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Vladi

Ich wollte mich vorstellen und meine ersten Erfahrungen mit euch teilen!

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Hey Leute,

 

ich bin Vladi, 27 Jahre jung und habe seit meiner Geburt eine bikuspide Aortenklappe. Seit dem ich 7 bin gehe ich regelmäßig zu Kontrollen.

 

24 Jahre lang ging alles gut und ich musste mich weder beim Sport noch beim Essen oder sonst wo einschränken.

 

Danach wurde das ruckartig in kurzer Zeit immer schlechter. Das scheint normal zu sein: Wenn es schlechter wird, dann aber richtig! :) Deshalb wurden die Kontrollen immer engmaschiger (6 Monate anstatt 12 Monate).

 

Seit dem das schlechter geworden ist, habe ich bewusst meine Ernährung umgestellt, Vitamine supplementiert und wieder mit Sport angefangen (hat mir mein Hausarzt geraten, damit das Herz nicht schwächer wird). Geraucht habe ich noch nie. Alkohol meide ich seit einigen Jahren fast komplett.

 

Mache also trotz meiner mittlerweile schweren Aortenstenose immer noch Sport: 2-3 mal die Woche leichtes bis mittelschweres Krafttraining und 1-2 mal die Woche gehe in für ca. 1 Std. joggen. (Alles immer mit Blick auf die Pulsuhr bei einem maximalen Puls von 150.) Habe auch fast gar keine Symptome währenddessen, nur leichte Kopfschmerzen (kommt wahrscheinlich nicht genug Sauerstoff an da oben), die verfliegen aber ziemlich schnell wieder. 

 

Hab aufgrund der Maßnahmen im letzten Jahr 12kg Fett abgenommen und wollte eigentlich dieses Jahr 6-12kg Muskelmasse aufbauen. Aber dann kam leider vor einigen Monaten die Diagnose vom Kardiologen: Die Messwerte sehen nicht so gut aus.

 

Hier mal die Kerndaten vom Befund:

 

Diagnose:
Kombiniertes kalzifiziertes Aortenklappenvitium mit aktuell schwerer Aortenklappenstenose sowie leichtgeradiger Aortenklappeninsuffizienz. Echokardiographisch normale systolische linksventrikuläre kontraktile Funktion.

 

Messwerte:

  • Ruhe-RR 110/70 mmHg rechts
  • Normtyp, SR, HF 81/min
  • CW-Doppler Vmax. 4,7sec
  • Pmax. 88 mmHg
  • Pmean 52 mmHg

 

In der Ruhe merke ich, dass da irgendwas nicht so ganz 100%ig in Ordnung ist, aber ich bin auch sehr feinfühlig. Sonst geht’s mir richtig gut. Fühle mich eigentlich so vital, wie lange nicht mehr.

 

Deshalb fühlt es sich ein bisschen komisch an, mich im nächsten Monat einer größeren OP zu unterziehen und eine künstliche Herzklappe zu bekommen. Mein Herz scheint noch keine Schäden davongetragen zu haben. Dennoch verstehe ich, wie länger ich warte, desto höher steigt das Risiko, dass ein irreparabler Herzschaden entsteht.

 

So, das waren meine zwei Cent. Freue mich hier auf einen interessanten Austausch mit Gleichgesinnten! :)

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Hallo Vladi,

 

herzlich willkommen in unserem Forum.

Hier findest du eine Vielzahl von wichtigen Hinweisen und Tipps und vor allem auch moralische Unterstützung.

 

Grüße
Dietmar

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Hallo Vladi,

 

auch von von mir ein herzliches Willkommen im Forum.

Bei Fragen, nicht lange warten. Hier triffst Du auf viele offene Augen und Ohren.

 

Dass Dein Herz soweit noch keine weiteren Schäden davon getragen hat und noch keine anderen Klappen betroffen sind, ist auf jeden Fall erstmal positiv zu bewerten.

 

Grüße

Micha

 

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Hi Vladi,

 

Dein Befund ähnelt sehr meinem vor gut 4Jahren. Auch ich hatte eine verkalkte bikuspide Aortenklappe, die durch eine mechanische ersetzt wurde. 

Du klingst so, als wärst Du gut auf die bevorstehende OP vorbereitet. 

Ich drücke Dir auf Alle Fälle jetzt schon die Daumen!

Mit alle Fragen die sich Dir auf dem Weg dahin und danach stellen bist Du hier gut aufgehoben und herzlich willkomen.

 

Lass uns wissen wie es Dir weiterhin ergeht.

 

LG, Ralf

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Hi Vladi!

 

Auch ich hatte eine bikuspide Aortenklappe, die allerdings im Kindesalter schon mal rekonstruiert wurde. Ich habe dann 2014 mit 37 Jahren eine mechanische Aortenklappe bekommen.

Erst als ich kurz vor der OP stand, habe ich mich ausgiebig mit meinen angeborenen Herzfehlern auseinander gesetzt und dann auch erfahren, dass die künstliche Aortenklappe unabwendbar ist. Egal, ob nun mechanisch oder biologisch...Es ist einfach nur eine Frage der Zeit, wann der Punkt gekommen ist, dass die Stenose so hochgradig ist, dass was gemacht werden muss!

Super ist, dass du so sportlich bist! Dann bist du hinterher sicher ganz fix wieder fit.

Steht denn der OP-Termin schon fest?

 

LG von Nadine

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Danke Ralf, mach ich!

 

Jup, der OP-Termin steht schon für den 5.3 bzw. dann am 6.3 fest. Mein Kardiologe hatte mich gleich mal in Bremen angemeldet. Momentan schaue ich zwar noch nach Bad Oeyenhausen. Aber ich glaube, im Endeffekt ist das Wurscht. Die machen alle einen guten Job.

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