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Andreas K.

Gerüstfreie Bio-Aortenklappe nach 17 Jahren "fällig": Wie weiter?

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Ein Leben ohne Medikamente gibt es nicht. Warte mal, bis Du Mitte 50 bist.

Ich muß seit der OP einen Betablocker und Aspirin 100 nehmen. Weiterhin eine leichte Blutdrucktablette.

 

Dem kann man so nicht zustimmen. PostOp habe ich Marcumar und nach der 2. Op zur Prophylaxe herzfrequenzsenkendes Ivabradin für die Dauer von 3 Monaten einnehmen müssen.

Seitdem bin ich medifrei.

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Ein Leben ohne Medikamente gibt es nicht. Warte mal, bis Du Mitte 50 bist.

 

Hallo jaguanana,

 

ich weiß jetzt nicht, wie alt du bist, aber ich schätze dich jetzt einfach mal jünger. :D

 

Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. :rolleyes:

 

 

Grüße

Dietmar

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@ marathon: Das mit dem Zitieren ist ok.

 

@ Armin: Du hast sicher bezüglich der Medikamente nicht ganz Unrecht- aber auch nicht ganz recht.

 

Fangen wir mit Aspirin an. Eine Kardiologin sagte kürzlich zu mir, daß sie sich wundert, daß ich Aspirin100 nehme- andererseits wurde mir damals nach der OP gesagt, ich muß das ein Leben lang nehmen. Aber Aspirin ist ja mormal kein Problem, da es m.E. fast unschädlich ist.

 

Die Blutdrucktablette: Es fällt mir nicht leicht Sport zu machen. Ich bin etwas älter als Du, und meine Herzklappe ist sehr eingeschränkt. Ich soll mich körperlich nicht übernehmen. Also was bleibt mir übrig, als mich zurückzuhalten.

 

Betablocker: Den nehme ich seit der OP. Beloc ZoK Herz hat nur 23.75 mg - ist also die schwächste vom Wirkstoff her.

Ich hab versucht, davon die Hälfte zu nehmen- das waren dann ca. 12 mg. Da gibt es schon bald keine Wirkung mehr.

Aber nach ein paar Tagen bemerkte ich, daß ich bereits beim Frühstück einen Ruhepuls von über 100 hatte. Also mußte ich tätig werden, und nehme wieder die 23.75 mg, was ja soviel wie (fast) nichts ist. Es ist also nicht so einfach, die Tabletten weg zu lassen. Und wenn man mit 65 nur 3 Tabl. tgl. nehmen muß, dann ist das m.E. sicher nicht zu viel.

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@ Jaguanana: Warum mußtest du Marcumar nehmen? Was hast Du für eine Herzklappe? Und wie alt bist Du?

Sicher noch keine 65 - wenn du frei von Medikamenten bist, dann genieße diese Zeit. Irgendwann ist sie mal zu Ende.

Im Alter nimmt m.E. Jeder irgendeine Medizin. Das ist ja der Grund, daß die Menschen jetzt älter werden als früher.

Wer wurde denn vor 30 Jahren viel älter als 65 ?

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@ Andreas K. : ich hätte einige Fragen an Dich. Um die Leser/User nicht zu langweilen werde ich das per PN machen. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

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@ Armin: Du hast sicher bezüglich der Medikamente nicht ganz Unrecht- aber auch nicht ganz recht.

 

Fangen wir mit Aspirin an. Eine Kardiologin sagte kürzlich zu mir, daß sie sich wundert, daß ich Aspirin100 nehme- andererseits wurde mir damals nach der OP gesagt, ich muß das ein Leben lang nehmen. Aber Aspirin ist ja mormal kein Problem, da es m.E. fast unschädlich ist.

 

Die Blutdrucktablette: Es fällt mir nicht leicht Sport zu machen. Ich bin etwas älter als Du, und meine Herzklappe ist sehr eingeschränkt. Ich soll mich körperlich nicht übernehmen. Also was bleibt mir übrig, als mich zurückzuhalten.

 

Betablocker: Den nehme ich seit der OP. Beloc ZoK Herz hat nur 23.75 mg - ist also die schwächste vom Wirkstoff her.

Ich hab versucht, davon die Hälfte zu nehmen- das waren dann ca. 12 mg. Da gibt es schon bald keine Wirkung mehr.

Aber nach ein paar Tagen bemerkte ich, daß ich bereits beim Frühstück einen Ruhepuls von über 100 hatte. Also mußte ich tätig werden, und nehme wieder die 23.75 mg, was ja soviel wie (fast) nichts ist. Es ist also nicht so einfach, die Tabletten weg zu lassen. Und wenn man mit 65 nur 3 Tabl. tgl. nehmen muß, dann ist das m.E. sicher nicht zu viel.

