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Matthias123

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  1. Aorta vergößert

    Ich wollte dich jetzt nicht verunsichern wegen der Messmethoden. Bei mir war's eben damals diese Diskrepanz aber die kann mit Sicherheit auch andersherum oder viel kleiner sein. Es sind eben zwei unterschiedliche Methoden, wobei die Aorta im Echo nur im Anfangsteil zu sehen ist. Das hat mir auch mal ein Kardiologe bestätigt. Und bei mir ist es halt so dass ich 1,98m groß bin und da sind die Gefäße auch einen Tick größer als beim Durchschnitt. Dass deine fortschreitende Sehschwäche, mit möglicherweise einer zunehmenden Aortenekstasie im gleichen Zeitraum ein Anhaltspunkt für Marfan ja oder nein sein soll glaube ich eher nicht. Ich habe da selbst auch viel gegrübelt aber letztlich müssen das einfach Ärzte beurteilen.
  2. Aorta vergößert

    Hallo Michael, ich finde mich in deinen Schilderungen selbst ein bisschen wieder. Ich habe eine leichgradige Aorteninsuffizienz und eine leichte Ekstasie der Aorta ascendens auf 41mm. Nun ist es bei mir so, dass ich mich seit geraumer Zeit sehr intensiv mit der "Aortengeschichte" auseinandergesetzt habe. Auch diese Gedanken an Rupturen, Risse, Dissektionen usw. treibt mich immer wieder um. Auch Marfan war vor einigen Jahren, jetzt bin ich 28, mal ein Thema. Als die Herzgeschichte bei mir im Alter von 13 entdeckt wurde, dachte der Arzt damals nicht zuletzt wegen meiner Körpergröße (nun 1,98m) daran. Es wurde dann aber ziemlich bald verworfen und ausgeschlossen. Ich habe dann das Thema letztes Jahr nochmal neu aufgerollt und einen Gentest machen lassen, obwohl die Ärzte meinten es sei doch eher unwahrscheinlich, dass es Marfan ist. Bin zwar 1,98m, habe aber diese ganzen Skelettzeichen nicht und nur die leichte Aortenerweiterung, leichte Ao-insuffizienz und eben die Größe (keine Augenprobleme, Sehschwäche usw.) Auf jeden Fall war das Ergebnis vom Gentest negativ. Das heißt zwar nie, dass man es 100%ig ausschließen kann, aber da in meinem Fall die klinischen Zeichen nicht ausreichen kann Marfan u.a. verwandte Bindegewebskrankheiten wie das Ehler Dahnlos Syndrom ausgeschlossen werden. In zwei Wochen gehe ich wieder zum Herzcheck und hoffe alles ist unverändert. Letzetes Jahr hatte ich nämlich Panik, weil die Ärztin beim Echo meinte, die Undichtigkeit sei fortgeschritten (wurde aber durch ein MRT wiederlegt). Zum MRT und Echo und deren Ergebnisse kann ich sagen: Vor einigen Jahren wurd innerhalb eines Monats Echo und MRT gemacht. Beim Echo lagen die Messwerte der Aorta ascendens immer bei 37 mm und im MRT eben bei 41 mm, das hat mich zunächst höchst irritiert, ist aber wohl relativ normal dass es da Messunterschiede gibt. Im Zweifen ist MRT (und auch CT) genauer, völlig klar! Ich drücke dir die Daumen1 Grüße Matthias
  3. Beruhigungsmittel Tavor

    Ich war gestern bei einem Arzt. Der hat EKG und Blutbild veranlasst. Er hat sich wirklich Zeit genommen für mein Anliegen. EKG und Blutbild waren aber völlig normal. Der Blutdruck und Puls waren bei der Untersuchung erhöht gingen aber am Ende der Intersuchung bei nochmaligem Messen des Arztes zurück. Er hatte mir dann lustifetweise wieder ein Beruhigungsmittel verschtieben "für die ersten Tage", werde das aber nicht nehmen. Am Sonntag nach drei Tagen ohne groß Schlaf war es sicherlich gut für mich aber jetzt nicht mehr.
  4. Beruhigungsmittel Tavor

