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Mitralklappenprolaps, Atemnot und Leistungsabfall

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Hallo liebe Kollegen, ich bin noch recht jung (26 Jahre alt) und habe schon länger ein Problem mit Atemnot. Ich erzähl kurz die Eckdaten:

 

12/2013 - zu hohe Blutdruckwerte im Rahmen einer sportlichen Leistungsuntersuchung, danach beim Messen zuhause auch viel zu hoch (170/110)

01/2014 - Abklärung beim Internisten - 24h Blutdruckmessung war in Ordnung (Tags 135/80 - Nachts 120/70) - 24hEGK in Ordnung - minmale hämodynamische Mitralinsuffienz nicht relevant....

02/2014 - Plötzlich am Abend im Bett Herzrasen, Atemnot, Schwindel und Übelkeit - einmalig bis jetzt und laut Hausarzt und nochmaliger Abklärung beim Internist war es eine Panikattacke

 

Bis hierhin war ich körperlich nicht eingeschränkt, hatte oft eher Probleme mit dem Magen und Luftaufstoßen, wegen meinem Herzen und dem etwas höheren Blutdruck brauche ich mir keine Sorgen machen es sei psychisch, die leichte Insuffizienz sei nicht von Bedeutung. Die Luft blieb mir meistens eher in Stresssituationen weg...

 

04/2015 - Zunahme der Atemnot, meistens merkte ich diese eher in Ruhe deswegen einmal zum Lungenarzt - Diagnose: Sehr gute Lungenfunktion aber zu viel Residualvolumen (160%) - Es wurde auch noch ein CT und Röntgen gemacht - Emphysem und COPD ausgeschlossen - evtl. Asthma - deshalb bekam ich Salbutamol & Symbicort - brachte jedoch keine Besserung.

 

06/2015 - Abklärung im Krankenhaus wegen Luftaufstoßen, Sodbrennen und Atemnot - Es wurde ein Reflux gefunden (Magenspiegelung brachte das Ergebnis Gastritis) - Druck in der Speiseröhre grenzwertig, aber noch OK - evtl. sollte ich an eine Fundopliatio (Operation eines undichten Magenschließmuskels )denken, möglicherweise würde damit auch die Atemnot besser werden...

 

10/2015 - Zweitmeinung wegen Fundoplikatio von einem Refluxspezialisten - Laut ihm liegt kein Reflux vor der operiert werden müsse, dieser machte auch eine Magenspiegelung und die Gastritis war verheilt. Ich solle das in Ruhe lassen, den mit einer OP macht man mehr kaputt als man richtet....das Sodbrennen wurde aber besser als die Gastritis weg war...

 

11/2015 - Zweitmeinung von anderem Lungenarzt - Dort war bei 2 Terminen alles bestens, auch das Residualvolumen im Normbereich, es gibt überhaupt keine Anzeichen auf Asthma oder andere Lungenerkrankung

abgeklärt wurden in Folge auch Nahrungsmittelintoleranzen - negativ!

 

Die Atemnot wurde in Ruhe und dann auch bei Belastung immer schlechter, es wurde immer wieder auf die Psyche geschoben deshalb machte ich Anfang dieses Jahres eine Therapie in einer psychosomatischen Tagesklinik - leider blieb der Erfolg aus...war 2 Monate dort ohne dass sich etwas gebessert hat, als Therapieversuch mit Medikamenten nahm ich Trittico - hat nichts gebracht leider...

 

