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Klientin2

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  1. Mitralklappen Op

    Liebe Stefanie, die OP ist vorbei, die Komplikation offenbar auch und das Wichtigste ist jetzt, wie Du selbst ja schon geschrieben hast: Du lebst! Darüber sind viele Menschen sehr froh (auch hier) ... Aufarbeiten, was da war, kommt später (allergische Schocks treten durch die verschiedensten OPs, oder eigentlich: Narkosen, auf, es gibt also bei Herzklappen-OPs kein spezielles Risiko dafür - und leider kann man vorher nie ahnen, dass das passiert). Jetzt ist Heilwerd-Zeit. Nimm sie Dir und schone, pflege und achte auf Dich. Eine gute Rekonvaleszenz und herzliche Grüße Corinna
  2. Mitralklappen Op

    Liebe Steffi, auch von mir kommen zu Dir die besten Wünsche für die OP, und ich drücke feste die Daumen! Eine Mutmachgeschichte: Der Mensch, dessentwegen ich mich einst hier angemeldet habe, hat seine Mitralklappen-OP (minimalinvasive Rekonstruktion) schlicht super überstanden. Er ist 60 (und wirkt schon immer 10 Jahre jünger, als er ist). Es gab direkt postoperativ einige Komplikationen (Perikarderguss und noch paar andere Dinge). Aber seit der Reha ist nix mehr, null: Kein Herzstolpern, kein Schwindel, kein Garnichts. Und pünktlich drei Monate nach OP konnte er auch das Macumar absetzen, nimmt jetzt keinerlei Herz-Medikamente mehr, und ist einfach nur froh, dass er das hat machen lassen (und es so gut gelaufen ist), denn seine Einschränkungen vorher, die er "dem Alter" zuschrieb, sind jetzt weg. Alles Liebe und Gute wünscht Dir (und Deiner Familie, die ja auch "mitdrinhängt") Corinna
  3. Lieber Thorsten, was für ein Teufelsritt, den Du hinter Dir hast! Aber nun ist er vorbei und Du hast diese schlimmen Komplikationen ohne bleibende Beeinträchtigungen überstanden - das freut mich total (ich hab mir ebenfalls Sorgen gemacht). Ich kann mir vorstellen, dass Dir das alles noch ziemlich in den Knochen sitzt ... Lass Dir Zeit und achte gut auf Dich! Weiterhin gute Besserung und einen herzlichen Gruß Corinna
  4. Zweifel vor Herz Op

    Liebe Stefanie, im Falle einer Mitralklappenproblematik (für die es ja harte Kriterien gibt) wird seit längerem ausdrücklich empfohlen, die Rekonstruktion möglichst vor dem Vorliegen von "Symptomen" durchzuführen, weil sich, wenn der Patient selber durch die Symptome etwas von der Problematik spürt, die Herzanatomie schon unwiderruflich verschlechtert haben kann und die OP dann nicht nur insgesamt risikoreicher, sondern in ihrem Ergebnis auch weniger verlässlich ist. Dass es dem noch symptomfreien Patienten schwer verständlich zu machen ist, sich einer solchen OP unterziehen zu müssen, ist ein bekanntes Problem. Der folgende link bietet ein paar Informationen dazu: https://www.cardio-guide.com/therapie/mitralklappen-op/ Alles Gute! Corinna
  5. Kinder haben keine bikuspide Klappe

    Liebe Brigitte, das tut mir so leid! Bedauerlicherweise aber entspricht es meinen überwiegenden Erfahrungen mit Ärzten, die ich seit meiner Jugend (damals ging es immer um meine Eltern) bis zum Krebstod meines Mannes sammeln musste - sowohl mit Wald-und-Wiesen-Ärzten ("Allgemeinarzt") als auch mit "Koryphäen" auf ihrem jeweiligen Gebiet. Meine Lehre daraus: Nie nur einem vertrauen ... (und nach dem diagnostischen Irrsinn, den mein Mann an sich durchexzerzieren lassen musste, ergänze ich: 'Und wenn dann auch die vierte ärztliche Meinung den drei vorangegangenen widerspricht oder es dann pari-pari steht, weitersuchen oder besser noch: schlicht an die beste Variante glauben, wenn man das schafft ...) Ich wünsche von Herzen Optimismus! LG Corinna
  6. Lieber Thorsten, auch von mir alles Gute für die OP und den Verlauf Deiner Rekonvaleszenz! Ich freue mich darauf, hier weiter von Dir zu lesen, wenn es Dir wieder entsprechend gut geht. Herzliche Grüße Corinna
  7. OP mit Komplikationen