    Hallo Forum, ich bin etwas beunruhigt. Ich konnte von Freitag bis Sonntag sehr schlecht schlafen. Nur ca. 1-2 Stunden je Nacht. Ich war auf einer Reise und bin dann am Sonntag Abend vor dem Flug in ein Krankenhaus weil im Flughafen ein hoher Blutdruck gemessen wurde. 165/100. Ich hatte Angst dass der kurzfristige Schlafentzug Einfluss auf meine leichte Aorteninsuff. und leichte Airtenekstasie hat. Im Krankenhaus hat man mich beruhigt und mir eine Tavor 1,0 Mg mitgegeben die ich vor dem Heimflug eingenommen habe. Ich konnte dann zyuhause seit Sonntag wieder gut schlafen habe aber seither irgendwie das Gefühl dass mein Herz nicht mehr so stark pocht also z.b. bei leichter Aufregung über den Tag. Kann das sein? Ich habe nur 1 Tablette genommen und das war am Sonntag. Zuvor noch nie!
  5. Angst wegen Blutdruck

    Hallo Forum, nun habe ich endlich Gewissheit über einige Dinge, die mich in den letzten paar Monaten extrem beschäftigt haben. Ich hatte euch in einem anderen Thread die Sache mit dem Marfan ja oder nein geschildert. Das Thema hatte ich ja selbst wieder ins Spiel gebracht. - Zunächst war ich im Sommer 2016 in einer Marfansprechstunde, dann in der Humangenetik. Dort habe ich mich für einen Gentest entschieden. Der wurde dann im November gemacht. Ab da hieß es endloses Warten. Die körperlichen Merkmale für Diagnose Marfan o.ä. waren aber nicht erfüllt. - Im Winter dann die Sache mit dem Blutdruck (s.o.). Ich habe dann nur deshalb zur Klärung meinen Termin für den Herzklappencheck etwas vorgezogen. War also Anfang des Jahres in der Klinik zur Untersuchung. Dort meinte die Ärzin die Aorteninsuffizienz habe sich möglicherweise von "nicht relevant, sehr gering" auf mittelgradig verschlimmert. Nach dieser ersten Vermutung bekam ich das 24-Std. Messgerät. -> Ich war sehr nervös, nicht gerade der richtige Tag für eine Blutdruckkontrolle. Die Herzklappensache sollte aber per MRT nochmal bestätigt werden. - Also im März MRT. Zum Glück konnte dort festgestellt werden, dass sich die Aorteninsuffizienz nicht verschlimmert hatte. Immer noch eine leichte, nicht relevante Aorteninsuffizienz bei funktionell bikuspider Klappe (also drei Taschen vorhanden, aber zwei verwachsen). - Die 24 Std. Messung ergab teilweise doch recht hohe Werte, ich solle den aber nochmal wiederholen. Das tat ich. An einem normalen Arbeitstag ergab die Messung dann normal Werte. Also alles ok mit dem Blutdruck. - Dann aber immer noch das Warten auf den Gentest Marfan. Vor zwei Wochen habe ich dann das Ergebnis erfahren. Es konnte in den bekannten Genen (ca. 8 versch. Gene, darunter die "Marfan-Gene" wurden untersucht) keine Mutationen gefunden werden. Zusammen mit den nicht erfüllten klinischen Zeichen kann Marfan ausgeschlossen werden. - Der Genetiker rief mich dann vor ein paar Tagen nochmal an und meinte, für die bikuspide Klappe und geringe Erweiterung der Aorta ascendes gäbe es auch ein Gen, wo man in manchen Fällen etwas findet. Da ich mich ja viel zu viel mit den ganzen Dingen beschäftigt hatte wusse ich das schon. Der freundliche Genetiker bot mir an, auch dieses Gen zu untersuchen. Es hätte aber keine große Relevanz. Ich habe vorerst meine Entscheidung getroffen, dass ich keine Diagnostik diesbezüglich machen will. Das ganze ist ja nur wegen der Vererbung von Relevanz. Und selbst wenn nichts gefunden werden würde, hieße das ja nicht, dass nicht irgendwas "herzmäßiges" doch vererbt werden würde. Das Thema Vererbung beschäftigt mich jetzt doch noch ein bisschen. Ich will aber nach den ganzen Monate mit Unruhe jetzt endlich etwas zurückfahren.
  6. Aortenklappeninsuffizienz aber trotzdem normal weiterleben