 

@ Jaguanana: Warum mußtest du Marcumar nehmen? Was hast Du für eine Herzklappe? Und wie alt bist Du?

Sicher noch keine 65 - wenn du frei von Medikamenten bist, dann genieße diese Zeit. Irgendwann ist sie mal zu Ende.

Im Alter nimmt m.E. Jeder irgendeine Medizin. Das ist ja der Grund, daß die Menschen jetzt älter werden als früher.

Wer wurde denn vor 30 Jahren viel älter als 65 ?

 

Deine Argumente könnten leider auch perfekt von der Pharmaindustrie stammen. Warum:

 

1. Aspirin ist auf keinen Fall fast unschädlich. Ich zitiere mal aus Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Acetylsalicyls%C3%A4ure) "1999 wurde die Anzahl tödlicher Ereignisse im Zusammenhang mit Aspirin und ähnlichen Schmerzmitteln unter Amerikanern auf jährlich 16.500 geschätzt."

2. Die Menschen werden nicht generell älter, weil sie Pillen schlucken können. Die Menschen werden dann älter, wenn sie optimalere Lebensumstände (Nahrung, Arbeitsbedingungen, Hygiene) haben. Selbst bei den Römern sind schon viele älter als 65 Jahre geworden. Aber eben nicht das gemeine Folk in der Gosse, sondern die die eine gute Versorgung hatten.

 

Zum Training sage ich nur. Wenn man zu spät anfängt ist eventuell der Zug abgefahren. Mein Schwiegervater und seine Frau sind über 70, machen seit Jahrzehnten jeden morgen 1 Stunde Sport und dann noch Gymanstik und sind top fit und nehmen beide keine Medikamente. Meine Eltern haben nie Sport gemacht, sind genau so alt und sind total gebrechlich. Von nichts kommt halt nichts. Stellt sich die Frage, ob du in jüngeren Jahren regelmäßigen intensiveren Sport gemacht hast?

 

Gruß

 

Armin

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ich weiß jetzt nicht, wie alt du bist, aber ich schätze dich jetzt einfach mal jünger. :D

 

Das ist aber nett :rolleyes: mein Geburtstag steht seit Anbegin im Profil ;-)

 

Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. :rolleyes:

 

Ich folge dem Grundsatz "ich bin was ich denke" und die Kraft der Gedanken ist nicht zu unterschätzen.

 

 

@ Jaguanana: Warum mußtest du Marcumar nehmen? Was hast Du für eine Herzklappe?

 

Meine Mitralklappe wurde beide Male rekonstruiert. Die rekonstruierten Mitralkläppler müssen mind. 3 Monate Marcumar nehmen bis der Anuloplastie-Ring eingewachsen ist und kein Embolierisiko mehr darstellt.

bearbeitet von jaguanana

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Das ist aber nett :rolleyes: mein Geburtstag steht seit Anbegin im Profil ;-)

 

Stimmt, hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Und ich hoffe du siehst es als Kompliment, ich hätte dich glatt noch 10 Jahre jünger geschätzt.

 

Grüße

Dietmar

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@ Armin: Das mit den 16.500 tödlichen Ereignissen bezieht sich m.E. auf schwangere Frauen.

 

Was Votum und Beloc-Zok betrifft, habe ich doch geschrieben, warum ich diese Tabletten nehme.

Ich kann doch jetzt nicht mit intensivem Sport beginnen, wenn meine Herzklappe nur mehr eine Öffnung von 1.5cm2 hat.

Außerdem hat mir der Arzt geraten, mich nicht zu übernehmen.

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@ Armin: Das mit den 16.500 tödlichen Ereignissen bezieht sich m.E. auf schwangere Frauen.

 

Was Votum und Beloc-Zok betrifft, habe ich doch geschrieben, warum ich diese Tabletten nehme.

Ich kann doch jetzt nicht mit intensivem Sport beginnen, wenn meine Herzklappe nur mehr eine Öffnung von 1.5cm2 hat.

Außerdem hat mir der Arzt geraten, mich nicht zu übernehmen.

 

Woher hast du die Info mit den schwangeren Frauen? Ansonsten kann Acetylsalicylsäure immer Blutungen hervor rufen oder verschlimmern und das finde ich nicht ungefährlich.

