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atze

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Über atze

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  • Geburtstag 15.11.1960

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Profile Information

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    Male
  • Location
    Berlin
  1. Herzklappenrekonstruktion OP...zweite Meinung==

    Hallo Gardenie, ich habe eine ähnliche OP hinter mir: Mitralklappen-Reko mit einfachem Bypass. Auch ich habe mich, wie dein Mann, in mein "Schicksal ergeben". Die erste Diagnose kam vom Kardiologen, nachdem mein Hausarzt zunächst ein Geräusch festgestellt hatte. Ein Jahr später war der Grad der Undichtigkeit höher und mein Kardiologe meinte, man käme um ein OP nicht herum. Daraufhin ging ich in das Herzzentrum und die bestätigten die Diagnose. Kurze Zeit später die Herzkatheter-Untersuchung und die "Einladung" zur OP. Der Termin fand ca. 1/2 Jahr nach dem ersten Termin im Herzzentrum statt. Im Nachinein habe ich mich immer wieder gefragt, ob das alles wirklich nötig war und ich richtig gehandelt habe. Andererseits sage ich mir, es ging mir zum Zeitpunkt der OP gut und ich hatte keine Beschwerden (davon lässt man sich leicht täuschen, warum OP wenn ich keine Beschwerden habe?). Auch die OP und die Zeit danach waren Komplikationsfrei. Da hatte ich von anderen schon schlimmeres gelesen. Was wäre, wenn ich die OP verschoben hätte? Keine Ahnung, aber die Beschwerden hätten beginnen können und die OP damit riskanter werden. Im großen und ganzen habe ich mich jetzt damit abgefunden und bin froh, dass ich es gemacht habe. Zum Zeitpunkt der OP war ich übrigens 50 Jahre alt. Man kann die OP natürlich noch weiter aufschieben. Aber man sollte berücksichtigen, dass sich durch den Prolaps das Herz dauerhaft vergrößern kann, was wiederum zur Verschlechterung des Allgemeinzustandes führt. Im Moment denke ich Dein Mann ist für die OP in guter Verfassung, sodass eigentlich alles gut gehen sollte (Evtl. sollte er noch etwas Gewicht zulegen, denn durch die OP verliert man schon ein paar Kilos, so ging es mir zumindest). Aber das alles wird Euch hoffentlich in einem Gespräch mit dem Kardiologen noch erklärt. Alles Gute für Euch. MfG Andreas
  2. Erneute OP

    Hallo, manchmal kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier das liebe Geld auch eine Rolle spielt. Gerade wenn man solche Artikel liest: http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/kliniken-richten-behandlungsmethoden-laut-studie-nach-profit-aus-a-979485.html#ref=rss Ich wünsche dir alles Gute. MfG Andreas
  3. Hallo selixx, es gibt am Herzen mehrere Kranzgefäße. Bei deiner Mutter wurden offenbar bisher drei mit einem Bypass überbrückt. Jetzt kann es schon sein, dass im Laufe der Zeit erneut ein anderes Gefäß "verstopft" ist und mit einem Bypass überbrückt oder einem Stent erweitert werden muss. Es kommt leider auch vor, dass ein vorhandener Bypass sich wieder verschließt. Dies sollte im Normalfall aber nicht bereits nach einem Jahr passieren. Nimmt denn Deine Mutter außer ASS und Marcumar auch Statine ein? Diese sollen die Ablagerungen, die zum verstopfen der Gefäße führen, verhindern. Lass dich nicht durch andere Patienten verunsichern. Sprich mit dem Kardiologen Deiner Mutter, der soll dir alles erklären. Und die "Azubis" haben auch einen Chef. Lass dich nicht abwimmeln sondern versuche den Chef zu sprechen. Was heißt denn "die Klappe schließt nicht richtig"? Auch die natürliche Klappe kann von Hause aus leicht undicht sein, das ist ganz normal. Vielleicht ist das bei der Klappe deiner Mutter ja auch eine "leichte" Undichtigkeit. Ich wünsche deiner Mutter alles Gute! MfG Andreas
  4. Allen schöne, närrische Karnevalstage!

