.
Warum. Sicherlich hat er von der Natur ein gutes Paket mit bekommen. Aber hat er auch sein ganzes Leben gesund gelebt und jeden Tag Sport gemacht.

Wenn ich z.B. bei dir lese, dass du eine leichte Blutdrucktablette nimmst. Warum? Wenn du leicht zu hohen Blutdruck hast, kann man das häufig mit Sport / Nahrungsumstellung / mentales Training korrigieren. Hast du das schon ernsthaft probiert?
Eventuell ist es aber auch einfacher die Medikamente zu schlucken.
Das gleiche gilt für entsprechende Betablocker Dosierungen.
Und ob man die Aspirin nehmen muss, könnte man auch diskutieren.

Gruß

Armin
Ross OP und Aorta Ersatz 12/10 Uni Würzburg

#24 marathon2

marathon2

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Geschrieben 06 Februar 2013 - 18:51

Hallo Armin,

es wäre schön, wenn es ausreichen würde, sein ganzes Leben gesund gelebt und jeden Tag Sport gemacht zu haben.
Leider ist auch dies keine Garantie dafür, nicht irgendwann von Medikamenten abhängig zu sein.
Ich z.Bsp. muss auch blutdrucksenkende Tabletten nehmen, obwohl nach deiner Aussage eigentlich keine solche Mittel notwendig sein dürfen.

Die genetischen Anlagen spucken einem leider häufig in die Suppe

Grüße
Dietmar

Bearbeitet von marathon2, 06 Februar 2013 - 18:52 .

Mechanisches klappentragendes Conduit (SJM) 25mm
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#25 Armin

Armin

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Geschrieben 06 Februar 2013 - 19:02

Hallo Armin,

es wäre schön, wenn es ausreichen würde, sein ganzes Leben gesund gelebt und jeden Tag Sport gemacht zu haben.
Leider ist auch dies keine Garantie dafür, nicht irgendwann von Medikamenten abhängig zu sein.
Ich z.Bsp. muss auch blutdrucksenkende Tabletten nehmen, obwohl nach deiner Aussage eigentlich keine solche Mittel notwendig sein dürfen.

Die genetischen Anlagen spucken einem leider häufig in die Suppe

Grüße
Dietmar


Hallo Dietmar,

wollte ich auch nicht generell behaupten.
Aber auch bei dir stellt sich z.B. die psychsiche Komponente. Ich kann bei mir durch Entspannungstechniken einiges heraus holen.
Streß ist ja einer der häufigsten Gründe für Bluthochdruck.
Und man macht sich ja heutzutage gerne sogar Freizeitstreß.........

Veranlagungen spielen natürlich auch eine Rolle. Das möchte ich gar nicht bestreiten.
Allerdings (das geht jetzt aber nicht gegen dich) wird heutzutage auch gerne die Veranlagung als Generalentschuldigung für alles her genommen.

Gruß

Armin
Ross OP und Aorta Ersatz 12/10 Uni Würzburg

#26 jaguanana

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Geschrieben 08 Februar 2013 - 17:56

Ein Leben ohne Medikamente gibt es nicht. Warte mal, bis Du Mitte 50 bist.
Ich muß seit der OP einen Betablocker und Aspirin 100 nehmen. Weiterhin eine leichte Blutdrucktablette.


Dem kann man so nicht zustimmen. PostOp habe ich Marcumar und nach der 2. Op zur Prophylaxe herzfrequenzsenkendes Ivabradin für die Dauer von 3 Monaten einnehmen müssen.
Seitdem bin ich medifrei.

13.12.2011 MKR durch limitierte rechtsanterolaterale Thorakotomie (minimalinvasiv) in der Uniklinik Würzburg durch Dr. med. Armin Gorski (unbedeutender Insuffizienzjet, der nach 3 Wochen eine Hämolyse auslöste)
12.02.2012 Re-MKR konventionell durch Sternotomie in der Uniklinik Würzburg durch Dr. med. Armin Gorski - (Klappe 100% dicht)
AHB Mettnau-Radolfszell, medikamenten- und beschwerdefrei.


