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JensBlond

Sport nach der Herz-op

Empfohlene Beiträge

Geschrieben (bearbeitet)

Hallo,

 

Ich wollte das erst in meinen alten OP-fred schreiben, aber da passt es nicht. Ich hatte heute eine sehr positive Erfahrung, die ich gerne teilen möchte: Ich habe heute morgen das erste mal nach der OP im September wieder Holz gemacht. Ich hatte etwas Befürchtungen wegen dem Hacken, da ich hin und wieder doch nochmal ein wenig die Brust merke, so auch den ersten Schlag. Dann habe ich nur so 80% gegeben und es ging ohne jegliche Probleme.

Auch habe ich mir einen Kopfhörer mit Pulsmesser gekauft und traue mich nun wieder richtig zu powern beim Fahrrad fahren, denn der warnt wenn ich mein Pulsmaximum überschreite (173). Auch die Selbsteinschätzung klappt immer besser, gestern bin ich knapp 80 km gefahren und der Maximalpuls lag bei 172 also keine Warnung ;).

 

Ich fange so langsam an auf mein sportliches Ziel dies Jahr, einen Volkstriation Ende August hin zu trainieren. Es geht doch noch sehr viel, auch nach der OP.

 

Vielen Dank noch einmal an alle, die mich hier in der Zeit der Zweifel und Fragen unterstützt haben, allen voran Dietmar/Marathon2!

 

Liebe Grüße aus der Hängematte,;)

 

Jens

bearbeitet von JensBlond

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Hallo Jens,

 

freut mich zu hören, dass Du sportlich auch mit künstl. Klappe wieder aktiv bist und Zutrauen in Deine Leistungsfähigkeit hast. Ja,es geht einiges mit Klappe. Ich bin früher nicht gelaufen. Jetzt habe ich die Luft dazu und große Freude daran. Wie es aussieht werde ich auch dieses Jahr wieder bei einem Marathon starten :-)

Die Vorjahreszeit um 2min verbessern lautet das Ziel.

LG Ralf

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Jens und Ralph - meiner Meinung nach sind wir alle 100% geheilt und können wieder ohne Einschränkung uns sportlich betätigen. Ich selbst spüre keine Einschränkung und freue mich von der Performance her wieder auf dem Level von vor zwei Jahren zu sein bevor das ganze "Drama" bei mir mit Endokarditis und dann Ersatz der BAV (hatte davon vorher nichts gewusst).

 

Jens, ich radle auch so meine km - gestern nach der Arbeit 68km - und könnte nicht glücklicher und zufrieden sein und wünsche dir bei deinem sportlichen Vorhaben in diesem Jahr schon einmal viel Erfolg.

 

Jürgen

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Hallo Jürgen,

 

Gestern war ich faul außer dem Holz Hacken, aber vorgestern waren es bei mir auch knapp 80 km und jetzt gleich laufe (also joggen) ich 4 km (zum Bäcker, Brötchen holen). Ich bin noch nicht ganz da wo ich letztes Jahr war, aber das kommt noch und ein Aneurysma macht ja keine Symptome.

Dir auch noch mal besonderen Dank für Deine Ratschläge zur "Spezialklappe".

 

LG über den großen Teich.

 

Hallo Ralf,

 

Viel Erfolg beim Marathon. Nachdem ich letztes Jahr nicht starten durfte (der Volkstriation war 1 Woche vor der OP) ist es für mich sehr wichtig es jetzt wieder zu können, die Zeit ist für mich nicht so wichtig, wenn sie so ca. Ist wie vor 2 Jahren bin ich zufrieden, wenn nicht ist auch nicht schlimm, Hauptsache schaffen!

 

LG

 

Jens

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Hallo Jens,

 

toll, dass du deinen gewünschten sportlichen Zielen wieder näher kommst.

 

Ja, mit der neuen Herzklappe kehrt auch die Leistungsfähigkeit wieder zurück. Allerdings kann ich mich der Meinung Jürgen´s, wir wären jetzt wieder 100% geheilt, nicht in Gänze anschließen. Sicher, das Herz funktioniert wieder, aber der Originalzustand ist leider nicht wieder hergestellt. Es gibt Vernarbungen im Herzgewebe , die mechanische Klappe schließt nicht zu 100% und, wenn auch ein Aneurysma zu beheben war, ist die Aorta nun stückweise ein starrer Kunststoffschlauch. Daraus resultieren meiner Meinung nach Einschränkungen gegenüber einem gesunden Herz. Wie stark sich diese OP-Folgen auf die Leistungsfähigkeit auswirken können, ist sicher individuell verschieden. Aber die genannten 100% können in keinem Fall mehr erreicht werden.