09/2016 Die Atemnot wurde zwar in Ruhe etwas besser, allerdings bei Belasung viel schlechter, gleichaltrige gehen neben mir bei kleinen Bergtouren und ich habe sehr starken Druck auf der Brust, ich halte meistens mit, aber es ist für mich um einiges anstrengender als für die anderen....Ich schaffe es eine Stunde locker zu joggen aber manchmal haut es mich danach sehr zusammen, bin nach dem Sport oft blass und 2h nach Belastung werden die ganzen Symptome schlimmer und der Druck auf der Brust hält dann oft bis zum nächsten Tag Mittag an....Bach Alkoholkonsum verschlechtert sich das ganze meistens auch sehr.... Ich ging deshalb nochmal zu einem Herzspezialisten...Dort war wieder der Blutdruck erhöht, laut ihm aber nicht bedenklich ist einfach weil ich nervös war, zum Ausschluss einer pulmonalen Hypertonie (Lungenhochdruck) hat er auch diesen Druck gemessen und er lag bei 23mmgh laut ihm völlig in der Norm...Im Internet findet man aber dass dieser unter 20mmgh sein sollte!? Er hat auch einen minimalen Mitralklappenprolaps mit leichtem Rückfluss gefunden. Laut ihm kann so ein Prolaps solche Symptome verursachen. Jetzt bin ich natürlich etwas verwundert und verängstigt. Ich soll ihm noch vorhandene CT's zeigen damit er eine Koronaranomalie ausschließen kann und wenn das nicht ist sollte ich das ganze einfach verdrängen und damit leben...Beim EKG ist mein PQ ein bisschen zu kurz, muss aber nichts bedeuten...Wie sieht denn das bei euch so aus von der Symptomatik...Ich weis jetzt überhaupt nicht mehr ob das ganze psychosomatisch ist oder eher wirklich von der Mitralklappe kommt! Einbilden tu ich mir sicher nichts, weil es einfach ein chronischer Zustand ist...gleichzeitig hab ich Angst dass sich ein Lungenhochdruck entwickelt aufgrund der Insuffizienz...Ich bin auch ein Angsthase ich weis...

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Aus meiner Sicht hilft nur: Klarheit schaffen=>Kardiologe=>Herzkatheder um die Undichtigkeit zu verifizieren und zu klassifizieren.

 

Aber: ich bin kein Arzt! Bei der Durchsicht meiner Krankenakte (Bluthochdruck, Schlafapnoe) gab es einen Hinweis auf  Insuffizienz der Mitralklappe und der Arzt meinte nur "wirklich Klarheit bringt eben nur der Herzkatheder, den hätten die mal besser gemacht".

 

mfg

Wolfgang

bearbeitet von profi

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Aus meiner Sicht hilft nur: Klarheit schaffen=>Kardiologe=>Herzkatheder um die Undichtigkeit zu verifizieren und zu klassifizieren.

 

Aber: ich bin kein Arzt! Bei der Durchsicht meiner Krankenakte (Bluthochdruck, Schlafapnoe) gab es einen Hinweis auf  Insuffizienz der Mitralklappe und der Arzt meinte nur "wirklich Klarheit bringt eben nur der Herzkatheder, den hätten die mal besser gemacht".

 

mfg

Wolfgang

Danke fürn Tipp, er hat gesagt bei der Untersuchung gestern ein Herzkatheder wäre bei dieser minimalen Ausprägung übertrieben, eher macht er ein Römheld Syndrom für meine Beschwerden verantwortlich...ich weis auch nicht, kennst du dich auch mit dem Druck aus? Ich werde nächste Woche nochmal hinschaun zum Kardiologen und genaueres Besprechen mit ihm....Ich hoffe doch dass ich nicht mit 26 einen Herzkatheter machen muss....

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Hallo Bebl, ich hatte auch über 28 jahrelang eine "minimale" Undichtigkeit der Mitralklappe, verursacht durch den Prolaps. Zu mir sagten sie auch immer psychisch und "damit leben". Für den Betroffenen ist es eine Qual! Bei mir war es so: durch Zufall wurde ein Schluckecho gemacht und das zeigte eine "eher hochgradige" Undichtigkeit. Wobei das Echo eine minimale, fast physiologische Undichtigkeit zeigte. Also, es kann durchaus sein, dass deine Beschwerden durch die Klappe sind - abklären lassen, oder aber tatsächlich eine andere Ursache haben. Rede nochmal mit deinen Ärzten. Was meinst du mit Atemnot? Beschreibe das bitte mal. Meinst du Kurzatmigkeit? Das hatte ich z. B. LG Ally

