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JuLiOr

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Über JuLiOr

  • Rang
    HK-Super-Member
  • Geburtstag 4. März

Profile Information

  • Gender
    Male
  • Location
    USA - Westküste
  • Interests
    Familie, Road und Mountain-Biking
  1. Mitralklappen Op

    Mensch Stefanie, das hört sich aber wirklich positiv an. Schön das ihr alle über Thanksgiving zusammen sein könnt und hoffentlich kommt ein wenig Normalität wieder zurück und bringt auch das Herz wieder auf Touren. Grüße aus Oregon und Happy Thanksgiving! Jürgen
  2. Mitralklappen Op

    Stefanie - du hast es geschafft und befindest dich auf dem Weg der Besserung. Schön das Du aus der Intensivstation draussen bist. Du wirst in den kommenden Tagen “abgetakelt” und auch all die externen Schläuche und Kabel werde nach und nach verschwinden. Ich wünsche Dir alles Gute.
  3. Zweifel vor Herz Op

    Stefanie - es freut mich zu verfolgen wie Du die ganze Sache in Angriff genommen hast. Es gab hier bei uns in Oregon die Option für eine ambulante Reha - die war für mich aber nicht notwending und interessant - sah mein Chirurg auch so. Du wirst in den ersten Tagen nach der OP ohnehin wissen wie es Dir geht und dann kannst Du entscheiden was für dich gut ist. Von meiner Erfahrung her war das Verheilen des Brustbeines nicht so dramatisch - und bei weitem keine so große Einschränkung wie das was ich bei meinen Mitarbeitern beobachte wenn die Operationen an Gelenken oder Knochen hatten. Ich hatte keine Probleme ausgedehnte Spaziergänge (>2h) mit meiner Frau ab dem ersten Tag aus dem Krankenhaus zu machen - und du hast ja super Optionen in Arizona im November. Bekommst Du eine "minimal-invasive" OP bei der nicht das gesamte Brustbein aufgetrennt wird? Viele Grüsse Jürgen
  4. Arbeit verlieren....

    John54 irgendwann steht eine OP an. Ich habe von Airline Piloten gelesen die nach der OP ihren Beruf weiter ausgeführt haben - ohne irgendwelche Einschränkungen. Ich kann auch von meiner Erfahrung heraus nur bestätigen das es überhaupt keine Einschränkungen bei mir gab. Ich hatte das Glück das aufgrund der Operationstechnik und des Chirurgen alles bei mir glatt lief - war nach wenigen Wochen wieder bei der Arbeit - war zu hause einfach zu langweilig. Klar, die Genesung ist bei jedem anders aber das Herz ist im Prinzip am Tag nach der OP wieder voll funktionsfähig und man kann/muss aufstehen und herumlaufen. Was etwas lästig ist ist die Heilung des Brustbeines - aber meiner Meinung nach leichter und wesentlich weniger einschränkend als ein gerochenes Bein. Jürgen
  5. Zweifel vor Herz Op

    Hallo Stefanie, leider sind wir alle mit diesen Fragen und Unsicherheiten konfrontiert worden. Aus meiner Erfahrung sehe ich die Lage/Situation so: 1. Du musst früher oder später operiert werden und wirst eine 100% Heilung erfahren 2. Auch wenn es keine akute Operation sein muss führt eine Fehlfunktion unserer Klappen zu Veränderungen am Herzen die nach einiger Zeit sich nicht mehr zurück bilden. 3. Je fitter du in die OP hinein gehst desto besser und schneller kommst du mit der Genesung zurecht 4. Du wirst mit deinem Herzen noch gut 60 Jahre leben dürfen/müssen - das ist dein langfristiges Ziel und ein paar Jahre zögern bringen da eigentlich nichts Ich denke du nutzt die Zeit optimal wenn du bis Januar dich mit der Operation, der Heilung und der Auswahl des Chirurgen/Krankenhauses auseinandersetzt. Ich selbst hatte von meinem Kardiologen klar ein Zeitfenster vorgegeben bekommen und keine Symptome wie Leistungsverlust oder Schwindel verspürt. Ich bin am Tag vor der OP noch 50 km mit meinem Fahrrad gefahren und dann wieder genau 6 Wochen nach der OP die gleiche 50 km Strecke. Allerdings sagte mir mein Chirurg nach der OP das ich ein großes Loch in meiner Aortenklappe hatte und damit ein erheblicher Rückfluss bestand. Die OP war mehr als berechtigt - auch wenn die Symptome noch nicht so dramatisch waren. Hätte aus meiner Sicht absolut nichts gebracht wenn ich noch auf Schwindel und Leistungsabfall "gewartet" hätte und damit meine Genesung schwerer gewesen wäre. War schon schlimm genug das ich im wunderschönen Sommer hier in Oregon im letzten Jahr ganze sechs Wochen nicht Fahrrad fahren konnte.... Ach ja, zum Jahrestag meiner OP bin ich die gleiche Strecke wieder gefahren und war fast 20% schneller! Viele Grüße Jürgen
  6. Mitralklappen Operation in Amerika

