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mendikant

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Über mendikant

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  1. Bilder sammeln?

    Nachdem ich jetzt zwei Jahre Marcumar einnehme, musste ich feststellen, dass die Angst um die "Nicht"-Gerinnung viel größer war, als die Auswirkungen im Alltag. Auch mein Kardiologe warnte mich irgendwann, dass ich ja jetzt besonders gut aufpassen müsste. In zwei Jahren habe ich mir jetzt bei der Gartenarbeit immer wieder blutige Kratzer geholt, und gefühlt habe ich nicht schlimmer geblutet als ohne Marcumar. Es bilden sich auch keine großen Tropfen oder so. Erst einmal habe ich es erlebt, dass das Blut aus einem Kratzer ein paar cm das Bein hinablief und es dann aufhörte zu bluten, ohne das ich irgendwas gemacht habe. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mal wirklich ausführlich mit Druck arbeiten musste, um eine Blutung zu stillen. Auch beim Zahnarzt war ich schon mit 2,0 INR und es war kein "Blutbad". Ein Freundin, die ich in der Reha gewonnen habe, konnte mir auch bestätigen, dass Sie die Problematik viel schlimmer eingeschätzt hat, als es wirklich ist. Allerdings ist das mit blauen Flecken etwas heftiger als früher. Ich wollter daher einmal anfragen, ob es im Sinne der Aufklärung hilfreich wäre, Bilder zu posten, auf denen man solche Kratzer in frischem Zustand sieht. Ich kann mir vorstellen, dass es mir geholfen hätte, die Diskussion bzgl. mechanische Klappe und Gerinnung weniger emotional zu betrachten. Ich kann selber nicht gut Blut sehen, habe aber da keine Probleme, weil es wirklich harmlos ist. Ich würde sowas aber jetzt nicht starten, ohne die Idee zur Diskussion zu stellen. Oder habt Ihr da evtl andere Erfahrungen gemacht? Ich bin ja mit 2,0 bis 3,0 INR noch im unteren Bereich Gruß Christian
  2. Nattokinase statt marcumar

    Der Link ist ja mehr als Suspekt: Das Impressum verweist auf eine britische Ltd und einen Menschen der sich namentlich verantwortlich zeigt, wird nicht genannt.... Wirklich übel so etwas
  3. Ich finde es spannend, dass die Diskussion hier stellenweise Philosophisch wird (homo faber und Precht) Meine Bioklappe hat 49 Monate gehalten, als absehbar wurde, da passiert jetzt bald was und nach 51 Monaten war sie dann raus. (An dieser Stelle in Hoch auf unser Krankenkassensystem, dass uns diese Wahl überhaupt ermöglicht.) Noch zwei Anmerkungen: Im Nachhinein betrachtet, die Haltbarkeit der Bioklappe war eine Wette. Ich habe auf 15 Jahre gesetzt und so gesehen verloren. Aber das ist ok für mich. Zum Thema messbarkeit: Ich bin beruflich in der IT und wir sind in der Lage für IT Systeme eine Verfügbarkeit von 99,99% im Jahr zu garantieren. (Man kann da noch ein paar 9 hinten dran hängen, aber das wird nur teuer.... ) Die Wahrscheinlichkeit eine solche OP zu überleben liegt einige % unter diesen 99%. Wir sind halt Menschen und alle ein bisschen anders mit anderen Vorraussetzungen. für den einzelnen gehört da natürlich auch ein bisschen Glück dazu.
  4. Deine Denke gefällt mir. Bitte berücksichtige noch folgendes a) die meisten Bioklappen werden statistisch gesehen keine 10 Jahre alt. (Quelle müsste ich wieder suchen) (B) Ich bin im Nachhinein froh, die Reoperation mit 37 gehabt zu haben. Ich denke das wäre mir mit 50 oder so zu anstrengend geworden. Mit 52 würde ich keine ReOP mehr einplanen wollen c) Wie lange willst du noch Sport machen? d) wie schätzt du das risiko bei deinen sportarten ein? Beim Mountainbiken ist sicherlich auch die Zeit bis Rettung kommen kann länger...
  5. Natürlich werde ich dir nicht sagen, was du tun sollst , aber ich halte das Marcumar nicht für so schlimm, wie immer alle tun. Mein Kardiologe meinte auch schon, dass ich jetzt weiß Gott wie aufpassen müsste. Aber ich finde es gar nicht so wild. Ich merke jetzt keinen Großen Unterschied ob ich mir bei der Gartenarbeit, die Beine aufschürfe, aufkratze oder mich in den Finger schneide. Meine Zahnärztin hat Anfang des Monats bei INR von 2,8 keinen Stress gehabt. Und bei einer minimalinvasiven Bauchoperation anfang des Jahres war ich auf Heparin umgestellt, und der Arzt meinte nachher total entspannt, er hätte quasi kein Blut gesehen....
  6. Reaktionen auf Klappengeräusch