 

Ein weiterer einschränkender Faktor ist aber auch der Kopf, sprich die Psyche. Früher konnte man unbeschwert, ohne einen Gedanken an sein Herz zu verlieren, trainieren und Wettkämpfe absolvieren. Nach den Erlebnissen und Erfahrungen rund um die Herz-OP wirkt ein gewisser innerer Schutzmechanismus, der einen daran hindert,  wieder unbeschwert an´s Limit zu gehen. Auch dieser Faktor mag individuell unterschiedlich stark zum Tragen kommen, aber auf irgendeine Art ist er immer vorhanden.

 

Je jünger man ist und je besser man diesen schweren Eingriff überstanden hat, umso näher kann man der ursprünglichen Fitness wieder kommen. Umgekehrt kann ein höheres Lebensalter die Wiedererlangung der alten Leistungsfähigkeit ausbremsen.

 

Für mich persönlich würde ich meine Leistungsfähigkeit theoretisch mit ca. 80% gegenüber der Vor-OP-Zeit taxieren. Dabei lasse ich aber mal alle zusätzlichen einschränkenden Faktoren außer Acht, die nicht als OP-Folgen zu bezeichnen sind.

Wenn ich alle weiteren Handicaps in die Rechnung aufnehme, komme ich aktuell nur noch auf geschätzte 50%. Dabei spielt natürlich das Alter die Hauptrolle. Hat man einmal die 50 oder gar die 60 überschritten, machen sich deutliche Einbußen in der Leistungsfähigkeit bemerkbar. Der Trainingsaufwand wird jedes Jahr höher, um die vorhandene Leistungsfähigkeit zu stabilisieren. Daraus resultieren wiederum häufiger orthopädische Probleme mit teils sehr langen erzwungenen Trainingspausen. Wenn man dann auch noch anfällig für Viren aller Art ist und an Allergien leidet, sind weitere Trainingsausfälle vorprogrammiert.

Daher habe ich meine sportlichen Ziele weitgehend beerdigt und treibe Sport nur noch unter dem Gesichtspunkt der Gesunderhaltung und der Gewichtskontrolle.

 

Trotzdem betrachte ich sportliche Leistungen, wie beispielsweise die Läufe von Ralf, volle Hochachtung und Bewunderung, aber auch mit ein bisschen Neid. Denn im Innersten verborgen sitzt doch auch der Wunsch, noch einmal einen Marathon zu absolvieren. Sag niemals Nie.  :rolleyes:

 

Und Jens, danke für dein Lob an mich. Das macht mich fast schon etwas verlegen.  :wub:

 

Grüße

Dietmar

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Schließe mich den Ausführungen von Dietmar an bzgl. nicht mehr erreichbaren 100 % nach meiner Aortenklappenrekonstruktion und Ersatz der Aorta Ascendens. Es geht mir einerseits besser wie Jahre vor der OP (da wusste ich nichts von meinem Klappenproblem), es gibt aber Situationen, da merke ich, dass ich niemals mehr ganz herzgesund sein werde. Ich bin dankbar für jeden Tag und überfordere auch nicht mein Herz und geh an meine Grenzen, ich muss das auch nicht, warum auch.

Herzliche Grüße

Brigitte Müller

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Ja, mit der neuen Herzklappe kehrt auch die Leistungsfähigkeit wieder zurück. Allerdings kann ich mich der Meinung Jürgen´s, wir wären jetzt wieder 100% geheilt, nicht in Gänze anschließen. Sicher, das Herz funktioniert wieder, aber der Originalzustand ist leider nicht wieder hergestellt. Es gibt Vernarbungen im Herzgewebe , die mechanische Klappe schließt nicht zu 100% und, wenn auch ein Aneurysma zu beheben war, ist die Aorta nun stückweise ein starrer Kunststoffschlauch. Daraus resultieren meiner Meinung nach Einschränkungen gegenüber einem gesunden Herz. Wie stark sich diese OP-Folgen auf die Leistungsfähigkeit auswirken können, ist sicher individuell verschieden. Aber die genannten 100% können in keinem Fall mehr erreicht werden.

 

 

Marathon2 - also ich beziehe meine Aussage auf gemessene/erfasste Ergebnisse in Strava - dort werden objektiv die Zeiten erfasst und mit vorherigen Daten verglichen.

 

Ich war heute knapp 80 km Mountainbiken (das erste Mal in diesem Jahr - Trails in den Bergen sind jetzt frei) und war überrascht das ich für ein Segment Ergebnisse von 2013 übertroffen habe. Ich bin 59 Jahre alt und fahre seit über 20 Jahren Mountain Bike und hatte 2016 wegen der angegriffenen Klappe und OP eine größere Pause machen müssen.