#27 marathon2

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Geschrieben 08 Februar 2013 - 18:02

Ein Leben ohne Medikamente gibt es nicht. Warte mal, bis Du Mitte 50 bist.


Hallo jaguanana,

ich weiß jetzt nicht, wie alt du bist, aber ich schätze dich jetzt einfach mal jünger. :D

Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. :rolleyes:


Grüße
Dietmar
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#28 geels

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Geschrieben 08 Februar 2013 - 18:27

@ marathon: Das mit dem Zitieren ist ok.

@ Armin: Du hast sicher bezüglich der Medikamente nicht ganz Unrecht- aber auch nicht ganz recht.

Fangen wir mit Aspirin an. Eine Kardiologin sagte kürzlich zu mir, daß sie sich wundert, daß ich Aspirin100 nehme- andererseits wurde mir damals nach der OP gesagt, ich muß das ein Leben lang nehmen. Aber Aspirin ist ja mormal kein Problem, da es m.E. fast unschädlich ist.

Die Blutdrucktablette: Es fällt mir nicht leicht Sport zu machen. Ich bin etwas älter als Du, und meine Herzklappe ist sehr eingeschränkt. Ich soll mich körperlich nicht übernehmen. Also was bleibt mir übrig, als mich zurückzuhalten.

Betablocker: Den nehme ich seit der OP. Beloc ZoK Herz hat nur 23.75 mg - ist also die schwächste vom Wirkstoff her.
Ich hab versucht, davon die Hälfte zu nehmen- das waren dann ca. 12 mg. Da gibt es schon bald keine Wirkung mehr.
Aber nach ein paar Tagen bemerkte ich, daß ich bereits beim Frühstück einen Ruhepuls von über 100 hatte. Also mußte ich tätig werden, und nehme wieder die 23.75 mg, was ja soviel wie (fast) nichts ist. Es ist also nicht so einfach, die Tabletten weg zu lassen. Und wenn man mit 65 nur 3 Tabl. tgl. nehmen muß, dann ist das m.E. sicher nicht zu viel.

#29 geels

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Geschrieben 08 Februar 2013 - 18:37

@ Jaguanana: Warum mußtest du Marcumar nehmen? Was hast Du für eine Herzklappe? Und wie alt bist Du?
Sicher noch keine 65 - wenn du frei von Medikamenten bist, dann genieße diese Zeit. Irgendwann ist sie mal zu Ende.
Im Alter nimmt m.E. Jeder irgendeine Medizin. Das ist ja der Grund, daß die Menschen jetzt älter werden als früher.
Wer wurde denn vor 30 Jahren viel älter als 65 ?

#30 geels

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Geschrieben 08 Februar 2013 - 18:40

@ Andreas K. : ich hätte einige Fragen an Dich. Um die Leser/User nicht zu langweilen werde ich das per PN machen. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

#31 Armin

Armin

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Geschrieben 08 Februar 2013 - 20:04

@ Armin: Du hast sicher bezüglich der Medikamente nicht ganz Unrecht- aber auch nicht ganz recht.

Fangen wir mit Aspirin an. Eine Kardiologin sagte kürzlich zu mir, daß sie sich wundert, daß ich Aspirin100 nehme- andererseits wurde mir damals nach der OP gesagt, ich muß das ein Leben lang nehmen. Aber Aspirin ist ja mormal kein Problem, da es m.E. fast unschädlich ist.

Die Blutdrucktablette: Es fällt mir nicht leicht Sport zu machen. Ich bin etwas älter als Du, und meine Herzklappe ist sehr eingeschränkt. Ich soll mich körperlich nicht übernehmen. Also was bleibt mir übrig, als mich zurückzuhalten.

Betablocker: Den nehme ich seit der OP. Beloc ZoK Herz hat nur 23.75 mg - ist also die schwächste vom Wirkstoff her.
Ich hab versucht, davon die Hälfte zu nehmen- das waren dann ca. 12 mg. Da gibt es schon bald keine Wirkung mehr.
Aber nach ein paar Tagen bemerkte ich, daß ich bereits beim Frühstück einen Ruhepuls von über 100 hatte. Also mußte ich tätig werden, und nehme wieder die 23.75 mg, was ja soviel wie (fast) nichts ist. Es ist also nicht so einfach, die Tabletten weg zu lassen. Und wenn man mit 65 nur 3 Tabl. tgl. nehmen muß, dann ist das m.E. sicher nicht zu viel.