    Mein Beileid. Liebe Sabine, es tut mir leid, dass Dein Vater infolge der Herz-OP verstorben ist. Das passiert sehr selten. Doch wenn die Risikofaktoren gehäuft vorliegen (wenn also höheres Alter und schlechter Gesundheitszustand bzw. mehrere Begleiterkrankungen zusammenkommen), ist das gar nicht mehr so selten. Mit statistisch seltenen Krankheiten und Toden kenne ich mich ein wenig aus. Als mein Vater starb (er war 75, ich grad 33), war es für mich schlimm, aber im Gegensatz zum Tod meines Mannes erschien es mir in Ordnung, denn mit 75 hatte er schon ein ganzes (oft elendes) Leben gelebt. Das war und ist für mich ein Trost, anders als bei meinem Mann. Du hast noch Deine eigene Familie, soweit ich weiß. - Möge es Euch lange gut gehen! Und mögest Du jetzt gut durch die Trauer um Deinen Vater durchkommen. Einen leisen Gruß Corinna
  8. Aus der Sicht einer vergleichsweise jungen Krebs-Waise und Krebs-Witwe: Konkrete Todesangst, wie sie vermutlich jeder Herzklappen-Patient erlebt, kenne ich persönlich auch - und sie ist ja ein riesengroßer Unterschied zu diesem diffusen "Wir alle müssen sterben"-Ding, das wohl so ziemlich jedem ab und an mal durch den Kopf geht. Allerdings kenne ich konkrete Todesangst nur als Angst vor dem Tod des geliebten Menschen. Sie hat sich bei mir in zwei Fällen bewahrheitet. Seither habe ich selbst (also für mich) kaum noch Todesangst: Der Tod kommt mit Sicherheit. Und er fragt nicht, ob sein Kommen einem "recht ist", ganz im Gegenteil: Er kommt manchmal völlig "zu unrecht", nämlich viel zu früh und schlimmstenfalls auch noch mit entsetzlichen Schmerzen (so in dem einen Falle auch bei mir). Diese Todesangst erlebt zu haben (und auch den Tod: ich hielt meinen Mann im Arm, als sein Tod kam) und mich später damit auseinander gesetzt zu haben (während ich drinsteckte, ging das nicht), das hat sie für mich extrem schrumpfen lassen. Ich weiß, dass ich jederzeit sterben kann. Dass ich so gut wie nichts dagegen tun kann. Und dass ich irgendwann definitiv sterben werde. Meiner Erfahrung nach tun sich Menschen, die diese konkrete Todesangst zuvor noch nicht erlebt haben, wenn es ans Sterben geht, damit, also mit dem Sterben, sehr viel schwerer (das war so bei meinem Mann anlässlich seines eigenen konkret gewordenen Todes, und auch bei meiner Schwester anlässlich des Sterbens unseres Vaters), und folglich tun sie sich auch mit ihrem eigenen Tod schwerer (das war bei meinem Mann so). Aber das ist nur meine Erfahrung. Und auch ich habe immer noch ein wenig Angst vor meinem Tod, das will und kann ich nicht leugnen. (Und das ist vermutlich auch "normal", weil wir einfach nicht wissen, was geschieht, wenn man tot ist.) Aber sie ist mir bewusst. Sie ist mir nicht neu. Und sie ist folglich etwas, das ich zulassen kann. Was ich zulassen kann, kann ich auch anhalten, kann es überhaupt "halten" - es hält nicht mich. So wenig, wie irgendwann noch irgendetwas mich im Leben halten wird. Mich hat diese Erfahrung der konkreten Todesangst (und des Todes) sehr ruhig gemacht. Allerdings waren es bisher nie mein Tod und nie meine auf meinen Tod bezogene Todesangst - das mag mich von euch Herzklappen-Operierten trennen. (Studien über Krebserkrankungen besagen allerdings übereinstimmend, dass die psychische Belastung für Patienten und Angehörige ziemlich gleich sein soll.) Sich als Herzklappen-Patient professionelle Unterstützung zu holen, jemanden, mit dem man all diese Gedanken und Gefühle sich bewusst machen und sie "sortieren" kann - das ist, wenn die Todesangst unaushaltbar zu bleiben droht, sicher gut. Ich wünsche Dir, lieber Michael, dass Du Deine schreckliche Krankheitserfahrung gut in Dein Leben einfügen kannst, und uns allen wünsche ich Gelassenheit! LG Corinna
  9. Und noch eine Aortenklappe