    20.12.2011 erste OP 21.3.2016 Reop... Das erste Mal habe ich Weihnachten im Krankenhaus verbracht, beim zweiten Mal Ostern :-) Und du hast natürlich recht: Meistens hört man es nicht....
  7. Reaktionen auf Klappengeräusch

    Da ich mich ja 2011 für die Bioklappe entschieden hatte, mit dem Wissen, dass bei der nächsten OP wohl eine mechanische kommt, hatte ich immerhin vier Jahre Zeit mich psychisch auf das Klicken einzustimmen. Wenige Wochen nach der Operation nahm ich dann an einer "Meditationsrunde" teil und hörte da das Klicken natürlich besonders deutlich. Ich gebe zu, ich musste in diesem Augenblick weinen, weil mir bewusst wurde, dass ich nie wieder die Stille einer Kirche o.ä. genießen kann. (Und vielleicht war es auch ein bisschen die Erleichterung, dass ich noch am Leben war.) Es gibt einige Menschen in meinem Umfeld, die das Klicken immer wieder bewusst "suchen". Das empfinde ich als "indiskret". Ansonsten überrasche ich gerne Menschen damit. An einem Abend aber war es so, dass eine Frau das Klicken bemerkte, und dann immer wieder auf das Thema zurückkam. Das wäre auf einer "technischen" Ebene in Ordnung gewesen, aber sie hatte halt echt Mitleid. Aber nach fast 18 Monaten war das nicht mehr nötig, die Klappe ist ein Teil von mir geworden und ich empfinde mich als "Gesund". Zum Thema Schweineklappe: Ich habe mit der Schweineklappe ja immer den Witz gemacht, dass ich jetzt auf Superfähigkeiten wie bei Spiderman hoffe, indem sich die DNA "vermischt." Meistens war die Reaktion sowas wie "Das gibt bestimmt nur ein Ringelschwänzchen"
  8. Nach dem Bridging

    Ich bin es nochmal. Der Eingriff ist erledigt, allerdings bin ich noch bei Heparin und werde heute abend die erste Dosis Marcumar nehmen. Der Operateur empfahl wohl ein Standardvorgehen über drei Tage: 3-2-1 und dann mal schauen. Mein Hausarzt schaute in meinen Marcumarausweis nach, was ich da so in der Woche nehme und meinte nur, das würde dann ja ewig dauern und ordnete ein 4-3-3 an. Einen Tag über drei ist sicherlich vertretbar. Ich bin so bei 10,5 bis 12,5 Tabletten pro Woche. In der Woche bevor ich auf Heparin umstellen sollte, hatte ich 2,8 bei 10,5 Tabletten gemessen. Also habe ich auf 11 erhöht in der Hoffnung, dass ich dann möglichst lange auf Spritzen verzichten kann. War leider nichts, die Woche drauf war ich bei 2,2....
  9. Nach dem Bridging

    Danke, die Info maximal 3 Stück am Tag ist ja schon wichtig... Und das erklärt auch ein bisschen, warum das Krankenhaus so langsam nach der Operation anfing. Und meine Wochendosis ist ja doch relativ hoch, das wußte damals ja noch keiner....
  10. Nach dem Bridging

    Hallo zusammen! Im Januar steht mein erstes Bridging an. Wie steige ich denn danach wieder ins Marcumar ein? Ich nehme 10,5 bis 11 Tabletten a 3mg Pro Woche. (Dauerhaft 11 und ich bin irgendwann drüber und dauerhaft 10,5 und ich rutsche irgendwann unter meine Grenze) Im Schnitt bin ich also bei mindestens 1,5 Tabletten am Tag. Als ich letztes Jahr nach der OP zum ersten Mal eingestellt wurde, haben die ganz langsam angefangen, so dass ich ne Woche brauchte, bis ich bei 2,01 war. (Samstags mit 2,01 nach hause, übers Wochenende wieder weniger, so dass ich Montags beim Hausarzt wieder bei 1,87 oder so war...) Wäre es leichtsinnig am ersten Tag mit 4 bis 5 Tabletten anzufangen? Oder mache ich drei Tage lang drei Tabletten? Habt Ihr ein paar Erfahrungswerte für mich? Viele Grüße Christian
  11. Blutdruckmessgeräte bei Herzrythmusstörungen