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Hallo Bebl, ich hatte auch über 28 jahrelang eine "minimale" Undichtigkeit der Mitralklappe, verursacht durch den Prolaps. Zu mir sagten sie auch immer psychisch und "damit leben". Für den Betroffenen ist es eine Qual! Bei mir war es so: durch Zufall wurde ein Schluckecho gemacht und das zeigte eine "eher hochgradige" Undichtigkeit. Wobei das Echo eine minimale, fast physiologische Undichtigkeit zeigte. Also, es kann durchaus sein, dass deine Beschwerden durch die Klappe sind - abklären lassen, oder aber tatsächlich eine andere Ursache haben. Rede nochmal mit deinen Ärzten. Was meinst du mit Atemnot? Beschreibe das bitte mal. Meinst du Kurzatmigkeit? Das hatte ich z. B. LG Ally

Also mit Atemnot meine ich dass ich einen Druck auf der Brust habe und ja auch kurzatmig werde bei Belastungen...Es hängt auch oft mit der sonstigen Tagesverfassung zusammen, manchmal wird mir aber schwindelig beim SPort, aber auch in Ruhe...fühlt sich dann an als wäre ich irgendwie entfremdet und mir ist schwummrig vor augen.... :( Teilweise gehts mir so schlecht dass ich Probleme hab mit meiner Freundin ein bisschen zu spazieren und mit ihren Neffen zu spielen, manchmal (selten fällt es mir aber leichter..und ich bin im WInter auch eine 3h SKitour gegangen und heuer mit dem MTB auf einen Berg gefahren, klar war es anstrengend und der Druck auf der Brust war da, aber es war gut möglich...mich hat es nur wieder 2-3h danach sehr zusammengehaun mit starkem Druck auf der Brust, Luft aufstoßen und Blässe...) Ich weis leider nicht wie lange ich es schon habe, war 2013 das erste mal beim Internisten der hat es gefunden, die Atemnot kam so vor 2 Jahren in dem Ausmaß das sie mich sehr belastet...Ich werde auf jeden Fall nächste Woche nochmal mit ihm reden und er soll mich genau aufklären... Was hast du nun dagegen unternommen und hat es etwas gebracht? Freundliche Grüße :)

bearbeitet von bebl12

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Servus,

 

also ganz ehrlich? Bei den Untersuchungen hätten sie doch was sehen müssen, oder?

Besprich das mal mit deinem Kardiologen ein Schluckecho zu machen.

Und Ally, wie kann es sein das im TEE hochgradig undicht war und im Echo minimal? Also da zweifle ich an dem behandelnden Arzt.

Meiner hat über Jahre eine minimale diagnostiziert und wo es dann Richtung Schluckecho kam, wusste er das es schwerwiegender war, das sieht man auch im Echo. Nur wird ein bestimmter Wert, eben dort nicht errechnet und somit ist das Schluchecho da, um zu klären, ob eine OP Indiaktion gegeben ist, oder nicht!

 

Bebl, mach dich nicht fertig, Versuch in Ruhe einen Kariologen um Rat zu fragen. Ich habe seit Feststellung mit Panik,- Angst und Somatischen Störunen zu kämpfen gehabt. Es ist sehr wahrscheinlich, siehe auch deine zeitliche Auflistung, das es Psychosomatische Probleme sind.

Es gibt hier auch Experten/Erfahrene die mit dem MKP Syndrom besten beraten können.

 

Alles Gute!

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Servus,

 

also ganz ehrlich? Bei den Untersuchungen hätten sie doch was sehen müssen, oder?

Besprich das mal mit deinem Kardiologen ein Schluckecho zu machen.

Und Ally, wie kann es sein das im TEE hochgradig undicht war und im Echo minimal? Also da zweifle ich an dem behandelnden Arzt.

Meiner hat über Jahre eine minimale diagnostiziert und wo es dann Richtung Schluckecho kam, wusste er das es schwerwiegender war, das sieht man auch im Echo. Nur wird ein bestimmter Wert, eben dort nicht errechnet und somit ist das Schluchecho da, um zu klären, ob eine OP Indiaktion gegeben ist, oder nicht!

 

Bebl, mach dich nicht fertig, Versuch in Ruhe einen Kariologen um Rat zu fragen. Ich habe seit Feststellung mit Panik,- Angst und Somatischen Störunen zu kämpfen gehabt. Es ist sehr wahrscheinlich, siehe auch deine zeitliche Auflistung, das es Psychosomatische Probleme sind.