 

Ansonsten passt deine Antwort zum Training leider nicht zu meiner Frage. Ich habe nicht geschrieben, dass du jetzt noch anfangen sollst. Meine Frage war, ob du in der Vergangenheit irgend welchen intensiveren Sport gemacht hast.

Ich vermute jetzt mal nicht und falls das stimmt kann das durchaus der Grund sein, wieso du jetzt halt Tabletten schlucken musst.

Sicherlich ist Sport nicht das Allheilmittel. Es ist nur auffällig, dass in meiner Umgebung die meisten regelmäßigen Tablettenkonsumenten jeder Alterklasse oft zu der unsportlichen Fraktion gehören.

 

Gruß

 

Armin

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Hallo Armin,

 

ich habe immer Sport betrieben, darum habe ich wohl auch erst sehr spät meinen Schaden an der Mitralklappe bemerkt,

Ich muss aber, trotzdem ich täglich Sport mache und mein Blutdruck und Puls mehr als normal ist, Tabletten nehmen,

habe mit meinen Ärzten drüber gesprochen und sie sagten es ist zum Schutz für die Klappe. Also glaube ich das mal.

 

Gruß Marion

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Hallo Armin,

 

ich habe immer Sport betrieben, darum habe ich wohl auch erst sehr spät meinen Schaden an der Mitralklappe bemerkt,

Ich muss aber, trotzdem ich täglich Sport mache und mein Blutdruck und Puls mehr als normal ist, Tabletten nehmen,

habe mit meinen Ärzten drüber gesprochen und sie sagten es ist zum Schutz für die Klappe. Also glaube ich das mal.

 

Gruß Marion

 

Hallo Marion,

 

eigentlich bist du ja der Beleg meiner These. Du hast nichts und müsstest nichts schlucken.

Ohne einen triftigen Grund würde ich das an deiner Stelle nie machen. Auch weil ich sicher bin, dass keiner dieser Ärzte dir eine Grundlage (z.B. Studie) geben kann, wo ein Nutzen sauber belegt ist. Das ist bei denen doch auch alles nur Vermutung.

Im Prinzip ist es ja mit der Propylaxe auch das selbe. Keiner hat je bewiesen, dass es was bringt. Mir haben sogar schon einige Ärzte gesagt, dass Sie es nicht für sinnvoll halten, aber aus rechtlichen Gründen verlangen müssen.

Ich habe auch im ersten Jahr am Ende die Tabletten wegen der Herzschutz nehmen sollen. Nur musste sich da halt mein stark vergrößertes Herz wieder normalisieren. Ob es jetzt ohne die Tabeltten schlechter verlaufen wäre?

Meine feste Überzeugung ist, dass sich viele Ärzte da einfach absichern wollen. Eventuell auch von der Pharmaindustrie motiviert. Der gesunde Patient ist der noch nicht genug untersuchte Patient.

 

Gruß

 

Armin

bearbeitet von Armin

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Stand aktuell sieht übrigens so aus, dass ich aus der Klinik, in der sie meine Sepsis mit drei mal täglich Antibiotika-Tropf zurückgedrängt haben, direkt Anfang nächster Woche in die Berliner Charité (Mitte) überweisen. Wenn ich es richtig verstanden habe, hat man u.a. per MRT und Lumbalpunktion Hinweise auf irgendwelche pathologischen Veränderungen im Gehirn/ZNS gefunden, die unter Umständen mit der bereits "befallenen" Bioklappe zusammenhängen. Witzigerwiese ist der Herzchirurg, der mir vor 17 Jahren diese Bioklappe einsetzte (Prof. Konertz) noch immer dort aktiv. Wenn man mich fragt, werde ich mich für eine Ross-OP aussprechen und schauen, ob es da irgendwelche Kontraindikationen gibt. Schauen wir mal. Habe immerhin das gute Gefühl, diese letzten 17 Jahre ziemlich aus dem Vollen heraus durchlebt haben zu dürfen ....

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Stimmt, hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Und ich hoffe du siehst es als Kompliment, ich hätte dich glatt noch 10 Jahre jünger geschätzt.

 

Auf jeden Fall, sah ich deine Aussage als Kompliment an, lieber Dietmar.

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Hallo,

 

Stand aktuell sieht übrigens so aus, dass ich aus der Klinik, in der sie meine Sepsis mit drei mal täglich Antibiotika-Tropf zurückgedrängt haben, direkt Anfang nächster Woche in die Berliner Charité (Mitte) überweisen. Wenn ich es richtig verstanden habe, hat man u.a. per MRT und Lumbalpunktion Hinweise auf irgendwelche pathologischen Veränderungen im Gehirn/ZNS gefunden, die unter Umständen mit der bereits "befallenen" Bioklappe zusammenhängen. Witzigerwiese ist der Herzchirurg, der mir vor 17 Jahren diese Bioklappe einsetzte (Prof. Konertz) noch immer dort aktiv. Wenn man mich fragt, werde ich mich für eine Ross-OP aussprechen und schauen, ob es da irgendwelche Kontraindikationen gibt. Schauen wir mal.