    Deine Sorgen kann ich verstehen. Ich grübele auch immer wieder wegen der Sache. Ja das solltest du dich einfach mal hinwenden. Bislang war das ja bei mir alles immer leichtgradig, nur seit der Untersuchung kürzlich wohl mittelgradig. Aktuell muss noch das MRT abgewartet werden. Klar ist bei so einem Befund, dass man die Entwicklung nie wirklich voraussagen kann, sondern eben regelmäßig prüfen muss. Es gibt bei den Insuffizienzen immer verschiedene Messgrößen, die die Kardiologen einschätzen. Meine Sorgen gehen unter anderem immer auch um den Sport, den ich weiter betrieben will. Aber aktuell meinte die Kardiologin in der EMAH-Sprechstunde, dass sei kein Problem. Ich hatte vor ein paar Monaten aufgehört Krafttraining zu betreiben, aber nicht weil das ein Arzt geraten hat, sondern weil ich selber unsicher war. Die Ärztin meinte aber aktuell selbst das sei im Prinzip kein Problem. Ich selbst spüre keine Symptome und bin kürzlich ohne größere Problme 300 Stufen auf einen Turm gestiegen.
  7. Aortenklappeninsuffizienz aber trotzdem normal weiterleben

    Hallo Laura, was für ein Zufall. Ich komme aus der Nähe von Bad Krozingen. Ich bin 27 Jahre alt und mit 13 wurde eine bikuspide Aortenklappe, mit leichter Insuffizienz entdeckt. (reiner Zufallsbefund, ich war wegen etwas völlig anderem beim Arzt). Aktuell soll sich das ganze zu beginnend mittelgradig entwickelt haben, warte aber noch auf ein Ergebnis vom MRT. Ich lasse seit ich 13 bin mein Herz alle 2 Jahre in der EMAH-Ambulanz (Erwachsene mit angeborenem Herzfehler) in der Uniklinik Freiburg (das Herzzentrum in Bad Krozingen gehört ja dazu) prüfen. Ich kenne die Hintergründe deiner Aortenklappeninsuffizienz nicht, aber wenn es mit einem angeborenen Herzfehler zu tun haben sollte, wärst du in der EMAH-Ambulanz in Freiburg sicher gut aufgehoben. Die Untersuchungen sind dort eigentlich immer sehr ausführlich und vor allem ist es eine ordentliches Arztgespräch, also nicht wie beim Hausarzt wo man nach 5 min wieder draußen ist, sondern die nehmen dort schon die ganzen Lebensumstände (Sport, Arbeit..) auf. Dieses Forum ist ebenfalls super. Mir persönlich hilft es sehr, mich mit Leuten auszutauschen, die ähnliche Befunde haben. Die trifft man ja nicht einfach so auf der Straße. Grüße Matthias
  8. Angst wegen Blutdruck

