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Wie geht ihr mit euren Ängsten um, habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht ?


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49 Antworten in diesem Thema

#41 Brigittchen

Brigittchen

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Geschrieben 23 Juni 2017 - 12:44

Mach Dir einfach nicht so viel Gedanken über das Gedankenmachen. Es ist alles gut gegangen und es geht Dir gut. Genieße es und freu Dich. Das Leben ist sooo kurz und so wertvoll. Jeder verdaut das Ganze auf seine Weise und ich habe nach einem Jahr immer wieder mal Flashbacks an die Tage in der Herzklinik und Schwindelanfälle, Blutdruckkrisen und Vorhofflimmern erinnern mich an das was war und ist. Nun ja, meine Kinder haben meinen Herzfehler geerbt (habe ich nach der OP erfahren, ich wusste nichts von meinem Herzfehler bis vor ein einhalb Jahren und meinem Aortenproblem) und ich bin da ihr Vorbild, wie man trotz Herzfehler ein schönes Leben leben kann, gelassen allem begegnet und nicht dauernd nur in sich hinein horcht.
Liebe Grüße
Brigitte

Bearbeitet von Brigittchen, 23 Juni 2017 - 12:46 .


#42 Joki

Joki

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Geschrieben 23 Juni 2017 - 16:23

Hallo

Schön hör zu lesen das andere auch diesen Schwindel haben ich habe meinen kadieologen von dem Schwindel erzählt
Er meinte ich solle zum HNO Arzt gehen was ich mir eigentlich nicht vorstellen kann
Wie mein Schwindel an einen Sonntag sehr stark war bin ich zur Notaufnahme gefahren und der Arzt hat über das EKG und Blutdruck
Gesehen die Geräte zeigten ein Puls von 80 an und er hat an meiner rechten Hand nur 36 die Minute gezählt
Nach weiteren drei Tage Untersuchungen und langzeit EKG haben sie festgestellt das ich zufiele Aussetzer und nul Schläge habe
Einen Tag später Kamm der Arzt und erklärte mir das sie eine kleine OP machen wollen
Sie gehen über die Leiste mit einen Katheter zum Herz und wollen nerven veröden und dadurch den richtigen Herzfrequenz einstellen
Sie haben die OP gemacht und 3 Tage lief alles gut . Dann waren die Schläge wieder unregelmäßig und mein Schwindel ist wieder wie vor her da
Ich muß gestehen ich hatte mich sehr gefreut als sie in der Notaufnahme was gefunden hatten und die enteuchung ist jetzt leider noch viel größer.
Die op der arortenklappe ist jetzt bald ein Jahr her und ich fühle mich immer noch sehr schlapp und kraftlos und das macht mich fertig


Ps sorry für die rechtschreib Fehler ich bin leider legistehmieger
Und bin sehr verzweifelt weil ich nicht weis wie es weiter geht

#43 Brigittchen

Brigittchen

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Geschrieben 23 Juni 2017 - 19:31

Ich hatte nach der OP extreme Schwindelanfälle mit Drehschwindel, Schweissausbrüchen und Erbrechen. Danach war ich einen Tag immer fix und fertig. Daneben auch nur Schwindelanfälle und öfters Doppelbildsehen. Von Neurologe, HNO und Physiotherapie, alles brachte nichts. Nach über einem Jahr wurden der Schwindel seltener und nicht mehr so stark. Die Phasen, in denen es mir richtig gut geht, werden länger. Auch die Blutdruckkrisen (von 80 zu 40 auf 200 zu 110 für eine Woche dann wieder runter usw) werden seltener (ich denke das liegt auch an der Aortenprothese). Ich gehe am Tag circa 20.000 Schritte. Das tut gut. Naja, aufgrund des doch noch manchmal vorhandenen Schwindel darf ich im Oktober auf den Kipptisch.
Und ich nehme vor jeder Geschäftssitzung prohylaktisch Vomex, um Schwindel zu verhindern. LG Brigitte

#44 Thorsten

Thorsten

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Geschrieben 24 Juni 2017 - 09:37

