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Angsthase40

Aorta vergößert

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Ich war heute beim Kardiologen .Vor 2 jahren war meine Aorta 33 mm , heute war sie 40 mm.Kardiologe blieb gelassen.ich bin 44 Jahre und nehme schon sehr lange Blutdrucktabletten.2012 Umstieg von Propanolol auf Nebivolol.ich habe Angst dass ich demnächst operiert werden muss.Ich meine der Kardiologe sagte dass das auch Messfehler sein können und man *Noch nicht das Gras wachsen hören sollte*

 

Der Kardiologe ist angentlich in unserer Gegend ziemlich angesehen und EKG und Belastungs EKG waren normal ( 250 watt , Puls 162, aber das Herz hat bis in den Kopf geschlagen und auch an der Brust habe ichs  voll gemerkt )

 

Findet ihr 7 mm nicht auch ein bisschen viel?

ich gehe im januar sowieso noch zu einem anderen kardiologen wegen zweitmeinung aber bin doch sehr fertig gerade.

hatte auch schon an Marfan gedacht da cih einen Rundrücken habe und auch einen leistenbruch als Kind.Ansonsten diese anderen zeichen aber eher nicht.

Nur sind meine Augen schlechter geworden aber da sagte der Augenarzt leichte Linsentrübung.

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Hallo Angsthase,

 

mit vielen Argumenten hat dein Kardiologe recht. Hab vor einer ähnlichen Situation gestanden und erstmal im Netz gewühlt. Hab da eine Dissertation gefunden, nach der die Fehlervarianz beim Ultraschall (der Schilddrüse) zwischen 14% und 22% beträgt.

 

Hab mich dann beim örtlichen Herzzentrum in der Aortensprechstunde angemeldet und ein Angio-CT machen lassen, wobei die gesame Aorta samt Gefäßabgängen dargestellt wir. Angio-MRT geht auch, beide Verfahren sind wesentlich genauer als die Sono und stellen vor allem das gesamte Gefäß dar.

 

Jedenfalls gab es kein Wachstum nach den ersten Befunden und ich brauche erst in 2 Jahren wieder zur Kontrolle zu kommen. Neben strikter Blutdrucksenkung soll ich Statine nehmen, um die Gefäßwände abzudichten. Und bis dahin kann und soll ich alles machen und mich nicht schonen.

 

Ich kam übrigens auf 6 mm im halben Jahr, weil der Kardiologe so ungenau gemessen hat. Versuche erstmal eine verlässliche Baseline zu kriegen, die man im Laufe der Zeit  auf Veränderungen abchecken kann. Dann gibt sich auch deine Angst (fast) wie von selbst.

 

Liebe Grüße Renate

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Hallo,

Ich würde erstmal den Kardiologen wechseln und eine zweite Meinung einholen.

Messfehler würde ich auf eine veraltete oder nicht intakte Apparatur schieben oder der Kardiologe ist extremst überfordert.

Bei mir nahm das Aneurysma einen Millimeter pro Monat zu. Bei 54mm war die OP...

Dir alles gute

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Messfehler würde ich auf eine veraltete oder nicht intakte Apparatur schieben oder der Kardiologe ist extremst überfordert.

 

Ganz so einfach ist die Problematik denn doch nicht, sonst konnte man sich eine dahingehende Dissertation schlichtwg ersparen:

 

https://opus.bibliothek.uni-wuerzburg.de/files/2002/Dissertation.pdf 

Evaluierung der Intra- und Interobserver-Variabilität bei der 2D-Ultraschall-Schilddrüsenvolumetrie an einem Schilddrüsenphantom – Vergleich zu 3D-Ultraschall-Referenzmessungen an gesunden Probanden

 

Bei der Aorta komnt es ebenfalls auf die genaue Lokalisation und Führung des Schallkopfes an, um das Gefäß in der Darstellung nicht anzuschneiden. Die Aorta descendens ist damit ohnehin nicht darstellbar.  Selbst beim CT kommt es zu unterschiedlichen Ergebnissen, je nachdem, ob man nur das reine Lumen misst oder die Ausbreitung inklusive der Gefäßwand.

 

Die junge Assistenzärztin hat bei mir ct-genau gemessen, der "Superkardiologe" mal eben 6 mm draufgeschlagen, und der Aortenprofi hat zugunsten der Assistentin votiert. Also bitte kümmert euch um ein präzises Messverfahren, das euch eindeutige Antworten liefert.

 

Liebe Grüße von Renate

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ich mache mir halt echt viel gedanken.habe aber am 18. januar einen termin bei einem anderen kardiologen.ich meine 7 mm Messungenauigkeit wäre ja schon arg.Und der kardiologe war auch auf Nachfragen voll kolerisch.