    Karneval? Was ist das? Viele Grüße an alle "Jecken" (oder wie die heissen) aus Berlin! Andreas
  5. Mitralklappenrekontruktion,MHH Hannover

    Hallo, das mit dem Schlüsselbein ist mir neu. Bisher kannte ich das nur seitlich durch die Rippen hindurch. Aber, ich habe mich eben lange nicht mehr damit beschäftigt. Gruß Andreas
  6. Cholesterinsenker – eine tödliche Droge

    Ich denke, hinter die Überschrift gehört ein Fragezeichen. Das als gegebene Tatsache hinzustellen, halte ich für gewagt. Es ist, glaubt man anderen Berichten aus medizinischen Fachklreisen, unbestritten, dass Statine insbesondere Patienten mit koronarer Herzerkrankung helfen, die Verstopfung der Gefäße zumindest zu verzögern. Allerdings sollten Statine nicht von gesunden Menschen präventiv eingenommen werden. Auch das wurde schon von einigen Seiten angemerkt. Aber, natürlich, gehört auch eine gesunde Ernährung und Bewegung dazu. Gruß Andreas
  7. Diagnose Mitralklappeninsuffizienz - Hilfe

    Hallo, im Prinzip hast Du Recht. Aber, die meisten Rekonstruktionen sind dauerhaft. Es kommt immer auf den Zustand der Klappe(n) an. Die Ärzte versuchen ja heute, soweit möglich, immer erst mal eine Rekonstruktion. Nur wenn die Aussichten schlecht sind, wird eine künstliche Klappe "installiert". Aber das sieht man eben erst "vor Ort", d. h. bei der OP. Vorher kann man nur alle eventualitäten beprechen und Pläne A, B und C machen. Gruß Andreas
  8. Diagnose Mitralklappeninsuffizienz - Hilfe

    Hallo Uwe, deine Geschichte klingt fast so wie meine: Hausarzt hört Herzgeräusch, Kardiloge diagnostiziert Mitralklappenprolaps und Insuffizienz. Symptome hatte ich keine bzw. schob sie auf meine mangelnde Fitness. Allerdings hatte ich zwischen Diagnoe und OP ca. 1 1/2 Jahre Zeit, mich damit zu befassen. Welchen Grad hat denn deine Insuffizienz? Operiert wird ja wohl erst ab Grad 3, wenn ich nicht irre. Ich habe mich seinerzeit für das Herzzentrum in Berlin entschieden. Hauptsächlich, da ich in Berlin wohne. Dort habe ich zunächst die Katheter-Untersuchung machen lassen. Dann habe ich von dort einen Termin für die OP erhalten, ohne mich weiter drum zu kümmern. Zwischen Katheter und OP lagen ca. 3 Monate. Husten ist ein Symptom der MKI, da diurch die Mitralklappe das Blut aus der Lunge ins Herz fließt. Wenn die Klappe nicht richtig schließt, fließt Blut zurück in die Lunge bzw. staut sich und löst den Husten aus. Aber das weißt du bestimmt schon selber. Ich wünsche dir alles Gute. MfG Andreas
  9. WdW

    Ein Pfarrer, ein Priester und ein Rabbi sitzen zusammen. Wann fängt das Leben an? Der Pfarrer: Mit dem ersten Atemzug bei der Geburt Der Prieseter: Nein, schon bei der Befruchtung der Eizelle beginnt das Leben. Der Rabbi lächelt und sagt: Nein, das Leben beginnt, wenn die Kinder aus dem Hause sind und der Hund tot ist.
  10. Alles Gute zum Geburtstag

    Hallo liebe Gratulanten, ❤️-lichen Dank für die lieben Wünsche! Auch euch alles Gute! Gruß atze (Andreas)
  11. Lauter Herzschlag & deutlich spürbar

    Hallo Bobbo, ich denke, das ist auf die Reizung des Herzens durch die OP zurückzuführen und wird sich bald wieder geben. Ich hatte noch eine Weile "Rumpler", meist Nachts. Hat mich beunruhigt, aber laut Arzt erst mal harmlos. Mittlerweile ist das alles vergessen. Atme ruhig tief durch, das schadet sicher nicht. Gruß Andreas
  12. Nach diesem Wochenende geht es in die 2. Runde