    Stefanie, ich glaube Du bist in den USA bezüglich der OP gut aufgehoben. Es gibt hier unglaublich gute Kliniken die zur Weltspitze gehören. Ich hatte mir drei Optionen für meine OP ausgewählt da mir der erste Chirurg nicht zugesagt hatte. Er war sicherlich nicht schlecht mit Mitte 40 - erschien mir aber eher "old school" und nicht fortschrittlich genug. Ich hatte mich deshalb schon für die Cleveland Clinic angemeldet (da liegt man nie falsch) aber dann gesehen das ein neuer Chirurg von Chicago hier in Portland eine Professur angenommen hatte. Stefanie - ihr habt ja auch die Mayo Clinc in Phoenix - hast Du die mal kontaktiert? Für mich war ausschlaggebend Erfahrung und Operations Technik. Ovidius hatte es in seinem Beitrag sehr gut beschrieben. Aus meiner Erfahrung heraus hängt die Schnelligkeit der Genesung an der Operationstechnik und Verschlusstechnik am Brustkorb - weniger am Herzen. Viele Herzchirurgen sind sicherlich hervorragend was das Herz angeht, scheinen aber sehr rückständig bei der Operationstechnik am Brustkorb zu sein. Also immer noch ganz aufsägen und dann mit Draht verschließen - das verursacht dann schon unnötig Schmerzen nach der OP und man braucht länger rezeptpflichtige Schmerzmittel. Dabei hat sich die Technik weiter entwickelt - das war für mich ein Entscheidungskriterium. Ich denke Ovidius hat auch sehr gut begründet warum man die OP rechtzeitig machen sollte. Ich glaube das ich in dieser Hinsicht gute und unmissverständliche Vorgaben von meinem Kardiologen bekommen habe. Das hat mir erlaubt sehr schnell wieder in den Alltag zurück zu kommen. Bitte nicht verzagen - ich denke unsere Herzprobleme sind eher wie eine Reifenpanne zu sehen - ärgerlich, kann aber 100% repariert werden. Je früher je besser mit keinen bleibenden Schäden oder Einschränkungen. Viele von uns leben sogar nach dieser Episode bewusster und gesünder was sicherlich die Lebensqualität und Lebenserwartung in Vergleich zur Zeit vorher nur verbessert. Ich möchte Dir auch noch empfehlen die Facebook Gruppe "Ironheart Connect" und ironheartfoundation.org anzuschauen - dies sind alles Leute die sportlich sehr aktiv sind und eine Herz-OP durchgemacht haben. Hat mich unglaublich motiviert. Jürgen
  7. Sport nach der Herz-op

    Jens - super! Jürgen
  8. Zwanzigjähriges Jubiläum

    Veronika - herzlichen Glückwunsch aus Amerika und Danke für Dein Vorbild! Jürgen
  9. Dauer bis zur OP - Aortenstenose

    Saskia - die hatten bei mir 1.74 cm2 gemessen. Jürgen
  10. Mitralklappen Operation in Amerika

    Hallo Stefanie, hier mal eine Meldung von jemanden der auch in den USA lebt - wie Michael weiter oben es schon angedeutet hat. Ich hatte eine Aortenklappen OP und konnte diese zum Glück "vor Ort" in Portland Oregon machen und bin damit sehr zufrieden gewesen. Wie du vielleicht schon weist ist die Cleveland Clinic in Ohio das größte Herzzentrum in den USA (und vielleicht in der Welt) und wäre in Erwägung zu ziehen - ich hatte mich dort auch informiert und hätte auch fast meine OP dort gemacht wenn nicht ein neuer Herzchirurg gerade in 2016 von Chicago nach Oregon gekommen wäre. Es gibt sehr empfehlenswerte Foren: http://www.valvereplacement.org http://www.heart-valve-surgery.com/journals/patient-news-feed.php Ich hatte meine Reha übersprungen - mir ging es nach der OP so gut das ich die nicht brauchte da ich spazieren gehen konnte und auch schnell in den Alltag zurück kam. Es gab aber durchaus die Möglichkeit für eine ambulante Reha. Ich weiß nicht wie deine Krankenversicherung aussieht - ich hatte mit meiner keine Einschränkungen und hätte meine OP fast überall in den USA haben können - also auch in den einschlägigen Herzzentren. Es macht auf jeden Fall Sinn sich nach einem guten Chirurgen um zuschauen der schon viele OPs gemacht hat und der auch viele OPs im Jahr macht. Du kannst alle Daten und Statistiken auch der Krankenhäuser abfragen. Jürgen
  11. Dauer bis zur OP - Aortenstenose