Ich sehe zum beispiel aiuch schon sehr lange meine Bauchaorta pulsieren obwohl ich 115 KG bei 187 cm wiege ( habe aber 14 Kilo abgenommen die letzten 2 Jahre und bin weiter dabei )

 

ich hatte ja auch ein Belastungs EKG.Endfrequenz war 250 Watt und 162 Puls.Aber meinen Puls habe ich im Kpf am Bauch überall gespürt....alles hat vibriert...ist das normal....bei ca 175 Watt hats schon angefangen  aber ich habe bis 250 Watt durchgehalten

bearbeitet von Angsthase40

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Ich meine der Kardiologe sagte dass das auch Messfehler sein können und man *Noch nicht das Gras wachsen hören sollte*

Und der kardiologe war auch auf Nachfragen voll kolerisch.

Und nu?

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@Angsthase:

 

Was könnte dich denn momentan beruhigen? Was würde dir jetzt weiterhelfen? Bin grad etwas ratlos... :unsure:

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Keine Ahnung.Ich muss einfach abwarten.Nur wenn die echt 7 mm in 2 jahren gewachsen sein sollte wäre das doch sehr bedenklich denke ich.Vieleicht hätte ich 2012 nicht von propanolol auf Nebivolol wechseln sollen

bearbeitet von Angsthase40

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So, nun mal grundsätzlich:

 

Für die Bauchaorta sind die Kardiologen gar nicht zuständig, sondern die Gefäßchirurgen. Mein Gesprächspartner in der Aortensprechstunde ist Professor für Gefäßchirurgie. Ich habe extra auf einem Angio-CT bestanden, weil sich die ursprüngliche Erweiterung der Bauchaorta als thorakoabdominales Aortenaneurysma herausgestellt hat, das sich durch den gesamten Brust- und Bauchraum zieht. Von ihm habe ich auch präzise Auskünfte und Behandlungsvorschläge erhalten. Was also soll bitte der nächste Kardiologe mit dem nächsten Ultraschall? :wacko:

 

Ich weiss nun nicht wo du wohnst. Aber vielleicht hast du eine Uniklinik bzw. ein Herzentrum in der Nähe mit einer Gefäßchirurgie. In Hamburg, wo ich war, gibt es eine enge Kooperation mit der Marfansprechstunde, wo diese Diagnose auch abgeklärt werden kann. Bei 115 (+14) kg sehe ich dich da allerdings nicht in erster Reihe, auch nicht mit deinen übrigen Angaben.

 

Ich hatte übrigens eine Sch.angst, genau wie du. In den Tagen vor dem CT wollte ich am liebsten flüchten, das Ergebnis eigentlich gar nicht so genau wissen. Am Tag der Untersuchung und Sprechstunde kam ich vor Angst kaum vom Klo runter, fühlte mich wie vor der Hinrichtung. Und dann kam mit den ersten beiden Sätzen die Erlösung - kein Wachstum, erste Befunde korrekt, letzte Messung und Beurteilung fehlerhaft.

 

Gehst du mit Halsschmerzen auch zum Zahnarzt`? Warum gehst du dann mit mit Erkrankungen aus dem Bauchraum zum Herzspezialisten? Weil es bequemer ist, dort einen Termin zu kriegen? Was nützt dir das im Endeffekt? :unsure:

 

LG Renate

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Bauchraum war bis jetzt gar nicht im Gespräch.ich war beim Herzultraschall weil ich seit Jahren Blutdruckmedikamente nehme.Und da wird die Aorta am Herz gemessen und die hat sich laut Kardiologe von 33 auf 40 mm verändert.Von der Bauaorta hat der gar nichts gesagt.

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Ich sehe zum beispiel aiuch schon sehr lange meine Bauchaorta pulsieren obwohl ich 115 KG bei 187 cm wiege ( habe aber 14 Kilo abgenommen die letzten 2 Jahre und bin weiter dabei )

 

Und da wird die Aorta am Herz gemessen und die hat sich laut Kardiologe von 33 auf 40 mm verändert.

 

Ich bin denn mal hier raus....

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Ok ich war nun nochmal beim Kardiologen der die Aorta auf 45 mm einstuft

 

Habe nun folgende Werte

2009:43 mm

20014. 33mm

2016 : Kardiologe 1: 42 mm

Kardiloge 2: 40 mm

2017 : 45 mm

 

Nun meint meine Hausärztin ich soll zur Gefässsprechstunde und dann eventuell MRT

Dass die Aorta nun erst 40 war, dann 42 und nun 45 und 2009 43 ist für mich alles Toleranz.Die Frage ist was die 33 waren

Oder das halt der erste falsch gemssen hat un die Aorta nun in 3 Jahren von 33 auf 45 gewachsen ist?