    Hallo Gerd, ich als ein "rekonstruierter" kann nur sagen, es hat alles wunderbar geklappt und auch jetzt, 3 Jahre nach der OP, gibt es keinen Grund zur Beschwerde. Es kommt sicher auf den Zustand der Klappe zum Zeitpunkt der OP an. Und vielleicht versuchen die Ärzte zu oft, sicher mit Rücksicht auf die Patienten, eine Rekonstruktion obwohl eine künstliche Klappe auf Dauer das bessere wäre. Im vorliegenden Fall handelt es sich aber evtl. um einen handwerklichen Fehler, da sich ja offenbar der Ring gelöst hat. Und das hätte theoretisch auch beiner künstlichen Klappe passieren können. Aber das ist bis zur endgültigen Klärung natürlich alles Spekulation. Es ist ja wie in allen Foren: Man meldet sich, wenn man ein Problem hat. Und die vielen erfolgreichen OP's finden vielleicht gar nicht hierher, weil sie nicht nach einem Forum suchen... Mein Fazit: Rekonstruktionen haben auch ihre Berechtigung und können auch dauerhaft erfogreich sein. Genauso wie die künstlichen Klappen oder Bio-Klappen. Vielleicht muss ich ja in zehn Jahren wieder unters Messer. Aber dann gibt es eine Bio-Klappe, da ich ja dann schon etwas älter bin und die Klappe mich vielleicht überlebt Gruß Andreas
  13. Hallo Edith, deine Diagnose ist meiner sehr ähnlich. Zwei Jahre nach der Festellung einer Mitralklappenisuffizienz riet mir mein Kardiologe und die Ärzte im Herzzentrum zur OP. Das ganze wird mit der Zeit nicht besser sondern eher schlimmer. Außerdem war ich noch in guter Verfassung, so dass das Ergebnis der OP mit großer Wahrscheinlichkeit gut sein würde. Also, im Augst 2010 operiert und alles ist gut verlaufen. Ich war bereits zwei Tage nach der OP wieder "mobil", das heißt, ich konnte zur Toilette laufen und zurück. Danach ging es stetig bergauf. Natürlich gibt es Menschen, bei denen nicht alles gut verläuft. Aber, ich denke bei der Mehrheit verläuft alles nach Plan. Die Aussage, dass du nach kurzer Zeit wieder Herzgesund bist und ohne Einschränkung leben kannst, ist also nicht falsch. Sie trifft nur nicht auf jeden zu. Ich denke, es ist besser, die OP jetzt machen zu lassen. Wer weiß, wie du dich in ein, zwei Jahren fühlst. Und wenn dein Herz erst geschädigt ist, kann es schon zu spät sein. Außerdem steht die Aussage ja 3:1 für eine OP ;-). Wenn du dich nicht operieren lässt, wird es dir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit immer schlechter gehen. Alles Gute MfG Andreas
  14. Weniger als 15 Stunden noch---

    Hallo Bobbo, evtl. liegst du ja jetzt (10:34) schon auf dem OP-Tisch bzw. wirst in den OP gefahren. Da du ja hoffentlich noch eine LMA-Tablette bekommen hast, dürfte dich das ganze nicht mehr jucken. Ich weiß, wie gut es tut, einfach mal seine Gedanken aufzuschreiben. Und hier im Forum hast Du auch noch aufmerksame Zuhörer, die deine Gefühle nachvollziehen können und dich verstehen. Nach meiner OP habe ich zunächst auf einem Notizblock und später in einem privaten Blog meine Gedanken zu Papier gebracht, so eine Art Tagebuch geführt. Und wenn man das ganze mit etwas Abstand erneut liest, lächelt man über einige Zeilen. Ich hatte z. B. ziemliche Angst vor den Schmerzen nach der OP. Doch die waren fast gar nicht da. Ich wünsche Dir alles Gute für die OP. MfG Andreas
  15. Hallo Horst, da hast du ja ganz schön was durchmachen müssen. Bei mir war es harmloser. Undichte Mitralklappe, konnte "restauriert" werden. Ein Bypass, da ein Kranzgefäss etwas verstopft war (wurde vorher per Katheter festgestellt). Seit der OP nehme ich ebenfalls ASS, außerdem Simvastatin, Metoprolol und Ramipril. Der Beta-Blocker soll das Herz eigentlich entlasten. Evtl. müsste man die Dosierung bei dir ändern. Ich nehme vom Metoprolol morgens 100 mg und abend 50 mg. Ob und wie stark dein Herz durch den hohen Ruhepuls belastet wird, kann ich leider nicht sagen. Aber du solltest mit deinem Arzt nochmal darüber sprechen. Dass Du noch Pantoprazol bekommst, wundert mich. Mein Arzt wollte mir das nicht mehr aufschreiben. "Das bekommt man nur noch, wenn tatsächlich eine Entzündung vorliegt". Gut, werde ich beim nächsten Besuch nachhaken. Alles Gute. Gruß Andreas
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