 

Viel Erfolg!

 

Habe immerhin das gute Gefühl, diese letzten 17 Jahre ziemlich aus dem Vollen heraus durchlebt haben zu dürfen ....

 

Das ist ein ganz toller Satz!

 

Gruß

 

Armin

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Hallo Marion,

 

eigentlich bist du ja der Beleg meiner These. Du hast nichts und müsstest nichts schlucken.

Ohne einen triftigen Grund würde ich das an deiner Stelle nie machen. Auch weil ich sicher bin, dass keiner dieser Ärzte dir eine Grundlage (z.B. Studie) geben kann, wo ein Nutzen sauber belegt ist. Das ist bei denen doch auch alles nur Vermutung.

Im Prinzip ist es ja mit der Propylaxe auch das selbe. Keiner hat je bewiesen, dass es was bringt. Mir haben sogar schon einige Ärzte gesagt, dass Sie es nicht für sinnvoll halten, aber aus rechtlichen Gründen verlangen müssen.

Ich habe auch im ersten Jahr am Ende die Tabletten wegen der Herzschutz nehmen sollen. Nur musste sich da halt mein stark vergrößertes Herz wieder normalisieren. Ob es jetzt ohne die Tabeltten schlechter verlaufen wäre?

Meine feste Überzeugung ist, dass sich viele Ärzte da einfach absichern wollen. Eventuell auch von der Pharmaindustrie motiviert. Der gesunde Patient ist der noch nicht genug untersuchte Patient.

 

Gruß

 

Armin

Hallo Marion,

 

eigentlich bist du ja der Beleg meiner These. Du hast nichts und müsstest nichts schlucken.

Ohne einen triftigen Grund würde ich das an deiner Stelle nie machen. Auch weil ich sicher bin, dass keiner dieser Ärzte dir eine Grundlage (z.B. Studie) geben kann, wo ein Nutzen sauber belegt ist. Das ist bei denen doch auch alles nur Vermutung.

Im Prinzip ist es ja mit der Propylaxe auch das selbe. Keiner hat je bewiesen, dass es was bringt. Mir haben sogar schon einige Ärzte gesagt, dass Sie es nicht für sinnvoll halten, aber aus rechtlichen Gründen verlangen müssen.

Ich habe auch im ersten Jahr am Ende die Tabletten wegen der Herzschutz nehmen sollen. Nur musste sich da halt mein stark vergrößertes Herz wieder normalisieren. Ob es jetzt ohne die Tabeltten schlechter verlaufen wäre?

Meine feste Überzeugung ist, dass sich viele Ärzte da einfach absichern wollen. Eventuell auch von der Pharmaindustrie motiviert. Der gesunde Patient ist der noch nicht genug untersuchte Patient.

 

Gruß

 

Armin

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Hallo Armin,

 

ich habe in meinem Freundeskreis viele Ärzte, mit denen habe ich auch gesprochen,

sie meinten auch, das ich lieber zum Schutz für meine Bioklappe die Medikamente weiter nehmen soll,

Ich werde es auch machen solange mir kein Arzt sagt ich könnte damit aufhören,

denn ich will das die Klappe noch reichlich lange heil bleibt.

 

Gruß Marion.

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ich habe in meinem Freundeskreis viele Ärzte, mit denen habe ich auch gesprochen,

 

Hallo Marion,

 

wie viele Kadiologen sind denn darunter?

 

Gruß

 

Armin

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Hallo Marion,

 

wie viele Kadiologen sind denn darunter?

 

Gruß

 

Armin

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Hallo Armin,

 

es sind 2 Kardiologen darunter.

 

LG Marion

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Hallo,

 

ich bin zwar grundsätzlich auch der Meinung, dass in Deutschland häufig unnötigerweise zu viele Medikamente verordnet werden. Häufig geschieht dies auch auf ausdrücklichen Wunsch des Patienten. Sicherlich ebenso häufig könnte die Indikation für eine Medikamente-Einnahme durch eine andere Lebensführung der Menschen verhindert werden.

Dies alles ändert aber nichts daran, dass bei vielen Patienten Medikamente eine heilende oder lebensverlängernde Wirkung haben und damit unverzichtbar sind.