Oje, wenn ich eure Erfahrungen so lese, bekomme ich doch ein wenig Fracksausen vor der Klappen-OP in 3 Tagen. Weiß jemand von euch, wie häufig solche starke Beschwerden nach der OP vorkommen ? (Schwindel, starke Blutdruckschwankungen, Vorhofflimmern). Denn ich will mein Herzleiden durch die OP ja natürlich nicht "verschlimmbessern"......Anderseits hat man ja eh keine Wahl, wenn das kranke Herz immer grösser wird und die Beschwerden wie Kurzatmigkeit zunehmen. Die Klappenundichtigkeit MUSS dicht, das Risko von Nebenwirkungen bzw. neuen Beschwerden muss leider akzeptiert werden. Gibt es eigentlich Medikamente gegen Schwindel ? Schwindelgefühle kenne ich eigentlich nur, wenn der Blutdruck morgens zu niedrig ist (z.B. 110 zu 70) oder bei Hitze.

 

@Brigittchen - Respekt, 20.000 Schritte ist eine gute Leistung.

 

Gruß

Thorsten


Bearbeitet von Thorsten, 24 Juni 2017 - 09:41 .

Vor der OP 11 Jahre lang Mitralklappen-Insuffizienz (zuletzt Grad III-IV) auf Grund eines Prolaps (Vorwölbung des Segels). In den letzen Wochen vor der OP Verschlechterung der Symptomatik (v.a. die HRS). Sommer 2017 wurde eine biologische 31 mm "Hancock II" - Herzklappe (=Gewebeprothese, die aus Schweineherzen gewonnen wird) eingesetzt, nachdem eine Rekonstruktion der undichten Mitralklappe mit einem guten Ergebnis nicht möglich war.


#45 Brigittchen

Brigittchen

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Geschrieben 24 Juni 2017 - 12:56

Vomacur bzw. Vomex hilft gegen Schwindel. Das kann man aber nicht auf Dauer nehmen.

In der Gesamtbilanz geht es mir seit der OP um Welten besser.
Keine Tagesmüdigkeit, Dauerkopfschmerzen, usw. Mehr und ich kann Wasser riechen (als ich unter der Dusche nach der OP stand, habe ich das erste Mal Wasser gerochen). Also der Geruchssinn, Geschmackssinn ist besser geworden.

Und wie gesagt, bei mir hat es insgesamt ein Jahr gedauert bis ich das mit der Gesamtbilanz sagen konnte. Arbeiten gegangen bin ich nach 8 Wochen. Ab da alles wie vorher. Familie mit Kindern und Hund, Beruf,
Haushalt, Haus, Garten. Allerdings Ist kurz nach meiner OP mein Papa gestorben und ich musste viele andere Schicksalschläge hinnehmen.

Liebe Grüße und alles Gute
Brigitte

#46 Thorsten

Thorsten

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Geschrieben 24 Juni 2017 - 13:09

Hallo Brigitte,

 

tut mir leid wegen dem Tod Deines Vaters  :(  Aber gut zu hören, dass es Dir seit der OP deutlich besser geht, das gibt mir Mut und Hoffnung, dass es bei mir auch so kommen könnte. Letztendlich weiß man es nie, wie die OP verlaufen wird, da wird man einfach vertrauen und sein Schicksal komplett in die Hände der Ärzte legen müssen. Ich wünsche, die OP wäre schon vorbei, das lange Warten (jetzt 4 Wochen) macht mürbe (und auch ängstlich, wie ich merke).

 

Alles Gute weiterhin !

Thorsten


Vor der OP 11 Jahre lang Mitralklappen-Insuffizienz (zuletzt Grad III-IV) auf Grund eines Prolaps (Vorwölbung des Segels). In den letzen Wochen vor der OP Verschlechterung der Symptomatik (v.a. die HRS). Sommer 2017 wurde eine biologische 31 mm "Hancock II" - Herzklappe (=Gewebeprothese, die aus Schweineherzen gewonnen wird) eingesetzt, nachdem eine Rekonstruktion der undichten Mitralklappe mit einem guten Ergebnis nicht möglich war.