Es gibt hier auch Experten/Erfahrene die mit dem MKP Syndrom besten beraten können.

 

Alles Gute!

Vielen Dank für die netten Worte, ich werde mich bemühen, auch wenns schwer ist dass ich mich beruhige...Es wär einfach zu schön endlich die Lösung zu finden, ich habe ne tolle Freundin die mir zur Seite steht mach meinen Traumjob aber all das ist nicht schön wenn da dauernd etwas ist, dass mich so belastet... Ich war sonst immer recht sportlich und weis recht gut wie ich mich früher (vor 5 Jahren noch) dabei gefühlt habe, da kam ein Schub Adrenalin und ich fühlte mich kerngesund und fit. Nun hab ich dauernd einen leichten Druck auf der Brust, Wandern macht so keinen Spaß, in der Sauna wird es auch so dass ich manchmal raus muss obwohl ich es sehr gerne mag...:( Ich werde mal ein paar weitere Geschichten lesen, habe die von Wolfgang gelesen, der wirklich sehr gut schreiben kann mitverfolgt und mich mitgefreut natürlich....

 

 

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Hallo,

 

also ganz ehrlich, es hört sich für mich auch nach einer Angststörung an. Diese können sich stark somatisieren. Bei einer Angststörung ist Trittico such nicht das Medikament erster Wahl. Vielleicht macht eine erneute Therapie, begleitend mit einem potenteren Mittel Sinn.

Lieben Gruß

 

Steffi

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@ Fanny, war so... Kannst du meinen Beiträgen entnehmen. @ Bebl, ich hatte auch immer einen Druck und war nicht mehr leistungsfähig. Mich haben sie operiert. Bei mir war dieser Druck auf der Brust und Schwindel während der Anstrengung, nicht danach. LG Ally

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Hallo,

 

also ganz ehrlich, es hört sich für mich auch nach einer Angststörung an. Diese können sich stark somatisieren. Bei einer Angststörung ist Trittico such nicht das Medikament erster Wahl. Vielleicht macht eine erneute Therapie, begleitend mit einem potenteren Mittel Sinn.

Lieben Gruß

 

Steffi

Möglicherweise ist ja beides da, ich sprech auf jeden Fall nochmal mit dem Kardiologen was er dazu meint...Von Antidepressiva halte ich nicht sehr viel, hab gegen ganz schlimme Zustände auch schon Xanor (Benzodiazepin) probiert und selbst das hat nichts geholfen....aber probieren muss man sowieso alles um gscheiter zu werden..

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@ Fanny, war so... Kannst du meinen Beiträgen entnehmen. @ Bebl, ich hatte auch immer einen Druck und war nicht mehr leistungsfähig. Mich haben sie operiert. Bei mir war dieser Druck auf der Brust und Schwindel während der Anstrengung, nicht danach. LG Ally

 

Ist es bei dir nach der OP dann besser geworden? Der Druck und Schwindel ist bei mir schon auch unter der Belastung da, allerdings hab ich ihn auch manchmal in Ruhezuständen, wie war das so bei dir? Warst du in Ruhe ohne Symptome? Vielen Dank ;)

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Hallo,

 

Antidepressiva können in bestimmten Zeiten zur Überbrückung hilfreich sein. Für das richtige Medi sollte auch ein Psychologe ran. Benzos sind sowieso nicht geeignet, eher ADs aus dem Serotonin- Noradrenalin- Wiederaufnahmehemmer- Kreis.

Wichtig ist zu sehen wie hoch dein Leidensdruck ist, um die Indikation hierfür abzuleiten.

LG Steffi

bearbeitet von steffi

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Somatische Störungen können alles machen. Druckgefühl, Leistungsabfall, Schwitzen, Atemnot ...

einfach alles! Du hast es seid Diagnosestellung im Hinterkopf.

Man hat nur eine Wahl und die ist Klarheit und dann aktzeptieren was einem gesagt wird.

Ein Arzt, dem solltest du natürlich vertrauen und wenn der sagt, minimal Insuff. - dann ist es minimal. Inss. eine minimale kann "nie" solch heftigen Symtome verursachen.

Er wenn das Herz völlig überlastet ist, zeigt der Körper schon - so und jetzt nicht weiter.