@ Jaguanana: Warum mußtest du Marcumar nehmen? Was hast Du für eine Herzklappe? Und wie alt bist Du?
Sicher noch keine 65 - wenn du frei von Medikamenten bist, dann genieße diese Zeit. Irgendwann ist sie mal zu Ende.
Im Alter nimmt m.E. Jeder irgendeine Medizin. Das ist ja der Grund, daß die Menschen jetzt älter werden als früher.
Wer wurde denn vor 30 Jahren viel älter als 65 ?


Deine Argumente könnten leider auch perfekt von der Pharmaindustrie stammen. Warum:

1. Aspirin ist auf keinen Fall fast unschädlich. Ich zitiere mal aus Wikipedia (http://de.wikipedia....tylsalicylsäure) "1999 wurde die Anzahl tödlicher Ereignisse im Zusammenhang mit Aspirin und ähnlichen Schmerzmitteln unter Amerikanern auf jährlich 16.500 geschätzt."
2. Die Menschen werden nicht generell älter, weil sie Pillen schlucken können. Die Menschen werden dann älter, wenn sie optimalere Lebensumstände (Nahrung, Arbeitsbedingungen, Hygiene) haben. Selbst bei den Römern sind schon viele älter als 65 Jahre geworden. Aber eben nicht das gemeine Folk in der Gosse, sondern die die eine gute Versorgung hatten.

Zum Training sage ich nur. Wenn man zu spät anfängt ist eventuell der Zug abgefahren. Mein Schwiegervater und seine Frau sind über 70, machen seit Jahrzehnten jeden morgen 1 Stunde Sport und dann noch Gymanstik und sind top fit und nehmen beide keine Medikamente. Meine Eltern haben nie Sport gemacht, sind genau so alt und sind total gebrechlich. Von nichts kommt halt nichts. Stellt sich die Frage, ob du in jüngeren Jahren regelmäßigen intensiveren Sport gemacht hast?

Gruß

Armin
Ross OP und Aorta Ersatz 12/10 Uni Würzburg

#32 jaguanana

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Geschrieben 08 Februar 2013 - 22:11

ich weiß jetzt nicht, wie alt du bist, aber ich schätze dich jetzt einfach mal jünger. :D


Das ist aber nett :rolleyes: mein Geburtstag steht seit Anbegin im Profil ;-)

Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. :rolleyes:


Ich folge dem Grundsatz "ich bin was ich denke" und die Kraft der Gedanken ist nicht zu unterschätzen.


@ Jaguanana: Warum mußtest du Marcumar nehmen? Was hast Du für eine Herzklappe?


Meine Mitralklappe wurde beide Male rekonstruiert. Die rekonstruierten Mitralkläppler müssen mind. 3 Monate Marcumar nehmen bis der Anuloplastie-Ring eingewachsen ist und kein Embolierisiko mehr darstellt.

Bearbeitet von jaguanana, 08 Februar 2013 - 22:12 .

13.12.2011 MKR durch limitierte rechtsanterolaterale Thorakotomie (minimalinvasiv) in der Uniklinik Würzburg durch Dr. med. Armin Gorski (unbedeutender Insuffizienzjet, der nach 3 Wochen eine Hämolyse auslöste)
12.02.2012 Re-MKR konventionell durch Sternotomie in der Uniklinik Würzburg durch Dr. med. Armin Gorski - (Klappe 100% dicht)
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#33 marathon2

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Geschrieben 08 Februar 2013 - 22:44

Das ist aber nett :rolleyes: mein Geburtstag steht seit Anbegin im Profil ;-)


Stimmt, hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Und ich hoffe du siehst es als Kompliment, ich hätte dich glatt noch 10 Jahre jünger geschätzt.