    Heute hat die MRT Untersuchung stattgefunden. Hinterher habe ich in der EMAH-Ambulanz vorbeigeschaut (hat alles in der Uniklinik stattgefunden). Ich wollte die Ergebnisse vom Langzeitblutdruck abfragen. Die Arzthelferin hat mir dann den vorläufigen Befundbrief vom Echo usw. mitgegeben. Vorläufig deshalb, weil noch nicht unterzeichnet und weil das MRT ja heute erst stattfand. Leider bin ich jetzt extrem beunruhigt. Statt wie bisher eine leichte Aorteninsuffizienz, wird jetzt eine beginnend mittelgradige Aorteninsuffizienz (im Echo) vermutet und eine Erweiterung des linken Ventrikels. Zur genauen Beurteilung eben heute noch das MRT: Jetzt fühle ich mich wie vor den Kopf gestoßen. Was wird aus meinem Sport? Aus dem Beruf? Kommt bald eine OP? Zum Blutdruck: Am selben Tag als kürzlich das Echo stattfand habe ich hinterher ein Langzeit-Gerät bekommen. Da die Ärztin schon beim Echo Andeutungen wegen der Aorteninsuffizienz machte, war ich dann natürlich ab dem Zeitpunkt sehr nervös. Abends und nachts waren es normale Werte, tagsüber im Mittel 142/35, aber teilweise auch Spitzen bis zu 194. Bei Messungen daheim und in der Apotheke sind es zuletzt immer 132/75 gewesen. Ich hatte ja im Winter den Thread eröffnet und habe das Gefühl der Blutdruck war damals wegen der Kälte erhöht. Naja Blutdruck ist das eine, die empfeheln auch nochmal eine 24h-Messung zu machen. Aber ich bin jetzt irgendwie mutlos. Ich kann jetzt auch durch die Befunde meine Leistungsfähigkeit nicht mehr so richtig einschätzen. Kürzlich bin ich 300 Stufen auf einen Turm gelaufen ohne das ich hinterher sonderlich japsen musste. Ich trainere derzeit auf einem Fahrradergometer, ca. 45 min im Durchschnitt bei ca. 150 Watt. Ich fahre auch draußen Fahrrad und das geht auch gut und mit zügiger Geschwindigkeit (22-28 km/h). Nur beim Gegenwind neulich bei Sturmböen musste ich schon kämpfen und bin dann mit 15 km/h weitergefahren. Ich weiß, dass ich jetzt eigentlich das MRT abwarten muss, da das ja noch klarere Ergebnisse bringen wird. Aber ich mache mir eh schon wegen vielem Sorgen und jetzt noch mehr. Beruflich läuft es sehr gut, auch sonst fühle ich mit mit meinem 27 Jahren eigentlich topfit. Diese Befunde hatte ich aber auch schon zuvor in den vergangenen 2 Jahren, als ich mich intensiver damit auseinandergesetzt hatte, als eine Art Damukelsschwert empfunden.
  9. Angst wegen Blutdruck

    Danke Fanny das wünsche ich dir und allen anderen Forumsmitgliedern auch!
  10. Angst wegen Blutdruck

