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> Endlich wieder Sport
Stratocaster
Beitrag Dec 28 2009, 12:37
Beitrag #1


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Hallo liebe Leute,

2 Monate nach meiner Herz-OP (neue Aorten-Herzklappe incl. ein Stück Hauptschlagader) bin ich heute das erstemal wieder joggen gewesen. Ich habe es sehr langsam angehen lassen. Insgesamt 2 km, mit Teilstücken die ich gegangen bin. Es war herlich im Wald biggrin.gif . Anfänglich spürte ich ein wenig das Brustbein. Ich bin dann weicher über die Sohle abgerollt, so dass es nicht mehr so stark erschütterte. Anschließend zu hause hatte ich ein wenig Schwindelgefühl. Da werde ich mal meinen Arzt befragen.

In einem Monat werde ich wieder mit Tennis und Schwimmen anfangen. Die Ärzte sagten, dass das Brustbein dann wieder zusammen gewachsen ist. Ich werde weiter berichten.

Bis denne

Matze
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Tim
Beitrag Dec 28 2009, 15:09
Beitrag #2


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ZITAT(Stratocaster @ Dec 28 2009, 12:37) *
Hallo liebe Leute,

2 Monate nach meiner Herz-OP (neue Aorten-Herzklappe incl. ein Stück Hauptschlagader) bin ich heute das erstemal wieder joggen gewesen. Ich habe es sehr langsam angehen lassen. Anschließend zu hause hatte ich ein wenig Schwindelgefühl. Da werde ich mal meinen Arzt befragen.


Ich würde es noch langsamer angehen lassen. Das Schwindelgefühl war ja nun schon und ich denke nicht das letzte mal.
Deine Beschreibungen erinnern mich an mich selbst. Ich hatte eine MKR und war nach 7Wochen inkl.Reha schon wieder auf Arbeit. Langsam angehen lassen war mein motto. 2h Arbeit auf 6h verteilt. Sollte noch erwähnen das ich Selbstständig bin und bis Dato mich selbst Finanzieren musste. Die Arbeit hat mir nicht geschadet dennoch musste ich feststellen das sich mein Körper zu schnell auf die geringe Belastung umstellen musste und die Probl. gingen los. Mitlerweile denke ich so das die Ärzte recht hatten mit einem Jahr Krank sein. Nun bin ich schon 18Monate Krankgeschrieben und habe auch noch einen Defi (ICD) bekommen.
Lasse es sehr,sehr langsam angehen.


--------------------
Schlaganfall am 19.06.08
Minimalinvasive MKR in Leipzig am 08.10.2008.
Aus meiner Sicht 22 Tage auf der Intensiv der reinste Horror.
Pumpleistung weniger als 27%.
Defi seit 28.11.09. Einkammersystem.
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rene
Beitrag Dec 28 2009, 17:19
Beitrag #3


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ZITAT(Tim @ Dec 28 2009, 15:09) *
Ich würde es noch langsamer angehen lassen ...
Lasse es sehr,sehr langsam angehen.

So ähnlich war auch mein erster Gedanke.
Irgendwie kam ich in der AHB mal auf den Punkt: Langsamer kann viel besser sein. Und allgemein: Herzpatienten neigen zur Übertreibung, machen immer eher zuviel (eigene Erfahrung! + Beobachtung).

Ich hab' schon im Krankenhaus wieder stundenweise gearbeitet, hat mir echt Spaß gemacht aber in der Reha kam ich dann drauf, dass weniger viel mehr sein kann.

Gut, ich arbeite jetzt auch ab und zu ein paar Stunden (bin auch selbstständig), aber ich bemühe mich echt weniger zu machen und immer schön langsam. tongue.gif

Versprochen rolleyes.gif

Ciao, Rainer


--------------------
MKR 04.11.09 minimalinvasiv im Herzzentrum Leipzig, Operateur: Prof. Torsten Doenst.