Grüße
Dietmar
Mechanisches klappentragendes Conduit (SJM) 25mm
OP 11/2009, Uniklinik Heidelberg
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#34 geels

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Geschrieben 09 Februar 2013 - 11:45

@ Armin: Das mit den 16.500 tödlichen Ereignissen bezieht sich m.E. auf schwangere Frauen.

Was Votum und Beloc-Zok betrifft, habe ich doch geschrieben, warum ich diese Tabletten nehme.
Ich kann doch jetzt nicht mit intensivem Sport beginnen, wenn meine Herzklappe nur mehr eine Öffnung von 1.5cm2 hat.
Außerdem hat mir der Arzt geraten, mich nicht zu übernehmen.

#35 Armin

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Geschrieben 09 Februar 2013 - 12:15

@ Armin: Das mit den 16.500 tödlichen Ereignissen bezieht sich m.E. auf schwangere Frauen.

Was Votum und Beloc-Zok betrifft, habe ich doch geschrieben, warum ich diese Tabletten nehme.
Ich kann doch jetzt nicht mit intensivem Sport beginnen, wenn meine Herzklappe nur mehr eine Öffnung von 1.5cm2 hat.
Außerdem hat mir der Arzt geraten, mich nicht zu übernehmen.


Woher hast du die Info mit den schwangeren Frauen? Ansonsten kann Acetylsalicylsäure immer Blutungen hervor rufen oder verschlimmern und das finde ich nicht ungefährlich.

Ansonsten passt deine Antwort zum Training leider nicht zu meiner Frage. Ich habe nicht geschrieben, dass du jetzt noch anfangen sollst. Meine Frage war, ob du in der Vergangenheit irgend welchen intensiveren Sport gemacht hast.
Ich vermute jetzt mal nicht und falls das stimmt kann das durchaus der Grund sein, wieso du jetzt halt Tabletten schlucken musst.
Sicherlich ist Sport nicht das Allheilmittel. Es ist nur auffällig, dass in meiner Umgebung die meisten regelmäßigen Tablettenkonsumenten jeder Alterklasse oft zu der unsportlichen Fraktion gehören.

Gruß

Armin
Ross OP und Aorta Ersatz 12/10 Uni Würzburg

#36 Marion Hut

Marion Hut

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Geschrieben 09 Februar 2013 - 16:25

Hallo Armin,

ich habe immer Sport betrieben, darum habe ich wohl auch erst sehr spät meinen Schaden an der Mitralklappe bemerkt,
Ich muss aber, trotzdem ich täglich Sport mache und mein Blutdruck und Puls mehr als normal ist, Tabletten nehmen,
habe mit meinen Ärzten drüber gesprochen und sie sagten es ist zum Schutz für die Klappe. Also glaube ich das mal.

Gruß Marion
Biologische Medtronic Hancock Mitralklappenprothese, 29 mm: Vorhofablation mittels Metronic Cardioblate, am 7.9.2011
im UHZ Hamburg von Prof. Dr. Christian Detter


Ich bin ein unverbesserlicher Optimist

#37 Armin

Armin

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Geschrieben 09 Februar 2013 - 16:47

Hallo Armin,

ich habe immer Sport betrieben, darum habe ich wohl auch erst sehr spät meinen Schaden an der Mitralklappe bemerkt,
Ich muss aber, trotzdem ich täglich Sport mache und mein Blutdruck und Puls mehr als normal ist, Tabletten nehmen,
habe mit meinen Ärzten drüber gesprochen und sie sagten es ist zum Schutz für die Klappe. Also glaube ich das mal.