 

@ Liebe Ally, ich weiß deinen Verlauf ja, aber ich zweifle das seitens der Ärzte völlig an. Man sieht doch heute so viel. Und im Echo Grad 1 und tatsächlich Grad 4 ist schon Wahnsinn. Aber auch ich hatte in einem halben Jahr eine massive Veränderung, so könnte ich mir das auch bei dir vorstellen.

Im Übrigen hoffe ich, geht es dir besser, bzw. alles gut?

 

LG Fanny

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Ach Mensch und wenn würde ich Citalopram mit dem Arzt besprechen. Sehr guter Serotinhemmer, keine Abhängigkeit ... würde vielleicht helfen, wenn die Lebensqualität so sehr leidet. Aber ein TEE brauchst du wohl für deinen Kopf trotzdem mal.

LG Fanny

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Ich habe extra keine Medikamentennamen gesagt

bearbeitet von steffi

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Ich denke das die Symptome der Mitralklappeninsuffizienz mit Prolaps bei jeden anders sind,

 

Ich hatte überhaupt keine Atemnot.

 

Im Februar 2011 hatte auf einmal so ein Flattern in der Brust, da ging ich zum Arzt,

nach einem halben Jahr wurde ich dann operiert und die Kardiologen und Chirurgen

wunderten sich, das ich keine Atemnot hatte,

bin noch mit Leichtigkeit 4 Etagen die Treppen gelaufen

 

Ich hatte eine Mitralklappeninsuffizienz von III / IV mit Prolaps auf beiden Segeln.

 

LG Marion

bearbeitet von Marion Hut

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Hallo,

 

Ich kann MArion zustimmen. Bei mir war seit 1995 eine Aortennklappenundichte und ein Mitralklappenprolaps bekannt. Die Diagnose war ein Zufallstreffer. Damals war ich noch ein sehr aktiver Ausdauersportler. In den folgenden Jahren trainierte, hatte aber immer noch weiterhin sehr viel Sport betrieben. Einen plötzlichen, rapiden Leistungsabfall hatte ich nicht. Einige Monate vor der OP veränderte sich der Blutdruck. Die Amplitude zwischen Ober- und Unterwert wurde größer, z. B. 150/50. Aus dem Prolaps wurde im Laufe der Jahre eine undichte Mitralklappe. Ich kann mich aber erinnern, dass ich noch in der Woche vor der Operation ohne große Probleme 10 Km joggen konnte. Bei dem Zustand meines Herzens wäre dies aus Sicht der Kardiologen eigentlich nicht möglich gewesen. Nach der OP konnte ich diese Leistungsfähigkeit leider nie wieder erreichen, heute kann ich überhaupt keinen Sport mehr treiben, das hat aber nicht ausschließlich kardiologische Ursachen.

 

LG Stefan

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Ich denke das die Symptome der Mitralklappeninsuffizienz mit Prolaps bei jeden anders sind,

 

Ich hatte überhaupt keine Atemnot.

 

Im Februar 2011 hatte auf einmal so ein Flattern in der Brust, da ging ich zum Arzt,

nach einem halben Jahr wurde ich dann operiert und die Kardiologen und Chirurgen

wunderten sich, das ich keine Atemnot hatte,

bin noch mit Leichtigkeit 4 Etagen die Treppen gelaufen

 

Ich hatte eine Mitralklappeninsuffizienz von III / IV mit Prolaps auf beiden Segeln.

 

LG Marion

 

Wow das ist auch interessant, also bei mir wurde die Mitralinsuffizienz vor fast 3 Jahren das erste mal gesehen (kann aber schon länger da gewesen sein) und es war ein internist. Habe auch noch einen Befund von einem Jahr später gefunden (ebenfalls Internist) wo oben steht physiologische Trikuspidalinsuffizienz, aber nichts von einer Mitralinsuffizienz, vermutlich wurde das verwechselt oder bei mir wechseln Mitral und Trikuspidalinsuffizienz ab :D? Und diese Woche war ich bei mal bei einem Facharzt für Kardiologie, der hat mir diese Sachen einmal genauer erklärt und auch am Monitor gezeigt, auf der Diagnose steht nun "Leicht ausgeprägter MK-Prolaps mit MI 0-1"... laut ihm könne das Druck auf der Brust verursachen muss aber nicht sein...Vermutlich sollte ich mir keinen Kopf mehr machen aber beim herz ist man halt besonders vorsichtig...