Gerade für uns Herzoperierte gilt es, besondere ungesunde Belastungen für das reparierte Herz zu verhindern. Wenn dies nur oder zusätzlich mit Medikamenten zu erreichen ist, muss man dies akzeptieren.

Niemand sollte sich hier rechtfertigen müssen, wenn er/sie entsprechende Mittel einnimmt.

 

Ich nehme außer Marcumar und Vocado keine weiteren Medikamente ein. Aber ich konsumiere jeden Tag eine Vielzahl von Nahrungsergänzungsmitteln. Wahrscheinlich halten das auch viele Andere für unnütz, wenn nicht sogar für schädlich.

 

Wir leben aber zum Glück in einem freien Land und jeder Mensch kann eigenverantwortlich entscheiden, was er tut oder aber was er lässt.

 

 

Grüße

Dietmar

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Niemand sollte sich hier rechtfertigen müssen, wenn er/sie entsprechende Mittel einnimmt.

 

Hallo Dietmar,

 

du schießt meiner Meinung nach wieder mal über das Ziel hinaus. Ich verlange von niemanden, dass er sich rechtfertigen muss. Ich führe hier lediglich eine Diskussion über Sinnhaftigkeit und Sinnlosigkeit.

 

Gruß

 

Armin

bearbeitet von Armin

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Ich verlange von niemanden, dass er sich rechtfertigen muss. Ich führe hier lediglich eine Diskussion über Sinnhaftigkeit und Sinnlosigkeit.

 

Gruß

 

Armin

 

Hey,

 

lieber Armin es macht aber den Eindruck, dass Du den Anspruch erhebst die Sinnhaftigkeit und Sinnloslosigkeit allein beurteilen zu können. Ich kann es nicht nachvollzien, dass Du z.B. Marions Ärzten unterstellst sie würden ohne Grundlage Medis verordnen und dann mehr oder weniger verlangst, das sie Dir mitteilt ob unter ihren befreundetetn Ärzten Kardiologen sein. Dies halte ich nicht für eine Diskussion.

 

Auch wenn Du es Dir nicht vorstellen kannst, es gibt Patienten - Arztverhältnisse die auf Vertrauen beruhen und dem Patienten auch helfen. Naturgemäß überwiegen in einem Forum oft die negativen individuellen Erlebnisse - zufriedene Patienten teilen ihre Erfahrungen weit aus weniger mit. Aber gerade auch in diesem Forum sieht man doch, das vielen durch Ärzte, nicht nur Chirurgen, bei einigen Klippen effektiv geholfen wurde,

 

Ja es mag stimmen, dass die höhere Lebenserwartung auf bessere Lebensumstände beruht - aber dazu gehört auch die immer bessere Versorgung mit Arzneien die auch bei bestehender Erkrankung dem Patienten eine verlängerte Phase mit guter Lebensqualität ermöglichen.

Du gehörst zu den (glücklichen) die zur Zeit keine Medis brauchen - OK - aber das ist doch jetzt kein Maßstab. Ebensowenig wie das heranziehen von Einzelschicksalen aus Deinem Bekanntenkreis eine Referenz mit Studiencharakter ist. Dann wäre mein Großvater genau das Gegenteil - er wurde 95 Jahre alt ohne Sport - war Raucher (alles was qualmte) - es gab wohl keinen Schnaps und reichhaltiges Essen den/das er nicht genossen hat. Tja so ist er 95 geworden und dann friedlich eingeschlafen. Medikamente - ausser Alka Seltzer gegen den Kater hat er nie genommen. Ist das jetzt ein Maßstab?

 

Na ja eigentlich ist dieser Zweig sowieso schon lange OT da es ja um die weitere Verfahrensweise bei der Klappenversorgung für eine Re-OP geht.

 

MfG

Thomas W.

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Hallo Thomas,

 

das hast du schön geschrieben. Ich schließe mich deinen Ausführungen vollinhaltlich an.

 

 

Grüße

Dietmar

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Nachdem ich Thomas Antwort gelesen hatte, wollte ich es eigentlich dabei lassen.

Aber natürlich musste der übliche Verdächtige noch mal nachtreten........

 

Ist euch beiden das Wort Unterstellung bekannt? Ich habe Ansprüche erhoben, ich habe verlangt, ich unterstelle. Tja, letzteres gebe ich sofort zurück. Aber natürlich ist es sicherlich ganz was anderes :D :D :D Eventuell mal an der Wortwahl arbeiten :D :D :D

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