    So am Montag war ich nun in der EMAH-Sprechstunde (Erwachsene mit angeb. Herfehler). Ich war nervös wie immer, vor allem beim Utraschall. Noch nervöser bin ich geworden, als die Ärztin nach dem Utraschall was bzgl. der Aorteninsuff. murmelte. Ich meinte dann zu ihr, dass das ja nichts neues sei, die wäre ja "schon immer da". Da meinte sie mit einem Blick auf den Befund vor einem Jahr, dass sie die Aorteninsuff. nun aber "etwas mehr als geringgradig einstufen würde". Damit hatte ich jetzt so nicht gerechnet. Ich wollte ja nur das Thema mit dem Blutdruck abklären. Sie beruhigte mich aber und meinte, sie wolle nochmal mit dem Oberarzt sprechen, sich die Voraufnahmen anschauen etc. Ich bekam wegen der Sache mit dem Blutdruck ein 24-Std. Messgerät mit. Auf die Ergebnisse warte ich noch. Diese ständige Messerei habe ich nun etwas zurückgefahren. Eine eigene Messung gestern Abend ergab links 138/70. Dann kam gestern eine Info von der Klinik, ich möge doch bitte einen Termin für ein MRT ausmachen. Das hat mich nun komplett beunruhigt. Da ich so nervlich angespannt war, bin ich rüber zu meiner Nachbarin, einer Ärztin, allerdings nicht mehr praktizierend. Ihr Mann ist Kardiologe und Professor, war aber leider nicht zuhause. Aber die Nachbarin hat sich dann bereitwillig und gerne mit mir über meine Sorgen unterhalten (auch der offene Gentest wegen Marfan). Ich war dann kurzzeitig beruhigt und bin mit meiner Befundmappe wieder zu mir rüber. Aber heute fingen dann über den Tag die Ängste wieder an. Was ist wenn die Aorteninsuff. jetzt Grad 2 oder 3 ist, ich kein Sport mehr machen soll, möglicherweise sich die Aorta von 41 mm auf x mm erweitert hat. Am 01.03. ist der MRT-Termin und ich weiß, dass ich eigentlich einen kühlen Kopf bewahren sollte, aber das fällt mir extrem schwer. Vor einer Woche war ich noch mit Kumpels in London und bin tagelang kilometerweit durch die Stadt marschiert, U-Bahn-Treppen hoch und runter und schließlich das 300 Stufen hohe Monument bestiegen - alles ohne dass ich das Gefühlt hatte Luftprobleme zu bekommen, ich war gefühlsmäßig nicht mehr oder weniger außer Atem als meine Freunde. Bei dem Besuch bei der Nachbarin gestern konnte ich mich endlich mal mit einer Ärztin über die psychische Komponente bei meiner "Herzsache" unterhalten, das kommt in der Klinik (verständlicherweise) irgendwie zu kurz.
  11. Angst wegen Blutdruck

    Hallo Klaus, wie ich geschrieben hatte, habe ich bislang immer am linken Arm gemessen. Nur äußerst selten auch mal am rechten. Die Seitendifferenz an sich ist im gewissen Rahmen normal, das weiß ich und wurde mir auch ärztlich bestätigt. Nur bei mir ist das wohl gerade so, dass links normal / hochnormal ist und rechts schon zu hoch. Das werde ich in der Uniklinik mit dem Arzt besprechen, da habe ich in vier Wochen einen Termin. Bis dahin werde ich seltener den Blutdruck messen, ich mache mich damit nur noch mehr verrückt. Das ganze ist bei mir sowieso vermutlich bedingt durch meine Ängste, die mich derzeit immer wieder umtreiben. Es ist nicht so dass ich wie ein Schluck Wasser durch die Gegend laufe, ich habe nach wie vor meien ausgelassenen Momente mit Kumpels wo man sich vor Lachen nicht mehr kriegt. Aber oft steigere ich mich in diese Herzthemen rein. Gerade auch weil ich selbst vor einigen Monaten ja das Thema Marfan wieder aufgerollt habe. Das soll nun mit einem Gentest ausgeschlossen werden. Der läuft momentan noch. Das Ergebnis dürfte so Ende Februar vorliegen. Ich hatte dazu auch schon in einem Thread geschriebe. Ich erfülle zwar vor den klinischen Kriterien nur 3 von 7 Punkten und die 3 Punkte sind dabei eher streng bewertet, aber trotzdem habe ich immer wieder diese Ängste. Bis vor einem Jahr hatte ich diese Ängste eigentlich gar nicht. Erst als Anfang des letzten Jahres die aufsteigende Aorta im MRT mit 41mm bestätigt wurden. (2009 wurden im MRT ebenfalls 41mm gemessen, damals habe ich das im Befund aber nur als leichte Abweichung vom Normwert gelesen und wusste nichts über die Thematik und ihren Folgen im schlimmsten Fall. Das ich den leichtgradigen Aortenklappenfehler habe, weiß ich schon seit ich 13 bin. Das hat mich nie groß tangiert. Ich lasse das seither eben alle 2 Jahre checken. Bei meiner leicht erweiterten Aorta habe ich aber immer diese Bilder im Kopf von einem Blutgefäß, das pulsiert und sich ausdehnt. Vor allem weil ich mal gelesen habe, dass die Aortenwand nur ca. 1,5 mm dick sein soll. Ich hätte gerne wieder meinen "psychischen Status" wie vor einem Jahr, wo ich ob meines leichten Herzklappenehler wusste, mir aber im Alltag nie große Gedanken gemacht habe.
  12. Angst wegen Blutdruck

