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Mausi80

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Über Mausi80

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    Neu-Einsteiger
  • Geburtstag 13.01.1980

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    Harzkreis
  1. ich bin die neue...

    Hallo... Ich hab schon öfters als Gast mitgelesen, und möcht nun auch gern meinen Beitrag leisten Ich bin 28 Jahre alt, und frischgebackene Mama!!! Meine erste OP hatte ich mit 11 Jahren/1991 in der Uniklinik in Halle/Saale. Es wurde der Kammerseptumdefekt geschlossen und eine Kommissurotomie der Aortenklappe (Klappensprengung) durchgeführt. Die zweite OP hatte ich gleich zwei Jahre später, 1993. Die eingesetzte Spenderklappe(sie bekamen mein Herz nicht wieder in Gang) musste in der gleichen OP durch eine Kunstklappe , eine St. Jude Medical Prothese Durchmesser 21 mm, ersetzt werden. Es musste eine Aortenwurzelrekonstruktion und Erweiterung durch ein Perikardpatch, Rekonstruktion des Klappenringes vorgenommen werden. Seit dem nehme ich Marcumar und mache die Quick/INR-Bestimmung selbst. Damals hatte man mir gesagt, das ich keine Kinder bekommen solle. Aber nun habe ich meinen kleinen Sohn bekommen, er ist mittlerweile schon 6 Monate und mein ganzer Stolz!!! Eigentlich war die Schwangerschaft problemlos, aber: In der 16 Schwangerschaftswoche hatte ich eine Not-OP. Es wurde eine Appendektomie (Blinddarm OP) und eine Kardioversion wegen vorhandener Herzrhythmusstörungen durchgeführt. Aber alles gut überstanden... In der 27 Schwangerschaftswoche, ich bekam kaum noch Luft, rief ich den Notarzt, der mich sofort mit in die Klinik nahm. Es wurde festgestellt, ich hatte bereits Wasser in der Lunge, und an der Kunstklappe hatten sich Tromben gebildet. Beide Klappensegel arbeiteten nicht mehr richtig. Mit einer Lyse-Therapie wurde das Blut soweit verdünnt, das Blutgerinsel kontrolliert aufgelöst wurden. Ich musste 10 Stunden still liegen, und das Baby wurde mit einem CTG die ganze Zeit überwacht. Und natürlich alles gut gegangen. Dann blieb ich bis zur Geburt im Krankenhaus/ Uniklink Haale/Saale. Mein Sohn wurde per Kaiserschnitt geholt, das hab ich auch gut überstanden. Aber zwei Nächte später fanden die Ärzte ein großes Hämatom in meinem Bauch, mein HB-Wert war "im Keller". Also hat man den Bauch noch einmal geöffnet und das "Leck" gestopft. Zwei Wochen später durfte ich mit meinem Sohn nach Hause!!! PS: Ich habe nicht einmal darüber nachgedacht, was mir hätte alles passieren können!!! Und heute sage ich mir, es war doch alles nicht so schlimm.... Ich freu mich auf gegenseitigen Beistand/Hilfe/Ratschläge und viel Erfahrungsaustausch... Liebe Grüße, Mausi80
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