#47 Joki

Joki

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Geschrieben 24 Juni 2017 - 14:05

Hallo Tohrsten

Ich wünsche dir alles gute und die OP wird gut verlaufen .
Lg Jörg aus Hamburg

#48 Thorsten

Thorsten

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Geschrieben 24 Juni 2017 - 14:28

Hallo Jörg,

 

danke Dir, ich hoffe auch, dass alles gut verläuft, bei den meisten hier war das ja auch der Fall. Am Dienstag 9.30 Uhr soll ich in der Aufnahme der Herzchirurgie Bremen erscheinen. Hab mich gut vorbereitet (7 kg im letzten Monat abgenommen, Blutfette sind jetzt wieder im grünen Bereich).

 

Grüße

Thorsten


Vor der OP 11 Jahre lang Mitralklappen-Insuffizienz (zuletzt Grad III-IV) auf Grund eines Prolaps (Vorwölbung des Segels). In den letzen Wochen vor der OP Verschlechterung der Symptomatik (v.a. die HRS). Sommer 2017 wurde eine biologische 31 mm "Hancock II" - Herzklappe (=Gewebeprothese, die aus Schweineherzen gewonnen wird) eingesetzt, nachdem eine Rekonstruktion der undichten Mitralklappe mit einem guten Ergebnis nicht möglich war.


#49 Pepelotzki

Pepelotzki

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Geschrieben 24 Juni 2017 - 19:54

Hallo Thorsten,

 

die OP wird klappen !! Ich habe so gute Fortschritte gemacht, wenn man bedenkt, daß es erst 10 Wochen her sind. Schwindel geht deutlich zurück, da mein Körper sich anscheindend langsam an den Betablocker gewöhnt (das sagte mir die Ärztin). Das letzte Langzeit EKG laut Aussage des Kardiologen ok, Nachkontrolle erst Mitte August nötig. Ich gehe dann einfach davon aus, daß auch kein Vorhofflimmern mehr aufgetreten ist. Habe auch gefühlt keine Extrasystolen mehr - manchmal denke ich, daß da was ist - messe ich, ist alles rhytmisch. Blutdruck beim Doc 145/90 - Aufregung , Unruhe. Daheim heute Morgen 132/86, gestern Nachmittag 137/78. 

 

Ich bin gestern 9 km mit dem Rad durch die Gegend gefahren, daß erste Mal zu meinem Arbeitgeber. Fahre fast täglich 15-20 Min. auf dem Ergo daheim mit ca. 90 Watt, Puls am Ende um die 90. Wenn das Brustbein in 2-3 Wochen ganz verheilt ist (dann sind 3 Monate um ), darf man ja auch wieder mehr belasten - dann möchte ich 1-2x / Woche ins Fitnessstudio.

 

Was mir momentan zu schaffen macht, sind diese Gefühlsschwankungen. Seit ca. 1 Woche bin ich öfter deprimiert nachdenkelich, traurig, fühle mich leer, kann die Gedanken nicht so fassen. Was wird werden ? Wird alles wieder ok sein, wird man ohne Probleme sich belasten können/dürfen? Die Ärzte haben mir vor der OP gesagt, daß ich nach einiger Zeit höchstwahrscheinlich bis auf Ass100 alles absetzen darf - und mich voll belasten darf. Auf meine Rückfrage, ob das wirklich wahr werden wird sagten beide nur:"Ja, selbsverständlich ! Warum denn nicht ? "

Allerdings mischt sich das auch mit den Ängsten (wahrscheinlich sind diese Gefühlsschankungen Angst). Mittwoch war ich mit Familie bei Ikea - hatte nur ganz kurz Angst - danach war es herrlich, den Rest des Abends alles super, ein wohliges Gefühl. Gestern nach dem Besuch beim Arbeitgeber kamen mir die Freudentränen, daß ich das geschafft habe, ohne Schwindel, wenig Angst.