    Da mich das Thema mit dem Blutdruck doch etwas mitnimmt, habe ich heute in der Uniklinik einen Termin gemacht. Der ist aber erst in 5 Wochen. Die in der Uniklinik meinten aber, ich könne vorab auch zum Hausarzt um das Thema zu besprechen. Da mein Hausarzt die Praxis geschlossen hat, bin ich zu einem anderen gegangen. Ein jüngerer Allgemeinarzt. Ich habe ihm das mit dem Blutdruck und dem leichten Aortenklappenfehler und der Aortenekstasie erzählt. Er hat dann selbst den Blutdruck gemessen (analoge Messung) und bei der einmaligen Messung meinte er links sei 130/x und rechts 135/x (der untere Wert weiß ich nicht mehr genau, aber auf jeden Fall im normalen Bereich). Ich war dann ganz verblüfft, da mir die Werte doch etwas niedrig vorkamen, zumal ich gefühlsmäßig nicht wirklich entspannt war. Er hat mich dann etwas beruhigt, auf die Möglichkeit mit der 24 Std. Messung hingewiesen (die ich mit 13 schon mal hatte). Er hatte gemeint, dann selbst wenn die Werte im Bluthochdruckbereich liegen würden, er zunächst ohne Blutdrucksenker versuchen würde den Blutdruck zu senken. Mich hat ja wie gesagt, diese rechts-links-Differenz kirre gemacht. Meine Messungen links sind meistens im normalen/hochnormalen Bereich während ich rechts im Bluthochdruckbereich liege. Andererseits habe ich auch gewisse Erwartungsängste bei den eigenen Messungen. Ich werde jetzt mal abwarten, was beim Termin in 5 Wochen in der Uniklinik rauskommt.
  13. Angst wegen Blutdruck

    Erstmal zu deiner Frage Thomas: Nein, Blutdruckmittel nehme ich keine. Wie gesagt, es ist bei mir eigentlich nur die Sache mit der Rechts oder LInks-Messung. Wenn ich links 130/70 habe oder auch etwas darunter, dann vergleiche ich mit rechts und merke dann aber schon, dass ich etwas unruhiger werde. Der Wert von 130/70 bestätigt sich dann rechts nicht, sondern es fängt z.B. bei 155/80 an und geht dann runter auf 145/75 und dann 140/73. So in etwa ist das. Ich glaube so wie ich messe, ist das Quatsch. Denn: Wenn ich günstige Werte messe, dann befriedigt mich das innerlich für gewisse Zeit. Messe ich hohe Werte, dann bin ich auf einnmal in einem Mess-Wahn und versuche niedrige Werte zu erreichen. Das das totaler Humbug ist, ist mir klar, durch das ständige Messen setze ich mich dann ja unter Druck und die Werte gehen erst Recht hoch. Im Sommer beispielsweise habe ich nochmals niedrigere Werte bemerkt. Da hatte ich bei warem Außentemperaturen (gemessen habe ich drinnen) dann eigentlich nie systolische Werte über 130, sondern immer so 125. Andererseits lese ich auch überall, dass man wenn man rechts und links unterschiedliche Werte hat, da messen soll, wo die Werte höher sind. Ich wünsche euch allen schonmal einen guten Rutsch!
  14. Angst wegen Blutdruck