    Liebe Sabine, mir steht es nicht zu, Deine selbstreflexiven Gedanken zu kommentieren oder gar zu 'bewerten', dennoch möchte ich Dir zumindest sagen, dass sie sich für mich stimmig anhören und, was Dich betrifft, auch "gut" (das mag oberlehrerhaft klingen, doch so meine ich es nicht). Noch zwei kurze Überlegungen: Diese Dir neue Verhaltensweise, die Dir nun diesen Rollenwechsel abverlangt (das Kind wird zum 'Elternteil' der Eltern) und die ich "Regression" (wenn nicht "Infantilisierung") der Eltern nenne, kommt mir sehr bekannt vor: Nachdem mein Vater gestorben war, konnte man bei meiner Mutter, einer ehemals sehr dominanten und selbständigen Frau, förmlich zusehen, wie sie gegenüber ihren Kindern in die Rolle des hilflosen Kindes 'zurückschnurrte' (sie war da 67); und ich fand das so nervig, wie Du es offenbar auch findest (außerdem empfand ich es als Manipulationsversuch, aber das rührt von einer anderen Geschichte her). Wie man damit einen Umgang finden soll, weiß ich leider nicht. Wenn unklare Situationen für Dich ein Problem sind, dann scheinst Du bisher ziemlich viel Glück und Sicherheit erlebt zu haben. Ich wünsche Dir herzlich, dass das noch lange so weitergehen möge! Liebe Grüße Corinna
  10. Und noch eine Aortenklappe

    Liebe Sabine, vorab: Ich kenne das, was Du mit Deinem Vater durchmachst, wohl einigermaßen. Jedenfalls kenne ich es von meinen beiden Eltern, dass sie viele schwere, manchmal lebensbedrohliche Erkrankungen hatten (mitunter vielleicht auch nicht, es aber den Anschein hatte) und die Kinder "sich kümmern mussten" - und gleichwohl oft damit "aufgelaufen" sind. Heute spreche ich aus großer Entfernung: Mein Vater ist tot und zu meiner Mutter habe ich kaum noch Kontakt, eigentlich gar keinen mehr. Aus dieser großen Entfernung des Kindes zu seinen Elternteilen heraus sind mir beim Lesen Deiner Einträge immer wieder mal Fragen gekommen. Davon möchte ich heute drei stellen (und auch erklären, warum ich sie stelle), ohne eine Antwort von Dir zu "erwarten". 1. Seit wann ist Dein Vater Witwer? (Vielleicht ist er seit dem Tod seiner Frau so unglücklich und fremd im Leben, dass er nicht mehr allein weiterleben mag. - Daran fände ich nichts verwerflich, auch wenn es für Dich als Kind vielleicht schwierig wäre, das zu akzeptieren, denn es würde unter anderem bedeuten, zu akzeptieren, dass Du ihm das, was Deine Eltern miteinander gelebt haben, nicht ersetzen kannst.) 2. Was hast Du persönlich davon, Dich so um Deinen Vater zu kümmern bzw. Dir einzureden, dass Du das müsstest? (Das ist vielleicht die entsetzlichste Frage. - Ich war viele Jahre lang die große Kümmerin in meiner Familie, das 'wurde so erwartet'. ABER: Mir hat das Gefühl, mich um alle drei, schließlich auch um meine Schwester, kümmern zu 'müssen', einige Jahre meine Existenzberechtigung 'verliehen'. - Heute weiß ich, wie kaputt diese ganze Familie immer war und ich in ihr; heute weiß ich, dass ich innerhalb dieses kranken Familiensystems auch ein krankes benefit davon hatte, mich als die relativ Gesundeste um alle kümmern zu 'können'. Anders gesagt: Jeder, der von sich behauptet, sich für einen anderen Menschen aufzureiben oder gar aufzuopfern, hat etwas davon, wenn er das tut. Das benefit kann von "Sich-gebraucht-Fühlen" bis zu einem völlig verqueren "Ausleben des Hasses auf diesen Menschen" (z.B. indem man ihn von sich abhängig oder zumindest dankbar macht) reichen, immer aber ist da eine narzisstische Zufuhr. (Einer solchen bedürfen wir Menschen übrigens alle, immer wieder einmal, daran ist also per se nichts schlimm. Nur sind manche 'Bezugsquellen' einfach ungesund.) 3. Hast Du Deinem Vater das eigentlich mal rundweg gesagt? Das, was Du hier schreibst: Dass Du ihn lieb hast, und dass Du ihn noch nicht verlieren möchtest, weil Du ihn noch brauchst? Und dass Du sein Verhalten schlicht Scheiße und verantwortungslos und erpresserisch findest? Und dass Dir - offenbar im Gegensatz zu ihm - völlig klar ist, dass die Menschen, auch er, auch Du, jederzeit sterben können, und dass Du Dir wünschst, mit ihm darüber sprechen zu können? Dir und Deinen Lieben alles Gute und einen herzlichen Gruß Corinna
  11. Gibt es Raucher unter den Herzklappenoperierten?

