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Katrin Maier

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Über Katrin Maier

  • Rang
    Neu-Einsteiger
  • Geburtstag 14.01.1975

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  • Website URL
    http://
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Profile Information

  • Gender
    Female
  • Location
    Mainz
  • Interests
    Klettern, Radfahren, Tai Chi, Lesen, Hörbücher, Freunde treffen
  1. Katrin

    Hallo Katrin, ich bin 34 Jahre alt, heiße ebenfalls Katrin und habe seit meinem zweiten Lebensjahr eine künstliche Mitralklappe. Mit 15 Jahren wurde ich erneut operiert (die Klappe war natürlich nicht mitgewachsen und deshalb zu klein) und bin seitdem beschwerdefrei und lebe ein aktives und relativ normales Leben. Seit über 30 Jahren nehme ich Marcumar (bzw. seit ein paar Jahren Coumadin) und kontroliere meinen INR selbst. Seit ein paar Monaten versuche ich schwanger zu werden (hat leider bisher nicht geklappt aber wir sind zuversichtlich). Vorher habe ich mich mit meinem Kardiologen beraten. Er hat "herzmäßig" grünes Licht gegeben. Dann war ich in der Mainzer Uniklinik bei einem Spezialisten für Blutgerinnung, der hat einige Bluttests gemacht und ebenfalls grünes Licht gegeben. Sobald ich schwanger bin wird das Coumadin abgesetzt und auch Heparin (zweimal täglich) umgestellt. Bei den Ärzten hört sich das alles ziemlich einfach an, aber ein bißchen flau ist mir schon bei der ganzen Sache. Wie du siehst gibt es meist einen Weg und hier im Forum bist du bestimmt an der richtigen Stelle um dich auszutauschen und viele Erfahrungsberichte zu lesen. Falls du noch mehr von mir wissen willst, frag einfach! Ich drücke dir auf alle Fälle die Daumen und wünsche Dir ein gesundes und glückliches neues Jahr! Katrin
  2. Thrombosedienst

    Hallo, als ich im September in einer Arztpraxis die dort umherliegenden Zeitschriften durchblätterte, bin ich auf etwas interesantes gestossen! An der Mainzer Uniklinik gibt es einen Thrombosedienst, d. h. Ärzte und Pflegekräfte, die sich mit dem Fachgebiet speziell auseinandersetzen. Wer mehr dazu wissen will kann ja mal "Thrombosedienst" googeln. Das habe ich nämlich gemacht, dann gleich am nächsten Tag dort angerufen und unglaublicherweise noch am selben Tag ohne Überweisung! einen Termin bekommen. Dort wurde mir aus der Vene Blut abgenommen, damit wir als erstes mal Labor und meine eigenes CoaguCheckXS vergleichen konnten. Mittlerweile habe ich eine elektronische Patientenakte, d.h. ich kann zuhause online meinen INR und meine Dosierung sowie Besonderheiten (Blutungen, Medikamente, Erbrechen...) eingeben. Die Mitarbeiter des Thrombosedienstes schauen dann nach und falls sie eine Anmerkung haben, bekomme ich eine Mail oder werde angerufen. Da im Oktober bei mir eine kleine OP anstand, konnte ich dann auch gleich den Thrombosedienst zum "Bridging" (Heparin statt Coumadin) heranziehen. Das hat alles super geklappt und vor allem sehr unproblematisch und unbürokratisch! Es war auch das erste mal in meiner mittlerweile über 30 jährigen Krankengeschichte, dass ich zu einem Arzt kam (und noch dazu in einer Uniklinik) und dieser sich schon Akten und Unterlagen von Kollegen besorgt hatte! Die Mitarbeiter dort nehmen auch Kontakt zu anderen behandelnden Ärzten auf, wenn es Probleme gibt. Also lange Rede kurzer Sinn: ich bin begeistert, genau diese Art von Betreuung hat mir immer gefehlt! Welcher Hausarzt hat so viel Ahnung von Gerinnung und welcher Facharzt ist so unkompliziert zu erreichen?! Natürlich habe ich den Vorteil in Mainz zu wohnen, aber wenn ihr die Gelegenheit habt, nehmt Sie wahr! Liebe Grüße von Katrin, die übrigens gar nicht mehr Maier heißt, weil sie geheiratet hat!!!!
  3. Zahnextraktion ohne Marcumarunterbrechung