    Ich hatte meine Diagnose nach Endokarditis im Spätsommer am Tag vor Weihnachten bekommen da meine bikuspide Aortenklappe angegriffen war. Mir hatte der Arzt 3-6 Monate gegeben und ich hatte schon gemerkt das es Einschränkungen gab die sich in Form von etwas "aus der Puste" gezeigt hatten. Allerdings hatte das Echokardiogramm hier schon Werte gezeigt die für den Arzt ausschlaggebend waren. Ich bin bis zu meiner OP noch Fahrrad gefahren - am Tag vor der OP noch eine 50km Runde. Ich glaube es macht Sinn nicht zu lange zu warten dann hat man es leichter nach der OP wieder schnell in das normale Leben zurück zu kommen. Jürgen
  12. Pro und Kontra für eine Reha nach Herzklappen OP

    Thomas - Du machst das richtig. Ich war ja hier aus dem weit entfernten USA der einzige der den gleichen Weg gegangen ist und habe aus meiner Sicht keine Nachteile verspürt - im Gegenteil ich glaube das ich schnell wieder in die normale Routine zurück gekommen bin was für mich persönlich unschätzbar wertvoll und wichtig war. Bezüglich Leistungsfähigkeit habe ich keine Einbußen fest gestellt sondern im Gegenteil - eine gefühlte und gemessene Verbesserung und das so ziemlich gleich nach der OP. Ich denke Du wirst das gleiche feststellen können. Weiterhin viel Erfolg mit der Genesung. Jürgen
  13. Pro und Kontra für eine Reha nach Herzklappen OP

    Hallo Thomas, ich hatte meine OP vor einem Jahr und habe an keinem Reha Programm teilgenommen. Ich hätte eine ambulante Reha machen können, das war aber in meinem Fall - auch aus Sicht meiner Ärzte - nicht notwendig. Ich bin gleich nach Entlassung aus dem Krankenhaus viel spazieren gegangen (so 2 Stunden pro Tag) und konnte nach 6 Wochen wieder Fahrrad fahren - was ich dann auch regelmäßig gemacht habe. Es hängt natürlich alles von dem individuellen Verlauf der Genesung ab, aber im Prinzip ist das Herz nach der OP wieder voll funktionsfähig - vorausgesetzt es gibt keine temporären Komplikationen. Was dann noch bleibt ist das Zusammenwachsen des Brustbeins - was je nachdem wie weit es aufgetrennt wurde und wie es dann wieder verbunden wurde länger oder kürzer Querelen macht. Ich hatte einen Chirurgen gehabt der es nur zur Hälfte aufgetrennt hatte (Minimal Invasiv) und dann Platten statt Draht zum Zusammenfügen verwendet hat. Ich konnte nach weniger als drei Wochen wieder zurück zur Arbeit und dieser schnelle Übergang zur Normalität hat mir schon geholfen. Nicht zu unterschätzen sind die psychologischen Folgen der OP mit denen wir alle zu kämpfen haben, hinzu kommt auch noch "Pumphead" - Nachwehen der Herz-/Lungenmaschine die uns alle unterschiedlich betreffen können. Vielleicht hilft hier eine gute Reha, wie gesagt, bei mir hat der Alltag und Wiederaufnahme meiner normalen sportlichen Aktivitäten unheimlich gut getan. Jürgen
  14. EMDR Therapie

    Michael, danke für deinen Beitrag - die Therapie klingt sehr interessant. Ich wäre sehr an deinem Feedback interessiert wenn Du Erfahrung mit der Therapie sammeln konntest. Danke Jürgen
  15. nach der Diagnose - Belastungen, Bewältigungen

    Günther, danke für Deine Erfahrungen. Ich hatte im Spätsommer 2015 von meiner Klappenproblematik erfahren und dann am 28. Juli 2016 meine OP gehabt. Aus meiner Erfahrung der letzten 12 Monate heraus genieße ich es das ich mir körperlich in keiner Weise schonen oder Rücksicht nehmen muss und mir auch über Veränderungen keine Gedanken (mehr) machen muss. Ich weiss natürlich nicht wie Du Deine weitere Prognose siehst - aber vielleicht könnte eine Operation auch bei Dir einen nachhaltig positiven Effekt haben und deine Erkrankung komplett beseitigen. Jürgen
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