    Zum Thema "Krebsursachen" hier ein interessanter Artikel über eine aktuelle Studie (eigentlich: eine Zweitstudie, die das Ergebnis der ersten vor einigen Jahren bestätigt hat) aus der Krebsforschung, derzufolge zwei von drei Krebserkrankungen schlicht eins sind: Zufall. Nicht genetisch bedingt, nicht durch Stress hervorgerufen, nicht aufgrund einer 'ungesunden' Lebensweise entstanden. - Nö: Schlicht Zufall, Pech. (Und damit übrigens wohl so etwas Ähnliches wie ein sogenannter angeborener Herzfehler oder ein Mitralklappenprolaps.) http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/sind-die-gene-oder-die-umwelt-und-der-lebensstil-schuld-an-einer-krebserkrankung-oder-ist-es-reiner-zufall-14942503.html
  12. Gibt es Raucher unter den Herzklappenoperierten?

    Liebe Ally, sehr gut verstehe ich Dich (glaub ich zumindest). Mein Mann und ich haben 2006 im zweiten Anlauf mit dem Rauchen aufgehört, und für mich, damals Ende 30, waren im Gegensatz zu meinem Mann die ersten sechs Monate hammerhart. Erst etwa zwei Jahre danach war ich wirklich 'drüber weg.' Rückfälle allerdings hat es seit dem 6.6.2006 nicht gegeben. 2009 hat mein Mann eine Darmkrebsdiagnose erhalten, mit 45. (Er hatte einen ganz leichten Morbus Crohn.) Und ein gutes Jahr später war er tot. Er hat während der Krankheit ab und mal gesagt, dass es sinnlos gewesen sei, mit dem Rauchen aufzuhören. Doch auch er hatte während der Krankheit nicht mehr das Verlangen nach einer Zigarette (wir haben darüber gesprochen - und wenn du in solcher Situation bist, ist klar, dass du rauchen kannst, so viel du "willst"). So wenig wie ich währenddessen oder auch nach seinem Tod Lust auf eine Zigarette verspürte (und glaub mir: Mir macht mein Leben seither keinen nennenswerten Spaß mehr, "aus gesundheitlichen Gründen" könnte ich also jederzeit wieder mit dem Rauchen beginnen, würde dann allerdings, falls mich entsprechende "Raucherkrankheiten" träfen, keine medizinischen Leistungen und mithin keine Versicherungsgelder mehr in Anspruch nehmen). Meine Mutter, nunmehr fast 85, ist bis heute starke Raucherin - man denke an Helmut Schmidt. Sie wird also mindestens 40 Jahre älter als mein Mann werden und hat es in Kauf genommen, in den letzten 30 Jahren diverse Operationen an sich vornehmen zu lassen, die durch Gefäßverschlüsse in verschiedenen Arterien bedingt waren, sowie eine COPD zu entwickeln. Selbige OPs haben lange Jahre immer wieder die gesamte Familie organisatorisch, zeitlich und vor allem psychisch ziemlich belastet. - Wie auch immer, meine Erfahrung ist etwas paradox: Der eine, in dem Versuch gesund zu leben, stirbt jung. Der andere, immer ungesund lebend, stirbt alt. Vermutlich sind meine beiden Erfahrungen Extremfälle, was immer das bedeuten mag. Ich persönlich übrigens bin froh, heute mit der schmalen Witwenkasse nicht noch Unsummen in Tabak investieren zu müssen (hast Du schon einmal ernsthaft ausgerechnet, was ein normaler Tabakkonsum kostet?). Und ich bin froh darüber, Herr - oder besser: Dame über meine Finger zu sein und nicht mehr die Zigarette darüber herrschen zu lassen. Das ist, nach etwa 20 Jahren Zigarettenabhängigkeit, eine für mich bis heute, auch nach 11 Jahren noch immer wichtige Freiheit. Vielleicht nimmst Du ja einen neuen Anlauf. Und dann ggf. noch einen und noch einen. - Freiheit ist's wert, scheint mir. Einen herzlichen Gruß Corinna
  13. Benachteiligung durch Herzop

