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Chrisse

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Über Chrisse

  • Rang
    HK-Top-Mitglied
  • Geburtstag 01.06.1978

Profile Information

  • Gender
    Female
  • Location
    Westerwald
  1. Training im Fitnesscenter

    Wenn Du mit einem Maximalpuls von 100 trainierst, kann das doch eigentlich nicht so gefährlich sein, denn diese Frequenz haben andere Leute (ich z.B.) bereits in Ruhe. Allerdings kenne ich mich mit den Risiken von einem Riss im Aortenbogen nicht aus und würde daher auch lieber zu vorsichtig sein als zu forsch. Vielleicht erstmal noch weitere ärztliche Meinungen einholen?
  2. Kosmetik

    Hallo Mädels, den von Renate angesprochenen Thread habe ich seinerzeit eröffnet, weil es mir ähnlich ging wie Risa jetzt. Bin auch "erst" 28 Jahre alt. Inzwischen komme ich mit der Narbe besser klar. Rot ist sie leider nach ca. 7 Monaten immer noch, aber ich habe auch insgesamt eine empfindliche Haut. Ich mache es in kleinen Schritten, so wie ich mich selbst nach und nach an die Narbe gewöhne, so zeige ich sie auch im Freundeskreis etc. und wähle meine Kleidung entsprechend. Im Sommer werde ich keine Rücksicht mehr auf die Narbe nehmen. Ein teures Silikon-Gel hat übrigens bei mir kaum was bewirkt. Ein Hautarzt hat kürzlich zu mir gesagt, ich soll die Narbe jetzt am besten in Ruhe lassen, nur in der Sonne LSF 50 drauf. Viele Grüße Christina
  3. Wie sich mein Leben seit der Herz-OP verändert hat...

    Hallo Sanne, möchte auch noch meinen Senf dazugeben... Mich hat die ganze Erfahrung mit Endokarditis und Not-OP definitiv stärker gemacht. Die ersten paar Monate waren schwer, und ich habe auch viele Ängste gehabt und mit der Welt und meinem Schicksal gehadert, bis ich es akzeptieren konnte. Inzwischen betrachte ich es als Privileg, mit solchen Themen wie schwere Krankheit, Hilflosigkeit, Tod viel näher konfrontiert gewesen zu sein als die meisten anderen Menschen in meinem Alter. Das ist eine Erfahrung, die man anderen voraus hat, und durch die man manche Dinge im Leben gelassener sehen kann. Manches hat sich bei mir relativiert oder Prioritäten haben sich verschoben; habe zum Beispiel eine sehr wichtige beziehungstechnische Entscheidung endlich treffen können... Ich denke, dass ich bewusster lebe. Wenn ich morgens aufwache und irgendwie nicht so toll drauf bin oder mich am Tag etwas Unangenehmes erwartet, ist es trotzdem immer noch ein guter Tag, so lange ich in keinem Krankenhaus eingesperrt bin und mich frei bewegen und aktiv sein kann (Sport macht mir seitdem auch mehr Spaß als früher).
  4. Einstellung des INR

    Hallo Sabrina, also bei mir hat es ca. 3-4 Monate gedauert, bis der Wert stabil war und ich nur noch einmal wöchentlich zu messen brauchte. Muss dazu sagen, dass ich die ersten 6 Wochen nach der OP Antibiotika bekam, da ist ja dann keine richtige Einstellung möglich. Im Krankenhaus und in der Reha hat bei mir alle paar Tage ein anderer Arzt was in den Pass gekritzelt, und keiner hat sich mal die Mühe gemacht, eine richtige Wochendosis auszurechnen o.ä. Ich nehme an, die endgültige Einstellung überlasst man den Hausärzten bzw. dem Patienten selbst. Mit der Selbstmessung habe ich dann ja auch innerhalb einiger Wochen meine Dosis rausgefunden und bin seitdem überwiegend stabil.
  5. was ist schlimmer?