    Guten Abend zusammen, ich befinde mich gerade wieder einmal in einer Gedankenspirale. Es geht um meinen Blutdruck. Zunächst die Info, dass ich eine leichtgradige Aorteninsuffizienz mit Stenose habe, außerdem ist die Aorta Ascendens mit 41 mm leicht ekstasiert. Außerdem habe ich das Thema "Marfan" kürzlich wieder aufgerollt und warte auf das Ergebnis der Gendiagnostik. (Zu beiden Themen hatte ich schon hier im Forum geschrieben) Nun habe ich mir vor einiger Zeit ein Oberarm-Blutdruckmessgerät gekauft und sporadisch immer mal wieder gemessen. Als ich im Januar wegen meiner Herzssache beim 2-jährigen Check war hatte ich - wie immer im Krankenhaus - einen sehr hohen Blutdruck, wohl um die 160/80. Diesen habe ich im Krankenhaus aber schon seit das mit dem Herz im Alter von 13 aufgefallen ist. Die tiefsten Werte bei den Checks lagen bei 140/70. Bei Messungen am linken Arm zuhause habe ich bisher Werte von 125/60 bis 135/70 gemssen (nach einigen Messungen und Entspannung). Nach dem mein leichter Herzfehler mit 13 diagnostiziert wurde, wurde eine 24h-Messung durchgeführt. Das Ergebnis weiß ich konkrekt nicht mehr, war jedoch wohl unauffällig! Bei meinen Messungen zuhause hatte ich immer das Gefühl rechts ist bestimmt höher und habe immer nur links gemessen. Seit einigen Tagen messe ich nun auch vermehrt rechts. Das Problem ist nun: Habe ich links einen guten Wert von sagen wir 130/70 dann werde ich nun irgendwie nervös wenn ich rechts messe. Der Wert sinkt dann aber auch rechts mit einigen Messungen. Wenn rechts zu hohe Werte rauskamen und ich wechsle auf links, dann sind es mal Differenzen von 8 mm/gh. Kurzum: Die Sache mit dem Blutdruck lässt mich derzeit kauf zur Ruhe kommen, somit dürfte auch die Beurteilung problematisch sein. Die Durchschnittswerte von 130/70 links hatte ich auch bei meinem letzten Herzcheck im Februar angegeben. Die Ärztin hatte diesen statt meinem hohen "Krankenkauswert" im Befund eingetragen und wohl für ok befunden. Jetzt mache ich mir allergrößte Sorgen, das Problem ist: Das lässt den Blutdruck auch nicht sinken - im Gegenteil. Sorgen mache ich mir vor Allem wegen der leichten Aortenekstasie. Ich werde nun schauen, dass ich baldmöglichst die Sache mit einem Arzt besprechen kann. Was mach ich auch noch irritiert: Ich messe mit einem Gerät der Marke Sanitas. In der Anleitung steht überall nur von Messungen am linken Arm. Aber eigentlch dürfte das doch für das Gerät keine Rolle spielen!?
  15. Gentest Bindegewebserkrankung

    Rosalie du hast Recht. Dieser Neid auf vermeintlich sorgenfreie Mitmenschen ist Blödsinn. Man sieht schließlich die wenigsten Probleme den Menschen äußerlich überhaupt wirklich an! Du hast auch vollkommen Recht "das man erst auf andere schaut, wenn es einen selbst erwischt". Bei mir sind die aortalen Themen, Herzklappen usw. sehr stark präsent im Kopf. Andere schlimme Krankheiten, die mich Gott sei Dank nicht betreffen, hingegegen überhaupt nicht. Da werde ich vielleicht ab und und an in einem Zeitungsbericht mit konfrontiert. Ich war vorhin im Fitnessstudio eine halbe Stunde auf dem Laufband und hatte den Pulsmesser an. Ich hatte nie wirklich das Gefühl jetzt an irgendeiner Grenze zu laufen, habe trotzdem geschaut möglichst nicht über die HF 140 zu kommen und habe am Schluss das Tempo leicht gedrosselt. Dieses Ausdauertraining tut schon extrem gut und entspannt mental enorm. Ich hoffe inständig, dass ich das noch lange weiterbetreiben kann.
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