 

post-9187-0-01564000-1496129292_thumb.jpg

 

Ich stimme mit Deiner Aussage über die allgemeinen Folgen der OP überein - denke aber dennoch das die Funktion/Leistungsfähigkeit nicht zwangsweise eingeschränkt sein muss. Natürlich haben sich unsere Herzen mit der OP verändert - aber ich würde diese deswegen nicht als "krank" einstufen wollen - eher als "repariert" mit einem sehr guten Ergebnis.

 

Jürgen

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Geschrieben (bearbeitet)

Ich denke zu 100% lässt sich das auch nicht beantworten, einmal wird man älter und es ist normal, dass man in der Leistung nachlässt, zum anderen ist es auch sicher nicht bei jedem von uns gleich. Hat das Herz dauerhaften Schaden genommen, oder waren es wie bei mir gar keine Symptome. Ich war bis zur Diagnose voll im Training und bin in dem Monat davor noch so viel Fahrrad gefahren wie noch nie zuvor im Leben zuvor. Insuffizienz der AK Grad 2, aber sofortiger OP wegen dem Ausmaß des Aneurysmas. Der leicht vergrößerte Vorhof war in der Reha schon wieder normal.

@Dietmar: haben sie Dir denn den Marathon untersagt oder magst Du nicht mehr?

Mir haben sie ja alles bis (einschließlich) zum Marathon erlaubt, darüber soll ich jedoch nicht, auch ein weiterer Fallschimsprung wäre möglich, aber wegen Marcumar und der damit verbundenen Verletzungsgefahr soll ich es lassen. Allerdings laufe ich sehr ungern ;).

Wenn ich mir Gedanken mache so ist es mehr wegen Antikoangulation (Und in dem Zusammenhang Trombosegefahr) dem Anschluss der Rohrprothese an die Aorta und Sternotomiefolgen als wegen dem Herz selber.

 

Euch allen alles Gute,

 

Jens

bearbeitet von JensBlond

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Hallo Jens,

 

nein, ausdrücklich verboten hat mir mein Kardiologe (selbst Läufer) den Marathon nicht. Er meint aber, ein Halbmarathon wäre meiner Gesundheit zuträglicher.

 

Das Problem aber ist bei mir eher die durch diverse Verletzungen bedingte Abnahme der Grundausdauer und die vermehrt spürbaren altersbedingten Einschränkungen, wie eine deutlich längere Regenerationszeit nach langen Läufen. Und irgendwie scheue ich mich inzwischen auch vor dem für den Marathon notwendigen Trainingsaufwand. Nun ja, wie schon gesagt, vielleicht packt mich das Marathonfieber doch noch einmal irgendwann. Aktuell aber fehlt mir die Motivation dafür.

 

@ Jürgen

Deine Leistungsfähigkeit nach der OP ist schon beindruckend. Du scheinst überhaupt in manchen Dingen eine Ausnahme zu sein. So ist ja auch deine Genesungszeit nach der OP extrem kurz gewesen. Vielleicht ist dein Körper durch den langjährigen Mountain Bike Sport besonders gestählt worden.

Ich kann dich dazu nur beglückwünschen.

 

Grüße

Dietmar

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Dietmar, ich glaube ich würde nie mir zutrauen einen Marathon zu laufen und habe höchste Anerkennung und möchte dich zu deinen Leistungen beglückwünschen. Ich hatte gerade von deinen Postings vor meiner OP unglaublich viel Motivation und Mut bekommen - vielen Dank dafür.

 

Ich selbst schätze Fahrradfahren weil es potentiell weniger Verletzungsrisiko bringt, freundlicher für unseren Körper/Gelenke ist und ich davon ausgehe das noch viele Jahre machen zu können und zu wollen. Ist sicherlich nicht so intensiv wie Laufen aber es ist entspannend und ich nehme das ganz locker und kann es sehr empfehlen.

 

Jürgen

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Hallo,

 

ich habe mal ein wenig im Archiv gekramt und ein paar alte Threads passend zum Thema „Sport nach der Herz-OP“ verlinkt:

 

http://www.die-herzklappe.de/forums/index.php?showtopic=4577

http://www.die-herzklappe.de/forums/index.php?showtopic=4650

http://www.die-herzklappe.de/forums/index.php?showtopic=6755

 

Und hier noch ein Link zu einem Interview mit dem Ex-Triathleten Norman Stadler:

http://www.rheinpfalz.de/lokal/ludwigshafen/artikel/ich-bin-aufgewacht-und-dachte-ich-sterbe/

 

Seine Aussage „Ich habe nach der OP vieles entschleunigt. Die Schwerpunkte im Leben ändern und verschieben sich." kann ich durchaus nachvollziehen. Mir geht es, wenn auch auf einem ganz anderen Niveau, ähnlich.