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Hallo,

dass die 33 stimmen kann ich mir nicht vorstellen, da der Wert 2009 ja schon deutlich darüber war und die anderen Werte ungefähr übereinstimmen.

Es kann schon vorkommen, dass verschiedene Kardiologen unterschiedliche Ergebnisse feststellen, daher ist es wichtig, dass du einen Kardiologen findest, zu dem du Vertrauen hast und dort regelmäßig kontrollieren lässt.

Ein MRT würde ich unbedingt machen lassen.

Bei mir werden mit 4,5 cm halbjährlich Kontrollen durchgeführt - abwechselnd MRT und Ultraschall.

Liebe Grüße

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Ok....Ist also ein MRT besser als ein CT?....Bei uns haben sie wohl auch ein neues gerät was speziell für Herzdiagnostik gut sein soll...

Ist es überhaupt sinnvoll nun noch zum Gefäßspezialisten zu gehen wo dann wahrscheinlich wieder ein anderer Wert rauskommt?

Der macht aber zumindest die Bauchaorta mit denke ich....und dann soll ich auf ein MRT bestehen?

Ich finde halt dass der eine Kardiologe mit 33 auch abweicht und im Dezember hat er ja 40 gemessen.Nur wenn er immer gleich misst wäre die Aorta dann gewachsen falls der erste Wert von 2009 falsch wäre.

In dem befund steht aber das ganze gleich 2 mal ...also denke ich dass die 43 damals gestiimmt haben

bearbeitet von Angsthase40

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Hallo,

 

MRT und CT sind gleichwertig von der Messung her, nur CT belastet mit Röntgenstrahlung, MRT mit Lärm.

 

Also mir ist Lärm lieber ;)

 

Gruß

 

Jens

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Hallo

 

Ich habe im Dezember nochmal einen kardiologentermin( der gleiche wie zuletzt )

Eine Frage.MRT der Bauchaorta.Ist das eine spezielle Untersuchung oder sieht man die Bauchaorta auch bei einem normalen MRT des Abdomens?

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16 hours ago, Angsthase40 said:

Hallo

 

Ich habe im Dezember nochmal einen kardiologentermin( der gleiche wie zuletzt )

Eine Frage.MRT der Bauchaorta.Ist das eine spezielle Untersuchung oder sieht man die Bauchaorta auch bei einem normalen MRT des Abdomens?

 

 

Also ich selbst kann nur sagen als Aneurysma und Aorta Patient, dass mir überall wo ich bisher war wegen meinen kaputten Gefäßen, ein CT zur genaueren Bestimmung der Größe empfohlen wurde ....

 

LG Thomas

bearbeitet von alan71

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Hallo,

mir wurde zur Aortenbulbus Beobachtung immer ein MRT empfohlen. 

Du solltest jetzt auch nicht über die 33mm orakeln, es bringt jetzt nichts mehr. Wichtig ist nach vorne zu sehen, regelmäßig 1-2× pro Jahr Kontrolle mit dem selben Gerät und per Ultraschall mit dem selben Doc Deiner Wahl,  falls eine schnelle Progredienz angenommen wird. Vor allem ruhig bleiben!  Zur Sicherheit falls Du meinst die Bauchaorta checken.

Ich kenne dieses verrückt gemache und nachrechnen und hochrechnen. Es ist NICHT zielführend. Ich lese mir auch KEINE Befunde durch sondern vertraue meiner Kardiologin wenn sie sagt alles stabil und ok und es mir gut geht. Das ENTLASTET ungemein. Allerdings kenne ich Sie seit 2003 und habe immer sie zur Kontrolle. 

 

LG Steffi

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Ich drücke Dir fest die Daumen. 

LG Steffi 

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Hallo

 

super...eben komme ich vom kardiologen.Sie sagte dass sich nichts großartig verändert hat , sie aber nochmal ein Langzeit Blutdruck machen möchte.Auf genauere nachfrage sagte sie dann dass die Aorta *unten von 45 auf 48 mm gewachsen se*i )

laso da ich ja auch als Kind schon einen krummen Rücken habe, Plattfüße, und in letter zeit auch immer kurzsichtiger werde , habe ich nun auch mal die Marfan Sprechstunde angeschrieben

MRT der bauchaorta ergab dass da alles ok ist ( wobei es eben ein normales Absdomen MRT war aber der Arzt sagte da sei alles ok

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Hallo,

was heißt von unten? Richtung Aortenbulbus oder Bifurcation? Was empfiehlt die Ärztin? Wann Kontrolle oder ihrer Meinung nach Op Indikation?

 

LG Steffi

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