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Tim
Beitrag Dec 28 2009, 18:49
Beitrag #4


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ZITAT(rene @ Dec 28 2009, 17:19) *
Und allgemein: Herzpatienten neigen zur Übertreibung, machen immer eher zuviel (eigene Erfahrung! + Beobachtung).


Ich finde es sehr gut das ich nicht allein stehe.


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Schlaganfall am 19.06.08
Minimalinvasive MKR in Leipzig am 08.10.2008.
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Hanna
Beitrag Dec 28 2009, 19:20
Beitrag #5


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Hallo Matze,
freue dich an deiner Gesundheit und geniesse Sport! Beim Lesen kamen mir jedoch einige Gedanken, die ich dir gerne weitergeben möchte:
Das Brustbein erreicht erst nach 6 Monaten seine endgültige Festigkeit. Es gibt Sportarten die sind günstiger als andere für diese Schwachstelle. Tennis und Brustschwimmen oder Kraulen gehören leider nicht dazu. Dabei wird der große Brustmuskel ganz ordentlich gezerrt, bzw. ruckartig gedehnt.
Günstig sind Wandern, Laufen, Joggen und vor allem Fahrradfahren.
In 1 Jahr (oder eher) kannst du das alles bestimmt wieder ausüben, ich würde am Anfang auch eher vorsichtig sein. Die Schmerzen warnen dich doch auch.

Was das Schwindelgefühl betrifft: Hast du genügend getrunken?

Als ich vor Weihnachten aus der Reha nach Hause entlassen wurde, habe ich aus lauter Begeisterung auch erst übertrieben. Danach fühlte sich das Brustbein richitg wund an und ich plane jetzt wieder Pausen in meinen Alltag ein. Die Feiertage sind ganz praktisch. Meine OP war vor 7 Wochen.

Gruß Hanna


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Ross-OP und Ersatz der Aorta ascendens am 10. November 2009, Diagnose: bicuspide Aortenklappe , kombiniertes Aortenvitium, Aortenaneuyrysma ascendens 51 mm Durchmesser,
1997 erfolgreiche Katheterablation wegen Reentry-Tachycardien
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sterndeuterin
Beitrag Dec 28 2009, 22:40
Beitrag #6


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ich glaube auch das weniger manchmal mehr ist, ich mache auch zuviel im alltäglichen leben und merke auch immer wieder das ich von mir selber mehr verlange als diejenigen, die kein herzproblem haben, als ob ich es mir oder den anderen beweisen möchte...ist natürlich unnütz....schön zu lesen das ich nicht alleine da stehe..


lg
sterndeuterin


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Alles Liebe wünscht Silvia
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marathon2
Beitrag Dec 28 2009, 22:42
Beitrag #7


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Auch ich kann es kaum mehr erwarten, wieder Sport zu treiben.
Operiert wurde ich vor 8 Wochen. Ich hatte schon in der Reha angefangen, Ergometer zu fahren, was am Anfang auch mit wenig Watt ganz schön anstrengend war.
Auch Nordic Walking stand auf dem Programm. Hier waren die Schmerzen im Brustbein nach der Belastung aber so unangenehm, dass ich es sein ließ.
Seit 3 Wochen bin ich nun zuhause und bin auch hier die erste Zeit Ergometer gefahren, was inzwischen schon sehr gut ging.

Leider ist mir, warum auch immer, meine Narbe an einer Stelle wieder aufgegangen. Daher fällt Rad fahren momentan aus, da ich dabei stark schwitze und dadurch die Heilung gestört ist.
Heute bin ich bei einem Spaziergang im Wald mit Gehpausen ca. 1 km gejoggt. Das ging sehr gut und ich werde in den nächsten Wochen darauf aufbauen. Scherzen im Brustbein habe ich dabei auch keine mehr. Es geht aufwärts.
Aber aus der bisherigen Erfahrung würde ich sagen: Ganz langsam mit Sport wieder anfangen, jede Übertreibung wirft wieder um Wochen zurück.
Mein Ziel ist es, im Sommer wieder wenigstens eine Stunde am Stück zu joggen. (natürlich langsamer als vor der OP)
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Runningman
Beitrag Jan 12 2010, 13:02
Beitrag #8


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Hallo Matze,

wenn ich das lese, muß ich an meine ersten Laufrunden zurückdenken.
Ich hab in der Reha schon versucht zu joggen, aber dabei hat das Brustbein zu sehr weh getan.
So ca. 8 Wochen nach der OP hab ich dann mit ganz weichen Schuhen auf unserem Rasenplatz wieder angefangen. Laufen, gehen laufen, gehen. Jeden Tag ein bißchen mehr. Das war ein tolles Gefühl, als das endlich wieder möglich war.