    Hallo Klaus und andere, die zu meinem Beitrag geschrieben haben: Mein ther. Bereich ist 2,5 bis 3,0 oder 3,5, je nach Ansicht. Nach 2 Tagen ohne Marcumar lag der INR schon bei 1,7. Habe dann täglich 1/2 Tabl. genommen als Erhaltungsdosis, um nicht weiter zu sinken. Hat auch gut hingehauen. Heute morgen war der Eingriff an dem Muttermal, ich darf ab heute wieder normal marcumarisieren bzw. zunächst etwas mehr als normal. Natürlich sind das insgesamt mindestens 5 Tage unterhalb des ther. Bereichs. Mein Kardiologe ist der Chefarzt der Inneren am Bundeswehrzentralkrankenhaus, wo ich auch operiert wurde, und ich habe sehr großes Vertrauen zu ihm. Trotzdem waren die letzten Tage ein mulmiges Gefühl, mit Heparin wäre es sicher nervenschonender gewesen.... Zu meiner Beruhigung habe ich Aspirin genommen, was natürlich kein Ersatz für Heparin ist, aber besser als nichts. Ich habe auch schon mal irgendwo die These gelesen, dass möglicherweise bei den neuen Klappentypen Aspirin statt Marcumar ausreichen könnte, aber sich keiner an den Echtversuch so recht rantrauen würde...
  6. Auf dem Rücken schlafen

    Hallo Hanny, Robin hat recht, warum sollst Du denn noch weitere 6 Wochen auf dem Rücken liegen? Mir wurde damals gesagt insgesamt 6 Wochen. Am Anfang hatte ich Rückenschmerzen davon, habe mich allerdings nicht nachts gedreht. Nachher hatte ich mich so gut daran gewöhnt, dass ich freiwillig noch 2 Wochen drangehängt hab, weil mir das Liegen auf der Seite unangenehm war. Die Ärztin in der Reha sagte mir, wenn man kein Übergewicht hat, könne man sich auch schon früher, vielleicht nach 4 oder 5 Wochen, mal vorsichtig auf die Seite legen.
  7. Was tun bei grippalem Infekt?

    Hallo Tina, kann ich gut verstehen. Ich bin/war seit der OP bereits 3mal erkältet, und man macht sich viele Gedanken, die man früher gar nicht hatte bei sowas. Ich nehme Amoxicillin o.ä. (habe ich immer zu Hause von meiner Ärztin) nur, wenn ich 38°C habe oder das Nasensekret gelb ist. Je nachdem, welchen Arzt man fragt, neigen die auch unterschiedlich schnell zum Verschreiben von Antibiotika oder eben nicht. Ansonsten nehme ich ganz normale Erkältungsmittelchen, gucke immer schön in die Packungsbeilage nach den Wechselwirkungen mit Gerinnungshemmern und messe ggf. öfter den INR. Gute Besserung
  8. Schwanger trotz Marcumar?

    Mich haben die Herzchirurgen vor der OP auch nach einem Kinderwunsch gefragt. Genau wie Dir haben sie mir aus Altersgründen dringend die Kunstklappe empfohlen, aber dann solle ich besser nicht schwanger werden, hieß es. Mehrere Kardiologen, mit denen ich seither gesprochen habe, sehen das allerdings nicht so dramatisch. In der Reha sagte man mir, die Chirurgen hätten mich schlecht beraten. Die Meinung vieler Ärzte geht wohl eher dahin, dass eine Schwangerschaft unter Marcumar möglich ist, wenn sie gut geplant und in enger Zusammenarbeit von Gynäkologen und Kardiologen überwacht wird. Ob und für welche genauen zeiträume auf Heparin umgestellt werden muss, auch dazu findet man verschiedene Meinungen. Hier noch ein Artikel "Orale Antikoagulation bei Schwangeren ist möglich": http://www.aerztezeitung.de/docs/2005/09/0...rauengesundheit
  9. was ist schlimmer?