 

 

 

Hallo,

 

Ich kann MArion zustimmen. Bei mir war seit 1995 eine Aortennklappenundichte und ein Mitralklappenprolaps bekannt. Die Diagnose war ein Zufallstreffer. Damals war ich noch ein sehr aktiver Ausdauersportler. In den folgenden Jahren trainierte, hatte aber immer noch weiterhin sehr viel Sport betrieben. Einen plötzlichen, rapiden Leistungsabfall hatte ich nicht. Einige Monate vor der OP veränderte sich der Blutdruck. Die Amplitude zwischen Ober- und Unterwert wurde größer, z. B. 150/50. Aus dem Prolaps wurde im Laufe der Jahre eine undichte Mitralklappe. Ich kann mich aber erinnern, dass ich noch in der Woche vor der Operation ohne große Probleme 10 Km joggen konnte. Bei dem Zustand meines Herzens wäre dies aus Sicht der Kardiologen eigentlich nicht möglich gewesen. Nach der OP konnte ich diese Leistungsfähigkeit leider nie wieder erreichen, heute kann ich überhaupt keinen Sport mehr treiben, das hat aber nicht ausschließlich kardiologische Ursachen.

 

LG Stefan

 

Ich habe schon einen Leistungsabfall, rapide auch nicht aber so innerhalb 1-2 Jahren...wobeis mir aber an manchen Tagen auch wieder etwas besser geht als noch vor einem Jahr, das spricht zwar schon für die Psyche, aber jeder normal Mensch hat ja auch schlechte und gute Tage beim Sport...Ich drück mich nun schon oft vorm Wandern und Sport, weil mir die Vorstellung das es sicher wieder schlecht geht die Motivation und Lust nimmt...:( Ging es dir nach der OP also eher schlechter als davor?

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Ja, also wie gesagt, ich merke jetzt nach der OP kaum Unterschied zu vorher. Nur weniger bis keine Rytmusstörungen.

 

Und wie gesagt ich hatte das große ASD und Prolaps am hinteren Segel mit Inss. Grad 4.

 

Es ist wohl bei jedem Menschen anders.

Was ich oben meine ist, das sicher bei so großer Symtomatik eine höhere Problemtik wie Inss. Minimal vorliegen muss, oder die Wahrscheinlichkeit einer Somatischen Störung nahe liegt.

 

LG Fanny

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Vielen Dank zu euren Beiträgen! Ich habe inzwischen mit dem Kardiologen nochmal telefoniert! Es liegt laut den CT-Ergebnissen die 2 Jahre alt sind keine angeborene Koronaranomalie vor, auch der Druck in den Lungen ist völlig in der Norm. Leider geht es mir nicht besser was meine Symptome angeht, er meint ich solle alles versuchen was auch beim Römheldsyndrom hilft, da meine Atmenot oft auch mit ständigen Luftaufstoßen und später Blähungen verbunden ist...:(

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Guten Tag nun melde ich mich nach einem Jahr wieder, leider konnte ich die Zugangsdaten zu meinem Account (bebl12) nicht mehr finden.
 