    Hallo, auch bei mir wurden alle vier Weisheitszähne (zwei OPs) ohne Heparin und ohne Nacht im Krankenhaus gezogen! Mein INR habe ich selbst auf 2,5 "abgesenkt" (mein Therapeutischer Bereich liegt sowieso zwischen 2,5 und 3,5) und Antibiotika habe ich ca. eine Woche eingenommen. Dies alles wurde in der Zahnklinik der Uniklinik Mainz gemacht und ich bin sehr zufrieden! IN der Zeitschrift "Die Gerinnung" ist in Ausgabe 31 (2008) (gloogle das doch mal, ich weis nicht wie das mit den Links hier funktioniert, sorry) ein sehr interessanter Artikel über Antikoagulation und Zahnmedizin. Du solltest dir den vielleicht mal ausdrucken und deinem Zahnarzt vorlegen. Ich fand den Artikel sehr erhellend! Viel Glück Katrin
  4. Zahnextraktion ohne Marcumarunterbrechung

    Hallo Uwe, bei mir wurden im letzten Jahr alle vier Weisheitszähne entfernt. Da ich in Mainz wohne, kann ich dir leider keine Adresse in Hamburg sagen, aber ich war in der Zahnklinik der Mainzer Uniklinik und hatte das Gefühl, dass die dort auf dem neuesten Stand sind. Vielleicht gibt es so etwas in Hamburg ja auch, außerdem ist dann bei Komplikationen gleich eine Klinik vor Ort. Meinen INR (Zielbereich 2.5-3.5) habe ich unter Selbstkontrolle auf 2.5 abgesenkt (war so mit Kardiologe besprochen) und dann wurden die ersten zwei Zähne ambulant entfernt (ohne Heparin). Damit es nicht zu Nachblutungen kommt, wurde eine Art Gaze die mit einem gerinnungsfördernden Mittel getränkt war auf die vernähte Wunde gelegt und ich musste für einige Tage eine Schiene (ganz ähnlich einer sog. "Knirschschiene") tragen. Drei Tage wurde täglich in der Zahnklinik die Wundheilung kontrolliert. Danach habe ich den INR ganz langsam wieder um die 3 eingependelt. Für insgesamt 5 Tage musste ich Antibiotikum wegen der Endokarditisprophylaxe nehmen und nach ca. 8 Tagen wurden die Fäden gezogen (unter einmaliger Einnahme von 1000mg Amoxicillin). Nach 3 Monaten waren dann die Zähne im Oberkiefer dran, selbe Prozedur wie oben beschrieben. Insgesamt war es natürlich nicht gerade angenehm und die Schiene war auch lästig, aber keine Komplikationen und im eigenen Bett schlafen können.... mir war es das wert. Ich drücke dir die Daumen, dass du einen für dich gehbaren Weg findest (und natürlich auch die passenden Ärzte) Herzliche Grüße Katrin
  5. Wie lange habt Ihr eure Herzklappe?

    Hallo Andreas, meine erste künstliche Mitralklappe habe ich 1977 bekommen, damals war ich zwei Jahre alt. Da ich natürlich danach noch ziemlich viel gewachsen bin (und leider auch weil sich an der Klappe alles mögliche angesammelt hatte ) habe ich dann 1990 eine neue künstliche Klappe (St. Jude) erhalten. Danach ging es mir körperlich ganz schnell viel besser als vor der OP (kein Wunder der Chirurg meine, es wäre ein Wunder dass ich mit der Klappe noch ins Krankenhaus hätte LAUFEN können). Also nach fast 19 Jahren mit meine Jude, kann ich nur sagen, alles bestens! Jetzt bin ich 34 und mache sogar seit ein paar Jahren Sport (Radfahren, Klettern, Schwimmen, TaiChi) und zwar mit viel Freude. Sag nochmal einer: was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr. Seit ca. 15 Jahren messe ich meinen INR selbst. Außer Coumadin und einem leichten Betablocker muss ich zum Glück seit meiner zweiten OP auch keine Medis mehr nehmen. Zur Zeit denke ich sogar über eine Schwangerschaft nach! Also alles bestens und kein Grund sich bange machen zu lassen, finde ich zumindest. Liebe Grüße Katrin
  6. Hallo aus Wiesbaden

    Hallo, bin heute zum erstenmal hier und habe gleich zwei Stunden gelesen, gelesen, gelesen... Toll dass es dieses Forum gibt! Ich bin 33 Jahre alt und habe seit 31 Jahren eine künstliche Mitralklappe (vor 18 Jahre erneuert, weil zu klein geworden). Habe bis vor ca. 5 Jahren Marcumar genommen und dann auf Coumadin umgestellt, bin "Selbstbestimmerin" seit ca. 15 Jahren. Bisher kam ich immer ganz gut zurecht. So dass war mal eine kurze Vorstellung und ganz herzliche Grüße an alle Mitglieder! Katrin
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