 

 

Grüße

Dietmar

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Mensch, Danke Dietmar !

 

Habe mir das Interwiev mal durchgelesen. Er trifft es auf den Punkt. " Ich wollte nur wieder gesund werden, für meine Familie da sein, mit meinen Söhnen spielen."

 

So geht es mir auch. Ich sehe das Thema Gesundheit nun mit ganz anderen Augen. Einfach spazieren gehen und dabei den Vögeln zuhören - herrlich. Einfach durch den Supermarkt stöbern - herrlich. Hier zu sitzen, um in diesem Forum zu schreiben - herrlich. Vieles ist so herrlich - es ist mir jetzt noch viel bewusster als vorher !

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Hallo Dietmar,

 

ganz interessante Berichte hast Du da verlinkt. Den Artikel über Norman Stadler hab ich mit großem Interesse gelesen.

Schön, wie er am Ende das gemütliche Jogging mit Freunden so positiv beschreibt.

Genau so sollten wir es vermutlich alle mit dem Sport halten.

Nichtsdestotrotz hab ich mich gestern wieder zum Marathon in meiner Heimatstadt angemeldet. Und ich trainiere auch schon seit längerer Zeit wieder recht ambitioniert dafür. Am 25.06. isses dann so weit.

Zwei Wettkämpfe habe ich dieses Jahr übrigens schon bestritten.

Im April bin ich einen guten HM im Wald (unbefestigte Wege, etwa 205Hm) gelaufen (01:40:05) und vor drei Wochen konnte ich eine neue Bestzeit auf 10km erzielen (42:43). Für mich ein Zeichen dafür,dass die Vorbereitung auf den Marathon gut läuft.

Den 'Ich muss mir nichts mehr beweisen Status' hab ich leider noch nicht so recht im Blick....

Meinen Puls aber immer.

 

LG Ralf

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Hallo Ralf,

 

solange du deinen Puls noch im Auge behalten kannst, ist alles bestens.  :rolleyes:

Ist doch super, dass du dich so fit fühlst, um den zweiten Marathon anzugehen. Ja, wenn man einmal dieses Erlebnis hatte, kommt man meist nicht mehr davon los.

Deine neuen Bestzeiten auf den kürzeren Distanzen sind vielversprechend. Da sollte auch eine neue Marathonbestzeit drin sein. Und wenn nicht, auch egal, denn aller guten Dinge sind ja sowieso drei. 

Halt uns auf dem Laufenden.

 

Grüße

Dietmar

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War gerade beim Kardiologen :

 

Bei 305 W haben sie mich vom Rad geholt, die wollten Feierabend :(, Aaaaaaber: Sky is the limit:

Er hat jetzt sogar die Notbremse beim Puls raus genommen, ich darf auch über 180 alles wo ich mich wohl fühle. Herz sieht so gut aus wie es sein kann mit künstlichen Anbauteilen :D Wand nur noch minimal verdickt, völlig normal für viel Sport und nicht das negativ belastete Sportlerherz. Nächte Kontrolle in einem Jahr.

:freu:

 

LG

 

Jens

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Hallo Jens,

 

Glückwunsch zu diesem tollen Ergebnis.

Jetzt bist du bereit für neue Rekorde.  :)

 

Grüße

Dietmar

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Danke Dietmar,

 

Aber in meinem Alter nicht mehr ;) dennoch: ich finde es beruhigend demnächst wieder ohne Pulsmesser unterwegs zu sein, ich hatte schon überlegt wo ich das Handy lassen soll beim Schwimmen ;)

 

LG Jens

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Das ist ja echt Wahnsinn, lieber Jens !! Ich bin am nächsten Dienstag beim Kardiologen, mal sehen, wie es bei mir nach jetzt 4 Monaten aussieht. Deine Geschichte macht echt Mut !! Danke dafür !

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Jens - super!

 

Jürgen

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Hallo Jens, hört sich ja toll an,

Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinen Triathlon.

Am Sonntag stand ich selbst mal als Zuschauer beim Ostseeman und merkte richtig

Wie es in den Fingern krippelte

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Danke Euch!