 

Heute das erste Mal in ein großes Einkaufcenter - knallvoll war es da. Hui - für mich absolute Schwerstarbeit. Gefühlt habe ich schwerer Luft bekommen, am Ende dachte ich, daß ich umkippe. Dann zur Eisdiele, wo ich zusammen mit meiner Familie ca. 20 Minuten gesessen habe. Habe mir nur 1 Kugel bestellt - die aber nach und nach immer besser schmeckte. Ich habe mich umgesehen - viele wirklich "ältere" Leute saßen ebenfalls im Eiscafe und haben es dort genossen. Haben gelacht, gegessen, getrunken.

 

Da dachte ich mir:" Man, die sind 30 Jahre älter als ich, wieviele haben davon einen Herzinfarkt, Schlaganfall, Bypässe, schwere Lebenskrisen hinter sich ? Sie sitzen trotzdem hier und freuen sich, genießen es. Warum sollte ich das nicht auch tun ? Ich werde auch bald wieder ganz fit sein und brauche nicht die Änsgte zu haben, denn die anderen haben sie anscheinend auch im Griff , wahrscheinlich ganz überwunden.!"

 

Dann haben mich die Tränen übermannt, zack, der größte Teil der Riesenanspannung fiel ab, der Schwindel ließ nach. Ich habe mich gefreut, daß ich da sitzen konnte, daß ich das Eis essen konnte. Ich habe gemerkt, wie sehr mein Kopf das alles verursacht und gemerkt, daß ich das auch schaffen werde, es aber eben Zeit braucht. Wenn die anderen es da geschafft haben, warum soll ich das nicht schaffen ? Am liebsten hätte ich laut gefragt, wer auch schonmal eine Herz-OP gehabt hat in seinem Leben - ich wette, da wären einige aufgestanden.

 

Ich hätte nie gedacht, daß ich psychisch mal so "angeknackst" sein würde. Dabei ging es wenige Tage vor der OP ebenfalls psychisch stark bergab, viele Ängste haben sich bereits da aufgebaut. Ich habe eher daran gedacht, daß nach der OP die Ängste sofort weg sind, man sich ganz rasch körperlich nach vorne kämpft und gut ist. Gelesen und gehört und durch meine Berufserfahrungen wusste ich von den psychischen Problemen, die nach solchen OP`s nicht selten sind. Naja - aber ich doch nicht !

 

Doch - auch ich bin betroffen. Aber ich merke ja, wie solche Erlebnisse vom Mittwoch und von heute wirken - vor allem nachwirken. Das baut unheimlich auf, weil man merkt, daß es "nur" der Kopf war/ist. Das Herz verichtet seinen Dienst und ist eh momentan durch die Betablocker vor starken Adrenalischüben verschont.

Ich hatte tolle Ärzte (vor allem Dr. Eichstaedt ! ) - die solche Operationen schon oft durchgeführt haben. Die haben so viel Erfahrung, wissen, was da abgeht, wie eine Heilung verläuft. Sie operieren heutzutage auch 80 Jährige mit Erfolg am Herzen. Sie wissen, daß in den allermeisten Fällen alles wieder gut wird.

 

Es liegt an mir, diese Überzeugung nun vollends zu bekommen. Das Vertrauen zurückzugewinnen, daß der Körper das schon macht. Vor meiner OP, das weiß ich heute, war einiges im Eimer. Aortaklappe total durch, dazu ein Aneurysma. Habe geraucht, war ca. 10-12 kg schwerer als jetzt. Habe viel zu wenig geschlafen.

Da hat trotzdem alles funktioniert, ich wusste nichts davon, alles ok, keine Ängste, nix. Und nun ? Körperlich stehe ich doch viel besser da - habe eine Klappe, die gut funktioniert (die alte war bestimmt schon Jahre im Eimer), das Aneurysma ist weg (war bestimmt auch schon Jahre da).

 

Puh, habe viel geschrieben, aber das musste jetzt raus. ich denke, daß es viele hier genauso geht bzw. ging, wie mir jetzt. Bisher war das heute der schwerste und unangenehmste Kampf gegen die Angst. Ich bin nicht umgefallen, habe genug Luft bekommen, sitze nun hier und schreibe.