In diesem Jahr hat sich in meinem Ruhezustand nicht wirklich verschlechtert, die Atemnot bei Belastung ist auch gleich geblieben. Gestern Nachmittag hatte ich plötzlich Panik weil mein Herz nicht mehr aufhörte zu stolpern, ich vermutete zumindest dass es das Herz ist. Ich hab dann irgendwann bei meinem Kardiologen angerufen und er meinte ich solle sofort kommen. Bin am Vormittag wandern gewesen, allerdings nicht sehr weit... Er machte ein EKG und ich hatte das stolpern auch dort, er konnte es sogar fühlen mit seiner hand, man sah dann allerdings im EKG nichts und da man am Puls kein stolpern fühlte während es am Herzen schon ist, meinte er dass das ziemlich sicher ein Muskelzucken ist, es fühlt sich auch an wie wenn es leicht unter dem Herzen ist, zwischen Magen und Herz. Das beruhigte mich ungemein...er macht in folge auch noch ein Echo um zu sehen ob sich seit dem letzen Mal was verändert hatte. Habe nach wie vor einen Mitralklappenprolaps mit Mitralisuffizienz Grad 0-1 und ebenfalls eine ganz leicht sichtbare Trikuspidalinsuffizienz. Die Sachen hatte ich auch schon vor 5 Jahren....Ich denke mir aber vl sollte ich der Sache mal genauer nachgehen, eventuell mit Schluckecho, oder sogar MRT, nur leider wird das MRT nicht bezahlt :( Habe oft Blutdruckwerte die eher zwischen 135/80 & 140/90 liegen, wenn ich dann Stress bekomme so wie gestern hatte ich 170/90 beim Kardiologen. Es ist auf jeden Fall eine Belastungsdyspnoe da, bzw. kommt der Druck auf der Brust immer bei Belastung und wenn ich dann rülpse wirds ganz kurz besser... aber generell ist meine Leistung ziemlich eingeschränkt, ich war in einer Sportschule und laufe 5km normal in 21 Minuten, seit ich dieses Problem habe ist daran nicht mehr zu denken und ich habe schon Probleme wenn ich mit meiner Freundin leichte Wanderungen mache... Irgendwas muss da einfach sein, vorallem werde ich stunden danach immer total müde und niedergeschlagen. Im letzten Echo stehen ein paar Sachen die ich nicht verstehe: "noch normale Größe des linken Vorhofs" - das hört sich an als wäre er grenzwertig groß und das verschlechtert sich eher..., TAPSE=2,8cm verstehe ich ebenfalls nicht... "Spätsystolischer Mitralklappenprolaps; keine myxomatöse Verdickung der Mitralsegel, diskrete Mitralinsuffizienz, geringgradige PI? Laut ihm alles kein Grund zur Sorge...

 

Ich stelle mir die Frage ob das normale Echo vl gar nicht zeigt wenn da was schlimmer ist, für mich hört sich dass so an als wird mein Vorhof durch die Insuffizienz schön langsam größer und das aller wird immer schlimmer... ich will da lieber jetzt wissen was da genau los ist bevor es zu spät ist. Mich beunruhigt auch dass ich manchmal am morgen das Gefühl habe meine Finger sind leicht geschwollen. An den Knöcheln (Sprunggelenk) fühlt es sich eher am Abend so an als ist da etwas Flüßigkeit drinnen. Es lassen sich keine Dellen eindrücken oder so, aber es ist doch sichtbar dass da etwas Flüssigkeit drinnen ist. Und es kann ja auch nicht normal sein dass die Blutdruckwerte immer leicht erhöht sind und man mit 27 solche Einschränkungen haben kann wenn man sonst immer sportlich war. Vielen Dank für eure Meinungen, Bebl12

bearbeitet von mike_1903@gmx.net

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Hallo,

 

also Dein Ventrikel ist laut Befund normal groß, alle zusätzlich die sehr leichten Insuffizienzen PI, TI und MI. Soweit eigentlich alles o.k., muss natürlich beobachtet werden, was der Kardiologe tut! Es hört sich bei Dir eher nach geschwollenen Knörcheln durch das Venensystem an, nicht nach Ödemen aufgrund des Herzens und geschwollene Finger kommen primär nicht vom Herzen. Könnte es sein, dass bezüglich des "Muskelzucken" Probleme mit Zwerchfell (kleine Hernie) oder Magen vorliegen? Vielleicht War es aber tatsächlich nur ein Muskel. Ich denke Du wirst gut beobachtet, falls Du wirklich unsicher bist hole Dir eine Zweitmeinung.... Wenn ich mich recht erinnere hattest Du ja auch noch etwas Probleme mit der Psysche? Konntest Du da Hilfe bekommen?  Wenn Du es nicht warst,  sorry ...

Warum kostet bei Dir das MRT etwas?