    Liebe Brigitte, bitte entschuldige Dich nicht - was Du "Ausheulen" nennst, ist eine in meinen Augen völlig berechtigte Klage. Allerdings würde ich nicht von einer "Benachteiligung wegen Herz-OP" sprechen, sondern von einer "Benachteiligung bei ernster Krankheit" (mein Mann hatte Krebs, Diagnose mit 45, Exitus mit knapp 47). Denn das, was Dein Arbeitgeber da jetzt macht, ist ganz oft der Fall und keineswegs nur bei privatwirtschaftlich bzw. kapitalistisch organisierten Unternehmen (mein Mann arbeitete auch bei einem gemeinnützigen) - die glauben, heute halt auch so zu 'müssen', wie die anderen es sich ganz freiwillig zur Regel gemacht haben. Und diese Regel besagt: >Presse aus deinem angestellten Menschen alles, was möglich ist, aus. Und sollte er ernstlich krank werden, schmeiße ihn schnellstmöglich raus.< Es tut mir sehr leid. (Aber die Mehrheit der Bevölkerung macht da ja auch seit Jahrzehnten brav mit. Solange sie selbst nicht ernstlich krank wird. Und das passiert unter relativ jungen Berufstätigen - sagen wir bis Ende 40, die haben heutzutage ja noch fast 20 Arbeitsjahre bis zur Rente vor sich - bislang ja eher selten.) Und ich finde es auch einfach nur entsetzlich. Aber alles Protestieren, das ich in nunmehr fast drei Jahrzehnten dagegen unternommen habe, hat auch nichts geholfen. Dir alles Gute! Corinna
  14. Angehörige mit vielen Fragen

    Liebe Melli, das ist ja bedauerlicherweise ein ganzes Bündel an Diagnosen, das Deine Mutter da hat. Doch ganz offensichtlich besteht hinsichtlich der Herzerkrankung kein dringender Handlungsbedarf (sonst wäre die OP früher angesetzt worden) - und das ist sehr gut! Denn Ihr werdet vermutlich den größten Teil Deiner Fragen mit den Ärzten selbst klären müssen. Und da Ihr noch Zeit habt, wäre es sicherlich gut, eine ärztliche Zweitmeinung einzuholen - zumal, wenn es um die Frage geht, wo die OP stattfinden soll. Ein ausgewiesenes Herzzentrum sollte es bei einer Klappen-OP ja immer sein und erst recht, wenn noch diverse Begleiterkrankungen hinzu kommen. Zu Komplikationen und Risiken einer Klappen-OP würde ich auch zuerst einmal mit Ärzten sprechen (mit denen, die jetzt Deine Mutter behandeln, und mit denen, die Ihr zwecks OP-Entscheidung noch aufsucht). Der Verlauf dieses Eingriffs ist individuell sehr unterschiedlich. Bei vielen PatientInnen geht alles sehr gut, bei einigen tun sich nach der OP kleinere oder auch größere Probleme auf. Pauschal wird Dir niemand etwas darüber sagen können, "wie es nach der OP aussieht". Aber Du kannst hier viele Erfahrungsberichte darüber lesen. Und sicherlicher werden auch noch ein paar weitere Antworten kommen. Nur eins ist Standard: Wenn man nach dem Eingriff aus dem Krankenhaus entlassen wird, dann geht man normalerweise direkt in eine Anschlussheilbehandlung ("Reha"), in der man wieder ein wenig (oder auch mehr ;-) zu Kräften kommt. Eine längere Zeit allein zu Hause muss man also im Anschluss an die anstrengende OP nicht überstehen. (Nach allem, was ich hier gelesen habe, ist es empfehlenswert, nicht erst ein paar Tage nach Hause zu fahren, sondern sich tatsächlich gleich aus dem KH in die Reha-Klinik bringen zu lassen. Wenn Ihr nicht schon vor der OP gucken wollt, wohin Deine Mutter eventuell gehen kann, dann kümmert sich der sozialmedizinische Dienst im KH darum.) Ich wünsche Deiner Mutter und Dir alles Gute und sende herzliche Grüße Corinna
  15. Mitralklappeninsuffizienz - wo gehts hin??

    Lieber Wolfgang, schön zu hören, dass es Deinem Herzen gut geht! Danke fürs Melden. (Und fein, dass Du die leidigen Knochen wieder sortiert bekommen hast - das wird mit zunehmendem Alter ja immer schwieriger. Mir jedenfalls geht es so, aber Ich erledige auch gerade den "Frühjahrsputz", der mir vor zehn Jahren deutlich leichter fiel.) Einen herzlichen Gruß Corinna
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