Ich werde bestimmt noch einige solche Situationen in der nächsten Zeit erleben - aber gut, ich muß mich ihnen stellen ! Ich habe vorher nie solche Ängste in solchem Maße bei mir erlebt, nun ist es so. Der heutige Tag zeigt mir aber, was möglich ist, wenn man will ! Wenn der Kopf uns negativ so stark beeinflussen kann, dann geht es genauso auch im Positiven, oder ?

 

Beste Grüße und viel Glück an dich, Thorsten !!

 

Michael


Aorta ascendens Ersatz, Medtronic Stentless -Bio-Aortenklappe vom Schwein 27mm, OP am 13.04.17

 

:) "Liebt das Leben !" :)


#50 Thorsten

Thorsten

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Geschrieben 25 Juni 2017 - 04:24

Hallo Michael,

 

vielen Dank für Deine (gut nachvollziehbare) Beschreibung, wie es Dir geht und was die OP bei Dir bewirkt hat. Man sieht gut, wie lang der Weg doch sein kann, bis man seinem Herzen wieder zu 100% vertraut. Und das, obwohl Du körperlich so viel besser als vorher dastehst, mit der guten Klappe, dem (wichtigen) Gewichtsverlust, dem Nichtrauchen und der vermehrten Bewegung. Ich hatte ja auch 7 kg abgenommen (jetzt BMI 25) in den vergangenen Wochen, und mache nach wie vor 3x 30 min /Woche (Nordic Walking). Das will ich noch steigern. Hatte mir extra ein kleines Pulsoximeter zugelegt, das man sich beim Walken gut um den Hals hängen kann. Ähnlich wie eine Pulsuhr. Damit man sich nicht übernimmt. Ich hatte ja 30 Jahre lang stark geraucht, seit 10 Jahren Nichtraucher und kein Alkohol. Gott sei Dank, denn sonst sähen meine Adern nicht mehr so gut aus wie jetzt, und ich bräuchte wohl Bypässe.

 

Ich bin mir sicher, wenn bei Dir noch weiter Zeit ins Land gezogen ist wird es Dir noch besser gehen und die OP und die Herzerkrankung wird so gut wie keine Präsenz mehr haben. Es verblasst, aber ganz weg wirds natürlich nie sein. Das gute ist, man kann selber einiges tun. Die Ernährung optimieren, mehr Bewegung in den Alltag einbauen, Stress nicht an sich ranlassen bzw. abbauen (Entspannungstechniken), vor allem zu letzterem werde ich in der Reha die passenden Kurse dazu besuchen....... Ich muss sowiso sagen, jetzt wo meine quälenden HRS (ich hatte ja 9600 ventr. Etrasystolen gem. 24h-EKG) geht es mir sowiso schon viel besser als noch vor 4 Wochen (also vor meinem ersten Aufenthalt in der Kardiologie). Nur durch Umstellung des Diuretikums. Ich kann wieder richtig schlafen, das konnte ich wegen dem vielen Herzgestolpere fast nicht mehr ( Und immer hieß es von seiten des Kardiologen, die HRS kämen bei mir von der Undichtigkeit (bzw. dem Prolaps). Ist ja oft auch so, bei mir hatte es aber einen anderen Grund). Durch die Diuretika (Spironolacton,Hydrochlorothiazid) kam es zu Elektrolytverschiebungen.

 

Beste Grüße

Thorsten


Bearbeitet von Thorsten, 25 Juni 2017 - 04:30 .

Vor der OP 11 Jahre lang Mitralklappen-Insuffizienz (zuletzt Grad III-IV) auf Grund eines Prolaps (Vorwölbung des Segels). In den letzen Wochen vor der OP Verschlechterung der Symptomatik (v.a. die HRS). Sommer 2017 wurde eine biologische 31 mm "Hancock II" - Herzklappe (=Gewebeprothese, die aus Schweineherzen gewonnen wird) eingesetzt, nachdem eine Rekonstruktion der undichten Mitralklappe mit einem guten Ergebnis nicht möglich war.



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