 

Ich freue mich drauf hoffentlich spielt das Wetter mit... ;)

 

LG Jens

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Huhu,

 

ich war heute auch beim Kardiologen. Er sagte, daß Klappe und Prothese sehr gut aussehen. Die Klappe konnte man im Ultraschall garnicht sehen, was ein sehr gutes Zeichen wäre (so der Arzt). Habe ja eine stentless Bioprothese. Er war gut zufrieden mit den Bildern, Vorhof wohl auch völlig ok.

 

Anschließend Belastungs-EKG. Ruhepuls: 66  Schläge , Blutdruck 140/80 / Maximalpuls bei 225 Watt : 110 Schläge, Blutdruck dabei 210/80 - Bin die 2 Minuten 225 Watt durchgefahren, dann reichte es mir.

 

Der Puls ist ihm zu niedrig gewesen, der Blutdruck zu hoch (wohl Ruhe RR ). Nun also Betablocker halbieren (jetzt 2,5 mg Bisohexal). Er meint, ich solle noch 2,5 mg Ramipril zur Blutdrucksenkung nehmen. Hmmmm - daheim ist er meistens um die 130/80, ich bestehe nochmal auf eine 24 Stunden-Messung, bevor ich das Ramipril nehme.

Zur Belastung: Für den Kreislauf hat er keine Einschränkung gegeben, ich soll aber keine Gewichte heben wegen dem Brustkorb. Hm - naja, habe ich auch nicht vor, allerdings werde ich mich vorsichtig an ein Gerätetraining rantasten, welches der Operateur sogar empfohlen hat.

 

Ich kann also sehr zufrieden sein !! :)

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Hallo Michael,

 

Glückwunsch zum sehr guten Check.

Der Maximalpuls war aber schon niedrig, da ist es nur folgerichtig den Betablocker zu halbieren. Eventuell kann er ja bald ganz entfallen. Dann ist es allerdings möglich, dass der Blutdruck steigt. Daher ist eine 24 Std.-Messung auf jeden Fall empfehlenswert. Das Ziel sollte dabei durchschnittlich 120/80 sein.

 

Grüße

Dietmar

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Hallo,

 

Gestern war es soweit:

 

2015: erster Volkstriathlon: 1:23:08 (236. von 331 Männern, 41. von 50 in meiner Altersklasse)
2016: warten auf 1. Herz-OP: 24:00:00
2017: zweiter Volkstriathlon: 1:24:12 (244. von 326 Männern, 36. von 43 in meiner Altersklasse)

 

Zeiten 2015/2017
Schw. (500m): 11:05/11:14
Wechsel 1: 3:11/3:26
Fahrrad (20km): 37:34/37:41
Wechsel 2: 1:50/2:00
Laufen (5km): 29:23/29:49

also überall etwas langsamer. Schwachpunkt: Laufen (39.), beste Disziplin Schwimmen (30. der Altersklasse, 198. insgesamt)!

Aber hey, ich bin 2 Jahre älter und (noch) 2-3 kg schwerer und froh und glücklich es geschafft zu haben und auch ein wenig stolz. biggrin.gifbiggrin.gifbiggrin.gif

 

Ich hatte heute etwas lahme Beine, aber ich denke das darf man haben, ansonsten aber nichts. Auch während des Triathlons lief es sehr gut, am Anfang des Laufs nur kurz Seitenstechen - kam wohl durch ungleichmäßig Atmen beim Wechsel - und gegen Ende zu warm, aber das wars auch schon. Sonst keinerlei Zipperlein und das ist doch sehr gut. Fahrradschnitt übrigens bei 31,3 km/h - schön wenn mann auf der Straße fahren und rote Ampeln ignorieren darf biggrin.gif

Für mich war das, auch wenn es mich natürlich weiter begleitet (in Form von Marcumar), sowas wie der Abschluss des Themas Herzkrankheit, denn ich bin wieder (fastwink.gif) so leistungsfähig wie zuvor! Seit 2 Monaten ist alles neurologische wie vor der OP (Migräneauren, das wars - ich hoffe es blebt so)

Danke noch mal für die Unterstützung und wertvollen Antworten, die ich hier bekommen habe!

 

Ich hoffe ich konnte und kann auch etwas davon zurück geben.

Liebe Grüße

 

Jens

bearbeitet von JensBlond

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Oh Jens,

 

vielen Dank für diesen ermutigenden Bericht !! Ich habe deinen Werdegang schon mehrfach gelesen, und bin immer wieder beeindruckt. Toll, was du da jetzt geleistet hast !! Hier sind so viele tolle Berichte, die einen aufbauen. Ich danke auch dir, daß du uns alle an deiner Geschichte teilhaben lässt !!

 

Beste Grüße und herzlichen Glückwunsch sendet dir

 

Michael

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