Gruß Marion


Hallo Marion,

eigentlich bist du ja der Beleg meiner These. Du hast nichts und müsstest nichts schlucken.
Ohne einen triftigen Grund würde ich das an deiner Stelle nie machen. Auch weil ich sicher bin, dass keiner dieser Ärzte dir eine Grundlage (z.B. Studie) geben kann, wo ein Nutzen sauber belegt ist. Das ist bei denen doch auch alles nur Vermutung.
Im Prinzip ist es ja mit der Propylaxe auch das selbe. Keiner hat je bewiesen, dass es was bringt. Mir haben sogar schon einige Ärzte gesagt, dass Sie es nicht für sinnvoll halten, aber aus rechtlichen Gründen verlangen müssen.
Ich habe auch im ersten Jahr am Ende die Tabletten wegen der Herzschutz nehmen sollen. Nur musste sich da halt mein stark vergrößertes Herz wieder normalisieren. Ob es jetzt ohne die Tabeltten schlechter verlaufen wäre?
Meine feste Überzeugung ist, dass sich viele Ärzte da einfach absichern wollen. Eventuell auch von der Pharmaindustrie motiviert. Der gesunde Patient ist der noch nicht genug untersuchte Patient.

Gruß

Armin

Bearbeitet von Armin, 09 Februar 2013 - 16:49 .

Ross OP und Aorta Ersatz 12/10 Uni Würzburg

#38 Andreas K.

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Geschrieben 09 Februar 2013 - 17:40

Stand aktuell sieht übrigens so aus, dass ich aus der Klinik, in der sie meine Sepsis mit drei mal täglich Antibiotika-Tropf zurückgedrängt haben, direkt Anfang nächster Woche in die Berliner Charité (Mitte) überweisen. Wenn ich es richtig verstanden habe, hat man u.a. per MRT und Lumbalpunktion Hinweise auf irgendwelche pathologischen Veränderungen im Gehirn/ZNS gefunden, die unter Umständen mit der bereits "befallenen" Bioklappe zusammenhängen. Witzigerwiese ist der Herzchirurg, der mir vor 17 Jahren diese Bioklappe einsetzte (Prof. Konertz) noch immer dort aktiv. Wenn man mich fragt, werde ich mich für eine Ross-OP aussprechen und schauen, ob es da irgendwelche Kontraindikationen gibt. Schauen wir mal. Habe immerhin das gute Gefühl, diese letzten 17 Jahre ziemlich aus dem Vollen heraus durchlebt haben zu dürfen ....

#39 jaguanana

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Geschrieben 09 Februar 2013 - 17:59

Stimmt, hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Und ich hoffe du siehst es als Kompliment, ich hätte dich glatt noch 10 Jahre jünger geschätzt.


Auf jeden Fall, sah ich deine Aussage als Kompliment an, lieber Dietmar.

13.12.2011 MKR durch limitierte rechtsanterolaterale Thorakotomie (minimalinvasiv) in der Uniklinik Würzburg durch Dr. med. Armin Gorski (unbedeutender Insuffizienzjet, der nach 3 Wochen eine Hämolyse auslöste)
12.02.2012 Re-MKR konventionell durch Sternotomie in der Uniklinik Würzburg durch Dr. med. Armin Gorski - (Klappe 100% dicht)
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#40 Armin

Armin

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Geschrieben 09 Februar 2013 - 18:00

Hallo,

Stand aktuell sieht übrigens so aus, dass ich aus der Klinik, in der sie meine Sepsis mit drei mal täglich Antibiotika-Tropf zurückgedrängt haben, direkt Anfang nächster Woche in die Berliner Charité (Mitte) überweisen. Wenn ich es richtig verstanden habe, hat man u.a. per MRT und Lumbalpunktion Hinweise auf irgendwelche pathologischen Veränderungen im Gehirn/ZNS gefunden, die unter Umständen mit der bereits "befallenen" Bioklappe zusammenhängen. Witzigerwiese ist der Herzchirurg, der mir vor 17 Jahren diese Bioklappe einsetzte (Prof. Konertz) noch immer dort aktiv. Wenn man mich fragt, werde ich mich für eine Ross-OP aussprechen und schauen, ob es da irgendwelche Kontraindikationen gibt. Schauen wir mal.


Viel Erfolg!

Habe immerhin das gute Gefühl, diese letzten 17 Jahre ziemlich aus dem Vollen heraus durchlebt haben zu dürfen ....


Das ist ein ganz toller Satz!

Gruß

Armin
Ross OP und Aorta Ersatz 12/10 Uni Würzburg


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