LG Steffi

bearbeitet von steffi

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Hallo,

Ich bin 51 Jahre und habe seitdem ich 18 bin ähnliche Probleme. Ich war damals im Leistungssport und habe die Zulassung zu Wettkämpfen nicht mehr bekommen, weil der Blutdruck unerwartet kurzfristig zu hoch Anstieg. Ich hatte kleine Schwellungen an den Fingern und Zehen(bei Kälte) und leichte Atemnot durch ein geschwollenes Gefühl im Brustkorb, und Magenschmerzen. Internistisch konnte nie etwas festgestellt werden.

Auf die Diagnose: psychosomatisch habe ich mich nie eingelassen.

Es gibt wohl auch Erkrankungen, die von den Ärzten nie in Betracht gezogen werden.

Ich habe irgendeine Überreaktion auf alles mögliche: Hitze, Kälte, Stress, Schimmel, Hausstaub...Es wurde mal eine Mastzellerkrankung (systemische Mastozytose) in Betracht gezogen. Es liegt wohl auch in der Familie.

 

Ich wollte damit nur anregen nicht zu schnell alles auf die Psyche zu schieben. 

Liebe Grüße

Uta

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19 hours ago, steffi said:

Hallo,

 

also Dein Ventrikel ist laut Befund normal groß, alle zusätzlich die sehr leichten Insuffizienzen PI, TI und MI. Soweit eigentlich alles o.k., muss natürlich beobachtet werden, was der Kardiologe tut! Es hört sich bei Dir eher nach geschwollenen Knörcheln durch das Venensystem an, nicht nach Ödemen aufgrund des Herzens und geschwollene Finger kommen primär nicht vom Herzen. Könnte es sein, dass bezüglich des "Muskelzucken" Probleme mit Zwerchfell (kleine Hernie) oder Magen vorliegen? Vielleicht War es aber tatsächlich nur ein Muskel. Ich denke Du wirst gut beobachtet, falls Du wirklich unsicher bist hole Dir eine Zweitmeinung.... Wenn ich mich recht erinnere hattest Du ja auch noch etwas Probleme mit der Psysche? Konntest Du da Hilfe bekommen?  Wenn Du es nicht warst,  sorry ...

Warum kostet bei Dir das MRT etwas?

LG Steffi

 

Danke Steffi, hab nochmal nachgefragt beim Arzt und er meinte dass man so eine PI wie bei mir fast bei jedem zweiten Patienten findet.... ich hoffe er meint damit auch bei gesunden Patienten haha! Der Vorhof hat sich im Gegensatz zum letzten Jahr nicht vergrößert war die weitere Antwort und ist in Betracht auf meine Körperoberfläche noch normal groß... das hat mich dann doch etwas beruhigt... Trotzdem macht es die Symptome nicht besser... Der Zusammenhang mit Magen hört sich interessant an! Ich muss total oft aufstoßen und hab einen aufgeblähten Bauch...Mein Kardiologe meint ich habe ein Roemheld Syndrom, das heisst dass der aufgeblähte Magen gegen das Zwerchfell druckt und ich deshalb immer Rülpsen muss...aber das Muskelzucken hab ich vorher noch nie gehabt, ist mir eigentlich auch egal weil wenns im EKG & Ultraschall nicht sichtbar ist kann es nichts mit dem Herz gewesen sein... Bezüglich MRT hab ich nur vom Arzt die Info dass ein herz MRT sehr aufwendig ist und im Normalfall auch nicht von der Kasse bezahlt wird, bzw. nur wenns absolut notwendig ist und dass ist es bei mir nicht...das würde ws zwischen 600-900€ kosten... Und ja ich bin damals 2 Monate in einer psychosomatischen Klinik gewesn weil ich versucht habe mich darauf einzulassen aber das war ein Horror für mich da drinnen, es ist zwar net und gut gemeint und ich hab sogar 6 Monate lang Trittico genomen als Versuch, aber das hat das Magenproblem eher schlechter gemacht. Vermutet wurde eine leichte Depression mit Somatisierungsstörung. Mein Hausarzt kennt mich gut und traut dieser Diagnose auch nicht ganz, klar wirkt man leicht depressiv wenn man dauernd Probleme mit Druck auf der Brust & Leistungsschwäche hat... Wo man sonst eigentlich gerne Sport macht und den als Ausgleich hat...

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