Mit dem Tennis muß ich den anderen zustimmen. Das Brustbein braucht wirklich seine Zeit. Ich hab das auch beim Schwimmen gemerkt. Aber langsames Aufbautraining schadet bestimmt nicht. Ich mußte in der Reha schon Gewichte ziehen. ( eher Gewichtchen...)

Weiterhin viel Spaß beim Sport

Gruß

Runningman


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Aneurysma der Aorta ascendes, Aortenklappeninsuffienz II.Grades
Aortenklappenersatz mit mech. ATS-Prothese, OP am 28.04.09
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Phantom
Beitrag Feb 7 2010, 14:17
Beitrag #9


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ZITAT(Runningman @ Jan 12 2010, 14:02) *
Hallo Matze,

wenn ich das lese, muß ich an meine ersten Laufrunden zurückdenken.
Ich hab in der Reha schon versucht zu joggen, aber dabei hat das Brustbein zu sehr weh getan.
So ca. 8 Wochen nach der OP hab ich dann mit ganz weichen Schuhen auf unserem Rasenplatz wieder angefangen. Laufen, gehen laufen, gehen. Jeden Tag ein bißchen mehr. Das war ein tolles Gefühl, als das endlich wieder möglich war.

Mit dem Tennis muß ich den anderen zustimmen. Das Brustbein braucht wirklich seine Zeit. Ich hab das auch beim Schwimmen gemerkt. Aber langsames Aufbautraining schadet bestimmt nicht. Ich mußte in der Reha schon Gewichte ziehen. ( eher Gewichtchen...)

Weiterhin viel Spaß beim Sport

Gruß

Runningman

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Phantom
Beitrag Feb 7 2010, 14:25
Beitrag #10


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Hallo Matze, ich habe im Juni 2009 eine MKR in Leipzig machen lassen (Prof. Mohr). In der Reha war nur gehen / wandern angesagt (das aber auch 10 KM) sowie die täglichen 22min Ergometer mit am Ende immerhin 125 watt. Ich bin seit Oktober 40 und meine OP war prophlaktisch. Ich glaube es hängt einfach von Deinem Trainigszustand vor der OP an und von deinem Kardiologen ab. Ja, man sollte das peu a peu machen, aber extensiv halt mit niedriger Last und Lange mit Pulskontrolle ist ok. Tennis: Spiele ich seit 30 Jahren.....und natürlich habe ich mich drei Tage vor der OP zum Bälle schlagen auf den Platz gestellt.....und natürlich habe ich mich nach 6 Wochen nach der OP mit meiner Frau auf den Platz gestellt und ein paar Bälle geschlagen....kontrolliert aus dem stehen....keine Bewegung, nur bisschen fühlen. War grandios! Gleiches habe ich bei boxen gemacht. Allerdings war meine OP Minimalinvasiv.....alles in allem: Nicht verbissen Sportziele angehen, aber mit Spaß ein Bisschen was machen.....WENN DU SPORTLER WARST VOR DER OP SCHREIT DEIN KÖRPER DANACH ! Und dann man es mit Augenmaß.
Drücke Dir die Daumen!
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Phantom
Beitrag Feb 7 2010, 14:27
Beitrag #11


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Achja Schwindel: Oft muß sich das ganze System neu "austarieren" und dann ist gerne der Puls hoch und der Blutdruck niedrig.....hatte ich nach absetzen meines Betablockers.....bin kein Arzt, aber so empfand ich es....
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Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 8th September 2010 - 18:05