    Nochmal kurz zu denen, die geschrieben haben, sie würden sich eher am unteren Rand des therapeutischen Bereichs Sorgen machen als am oberen: Grundsätzlich sehe ich das auch so. Allerdings ist die Gefahr der Gerinnselbildung bei Klappen der neuesten Generation längst nicht mehr so groß wie früher. Nach Aussage meines Kardiologen brauche ich z.B. bei einem kurzzeitigen Absinken des Wertes auf 1,5-2,0 - wie ich es derzeit anpeile wegen bevorstehender Mini-OP zur Entfernung eines Muttermals - überhaupt kein Heparin.
  10. Ausfallzeit nach der OP

    Hallo Juli, ich wurde notoperiert und hatte vorher keine Zeit zum Angsthaben, deshalb kann ich Dir dazu leider nicht so vieles sagen. Zu der Zeit danach: Ich war 2 Tage auf Intensiv und hatte keine Schmerzen. Es ist eigentlich erstaunlich, wie wenig ein solcher Eingriff wehtut, und man bekommt ja auch auf Wunsch jederzeit Schlaf- oder Schmerzmittel im Krankenhaus. (Schmerzen hatte ich erst Wochen später durch verspannte Rückenmuskeln...) Bei klarem Bewusstsein war ich bereits am Tag nach der OP (meine erste dunkle Erinnerung ist wohl das Extubieren, aber keine Angst, alles ohne Schmerzen). Beruflich bin ich insgesamt für 3 Monate ausgefallen; ohne Endokarditis kann man an Krankenhausaufenthalt und Rekonvaleszenz aber ein paar Wochen abziehen. Von der Psyche her und was das gesamte Lebensgefühl angeht, ging es mir ca. 4-5 Monate nach der OP wieder richtig gut. Ich wünsche Dir alles Gute, und Du bist nicht allein, Chrisse
  11. Frauenfrage

    Hallo, also ich merke keinen Unterschied zu früher, weder von der Stärke noch von der Dauer her. Hatte sie kürzlich bei relativ hohem INR-Wert (3,4), selbst da war alles normal. Wie so oft, ist es wohl bei jedem (besser: bei jeder :-) verschieden...
  12. Schwerbehinderung und Beruf

    Hallo, danke für Eure Antworten. Das mit der Gleichstellung hat mir das Versorgungsamt auch geschrieben. Allerdings arbeite ich ja in meinem bisherigen Beruf ganz normal weiter und muss auch keine Kündigung o.ä. befürchten. Mich interessiert eher allgemein die Frage, ob Ihr auch einen solchen Antrag gestellt habt und ob die meisten "Klappis" 30 % haben oder einen anderen Satz?
  13. Schwerbehinderung und Beruf

    Hallo liebe Leute, habt Ihr nach Eurer OP auch einen Antrag auf "Prozente" gestellt? Ich kam damals gar nicht auf so eine Idee (man betrachtet sich ja nicht als behindert), aber meine Hausärztin riet es mir, und nach einigen Monaten Bearbeitungszeit hat man mir jetzt einen GdB von 30 % bescheinigt (wegen der 2 Gründe: Klappenersatz und Antikoagulation). Irgendwelche konkreten Vorteile oder Auswirkungen hat dieser Grad aber nicht. Kennt sich jemand damit aus, ob das ein angemessener und üblicher Prozentsatz ist für unsere Erkrankung?
  14. Reha

    Das unterschreibe ich mit, bei mir war es genauso. Hängt natürlich auch vom individuellen Zustand ab, ich war damals etwas fertig durch die Endokarditis. Nach dem Krankenhaus war ich zunächst ein paar Tage zu Hause und fand das zu dem Zeitpunkt noch anstrengend, so dass ich mich richtig auf die Reha-Klinik gefreut habe. Würde jederzeit wieder die stationäre AHB wählen.
  15. Herzpass

    Bin mir auch nicht sicher, ob z.B. ein Notarzt immer sofort alle Papiere eines Verunfallten durchsieht... Ich habe zusätzlich meine Familie und Freunde grob darüber informiert, was es mit Marcumar usw. auf sich hat, und dass sie einen behandelnden Arzt darüber unbedingt informieren sollen, falls ich mal in deren Beisein einen Unfall o.ä. haben sollte.
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