    Hallo Dietmar! Mittlerweile hatte ich auch Kontakt zu Omron und Bosch. Beide Hersteller haben kein Gerät, dass sie einem Klappenträger empfehlen können. Aber gut,wenn du keine Probleme mit der Pulsanzeige hast. Ich frage mich halt schon, wie realistisch sind die Blutdruckwerte, wenn die Pulswerte bei mir teilweise verdoppelt angezeigt werden. Diese Woche spreche ich diese Woche malmit dem Hausarzt, was er dazu meint und werde außerdem eins dieser fitnessarmbänder testen um zu sehen, ob mit optischer Pulsmessung sinnvolle Ergebnisse rauskommen. Gruß Christian
  12. Blutdruckmessgeräte bei Herzrythmusstörungen

    Hallo Dietmar, kannst du mir die Gerätebezeichnungen verraten? Und hast Du noch die Anleitung und kannst mal reinschauen, was die zu Herzerkrankungen sagen? Ich zitiere mal den Hersteller: "...gemäß unserer Gebrauchsanweisung zu Fehlmessungen bzw. zu Beeinträchtigungen der Messgenauigkeit bei Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems führen. Ebenso der Fall ist dies bei sehr niedrigem Blutdruck, Diabetes, Durchblutungs- und Rhythmusstörungen sowie bei Schüttelfrost oder Zittern." Vielleicht steht in deiner Gebrauchsanweisung was ähnliches drin. Eben hat der Kardiologe der Krankenkassenhotline zurückgerufen, er hat mir empfohlen, das mit stethoskop und Manschette selbst zu lernen...... Da werde ich jetzt mal die Krankenschwestern im Freundeskreis aktivieren Gruß Christian
  13. Blutdruckmessgeräte bei Herzrythmusstörungen

    Hallo, Ich muss das hier nochmal hochholen: Ich habe auch zwei Blutdruckmeßgeräte von Beurer. (eins zuhause, eins im Büro.) Vor einem halben Jahr sagte eins der beiden Geräte, ich hätte Herzrythmusstörungen. Also stand ich am nächsten Morgen beim Hausarzt. Langzeigt EKG da war aber nichts zu sehen.... Ich habe dann eine Zeitlang nicht gemessen, und jetzt wollte ich wieder anfangen. Jetzt ist es so, dass beide Geräte nicht ordentlich messen. (Ruhepuls von 155, da sagt das klicken aber maximal 80 oder so....) Also habe ich den Hersteller (Beurer) angemailt und nachgefragt, die meinten, die beiden Geräte die ich da habe seien in meinem Fall nicht verwendbar und sie hätten auch keine, die ich nutzen könnte.... Mal schauen, ob meine Krankenkasse mir da was sagen kann. Notfalls beantrage ich bei der Krankenkasse einen Pflegedienst der dreimal Täglich messen kommt
  14. Hören und Spüren der künstlichen Herzklappe!

    Vielleicht könnt Ihr mit mir Lachen: Ein Nachbar meinte ein Jahr, nach dem ich ihm das Klickgeräusch "gezeigt hatte" zu mir: " ist ja schön, dass es Dir gut geht. Aber das mit dem Klicken, das können die Ärzte doch jetzt nicht so lassen. Da müssen die nochmal dran." Er hielt das für einen Mangel, der vielleicht mit etwas Öl zu beheben wäre. Als ich ein paar Tage später drüber nachdachte:"Nein, ich würde für eine klickfreie und meinetwegen sogar Marcumarfreie Klappe nicht nochmal in den OP gehen." Diese Tatsache hat mir nochmal bei der Akzeptanz geholfen.
  15. Messung via Klick?

    Hallo Zusammen! Rosalie, Du führst viele Bedenken an, die ich auch hatte. Zumal ich nicht der Typ bin, der jetzt ein Startup oder ähnliches gründet und dann jetzt alles auf diese Karte setzt. Und dann kommt ja hinzu, sollte ich Recht haben, würde ich ja sicheren Umsatz eines großen Unternehmens gefährden, was die sicher nicht witzig finden. Derzeit habe ich für intensivere Auseinandersetzung mit diesem Thema keine Zeit. Aber wer weiß, was sich noch ergibt. Danke für eure Rückmeldungen. Gruß Christian
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